Das mache ich jetzt mal im Multi-Quote
DonNano hat geschrieben:Das Datenblatt hatte ich mir auch schon angesehen und über die 2400 MHz "gestolpert". Habe gehofft, dass jemand schon damit vielleicht die eine oder andere Erfahrung gemacht hat.
Das jemand mit genau der Dose Erfahrung gemacht hätte würde nichts bringen da es, wie oben schon erklärt, auf mehr ankommt als nur die Dose.
Ich habe es aber mit schlechten Dosen schon gemacht, und ihre ist eine Qualitäts-Dose vom Qualitäts-Hersteller (keine China Class-A Ware - da kann man nichts drauf geben auf solche "Bewerbungen" heute).
DonNano hat geschrieben:Also ich habe ein 5-fach geschirmtes Sat Kabel verlegt, der Innenleiter ist zwar auch "nur" ein Stahldraht mit Kupferbeschichtung (CCS) ...
Das sind die schlimmsten Kabel, da sind sie auf die "Bewerbung" rein gefallen ....
Ich quote dazu mal etwas aus unserer Koaxkabel-Rubrik (das leider viel zu viele dort überlesen und trotzdem wegen ein paar Euro StaKu-Kabel verwenden):
Koaxialkabel
Bitte beachten !
Die ABSCHIRMUNG ist zwar ein schöner Begriff aus der Bewerbung von Kabeln, sie ist aber NICHT die Aussage für ein "gutes" Kabel !
Die Norm "Class A" beginnt bereits ab einer 2-fachen Abschirmung und 90db Abschirmung (jeweils die "Schirmdämpfung"), alles weitere kann daher auch als "Luxus" bezeichnet werden. Daher sind Angaben wie z.B. ">135db Abschirmung" einfach zu ignorieren, sieht man auch daran das diese Kabel durch die Bank weg alles Stahl-Kupfer Kabel (Stahlkern der oft nur mit Kupfer hauchdünn beschichtet ist, geht tlw. sogar schon bei einem Kratzen mit dem Fingernagel daran ab) sind und keine Voll-Kupfer Kabel (100%iger Kupfer Innenleiter !).
Bei einem guten Kabel ist es daher vielmehr wichtiger das der Innenleiter aus Voll-Kupfer ist, das verbessert die Signaldämpfung sowie Stromleitfähigkeit.
Das beste Kabel nützt auch nichts wenn die Stecker nicht richtig gewählt werden bzw. noch schlimmer wenn sie falsch montiert werden. Wir empfehlen daher für die Kabelmontage immer "F-Kompressionsstecker" zu verwenden. Diese sind super einfach zu montieren, diese sitzen super fest auf dem Kabel (wie oft hatten wir schon Fehler die auf raus gerutschte Kabel zurückzuführen waren !), sind wasserdicht und vor allem Hochfrequenz/ hochfrequent abgeschirmt (Abschirmung damit viel besser als mit herkömmlichen F-Steckern).
Für mehr Infos zu den Kompressionssteckern (Anleitung Montage, etc.) finden sie einen Beitrag hier im Forum unter
Anleitung Montage F Kompressions- und SelfInstall- Stecker
Dazu noch 2 Beiträge hier im Forum:
Korrosion im Stecker
Defektes LNB mit Wasserschaden- einige Programme gehen nicht
DonNano hat geschrieben:.....jedoch mit einem aussergewöhnlichem Durchmesser von 1,13mm (zumindest für mich aussergewöhnlich und das was ich bisher gesehen habe). Jedenfalls hat das gesamte Kabel ein Durchmesser von 8,1mm.
Schirmung, Durchmesser, etc. sagen nichts aus über die technischen Daten die dann am Ende raus kommen, dafür braucht man den Hersteller und den Typ vom Kabel und selbst dann kommt man gerade bei diesen Voodoo-Kabelherstellern meist auf Angaben wie "typ." oder "ca." und oftmals auf Dämpfungsangaben ohne Angabe der Temperatur wo diese Voodoo-Angaben gemessen wurden (es ist klar das bei -20 Grad bessere Eigenschaften der Dämpfungswerte vorliegen als bei +20 Grad).
DonNano hat geschrieben:Die verlegte Kabellänge vom Multischalter zur Antennendose im Wohnzimmer sollte um die 15m betragen.
Aber da sollte alles im grünen Bereich sein, egal was für ein Kabel......
DonNano hat geschrieben:Hmm... als wir das ganze installiert haben, meine ich am Sat-Look eine Signastärke um die 85 % gemessen zu haben (wenn es Prozentangaben waren?!).
Ein Sat-Look Messgerät kann man absolut in die Profi-Klasse stecken ! Und dann misst ein Gerät in dbµV eine Signalstärke .... viel mehr wichtig sind aber Messungen der Signalqualität, und so etwas misst man über eine BER (Bit Error Rate) und über ein C/N (Signal-Noise Abstand).
DonNano hat geschrieben:Aktuell zeigt mir der Octagon-Receiver für die Hotbird Programme eine Signalstärke von etwa 82 % und für die Astra-Programme zwischen 78-80% an.
Prozent-Angaben von Receivern sind absolut kein Messwert, die sind noch nicht einmal geeicht... wo ein Octagon-Receiver 82% anzeigt wird von einem anderen ggf. nur 62% ausgegeben...... absolut kein Wert mit dem man etwas anfangen kann.
DonNano hat geschrieben:Hoffe die Fragen hinreichend beantwortet zu haben;)
Hoffe auch genügend beantwortet....
DonNano hat geschrieben:Vielleicht werde ich ein DeStack-System aus dem Shop mal einfach ausprobieren in der Hoffnung dass alles klappen wird.
Wie schon geschrieben.....
"Testen" ist der einzige Weg um es zu wissen.
Antennendose ist sehr gut + Leitungslänge ist nicht lang.
DonNano hat geschrieben:Vielleicht noch eine letzte Frage... Muss der DeStacker unbedingt mit Strom betrieben werden? In anderen Rezensionen hatte ich gelesen, dass ein anderes Modell auch ohne externe Stromzufuhr zurecht kam.
Wenn der Verstärker nicht gebraucht wird (=wenn ausreichend Signalstärke/-qualität "durch kommt") braucht man keine Stromzufuhr .... Grundvoraussetzung ist natürlich das man erst einmal ein Stacker-Destacker System verwendet das überhaupt einen guten Verstärker eingebaut hat ... und dazu gleich noch der Hinweis das die günstigen Systeme tlw. gar nicht DiSEqC-tauglich sein, man darüber als keinen Multischalter für mehr als einen Satelliten bzw. einen DiSEqC-Schalter umschalten könnte ! Der Johansson Typ 9640 den wir im Angebot haben hat einen guten Verstärker + ist DiSEqC-tauglich.