Verleger sperren sich gegen "T-Com-Liga"
Verfasst: 12. Juni 2006 11:53
[fp] Hamburg - Die mögliche Umbenennung der Bundesliga in "T-Com-Liga" stößt bei deutschen Medien auf Widerstand.
Wenn damit versucht werden solle, Druck auf die Redaktionen auszuüben, bei der Berichterstattung über die Bundesliga einen Firmennamen zu nennen, würden sich die Zeitungen dagegen zur Wehr setzen, kündigte der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger im "Spiegel" an. Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger sieht in der Umbenennung "eine Form von Schleichwerbung, die wir unseren Journalisten nicht empfehlen", wie es Geschäftsführer Wolfgang Fürstner formulierte.
Die ARD stimmte dem Nachrichtenmagazin zufolge zwar in den Verträgen zur Übertragung der Bundesliga-Begegnungen der Vergabe der Namensrechte prinzipiell zu, allerdings unter der Bedingung, dass konkurrierende TV-Veranstalter ausgeschlossen werden. Mit ihrem neuen Internet-TV-Angebot zusammen mit dem Abo-Sender Premiere unter dem Namen "T-Home" entwickele sich die Telekom jedoch in diese Richtung. "Wir werden das genau prüfen", zitiert der "Spiegel" aus ARD-Kreisen. Der Sender hätte jedoch eher mit dem Namen "T-Home-Liga" ein Problem als mit dem Begriff "T-Com-Liga", hieß es.
Die Telekom hatte vergangene Woche die Option auf die Namensrechte der Bundesliga ab der Saison 2007/2008 erworben. Ab Herbst ist der Telekommunikationskonzern allerdings schon offizieller Sponsor der Liga. Das T-Com-Logo wird von da an bereits die Trikots der Spieler zieren.
Quelle: http://www.digitalfernsehen.de vom 10.6.06
Wenn damit versucht werden solle, Druck auf die Redaktionen auszuüben, bei der Berichterstattung über die Bundesliga einen Firmennamen zu nennen, würden sich die Zeitungen dagegen zur Wehr setzen, kündigte der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger im "Spiegel" an. Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger sieht in der Umbenennung "eine Form von Schleichwerbung, die wir unseren Journalisten nicht empfehlen", wie es Geschäftsführer Wolfgang Fürstner formulierte.
Die ARD stimmte dem Nachrichtenmagazin zufolge zwar in den Verträgen zur Übertragung der Bundesliga-Begegnungen der Vergabe der Namensrechte prinzipiell zu, allerdings unter der Bedingung, dass konkurrierende TV-Veranstalter ausgeschlossen werden. Mit ihrem neuen Internet-TV-Angebot zusammen mit dem Abo-Sender Premiere unter dem Namen "T-Home" entwickele sich die Telekom jedoch in diese Richtung. "Wir werden das genau prüfen", zitiert der "Spiegel" aus ARD-Kreisen. Der Sender hätte jedoch eher mit dem Namen "T-Home-Liga" ein Problem als mit dem Begriff "T-Com-Liga", hieß es.
Die Telekom hatte vergangene Woche die Option auf die Namensrechte der Bundesliga ab der Saison 2007/2008 erworben. Ab Herbst ist der Telekommunikationskonzern allerdings schon offizieller Sponsor der Liga. Das T-Com-Logo wird von da an bereits die Trikots der Spieler zieren.
Quelle: http://www.digitalfernsehen.de vom 10.6.06