Abschied der Nationalelf zeitgleich auf ARD und ZDF
Verfasst: 7. Juli 2006 16:22
[jv] Berlin - ARD und ZDF werden die Verabschiedung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft von der Weltmeisterschaft und ihren Fans am Sonntag in Berlin parallel live übertragen.
Der Tag sei eigentlich ARD-Spieltag, aber diesem Ereignis könne sich "kein System entziehen", sagte ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender am Freitag in Berlin.
Das habe auch die ARD eingesehen. Die DFB-Elf will sich um 12.00 Uhr auf der Fanmeile für die Unterstützung bedanken. Die ARD überträgt am Abend das WM-Finale Frankreich-Italien. Das ZDF zeigt am Samstag das Spiel zwischen Deutschland und Portugal um Platz drei.
In der Vergangenheit hatte es zwischen ARD und ZDF immer mal wieder Auseinandersetzungen wegen der zeitgleichen Berichterstattung von großen Events gegeben, etwa von Adels-Ereignissen. Brender zeigte sich erneut sehr zufrieden mit dem Ablauf der WM. Die vergangenen Wochen seien ein "großes Fest" gewesen. Er habe noch nie so wenig Kritik von Zuschauern an der Berichterstattung erlebt, fügte er hinzu. Es habe natürlich auch Kritik etwa an den Kommentatoren gegeben, aber diese sei geringer gewesen als bei Länderspielen. Laut ZDF hat es zudem noch nie so viele Zuschaueranfragen gegeben. Brender bekräftigte, dass das Moderatoren-Team mit Johannes B. Kerner, Jürgen Klopp und Urs Meier weiter im Einsatz bleiben soll.
Den Angaben zufolge gab es bislang sechs Spiele mit mehr als 20 Millionen TV-Zuschauern. Die höchste Quote hatte das Halbfinale Deutschland-Italien im ZDF mit durchschnittlich fast 30 Millionen. Dazu kamen laut Sender bis zu 15 Millionen Fans, die das Spiel im Freundeskreis oder bei Public-Viewing-Veranstaltungen geschaut hätten. Solch ein Ereignis mit dieser Form der "öffentlichen Gemeinsamkeit" werde es wohl in den nächsten Jahren nicht mehr geben, betonte Brender.
Die Rechte für die Fußball-WM 2010 in Südafrika haben ARD und ZDF bereits erworben. Derzeit laufen noch die gemeinsamen Verhandlungen für die Europameisterschaft 2008, die in der Schweiz und in Österreich stattfindet. Brender betonte, die Sender wollten die Rechte, "aber nicht zu jedem Preis und zu allen Bedingungen".
Quelle: http://www.digitalfernsehen.de vom 7.7.06
Der Tag sei eigentlich ARD-Spieltag, aber diesem Ereignis könne sich "kein System entziehen", sagte ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender am Freitag in Berlin.
Das habe auch die ARD eingesehen. Die DFB-Elf will sich um 12.00 Uhr auf der Fanmeile für die Unterstützung bedanken. Die ARD überträgt am Abend das WM-Finale Frankreich-Italien. Das ZDF zeigt am Samstag das Spiel zwischen Deutschland und Portugal um Platz drei.
In der Vergangenheit hatte es zwischen ARD und ZDF immer mal wieder Auseinandersetzungen wegen der zeitgleichen Berichterstattung von großen Events gegeben, etwa von Adels-Ereignissen. Brender zeigte sich erneut sehr zufrieden mit dem Ablauf der WM. Die vergangenen Wochen seien ein "großes Fest" gewesen. Er habe noch nie so wenig Kritik von Zuschauern an der Berichterstattung erlebt, fügte er hinzu. Es habe natürlich auch Kritik etwa an den Kommentatoren gegeben, aber diese sei geringer gewesen als bei Länderspielen. Laut ZDF hat es zudem noch nie so viele Zuschaueranfragen gegeben. Brender bekräftigte, dass das Moderatoren-Team mit Johannes B. Kerner, Jürgen Klopp und Urs Meier weiter im Einsatz bleiben soll.
Den Angaben zufolge gab es bislang sechs Spiele mit mehr als 20 Millionen TV-Zuschauern. Die höchste Quote hatte das Halbfinale Deutschland-Italien im ZDF mit durchschnittlich fast 30 Millionen. Dazu kamen laut Sender bis zu 15 Millionen Fans, die das Spiel im Freundeskreis oder bei Public-Viewing-Veranstaltungen geschaut hätten. Solch ein Ereignis mit dieser Form der "öffentlichen Gemeinsamkeit" werde es wohl in den nächsten Jahren nicht mehr geben, betonte Brender.
Die Rechte für die Fußball-WM 2010 in Südafrika haben ARD und ZDF bereits erworben. Derzeit laufen noch die gemeinsamen Verhandlungen für die Europameisterschaft 2008, die in der Schweiz und in Österreich stattfindet. Brender betonte, die Sender wollten die Rechte, "aber nicht zu jedem Preis und zu allen Bedingungen".
Quelle: http://www.digitalfernsehen.de vom 7.7.06