Weltmeisterschaft der TV-Rekorde (Update)
Verfasst: 10. Juli 2006 22:23
[jv] Berlin - Nach dem Ende der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland jubeln die Fernsehsender über Rekord-Quoten und Zuschauerresonanz.
Die ARD reklamierte am Montag mit im Schnitt 12,43 Millionen Zuschauern und 53,6 Prozent Marktanteil bei 24 Spielen für sich die Spitze in der Zuschauergunst pro Begegnung.
Das ZDF erreichte mit 24 Spielen und der Übertragung des Halbfinales Deutschland gegen Italien im Schnitt "nur" 12,35 Millionen Menschen je Spiel. Der Marktanteil lag aber bei 54,4 Prozent. RTL kam nach eigenen Angaben mit acht Übertragungen auf einen Durchschnitt von 10,07 Millionen Zuschauern je Spiel und einem Marktanteil von 47,8 Prozent.
Die ARD toppte mit dem WM-Finale am Sonntagabend in der Spitze noch einmal den historischen Quotenrekord des Halbfinales. Das Ende des Elfmeterschießens zwischen Italien und Frankreich verfolgten laut Media Control zwischen 22.35 Uhr und 22.40 Uhr in der ARD 31,49 Millionen Menschen. Der Marktanteil lag bei 87,4 Prozent. Das Halbfinale Deutschland gegen Italien hatten in der Spitze 31,31 Millionen Zuschauer gesehen, dem ZDF jedoch einen Marktanteil von 89 Prozent beschert. Den höchsten Marktanteil erreichte die ARD beim Spiel Deutschland gegen Argentinien: Bis zu 28,65 Millionen Zuschauer sorgten für 90 Prozent Marktanteil, der Durchschnitt lag bei 24,74 Millionen Zuschauer und 86,1 Prozent.
Der Zuschauerschnitt beim Finale lag etwas unter dem des Halbfinales. Über die gesamte Übertragung gerechnet lockte das Schluss-Match um den goldenen Pokal 25,87 Millionen Zuschauer mit einem Marktanteil von 72,3 Prozent vor den Fernseher. Beim Halbfinale waren es 29,66 Millionen, der Marktanteil betrug 84,1 Prozent.
Für Media Control war das Fußball-Happening die "Weltmeisterschaft der TV-Rekorde". ARD, ZDF und RTL hätten mit ihren Sendungen Daten weit über den üblichen Senderschnitten erzielt. Sämtliche Spiele der deutschen Mannschaft übertrafen laut ZDF die 20-Millionen-Marke. Das ZDF errechnete, dass 82 Prozent aller Deutschen ab drei Jahren mindestens ein WM-Spiel im Fernsehen sahen. Das sind dem Sender zufolge 60 Millionen Zuschauer. Bei der WM 2002 waren es 48,26 Millionen Menschen und 67,8 Prozent der Zuschauer ab drei Jahren.
Die Tagesmarktanteile von ARD und ZDF kletterten an den Fußballtagen laut Media Control auf über 50 Prozent. RTL kam nach eigenen Angaben auf einen Tagesanteil an den Übertragungssonntagen von rund 32 Prozent.
Das Kleine Finale um den dritten Platz am Samstag zwischen Deutschland und Portugal hatten durchschnittlich 23,92 Millionen Zuschauer daheim verfolgt, der Marktanteil erreichte 76,0 Prozent. Die Verabschiedung der deutschen Mannschaft auf der Fan-Meile in Berlin sahen am Sonntag in der ARD 5,4, im ZDF 6,3 Millionen und bei RTL 760 000 Zuschauer.
Die Zuschauertelefone und Hotlines von ARD und ZDF waren während der WM Anlaufstelle für alle Fragen rund um den Fußball. Bei der ARD gingen 12 500 Telefonanrufe, E-Mails und Briefe ein, beim ZDF über 23 000.
Auch bei der Fernsehnutzung sorgte die WM für Rekordwerte. Noch nie sei in einem Juni so viel ferngesehen worden, wie in diesem Jahr, fand ARD-Medienforscher Stefan Geese heraus. Ihm zufolge verbrachte jeder Zuschauer täglich 199 Minuten vor dem Fernseher, im Vorjahr waren es 186 Minuten und 2004 - im Jahr der Europa-Meisterschaft - 193 Minuten.
Quelle: http://www.digitalfernsehen.de vom 10.7.06
Die ARD reklamierte am Montag mit im Schnitt 12,43 Millionen Zuschauern und 53,6 Prozent Marktanteil bei 24 Spielen für sich die Spitze in der Zuschauergunst pro Begegnung.
Das ZDF erreichte mit 24 Spielen und der Übertragung des Halbfinales Deutschland gegen Italien im Schnitt "nur" 12,35 Millionen Menschen je Spiel. Der Marktanteil lag aber bei 54,4 Prozent. RTL kam nach eigenen Angaben mit acht Übertragungen auf einen Durchschnitt von 10,07 Millionen Zuschauern je Spiel und einem Marktanteil von 47,8 Prozent.
Die ARD toppte mit dem WM-Finale am Sonntagabend in der Spitze noch einmal den historischen Quotenrekord des Halbfinales. Das Ende des Elfmeterschießens zwischen Italien und Frankreich verfolgten laut Media Control zwischen 22.35 Uhr und 22.40 Uhr in der ARD 31,49 Millionen Menschen. Der Marktanteil lag bei 87,4 Prozent. Das Halbfinale Deutschland gegen Italien hatten in der Spitze 31,31 Millionen Zuschauer gesehen, dem ZDF jedoch einen Marktanteil von 89 Prozent beschert. Den höchsten Marktanteil erreichte die ARD beim Spiel Deutschland gegen Argentinien: Bis zu 28,65 Millionen Zuschauer sorgten für 90 Prozent Marktanteil, der Durchschnitt lag bei 24,74 Millionen Zuschauer und 86,1 Prozent.
Der Zuschauerschnitt beim Finale lag etwas unter dem des Halbfinales. Über die gesamte Übertragung gerechnet lockte das Schluss-Match um den goldenen Pokal 25,87 Millionen Zuschauer mit einem Marktanteil von 72,3 Prozent vor den Fernseher. Beim Halbfinale waren es 29,66 Millionen, der Marktanteil betrug 84,1 Prozent.
Für Media Control war das Fußball-Happening die "Weltmeisterschaft der TV-Rekorde". ARD, ZDF und RTL hätten mit ihren Sendungen Daten weit über den üblichen Senderschnitten erzielt. Sämtliche Spiele der deutschen Mannschaft übertrafen laut ZDF die 20-Millionen-Marke. Das ZDF errechnete, dass 82 Prozent aller Deutschen ab drei Jahren mindestens ein WM-Spiel im Fernsehen sahen. Das sind dem Sender zufolge 60 Millionen Zuschauer. Bei der WM 2002 waren es 48,26 Millionen Menschen und 67,8 Prozent der Zuschauer ab drei Jahren.
Die Tagesmarktanteile von ARD und ZDF kletterten an den Fußballtagen laut Media Control auf über 50 Prozent. RTL kam nach eigenen Angaben auf einen Tagesanteil an den Übertragungssonntagen von rund 32 Prozent.
Das Kleine Finale um den dritten Platz am Samstag zwischen Deutschland und Portugal hatten durchschnittlich 23,92 Millionen Zuschauer daheim verfolgt, der Marktanteil erreichte 76,0 Prozent. Die Verabschiedung der deutschen Mannschaft auf der Fan-Meile in Berlin sahen am Sonntag in der ARD 5,4, im ZDF 6,3 Millionen und bei RTL 760 000 Zuschauer.
Die Zuschauertelefone und Hotlines von ARD und ZDF waren während der WM Anlaufstelle für alle Fragen rund um den Fußball. Bei der ARD gingen 12 500 Telefonanrufe, E-Mails und Briefe ein, beim ZDF über 23 000.
Auch bei der Fernsehnutzung sorgte die WM für Rekordwerte. Noch nie sei in einem Juni so viel ferngesehen worden, wie in diesem Jahr, fand ARD-Medienforscher Stefan Geese heraus. Ihm zufolge verbrachte jeder Zuschauer täglich 199 Minuten vor dem Fernseher, im Vorjahr waren es 186 Minuten und 2004 - im Jahr der Europa-Meisterschaft - 193 Minuten.
Quelle: http://www.digitalfernsehen.de vom 10.7.06