ARD: Zukunft der Tour de France unsicher
Verfasst: 13. Juli 2006 08:15
[jv] München - Die Zukunft der Tour-de-France-Übertragung in der ARD über das Jahr 2007 hinaus ist offen
Der Vertrag gelte noch bis einschließlich nächstes Jahr, sagte ARD-Programmdirektor Günter Struve am Mittwoch der Nachrichtenagentur ddp in München.
"Dann wird man weitersehen, wie sich Radfahren als Fernsehsportart überhaupt entwickelt", betonte er. Die Quoten bei der diesjährigen Frankreichrundfahrt seien auch nach dem Ende der Fußball-Weltmeisterschaft nicht besser geworden, sagte Struve. "Wir haben im Moment nur die Hälfte der Zuschauer, die wir normalerweise am Nachmittag erreichen." Ohne die Stars fehle dem Radrennen ein ganz wesentliches Element. Nun müsse abgewartet werden, ob mit den Bergetappen das Interesse nicht doch wieder zunehme.
Auch Anfang der 90er Jahre sei es der Tour schlecht gegangen, aber der Sender habe sie dennoch im Programm gelassen, fügte der ARD-Programmdirektor hinzu. Mit dem deutschen Radprofi Jan Ullrich sei das Rennen dann zum "Sommerereignis der Sonderklasse" geworden. "Das ist es in diesem Jahr nicht, das steht außer Frage. Aber wie wir uns in Zukunft verhalten, haben wir noch nicht entschieden", sagte Struve.
Einen Tag vor dem Beginn der Tour de France am 1. Juli, die von ARD und ZDF im täglichen Wechsel übertragen wird, hatten die Organisatoren sämtliche Fahrer ausgeschlossen, die auf einer in Spanien veröffentlichten Liste von Doping-Verdächtigen stehen. Darunter waren Ullrich, Ivan Basso aus Italien sowie die Spanier Francisco Mancebo und Joseba Beloki. Die Tour dauert bis 23. Juli. Die beiden Sender hatten sich entschlossen, auch nach dem Ausschluss der Spitzenfahrer wie geplant ausführlich von dem Rennen zu berichten.
Quelle: http://www.digitalfernsehen.de vom 12.7.06
Der Vertrag gelte noch bis einschließlich nächstes Jahr, sagte ARD-Programmdirektor Günter Struve am Mittwoch der Nachrichtenagentur ddp in München.
"Dann wird man weitersehen, wie sich Radfahren als Fernsehsportart überhaupt entwickelt", betonte er. Die Quoten bei der diesjährigen Frankreichrundfahrt seien auch nach dem Ende der Fußball-Weltmeisterschaft nicht besser geworden, sagte Struve. "Wir haben im Moment nur die Hälfte der Zuschauer, die wir normalerweise am Nachmittag erreichen." Ohne die Stars fehle dem Radrennen ein ganz wesentliches Element. Nun müsse abgewartet werden, ob mit den Bergetappen das Interesse nicht doch wieder zunehme.
Auch Anfang der 90er Jahre sei es der Tour schlecht gegangen, aber der Sender habe sie dennoch im Programm gelassen, fügte der ARD-Programmdirektor hinzu. Mit dem deutschen Radprofi Jan Ullrich sei das Rennen dann zum "Sommerereignis der Sonderklasse" geworden. "Das ist es in diesem Jahr nicht, das steht außer Frage. Aber wie wir uns in Zukunft verhalten, haben wir noch nicht entschieden", sagte Struve.
Einen Tag vor dem Beginn der Tour de France am 1. Juli, die von ARD und ZDF im täglichen Wechsel übertragen wird, hatten die Organisatoren sämtliche Fahrer ausgeschlossen, die auf einer in Spanien veröffentlichten Liste von Doping-Verdächtigen stehen. Darunter waren Ullrich, Ivan Basso aus Italien sowie die Spanier Francisco Mancebo und Joseba Beloki. Die Tour dauert bis 23. Juli. Die beiden Sender hatten sich entschlossen, auch nach dem Ausschluss der Spitzenfahrer wie geplant ausführlich von dem Rennen zu berichten.
Quelle: http://www.digitalfernsehen.de vom 12.7.06