Sat.1 sucht beste Tänzer Deutschlands für neue Show
Verfasst: 21. August 2006 09:56
[jv] Berlin - ProSieben und RTL haben sich bereits erfolgreich auf dem TV-Tanzparkett versucht - nun will auch Sat.1 mit einer Tanzshow bei den Zuschauern punkten.
"You can Dance!" heißt das neue Prime-Time-Format, das der Berliner Sender ab Herbst auf den Bildschirm bringt.
Im Gegensatz zur Konkurrenz sollen hierbei aber nicht Prominente das Tanzbein schwingen, sondern "normale Menschen mit einem Faible fürs Tanzen", wie Sat.1-Sprecherin Kristina Faßler betont. Per Casting werden die "besten Tänzer Deutschlands" gesucht, die sich in einem Workshop und Entscheidungsshows bis zum Finale durchkämpfen müssen.
"Wir haben gedacht, die Zeit ist reif dafür, Tanzen ist so angesagt", betont Faßler. Es gebe ein "neues familiäres Miteinandergefühl", es werde wieder miteinander gespielt oder getanzt. "Und wir hatten auch mal wieder Lust auf eine Casting-Show", beschreibt sie die Motivation des Senders. Bei der Suche stieß man auf das bereits in zweiter Staffel erfolgreich laufende amerikanische Vorbild "So you think you can dance", eine Erfindung von Erfolgsproduzent Simon Fuller. Der hatte schon die Musik-Castingshow "Pop Idol" - die auf RTL als "Deutschland sucht den Superstar" gute Quoten einfährt - weltweit verkauft.
Gute Quoten brachte dem Kölner Sender auch die Promi-Tanzshow "Let's Dance" im Frühjahr, die vor allem durch die Teilnahme von Ex-Politikerin Heide Simonis für Furore sorgte. Eine zweite Staffel ist bereits in Planung. Sendetermin und Gäste stehen aber laut RTL noch nicht fest. Die neue Sat.1-Show sieht der Sender nach den Worten eines Sprechers ganz entspannt. "Wir haben mit 'Let's Dance' ein sehr erfolgreiches Format etabliert."
Auch ProSieben konnte mit dem "großen ProSieben-Tanzturnier" im Herbst 2005 und Promitänzern wie Dèsireè Nick und Caroline Beil sowie Ralph Morgenstern und Oli P. viele Zuschauer vor die Bildschirme locken. Für das nächste Jahr ist eine neue Ausgabe angedacht. Im Winter zeigt der Sender erst einmal die Show "Stars auf Eis", bei der Prominente mit Hilfe von Eislaufstar Katarina Witt eine Kür erlernen sollen.
Sat.1 will sich nun aber "deutlich" von anderen Sendungen absetzen, wie Sprecherin Faßler betont. Der Sender schicke keine Promis in den Dschungel und mache auch keine Promi-Tanzshow. "Das ist prinzipiell eher nicht unser Ding." So begleitet Sat.1 junge Menschen "auf ihrem spannenden und steinigen Weg in den 'Tanz-Himmel'". Eine Fach-Jury und die Zuschauer entscheiden, "wer das Zeug zum wirklich großen Tänzer hat" und "der Champion aller Tanzstile" ist. Juroren und Moderatoren müssen noch bestimmt werden.
Kandidaten ab 18 Jahren können sich bei offenen Castings in vier deutschen Städten präsentieren, die in wenigen Wochen beginnen sollen. Die 40 Besten qualifizieren sich für einen einwöchigen Workshop, wo sie sich in den verschiedensten Tanz-Disziplinen bewähren und ihre Vielseitigkeit beweisen müssen - so muss dann auch der Breakdancer Salsa oder Walzer tanzen. In Live-Ausscheidungs-Shows müssen die Tänzer paarweise auftreten. Das Los entscheidet laut Sender, "ob der HipHopper mit der Ballerina tanzt oder die Bauchtänzerin mit dem Standardtänzer". Im Finale kann dann aber nur einer gewinnen. Und der erhält neben einem Geldpreis die Chance, eine internationale Tanz-Karriere aufzubauen.
Quelle: http://www.digitalfernsehen.de vom 17.8.06
"You can Dance!" heißt das neue Prime-Time-Format, das der Berliner Sender ab Herbst auf den Bildschirm bringt.
Im Gegensatz zur Konkurrenz sollen hierbei aber nicht Prominente das Tanzbein schwingen, sondern "normale Menschen mit einem Faible fürs Tanzen", wie Sat.1-Sprecherin Kristina Faßler betont. Per Casting werden die "besten Tänzer Deutschlands" gesucht, die sich in einem Workshop und Entscheidungsshows bis zum Finale durchkämpfen müssen.
"Wir haben gedacht, die Zeit ist reif dafür, Tanzen ist so angesagt", betont Faßler. Es gebe ein "neues familiäres Miteinandergefühl", es werde wieder miteinander gespielt oder getanzt. "Und wir hatten auch mal wieder Lust auf eine Casting-Show", beschreibt sie die Motivation des Senders. Bei der Suche stieß man auf das bereits in zweiter Staffel erfolgreich laufende amerikanische Vorbild "So you think you can dance", eine Erfindung von Erfolgsproduzent Simon Fuller. Der hatte schon die Musik-Castingshow "Pop Idol" - die auf RTL als "Deutschland sucht den Superstar" gute Quoten einfährt - weltweit verkauft.
Gute Quoten brachte dem Kölner Sender auch die Promi-Tanzshow "Let's Dance" im Frühjahr, die vor allem durch die Teilnahme von Ex-Politikerin Heide Simonis für Furore sorgte. Eine zweite Staffel ist bereits in Planung. Sendetermin und Gäste stehen aber laut RTL noch nicht fest. Die neue Sat.1-Show sieht der Sender nach den Worten eines Sprechers ganz entspannt. "Wir haben mit 'Let's Dance' ein sehr erfolgreiches Format etabliert."
Auch ProSieben konnte mit dem "großen ProSieben-Tanzturnier" im Herbst 2005 und Promitänzern wie Dèsireè Nick und Caroline Beil sowie Ralph Morgenstern und Oli P. viele Zuschauer vor die Bildschirme locken. Für das nächste Jahr ist eine neue Ausgabe angedacht. Im Winter zeigt der Sender erst einmal die Show "Stars auf Eis", bei der Prominente mit Hilfe von Eislaufstar Katarina Witt eine Kür erlernen sollen.
Sat.1 will sich nun aber "deutlich" von anderen Sendungen absetzen, wie Sprecherin Faßler betont. Der Sender schicke keine Promis in den Dschungel und mache auch keine Promi-Tanzshow. "Das ist prinzipiell eher nicht unser Ding." So begleitet Sat.1 junge Menschen "auf ihrem spannenden und steinigen Weg in den 'Tanz-Himmel'". Eine Fach-Jury und die Zuschauer entscheiden, "wer das Zeug zum wirklich großen Tänzer hat" und "der Champion aller Tanzstile" ist. Juroren und Moderatoren müssen noch bestimmt werden.
Kandidaten ab 18 Jahren können sich bei offenen Castings in vier deutschen Städten präsentieren, die in wenigen Wochen beginnen sollen. Die 40 Besten qualifizieren sich für einen einwöchigen Workshop, wo sie sich in den verschiedensten Tanz-Disziplinen bewähren und ihre Vielseitigkeit beweisen müssen - so muss dann auch der Breakdancer Salsa oder Walzer tanzen. In Live-Ausscheidungs-Shows müssen die Tänzer paarweise auftreten. Das Los entscheidet laut Sender, "ob der HipHopper mit der Ballerina tanzt oder die Bauchtänzerin mit dem Standardtänzer". Im Finale kann dann aber nur einer gewinnen. Und der erhält neben einem Geldpreis die Chance, eine internationale Tanz-Karriere aufzubauen.
Quelle: http://www.digitalfernsehen.de vom 17.8.06