Premiere, Fußball und die Börse
Verfasst: 18. Juli 2007 17:09
[ha] In den vergangenen zwei Jahren hat Premiere im Zusammenhang mit den Rechten um die Bundesliga börsentechnisch Höhen und Tiefen durchlebt. Hier ein kurzer Abriss der Ereignisse.
9. März 2005: Premiere-Börsengang: Der Ausgabepreis liegt bei 28,00 Euro, der erste Kurs bei 30,50 Euro. Die Emission ist mehrfach überzeichnet.
21. Dezember 2005: Premiere verliert die Pay-TV-Übertragungsrechte für die Fußball-Bundesliga an Arena. Der Premiere-Aktienkurs bricht um rund 40 Prozent ein.
19. Mai 2006: Premiere vereinbart eine Partnerschaft mit der Deutschen Telekom für die Bundesliga-Übertragung im Internet.
13. Juli 2006: Premiere und Arena vereinbaren, die Bundesliga im Bezahlfernsehen gemeinsam zu vermarkten. Die Premiere-Aktie legt um 25 Prozent zu.
8. Februar 2007: Premiere schließt eine Vermarktungspartnerschaft mit Arena. Die Premiere-Aktie steigt um rund 30 Prozent. Das Bundeskartellamt will die geplante Kooperation überprüfen.
18. April 2007: Premiere setzt die Kooperation mit Arena aus: Das Bundeskartellamt brauche länger, um zu prüfen, ob die Sender kooperieren dürfen. Der Premiere-Kurs verliert rund neun Prozent.
5. Juli 2007: Medienberichten zufolge steht Arena vor dem Aus. Die Pay-TV-Rechte für die Fußball-Bundesliga sollen komplett an Premiere über eine Sublizenz weiterverkauft werden. Der Anteilsschein von Premiere verteuert sich um rund zehn Prozent.
18. Juli 2007: Das Bundeskartellamt genehmigt die Zusammenarbeit zwischen Premiere und Arena. Sie ist begrenzt bis zum 30. Juni 2009. Unmittelbar nach der Entscheidung klettert der Premiere-Aktienkurs um etwa drei Prozent auf 19,70 Euro.
Quelle: http://www.digitalfernsehen.de vom 18.7.07
9. März 2005: Premiere-Börsengang: Der Ausgabepreis liegt bei 28,00 Euro, der erste Kurs bei 30,50 Euro. Die Emission ist mehrfach überzeichnet.
21. Dezember 2005: Premiere verliert die Pay-TV-Übertragungsrechte für die Fußball-Bundesliga an Arena. Der Premiere-Aktienkurs bricht um rund 40 Prozent ein.
19. Mai 2006: Premiere vereinbart eine Partnerschaft mit der Deutschen Telekom für die Bundesliga-Übertragung im Internet.
13. Juli 2006: Premiere und Arena vereinbaren, die Bundesliga im Bezahlfernsehen gemeinsam zu vermarkten. Die Premiere-Aktie legt um 25 Prozent zu.
8. Februar 2007: Premiere schließt eine Vermarktungspartnerschaft mit Arena. Die Premiere-Aktie steigt um rund 30 Prozent. Das Bundeskartellamt will die geplante Kooperation überprüfen.
18. April 2007: Premiere setzt die Kooperation mit Arena aus: Das Bundeskartellamt brauche länger, um zu prüfen, ob die Sender kooperieren dürfen. Der Premiere-Kurs verliert rund neun Prozent.
5. Juli 2007: Medienberichten zufolge steht Arena vor dem Aus. Die Pay-TV-Rechte für die Fußball-Bundesliga sollen komplett an Premiere über eine Sublizenz weiterverkauft werden. Der Anteilsschein von Premiere verteuert sich um rund zehn Prozent.
18. Juli 2007: Das Bundeskartellamt genehmigt die Zusammenarbeit zwischen Premiere und Arena. Sie ist begrenzt bis zum 30. Juni 2009. Unmittelbar nach der Entscheidung klettert der Premiere-Aktienkurs um etwa drei Prozent auf 19,70 Euro.
Quelle: http://www.digitalfernsehen.de vom 18.7.07