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Sat.1: "Alle glauben an den Erfolg von HDTV"

Verfasst: 16. April 2007 11:40
von techno-com
[ab] Leipzig - Sat.1 HD übertrug letzte Woche das UEFA-Pokalspiel in HDTV und 16:9-Format.

DIGITALFERNSEHEN bat Christian Garrels, Leitung Unternehmenskommunikation und -entwicklung ProSiebenSat.1 Produktion Communications, diesbezüglich zum Kurzinterview.

DF: Ist die am 12. April erfolgte Ausstrahlung der Startschuss für Sat.1, nun regelmäßig Live-Übertragungen in High Definition auszustrahlen?

Garrels: Wir strahlen auf unseren beiden HDTV-Kanälen Sat.1 HD und ProSieben HD seit Oktober 2005 viele Premium-Inhalte hoch auflösend aus. Dazu gehören - neben Blockbustern und Top-Serien - auch Sport-Großereignisse. So waren in Sat.1 HD sowohl 2005 als auch 2006 die Endspiele der UEFA Champions League in HDTV zu sehen. Der Sender Sat.1 überträgt jetzt natürlich die Vorschlussrunde sowie das UEFA Cup-Finale aus Glasgow live. Ob die Spiele auch wieder in HDTV und im Breitbildformat 16:9 ausgestrahlt werden, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt und wird in den nächsten Tagen entschieden.

DF: Wieviele Zuschauer sahen das Spiel auf Sat.1 HD?

Garrels: Insgesamt haben den Sieg der Bremer 7,24 Millionen Fußballfans in der Spitze (im Schnitt 5,69 Millionen Zuschauer, Marktanteil: 19,3 Prozent ab 3 Jahre) auf Sat.1 verfolgt. Da die GfK die deutschen HDTV-Haushalte nicht explizit ausweist, kann ich leider keine "HD-Quote" für das Spiel nennen. Derzeit gehen wir davon aus, dass sich die Anzahl der deutschen Haushalte, die HDTV empfangen können, im unteren sechsstelligen Bereich bewegt.

DF: Wie sehen Sie die Entwicklung von High Definition in der Fernsehlandschaft?

Garrels: Sehr positiv, aber natürlich nach wie vor ausbaufähig. Viele Sender produzieren ihre Inhalte bereits seit geraumer Zeit in HD, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Das zeigt deutlich, dass alle an den Erfolg von HDTV glauben. Wenn nun noch mehr Sender dem Beispiel von Sat.1 HD und ProSieben HD folgen und ihre Inhalte hoch auflösend ausstrahlen, freut das nicht nur die Sender, sondern vor allem die Zuschauer.


Quelle: http://www.digitalfernsehen.de vom 16.4.07