SAT - Blitzschutz Spezial
Verfasst: 27. Februar 2013 17:30
Hallo Experten
Bin leider in den Forenbeiträgen für meinen Spezialfall zu keiner Lösung gekommen. Theorie ist eines - wie aber im Spezialfall durchführbar? Deshalb hier meine Frage an ALLE:
PLAN:
SAT-Schüssel soll an Stirnseite des Hauses an Mittelpfette (also weit unter Firsthöhe)
IST-ZUSTAND:
Dachüberstand 1,10m.
Kriterium 2m von Dach entfernt nicht erfüllt und damit Blitzschutzbereich.
=> Also eigentlich nach DIN 16qmm von Antennenmast an HES.
Es wurden beim Bau 3 Leerrohre a 40mm vom Dachgeschoss bis in den Hausanschlussraum gezogen (Ursprünglich für Solaranlage gedacht).
a.) Die Leerrohre verlaufen quasi vom Dachgeschoss - in der Draufsicht von DG oben rechts zum Keller unten links - also diagonal über alle Geschosse.
b.) Wie die Leerrohre genau verlaufen weiss ich nicht (wurden bei den Installationen gegen cash "mithineingelegt").
c.) Elektroleitungen direkt neben den Leerrohren ? siehe b.)
d.) Pläne für Elektroleitungen gibt es nicht (siehe auch wieder b.)
e.) Firma insolvent (Pläne werde ich daher auch nirgends mehr herbekommen (und siehe auch b. wofür es definitiv keine Pläne gibt).
=> Gefühlsmäßig scheiden die Leerrohre für die Verlegung eines Blitzschutzleiters aus, weil
ich nicht weiss ob irgendwelche Elektoleitungen direkt neben den Leerrohren liegen (Mindestabstand) und ich mir eigentlich auch keinen Blitzstrom quer diagonal über sämtliche Stockwerke ins Haus legen möchte.
ALTERNATIVE:
Es wäre mit relativ geringem Aufwand möglich die SAT-Schüssel mit einem extra Staberder zu schützen.
Also direkt von der Schüssel am Giebel runter, über das Regenfallrohr und mit Staberder ab in die Erde!!!
Kein Kabel sondern dann halt einen massiven Blitzableiter. Boden ist ton-lehmartig - selbst nach längerer Trockenheit ist unter der knochenharten Oberfläche der Boden ab 20cm Tiefe feucht - also leitfähig?!
Das Ganze soll aber vom örtlichen Elektriker installiert werden. Der macht zwar auch Solaranlagen und dergleichen und sollte daher auch wissen wie man sowas korrekt erdet, aber deswegen weiss ich immer noch nicht ob dann alles wirklich sicher und richtig ist.
Meine Fragen zielen also darauf ab, dass ich meinem Elektromeister auch ein paar Fragen stellen kann um zu sehen ob er kompetent in Blitzschutz ist oder ich doch lieber ein Spezialunternehmen beauftragen soll (was aber ja letztlich auch keine Garantie ist -ich glaube kaum dass wenn wir mal wegen eines Blitzes alle abfackeln es irgendjemanden gibt der nachschaut ob nicht irgendein Elektriker Mist gebaut hat - und wenn würde mir das auf dem Friedhof auch nicht mehr nützen).
Also nun zu meinen Fragen:
Wenn Alternative mit Staberder möglich:
1.) Muss Staberder mit HES verbunden werden? Dann habe ich aber wieder Problem wie von Staberder zu HES (ist ja genau auf der gegenüberliegenden Seite und ich müsste meterlanges Kabel verlegen und einen seperaten Kellerdurchbruch durchführen)
-> Befürchte ja wegen unterschiedlichen Potentialen (siehe auch Punkt 2 WO Potentialausgleich?)
2.) Wo Potentialausgleich (Multischaalter, Kabel, etc) anschliessen???
-> Hängt dann wohl auch von Punkt 1.) ab.
-> Staberder mit HES verbunden -> POT-Ausgleich an Antennenmast wegen Schleife.
-> Staberder nicht mit HES verbunden -> POT-Ausgleich über
besagte Leerrohre an HES
-> zieh ich mir im letzteren Fall dann nicht wieder einen anteiligen Blitzstrom ins Haus. Wie sieht das bei Einschlag direkt oder in der Nähe mit den Potentialen aus...
Fragen über Fragen...
Bin für jede Antwort dankbar!!!
Bin leider in den Forenbeiträgen für meinen Spezialfall zu keiner Lösung gekommen. Theorie ist eines - wie aber im Spezialfall durchführbar? Deshalb hier meine Frage an ALLE:
PLAN:
SAT-Schüssel soll an Stirnseite des Hauses an Mittelpfette (also weit unter Firsthöhe)
IST-ZUSTAND:
Dachüberstand 1,10m.
Kriterium 2m von Dach entfernt nicht erfüllt und damit Blitzschutzbereich.
=> Also eigentlich nach DIN 16qmm von Antennenmast an HES.
Es wurden beim Bau 3 Leerrohre a 40mm vom Dachgeschoss bis in den Hausanschlussraum gezogen (Ursprünglich für Solaranlage gedacht).
a.) Die Leerrohre verlaufen quasi vom Dachgeschoss - in der Draufsicht von DG oben rechts zum Keller unten links - also diagonal über alle Geschosse.
b.) Wie die Leerrohre genau verlaufen weiss ich nicht (wurden bei den Installationen gegen cash "mithineingelegt").
c.) Elektroleitungen direkt neben den Leerrohren ? siehe b.)
d.) Pläne für Elektroleitungen gibt es nicht (siehe auch wieder b.)
e.) Firma insolvent (Pläne werde ich daher auch nirgends mehr herbekommen (und siehe auch b. wofür es definitiv keine Pläne gibt).
=> Gefühlsmäßig scheiden die Leerrohre für die Verlegung eines Blitzschutzleiters aus, weil
ich nicht weiss ob irgendwelche Elektoleitungen direkt neben den Leerrohren liegen (Mindestabstand) und ich mir eigentlich auch keinen Blitzstrom quer diagonal über sämtliche Stockwerke ins Haus legen möchte.
ALTERNATIVE:
Es wäre mit relativ geringem Aufwand möglich die SAT-Schüssel mit einem extra Staberder zu schützen.
Also direkt von der Schüssel am Giebel runter, über das Regenfallrohr und mit Staberder ab in die Erde!!!
Kein Kabel sondern dann halt einen massiven Blitzableiter. Boden ist ton-lehmartig - selbst nach längerer Trockenheit ist unter der knochenharten Oberfläche der Boden ab 20cm Tiefe feucht - also leitfähig?!
Das Ganze soll aber vom örtlichen Elektriker installiert werden. Der macht zwar auch Solaranlagen und dergleichen und sollte daher auch wissen wie man sowas korrekt erdet, aber deswegen weiss ich immer noch nicht ob dann alles wirklich sicher und richtig ist.
Meine Fragen zielen also darauf ab, dass ich meinem Elektromeister auch ein paar Fragen stellen kann um zu sehen ob er kompetent in Blitzschutz ist oder ich doch lieber ein Spezialunternehmen beauftragen soll (was aber ja letztlich auch keine Garantie ist -ich glaube kaum dass wenn wir mal wegen eines Blitzes alle abfackeln es irgendjemanden gibt der nachschaut ob nicht irgendein Elektriker Mist gebaut hat - und wenn würde mir das auf dem Friedhof auch nicht mehr nützen).
Also nun zu meinen Fragen:
Wenn Alternative mit Staberder möglich:
1.) Muss Staberder mit HES verbunden werden? Dann habe ich aber wieder Problem wie von Staberder zu HES (ist ja genau auf der gegenüberliegenden Seite und ich müsste meterlanges Kabel verlegen und einen seperaten Kellerdurchbruch durchführen)
-> Befürchte ja wegen unterschiedlichen Potentialen (siehe auch Punkt 2 WO Potentialausgleich?)
2.) Wo Potentialausgleich (Multischaalter, Kabel, etc) anschliessen???
-> Hängt dann wohl auch von Punkt 1.) ab.
-> Staberder mit HES verbunden -> POT-Ausgleich an Antennenmast wegen Schleife.
-> Staberder nicht mit HES verbunden -> POT-Ausgleich über
besagte Leerrohre an HES
-> zieh ich mir im letzteren Fall dann nicht wieder einen anteiligen Blitzstrom ins Haus. Wie sieht das bei Einschlag direkt oder in der Nähe mit den Potentialen aus...
Fragen über Fragen...
Bin für jede Antwort dankbar!!!