Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich

Wissen sie nicht was sie für ihre Satanlage alles benötigen, haben sie Fragen zu unseren Komplettanlagen oder zur Planung/Installation einer Anlage (Kabelverlegung, Ausrichtung, Multischaltern, LNB etc.) ?
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Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich

Ungelesener Beitragvon techno-com » 19. November 2010 17:10

Blitzschutz bei SAT-Anlagen (DIN EN 60728-11 / VDE 0855-1)

Ab jetzt auch Vormontagen möglich => Vormontagen- Aufbau im Schaltschrank incl Potenzialausgleich

ErdungDIN-VDE0855_Blitzschutz_Potentialausgleich_Abstaende_Haus_Dach_Wand_Vorschrift_Dehn_Kleiske.jpg
DIN EN 60728-11 / VDE 0855-1 Erdungsvorschriften Abstände + Potenzialausgleich (PA)
(nach Praxis IT Handwerk von Heinz A. Kleiske / http://www.kleiske.de und DEHN-Vorlage / http://www.dehn.de )

Abstaende_Erdung-Blitzschutz_Satanlage.png
Abstaende_Erdung-Blitzschutz_Satanlage

Blid vom User @guba erstellt mit auch anderen einzuhaltenen Abständen eingezeichnet :respekt:

WER DARF DIESE ARBEITEN DURCHFÜHREN ? Edit 13.10.2017 nach Email von @Dipol
Zuständigkeiten verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) und Blitzschutzfachkräfte

In der Blitzschutznormenreihe IEC 62305, die aber nur für Gebäude mit Blitzschutzanlagen relevant ist, wird wie folgt gegliedert:

ÄUßERER BLITZSCHUTZ:
Fangleitungen, Ableitungen, Fangstangen und Erdungsanlage
INNERER BLITZSCHUTZ:
Potenzialausgleich und Überspannungsschutz

Innerer Blitzschutz setzt nach NAV § 13 immer einen Eintrag im Installateuerverzeichnis voraus, das erfüllen aber nur wenige Blitzschutzbauer die auch konzessionierte Elektrofachkräfte sind.

Nach DIN 18014 dürfen für Fundament- und Ringerder von Neubauten - mit wie ohne Blitzschutzanlage - nur von Elektro- oder Blitzschutzfachkräften mit einem Eintrag in einem Installateurverzeichnis verlegt werden und für diese muss ein Übergabe-/Messprotokoll erstellt und dem Kunden übergeben werden.

Eine Zusatzqualifikation als Blitzschutzfachkraft ist somit nur bei Direkterdungen an Blitzschutzanlagen oder Montagen getrennter Fangstangen gefordert, nicht aber für konventionelle Antennenerdungen ohne Blitzschutzanlage.


Kurzerklärung:
Ein Potentialausgleich ist dann Vorschrift wenn die Antennenanlage im Blitzschutzbereich installiert wird (Faustregel: alles auf dem Dach = Blitzschutzbereich / alles was mit der äußersten Kante nicht weiter als 2m von der Dachrinne entfernt ist = Blitzschutzbereich / alles was mit der äußersten Kante weiter als 1.5m von der Hauswand übersteht = Blitzschutzbereich) und/oder wenn es sich um eine Mehrteilnehmeranlage handelt (wohnungsübergreifende Installation = mehr als eine Wohneinheit an die SAT-Verteilung angeschlossen).

Es müssen dann ALLE Kabel vom LNB (+ ggf. von terrestrischen Antennen zusätzlich) kommend UND alle Kabel nach dem Multischalter (falls einer eingesetzt wird) auf einen Erdungsblock/Erdwinkel aufgelegt werden. Auf diesem Weg also der Außenleiter/ die Abschirmung des Kabels über den F-Stecker abgegriffen metallisch/elektronisch leitend mit dem Erdungsblock (auch Potentialausgleichsschiene/Potenzialausgleichsschiene/Poti-Schiene/Erdschiene genannt) verbunden.

Dieser Erdungsblock muss dann mit einem mind. 1x4mm² Potentialausgleichskabel (Potentialausgleichskabel NYY-J 1x6mm² bzw. H07V-U 4mm² mit dem Antennenmast verbunden werden, also genau am gleichen Punkt aufgelegt werden wo auch das Blitzschutzkabel aufgelegt ist (auch wenn der/die Erdungsblock/-blöcke direkt neben der Haupterdungsschiene - HES - im Keller montiert werden dürfen sie nicht dort direkt angeschlossen werden, sondern immer mit dem Punkt verbunden werden wo das 16mm² Blitzschutzkabel am Antennenmast befestigt wurde da sonst einen Schleifenbildung entstehen kann ! JA, das ist schwer und arbeitsaufwändig, ist aber genau so nach DIN festgelegt - Ausnahme das der Potentialausgleich auch direkt an die HES angeschlossen werden darf nur dann wenn kein Blitzschutz durchgeführt werden muss - z.B. wenn die Antenne nicht im dafür vorgeschriebenen Bereich installiert wurde bzw. die Antenne über extra Fangstangen bereits geschützt wurde).

Das Blitzschutz-/ Erdungskabel muss auf direktem und kürzestem Weg vom Antennenmast/ der Wandhalterung an die Haupterdungsschiene (HES) des Hauses laufen und darf nicht neben andere Kabel verlegt sein.

Und hier gleich zu Anfang ein Userbericht im Internet über einen Blitzeinschlag bei sich im Haus

Eine akt. neu überarbeitete Version der Kurzbeschreibung:
Kurzbeschreibung:
Die Erdung ist in bestimmten Fällen eine Vorschrift und besteht aus 2 Bestandteilen, dem äußeren und dem inneren Blitzschutz.
1. Äußerer Blitzschutz
(nur vorgeschrieben/durchzuführen wenn die Antenne im nicht "Blitz geschützten Bereich" (ungesicherter Blitzschutzbereich) montiert ist oder auch Kabel in diesem Bereich verlegt sind. Das ist immer auf dem Dach oder dann wenn die Antenne mit der Oberkante nicht weiter als 2m von der Dachkantel/Dachrinne entfernt montiert ist oder auch wenn die Antenne mehr als 1.5m Wandüberstand hat - bei Anbauten an ein Haus gilt diese Regel immer gesehen vom Dach des Anbaus und nicht vom Haupthaus).
Durchführung= vom Antennenmast/der Halterung muss ein 1x16mm² Kupferkabel (Erdungskabel/Blitzschutzkabel) bis in den Keller an die Haupterdungsschiene (HES) verlegt werden und dort angeschlossen werden. Dieses Kabel darf nicht über Regenrinnen, Wasserrohre, Gasrohre etc. nach unten geführt werden da im Falle das dort mal etwas kaputt gehen sollte oft Plastikteile eingebaut werden die dann nicht mehr leitfähig wären).
Das Kabel muss auf dem kürzesten Weg verlegt werden und darf nicht direkt neben andere Kabel gelegt werden (Abstand hängt ab von der Gesamtlänge des Kabels, Berechnung des "Trennungsabstandes" wird weiter unten erklärt/verlinkt).
Eine Ausnahme hier besteht wenn das Haus über eine eigene Blitzschutzanlage verfügt. Dann muss der Blitzschutz anders ausgeführt werden, es muss eine "Fangstange" für den Schutzbereich der Antenne installiert werden und der Antennenmast/der Halter nur in den Potentialausgleich mit einbezogen werden - d.h. er direkt an die Haupterdungsschiene (HES) mit angeschlossen werden.
2. Innerer Blitzschutz (Potentialausgleich / Potenzialausgleich)
(nur vorgeschrieben/durchzuführen wenn die Antenne im nicht "Blitz geschützten Bereich" (ungesicherter Blitzschutzbereich) montiert wurde, sie also dem Blitzschutz unterzogen werden muss. Weiterhin auch dann vorgeschrieben wenn eine wohnungsübergreifende bzw. hausübergreifende Installation durchgeführt wurde, also mehr als eine Wohnpartei daran angeschlossen ist. Es gibt hier weitere Regelungen auf die wir aber auf Grund der extremen Kompatibilität - diese kann von einem Laien gar nicht gemessen werden - nicht eingehen und das auch nur bei alten Anlagen vorkommen sollte).
Durchführung = ALLE vom LNB bzw. einer terrestrischen Zuführung (UKW-Antenne, DVB-T Antenne, Kabelfernsehen, Videoüberwachung, etc.) kommenden Kabel (bei einem Quattro-LNB also 4 Kabel) und ALLE in die Hausverteilung abgehenden Kabel müssen über einen Erdungsblock geführt werden. Dieser Erdungsblock muss dann mit einem mind. 1x4mm² Kupferkabel (Potentialausgleichskabel) verbunden werden mit dem Punkt wo auch das Blitzschutzkabel am Antennenmast/der Halterung befestigt/verbunden ist.
So blöd das klingt, auch wenn sie ihren Multischalter + den Potentialausgleich im Keller installieren würden und die HES genau neben dran hängt darf das Kabel von den Erdungsblöcken nicht direkt daran angeschlossen werden um sogenannte "Schleifenbildungen" zu verhindern.
Wenn aber die Antenne im gesicherten Blitzschutzbereich installiert wurde und kein Blitzschutz durchzuführen ist, sie also nur aus Sicherheitsgründen (ein PA ist prinzipiell IMMER zu empfehlen da er eine Sicherheitsvorkehrung ist und auch viele Endgeräte, vor allem Flachbildfernseher mit integriertem Tuner, massiv Probleme machen können wenn kein PA erstellt wurde) bzw. aus Gründen der wohnungs-/hausübergreifenden Installation den PA durchführen wollen/müssen dann gibt es ja kein Blitzschutzkabel am Antennenmast .... man muss dann die Erdungsblöcke direkt an der HES anschließen.
Eine weitere Gegebenheit: wenn sie die Antenne auf dem Dach montieren, der Multischalter und somit meist auch der PA im Keller durchgeführt wird dann muss noch zusätzlich zur Verhinderung von Spannungs-/Funkenüberschlägen ein extra Potenzialausgleich Mast-nah durchgeführt werden (siehe unter Mastnaher Potentialausgleich ), d.h. alle vom LNB/der terrestrischen Versorgung kommenden Kabel direkt nach dem Antennenmast über einen Erdungsblock geführt werden und auch dieser mit dem Antennenmast/der Halterung verbunden werden (mind. 1x4mm² Potentialausgleichskabel).
Der PA muss jedes Kabel einzeln umfassen, die DIN sagt aus "...der Potentialausgleich muss auch nach Ausbau der/einer Verteilkomponenten erhalten bleiben..." und das bedeutet das es nicht zulässig ist einfach den Multischalter, auf welchem ja "eigentlich" alle Kabel auch leitend aufgelegt sind, mit einem PA-Kabel angeschlossen werden darf. Zusätzlich zu den Kabeln muss aber auch der Multischalter/Verstärker/Verteiler/etc. mit einem mind. 4mm² Kabel angeschlossen werden, das ist ja aber kein Problem da dieser Kabelweg von einem der Erdungsblöcke nur ca. 10cm sein wird.


Hinweise zu den Kabeln (Erdungskabel + Potentialausgleichskabel)
Hier war zwischenzeitlich eine Norm gültig die eine Verwendung von massiven Kabeln vorgeschrieben hatte. Ein grob mehrdrähtiger Erdungsleiter (H07 V-R wie er im NYM-J steckt) war zwischenzeitlich nicht zulässig. Mittlerweile aber ist die Verwendung wieder erlaubt, sofern die Klemmverbindung - z.B. an einer Haupterdungsschiene (HES) oder an Banderdungsschellen/Mastschellen - auch für einen mehrdrähtigen Rundleiter noch blitzstromtragfähig ist.
Weiterhin untersagt bleibt aber der Einsatz von fein mehrdrähtigen Kabeln/Rundleitern.

Kleiske_Erdung_Draehte_massiv-fein-grob-draehtig.JPG
Quelle: Heinz A. Kleiske PDF Erdungsvorschriften
Erdung-Drähte-frein-grob-massiv (www.kleiske.de)


Weiterhin aber folgender Hinweis:
Zitat von H.A. Kleiske (Fachpublikationen/-artikel ersichtlich unter http://kleiske.de/body_fachinformation.htm )
Kupfer CU-Volldraht (z.B. H07V-U xx) ist vorzugsweise als 1. Wahl deshalb einzusetzen, weil sich die grob- und feindrähtigen Leiter im Fall einer Durchströmung mit Blitzströmen im dreistelligen Kilo-Ampere-Bereich in Wohlgefallen auflösen könnten, wenn ggf. nicht sichergestellt ist, dass alle Einzeldrähte – auch beim Anschluss mit Hilfe von „normalen“ 100 kA Kabelschuhen – zuverlässig erfasst wurden.


Mehr Infos auch unter:
-Suchfunktion des Forums oben rechts mit den Begriffen "Erdung", "Blitzschutz" und "Potentialausgleich" oder auch detaillierter mit z.B. "Mast-naher Potentialausgleich" bzw. "Trennungsabstand" verwenden !
Hier finden sie sehr viele Beiträge mit Bildern/Zeichnungen/Skizzen wie das zu handhaben/auszuführen ist (z.B. unter Umstieg Kabel -> SAT mit 2 Satelliten in Mehrfamilienhaus aus dem das folgende Bild auch entnommen ist - dort noch mehr dazu erklärt).
Lochblechplatte_Potentialausgleich_Erdungsblock_Mast-nah_Endwiderstand.jpg
Lochblechplatte_Potentialausgleich_Erdungsblock_Mast-nah_Endwiderstand


Wichtiger weiterer Hinweis:
Der Trennungsabstand ist in der Blitzschutznorm DIN EN 62305-3 (VDE 0185-305-3) gegen blitzstrombelastete Erdleiter geregelt.
Stichwort "Trennungsabstand" => KLICK (Einhaltung von Mindestabständen vom Erdungskabel 1x16mm² zu anderen Kabeln und/oder metallischen Teilen/Anbauten/Aufbauten (z.B. Regenfallrohr, Dachrinne ...).
Vereinfachte Faustformel für Blitzschutzklasse 3 gegen einen einzelnen Erdleiter und damit verbundene leitende Teile:
Trennungsabstand "s" = Länge bis PA-Ebene "l" * 0,04 in Luft bzw. 0,08 durch und über feste Stoffe.
Gegen ungeerdete leitende Hausteile in Blitzschutzklasse 3 orientiere ich mich inoffiziell an der bis 2006 gültigen Formel mit Bezug auf die Höhe über Grund und 25 % höheren Koeffizienten, woraus sich diese Faustformel ableitet:
Trennungsabstand "s" = Höhe über Grund "h" * 0,05 in Luft bzw. 0,1 durch und über feste Stoffe.


Sonstige Beiträge im Internet:
Potentialausgleich & Erdung beim SAT-Empfang (Satvision 5-2014) --- sehr gut mit akt. Norm-Änderungen + Speziallösungen erklärt
Kleiske-Erklärung
Kathrein-Erklärung
Dehn-Blitzschutzplaner

Es gibt hier noch viele Sonderfälle, ein Beitrag unter Erdung bei Kabelverlegung im nicht-geschützten Bereich ? z.B. befasst sich noch zusätzlich mit der Kabelverlegung.

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Langerklärung:

Die Montage einer Sat-Anlage ist ein Kinderspiel. Hat man erst einmal die Antenne auf den gewünschten Satelliten eingestellt und den Receiver auf die Lieblings-Sender programmiert, steht dem Sat-Vergnügen eigentlich nichts mehr im Wege. Allerdings können äußere Einflüsse, wie zum Beispiel Regen, Schnee und Gewitter, die Qualität des Sat-Empfangs beeinträchtigen. Vorsicht ist insbesondere bei Sat-Anlagen auf dem Dach geboten, die der Witterung schutzlos ausgesetzt sind.

Suchen Sie für Ihre Sat-Antenne einen idealen Montageort, wird Ihnen jeder Sat-Monteur zur Installation auf dem Balkon oder an der Hauswand raten. Hier ist die Antenne in der Regel ausreichend vor Wind und Wetter geschützt und kann jederzeit gut erreicht werden. Haben Sie allerdings aus baulichen Gründen keine Alternative zum Dach, gilt Folgendes zu beachten: Generell sollte die Antenne nicht am höchsten Punkt des Daches sondern möglichst tief und nah am Dach installiert werden. Hier ist die auf die Antenne auftreffende Windlast geringer. Zudem kann der Spiegel besser erreicht werden. Allerdings ist die Antenne auf dem Dach bei Gewittern eine potenzielle Einschlagstelle für Blitze, die nicht nur das LNB zerstören, sondern sich über das Sat-Kabel einen Weg ins Innere des Hauses bahnen können. Dort leiden zum einen Multischalter und Receiver. Zum anderen können auch weitere elektrische Geräte im Haus durch den Blitzeinschlag in Mitleidenschaft gezogen werden.

Erdung der Satanlage
Um dies zu verhindern, müssen bei der Installation der Antenne auf dem Dach die so genannten VDE/DIN-Vorschriften eingehalten werden, die vom Verband Deutscher Elektrotechniker und der Deutschen Industrie-Norm aufgestellt wurden (siehe VDE-Richtlinien) Demzufolge müssen alle elektrisch leitenden Bauteile über dem Dach (zum Beispiel Mast oder Antenne) geerdet sein. Bei der Installation am Balkon oder im Garten ist eine Erdung hingegen nicht notwendig (wenn die unten bildlich gezeigten Zustände mit Abständen etc. zutreffen !). Bei der Erdung der Anlage handelt es sich um keinen Blitzschutz, sondern sie dient der Ableitung luftelektrischer Überspannungen in der Nähe eines Gewitters. Sie gewährleistet die elektrische Sicherheit der Satanlage und verhindert das Auftreten hoher Spannungen an ihren Außenkomponenten.

Vorgehensweise
Bei der Erdung wird die Sat - Antenne mittels einer so genannten Erdungsleitung (1x 16mm² Rundleiterkabel) mit dem Potenzialausgleich (oder der so genannten Gebäude-Erde- wie ein solcher normal in einem Haus aussieht finden sie unten im Anhang als Bild angehängt !) des Hauses fest verbunden. Der Potenzialausgleich (mind. 1x 4mm² Kabel) soll dafür sorgen, dass die Berührungsspannung für den Menschen bei einem elektrischen Fehler klein ist. Dazu erfolgt an der so genannten Potenzialausgleichsschiene (Bild davon im Einsatz siehe unter Beispiel INVERTO IDLP-USS200-CUO10-8 mit Potentialausgleich und unter Beispiel einer verbauten Anlage Polytron SPM 1000 digi ) eine Verbindung aller elektrisch leitenden Teile eines Hauses, wie zum Beispiel Fundamenterder, Schutzleiter, metallene Leitungen oder die Antennenanlage. Generell sollen alle metallenen Teile des Gebäudes sowie alle in die bauliche Anlage hineinführenden Adern in den Potenzialausgleich integriert werden. Als geeigneter Erdungsleiter gilt ein aus Kupfer bestehender Draht/Rundleiter mit einem Mindestdurchschnitt von 16 Quadratmillimeter. Dieser sollte auf dem kürzesten Wege mit einer Erdungsanlage verbunden werden. Insgesamt gibt es zwei Erdungsvarianten, wobei die Erdung in jedem Fall von einem Fachmann vorgenommen werden muss: Ist das Gebäude bereits mit einer äußeren Blitzschutzanlage versehen, geht die Erdung recht simpel vonstatten. Hierbei wird eine Erdungsrohrschelle bzw. eine Antennenband-Schelle am Antennenmast befestigt. Anschließend wird die Erdungsleitung von der Antenne auf kürzestem Wege zur bestehenden Blitzschutzanlage geführt, wo sie mit der Fangleitung des Blitzschutzes verbunden wird. Befindet sich allerdings keine Blitzableiteranlage am Gebäude, wird die Antenne, um gefährliche Spannungsunterschiede auf den Antennenkabeln zu verhindern, mit dem Erdungssystem des Gebäudes (Potenzialausgleich) verbunden. Dazu wird am Antennenmast eine Schelle befestigt, mit der die Antenne über das Erdungskabel an den im Haus befindlichen Potenzialausgleich angeschlossen wird. Dabei verbindet die Erdungsleitung das Antennenstandrohr auf dem Dach mit der Hauptpotenzialausgleichsschiene, die sich in der Regel im Keller des Gebäudes befindet (Zentralpotenzialausgleich). Auch hier sollte wieder der möglichst kürzeste Weg gewählt werden. Alternativ kann die Erdung auch folgendermaßen durchgeführt werden: Das von der Antenne kommende Koaxialkabel wird auf kürzestem Weg ins Dach geführt und dort auf einer Potenzialausgleichsschiene festgeklemmt. Von dort aus wird sie anschließend an die Gebäude-Erde angeschlossen. Hier ist es allerdings besonders wichtig, dass die Leitung nicht in Räumen verlegt wird, in denen sich leicht entzündliche oder explosive Stoffe befinden. Berücksichtigen Sie, dass der alleinige Anschluss des Antennenstandrohres an die Potenzialausgleichsschiene den äußeren Blitzschutz nicht ersetzen kann. Nach wie vor sind daher Blitzeinschläge ins Gebäude möglich und der Antennenblitzschutz ist kein Ersatz für eine Gebäudeblitzschutzanlage.

Weitere Blitzschutzmaßnahmen
Weltweit richten Blitze immense Schäden an. Der elektrische Strom, der während eines Blitzes erzeugt wird, verfügt über sehr hohe Spannungen mit bis zu mehreren Tausend Volt und kann erhebliche Schäden anrichten. Aber auch so genannte indirekte Blitze, die nicht unmittelbar durch den Einschlag, sondern durch die elektromagnetische Strahlung des Blitzes entstehen, sind gefährlich. Sie gelangen zum Teil direkt ins Gebäude und induzieren hohe Spannungsimpulse in allen elektrischen Leitern (zum Beispiel Stromkabel). Die Kabel verteilen die Spannung an die angeschlossenen Geräte, die dadurch erheblich beschädigt werden können. Da innerhalb der Gebäude der Grad der Vernetzung zwischen den Geräten zugenommen hat, kann das Ausmaß des Schadens enorm sein. Wer gezielt gegen Blitzeinschlag vorgehen möchten, sollte Schutzmaßnahmen treffen, wobei man zwischen verschiedenen Blitzschutzsystemen unterscheiden muss.

Blitzschutzsysteme
Am bekanntesten ist das Prinzip des Blitzableiters, das 1752 von Benjamin Franklin erfunden wurde und das nach wie vor Gebäude vor direkten Einschlägen schützt. Bei diesem Blitzableiter handelt es sich um eine metallische Spitze, die alle umgebenden Objekte auf dem Dach überragt und mit dem Erdreich verbunden ist. Seine Aufgabe ist es, bei Gewittern Blitze anzuziehen und diese in die Erde weiterzuleiten. Dort breiten sich die Blitze anschließend - ohne weiteren Schaden anzurichten - flächendeckend aus. An die Blitzableiter-Anlage werden alle elektrisch leitenden Metallteile, die sich auf dem Dach befinden, angeschlossen (zum Beispiel der Antennenmast, die Antenne oder auch Dachfensterumrandungen). Selbstverständlich darf ein solcher Blitzableiter nur von einem Fachmann installiert werden. Dieser achtet auch darauf, dass die Blitzschutzanlage zu allen Strom-, Kommunikations-, Wasser- und Lüftungsleitungen im Gebäude einen Sicherheitsabstand hat. Ist ein Blitz trotz äußerer Schutzvorrichtung ins Innere des Hauses vorgedrungen und hat dort Schäden verursacht, kommt dafür Ihre Hausratversicherung auf, wenn Sie einen entsprechenden Zusatz für Überspannungsschäden in die Police mit aufgenommen haben.

Überspannungsschutz
Neben den äußeren Blitzschutzmaßnahmen kann man auch im Hausinneren vorsorgliche Maßnahmen treffen. Hierbei gilt es, die elektronischen Geräte vor Überspannung zu schützen. Normalerweise liegt die Netzspannung im Haus-Stromnetz bei 230 Volt. Allerdings können durch nahe Blitzeinschläge höhere Spannungen auftreten, die Schäden an den im Haus angeschlossenen elektronischen Geräten erzeugen können. Gelangt eine Überspannung durch die Leitungen ins Geräteinneren, kann sie zu einer Explosion oder gar zu einem Brand des Gerätes führen. Abhilfe schaffen Überspannungsschutzsysteme, welche die bei den Geräten ankommende Spannung auf die normale Höhe herabsetzen. Dabei kommen zum Beispiel so genannte Überspannungsableiter zum Einsatz, die wie eine Art Adapter ins Sat - Kabel eingeschleift werden und einen Schutz für den Receiver und alle weiteren angeschlossenen Geräte bieten sollen. Sie bestehen in der Regel aus einer Schaltung von Gasentladungsableitern und Halbleitern und werden für den Einbau in alle angeschlossenen Leitungen angeboten. Um den Überspannungsschutz zu gewährleisten ist schließlich ein Anschluss des Ableiters an den Potenzialausgleich notwendig.

Endgeräteschutz
Zudem gibt es die Möglichkeit, die im Haus angeschlossenen Endgeräte, wie zum Beispiel Receiver, TV-Gerät oder Videorecorder, gezielt zu schützen. Der Fachhandel bietet zum Beispiel Netzsteckdosenleisten mit integriertem Überspannungsschutz an. Achtung: Bei den oben genannten Überspannungsschutzmaßnahmen handelt es sich um reine Präventivmaßnahmen. Sie können keinen Schutz vor einem direkten Blitzeinschlag gewähren, bei dem Spannungen in einer Höhe von mehreren Tausend Volt auftreten.

Fazit
Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie Ihre Sat-Anlage und die daran angeschlossenen Geräte vor Blitzeinschlägen und deren Auswirkungen schützen können. Dabei sollten Sie prinzipiell den Blitzschutz Ihrer Sat -Anlage von einem Fachmann durchführen lassen. Blitzschutz und Erdung ist kein Betätigungsfeld für Heimwerker, kreative Eigenbauten sind bei diesem Thema absolut tabu. Nur ein Fachbetrieb kann Ihnen eine sichere Montage gewährleisten. Diesbezüglich sollten Sie auch beachten, dass Versicherungen bei nicht fachgerechter Montage die Übernahmen des Schadens verweigern können.

VDE/DIN-Vorschriften
Die VDE/DIN-Vorschriften stammen vom Verband Deutsche Elektrotechniker sowie der Deutschen Industrie-Norm. Sie schreiben bei der Dachmontage einer Satelliten - Anlage eine fachgerechte Erdung vor, die dem Schutz von Gebäuden und Personen (inklusive Installateur) gewährleisten soll. Gemäß den Richtlinien ist ein Blitzschutz bzw. eine Erdung erforderlich, wenn sich die Sat-Anlage bis zu zwei Meter unterhalb der Dachkante bzw. auf dem Dach befindet sowie mehr als 1,5 Meter von der Hauswand absteht. Bei Antennen, die außerhalb dieses Bereiches installiert sind, ist ein Blitzschutz nicht vorgeschrieben.

Quelle: INFOSAT Ausgabe 195 / Juni 2004
http://www.infosat.de/
(modifiziert mit tlw. neuen Normen)

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VDE-Vorschriften sind keine Gesetze, gleichwohl kann deren Missachtung Rechtsnachteile zur Folge haben. ==> http://www.vdb.blitzschutz.com/mhb/MHB_ ... riften.pdf

Verknüpfung mit dem Energiewirtschaftsgesetz
Nach dem Energiewirtschaftsgesetz sind Anlagen zur Erzeugung, Fortleitung oder Abgabe von Energie so zu errichten und zu betreiben, dass die technische Sicherheit gewährleistet ist. Dabei sind vorbehaltlich sonstiger Rechtsvorschriften die allgemein anerkannten Regeln der Technik zu beachten. Die Einhaltung dieser Regeln wird danach vermutet, wenn bei Anlagen zur Erzeugung, Fortleitung und Abgabe von Elektrizität die technischen Regeln des VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (früherer Name: VDE Verband Deutscher Elektrotechniker e.V.) eingehalten worden sind. Gemeint sind die DIN-Normen mit VDE-Klassifikation; auch als „DIN-VDE-Normen“ oder „VDE-Bestimmungen” bezeichnet ==> http://www.vde-verlag.de/normen/BGVGeleitwort.pdf

§ 319 StGB Baugefährdung - http://dejure.org/gesetze/StGB/319.html
Strafgesetzbuch
Besonderer Teil (§§ 80 - 358)
28. Abschnitt - Gemeingefährliche Straftaten (§§ 306 - 323c)
§ 319 Baugefährdung

(1) Wer bei der Planung, Leitung oder Ausführung eines Baues oder des Abbruchs eines Bauwerks gegen die allgemein anerkannten Regeln der Technik verstößt und dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen gefährdet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer in Ausübung eines Berufs oder Gewerbes bei der Planung, Leitung oder Ausführung eines Vorhabens, technische Einrichtungen in ein Bauwerk einzubauen oder eingebaute Einrichtungen dieser Art zu ändern, gegen die allgemein anerkannten Regeln der Technik verstößt und dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen gefährdet.

(3) Wer die Gefahr fahrlässig verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(4) Wer in den Fällen der Absätze 1 und 2 fahrlässig handelt und die Gefahr fahrlässig verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.


dazu ein Vortrag ==> KLICK
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Technische Änderungen bzw. Änderungen der Vorschriften bitte ggf. beachten ! Hier finden sehr oft Änderungen an. Grundsätzlich besteht dann aber meist ein Bestandsschutz ... dieser verfällt aber bei jedem Umbau (Modernisierung/Erweiterung).


ErdungDIN-VDE0855_Blitzschutz_Potentialausgleich_Abstaende_Haus_Dach_Wand_Vorschrift_Dehn_Kleiske.PNG
DIN EN 60728-11 / VDE 0855-1 Erdungsvorschriften Abstände
(nach Praxis IT Handwerk von Heinz A. Kleiske / http://www.kleiske.de )
ErdungDIN_VDE0855_Potenzialausgleich.jpg
DIN EN 60728-11 / VDE 0855-1 Erdungsvorschriften (Potentialausgleich)
Dateianhänge
ErdungsvorschriftenAbstände.png
Was muss geerdet werden (nach Praxis IT Handwerk von Heinz A. Kleiske / http://www.kleiske.de )
(zum vergrössern Bild anklicken)
ErdungsvorschriftenAbstände.png (106.71 KiB) 176368 mal betrachtet
PotenzialausgleichsschieneKeller.jpg
Standard HES (Haupterdungsschiene/ Potentialausgleichsschiene) wie sie im Keller montiert sein sollte
(zum vergrössern Bild anklicken)
PotenzialausgleichsschieneKeller.jpg (37.68 KiB) 176368 mal betrachtet
Potentialausgleich_Skizze.jpg
Skizze eines Potentialausgleichs für 6 Anschlüsse weg vom Multischalter
(zum vergrössern Bild anklicken)
Potentialausgleich_Skizze.jpg (87.73 KiB) 176368 mal betrachtet
Potentialausgleich.jpg
Beispiel für einen Potentialausgleich
(zum vergrössern Bild anklicken)
Potentialausgleich.jpg (80.85 KiB) 176368 mal betrachtet
PA_MS13-12.jpg
Potentialausgleich / Erdungsblock 11-fach am Multischalter 13/12 (alle von den LNB kommenden Kabel (12) und alle vom Multischalter abgehenden Kabel (15) wurden über Erdungsblöcke geführt. Als F-Stecker wurden EX-6 Kompressionsstecker verwendet
PA_MS13-12.jpg (81.42 KiB) 176368 mal betrachtet
JultecJRS0502-2_4T_Kaskade_JultecJRM0512A.JPG
Jultec JRS0502-2+4T und Kaskade Jultec JRM0512A incl. Potentialausgleich
PotenzialausgleichBeispiel1.jpg
2x Dur-Line VDU518NT+ kaskadiert zusammengeschalten incl. Potentialausgleich
EMP_17-8_Potentialausgleich.JPG
Multischalter EMP 17/8 mit Erdungsblöcken (Potentialausgleich)
JultecJPS0906-3TN_Potentialausgleich.JPG
Multischalter Jultec JPS0906-3TN mit Erdungsblöcken (Potentialausgleich)
JultecJRS0502-2+4T_Potentialausgleich.JPG
Multischalter Jultec JRS0502-2+4T mit Erdungsblöcken (Potentialausgleich)
IMG_1385.JPG
21 Parteien Unicable-Montageaufbau in Schaltschrank incl. Potentialausgleich
IMG_1384.JPG
21 Parteien Unicable-Montageaufbau in Schaltschrank incl. Potentialausgleich
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Gordon (19. November 2012 17:57)
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Überspannungsschutz richtig gemacht

Ungelesener Beitragvon techno-com » 24. Februar 2014 08:19

Überspannungsschutz richtig gemacht

Die Voraussetzung für wirkungsvollen Blitz- und Überspannungsschutz ist das 3-stufige Schutzkonzept für die Stromversorgung.

1. Schutzstufe (Blitzstromableiter Typ 1/ äußerer Blitzschutz) ist die Komponente mit höchster Schutzwirkung gegen extreme Überspannungen durch Blitzströme.
2. Schutzstufe (Überspannungsableiter Typ 2/ innerer Blitzschutz/Potentialausgleich) muss als mittlere Schutzstufe für den Minimalschutz in jeder Einspeisung und/oder Unterverteilung vorhanden sein.
3. Schutzstufe (Endgeräteschutz Typ 3/ statische Überspannung) dient als letzte Blockade gegen Überspannung und wird als individueller Schutz den entsprechenden Endgeräten vorgeschaltet.

Basierend auf dem 3-stufigen Schutzkonzept ist auch der Schutz von Signalleitungen der Endgeräte unerlässlich. Nur so kann umfassender Überspannungsschutz gewährleistet werden.

http://www.youtube.com/watch?v=ZPRcoa5SdoM

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Re: Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgle

Ungelesener Beitragvon techno-com » 4. April 2015 10:41

Und hier mal noch was zu Blitzen von der "Maus" :1131

Die Sendung mit der Maus - Blitz

https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=aQor7c9k96w
Ankündigung: wegen Urlaub bleibt unser Ladengeschäft vom 29.8. -8.9.18 geschlossen ! In dieser Zeit auch hier nur eingeschränkte Antworten möglich.

Vielleicht sind wir nicht günstiger als ein Discounter oder reiner Online-Kartonschieber, aber sicherlich besser !
Normkonforme Beratung und Bau sind bei uns selbstverständlich.
Sat-Shop Heilbronn Kunden können sich auch nach dem Kauf auf unseren besten Service verlassen
(kein After-Sales-Support hier für Fremdkäufe).

Tristan Uhde
Satanlagen Onlineshop / SAT-Shop Heilbronn
https://www.satshop-heilbronn.de (SSL) / SAT-Onlineforum https://www.satanlagenforum.de (SSL)
Tel ------ (Fragen gehören ins Forum ! Den nur hier können sie richtig bearbeitet werden, auch was hier noch nicht von A-Z genau schon erklärt/behandelt ist)

Wichtiger Hinweis:Zuständigkeiten verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) und Blitzschutzfachkräfte
Informieren Sie sich dort über Folgen und Auswirkungen von Eigenleistung und lassen Sie selbst durchgeführte Installationen von entsprechender Stelle prüfen und abnehmen.
Wir erteilen hier keine Rechtsberatung, unsere Hinweise sind nach bestem Wissen und bedürfen einer entsprechenden juristischen/technischen weiteren Beratung.


 


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