Welcher SAT-Verteiler ist richtig?
Verfasst: 27. September 2013 14:54
Ich bin dabei in einem 6-Familienhaus eine DVBT Antennenanlage auf Satellitenempfang (nur Astra) aufzurüsten. Die Hausverkabelung ist nicht wohnungübergreifend, jede Wohnung hat 2 bzw. auch 3 unabhängig zu betreibende Antennendosen. Da bietet sich der Jultec-Umsetzer JPS0506-3 an. Dieser ist schon montiert, DVBT ist mit draufgelegt und funktioniert auch in allen Wohnungen bereits wieder. Bei der Umrüstung der Antennendosen bzw. beim Auswechseln der Verteiler ergab sich folgende Frage: Nachdem es sich bei den Dosen um die JAD307, ..10, ..14 handelt, die lt. Angabe allesamt diodenentkoppelt sind, muß dann der Verteiler auch diodenentkoppelt sein? Im Augenblick hatte ich den SAT VT40 vorgesehen, der lt. Angabe Gleichstromdurchgang hat und nach meiner Messung auch diodenentkoppelt ist. Euer Hinweis, dass generell doch Kathrein EBC 10, ..13, ..14 empfohlen wird, hat mich bewogen, hier lokal versuchsweise einen solchen zu beschaffen. Dabei habe ich erfahren, dass Kathrein diese nicht mehr anbietet, sondern durch die neue Serie EBC 110, ..113, ...114 ersetzt hat, die nur noch Gleichstromdurchgang ohne Dioden hat. Begründung, Dioden stören im Verteiler mehr als sie nützen und sind überflüssig, wenn die Dosen bereits mit Entkoppeldioden ausgerüstet sind. Mir leuchtet diese Begründung zwar ein, zumal ich meine auch mal gelesen zu haben, dass im Fall von entkoppelten Dosen der Verteiler gar nicht mit Dioden bestückt sein d a r f. Was ist nun richtig?
Eine 2. Frage bezieht sich auf den erforderlichen Pegel, der an den Dosen ankommen sollte. Die Kabel sind etwa 8 Jahre alt, doppelt geschirmt, aber von unbekannter Qualität bezüglich Dämpfung. In 2 Wohnungen, in denen ich bisher gemessen habe, komme ich zwar mit einem Pegel um die 75 dbµV v o r dem Verteiler an, in einer 3. waren es nur 60. So die Ursache hierfür nicht gefunden wird, könnte es hier eng werden. Frage: welcher Pegel ist für HD unbedingt erforderlich und hilft hier etwa ein Kabelverstärker? Wenn dafür der Durline V 3018 verwendet wird, wie verhält sich der bezüglich DBVT-Durchlass, wenn keine Versorgungsspannung anliegt? Der Jultec JAI115 lässt DBVT lt. Beschreibung durch, passt mir aber wg. seiner Größe nicht so in den Kram.
Mit freundlichem Gruß Womi
Eine 2. Frage bezieht sich auf den erforderlichen Pegel, der an den Dosen ankommen sollte. Die Kabel sind etwa 8 Jahre alt, doppelt geschirmt, aber von unbekannter Qualität bezüglich Dämpfung. In 2 Wohnungen, in denen ich bisher gemessen habe, komme ich zwar mit einem Pegel um die 75 dbµV v o r dem Verteiler an, in einer 3. waren es nur 60. So die Ursache hierfür nicht gefunden wird, könnte es hier eng werden. Frage: welcher Pegel ist für HD unbedingt erforderlich und hilft hier etwa ein Kabelverstärker? Wenn dafür der Durline V 3018 verwendet wird, wie verhält sich der bezüglich DBVT-Durchlass, wenn keine Versorgungsspannung anliegt? Der Jultec JAI115 lässt DBVT lt. Beschreibung durch, passt mir aber wg. seiner Größe nicht so in den Kram.
Mit freundlichem Gruß Womi