Plötzliches Empfangsproblem, Alps LNB undicht?

Fragen zu allen anderen LNB´s (Single/Twin/Quattro/Quad/Quad-Swich/Octo/Flansch).
andihaug
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Plötzliches Empfangsproblem, Alps LNB undicht?

Ungelesener Beitragvon andihaug » 19. Januar 2009 16:41

Hallo allerseits,

ich bräuchte ein paar Informationen aus der Praxis, vielleicht hat jemand entsprechende Erfahrungen gemacht.

Unsere Satellitenanlage ist mit einem Quattro-LNB von Alps und einem Multischalter ausgestattet, wenn ich den Aufdruck richtig entziffere, ist der LNB ein Alps "GSNE9-101A".
Ja, die Anlage ist tatsächlich schon etwas älter...

Nach Neujahr ist die Empfangsqualität plötzlich kontinuierlich schlechter geworden, nach zwei Tagen konnte kann man durch das Gerausche die Programme nur noch gerade so erahnen.
Ich kann mir als Laie zwei Fehlerquellen vorstellen:

1. Ist es möglich, daß es sich hierbei um die Folge von eindringendem Wasser in den LNB handelt? Die Fugen des LNB-Gehäuses sehen zwar auf den ersten Blick nicht undicht aus, sind jedoch verfärbt.
Kennt sich jemand damit aus, wie anfällig besagter LNB gegen Wasser ist und wie sich das auswirkt?

2. Interessanter Weise ist der Alu-Ausleger der Schüssel, an dem der LNB sitzt, an einer Stelle ziemlich in der Mitte aufgesprungen, hat einen kleinen, ca. 3cm langen Riß. In diesem Ausleger war recht viel Wasser. Durch ein neugebohrtes kleines Loch an der Unterseite habe ich es abfließen lassen und dann den Riß mit selbstverschweißendem Klebeband provisorisch verschlossen.
Kann es sein, daß durch eingedrungenes, gefrierendes Wasser dieser Ausleger irgendwie verbogen wurde und nun der Spiegel den LNB nicht mehr richtig trifft? Eigentlich ist der Ausleger recht massiv und bis auf den Riß kann ich, zuminderst nicht mit bloßem Auge, keine Anzeichen für Verformungen ausmachen. Weiß jemand, wie ich nachprüfen kann, ob die Fokussierung der Schüssel noch den LNB erwischt und wie kann ich das ggf. wieder "hinbiegen"?

Vielen Dank schon mal vorneweg.

Ciao

andi Haug



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Ungelesener Beitragvon techno-com » 19. Januar 2009 18:18

Diese "Verfärbung" an dem LNB ist normal, das ist ganz einfach Dreck der sich da gesammelt hat !

Woran es aber jetzt genau liegt kann ich auch nur vermuten über ein Forum !

Die 2. Sache klingt aber eher nach dem Problem, das LNB scheint ganz einfach nicht mehr im Focus der Antenne zu sitzen, also dort wo die empfangenen Signale gebündelt ankommen. Da macht schon ein Millimeter einiges aus !


Musst wohl mal versuchen:

1. anderes LNB montieren zum testen
2. LNB etwas bewegen und schauen ob du ggf. den Focus (also den richtigen Montageplatz) für das LNB wieder findest
3. LNB-Halterung bzw. die ganze Antenne austauschen

P.S. es steht auch nichts drin was für eine Antenne es ist um mal zu schauen ob es den Feedhalter dafür einzeln gibt !
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Ungelesener Beitragvon andihaug » 20. Januar 2009 08:52

Hi,
leider ist die Modellbezeichnung der Schüssel unleserlich geworden, Unterlagen existieren nicht mehr.

Einen neuen LNB werde ich wohl auf jeden Fall mal ausprobieren. Den alten habe ich schon runter gemacht.
Dazu noch 'ne Frage: Muß man bei modernen LNB's (ich dachte an den aktuellen von Schwaiger) noch den Tilt beachten, oder kann man die Dinger jetzt "gerade" in die Halterung schrauben?

Den Focus der Schüssel mit 'nem Laserpointer suchen wird wohl nicht funktionieren, oder?
Hm, ein Milimeter als Killerkriterium - Ich dachte, durch die Größe des weißen Knubbels am LNB hätte man da vielleicht etwas Raum...
Klingt nach einem echten Problem.

Ciao

Andi Haug

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Ungelesener Beitragvon techno-com » 20. Januar 2009 09:14

Von der Schüssel würde auch mal ein Bild reichen, einfach hier einstellen (Gesamtbild + Bild von der LNB-Halterung).

Ein LNB von Schwaiger ? Gibt es die überhaupt noch bzw. bauen die eigentlich noch selbst oder labeln die nur (also Zukauf von anderen Herstellern und dann eigenen Namen draufkleben !) ? Da empfehle ich ihnen mal ein gutes, z.B. eines aus der "Inverto Black Premium Reihe" !

Und die Ausrichtung ist Millimetersache, sie finden aber unter http://www.satlex.de/de/azel_calc.html ein Rechenprogramm das ihnen ALLE wichtigen Werte (auch Tilt) für ihren Wohnort genau ausrechnet.
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Ungelesener Beitragvon andihaug » 22. Januar 2009 10:57

Hallöchen,
ob in dem Kästchen wirklich ein Schwaiger-LNB drin ist, kann ich natürlich nicht sagen, jedenfalls steht Schwaiger drauf. Früher waren die Dinger aber mal recht gut, glaube ich. Zumindest werkelt bei unserer Großmutter seit 20 Jahren einer auf'm Dach ohne jede Mucke. Aber Internet-Diskussuionen zur LNB-Wahl gibt es andererorts schon jede Menge. Die "Inverto Black Premium Reihe" werde ich mir auf jeden Fall ansehen.

Die Satlex.de-Seite ist wirklich Klasse. Damit ist klar, der Tilt des LNB bei der alten analog-Anlage war 6,5 Grad, die Seite gibt 8.61Grad aus...

Das mit dem Bild von der Schüssel versuche ich mal am Wochenende.
Akkus der Digicam laden, bei trockenem! Wetter aufs Dach steigen-mit der alten Spiegelreflex (300er Objektiv) wär´s wohl einfacher. Mal sehen.
Bis dann.
Ciao
Andi Haug

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Ungelesener Beitragvon techno-com » 22. Januar 2009 12:33

andihaug hat geschrieben:....ob in dem Kästchen wirklich ein Schwaiger-LNB drin ist, kann ich natürlich nicht sagen, jedenfalls steht Schwaiger drauf. Früher waren die Dinger aber mal recht gut, glaube ich.

Da hatte ich mich ggf. verkehrt ausgedrückt !

Das ihr altes ein Schwaiger ist kann gut sein, sie meinten aber das sie ggf. wieder ein Schwaiger verbauen möchten ! Und da habe ich gefragt ob es die überhaupt noch gibt !

Ja, Internet... da kommt so etwas leider leicht vor ! :oops:
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Ungelesener Beitragvon andihaug » 28. Januar 2009 08:07

Tag miteinander.
Erst mal mein Gelaber korrigieren, da hatte ich mich glatt verlesen. Tilt für Astra im Raum Ludwigsburg = 1,1Grad. Hab's auch ausprobiert. Passt.

Was bisher geschah:
Ich habe den LNB inzwischen getauscht, auf dem Bild im Anhang ist schon der neue LNB halb fertig montiert, ist doch ein Schwaiger geworden.
Zumindest steht auf dem Gehäuse Schwaiger drauf, und eine Homepage von Schwaiger gibt es auch. Ob die aber inzwischen von einer anderen Firma geschluckt wurden, oder ob die anstatt selber zu produzieren nur noch den Namen aufkleben-daß weiß ich nicht.

Hat aber nur wenig gebracht, der Empfang war immer noch fast weg.
Dann haben wir mal kräftig am Ausleger rumgebogen - und oh Wunder, das Bild war wieder da!
Zwar noch mit ein paar wenigen "Fischchen", aber immerhin mittelfristig gut betrachtbar.
War wohl wirklich so, daß der Ausleger an einer Stelle demoliert war. Dann ist wohl Wasser eingedrungen und gefroren. Dabei hat's wohl den Arm aus dem Fokus gebogen.

Ob die Reparatur lange hält, ist die Frage. Daher ist wohl mittelfristig ein neuer Ausleger nötig.
Problem: Hersteller der Schüssel unbekannt. Wir vermuten, die Schüssel ist von TechniSat. Siehe Bild. Wie kommt man aber da jetzt an einen passenden neuen Arm/Ausleger? Kennt sich jemand mit Ersatzteilen aus?

(Die Alte anlage war also wohl Alps LNB, Technisat ? Schüssel?, Ankaro 5/4 Multischalter und Eurosky Receiver - alles aus einer Hand vom Fachbetrieb...den es natürlich nicht mehr gibt)

Und prompt ergab sich nun noch ein anderes Problem, aber dafür mache ich einen neuen Thread auf, denn es geht wohl um Einstellungen am Receiver bezüglich 22kHz-Signal.

Ciao
Andi Haug
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Ungelesener Beitragvon techno-com » 28. Januar 2009 08:52

Den Beitrag unter Schlechter Empfang analoge Anlage, Hilfe gesucht habe ich jetzt mal geschlossen, eine Anfrage zum immer gleichen Thema reicht... also hier weiter !

Die Antenne sieht aus wie von TECHNISAT ! Ganz verstehe ich aber jetzt nicht was daran defekt sein soll !

Der Ausleger (Arm) von der Antenne zum LNB vor oder nur die LNB- Halterung ?
Machen sie mal vom "Defekt" ein Bild, das ist wichtiger als von der ganzen Antenne ! Und bitte nicht so groß, bitte vorher verkleinern.

Aber eines gleich vorab: den LNB-Halter gibt es als Ersatzteil, den ganzen Arm nicht !
Zuletzt geändert von techno-com am 29. Januar 2009 08:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Ungelesener Beitragvon andihaug » 29. Januar 2009 08:18

Tag zusammen!

Zur Bildgröße... Ups, Entschuldigung.
Das sah in der "Vorschau" noch viel kleiner aus. Muß ich korrigieren.

Ja, das Thema im anderen Thread ("Schlechter Empfang analoge Anlage, Hilfe gesucht") hat sich eigentlich erledigt.
In JENEM Thread hatte ich ein Problem mit der alten analogen Anlage, die wir zeitweise auf dem Balkon aufgestellt haben, bis die digitale Anlage auf dem Dach repariert ist.

In DIESEM Thread hier geht es um die digitale Anlage auf dem Dach, die ein kleines Undichtigkeitsproblem am LNB hatte sowie -wie ich nun weiß- einen verbogenen Ausleger hat.

Wenn ich bezüglich der Abgrenzung zwischen den beiden Themen undeutlich war, möchte ich mich hiermit dafür entschuldigen. Das mit dem Tilt hat sich wirklich sehr überschnitten. Hätte ja aber auch eine Lösung für beide Probleme sein können. War's aber nicht.

Also wieder zurück zu DIESEM Thema.
Den LNB haben wir inzwischen getauscht. Er hatte starke Oxydations?-Spuren an den Kabel-Verschraubungen und das LNB-Gehäuse wahr wohl nicht mehr ganz dicht.

Nochmal zur Erklärung des fraglichen Defekts am Ausleger: An der Stelle, die am Ausleger mit Klebeband umwickelt ist (siehe Bild), befindet sich im Ausleger ein kleiner Riß. Anscheinend wurde hierdurch das Eindringen von Wasser möglich, welches zeitweise gefroren gewesen sein dürfte. Der Ausleger war jedenfalls etwas verbogen, so daß der LNB sich nicht mehr richtig im Fokus der Schüssel befand.
Ihre Antwort vom 19 Januar hat hier den wichtigen Hinweis geliefert: Zitat "Da macht schon ein Millimeter einiges aus !" So war es auch. Vielen Dank nochmals für diesen wichtigen Tipp. Hätte nicht gedacht, daß derart wenig Abweichung so einen großen Einfluß auf den Empfang hat.

Wir haben den Arm wieder hingebogen und nun ist auch wieder Empfang möglich. Allerdings ist der Empfang nicht optimal, die Zurückbiegerei kann ja auch nicht 100%ig funktionieren. Also wäre ein Ausleger/Arm als Ersatz nötig.
Auch hierfür hatten Sie ja schon den Tipp für uns, daß es den Arm nicht als (normales) Ersatzteil gibt.

An der Stelle geht jetzt meine Fragerei natürlich weiter.
Wenn es den Ausleger nicht als Ersatzteil zu kaufen gibt, haben wir ja eigentlich nur eine Möglichkeit, um den Neukauf einer ganzen Antenne (= Schüsselkörper+Ausleger+LNB-Halterung) zu umgehen. Immerhin sind Schüsselkörper und LNB-Halterung noch in Ordnung.

Kann man von einer anderen, (gebrauchten,) TechniSat-Satellitenanlage einfach den Ausleger abmontieren und an unsererem Schüsselkörper anschrauben? Sind die Befestigungen von TechniSat-Antennen untereinander soweit kompatibel und ist insbesondere die Fokussierung identisch?
Kennt sich diesbezüglich jemand aus?

Nebenbei wäre da noch die Frage, wie man den exakten Typ unserer Schüssel herausbekommen kann. Wir haben das Ding damals montieren lassen und irgendwie fehlen uns die Unterlagen.

Vielen Dank nochmals für die bisherigen sehr hilfreichen Informationen.

Ciao
Andi Haug

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Ungelesener Beitragvon techno-com » 29. Januar 2009 08:22

Ohne das sie herausgebekommen was für eine Antenne sie genau haben ist es auch nicht möglich etwas "gebraucht" zu erwerben. Ist bei jeder Antenne alles anders !


P.S. und denken sie nicht das es mit Ersatzteilen dann anders wird ! Die Antenne rostet jetzt schon an den Schrauben (siehe ihr Bild) und ist schon am Ausleger durchgerostet/-gebrochen.

P.P.S. hat das neue Schwaiger- LNB jetzt wenigstens einen ausziehbaren Wetterschutz für die F-Anschlüsse ?
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Ungelesener Beitragvon andihaug » 29. Januar 2009 09:50

Ja, das LNB hat einen Wetterschutz, der ist inzwischen auch draufgesteckt. Eine deutliche Verbesserung gegenüber dem alten LNB.

Hatte es ja fast befürchtet, daß man nicht einfach Teile zwischen verschiedenen Antennen austauschen kann. Da brauche ich mir also erst gar keine Mühe zu machen... Danke für den Hinweis, das spart viel unnütze Sucherei und Fehlschläge.

Nun, die Schrauben sind zwar rostig. Da wurden nicht rostfreie, (minderwertige?) Schrauben verbaut. Das Material der Schüssel selbst scheint jedoch ein rostfreies Material zu sein. Wenn man auf dem Dach steht, sieht man ganz gut, daß der Schüsselkörper wirklich einwandfrei ist. Nur links unten ist etwas Lack abgefallen, aber auch da kein Rost. Auch der Ausleger ist ohne Rost, sieht nach Aluminium aus. Ist nur leicht grau angelaufen.
Rostig sind nur das Standrohr und die alten terrestrischen Dipole (die aber so richtig)

Zur eigentlichen Ursache des Schadens am Ausleger habe ich so meine eigenen Theorien. Einerseits ist unsere Antenne immer sehr gut mit Vögeln bevölkert. Die Dachziegel darunter sind immer sehr "weiß"... kann mir durchaus vorstellen, daß einige große schwarze "Flattermänner" sich gerne auf dem Ausleger niederlassen. Andererseits hat die Antenne schon so einige Stürme mitgemacht, da ist letztes Jahr auch mal irgend ein Flugobjekt im Sturm dagegengekracht. Ich vermute inzwischen, daß dabei der Ausleger angeknackst wurde. Da war das Ding mächtig weggedreht, wir haben es damals durch 'nen Fachbetrieb richten lassen (-> Versicherung).
Die mechanische Wirkung von frierendem Wasser im Innern des Auslegers war dann dieses Jahr wohl tödlich.

Ciao
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Ungelesener Beitragvon techno-com » 29. Januar 2009 09:53

Diese Theorie unterstütze ich !

Gute Antennen (sicher auch ihre von Technisat) sind aus Alu, nur eben die Schrauben und der Ausleger + Masthalterung nicht !

Die "Vögel" kann ich als Ursache mal streichen. Der Schwarm der ein solches Gewicht hätte um da etwas zu verbiegen passt ja nicht mal auf den Arm drauf..... das mit dem Wind und dem gefrorenen Wasser ist da schon eher der Grund !
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