Umrüstung einer Sat-Anlage auf Unicable

Haben sie Fragen zu Unicable (EN50494/SCR/SatCR/CSS) oder JESS (Jultec Enhanced Stacking System - EN50607/SCD2) Multischaltern, zu statischen SAT-Einkabelsystemen sowie auch zu speziellen Einkabelanlagen wie Polytron TSM-1000 HD, Schwaiger EKU825, Dur-Line UCP20/UCP30 oder auch zur Johansson Einkabellösung 9640/9645 (Multiband Converter/Stacker-Destacker) ?
Nicht für Einkabel-LNB Anfragen ! Nutzen sie hierfür das Forum unter "Unicable-/Einkabel LNB´s" weiter unten !!
Nullomat
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Umrüstung einer Sat-Anlage auf Unicable

Ungelesener Beitragvon Nullomat » 2. Juli 2012 17:18

Guten Tag,

nach langer Recherche (hauptsächlich hier - wenn man _das_ erst einmal gefunden hat, kommt man nicht mehr weg :cool: ) habe ich mir vorgenommen, unsere Sat-Anlage zukunftssicher umzurüsten.

Die Ausgangslage:
Auf dem Dach eine Parabolantenne, ca. 75cm Durchmesser mit einem Quattro-LNB von Preisner, Typ momentan nicht bekannt. Das Gebäude hat keine Blitzschutzanlage, der Antennenmast ist über 1x16qmm Cu an der PA-Schiene im Keller geerdet.

Vom LNB führen derzeit drei Koaxkabel zu drei Enddosen im Haus mit je einem Receiver. Zwei dieser Kabel sind die ehemaligen LNB-Leitungen vom Dach zum analogen Multischalter im Keller (ca. 12...15m). Dort, wo der MS einst war, sind sie auf zwei Leitungen zu je einer Enddose in einer Wohnung verbunden, je ca. 10m. Das dritte Kabel vom LNB wurde bei der Umstellung auf digitalen Empfang neu verlegt und führt zu einer Enddose in einer Dachwohnung, ca. 6m. Die "alten" Koaxkabel haben eine Typbezeichnung, zu der ich keine Werte finden konnte: "Granzow 724-Bk/CATV 0,7/4,5 AF". Einbau war vor etwa 10(?) Jahren. Zwei weitere Wohnungen im Haus haben eigene Sat-Anlagen, die wegfallen sollen. Es gibt auch in diese Wohnungen (zur Zeit ungenutzte) Koaxkabel zu je einer Enddose, Länge ca. 8...30m.
Am Mastfuß ist eine Netzsteckdose vorhanden, weitere Kabel Dach -> Keller lassen sich nur mit erheblichem Aufwand verlegen, ebenso Kabel in die Wohnungen.

Der Plan:
Verlegung eines vierten Kabels vom LNB zum Mastfuß. Hier PA und ÜS-Schutz und ein JULTEC JPS0501-8TN. Den Legacy-Ausgang bekommt die Dachwohnung, außerdem eine Durchgangsdose (JAP318TRS, -18dB). Deren Ausgang führt weiter auf eines der beiden Kabel in den Keller. Hier dann die Verteilung mit Kathrein EBC14 auf vier Kabel in die Wohnungen. Dort je eine Enddose (JAP318TRS, -7dB).

In einigen Jahren könnte es zu einer Erweiterung der Anlage kommen, wenn sich eine weitere Wohnung an der Unicable-Lösung beteiligt (derzeit besteht dort kein Bedarf, eigene Anlage mit zwei Teilnehmern). Dann sollte sich ein weiterer Umsetzer (JULTEC JPS0501-8A) zwischen LNB und den JPS0501-8TN schalten lassen, dessen Ausgang dann über das zweite Kabel Dach -> Keller zu einem weiteren Verteiler und weiter in die Wohnung führt. Falls es dann noch so etwas zu kaufen gibt. :1110

Fragen:
Wenn ich mit 95dBµV am Ausgang des JPS0501 beginne und als Kabeldämpfung 30dB/100m ansetze, erhalte ich an den Dosen ca. 76dBµV (Durchgangsdose nahe am Mastfuß) bis ca. 59dBµV (Enddose hinter dem Verteiler und längster Leitung im Haus, mit ca. 30m absichtlich großzügig veranschlagt). Sind das praxistaugliche Werte, mit denen ein sicherer Betrieb erreicht wird?

Wenn _alle_ Teilnehmerdosen in der Anlage JAP318 sind, ist dann ein diodenentkoppelter Verteiler sinnvoll/nötig? Oder tut es dort auch einer ohne Dioden?

An verschiedenen Stellen las ich von Problemen mit der Zuordnung der ID bzw. ZF. Zur Zeit sind Unicable-taugliche Geräte von Panasonic (TXL32DT30E - Fernseher mit eingebautem Multituner) und von LogiSat (HD+ Receiver, Typ?) im Einsatz. Sind hier Komplikationen mit dem JULTEC-Umsetzer zu erwarten/bekannt? Neu hinzukommen sollen Geräte von Wisi (OR180A) bzw. Smart (CX01).

Mit freundlichen Grüßen



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Re: Umrüstung einer Sat-Anlage auf Unicable

Ungelesener Beitragvon techno-com » 2. Juli 2012 18:08

Nullomat hat geschrieben:nach langer Recherche (hauptsächlich hier - wenn man _das_ erst einmal gefunden hat, kommt man nicht mehr weg :cool: ) habe ich mir vorgenommen, unsere Sat-Anlage zukunftssicher umzurüsten.

Dann erst einmal ein "Herzliches Willkommen" :1111

Nullomat hat geschrieben:Die Ausgangslage:
Auf dem Dach eine Parabolantenne, ca. 75cm Durchmesser mit einem Quattro-LNB von Preisner, Typ momentan nicht bekannt.

Nullomat hat geschrieben:Vom LNB führen derzeit drei Koaxkabel zu drei Enddosen im Haus mit je einem Receiver.

Hier kommen wir zum ersten "Problem" ! Wenn ich das richtig verstehe laufen die 3 angeschlossenen Receiver an diesem LNB aktuell im Betrieb !? Dann kann das kein Quattro-LNB sein, das muss dann ein Quad-LNB sein (mit eingebautem Multischalter - siehe dazu auch hier).

Nullomat hat geschrieben:Das Gebäude hat keine Blitzschutzanlage, der Antennenmast ist über 1x16qmm Cu an der PA-Schiene im Keller geerdet.

Damit wäre der Blitzschutz richtig hergestellt (wenn das Kabel auf dem direkten Weg ohne Unterbrechnung z.B. durch die Nutzung eines Wasserrohrs etc. verlegt ist), es fehlt nur noch der Potentialausgleich.

Nullomat hat geschrieben:Die "alten" Koaxkabel haben eine Typbezeichnung, zu der ich keine Werte finden konnte: "Granzow 724-Bk/CATV 0,7/4,5 AF". Einbau war vor etwa 10(?) Jahren.

Nullomat hat geschrieben:Zwei dieser Kabel sind die ehemaligen LNB-Leitungen vom Dach zum analogen Multischalter im Keller (ca. 12...15m). Dort, wo der MS einst war, sind sie auf zwei Leitungen zu je einer Enddose in einer Wohnung verbunden, je ca. 10m.

Uiuiui... das funktioniert aktuell ?
Die Bezeichnung des Kabels ("BK/CATV") lässt darauf schliesen das es sich hier NICHT um ein SAT-taugliches Kabel handelt, "BK/CATV" steht für "Breitbandkabel/KabelTV" und das wäre dann nur ein Kabel das ausgelegt ist für die Frequenzen die im Kabelnetz auch verwendet werden, also nur bis 982MHz und nicht bis ca. 2500MHz wie das bei Sat normal ist. Das würde dann bedeuten das dieses Kabel eine SEHR HOHE Dämpfung im hohen Sat-Frequenzbereich hätte. Über das Kabel konnte ich aber auch nichts finden, nur andere nicht beantwortete Beiträge in div. Foren und das die Firma Granzow ein Elektrogroßhändler hier sogar in Heilbronn ist (wobei das mit dieser Firma gar nicht zu tun haben muss) und dann war da noch ein Ventil- und Pumpenhersteller in den USA mit diesem Namen....
Das Kabel ist und bleibt daher eine große Unbekannte ! Bei diesen Kabellängen kann das also problematisch werden und ich frage mich wie das jetzt so störungsfrei funktionieren soll !

Nullomat hat geschrieben:Der Plan:
Verlegung eines vierten Kabels vom LNB zum Mastfuß. Hier PA und ÜS-Schutz und ein JULTEC JPS0501-8TN.

Das wären dann also 8 Unicable-Umsetzungen die da max. möglich wären + ein Legacy-Ausgang der nutzbar wäre.

Nullomat hat geschrieben:Den Legacy-Ausgang bekommt die Dachwohnung, außerdem eine Durchgangsdose (JAP318TRS, -18dB). Deren Ausgang führt weiter auf eines der beiden Kabel in den Keller. Hier dann die Verteilung mit Kathrein EBC14 auf vier Kabel in die Wohnungen. Dort je eine Enddose (JAP318TRS, -7dB).

Stop ! Hier stimmt einiges nicht !
Das die Dachwohnung an den Legacy-Anschluss vom Schalter ran soll ist OK, da könnte man dann einen Receiver (einen ganz normalen der nicht "unicable-tauglich" sein müsste) anschließen.
ABER....
1. darf da keine JAP-Unicable Dose ran, die ist NICHT für den Einsatz außerhalb einer Unicable-Schaltung da sie nach 500ms durch ihre Schutzfunktion die 19V Schaltspannung abschaltet und somit der Betrieb eines horizontal sendenden Senders nicht möglich wäre (die Horizontal-Umschaltung erfolgt über eine dauerhaft angelegte 19V-Schaltspannung)
2. ist die JAP318TRS keine Enddose, sondern eine Durchgangsdose mit 18db Auskoppeldämpfung. Die JAP-Enddose wäre die JAP307TRS mit 7db Auskoppeldämpfung
3. Am Legacy-Anschluss kann nicht von Dose zu Dose weitergeschalten werden, das geht nur über den Unicable-Ausgang vom Multischalter

Nullomat hat geschrieben:In einigen Jahren könnte es zu einer Erweiterung der Anlage kommen, wenn sich eine weitere Wohnung an der Unicable-Lösung beteiligt (derzeit besteht dort kein Bedarf, eigene Anlage mit zwei Teilnehmern). Dann sollte sich ein weiterer Umsetzer (JULTEC JPS0501-8A) zwischen LNB und den JPS0501-8TN schalten lassen, dessen Ausgang dann über das zweite Kabel Dach -> Keller zu einem weiteren Verteiler und weiter in die Wohnung führt. Falls es dann noch so etwas zu kaufen gibt. :1110

Das ist ganz einfach möglich und bis dahin wird dann sogar viel neues zu haben sein, z.B. der JPS0501-12A ! Das ist dann keine Unicable-Komponente mehr, sondern eine JESS-Komponente.... das bedeutet dann das man 12 Tuner an einer Ableitung betreiben kann und auch mehr als 2 Satelliten einsetzen kann wie das akt. bei Unicable begrenzt ist. Diese Sachen gibt es schon heute tlw., bringt aber nichts da noch kein Receiver dieses JESS-System verarbeiten kann und diese Sachen sind auch noch sehr teuer.

Nullomat hat geschrieben:Fragen:
Wenn ich mit 95dBµV am Ausgang des JPS0501 beginne und als Kabeldämpfung 30dB/100m ansetze, erhalte ich an den Dosen ca. 76dBµV (Durchgangsdose nahe am Mastfuß) bis ca. 59dBµV (Enddose hinter dem Verteiler und längster Leitung im Haus, mit ca. 30m absichtlich großzügig veranschlagt). Sind das praxistaugliche Werte, mit denen ein sicherer Betrieb erreicht wird?

1. die 95dBµV am Unicable-Ausgang von dem Schalter sind ein maximaler Wert, das regelt die AGC-Regelung vom Schalter (Auto Gain Control)
2. 30db/100m ist ein super Sat-taugliches Kabel ! Bei ihrem Kabel würde ich da eher jenseits der 50db/100m ansetzen. Das mit der Durchgangsdose oben fällt ja flach (siehe Erklärung zuvor wegen "Legacy-Ausgang für DG").

Nullomat hat geschrieben:Wenn _alle_ Teilnehmerdosen in der Anlage JAP318 sind, ist dann ein diodenentkoppelter Verteiler sinnvoll/nötig? Oder tut es dort auch einer ohne Dioden?

1. es werden nicht alles JAP318 Dosen werden, das muss je nach Leitungslänge bis zu dieser Dose abgestuft werden. Je näher die Dose am Schalter ist desto höher die Auskoppeldämpfung (JAP318 / JAP314), die weiter entfernten Dosen aber deutlich mit weniger Anschlussdämpfung wählen (JAP310) und die Enddose ist immer eine JAP307 (7db Auskoppeldämpfung).. die Frage war gerade eben auch unter Jungfräulicher Jultec Umsetzer JPS0502 !

Nullomat hat geschrieben:An verschiedenen Stellen las ich von Problemen mit der Zuordnung der ID bzw. ZF. Zur Zeit sind Unicable-taugliche Geräte von Panasonic (TXL32DT30E - Fernseher mit eingebautem Multituner) und von LogiSat (HD+ Receiver, Typ?) im Einsatz. Sind hier Komplikationen mit dem JULTEC-Umsetzer zu erwarten/bekannt? Neu hinzukommen sollen Geräte von Wisi (OR180A) bzw. Smart (CX01).

1. beim Panasonic TXL32DT30E finde ich nichts davon das der "Unicable" (EN50494/SCR/SatCR/Einkabel) unterstützt ! Ggf. wurde das nachträglich per SW-Update in das Gerät integriert ? Da müssen sie mal im DVB-S Antennenmenu nachschauen ob man das überhaupt auswählen kann
2. bei LogiSat sieht es da besser aus, kommt auf den Typ an
3. der Wisi OR180A kann es, wie gut weiß ich nicht (das kommt immer auf die Programmierung von "Unicable" in dem Gerät an)
4. der Smart CX01 kann es, bei dem ist es aber wichtig dasdie neueste SW auf dem Gerät ist da hier div. Bugs im Betrieb unter Unicable gefixt wurden
Grundsätzlich gilt aber => Unicable = Unicable, da gibt es nur den Standard EN50494 und der ist festgelegt/immer konform


So, jetzt erst einmal die ersten Daten.... es wäre schön wenn sie eine Leitungsskizze mit Kabelwegen und Kabellängen (in etwa) anfertigen könnten und mir das Bild per Email oder PM senden. Ich baue es dann in den Beitrag ein (akt. Bug hier im Forum das keine Bilder direkt hochgeladen werden können).


P.S. Beitrag aus der Rubrik "Unicable-LNBs" in den Bereich für "Unicable Multischalter" verschoben
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Re: Umrüstung einer Sat-Anlage auf Unicable

Ungelesener Beitragvon Nullomat » 2. Juli 2012 21:52

techno-com hat geschrieben:Dann erst einmal ein "Herzliches Willkommen" :1111

Danke!
techno-com hat geschrieben:Hier kommen wir zum ersten "Problem" ! Wenn ich das richtig verstehe laufen die 3 angeschlossenen Receiver an diesem LNB aktuell im Betrieb !? Dann kann das kein Quattro-LNB sein, das muss dann ein Quad-LNB sein...

Dann ist es also ein Quad. Denn drei Empfänger sehen unabhängig voneinander an je einem Kabel. Begriffsverwirrung meinerseits.
techno-com hat geschrieben:Uiuiui... das funktioniert aktuell ?

Na ja, zur Zeit ist ja nur eine Wohnung über den langen Weg durch den Keller dran, beim DG sind es nur ein paar Meter. Die Wohnung mit dem langen Weg hat aber aktuell Probleme. Signalstärke wird je nach Sender mit etwa 75...85% angezeigt (Receiver-Menü), jedoch ist die Signalqualität echt mies. Kein Sender über 45%. Viele Fehler. Wegen des fehlenden PA am Mast habe ich auf den Kabeln ca. 120V Beeinflussung gemessen. Das ist sicher auch nicht gut. Probeweises Erden der dosenseitigen Kabelschirme an einer Netzsteckdose hat zwar die Spannung gegen Null gebracht, aber keine Signalverbesserung. Und in die Wohnung mit dem Mast kann ich gerade nicht hinein...
Probeweises Einschleifen eines Inlineverstärkers mit 20dB (auf halbem Weg, da, wo früher der MS war) hat die Signalstärke auf 99% angehoben, Qualität blieb jedoch gleich schlecht. Von "funktionieren" kann also nicht wirklich die Rede sein.
techno-com hat geschrieben:Die Bezeichnung des Kabels ("BK/CATV") lässt darauf schliesen das es sich hier NICHT um ein SAT-taugliches Kabel handelt

Autsch! Und diese Kabel liegen mit weitgehend unbekanntem Verlauf in den Wänden. Zumindest streckenweise in Riffelrohr, aber es läßt sich nicht ziehen. Pfusch am Bau.
techno-com hat geschrieben:...und dann war da noch ein Ventil- und Pumpenhersteller in den USA mit diesem Namen....

Das ist aber schon Koaxialkabel und kein Wasserschlauch... :1128
techno-com hat geschrieben:Das Kabel ist und bleibt daher eine große Unbekannte ! Bei diesen Kabellängen kann das also problematisch werden und ich frage mich wie das jetzt so störungsfrei funktionieren soll !

Als die ganze Anlage noch analog war und der MS im Keller hat alles bestens funktioniert. Seit der Auswechslung des LNBs gegen ein digitales und den Ersatz des MS durch F-F-Verbinder hat eine Wohnung Probleme und eine andere gar kein Fernsehen mehr. Den Wechsel hat übrigens ein Fachbetrieb vorgenommen. Nur danach offenbar nicht richtig eingestellt.
techno-com hat geschrieben:Das wären dann also 8 Unicable-Umsetzungen die da max. möglich wären + ein Legacy-Ausgang der nutzbar wäre.

Genau.
techno-com hat geschrieben:Stop ! Hier stimmt einiges nicht !

...und zwar haupsächlich meine mißverständliche Formulierung und ein copy-and-paste-Fehler :oops:
Ich formuliere neu: Den Legacy-Ausgang bekommt die Dachwohnung. Vom Unicable-Ausgang außerdem eine Durchgangsdose (JAP318TRS, -18dB) nahe am Mastfuß. Deren Ausgang führt weiter auf eines der beiden Kabel in den Keller. Hier dann die Verteilung mit Kathrein EBC14 auf vier Kabel in die Wohnungen. Dort je eine Enddose (JAP307TRS, -7dB).
techno-com hat geschrieben:1. es werden nicht alles JAP318 Dosen werden,...

Stimmt. Ein weiterer copy-and-paste-Fehler meinerseits: alle weiteren Dosen JAP307. Die Kabel und Verteiler dämpfen wohl mehr als genug...
techno-com hat geschrieben:1. beim Panasonic TXL32DT30E finde ich nichts davon das der "Unicable" (EN50494/SCR/SatCR/Einkabel) unterstützt !

Kann er, zumindest lt. Antennenmenü. Mir ging es mehr um evt. bekannte Probleme _trotz_ prospektierter Unicable-Tauglichkeit.
techno-com hat geschrieben:Grundsätzlich gilt aber => Unicable = Unicable, da gibt es nur den Standard EN50494 und der ist festgelegt/immer konform

Ihr Wort in Gottes Gehörgang!

Mit freundlichen Grüßen

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Re: Umrüstung einer Sat-Anlage auf Unicable

Ungelesener Beitragvon techno-com » 3. Juli 2012 09:20

Nullomat hat geschrieben:Na ja, zur Zeit ist ja nur eine Wohnung über den langen Weg durch den Keller dran, beim DG sind es nur ein paar Meter. Die Wohnung mit dem langen Weg hat aber aktuell Probleme. Signalstärke wird je nach Sender mit etwa 75...85% angezeigt (Receiver-Menü), jedoch ist die Signalqualität echt mies. Kein Sender über 45%. Viele Fehler.

Nullomat hat geschrieben:Als die ganze Anlage noch analog war und der MS im Keller hat alles bestens funktioniert. Seit der Auswechslung des LNBs gegen ein digitales und den Ersatz des MS durch F-F-Verbinder hat eine Wohnung Probleme und eine andere gar kein Fernsehen mehr.

Das liegt einfach daran das die analogen Sender im unteren Frequenzbereich übertragen wurden, also auf einer viel tieferen Frequenz als jetzt viele Sender digital. Das bedeutet das auf diesem Kabel immer höhere Frequenzen verwendet werden und je höher die Frequenz, desto höher ist die Dämpfung auf dem Kabel (vor allem bei einem Kabel das nicht für "SAT" bedacht ist wie ihres).
Hier bringt eine "Unicable-Aufbereitung" dann sogar wieder große Vorteile ! :1114 Die Übertragungsfrequenz von JEDEM Sender (also auch von Transpondern die weit über 2000 MHz liegen) werden auf die Unicable-Frequenzen aufmoduliert, das heißt das die Übertragung immer auf der zuteilten Unicable-Frequenz erfolgt. Daher wird auch die niedrigsten Unicable-Frequenz (=meist auch die kleinste ID) immer dem Receiver zugeteilt der am weitesten entfernt steht (=weitester Weg bekommt kleiste Frequenz da diese auf dem Kabel am wenigsten gedämpft wird).
Hier würde ich auch auf jeden Fall noch einmal die F-Verbinder kontrollieren !!!!! Und die ganze Anlage mit F-Kompressionsstecker versehen, hier zählt jedes eingesparte db und jede bessere Abschirmung an so einer Verkabelung !
Anleitung Montage F-Kompressionsstecker

Nullomat hat geschrieben:Probeweises Einschleifen eines Inlineverstärkers mit 20dB (auf halbem Weg, da, wo früher der MS war) hat die Signalstärke auf 99% angehoben, Qualität blieb jedoch gleich schlecht. Von "funktionieren" kann also nicht wirklich die Rede sein.

Ein Verstärker, vor allem ein Inlineverstärker, ist kein Allheilmittel ! Vor allem verstärkt der alles was ankommt, wenn da also schon ein schlechtes Signal anliegt wird dieses zu "noch schlechter" verstärkt. Der Einsatzpunkt für einen Verstärker muss stimmen, und der Verstärker muss gut sein (geradlinige Verstärkung, Ausgangspegel, etc....).

Nullomat hat geschrieben:Den Wechsel hat übrigens ein Fachbetrieb vorgenommen. Nur danach offenbar nicht richtig eingestellt.

"Eingestellt" werden muss da nichts, es muss aber mal gemessen werden wie sich die SAT-Signale auf einem Kabel verhalten das mit "Kabel-TV" beschrieben ist. Weiterhin sollte an jedem Anschlussgerät eine Pegelmessung durchgeführt werden um zu schauen ob die Normpegel stimmen...... aber was sie später hier noch schreiben zur "Erdung durch diesen Betrieb" sagt doch alles aus !
Stichwort: Normpegel/Normbereich
Der Normbereich für die Pegel ist aber relativ breit angesetzt. Bei DVB-S und DVB-S2 ist dieser nach DIN EN 60728-1 (früher EN 50083-7) festgelegt auf 47-77dbµV (optimale Werte bei DVB-S 50-65dbµV und bei DVB-S2 50-73dbµV).


Nullomat hat geschrieben:Ich formuliere neu: Den Legacy-Ausgang bekommt die Dachwohnung. Vom Unicable-Ausgang außerdem eine Durchgangsdose (JAP318TRS, -18dB) nahe am Mastfuß. Deren Ausgang führt weiter auf eines der beiden Kabel in den Keller. Hier dann die Verteilung mit Kathrein EBC14 auf vier Kabel in die Wohnungen. Dort je eine Enddose (JAP307TRS, -7dB).

Klingt besser ! Auf der einen Zeichnung die sie mir gesendet haben ist das zwar im schriftlichen Teil noch falsch drin, das sollte aber nach so vielen Erwähnungen jetzt erneut jeder verstehen was damit gemein ist.

Nullomat hat geschrieben:Wegen des fehlenden PA am Mast habe ich auf den Kabeln ca. 120V Beeinflussung gemessen. Das ist sicher auch nicht gut. Probeweises Erden der dosenseitigen Kabelschirme an einer Netzsteckdose hat zwar die Spannung gegen Null gebracht, aber keine Signalverbesserung. Und in die Wohnung mit dem Mast kann ich gerade nicht hinein...

120V auf einer Leitung würde mich erst einmal wundern und ich würde schauen wo diese her kommen !!!!!!
Und bitte ABSOLUT NICHTS auf auf eine Netzsteckdose auflegen, auch keine Abschirmung ! Das ist lebensgefährlich und in JEGLICHER Art verboten .... Finger bitte weg von solchen Spielchen, das elektrische mit 220V hat nichts mit der Antennenanlage zu tun und muss STRICKT getrennt sein/bleiben !
PA bei einer geerdeten Antennenanlage immer vom Antennenmast abnehmen und ALLE Kabel (lieber eines zu viel als eines zu wenig) über einen Erdungsblock führen .....

Nullomat hat geschrieben:anbei die Übersicht über Ist- und Sollzustand unserer Empfangsanlage als ASCII-Skizze. Ich hoffe, so wird einiges deutlicher. Was die Kabellängen angeht tappe ich einigermaßen im Dunkeln. Das sind alles Schätzungen. Die Kabel haben zwar aufgedruckte Meterangaben, die sind jedoch nur am Sternpunkt im Keller, nicht jedoch in den Dosen, zu sehen.

Das kam ja per PM (privater Nachricht) hier im Forum hinterher, echt "mistig" das akt. das Bilder hochladen in den Beiträgen nicht direkt funktioniert und ich das immer händisch nachholen muss (hoffe das ich das bald gefixt bekomme, habe aber von Foren-Software recht wenig Ahnung !).
Habe die Bilder aus der PM dann hier noch mit reingestellt das dies auch jeder sehen kann ....
Die Zeichnung hilft einem weiter, jetzt kann man sich das viel besser vorstellen als wenn es nur erklärt wird ...... So wie sie das aufgezeichnet haben sollte das klappen, ganz durchgestiegen bin ich nur nicht bei "Wohnung 2 => 2 IDs (beide gleich)" ? Was meinen sie damit, "2 gleiche IDs" wäre einfach dann "1 ID" !

Nachdem ihre Bilder jetzt per PM kamen und ich die zusätzlich eingestellt habe .. im Text vom Bild steht das die Wg1 (Legacy-Ausgang) eine JAP307 erhalten hat. Das ist falsch ! Dort am Legacy-Anschluss gehört keine Enddose (JAD/JAP307TRS) rein, sondern eine Stichdose (= JAD300TRS).
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Hier im Forum wird kein After-Sales-Support für Fremdkäufe geleistet !! Wenden Sie sich dazu an ihren Verkäufer ......

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Wichtiger Hinweis: Zuständigkeiten verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) und Blitzschutzfachkräfte
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Diese Signatur wächst von Woche zu Woche und enthält immer mehr grundlegende Inhalte die bitte berücksichtigt werden sollten bei bzw. VOR Anfragen !
100% beantwortet werden können nur Anfragen die auch alle relevanten Teile beinhalten die man benötigt für eine Antwort (genaue Beschreibungen/ Angabe von Herstellern/Typen für vorhandenes Material etc.). Bitte vermeiden Sie Aussagen wie "habe viel gelesen, aber ..." ohne Nennung von dem was Sie gelesen haben - den nur dann kann man auch darauf eingehen was event. unklar ist/war.

Bitte unbedingt vor einem Post lesen => Boardregeln / Datenschutz
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Zeitweise kein Senderwechsel möglich

Ungelesener Beitragvon Nullomat » 20. August 2019 18:49

Guten Tag,

im Sommer 2012 wurde eine bestehende Sat-Empfangsanlage auf Unicable mit SCR umgebaut. Umrüstung einer Sat-Anlage auf Unicable
[Rechnung Nr. 19765 v. 09.08.12]

Trotz bereits vorher bestehender - berechtigter - Bedenken wegen der alten Koax-Kabel mit weitgehend unbekanntem Verlauf in dem Gebäude gelang die Umstellung sehr zufriedenstellend. Fünf Teilnehmer hatten seit Sommer 2012 weitgehend störungsfreien Sat-Empfang. Lediglich bei sehr schlechtem Wetter kam es zu Aussetzern, was aber ziemlich eindeutig der eigentlich zu kleinen Sat-Antenne anzulasten ist. Die im Menü der Empfänger angezeigten Werte für Signalstärke und Signalqualität lagen an allen Anschlüssen bei ca. 90...100% Signalstärke/Pegel und oberhalb 75% Signalqualität.
(Hinweis für die, die den verlinkten Beitrag mit den dort enthaltenen Skizzen lesen und sich über die Signalstärke wundern: vor dem 4-fach-Verteiler und nach der am weitesten entfernten Anschlußdose sitzen Inline-Verstärker)

Seit einiger Zeit bemerken wir jedoch Störungen im Betrieb: Immer öfter kommt es zu Problemen beim Senderwechsel. Zuerst nur an einem Anschluß. Dort konnte manchmal nur noch der gerade eingestellte Sender empfangen werden, Umschalten ging nicht mehr. Dieser Zustand hielt mal nur eine, manchmal aber auch mehrere Stunden an. Währenddessen konnten andere Empfänger weiter ihre Programme umschalten. Der Verdacht fiel auf den betroffenen Receiver. Nach Austausch des Receivers keine Besserung; der Verdacht fiel nun auf die Antennendose (JAP307TRS). Diese Dose wurde mit der aus einer anderen Wohnung getauscht. Der Fehler blieb jedoch am ursprünglichen Ort und zog nicht mit der Dose um. Rätselhaft.

Inzwischen gibt es diese Probleme beim Senderwechsel auch an anderen Anschlüssen mit anderen Empfängern. Ich denke, damit kann man Defekte der Receiver und auch der Anschlußdosen wohl ausschließen. Auch wenn der Aufbau der Anlage alles andere als optimal ist - sieben Jahre störungsfreier Betrieb sprechen eine deutliche Sprache. Ich wage zu behaupten, daß es nicht an den Kabeln liegt ;-)

Ist dieser Effekt evt. bekannt und läßt er ggf. auf die Ursache schließen? LNB? SCR? Die einzige bekannte Änderung an der Anlage ist der Auszug eines Mieters in recht enger zeitlicher Nähe mit dem Auftreten der Störung. Da diese aber "schleichend" anfing, kann kein klarer Zusammenhang hergestellt werden.

Für sachdienliche Hinweise wäre ich sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Zuletzt geändert von techno-com am 21. August 2019 10:24, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Edit by techno-com: neuen Beitrag mit altem Beitrag zusammengeführt

guba
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Re: Zeitweise kein Senderwechsel möglich

Ungelesener Beitragvon guba » 20. August 2019 20:36

herlich-willkommen
Nullomat hat geschrieben:Diese Dose wurde mit der aus einer anderen Wohnung getauscht. Der Fehler blieb jedoch am ursprünglichen Ort und zog nicht mit der Dose um.

Statt der Dosen die Kabel am Jultec tauschen, zieht der Fehler mit um, dann wäre es ein Problem mit der Verkabelung.

Frage:
Wie ist das gemeint, kein Senderwechsel?
Nullomat hat geschrieben:Dort konnte manchmal nur noch der gerade eingestellte Sender empfangen werden, Umschalten ging nicht mehr.

Umschalten allgemein, oder konnte z.B. zwischen den Sendern auf dem gleichen Transponder noch gewechselt werden?
Beispiel:
Tagesschau 24/One/ARD Alpha/SR Fernsehen/Radio Bremen TV (HD-Sender)
Betrifft das nur die Unicable-Dosen oder auch den Legacy-Anschluss im DG?

Tritt der Fehler bei jedem Wetter auf oder nur bei Regen (Feuchtigkeitsproblem des LNB)?
Was für Kabel sind zwischen LNB und Jultec? Welche Stecker am LNB?

Nullomat hat geschrieben:Die einzige bekannte Änderung an der Anlage ist der Auszug eines Mieters

Aus welcher Wohnung? Ist diese Wohnung wieder besetzt? Tritt der Fehler auf, seit der neue Mieter eingezogen ist?
In allen Wohnungen sicherheitshalber die IDs kontrollieren
Wohnung_Soll.PNG


Bei Auftreten des Fehlers am Verteiler eine Wohnung nach der anderen (zuerst die Wohnung mit Mieterwechsel) abhängen und schauen, ob der Fehler verschwindet. Damit kann man den fehlerhaften Anschluss identifizieren. versuchshalber den Inline-Verstärker entfernen.

Ich selber würde mal von oben nach unten die Anlage überprüfen. Also zuerst direkt am Jultec-Ausgang einen TV anschliessen, dann an der JAP-Dose DG Wohnung 1,
dann vor dem Verteiler (bzw. 1mal mit und einmal ohne Inlineverstärker) usw.

@Tristan
Vielleicht kannst Du ja noch anhand der Rechnung feststellen, welche Stecker am LNB verwendet wurden

Gruss
Guido
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Re: Umrüstung einer Sat-Anlage auf Unicable

Ungelesener Beitragvon techno-com » 21. August 2019 10:23

Moderation: die beiden Beiträge zusammengeführt zu einem Beitrag, finde ich so für sinnvoller

Hier erst einmal ein Screenshot der Bestellung aus 2012, mehr dazu mach ich nachher ... muss noch ein paar Sachen fertig machen und dann schau ich hier rein + überlege mit was dazu ("Lösung" bzw. Rückfragen/Ideen/Vorschläge).
Dateianhänge
Bestellung_User_Nullomat.JPG
Bestellung User Nullomat
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Re: Umrüstung einer Sat-Anlage auf Unicable

Ungelesener Beitragvon techno-com » 21. August 2019 11:41

So ... jetzt bin ich durch, habe das nochmal gelesen.

Aber ...
1. auf die Ursache der 220V auf der Leitung kamen wird nie ?

2. das mit der JAP307TRS Antennendose am Legacy wurde nie geklärt oder nur noch einmal thematisiert ?
Vergroesserung_Bild.JPG
Vergrösserung Bildausschnitt

Ich hatte dazu vorab geschrieben/erklärt:
techno-com hat geschrieben:Nachdem ihre Bilder jetzt per PM kamen und ich die zusätzlich eingestellt habe .. im Text vom Bild steht das die Wg1 (Legacy-Ausgang) eine JAP307 erhalten hat. Das ist falsch ! Dort am Legacy-Anschluss gehört keine Enddose (JAD/JAP307TRS) rein, sondern eine Stichdose (= JAD300TRS).

3. in dem Bild oben waren schon Unklarheiten und dazu hatte ich schon Rückfragen:
techno-com hat geschrieben:Die Zeichnung hilft einem weiter, jetzt kann man sich das viel besser vorstellen als wenn es nur erklärt wird ...... So wie sie das aufgezeichnet haben sollte das klappen, ganz durchgestiegen bin ich nur nicht bei "Wohnung 2 => 2 IDs (beide gleich)" ? Was meinen sie damit, "2 gleiche IDs" wäre einfach dann "1 ID" !


4. Gute und passende Stecker wurden nicht bestellt über uns, hoffe das wurde berücksichtigt
techno-com hat geschrieben:Hier würde ich auch auf jeden Fall noch einmal die F-Verbinder kontrollieren !!!!! Und die ganze Anlage mit F-Kompressionsstecker versehen, hier zählt jedes eingesparte db und jede bessere Abschirmung an so einer Verkabelung !
Anleitung Montage F-Kompressionsstecker


5. Verstärker (was für einer überhaupt ?) .. bin ich kein Freund davon, vor allem weil diese zu über 70% wirklich unnötig sind ... dazu hatte ich vorab erklärt:
techno-com hat geschrieben:
Nullomat hat geschrieben:Probeweises Einschleifen eines Inlineverstärkers mit 20dB (auf halbem Weg, da, wo früher der MS war) hat die Signalstärke auf 99% angehoben, Qualität blieb jedoch gleich schlecht. Von "funktionieren" kann also nicht wirklich die Rede sein.

Ein Verstärker, vor allem ein Inlineverstärker, ist kein Allheilmittel ! Vor allem verstärkt der alles was ankommt, wenn da also schon ein schlechtes Signal anliegt wird dieses zu "noch schlechter" verstärkt. Der Einsatzpunkt für einen Verstärker muss stimmen, und der Verstärker muss gut sein (geradlinige Verstärkung, Ausgangspegel, etc....).

Nullomat hat geschrieben:Den Wechsel hat übrigens ein Fachbetrieb vorgenommen. Nur danach offenbar nicht richtig eingestellt.

"Eingestellt" werden muss da nichts, es muss aber mal gemessen werden wie sich die SAT-Signale auf einem Kabel verhalten das mit "Kabel-TV" beschrieben ist. Weiterhin sollte an jedem Anschlussgerät eine Pegelmessung durchgeführt werden um zu schauen ob die Normpegel stimmen...... aber was sie später hier noch schreiben zur "Erdung durch diesen Betrieb" sagt doch alles aus !
Stichwort: Normpegel/Normbereich
Der Normbereich für die Pegel ist aber relativ breit angesetzt. Bei DVB-S und DVB-S2 ist dieser nach DIN EN 60728-1 (früher EN 50083-7) festgelegt auf 47-77dbµV (optimale Werte bei DVB-S 50-65dbµV und bei DVB-S2 50-73dbµV).


6. Verteiler .... hatten wir den passenden und 100% richtigen (ohne Dioden) im Gespräch hier, dann wurde aber ein falscher bestellt (mit Dioden)
techno-com hat geschrieben:
Nullomat hat geschrieben:Ich formuliere neu: Den Legacy-Ausgang bekommt die Dachwohnung. Vom Unicable-Ausgang außerdem eine Durchgangsdose (JAP318TRS, -18dB) nahe am Mastfuß. Deren Ausgang führt weiter auf eines der beiden Kabel in den Keller. Hier dann die Verteilung mit Kathrein EBC14 auf vier Kabel in die Wohnungen. Dort je eine Enddose (JAP307TRS, -7dB).

Klingt besser ! Auf der einen Zeichnung die sie mir gesendet haben ist das zwar im schriftlichen Teil noch falsch drin, das sollte aber nach so vielen Erwähnungen jetzt erneut jeder verstehen was damit gemein ist.


7. Potentialausgleich - wir arbeiten hier sicherlich mit einer Antenne im nicht-Blitz-geschützten Bereich, aber noch sicherer mit einer wohnungsübergreifenden Installation. Wurde der dann vorgeschriebene Potentialausgleich (i.d.R. natürlich wenn relevant der äußerer Blitzschutz) durchgeführt ?
Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich
Vormontagen- Aufbau im Schaltschrank incl Potenzialausgleich
Nicht nur aus sicherheitsrelevanten Bedenken ist das notwendig (gerade hier wo sie mal 220V auf der Leitung gemessen hatten), auch diverse "sehr komische" Fehler können auftreten wenn dieser Potentialausgleich nicht durchgeführt wird (Kriechspannungen z.B.). Und das kann genau dann auf einmal kommen wenn neue Geräte (neuer Mieter) ins Spiel kommt.

8. neuer Mieter für alten Mieter ? Wäre sinnvoll wenn sie dann wenn dort ein neuer eingezogen ist dessen Einstellungen am Receiver kontrollieren würden.

9. was für Endgeräte sind eigentlich im Einsatz ? Daten von allen Geräten mit Bildern von ALLEN Tuner-Einstellungen würden helfen ... die Beschreibung vom Fehlerbild klingt sehr danch das hier irgendwo eine doppelte Programmierung der User-ID vorliegt und das stört natürlich dann wenn diese beiden Geräte mit gleicher ID-Einstellung beide angeschaltet sind.

10. verdrehte Antenne - schlechter Empfang dadurch kann das "einloggen" verschlechtern, auch das wäre eine Ursache für das geschilderte Problem.

11. was ist mit dem Legacy-Anschluss ? Dort mal ein Gerät getestet ? Wie verhält es sich an diesem Anschluss ? Wäre ein einfacher Test der aber ggf. doch etwas aussagen würde (vor allem wenn auch dort die Probleme auftreten).
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Re: Umrüstung einer Sat-Anlage auf Unicable

Ungelesener Beitragvon guba » 23. August 2019 03:47

techno-com hat geschrieben:die Beschreibung vom Fehlerbild klingt sehr danch das hier irgendwo eine doppelte Programmierung der User-ID vorliegt

Sollte aber bei JAP-Dosen nichts ausmachen, oder?

Ich glaube, Der Fehler liegt in Wohnung 3 (nicht 2) mit den 2 Dosen,die mit den gleichen IDs programmiert sind ...
Das ging so lange gut, als nur ein TV/Receiver angeschlossen war. Vermutlich sind jetzt beide Dosen belegt = 2 Geräte mit den gleichen IDs :1110

Wenn ich die IDs in der Zeichnung zusammenzähle, komme ich auf 7 IDs. Also die 2. Dose in Wohnung 3 mit der noch freien ID programmieren.
Geht hier halt nur mit 1 Tuner, oder den Durline vdu 518 gegen einen Jultec JPS0502-8+4T wechseln ...
Jultec JPS0502-8+4T = 2x8 IDs plus 4 Legacy. Beide Leitungen in den Keller benutzen. Strang 1: z.B. Whg 1 und 3 = 6 IDs, 2 IDs frei, Strang 2: Whg 2 und 4 = 4 IDs, 4 freie IDs für evtl. weitere Whg. Natürlich bei jedem Strang einen entsprechenden Verteiler. Bei den 3 unbenutzten Legacy je 1 Endwiderstand.

Also auch die Dosen auf versehentliche Doppelbelegung einer ID überprüfen, JAP 100 ist ja vorhanden ...

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Re: Umrüstung einer Sat-Anlage auf Unicable

Ungelesener Beitragvon techno-com » 23. August 2019 12:07

guba hat geschrieben:Sollte aber bei JAP-Dosen nichts ausmachen, oder?

Sind die programmiert ? Sind sie richtig programmiert und ggf. doch nicht irgendwo eine ID doppelt freigegeben ? Weiß ja akt. keiner ... das Fehlerbild passt aber eben genau auf so eine Sache.

guba hat geschrieben:Also auch die Dosen auf versehentliche Doppelbelegung einer ID überprüfen, JAP 100 ist ja vorhanden ...

Wäre auch meine erste Idee jetzt erst einmal, dazu natürlich das was ich zuvor geschrieben hatte mit den Bildern von ALLEN Tunern etc. etc. etc. (hatte ja viele Rückfragen bzw. Hinweise zu Tests schon gemacht).

guba hat geschrieben:Ich glaube, Der Fehler liegt in Wohnung 3 (nicht 2) mit den 2 Dosen,die mit den gleichen IDs programmiert sind ...
Das ging so lange gut, als nur ein TV/Receiver angeschlossen war. Vermutlich sind jetzt beide Dosen belegt = 2 Geräte mit den gleichen IDs

Egal wo in der Anlage, keine ID darf doppelt vergeben sein ....
Du meinst den Teil vn der Beschreibung sicherlich:
Der Verdacht fiel auf den betroffenen Receiver. Nach Austausch des Receivers keine Besserung; der Verdacht fiel nun auf die Antennendose (JAP307TRS). Diese Dose wurde mit der aus einer anderen Wohnung getauscht. Der Fehler blieb jedoch am ursprünglichen Ort und zog nicht mit der Dose um. Rätselhaft.
....
....
Die einzige bekannte Änderung an der Anlage ist der Auszug eines Mieters in recht enger zeitlicher Nähe mit dem Auftreten der Störung. Da diese aber "schleichend" anfing, kann kein klarer Zusammenhang hergestellt werden.

Ich sehe da aber jetzt eher einen Receiver weniger als einen mehr, der Miter ist ja AUSgezogen.

guba hat geschrieben:Wenn ich die IDs in der Zeichnung zusammenzähle, komme ich auf 7 IDs. Also die 2. Dose in Wohnung 3 mit der noch freien ID programmieren.

Das kann man ja so pauschal nicht sagen, ein Twin-Receiver der da irgendwo steht würde ja schon 2 IDs benötigen.

guba hat geschrieben:Geht hier halt nur mit 1 Tuner, oder den Durline vdu 518 gegen einen Jultec JPS0502-8+4T wechseln ...
Jultec JPS0502-8+4T = 2x8 IDs plus 4 Legacy. Beide Leitungen in den Keller benutzen. Strang 1: z.B. Whg 1 und 3 = 6 IDs, 2 IDs frei, Strang 2: Whg 2 und 4 = 4 IDs, 4 freie IDs für evtl. weitere Whg. Natürlich bei jedem Strang einen entsprechenden Verteiler. Bei den 3 unbenutzten Legacy je 1 Endwiderstand.

Schau dir mal die Zeichnung an, da liegt ja auf diese 12 Meter wahrscheinlich (Unbekannte hier) nur ein Kabel runter:
Bild
Man könnte also max. 2x Legacy nutzen, jeweils in "DG Whg.1" (die JAP318TRS wäre dann also ein Legacy-Anschluss noch zusätzlich). Aber über diese 12m runter wäre ein 2. Kabel notwendig wenn man dort einen JPS0502-8 verwenden wollte.

By the way ... der hier in Verwendung befindliche Dur-Line VDU 518 NT+ (siehe Auszug aus der Rechnung) ist ein alter JPS0501-8TN. Der hatte noch einen Legacy-Ausgang, die neuen (JPS0501-8T2) hat diesen nicht mehr.
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Re: Umrüstung einer Sat-Anlage auf Unicable

Ungelesener Beitragvon guba » 23. August 2019 12:35

Nullomat hat geschrieben:Deren Ausgang führt weiter auf eines der beiden Kabel in den Keller.

Nullomat hat geschrieben:Zwei weitere Wohnungen im Haus haben eigene Sat-Anlagen, die wegfallen sollen. Es gibt auch in diese Wohnungen (zur Zeit ungenutzte) Koaxkabel zu je einer Enddose, Länge ca. 8...30m
Nullomat hat geschrieben:n einigen Jahren könnte es zu einer Erweiterung der Anlage kommen, wenn sich eine weitere Wohnung an der Unicable-Lösung beteiligt (derzeit besteht dort kein Bedarf, eigene Anlage mit zwei Teilnehmern). Dann sollte sich ein weiterer Umsetzer (JULTEC JPS0501-8A) zwischen LNB und den JPS0501-8TN schalten lassen, dessen Ausgang dann über das zweite Kabel Dach -> Keller zu einem weiteren Verteiler und weiter in die Wohnung führt.

Das 2. Kabel ist natürlich nicht auf dem aktuellen Plan, da es erst bei einer Erweiterung zum Zuge kommt ...

Edit:
techno-com hat geschrieben:Ich sehe da aber jetzt eher einen Receiver weniger als einen mehr, der Miter ist ja AUSgezogen.

Und vermutlich ein neuer Mieter EINgezogen.

Ich habe für die 2 vorhandenen Kabel und wegen dem Legacy im DG ja auch dementsprechend den JPS0502-8+4T vorgeschlagen.
Zuletzt geändert von guba am 23. August 2019 12:46, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Umrüstung einer Sat-Anlage auf Unicable

Ungelesener Beitragvon techno-com » 23. August 2019 12:42

Dann wäre der JPS0502-8+4T die richtige Wahl wohl ...

2x 8 UBs in den Keller und entsprechend verteilen (mit EBC110 Verteilern dann wohl nur noch)
... und oben 2x Legacy verwenden, dort wo die JAP318 jetzt sitzt eine JAD300TRS rein (wie auch die andere dort falsche Dose mit dieser JAD300TRS ersetzen wie zuvor erklärt) und das Kabel unter Umgehung von dieser JAP318 nach unten DIREKT führen.
DANN wäre aber an diesen beiden Punkten oben die per Legacy versorgt werden nur ein Single-Receiver möglich, keine Twin-Versorgung per Unicable dann mehr. Also das berücksichtigen.
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Re: Umrüstung einer Sat-Anlage auf Unicable

Ungelesener Beitragvon guba » 23. August 2019 12:49

techno-com hat geschrieben:dort wo die JAP318 jetzt sitzt eine JAD300TRS rein

sofern es die aktuelle Verkabelung erlaubt, die Dose auf den Legacy umzuhängen ...

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Ungelesener Beitragvon guba » 23. August 2019 12:54

Nachtrag:
DIe JAP-Dose im DG kann ja bleiben, durch den JPS0502 haben wir dann ja noch 6 IDs frei


 


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