Neue Sat-Anlage- Wie Erdung erstellen?
Verfasst: 21. Februar 2017 09:35
Guten Tag,
nachdem DVB-T bei uns demnächst umgestellt wird, nehme ich dies zum Anlass, auf Sat-Empfang (Astra 19,2) umzustellen. Die vorhandenen Empfangsgeräte sind beide Unicable-fähig (Samsung TV-Gerät mit einem Sat-Tuner; Panasonic-Recorder mit Twin-Sat-Tuner) und stehen nebeneinander im Erdgeschoss. Für die Zukunft soll noch ein weiterer Unicable-Strang ins Dachgeschoss vorgesehen werden (direkt oberhalb der Geräte im EG).
Die Sat-Antenne muss auf die Traufseite („Süden“) des Hauses. Wegen Abschattung durch das Nachbarhaus im Süden und größere Bäume auf der Ost- und Südostseite des Hauses muss die Antenne relativ weit nach Westen versetzt werden und auf das Dach, denn leider ist im Bereich 2m unter der Dachkante keine Sicht auf den Satelliten mehr möglich. Ebenso ist auf der östlichen Giebelseite, wo eine Montage im geschützten Bereich grundsätzlich möglich wäre, durch die hohen Bäume keine Sicht auf den Satelliten möglich.
Die Antenne soll daher im gut zugänglichen unteren Dachbereich mit einem Dachsparrenhalter befestigt werden (siehe Skizze der Südansicht). Von dort können die vier Koax-Kabel und der Potentialausgleich (4 mm2 Cu) außen am Haus nach unten und neben dem Kellerfenster durch die Hauswand nach innen zum Multischalter/Erdungswinkel geführt werden. Von dort gehen dann die Unicable-Koaxkabel in EG und DG. Eine genaue Auflistung der benötigten Komponenten muss dann noch erstellt werden. Soweit nach der Lektüre vieler Beiträge in diesem Forum relativ einfach.
Wie aus der Prinzipskizze des Grundrisses hervorgeht, ist der Weg zur HES weit. Grundsätzlich wäre nach der Niederführung vom Antennenmast unter Dach und dann an der Hauswand eine bodennahe Verlegung von 16 mm2 Cu außen an der Hauswand kein Problem. Allerdings eine lange waagerechte Strecke.
Daher könnte ich, wie bei Kleiske beschrieben, einen Erder > 1m abgesetzt vom Haus an der Südwestecke setzen lassen, mit dem Antennenmast verbinden und den Potentialausgleich mit der HES wie oben beschrieben herstellen. Für Hinweise zum einzusetzenden Material wäre ich aber dankbar, weil erste Kontakte mit einem Blitzschutzunternehmen irritierend waren („Separater Erder ist nicht nötig“) und ich für weitere Gespräche gerne vorbereitet wäre.
Grundsätzlich wäre es ja auch möglich, wenn ich die diversen Beiträge richtig verstanden habe, auf den separaten Erder zu verzichten und die Leitung zur HES erdfühlig zu verlegen. Der Weg wäre frei - wenn auch lang-, da dort demnächst einige Erdarbeiten anstehen. Wäre das eine realistische Alternative und was wäre dabei zu beachten? Material?
Herzlichen Dank schon mal für Hilfe zum Start in den Sat-Empfang.
nachdem DVB-T bei uns demnächst umgestellt wird, nehme ich dies zum Anlass, auf Sat-Empfang (Astra 19,2) umzustellen. Die vorhandenen Empfangsgeräte sind beide Unicable-fähig (Samsung TV-Gerät mit einem Sat-Tuner; Panasonic-Recorder mit Twin-Sat-Tuner) und stehen nebeneinander im Erdgeschoss. Für die Zukunft soll noch ein weiterer Unicable-Strang ins Dachgeschoss vorgesehen werden (direkt oberhalb der Geräte im EG).
Die Sat-Antenne muss auf die Traufseite („Süden“) des Hauses. Wegen Abschattung durch das Nachbarhaus im Süden und größere Bäume auf der Ost- und Südostseite des Hauses muss die Antenne relativ weit nach Westen versetzt werden und auf das Dach, denn leider ist im Bereich 2m unter der Dachkante keine Sicht auf den Satelliten mehr möglich. Ebenso ist auf der östlichen Giebelseite, wo eine Montage im geschützten Bereich grundsätzlich möglich wäre, durch die hohen Bäume keine Sicht auf den Satelliten möglich.
Die Antenne soll daher im gut zugänglichen unteren Dachbereich mit einem Dachsparrenhalter befestigt werden (siehe Skizze der Südansicht). Von dort können die vier Koax-Kabel und der Potentialausgleich (4 mm2 Cu) außen am Haus nach unten und neben dem Kellerfenster durch die Hauswand nach innen zum Multischalter/Erdungswinkel geführt werden. Von dort gehen dann die Unicable-Koaxkabel in EG und DG. Eine genaue Auflistung der benötigten Komponenten muss dann noch erstellt werden. Soweit nach der Lektüre vieler Beiträge in diesem Forum relativ einfach.
Wie aus der Prinzipskizze des Grundrisses hervorgeht, ist der Weg zur HES weit. Grundsätzlich wäre nach der Niederführung vom Antennenmast unter Dach und dann an der Hauswand eine bodennahe Verlegung von 16 mm2 Cu außen an der Hauswand kein Problem. Allerdings eine lange waagerechte Strecke.
Daher könnte ich, wie bei Kleiske beschrieben, einen Erder > 1m abgesetzt vom Haus an der Südwestecke setzen lassen, mit dem Antennenmast verbinden und den Potentialausgleich mit der HES wie oben beschrieben herstellen. Für Hinweise zum einzusetzenden Material wäre ich aber dankbar, weil erste Kontakte mit einem Blitzschutzunternehmen irritierend waren („Separater Erder ist nicht nötig“) und ich für weitere Gespräche gerne vorbereitet wäre.
Grundsätzlich wäre es ja auch möglich, wenn ich die diversen Beiträge richtig verstanden habe, auf den separaten Erder zu verzichten und die Leitung zur HES erdfühlig zu verlegen. Der Weg wäre frei - wenn auch lang-, da dort demnächst einige Erdarbeiten anstehen. Wäre das eine realistische Alternative und was wäre dabei zu beachten? Material?
Herzlichen Dank schon mal für Hilfe zum Start in den Sat-Empfang.