Wie Blitzschutz realisieren?

Wissen sie nicht was sie für ihre Satanlage alles benötigen, haben sie Fragen zu unseren Komplettanlagen oder zur Planung/Installation einer Anlage (Kabelverlegung, Ausrichtung, Multischaltern, LNB etc.) ?
Alpenland
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Wie Blitzschutz realisieren?

Ungelesener Beitragvon Alpenland » 9. April 2018 09:05

Hallo!

Ich hätte einige Fragen bezüglich der Blitzschutzrealisierung an unserem Haus. Die Fragen kommen daher, dass die Satelitenschüssel auf einer Bestandsgarage mit baulicher Trennung (Distanz ca. 10-15m) zu unserem Haus montiert ist.
Da Sie über den Dachfirst ragt, unterliegt sie natürlich den Vorschriften zur Erfüllung eines Blitzschutzes.

Nun ist es so, dass die 4 Koaxkabel (Preisner Erdkabel) vom Multischalter durch ein Leerrohr im Erdreich, weiter in die Garage, mittels Kabelkanal in den Dachboden und von da aus durch den Mast zur Schüssel gelegt sind.

Ein 16mm² Erdungskabel oder eine 50mm² Erdungsleitung sind vorgesehen und kommen direkt vom Mast, oberhalb der Dachpfannen und entlag der Aussenwand,in den Boden mittels Erdanker.

Nur wie realisiere ich den den Potentialausgleich an den Leitungen? Der Elektriker hat direkt vor und nach dem Multischalter (welcher sich im Technikraum des Wohnhauses befindet) nichts vorgesehen. Wie muss denn der Anchluss direkt am Mast erfolgen?

Der Erdungsblock soll ja in unmittelbarer Nähe zum Mast installiert sein. Das wäre kein Problem. Das würde ich in der Nähe der Dachsparren befestigung -bevor die Kabel in den Mast laufen- ralisieren. Der Potentialausgleich muss ja dann noch mit dem Erdungsleiter selbst verbunden werden. Dazu würde ich auch nach draußen durch das Mastrohr zu dem Erdungspunkt des Mastes fahren und ihn dort mit auflegen.

Die Hauptfrage besteht eigentlich darin, wie der Portentialausgleich vom Erdungsblock am Mast bis zu den Antennendosen im Haus zu realisieren ist..

Ich hoffe, dass es soweit halbwegs verständlich geschildert ist.

Besten Dank!

Alpenland



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Re: Wie Blitzschutz realisieren?

Ungelesener Beitragvon techno-com » 9. April 2018 11:22

Hallo und Herzlich Willkommen im Forum

Erkärt unter Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich + Vormontagen- Aufbau im Schaltschrank incl Potenzialausgleich
Auch im Beitrag unter EFH Neuinstallation Satellitenanlage

Zu beachten aus dem ersten Link oben:
techno-com hat geschrieben:Blitzschutz bei SAT-Anlagen (DIN EN 60728-11 / VDE 0855-1)
.......
WER DARF DIESE ARBEITEN DURCHFÜHREN ? Edit 13.10.2017 nach Email von @Dipol
Zuständigkeiten verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) und Blitzschutzfachkräfte

In der Blitzschutznormenreihe IEC 62305, die aber nur für Gebäude mit Blitzschutzanlagen relevant ist, wird wie folgt gegliedert:

ÄUßERER BLITZSCHUTZ:
Fangleitungen, Ableitungen, Fangstangen und Erdungsanlage
INNERER BLITZSCHUTZ:
Potenzialausgleich und Überspannungsschutz

Innerer Blitzschutz setzt nach NAV § 13 immer einen Eintrag im Installateuerverzeichnis voraus, das erfüllen aber nur wenige Blitzschutzbauer die auch konzessionierte Elektrofachkräfte sind.

Nach DIN 18014 dürfen für Fundament- und Ringerder von Neubauten - mit wie ohne Blitzschutzanlage - nur von Elektro- oder Blitzschutzfachkräften mit einem Eintrag in einem Installateurverzeichnis verlegt werden und für diese muss ein Übergabe-/Messprotokoll erstellt und dem Kunden übergeben werden.

Eine Zusatzqualifikation als Blitzschutzfachkraft ist somit nur bei Direkterdungen an Blitzschutzanlagen oder Montagen getrennter Fangstangen gefordert, nicht aber für konventionelle Antennenerdungen ohne Blitzschutzanlage.

Und daraus sieht man das der Potentialausgleich von einer qualifierten Blitzschutzfachkraft ausgeführt werden muss und warum ein Elektriker ohne diese Qualifizierung oft mal "andere Wege" wählt die eben einfacher nicht, aber nicht zugelassen.
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Re: Wie Blitzschutz realisieren?

Ungelesener Beitragvon Alpenland » 11. April 2018 13:57

Danke für die Antwort!

D.h. im Klartext: Der Potenzialausgleich (4mm²) sowie der Blitzschutz (16mm²) muss von der Baulich getrennten Garage (10-15m) in einem Parallel geführten Kabelkanal in das Haus und dort auf die HES gelegt werden. Darf der Leiter für den Potenzialausgleich und der Leiter für den Blitzschutz in einem Kabelschutzrohr verlegt werden? Das wäre sicherlich einfacher, da man nicht eine Extra Hauseinführung braucht in der Kelleraussenwand.

Gibt es sonst keine andere Möglichkeit die der VDE entspricht? z.B. Ringerder im Erdreich usw...

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Re: Wie Blitzschutz realisieren?

Ungelesener Beitragvon techno-com » 12. April 2018 07:13

Das wird die qualifizierte Blitzschutz Fachkraft vor Ort entscheiden müssen die für solche Arbeiten vorgeschrieben ist ... diesen Teil von meiner Antwort überlesen oder nur ignoriert ?
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Re: Wie Blitzschutz realisieren?

Ungelesener Beitragvon Alpenland » 13. April 2018 07:04

Der Elektriker, welcher auch eine qualifizierte Blitzschutzfachkraft ist, hat keine Vorkehrungen erwähnt und bisher ausgeführt, wlechen den Blitzschutz vernünftig realisieren... den Teil im Eingangsthread nicht gelesen?

Es geht darum, dass man mit dem Elektriker reden kann und sich nicht nur von ihm "verarschen" lässt. Jedoch ist das ohne Infos etwas schwer und ich muss sozusagen das hinnehmen, was er spricht, auch wenn im Nachgang bei Blitzschlag die Versicherung nicht zahlt.

Wörtliche Aussage des ELektrikers: Erdspieß in den Boden und von der Antenne zum Erdspieß wird verbunden.

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Re: Wie Blitzschutz realisieren?

Ungelesener Beitragvon techno-com » 13. April 2018 10:46

Alpenland hat geschrieben:Der Elektriker, welcher auch eine qualifizierte Blitzschutzfachkraft ist, ....

Ich bezweifle das ein Elektriker eine qualifizierte Blitzschutzfachkraft ist, das wäre eine Seltenheit ....

Alpenland hat geschrieben:... hat keine Vorkehrungen erwähnt und bisher ausgeführt, wlechen den Blitzschutz vernünftig realisieren...

.... zeigt doch auf das er davon dann gar keine Ahnung hat :1162

Alpenland hat geschrieben:.... den Teil im Eingangsthread nicht gelesen?

Ich habe alles gelesen, aber hier lese ich jetzt zum ersten mal das eine qualifizierte Blitzschutzfachfraft am Werk sein SOLL. Davon war noch in keinem Beitrag vorab die Rede, daher habe ich das bisher nicht überlesen können.

Alpenland hat geschrieben:Es geht darum, dass man mit dem Elektriker reden kann und sich nicht nur von ihm "verarschen" lässt.

Dann eine Person ran holen der man Vertrauen schenkt und der seine Arbeit richtig beherrscht + durchführt.

Alpenland hat geschrieben:Jedoch ist das ohne Infos etwas schwer und ich muss sozusagen das hinnehmen, was er spricht, auch wenn im Nachgang bei Blitzschlag die Versicherung nicht zahlt.

Wörtliche Aussage des ELektrikers: Erdspieß in den Boden und von der Antenne zum Erdspieß wird verbunden.

Egal wie er das macht mit dem äußeren Blitzschutz, das mag in verschiedenen Fällen sogar richtig sein das ein Erdspieß da AUSSEN ausreicht, fehlt immer noch der innere Blitzschutz ("Potentialausgleich") ! Und da wurde ja nichts durchgeführt, also fehlt dieser gänzlich was die Sache zur "halben Portion" dann macht (= unvollständig/falsch).


Ich habe mal Member @Dipol angeschrieben soeben mit Bitte einen Blick auf diesen Beitrag und die Fragen zur Erdung zu werfen .....
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Re: Wie Blitzschutz realisieren?

Ungelesener Beitragvon Dipol » 13. April 2018 12:31

Alpenland hat geschrieben: Da Sie über den Dachfirst ragt, unterliegt sie natürlich den Vorschriften zur Erfüllung eines Blitzschutzes.

Erdungspflicht tritt nach IEC 60728-11 aber nicht erst ein wenn Antennen über den Dachfirst ragen, sondern bereits wenn sie mit weniger als 2 m Abstand unterhalb von Dachrinnen oder Dachkanten an Fassaden montiert sind.

Alpenland hat geschrieben: Nun ist es so, dass die 4 Koaxkabel (Preisner Erdkabel) vom Multischalter durch ein Leerrohr im Erdreich, weiter in die Garage, mittels Kabelkanal in den Dachboden und von da aus durch den Mast zur Schüssel gelegt sind.

Ein 16mm² Erdungskabel oder eine 50mm² Erdungsleitung sind vorgesehen und kommen direkt vom Mast, oberhalb der Dachpfannen und entlag der Aussenwand,in den Boden mittels Erdanker.

Sämtliche Erder müssen zur Vermeidung von Potenzialunterschieden miteinander und dem Schutzpotenzialausgleich/Haupterdungsschiene (HES) des Gebäudes blitzstromtragfähig verbunden sein. Alles andere nach dem Motto "Ich hole mir nicht den Blitz ins Haus" bewirkt das genaue Gegenteil und ist gefährlich und daher normwidrig. Erdungen können die zugedachte Schutzfunkton auch nur dann erfüllen, wenn die Verbinder nach Prüfnorm IEC 62561-1 Klasse H = 100 kA zertifiziert sind, was aber nur selten beachtet wird.

Alpenland hat geschrieben:Nur wie realisiere ich den den Potentialausgleich an den Leitungen? Der Elektriker hat direkt vor und nach dem Multischalter (welcher sich im Technikraum des Wohnhauses befindet) nichts vorgesehen. Wie muss denn der Anchluss direkt am Mast erfolgen?

Vom Gebäude abgesetzt angebrachte Antennen liegen m. E. im Sicherheitsranking noch deutlich hinter suboptimal direkt geerdeten Dachantennen. Die Vorteile besserer Optik sollten hinter der Sicherheit zurückstehen.

Alpenland hat geschrieben:Der Erdungsblock soll ja in unmittelbarer Nähe zum Mast installiert sein. Das wäre kein Problem. Das würde ich in der Nähe der Dachsparren befestigung -bevor die Kabel in den Mast laufen- ralisieren. Der Potentialausgleich muss ja dann noch mit dem Erdungsleiter selbst verbunden werden. Dazu würde ich auch nach draußen durch das Mastrohr zu dem Erdungspunkt des Mastes fahren und ihn dort mit auflegen.

Da liegt einmal mehr ein Missverständnis vor.

Der Begriff mastnaher PA bezieht sich auf den häufigsten Fall von Antennenmontagen auf Schrägdächern, wo die Antennenkabel gewöhnlich am oder sogar im Mast an der Schnittstelle LPZ 0A / LPZ 1 ins Gebäude eintreten. Schirme der Erdkabel von BK-Leitungen wie auch von suboptimal vom Gebäude abgesetzten Antennen sind idealerweise nach dem sog. Single-Entry-Point-Prinzip möglichst an der gleichen Stelle wie die anderen Versorgungsleitungen ins Gebäude einzuführen und wiederum möglichst nahe der Gebäudehülle in den Schutzpotenzialausgleich des Gebäudes einzubinden.

Alpenland hat geschrieben:Die Hauptfrage besteht eigentlich darin, wie der Portentialausgleich vom Erdungsblock am Mast bis zu den Antennendosen im Haus zu realisieren ist.

Nach aktueller IEC 60728-11, in D als DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1):2017-10 und mit Ausnahme des nationalen Vorworts in A textgleich als ÖVE-ÖNORM EN 60728-11 gültig, sind Erder nach der für Blitzschutzfragen übergeordneten Normenreihe IEC 62305 miteinander blitzstromtragfähig zu verbinden.

  1. LÖSUNG: Abstandslos zu den Erdkabeln wird ein kombinierter Erdungs- und PA-Leiter aus NIRO-Ringerderdraht erdfühlig verlegt, welcher Antennenträger und Schutzpotenzialausgleich blitzstromtragfähig verbindet. Ab ≥ 5 m Länge in ≥ 0,5 m Tiefe sind dann keine Erder an der Antenne oder am Haus erforderlich.
  2. LÖSUNG: Zwischen einem min. 2,5 m langen NIRO-Tiefenerder an der Antenne (Kopf um 0,5 m unter Grund versenkt) und der Erdungsanlage/Schutzpotenzialausgleich des Gebäudes wird abstandslos zu den Koaxkabeln ein 16 mm² Kupferdraht nicht erdfühlig als blitzstromtragfähiger PA-Leiter verlegt.

Wenn es nach Einzelfallprüfung durch eine qualifizierte Elektrofachkraft mit Blitzschutzverstand verantwortbar ist die Antenne und Erdkabel einem Blitzschlag zu opfern, ist zum Personen- und Sachschutz jedenfalls ein PA der Erdkabelschirme möglichst nahe der Gebäudehülle auszuführen. Der sollte dann aber m. E. die RG 11-Erdkabel mit Erdungsmuffen und min 10 mm² Cu bestmöglich blitzstromtragfähig an die geerdete HES verbinden. Bei RG 6-Kabeln ist dann nicht normkompatibles Basteln angesagt.

Wäre das meine Anlage, dann wären auch SPD 1 Blitzstromableiter an der Gebäudehülle wie z. B. KATHREIN KAZ 12 als Grobschutz und SPD 2 Überspannungsableiter vor dem Multischalter wie z. B. KAZ 11 als Mittelschutz obligatorisch.
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