Aufruf zum Boykott der Astra HDTV Plattform HD+

Neues zum Thema HDTV und UHDTV (Ultra HD / 4k) - hochauflösendes Fernsehen (1080i / 1080p)
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Aufruf zum Boykott der Astra HDTV Plattform HD+

Ungelesener Beitragvon techno-com » 25. August 2009 09:22

Die weltweit größte Dreambox Community http://www.i-have-a-dreambox.com ruft zum Boykott der neuen Astra Satelliten HDTV Plattform HD+ auf

Hamburg, den 20.8.2009: Die mit 210.000 Mitgliedern weltweit größte Dreambox Community und größtes, deutsches Forum rund um TV und Radio Empfang via Satelliten oder Kabel ruft zum Boykott der durch den Satellitenbetreiber Astra und der beteiligten Sendeanstalten mittels des neuen Übertragungsverfahren CI+ aufgebauten neuen Digital TV Plattform HD+ auf. Nach Meinung der Betreiber des Forums http://www.dreambox.info und den Nutzern dieser Internet-Plattform stellt die neue HD+ Plattform nur einen weiteren Versuch dar, im Zuge der Einführung von HDTV, Verbrauchern eine für sie nachteilige, technisch unnötige und mit hohen Kosten verbundene Technik aufzuzwingen.

Nach den bisher bekannt gewordenen Plänen der Betreiber wird neue Empfangstechnik erforderlich sein. Will ein Verbraucher Sender auf der HD+ Plattform konsumieren, wird er gezwungen sein sich einen HD+ kompatiblen Receiver anschaffen zu müssen. Bereits vorhandene, für den digitalen Empfang geeignete Receiver, sind nicht kompatibel mit der HD+ Technik. Dabei steht der Begriff HD+ nur für das vermarktete Produkt, HD+ ist kein neuer oder besserer HDTV Standard sondern sagt nur aus, das das Verschlüsselungssystem CI+ zum Einsatz kommt.

Zusätzlich wird mit der neuen Technik ein digitales Rechtemanagement (DRM) in den TV Konsum Einzug halten. Ähnlich wie es in der Musikindustrie mal gedacht war. Anhand des neuen Verschlüsselungssystems kann ein Sender zum Beispiel explizit bestimmen, ob eine ausgestrahlte Sendung vom Verbraucher aufgezeichnet, per Timeshift zeitversetzt angeschaut oder bei Werbeblöcken in Aufnahmen diese vorgespult werden kann. Weitere Nachteile ergeben sich dadurch, dass HD+ zertifizierte Receiver nur ein Verschlüsselungssystem pro Receiver nutzen können und dadurch Nutzer von ausländischen PayTV Anbietern zusätzliche Hardware nutzen müssten. Nebenbei wird durch die an einen Anbieter gebundene Empfangstechnik die Bildung eines Monopols unterstützt und die Investitionssicherheit der Verbraucher gefährdet.

Ähnlich dem DRM-System der Musikindustrie wird hier der Versuch unternommen, vom Contentanbieter bis zum Konsumenten einen im Interesse der Anbieter geformten Vertriebskanal zu schaffen. Verbunden mit den dadurch entstehenden Nachteilen für die Kunden. Am Beispiel von DRM geschützter Musik ist ersichtlich, dass eine solche Kundengängelung auf Dauer nicht gewinnführend betrieben werden kann. Alle großen Online Musikhändler stellen ihre Systeme bereits heute auf nicht mit DRM verschlossene System um. Damit hat sich gezeigt, dass einzig ein System auf Dauer zu vermarkten ist, das dem Kunden einen größtmöglichen Freiraum einräumt.

Gerade im Bereich des digitalen TV-Empfang hat sich außerdem in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass sich durch ein restriktives Verschlüsselungssystem bzw. überhöhte Preise ein Wettlauf zwischen den Verschlüsselungsanbietern und einer technisch versierten Hackergemeinschaft um die Sicherheit der Crypto-Plattformen entwickelt hat. Durch diesen den Betreibern aufgezwungene Kampf sind diese gezwungen große Investitionen in die Weiterentwicklung der Verfahren zu tätigen. Zwar haben die Betreiber einen berechtigten Grund den von ihnen lizenzierten Content zu schützen und die Umgehung einer Verschlüsselung würde eine Straftat darstellen. Doch je größer die Einschränkungen für den Verbraucher durch die eingesetzten Verfahren sind, desto größer wird der Anreiz sein, diese Verfahren zu umgehen. Wiederum dadurch sind die Anbieter gezwungen ihre Plattformen ständig aufzurüsten, was im Endeffekt der Verbraucher über höhere Abonnementspreise wieder zahlen muss.

Zusätzlich zum Kauf von neuen HD+ Receivern und HD+ Smartkarten sieht das Vertriebsmodell noch ein monatliche Grundgebühr von voraussichtlich 4,50 € (54 € im Jahr) vor. Wie derzeit bekannt werden voraussichtlich die deutschen FreeTV Sender RTL, RTL2 und Vox sowie Pro7, Sat.1 und Kabel1 in ihrer HDTV Version aufschaltet werden. Dadurch werden die Verbraucher dann zusätzlich zu der Werbung auf diesen Sendern über einen zweiten Weg zu Kasse gebeten. Der Mehrwert, der durch die HDTV Ausstrahlung geboten wird, rechtfertigt dabei aber nicht das Vorhaben, zusätzlich zur Werbefinanzierung eine Gebührenstruktur einzuführen und das derzeitige FreeTV in eine Art PayTV light zu verwandeln.

Insgesamt macht das Konzept der geplanten Plattform nicht den Eindruck, als dass es die Verbreitung von HDTV fördern oder eine weite Nutzerbasis finden wird. Der Verbraucher wird sich keine Technik verkaufen lassen, die ihm unterm Strich nur Nachteile bringen wird, ähnlich wie es die Betreiber der entavio Plattform erleben durften. Dies beweisen Umfragen zum Thema in denen sich eine Mehrheit von ca. 80% der befragten Verbrauchern negativ oder ablehnend äußern. Statt dessen wird sich das in HDTV gesendete werbefinanzierte Fernsehen in Deutschland weiterhin nur verzögert etablieren.

Aufgrund der geschilderten Umstände kann dem Verbraucher nur davon abgeraten werden, in die HD+ Technik einzusteigen und ihm nur empfohlen werden ihre Etablierung zu boykottieren.

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Wir rufen ausserdem alle unsere User und auch alle anderen Foren und Communities aus der SAT/Kabel/TV Szene auf, sich mit selbst kreierten Bannern, Avataren, Twitternachrichten oder anderen kreativen Ideen an diesem Aufruf zu beteiligen. Wir sind die Zielgruppe der HD+ Plattform und sollen uns diesem Diktat unterwerfen. Es liegt an uns ob sich dieses Produkt HD+ am Markt etablieren kann oder nicht.



English Version:

The worlds largest Dreambox community http://www.i-have-a-dreambox.com calls up to a boycott against the new Astra satellite plattform HD+

Hamburg, 20th of July 2009: The with 210.000 registerated members worldwide largest Dreambox-community, and largest German board about TV and radio reception over satellite or cable calls up a boycott against the new digital TV plattform HD+, introduced by the satellite operator Astra and the involved broadcasting stations, using the new CI+ broadcasting process. According to the operators of http://www.dreambox.info and the user of that plattform, HD+ should be just another attempt to force the customers a disadvantageously, technically unnessecary, associated with high costs technology.

As latest known informations by the operators are, there will be needed new receiving technology. If a customer wants to cunsum a broadcaster which is at the HD+ plattform, he will be forced to get a receiver with HD+ capability. Already existing receivers, which are capable to receive digital TV, are not compatible to the HD+ technology. HD+ is not a new or better standard for HDTV, but it only tells, that the CI+ encryption system is used.

In addition to, a new Digital Rights Management system (DRM) will be introduced into the TV SPAMMER, similar is has been tryed by the music industry. With the new technology a broadcaster may determine, if a consumer can record, do timeshift or do fast forward in advertising breaks in records. Aditional disadvanteges are considered by the case, that HD+ certified receivers can only decrypt a single encrypting system, so that users of foreign broadcasting stations would have to use additional hardware. Just as a side effect, there is a support for the formation of a monopol and not guaranted customer investment security, binding the receiving technology to one single supplier.

Similar the DRM system of the music industry, here is being done an attempt, to create a distribution channel starting at the content provider until the end user, which is just in the meaning of the providers. Associatet with every disadvantage for the customer. At the example of DRM protected music, you can see, that such customer manipulation can't be operated profitable for a long time. All big online music stores are switching to non DRM protected systems already now. This shows us, that the only way for a permanent marketing of a system is, to give the cusomer the maximum of freedom.

Especially in the area of digital TV reception has been shown at the past, that through a restrictiv encryption system or excessive prices, has been a race between the encryption providers and a technically versed hacker community for the security of a crypto-plattform. Through this fight forced to the providers, they are forced to do large investations for the extension of there security sastems. The providers may have legitimated reason to protect licensed content and getting around the encryption would be a criminal offense, but the higher the restrictations for the cusomers through the esablished procedures are, the higher will be the incentive, to get around them. So the providers are forced to upgrade their plattforms again, which has to pay the customer with higher subscription prices in the end.

In addition to buy a new HD+ receiver and HD+ smartcards, the distribution modell also provides a monthly base of 4,50 € (54 € a year). By now already known informations, the german Free-TV broadcasting stations RTL, RTL2 and VOX, as well as Pro7, Sat1 and Kabel1 will be introduced in their HD version. So customers will be asked to fund in a second way, in addition to commercials. The added value that comes through the HDTV broadcast can't be the justification to change Free-TV into a Pay-TV-light system.

Overall this concept doesn't make the impression to promote HDTV or to find a wide user base. The customer won't let him sale a technology which brings him only disadvantages, just as the providers from entavio had to experience it. This is shown by polls arount that theme, where about 80% of the sorveyed are expressing negative or unfavorable. Instead of this, the advertising-financed, in HDTV broadcasted television will be delayed another time.

Because of the shown circumstances, it can only be disadvised the customer, to board into the HD+ technology and boycott its esablishment.

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We call all our users and also other boards and communities from the Sat/Cable and TV scene, to participiate in this call with self created banners, avatars, twitter-messages or other creative ideas. We are the target group of the HD+ plattform and should subjugate this dictation. It depends on us, if the product HD+ can be established on the market or not


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Pressemitteilung Mascom - CI Plus bringt nur Nachteile

Ungelesener Beitragvon techno-com » 15. November 2009 10:38

Pressemitteilung

CI Plus bringt für Zuschauer nur Nachteile

- Einige Marktteilnehmer wollen neue Common Interface Norm einführen – Chaos ist vorprogrammiert
- CI Plus gängelt Zuschauer – TV-Sender bestimmen damit künftig was wie lange aufgezeichnet werden kann
- Premium-Pay-TV würde auch mit dem etablierten CI-Standard 1.0 funktionieren

Unterbergen, 23. Dezember 2008 – Seit über 10 Jahren betreiben die Pay-TV-Anbieter in Deutschland Marktabschottung und zwingen den Zuschauern proprietäre Receiver auf, die nicht kompatibel zu den Konkurrenzprogrammen sind. Nur damit ja keine Konkurrenz entstehen kann. Dabei könnte digitales Fernsehen so einfach sein: Der Zuschauer kauft sich einen Receiver oder Digitalfernseher mit Universalschnittstelle (Common Interface) und steckt dann das Pay-TV-Modul seines gewünschten Abo-Kanals ein. Doch offiziell wird dies von den großen Anbietern wie Premiere, Kabel Deutschland, Kabel Baden-Württemberg, Unitymedia und TeleColumbus blockiert.

Daran wird auch die mögliche neue Norm CI Plus, die sich einige Marktteilnehmer ausgedacht haben, nicht viel ändern. Das sind die Gründe, weshalb Zuschauer CI Plus ablehnen sollten:

• Selbst aktuellste CI-Receiver und CI-Digitalfernseher sind nicht nachrüstbar! Ein CI Plus-Modul sieht zwar rein äußerlich aus wie ein herkömmliches CI 1.0 Modul, es funktioniert jedoch vollständig nur in einem Digitalreceiver oder Digitalfernseher, der zusätzliche Hardware (insbesondere Kopierschutz- und Rechtemanagement-Funktionen) integriert hat. Die über Millionen von verkauften CI-Geräten können definitiv NICHT für die mögliche CI Plus-Norm fit gemacht werden, sondern wären quasi Elektronikschrott.
• CI Plus-Empfänger können nachträglich per TV-Signal gesperrt werden: Ein CI Plus-Modul prüft beim Einstecken, ob es sich in einem CI Plus-tauglichen und aktuell als "sicher" eingestuften Empfangsgerät befindet. Nur dann wird der CI Plus-Modus aktiviert.
Wird es in ein herkömmliches CI 1.0 Gerät eingesteckt, so verhält es sich maximal wie ein herkömmliches CI 1.0 Modul. Der Verbraucher kann jedoch nicht davon ausgehen, dass sein teuer erstandenes CI Plus-Gerät dauerhaft im CI Plus-Modus arbeiten darf! Die CI Plus-Spezifikation sieht vor, dass über das TV-Signal regelmäßig Widerrufslisten ("revocation
list") ausgestrahlt werden, mit denen die CI Plus-Funktionalität über das TVSignal deaktiviert werden kann. Käme ein Pay-TV-Sender zu der Ansicht, dass CI Plus-Receiver des Herstellers möglicherweise manipulierbar wären, könnte er alle im Umlauf befindlichen Exemplare dieses Herstellers oder dieser Modellreihe für Pay-TV-Empfang stilllegen. Für die Zuschauer
wäre das eine "Enteignung im eigenen Wohnzimmer".
Beispiel aus der Vergangenheit: Nur weil viele Verbraucher ihre d-box2 Receiver lieber mit einem freien Linux-Betriebssystem betreiben, hätte Premiere - wenn es damals bereits CI Plus gegeben hätte - alle anderen d-box2 Geräte, auf denen noch die offizielle Betanova-Middleware läuft, für den Pay-TV-Empfang deaktivieren können. Der Aufschrei in der Bevölkerung wäre groß gewesen! Wer zahlt den Konsumenten Schadensersatz?
• Totale Kontrolle 1 (Content Control): Der Fluss des decodierten TV-Signals vom Modul in das Empfangsgerät soll bei CI Plus künftig verschlüsselt stattfinden. Auf deutsch: In einem CI Plus-Modul wird die Verschlüsselung des Sendewegs decodiert (bei Premiere wäre dies beispielsweise Nagravision oder NDS). Anschließend wird das Signal wieder
mit einem Content Control Key codiert an das Empfangsgerät weitergegeben, das dann das TV-Signal endgültig decodiert.
Damit soll die theoretisch mögliche, in der Praxis jedoch nie praktizierte Möglichkeit den Content an der CI-Schnittstelle abzugreifen, verhindert werden. Dies stopft jedoch nur eines von Tausend vorhandenen Löchern innerhalb der DVB-Sendenorm. Wer Content abgreifen will, wird das auch künftig machen. Selbst lizenzierte Digitalreceiver sind weiterhin
manipulierbar. Es wird parallel zu CI Plus-Welt weiterhin Empfangsgeräte und Module geben (z. B. aus dem Ausland), die sich nicht an die Wünsche der Rechteinhaber halten werden.
• Totale Kontrolle 2 (Content Security): Die TV-Sender wollen bei CI Plus künftig über die Art der Nutzung bestimmen können ("content usage rules"). TV-Sender wie RTL oder Pro Sieben könnten damit ihren Zuschauern vorschreiben, ob und falls ja wie lange der Content privat aufgezeichnet werden darf. Die CI Plus-Spezifikation sieht hier für die analogen Signalausgänge die Aktivierung eines Kopierschutz-Signals vor (Analogue Protection System, kurz APS). Bei Empfangsgeräten mit integrierter Festplatte sollen die TV-Sender die totale Kontrolle über die Art der Aufzeichnung haben. RTL und Co. könnten so bestimmen, dass z. B. Spielfilm XY nur für ca. 2 Stunden aufgezeichnet werden kann (z.B. für eine reine zeitversetzte Wiedergabe = Time Shift), anschließend würde die Aufnahme ungültig und vom Gerät selbstständig wieder gelöscht. Ebenso wäre möglich, dass Serie ABC nur 1 Woche auf der Festplatte gültig ist. Wer diese Folge später noch ansehen will, könnte dies nur noch kostenpflichtig im Videoportal des jeweiligen Senders nachholen. Der Zuschauer würde damit seine Hoheit über sein Aufnahmegerät verlieren.
• Schneller Vorlauf bei Werbepausen blockierbar: Auch bei der Wiedergabe aufgezeichneter Sendungen kann der TV-Sender dem Zuschauer mittels CI Plus-Spezifikation gewisse Vorschriften erteilen. Beispielsweise könnten Privatsender signalisieren, dass Werbepausen innerhalb aufgezeichneter Spielfilme NICHT übersprungen, sondern nur in
Originalgeschwindigkeit wiedergegeben werden können. Dies kennt man beispielsweise von den Urheberrechtshinweisen am Anfang jeder DVD. Auch diese können nicht übersprungen werden.
Deshalb bringt CI Plus gar nichts Angenommen Hersteller würden nun in all ihre digitalen Empfangsgeräte CI Plus einbauen, die Pay-TV-Veranstalter würden offiziell CI Plus unterstützen, CI Plus Module erlauben und passende Smartcards anbieten. Dann gäbe es trotzdem folgende Empfangsszenarien in den Haushalten:
a) Pay-TV-Haushalte mit proprietären Receivern
Diese würden Free-TV und Pay-TV wie bisher empfangen. Der Pay-TV-Betreiber hat hier Zugriff auf die Receiver und kann auch bei Bedarf Zwangsupdates durchführen (zuletzt von Premiere im Sommer im Rahmen des CA-Wechsels von Nagravision auf NDS bei einigen Modellreihen durchgeführt). Der Zuschauer ist in gewissen Bereichen eingeschränkt, so lassen sich beispielsweise die Kanäle nicht beliebig in der Reihenfolge sortieren (z. B. bei Premiere- oder Kabel Deutschland- Receiver). Andere Pay-TV-Angebote können meist mit diesen Geräten nicht abonniert
werden. Mit proprietären Receivern soll der Markt/Haushalt gegenüber der Konkurrenz abgeschottet werden.
b) Pay-TV-Haushalte mit CI Plus Fernseher und CI Plus Modul
Der Zuschauer kann ähnlich wie bei einem proprietären Pay-TV-Receiver alle Pay-Angebote abonnieren. Branchenexperten bestätigen, dass CI Plus-Geräte am Markt immer nur einen Teilbereich einnehmen werden. Der Konsument hat also auch hier nur eine eingeschränkte Auswahl beim Gerätekauf. Außerdem gibt er mit dem Kauf eines CI Plus-Geräts seine Hoheit im Bereich Aufzeichnungen und zeitversetzte Nutzung von Sendungen komplett in die Hände der TV-Sender. Dafür zahlt er auch noch mehr Geld für eine CI Plus-Empfangseinheit, als für ein herkömmliches CI-Modell. Diese beiden Varianten wären das Ideal aller CI Plus-Befürworter. Doch es gibt noch andere Empfangsszenarien:
c) Haushalt mit CI 1.0 Empfangsgerät will Pay-TV (oder auch nur die grundverschlüsselten Privatsender im Kabel) empfangen
Ein CI Plus-Modul würde erkennen, dass es nicht in einem CI Plus-Empfangsgerät steckt.
Damit würde die Funktionalität blockiert, eine Entschlüsselung wäre nicht möglich. Der Zuschauer weicht deshalb auf ein CI 1.0 Modul aus, in dem die Pay-TV-Smartcard trotzdem funktioniert. Er kann problemlos alle Premium-Pay-TV-Inhalte mit herkömmlichen CI-Geräten empfangen und aufzeichnen. Dies lässt sich durch CI Plus NICHT verhindern. Durch Updates
werden auch künftige Smartcard-Generationen in bisherigen CI 1.0 Modulen funktionieren. Es wird somit IMMER ein Parallelmarkt existieren. Je mehr die Pay-TV-Betreiber die Zuschauer durch CI Plus und Co gängeln, desto mehr Zuschauer werden sich offene Empfangsgeräte zulegen. Der Receivermarkt entgleitet dadurch immer mehr in zwei verschiedene
Welten. Besser wäre es wie im PC-Bereich auch auf offene Schnittstellen zu setzen, die bereits millionenfach ausgeliefert wurden. Kopierschutz hemmt nur den Konsum, bestes Beispiel ist der Audio-Downloadmarkt. Dieser kam erst in Schwung, seit die Anbieter auf den nervigen Kopierschutz verzichten und auf offene Standards setzen. MASCOM ist innerhalb kürzester Zeit in der Lage, ein CI Plus Modul auf den Markt zu bringen, lehnt diese Technologie jedoch ab. "CI Plus bringt für Zuschauer nur Nachteile", so Heinz Gruber. "Das widerspricht unserer Firmenphilosophie." Dieser Text sowie Bildmaterial ist auch elektronisch im Internet unter http://www.mascom.de (Bereich Mascom, Presse) abrufbar. Der Abdruck ist honorarfrei, es sind zwei Belegexemplare erbeten.

Über MASCOM GmbH:
Der 1986 von Heinz Gruber in Augsburg gegründete Großhandelsdistributor MASCOM hat sich durch kontinuierliches Wachstum nach dem Prinzip Klasse statt Masse zu einer wichtigen Größe im Digital-
TV-Geschäft entwickelt. Satellitentechnologie namhafter Hersteller wie Nokia, SCM Microsystems, Topfield oder Aston bietet MASCOM heute teilweise exklusiv in Deutschland an. Mit der Entwicklung des AlphaCrypt CI-Moduls konnte das Unternehmen sich einen Ruf als High-Tech-Schmiede erarbeiten. Besonders aktiv ist MASCOM seit 1992 auch in Tschechien. Gemeinsam mit einheimischen Partnern wurde hier ein eigenes Unternehmen gegründet, das neben dem Vertrieb der Satellitentechnologie auch Fernsehgeräte der Marke "MASCOM" in Eigenregie produziert. Wichtige Absatzgebiete sind darüber hinaus der mittlere Osten, Nordafrika, Italien und die skandinavischen Länder. Seit April 2002 ist der Firmensitz in der Kirchstraße 11 in Unterbergen (zwischen Augsburg und München).

Kontakt:
MASCOM GmbH
Kirchstr. 11
86511 Unterbergen
Tel: 08233/7430-0
Fax: 08233/7430-200
http://www.mascom.de
Email: info@mascom.de

Pressekontakt:
Hofmeir Media GmbH
Kranzhornstr. 3
81825 München
Tel: 089/48951048
Fax: 089/4487505
Denise Martinec
Email: mascom@hofmeirmedia.de


Quelle: http://www.mascom.de/kid_bildsystem/dat ... hteile.pdf
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Unbekannte machen Front gegen HD+

Ungelesener Beitragvon techno-com » 10. September 2010 09:40

Mysteriöse Attacke gegen HD+: Auf Youtube sorgt ein Video für Furore, das die Kundenunfreundlichkeit des HDTV-Angebots der Privatsender anprangert. Völlig unklar ist, wer hinter dem hochprofessionell produzierten Beitrag steckt. Das Video wurde bereits zwischenzeitlich gelöscht, ist jedoch erneut hochgeladen worden.

Eine unbekannte Aktionsgruppe mit dem Pseudonym XXHDPLUSXX macht Front gegen das HDTV-Angebot der Privatsender. Die selbsternannten Verbraucherschützer haben unter dem Titel "Die Wahrheit über HD+" ein Video auf Youtube veröffentlicht, das die Kundengängelung von HD+ kritisiert. Das Besondere: Das veröffentlichte Video steht qualitativ hochstehenden TV-Produktionen um nichts nach. So stammt die Stimme im Videoclip von dem bekannten Sprecher Norbert Langer, der unter anderem die Texte der Top-Doku Planet Erde gesprochen hat und Tom Selleck in der 80er-Serie Magnum die deutsche Stimme gab.

Video tauchte nach Verbot schnell wieder auf

Der HD Plus GmbH, eine Tochter des Satellitenbetreibers Astra, hat den Clip auf der Video-Plattform YouTube zunächst löschen lassen. Danach war anstatt des Films nur eine Einblendung zu sehen, die auf einen Urheberrechtsanspruch von HD PLUS GmbH verwies. Der Erfolg aus Sicht der HD Plus GmbH währte aber nicht lange, denn kurze Zeit später tauchte der Clip auf Youtube unter einer anderen Adresse erneut auf. Zugleich steht er auch auf dem Internet-Blog von XXHDPLUSXX zur Verfügung. Dort nehmen die unbekannten Autoren Stellung zu HD+ und CI Plus.
WISO-Beitrag zu HD+

Auf dem Blog ist auch ein Video-Beitrag des Magazins WISO vom ZDF zum gleichen Thema zu sehen. Noch unklar ist, ob die Blogbetreiber dafür eine Genehmigung einholt haben. So spekulieren Insider, dass die Urheber der Kampagne den öffentlich-rechtlichen Sendern nahestehen. ARD und ZDF zeigen HDTV ohne Verschlüsselung.
Aktionsgruppe auf mehreren Kanälen aktiv

Die Aktionsgruppe macht auf mehreren Kanälen gegen HD+ Front und ist zum Beispiel auch im sozialen Netzwerk Facebook unter der Identität CI+/HD+ - Weg mit der "+"-Gängelung! aktiv. Dort verweisen die Akteure auf eine Online-Petition gegen den CI-Plus-Verschlüsselungsstandard.

http://digitalleben.t-online.de/unbe...42671716/index

http://xxhdplusxx.wordpress.com/


Das Video zur HD+ Aufklärung: http://www.youtube.com/v/dygzu1M-mzc&co ... edded&fs=1

Video zur CI+ Aufklärung: http://www.youtube.com/v/nSIm7aUYI_8&co ... edded&fs=1
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