Kneipiers ärgern sich über neues Preismodell von Sky

Neues über Sky (ehemals "Premiere") ?
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Kneipiers ärgern sich über neues Preismodell von Sky

Ungelesener Beitragvon techno-com » 29. Juli 2013 06:35

Kneipiers ärgern sich über neues Preismodell von Sky

Der Bezahlsender Sky Deutschland hat mit einem neuen Preismodell zahlreiche Gastwirte verärgert, die in bestimmten Regionen zum Teil deutlich mehr zahlen müssen als bisher, teilweise aber auch weniger.

So sollen teilweise mehrere Tausend Euro mehr pro Jahr für Sky fällig werden, sagte der Geschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), Stephan Büttner, der "Wirtschaftswoche". Wenn Gastwirte sich ihr Abo nicht mehr leisten könnten, treffe dies auch die Fußballfans.

Ein Sprecher von Sky bestätigte, dass es durch das neue Preismodell zum Teil zu deutlichen Preiserhöhungen gekommen sei. Dies betreffe vor allem Gaststätten in Städten mit hoher Kaufkraft und vielen sportbegeisterten Besuchern, sagte er am Samstag in München. Tausende Wirte in anderen Regionen müssten durch das neue Modell aber weniger für Sky bezahlen.

Früher hatte Sky die Gebühren in sechs Stufen nach der Quadratmeterfläche der Betriebe berechnet. In dem neuen Modell wird aber zusätzlich auch das Umfeld der Gaststätte bewertet. Dadurch wird das Sky-Abo vor allem für kleine Kneipen in den Bundesliga-Städten teurer. Das "Handelsblatt" berichtete von einem Kneipier aus Hannover, der ab August statt 223 nun 463 Euro im Monat zahlen soll. Sky zufolge sei bislang wohl noch ein alter Tarif gezahlt worden, die neuen Konditionen hätten also nur teilweise mit dem neuen Abrechnungsmodus zu tun.

Im Schnitt zahlen Gastwirte nach Angaben des Sky-Sprechers pro Monat rund 350 Euro für ihr Abo. Untersuchungen hätten aber ergeben, dass die Gäste, die zum Sport-Schauen in die Kneipe gehen, auch deutlich mehr verzehrten: Im Schnitt geben sie 16 bis 18 Euro für Speisen und Getränke aus. Damit lohne sich das Sky-Abo für die Gastwirte selbst bei höheren Kosten.

An einem normalen Bundesligawochenende pilgern Sky zufolge etwa 1 Million Kunden zum Sky-Gucken in die Gaststätten. Insgesamt setze die Gastronomie dank der Fernseh-Abos jährlich etwa eine Milliarde Euro um. Der Dehoga NRW hat für interessierte Kneiper ein Onlinetool auf die eigene Webseite gestellt, in dem jeder Gastwird selbst ausrechnen kann, wieviel Gäste mehr angelockt bzw. Gläser Bier mehr verkauft werden müssen, um mögliche Abosteigerungen finanzieren zu können.


Quelle: DF vom 28.07.2013, 10:11 Uhr, dpa/fp


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Trotz Protesten: Sky verteidigt neues Preismodell für Gastwi

Ungelesener Beitragvon techno-com » 1. August 2013 07:55

Trotz Protesten: Sky verteidigt neues Preismodell für Gastwirte

Mit seinem neuen Preismodell hat der deutsche Pay-TV-Anbieter Sky zahlreiche Gastronomen gegen sich aufgebracht. Viele Kneipiers beklagen erhebliche Mehrkosten. Sky selbst verteidigt das neue Modell mit dem Hinweis, dass Qualität ihren Preis habe.

Gastwirte zwischen München und Flensburg laufen Sturm gegen ein neues Preismodell des Bezahlsenders Sky, das vielen Sportbars die Preise drastisch erhöht. "Der monatliche Beitrag ist von 307 auf 550 Euro gestiegen. Das ist eine Unverschämtheit", beklagte sich Tom Hinrichs, Geschäftsführer des "Schmittz", einer Kneipe in Berlin-Mitte, die hauptsächlich Schalker Fans anlockt. "Für Gastronomen ist das schwer hinzunehmen, man weiß nicht, wo die Preiserhöhungen noch hinführen", schimpfte Hinrichs.

Trotz zahlreicher Proteste verteidigte der Münchner TV-Sender sein neues Preismodell. "Mehr als eine Milliarde Euro werden in Deutschland jedes Jahr dank Sky in Gaststätten umgesetzt. Mit dem neuen Modell wird durch die Gewichtung von Standortfaktoren ein individueller Preis für jede Gaststätte ermittelt. Damit kommt es zu Preissteigerungen in Städten mit hoher Kaufkraft und vielen sportbegeisterten Gästen", sagte eine Sprecherin des Senders am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. "Aber es gibt auch Tausende Gastwirte in anderen Regionen, die weniger zahlen", fügte sie hinzu.

Man habe alle Kunden rechtzeitig über die Veränderungen informiert und auch ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt. "Jeder kennt den Wert unseres Produkts mit unzähligen hochkarätigen Livesport-Events. Zudem bieten wir die höchstmögliche Qualität. Wir betreiben einen hohen Aufwand - das hat seinen Preis", sagte die Sprecherin.

Als "völlig unakzeptabel" wertete Stephan Büttner, Geschäftsführer im Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga), die Preissteigerungen von bis zu 100 Prozent in Ballungszentren. Tausende Gaststätten in Deutschland seien von den Erhöhungen betroffen. "Natürlich hat Sky viel Geld für die Rechte ausgegeben. Aber man kann die brutalen Mehrkosten nicht einfach auf die Gastronomen umwälzen. Das ist nicht tragbar und auch nicht bezahlbar", meinte Büttner.

Sky hatte die Veränderungen mit der Einführung einer "neuen, ausgewogeneren Angebots- und Preisstruktur" begründet, bei der Bevölkerungsdichte, Kaufkraft und Sportaffinität der Region eine Rolle spielen. Damit kommt es zum Beispiel zu drastischen Erhöhungen in Berlin, im Umland aber stagniert das Preis-Niveau. Andre Kobal, Chef vom "Klabautermann" in Woltersdorf (Landkreis Oder-Spree), der stets 50 Union-Fans bei Auswärtsspielen begrüßen kann, bestätigte, dass er auch von September an weiter rund 270 Euro zu zahlen habe.

Im Berlin schlossen sich schon rund 40 Gastwirte zu einer Protestgemeinschaft zusammen. Sie trafen sich am Montagabend im "Valentin" am Südstern und machten ihrem Ärger Luft. Für das "Brauhaus am Südstern" steigen die Kosten um etwa 52 Prozent auf 591,91 Euro im Monat. Geschäftsführer Helmut Kurschat kündigte daher wütend das Abonnement. "Kündigung ist die einzige Sprache die diese Firma versteht. Das ist eine unanständige Erpressung eines Monopolisten", sagte Kurschat der dpa und beklagte, dass die Erhöhung mitten in den bis November laufenden Vertrag platzte.

Auch Katrin Mosel, Inhaberin des bei Werder-Fans beliebten Bremer Restaurants Tinto, hat ihre Kündigung abgeschickt. Vor sechs Wochen habe sie die Mitteilung von Sky bekommen und sich nicht nur über den Inhalt, sondern auch über die Aufmachung geärgert. "Groß wird angekündigt, was sich angeblich alles verbessert wird und unten steht klein, dass es teuer wird", sagte sie dem "Weser-Kurier". Ein Sprecher der traditionell bestens besuchten Fußballkneipe "Stadion an der Schleißheimer Straße" in München sagte: "Wir haben allein durch das veränderte Modell eine Kostensteigerung von rund 20 Prozent." Das sei natürlich ärgerlich.

In zweieinhalb Jahren habe er schon über 8000 Euro für Sky bezahlt, sagte Cem Tanriverdi, Chef des "Hay Hay" in Berlin-Kreuzberg. "Grundsätzlich ist eine Preiserhöhung legitim. Aber den Preis wegen ATP und Beach-Volleyball um 40 bis 50 Euro plus Mehrwertsteuer zu erhöhen ist für mich eine Lachnummer", wetterte er. "Ich habe Sky gekündigt und mich nach Alternativen umgeschaut", meinte Tanriverdi.


30.07.2013, 16:14 Uhr, Malte Busch/fm
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Sky einigt sich mit Gastronomie auf neues Preismodell

Ungelesener Beitragvon techno-com » 3. Dezember 2013 06:44

Sky einigt sich mit Gastronomie auf neues Preismodell

Nachdem Sky sich im Sommer mit seinem neuen Preismodell für Sportbars bei zahlreichen Gastronomen unbeliebt gemacht hat, scheint der Streit nun gelöst. Ein neuer Vertrag mit der Dehoga sichert Wirten neue Rabatte zu.

Der bereits seit einigen Monaten schwelende Konflikt zwischen dem deutschen Pay-TV-Anbieter Sky und den gastronomen scheint beigelegt. Kurz vorm Start in die neue Bundesliga-Saison hatte der Bezahlfernsehkonzern bekannt gegeben, dass für Kneipiers ein neues Preismodell eingeführt werden soll, das allerdings auf wenig Gegenliebe stieß. Von Mehrkosten von teilweise mehreren Tausend Euro im Monat sprach der Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga). Zahlreiche betroffene Gastwirte protestierten gegen das neue Modell. Nach längeren Verhandlungen haben sich die Beteiligten nun allerdings auf ein neues Modell geeinigt, mit dem scheinbar weite Seiten leben können, wie Sky und die Dehoga am Montag mitteilten.

Dabei bietet Sky allen Kneipiers mit Sky-Abo ab sofort neue Rabatte an. Je nach Betriebsgröße, Standort und Vertragsform sei ein Rabatt zwischen 100 und 400 Euro pro Jahr möglich, der einmal jährlich nach dem Stichtag des 1. September von Sky an die Wirte ausgezahlt wird. Zudem winken weitere Sonderkonditionen und Preisnachlässe. So könnten Wirte zum Beispiel einen Abo-Freimonat, einen kostenfreien, dritten Receiver mit Smartcard sowie kostenfreie Dauerwerbemittel bekommen. Auch vergünstigte Abschlussgebühren für Neu-Abonennten seien möglich.

Zudem winkt zum Beginn der Kooperation noch ein einmaliger Vorteil für all jene, die zu Sky-Kunden werden möchten. Wer sich noch vor dem 1. Januar für ein Abo entscheidet, profitiert bereits vor Ablauf des ersten Vertragsjahres und erhält nach dem Stichtag (1. September 2014) anteilig zwei Drittel des jährlichen Rabattbetrages.

Vorraussetzung dafür, die Rabatte auch in Anspruch nehmen zu können, ist eine bestehende Mitgliedschaft im Dehoga sowie ein seit mindestens zwölf Monaten bestehendes und zum Stichtag am 1. September eines Jahres ungekündigtes Gastronomie-Abonnement bei Sky. "Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit Sky eine konstruktive Lösung für die Gastronomie gefunden haben", zeigte sich Dehoga-Präsident Ernst Fischer zufrieden mit der neuen Regelung.


Quelle: DF vom 02.12.2013, 15:08 Uhr, fm
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