Planung EFH Neubau / SatAnlage Unicable / Legacy / Sat2Ip

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Ungelesener Beitragvon mdkeil » 2. Mai 2020 13:20

Moin,

mein Name ist Stefan und ich lese schon einige Zeit im Forum mit. Da wir demnächst mit unserem Bauvorhaben beginnen und ich den Anteil SatTV (soweit möglich) in Eigenleistung durchführen möchte, habe ich noch die ein oder andere Frage. Eine entsprechende Vorplanung meinerseit werde ich die nächsten Tag einmal reinstellen, da ich aktuell noch das Netzwerk plane.
Mein Ziel wird es auch sein, aus dem Shop die ein oder andere Sache zu kaufen.. Herzstück natürlich den Multiswitch inkl. Montage auf Lochplatine / Potentialausgleich. Ich zäume daher mal das Pferd von hinten auf..
Da später alles zentral in den HWR soll und mein aktueller Home-Server inklusive der zentralen Netzwerkverkabelung dort in ein kleines Server-Rack gepackt wird, ist es eigentlich mein Ziel, auch die Lochplatine dort unterzubringen.. Wie sieht es dann aber mit dem Potentialausgleich aus, das sowohl Netzwerk und Sat-Kabel unterschiedliche Potentiale haben.. Was muss ich dabei beachten..?

Weitere Fragen werden bestimmt folgen! ;)

MfG
Stefan



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Re: Planung EFH Neubau / SatAnlage Unicable / Legacy / Sat2Ip

Ungelesener Beitragvon techno-com » 3. Mai 2020 10:39

Hallo und herlich-willkommen

Beitrag verschoben in die passende Rubrik für diese Art von Anfrage zum PA, dort sind auch die anderen Beiträge die das erklären.

Wie zB: Erdung + Potentialausgleich die X-te
War noch damals -> keine Verbindung zur HES

Beitrag unter Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich wurde aber einem Update unterzogen und zeigt wie es heite gehört.
Ist in sehr vielen anderen Beiträgen auch schon hier erklärt, vor allem in den aktuelleren .....

Übrigens erklären die relevanten Beiträge auch wer eine qualifizierte Blitzschutzfachkraft ist die dafür qualifiziert ist....
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Re: Planung EFH Neubau / SatAnlage Unicable / Legacy / Sat2Ip

Ungelesener Beitragvon mdkeil » 4. Mai 2020 06:35

So richtig weiter bin ich nun aber auch nicht.. auch in anderen Foren gab es keine zufriedenstellenden Antworten.. Denn wenn ich den Netzwerkschrank mit der HES erde, habe ich notgedrungen auch die Sat-Anlagen-Anteile im Netzwerkschrank darüber gerdet, was zu einer Schleife führt. (da ja die Sat-Anteile über den Antennemast bereits geerdet werden).. was aber unvermeidlich ist.. da beißen sich auch die dafür relevanten DIN-Normen.. Was ich mir noch vorstellen könnte, die Sat-Anlagen-Teilen im Netzwerkschrank "isodliert" zu verbauen.. ob das entsprechend zulässig ist.. ? Sonst in einen separaten Schrank, was aber den Grundsatz einen "zentralen" Kommunikationsverteilers widerspricht.. mal schauen, habe ich ja noch etwas Zeit.. Vielleicht verbaue ich die Sat-Antenne ja am Besten im blitzgeschützen Bereich des Hauses und erspare mir das ein oder andere...

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Re: Planung EFH Neubau / SatAnlage Unicable / Legacy / Sat2Ip

Ungelesener Beitragvon techno-com » 4. Mai 2020 10:34

Dann hole ich mal die Teile aus dem Beitrag raus die das erklären .....

Quelle: Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich

Dort wird genau die die Vermaschung (rot und fett markiert jetzt) auch erklärt wer diese Arbeiten überhaupt durchführen darf.

techno-com hat geschrieben:Blitzschutz bei SAT-Anlagen DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1):2019-02
Änderungen bis zur Normausgabe 2019 berücksichtigt !!! Edit by @Dipol vom 03.07.2019
....
....
WER DARF DIESE ARBEITEN DURCHFÜHREN ? Edit 13.10.2017 nach Email von @Dipol
Zuständigkeiten verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) und Blitzschutzfachkräfte
Link zum finden von diesen bzw. zum prüfen ob die Arbeitskraft qualitifziert ist die ihnen etwas anbietet und oft sagt das sie qualifiziert dafür sei:
https://www.vde.com/de/blitzschutz/fachkraefte (nur wer hier eingetragen ist hat eine Qualifikation !!!)
....
....
DIN EN 60728-11 (VDE 0855-11):2019-02, Abs. 6.2 (g hat geschrieben: Kabelschirme (äußere Leiter) von Koaxkabeln, die in das Gebäude hinein- oder aus dem Gebäude herausführen, müssen in die Potenzialausgleichsanlage des Gebäudes einbezogen werden ..."

.....
.....
Die Erdungsblöcke oder Erdungswinkel sind vorzugsweise mit min. 1x4mm² Potentialausgleichleitern (Potentialausgleichskabel NYY-J 1x6mm² bzw. H07V-U 4mm² (auch feindrähtig zulässig) mit den geerdeten Antennenträgern zu verbinden. Blitzstromtragfähige Verbinder/Anschlüsse sind nur für Erdungsleiter gefordert, nicht blitzstromtragfähige PA-Leiter mit zumeist 4 mm² Cu bedürfen keiner zertifizierten Klemme und dürfen auch z. B. mit passenden Kabelschuhen angeschlossen werden. Der (noch) in Beispielbildern der aktuellen Norm dargestellte Anschluss von Erdungs- und PA-Leitern an gemeinsamen Mastschellen ist nur bedingt möglich und wurde im letzten Entwurf (FDIS) der internationalen IEC 607828-11 geändert. Kupferleiter korrodieren,< 50 mm² Querschnitt sollten sie möglichst nur korrosionsgeschützt unter Dach angeklemmt werden.

Änderung: Quelle: Sat Anlage EFH, Spiegel auf Garage, Frage PA / Blitzschutz und benötigte Komponenten
Jede unnötige Schleife ist eine zu viel, weil sie bei Einschlägen in die Nachbarschaft induktive Blitzströme einkoppeln kann. Die Absicht Schleifen zu vermeiden ist löblich, aber Blitze, die es von den Wolken bis zur Erde geschafft haben, lassen sich weder durch knapp 1 mm PVC von Kabelmänteln oder LNB-Wetterschutzgehäusen noch durch lediglich ausgeschaltete Endgeräte von Überschlägen abhalten. Wer bislang bei jedem Gewitter alle Endgeräte ausgesteckt hat, sollte den PA weiterhin möglichst schleifenfrei, bei Schrägdachantennen vorzugsweise mastnah an geerdeten Antennenträgern, ausführen. Durch nicht ausgesteckte Empfänger werden Schleifen geschlossen und das Ideal der Schleifenfreiheit existiert dann nur noch auf dem Papier. In Kenntnis dieses Fakts zieht man beim IEC inzwischen eine möglichst innige Vermaschung vor.
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Re: Planung EFH Neubau / SatAnlage Unicable / Legacy / Sat2Ip

Ungelesener Beitragvon mdkeil » 4. Mai 2020 11:27

Vielen Dank für die Eläuterung.. Das ich das von einer VEFK durchführen lasse ist ebenfalls nicht der Punkt.. mir geht es doch nur um die Frage bzgl. des gemeinsamen Potentialausgleich zwischen Sat-Anlage und restlichem Netzwerkkomponenten.. ich habe mich aber mal in einem Partnerforum von @Dipol Aussagen anleiten lassen und folgende Erdung / Potentialausgleich angenommen, sprich den Netzwerkschrank mit einem 6m² CU Kabel an die HES angeschlossen. Sämtliche Netzwerkkomponenten (Patchmanel, Switch..) sind dann über den Schaltschrank geerdet..

Erdung_Potentialausgleich.png

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Re: Planung EFH Neubau / SatAnlage Unicable / Legacy / Sat2Ip

Ungelesener Beitragvon techno-com » 4. Mai 2020 11:38

mdkeil hat geschrieben:Vielen Dank für die Eläuterung..

Dann ist doch alles über das gequotete und verlinkte oben erklärt ? Haben sie das gelesen überhaupt ?

mdkeil hat geschrieben:Das ich das von einer VEFK durchführen lasse ist ebenfalls nicht der Punkt..

Wie es dann durchzuführen ist unterliegt der Entscheidung der Blitzschutzfachkfraft vor Ort die das dann auch durchführen wird.

mdkeil hat geschrieben:.. mir geht es doch nur um die Frage bzgl. des gemeinsamen Potentialausgleich zwischen Sat-Anlage und restlichem Netzwerkkomponenten.. ich habe mich aber mal in einem Partnerforum von @Dipol Aussagen anleiten lassen und folgende Erdung / Potentialausgleich angenommen, sprich den Netzwerkschrank mit einem 6m² CU Kabel an die HES angeschlossen. Sämtliche Netzwerkkomponenten (Patchmanel, Switch..) sind dann über den Schaltschrank geerdet..

Also eine erneute Anfrage wo jetzt gleich wieder @Dipol kommt und ihnen das wieder erklären wird, sicher genau wie in dem Beitrag den sie hier leider nicht verlinken .....
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Re: Planung EFH Neubau / SatAnlage Unicable / Legacy / Sat2Ip

Ungelesener Beitragvon Dipol » 4. Mai 2020 12:26

mdkeil hat geschrieben: So richtig weiter bin ich nun aber auch nicht.. auch in anderen Foren gab es keine zufriedenstellenden Antworten.. Denn wenn ich den Netzwerkschrank mit der HES erde, habe ich notgedrungen auch die Sat-Anlagen-Anteile im Netzwerkschrank darüber gerdet, was zu einer Schleife führt. (da ja die Sat-Anteile über den Antennemast bereits geerdet werden).. was aber unvermeidlich ist.. da beißen sich auch die dafür relevanten DIN-Normen..

Sinn des Dogmas von schleifenfreien PA ausschließlich an geerdete Antennenträger war die Vermeidung induktiver Blitzstromeinkopplungen aus Naheinschlägen. Von diesem Ideal hat man sich beim IEC zugunsten möglichst enger Vermaschung gelöst, weil

  1. real fast niemand mehr bei Gewitter alle angeschlossenen Endgeräte aussteckt, womit die Schleifen geschlossen werden,
  2. die Medien zusammmenwachsen und in Kombination erdungspflichtiger Dachantennen mit dem Telekom- oder BK-Netz schleifenfreier PA nicht möglich ist und sich nach IEC/DIN EN 60728-11 bereits eine norminterne Diskrepanz ergibt,
  3. bei leider üblicher Innenverlegung von Erdungsleitern mit gefährlichen Näherungen Schleifenfreiheit sinnlos ist und
  4. ein Schutz gegen den elektrischen Schlag jedenfalls bei blitzschutztechnisch sinnvoller Außenführung von Erdungsleitern durch Korrosion beeinträchtigt werden kann.

mdkeil hat geschrieben:Was ich mir noch vorstellen könnte, die Sat-Anlagen-Teilen im Netzwerkschrank "isodliert" zu verbauen.. ob das entsprechend zulässig ist.. ? Sonst in einen separaten Schrank, was aber den Grundsatz einen "zentralen" Kommunikationsverteilers widerspricht.. mal schauen, habe ich ja noch etwas Zeit..

In diesem Forum geht aus den Grafiken eindeutig hervor, dass der schleifenfreie PA nach aktuellen Normen NICHT MEHR gefordert ist. Man könnte die Bilder nur dahingehend missdeuten, dass die mittlerweile optional empfohlenen zusätzlichen Vermaschungen der Fußpunkte Pflicht sind.

FAZIT: Der PA ist weder normwidrig noch "notgedrungen" und entspricht nur so auch der Forderung der DIN 18015 nach einem zentralen Wohnungsverteiler.

mdkeil hat geschrieben:Vielleicht verbaue ich die Sat-Antenne ja am Besten im blitzgeschützen Bereich des Hauses und erspare mir das ein oder andere...

Dass Antennen in LPZ 0B von Blitzschutzanlagen oder getrennten Fangeinrichtungen bestmöglich (aber auch nicht 100 %-tig) gegen Direkteinschläge geschützt sind, ist wissenschaftlich vielfach bewiesener Fakt. Dass Fassaden von Gebäuden ohne kontrollierte Blitzstromabführung gegen Erde einen vergleichbaren Schutz bieten, hat auch für Massivbauten mit harter Dachbedeckung noch kein einziges Hochspannungslabor bestätigt.

In der Normausgabe von 2005 hat man an die aus dem Hut gezauberten Maße noch hinterfragt und für die Voodoo-Zone, die zu Blitzkugel- und Schutzwinkelverfahren sowie der Vorgängernorm und den TGL-Vorschriften der Ex-DDR völlig inkompatibel sind, und auch für nicht erdungspflichtige Außenantennen blitzstromtragfähige Erdung empfohlen. In der Norm gibt es bislang weder Einschränkungen bezüglich Gebäuden mit Reet-Deckung noch für Holzhütten oder Näherungen gegen einschlagefährdete Regenfallrohre usw..

Antennendirekterdungen sind als Brandschutzmaßnahme bereits ein Kompromiss, der NICHT verhindern kann, dass Teilblitzströme in die Antennenanlagen eingekoppelt werden. Optimalschutz für Dachantennen oder PV-Anlagen usw. erfordert getrennte Fangeinrichtungen. Einen Schutz bieten nicht erdungspflichtige Fassandenmontagen allerdings wirklich: Wenn es trotzdem einschlägt, muss der Versicherer bei Einhaltung dieser Anerkannten Regel ohne wissenschaftliche Basis den Schaden regulieren.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Dipol für den Beitrag:
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Re: Planung EFH Neubau / SatAnlage Unicable / Legacy / Sat2Ip

Ungelesener Beitragvon mdkeil » 4. Mai 2020 12:32

Ich habe natürlich im Vorfeld die verlinkten Beiträge gelesen.. gerade auch die Abbilung deutet ja genau meine Fragestellung an bzw. beantwortet diese..

ErdungDIN-VDE0855_Blitzschutz_Potentialausgleich_Abstaende_Haus_Dach_Wand_Vorschrift_Dehn_Kleiske_Neu2018.jpg


Es hat sich mir dennoch nicht eindeutig erschlossen.. vollständighalber der Beitrag @elektrikforum.de, wo @Dipol eine ähnliche Fragestellung bereits beantwortet hat:

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Ungelesener Beitragvon techno-com » 4. Mai 2020 12:41

Dipol hat geschrieben:In diesem Forum geht aus den Grafiken eindeutig hervor, dass der schleifenfreie PA nach aktuellen Normen NICHT MEHR gefordert ist. Man könnte die Bilder nur dahingehend missdeuten, dass die mittlerweile optional empfohlenen zusätzlichen Vermaschungen der Fußpunkte Pflicht sind.

Unter diesen Bildern die diese optionals Verbindung zur HES zusätzlich zeigen (für das PA-Kabel) steht:
NEU !!!! Hier mit der optional zulässigen Verbindung vom PA-Kabel auch auf die HES zusätzlich.


Edit:
das stand dort bis eben mit einem doppelten "i" was den Sinn nicht geändert hätte ... nur den Rechtschreibfehlt jetzt korrigiert :1112
NEU !!!! Hiier mit der optional zulässigen Verbindung vom PA-Kabel auch auf die HES zusätzlich.
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Re: Planung EFH Neubau / SatAnlage Unicable / Legacy / Sat2Ip

Ungelesener Beitragvon Dipol » 4. Mai 2020 12:51

mdkeil hat geschrieben:Es hat sich mir dennoch nicht eindeutig erschlossen.. vollständighalber der Beitrag @elektrikforum.de, wo @Dipol eine ähnliche Fragestellung bereits beantwortet hat:

Danach ...
Dipol, post: 323130, member: 10573 hat geschrieben:Da mittlerweile auch beim PA von Antennen nicht mehr die Schleifenfreiheit sondern möglichst enge Vermaschung präferiert wird, darf auch ein Wohnungsübergabepunkt an einen PE in der Unterverteilung vermascht werden.

... bleibt als einzige Erklärung für die Fehldeutung Leseschwäche. :1145

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Re: Planung EFH Neubau / SatAnlage Unicable / Legacy / Sat2Ip

Ungelesener Beitragvon mdkeil » 4. Mai 2020 12:59

Dipol, post: 323130, member: 10573 hat geschrieben:... bleibt als einzige Erklärung für die Fehldeutung Leseschwäche. :1145

Ich habe höhstwahrscheinlich den ein oder anderen Beitrag zu schnell überflogen.. Ich gelobe Besserung! :freunde

..Aber somit ist meine erste "Frage" nun ja beantwortet.. Vielen Dank!

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Re: Planung EFH Neubau / SatAnlage Unicable / Legacy / Sat2Ip

Ungelesener Beitragvon Dipol » 4. Mai 2020 14:51

Nachdem ich auf PN anfangs quer eingestiegen bin, habe ich mir das Thema genauer angesehen und halte Anmerkungen für mitlesene User wegen der künftigen PV-Anlage für geboten.

mdkeil hat geschrieben: Vielen Dank für die Eläuterung.. Das ich das von einer VEFK durchführen lasse ist ebenfalls nicht der Punkt..

NAV § 13 fordert die Ausführung durch bei einem Verteilnetzbetreiber konzessionierte Elektrofachkräfte. Auf VEFK kommt es nicht an, denn die können auch in Betrieben ohne Kozession angestellt sein.

mdkeil hat geschrieben:ich habe mich aber mal in einem Partnerforum von @Dipol Aussagen anleiten lassen und folgende Erdung / Potentialausgleich angenommen, sprich den Netzwerkschrank mit einem 6m² CU Kabel an die HES angeschlossen. Sämtliche Netzwerkkomponenten (Patchmanel, Switch..) sind dann über den Schaltschrank geerdet..

Das Bild kann ich keinem Beitrag in einem anderen Forum zuordnen, das hätte ich sonst schon früher kommentiert.

Vorbehaltlich blitzstromtragfähiger Anschlüsse des Erdungsleiters der Antenne am Antennenträge und einer HES mit Zugklemmen, die nach Prüfnorm für Klasse H = 100 kA zertifiziert sind, wäre die Antennenerdung und der PA normkonform.

  1. Da dieses Gebäude
    a) keine Blitzschutzanlage hat,
    b) die IEC 60728-11 nur für die Antenne zuständig ist,
    c) 16 mm² Cu vorbehaltlich dafür ausgelegter Verbinder auch seltene Monsterblitze > 200 kA (Schmelzpunkt > 280 kA) unbeschadet gegen Erde ableiten kann und
    d) schutzisolierte PV-Module von PV-Anlagen normativ nur in LPZ 0B von LPS mit 6 mm² Cu ohne bzw. bei zu geringen TA mit 16 mm² Cu und zertifizierten Klemmen in einen Funktions- bzw. Blitzschutzpotenzialausgleich einbezogen werden müssen, war ein zweiter - vermutlich für die PV-Anlage gedachter 16 mm² Cu - eine freiwillige aber unnötige Maßnahme.
  2. Als Zusatzschutz gegen elektrischen Schlag hätte ein 6 mm² Cu, der per se Blitzströme mit 100 kA (10/350 µs) schadlos übersteht, genügt.
  3. Gut geplante Erdungsanlagen sehen beim Einbau zu geringen Mehrkosten gleich eigene Anschlussfahnen für Erweiterung auf Blitzschutzsysteme und/oder getrennte Fangeinrichtungen bzw. suboptimale Antennendirekterdungen vor. Bei Neubauten muss man schon froh sein wenn die Erdungsanlage ausnahmsweise nicht aus überholter Tradition durch die Mauer sondern nach DIN 18014 normkonform durch konzessionierte Elektrofachkräfte eingebaut oder wenigstens durch sie messtechnisch und mit Plan sowie Detailfotos nachvollziehbar dokumentiert werden.
  4. Bei der Planung von PV-Anlagen stehen wirtschaftliche Vorteile mit "Dachausmostung" im Vordergrund, dem andere wichtige Gesichtspunkte wie z. B. Trennungsabstände gegen vorhandene Blitzschutzanlagen aber auch Antennenanlagen durch Laien wie auch blitzschutztechnisch unkundige Solarteure häufig geopfert werden. An diesem Objekt wird ein seltener Direkttreffer in die künftige PV-Anlage mangels ausreichend isolierender Trennungsabstände sehr wahrscheinlich in die Koakabel und den 4 mm² Cu als PA-Leiter überschlagen.
  5. Wenn man einen normativ nicht verlangten PA für PV-Module durchführt, sollte dieser aber normkonform sein. Das ist er aber nur, wenn er - unabhängig vom Leiterquerschnitt - schleifenfrei (den Begriff kennen wir doch schon) möglichst eng mit den DC-Leitungen verlegt ist.
  6. Auch in die Antennenanlage würde aus Naheinschlägen induktiv weniger Potenzial eingekoppelt, wenn die Koaxleitungen im Dachbereich eng mit dem Erdungsleiter verlegt worden wären.

Bei der Wahl zwischen Pest und Cholera sollte man sich für die weniger gefährliche Cholera entscheiden. Wenn das mein Haus wäre, hätte ich die Antenne und die PV-Anlage mit normkonformen getrennten Fangeinrichtungen gegen Direkteinschläge schützen lassen. Das ist aber nachrangiger als die Absicherung gegen höhere Überspannungsrisiken, die über die Energie- und TK-Leitungen eindringen können. Bei Nachmontage der PV-Anlage sind DIN VDE 0100-443 und -534 zu erfüllen.
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mdkeil (4. Mai 2020 15:25)
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Re: Planung EFH Neubau / SatAnlage Unicable / Legacy / Sat2Ip

Ungelesener Beitragvon mdkeil » 4. Mai 2020 15:24

Dann muss ich es auch gleich mal klarstellen.. Die Abbildung habe ich schnell erstellt.. Das sollte nur meinem Verständnis dienen.. Sowohl die Sat-Anlage als auch die vollflächige PV-Anlage wird direkt mit dem Neubau umgesetzt.. (Erdung und Leerhohre für die DC-Leitungen für die PV-Anlage werden gem. Werksvertrag vom Bauträger vorbereitet).
Wo genau die Sat-Antenne schlussendlich montiert wird, ist auch noch nicht endgültig klar.. Eine getrennte Fangreinrichtung gegen Direkteinschläge werde ich aber nicht nachbeauftragen, da es zum einen finanziel nicht eingeplant ist und zum anderen muss man auch eine Risikoabschätzung bzgl. einen Direkteinschlages machen.. für mich ist nur wichtig, dass wenn es doch mal zu einem unwahrscheinlichen Direkteinschlag kommt (rings herum stehen hohe Bäume und höhere Häuser), das Haus nicht direkt abbrennt, Personenschäden vermieden werden und sowohl die Sat-Anlage als auch die PV-Anlage fachgerecht angeschlossen und betrieben sind, dass eingetretene Sachschäden durch die Versicherung gedeckt werden..

Schlussendlich möchte ich auch verstehen, was später der Eltektriker und Solateur verbaut..

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Re: Planung EFH Neubau / SatAnlage Unicable / Legacy / Sat2Ip

Ungelesener Beitragvon Dipol » 4. Mai 2020 15:54

mdkeil hat geschrieben: Eine getrennte Fangreinrichtung gegen Direkteinschläge werde ich aber nicht nachbeauftragen, da es zum einen finanziel nicht eingeplant ist und zum anderen muss man auch eine Risikoabschätzung bzgl. einen Direkteinschlages machen.

Zu einer aufwändigen Risikoanalyse nach IEC 62305-2 ist man weder bei freiwillig erstellten Blitzschutzsystemen noch wegen getrennter Fangeinrichtungen für Antenne und/oder PV-Anlagen verpflchtet. Bei Neubauten, in denen die Energieleitungen normkonformen Überspannungsschutz haben, kommt im Ergebnis ohnehin meist heraus, dass kein LPS erforderlich ist.

Nach IEC 62305-3-Risikoanalyse bewirken Feuerlöscher eine viel höhere Risikominderung als Blitzschutzanlagen, was nicht jedermann einleuchtet. :1110

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Re: Planung EFH Neubau / SatAnlage Unicable / Legacy / Sat2Ip

Ungelesener Beitragvon techno-com » 4. Mai 2020 16:10

mdkeil hat geschrieben:....(rings herum stehen hohe Bäume und höhere Häuser), ...

Die DIN sagt nicht aus das man etwas nur halb oder gar nicht machen muss wenn aussenrum höhere Häuser, ggf. sogar sehr hohe Kirchen (wo der Pfarrer täglich betet das kein Blitz einschlägt :1112 ) oder hohe Berge etc. hat. Diverse Montagen unterliegen Vorschriften die immer gemacht werden müssen.
Schaut man sich einen Blitz mal an so sieht man das der sich auch nicht "einen" Weg sucht, und so steht auch das tiefer gelegene Haus dann ggf. in einem der Ausleger.

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mdkeil hat geschrieben:.... , dass eingetretene Sachschäden durch die Versicherung gedeckt werden..

.. ist auch nur gewährleistet wenn ein Aufbau normkonform erstellt ist und das auch von jemand der weiß was er baut bzw. je nachdem was erstellt werden muss auch die Zulassung / Qualifikation dafür hat.

mdkeil hat geschrieben:Schlussendlich möchte ich auch verstehen, was später der Eltektriker und Solateur verbaut..

Das ist oft wirklich das Traurige, das man die überwachen muss die einem das aufbauen sollen. Alleine diese Aussage ist nicht so zu verstehen das sie diesen Leuten viel Vertrauen entgegen bringen.
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Re: Planung EFH Neubau / SatAnlage Unicable / Legacy / Sat2Ip

Ungelesener Beitragvon mdkeil » 4. Mai 2020 19:53

Dipol hat geschrieben:Eine getrennte Fangreinrichtung gegen Direkteinschläge werde ich aber nicht nachbeauftragen, da es zum einen finanziel nicht eingeplant ist und zum anderen muss man auch eine Risikoabschätzung bzgl. einen Direkteinschlages machen.

Darauf wollte ich auch garnicht hinaus.. Da man sich ja heutzutage gegen alles und nichts absichern kann, mache ich für mich ganz persönlich eine Kosten/Nutzen-Abschätzung, wie sinnvoll oder sinnlos gewisse Dinge so sind.. und rein statistisch bestrachtet würde dann schon ein Feuerlöscher wirklich mehr Sinn machen gegenüber einer Absicherung gegen Blitzdirekteinschläge.. und wenn man mal ehrlich ist und so durch die Wohngebiete fährt, sieht man auch so gut wie keinen externen Blitzschutz.. auch bei Neubauten nicht..

..und Montagen, die entsprechenden Normen und Vorschiften unterliegen, sollen so natürlich auch fachmännisch und normenkonform umgesetzt werden, gerade wenn doch mal die Versicherung zahlen muss..

techno-com hat geschrieben:Das ist oft wirklich das Traurige, das man die überwachen muss die einem das aufbauen sollen. Alleine diese Aussage ist nicht so zu verstehen das sie diesen Leuten viel Vertrauen entgegen bringen.

Das kann ich zum Glück bis jetzt noch nicht behaupten, ich bin aber gerne vorbereitet und möchte zumindest mitbekommen, wenn man mir einen Bären aufbindet.. Außerdem möchte ich gerne im Vorfeld wissen, was zwingend notwendig ist um zumindest die Chance zu haben auch zeitnah gegenzuwirken, denn jede nachträgliche Änderung geht ja bekanntlich meist tief in den Geldbeutel..


 


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