Erdung + Potentialausgleich die X-te

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JonnyBanana
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Erdung + Potentialausgleich die X-te

Ungelesener Beitragvon JonnyBanana » 10. Juni 2018 21:18

Guten Abend,

Hier geht's schon wieder um Erdung und Potentialausgleich. Hoffentlich können Sie das noch hören :Laughinglol:

Wir haben letztes Jahr mit unserem Neubau gestartet. Nun hängen wir an der Sat Anlage und hätten gerne Ihre Meinung dazu, bevor ich was falsches bestelle.

Unsere Sattelitenschüssel wird am Giebel hängen, oben im gefährdeten Bereich. Vom Halter möchten wir in der Aussenfassade zur Erdklemme. Dafür wird ein 25er Leerrohr gelegt. Das Rohr wird an der Lattung befestigt und liegt in der Luft. Es ergibt sich eine Länge von 6m (16mm²) vom Halter zur Erdklemme. Trennungsabstand wäre dann nach Formel 24cm.

Von der Satelittenschüssel gehen die Sat Kabel zum Dachboden zur Potentialausgleichschiene (6mm²'). Von Dort geht es ins Erdgeschoss zum Multischalter (6mm²). Da dann auch der Potentialausgleich. Muss ich beim Potentialausgleich auch auf Trennungsabstand achten?

Anbei habe ich ein paar Bilder, die meine Idee auch ganz gut erklären.
In meinen Augen habe ich nichts vergessen und schon viele Ihrer Beiträge studiert.

Wenn das Ganze so okay ist, würde ich das 16mm² Erdkabel und die PA Schienen bestellen und später dann noch die Schüssel mit Halter.

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Grüße
Alexander
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Re: Erdung + Potentialausgleich die X-te

Ungelesener Beitragvon techno-com » 11. Juni 2018 10:35

JonnyBanana hat geschrieben:Guten Abend,

Hallo und herlich-willkommen

JonnyBanana hat geschrieben:Von der Satelittenschüssel gehen die Sat Kabel zum Dachboden zur Potentialausgleichschiene (6mm²'). Von Dort geht es ins Erdgeschoss zum Multischalter (6mm²). Da dann auch der Potentialausgleich. Muss ich beim Potentialausgleich auch auf Trennungsabstand achten?

Nein, beim PA-Kabel nicht ...
Siehe auch unter Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich
Dort auch verlinkt der Referenzbeitrag dazu => Umstieg Kabel -> SAT mit 2 Satelliten in Mehrfamilienhaus
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Re: Erdung + Potentialausgleich die X-te

Ungelesener Beitragvon JonnyBanana » 13. Juni 2018 21:54

Hallo,

Danke für die schnelle und hilfreiche Antwort. Somit kann ich den Punkt abhaken. Da Sie nichts zu der Erde der Schüssel gesagt haben, gehe ich davon aus, dass meine Planung so in Ordnung ist :1128 .

Dann möchte ich für die vorläufige Bestellung noch ein bisschen weiter ins Detail gehen.
Von der Schüssel gehen 6 Sat Kabel (wovon vorerst nur 4 angeschlossen werden) über den Potentialausgleich Dachboden zum Multischalter. Von Dort aus verteilt es sich auf 12 Sat Dosen im ganzen Haus. Sat Kabel wurde schon gelegt. für den PA habe ich noch einen Rest 6mm² Kabel übrig. Multischalter und PA wird mit im Großen Rack Schrank verbaut.

Meine Bestellliste sieht derzeit wie folgt aus:

-7m Blitzschutzkabel / Erdungskabel NYY-J 1x16mm² RE
-Wandhalter 40cm Wandabstand (60mm Mastdurchmesser)
-Erdungslasche Obo-Bettermann Typ 950 Z 2
-PA Dachboden Erdungsblock für 7 Anschlüsse mit F-Anschluss-Technik (PPC) (sollte man hier auch schon die DLBS 3001/S Überspannungsschutz einsetzen?)
-PA vor Multischalter Erdungsblock für 7 Anschlüsse mit F-Anschluss-Technik (PPC)
-PA nach Multischalter Erdungsblock für 13 Anschlüsse mit F-Anschluss-Technik (PPC) (eventuell teile ich diesen auch noch auf in Kabel die von oben kommen (=1. Stock) und von unten (=EG). ich muss noch nach gucken wie es sich besser macht.)

Welche Zange würden Sie für die Stecker empfehlen? Plus 30 F-Stecker.

Ich hoffe ich habe vorerst nichts vergessen?

Schüssel (es soll die Gibertini SE 85 oder die Dur Line 85/90 werden) und Multischalter (da hab ich noch keine Ahnung) würde ich erst bei Bedarf bestellen, da wir vermutlich dieses Jahr nicht ins Haus einziehen werden und das auch wegen Garantie usw. dann blöd wäre, jetzt schon zu bestellen.

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Grüße :1119

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Re: Erdung + Potentialausgleich die X-te

Ungelesener Beitragvon techno-com » 14. Juni 2018 13:31

JonnyBanana hat geschrieben:Hallo,

Hallo zurück :1119

JonnyBanana hat geschrieben:Danke für die schnelle und hilfreiche Antwort. Somit kann ich den Punkt abhaken.

:1147

JonnyBanana hat geschrieben:Da Sie nichts zu der Erde der Schüssel gesagt haben, gehe ich davon aus, dass meine Planung so in Ordnung ist

Dazu hatte ich nichts geschrieben weil dazu keine Frage drin war und da dies unter den von mir verlinkten Beiträgen genau erklärt ist, vor allem dort auch WER das überhaupt machen DARF (=> Erdungsbeitrag !).

JonnyBanana hat geschrieben:Von der Schüssel gehen 6 Sat Kabel (wovon vorerst nur 4 angeschlossen werden) über den Potentialausgleich Dachboden zum Multischalter.

"... über den Potentialausgleich" => über den Mast-nahen Potentialausgleich ? Auch dazu hatte ich ja den Referenzbeitrag oben verlinkt. Dieser Mast-nahe PA muss dort durchgeführt werden so die Kabel erstmals ins Haus eintreten, GENAU dort !

JonnyBanana hat geschrieben:Von Dort aus verteilt es sich auf 12 Sat Dosen im ganzen Haus. Sat Kabel wurde schon gelegt.

12 Sat-Dosen ... heißt hoffentlich nicht 12 Räume !? Den das wäre eine absolute Fehlplanung weil dann keine Twin-Versorgung an den wichtigen Anschlusspunkten (z.B. Wohnzimmer) hergestellt wird und somit dann dort niemals ein z.B. nur Twin-Receiver (wir sind aber schon bei FBC-Tunern/Frontends die viel mehr Tuner-Versorgungen erhalten können) voll versorgt werden könnte. Dazu kommt dann noch das oft ein Twin-Receiver (2 Tuner) und noch zusätzlich ggf. nur ein TV-Flachmann mit ebenfalls ingetriertem DVB-S2 Tuner dort steht, dafür würden dann schon 3 Versorgungen benötigt.
Siehe dazu z.B. unter Solide Komponenten? + Kathrein Satanlage planen aber auch unter Uncable mit 18 Teilnehmern im Einfamilienhaus wo ein Jultec JPS0502-8+4T genau erklärt wird der hier - ggf. noch ergänzt/kaskadiert über einen weiteren, normalen Legacy-Multischalter für die restlichen ggf. vorhandenen Single-Anschlüsse - für sie wahrscheinlich dann schon sehr passend wäre.

JonnyBanana hat geschrieben:Multischalter und PA wird mit im Großen Rack Schrank verbaut.

Alleine für den Sat-Aufbau oder ist dort auch das Netzwerk mit drin ? Wenn dort das Netzwerk mit drin wäre hätten wir eine Schleife importantnotice Den der Netzwerkschrank dafür wird direkt an die HES angeschlossen für dessen PA-Kabel (Potentialausgleich). Die Sat-Anlage wird ja aber für den PA vom geerdeten Antennenmast her angeschlossen ... und so hätten wir dann eine Schleifenbildung.

JonnyBanana hat geschrieben:Meine Bestellliste sieht derzeit wie folgt aus:

-7m Blitzschutzkabel / Erdungskabel NYY-J 1x16mm² RE
-Wandhalter 40cm Wandabstand (60mm Mastdurchmesser)
-Erdungslasche Obo-Bettermann Typ 950 Z 2
-PA Dachboden Erdungsblock für 7 Anschlüsse mit F-Anschluss-Technik (PPC) (sollte man hier auch schon die DLBS 3001/S Überspannungsschutz einsetzen?)
-PA vor Multischalter Erdungsblock für 7 Anschlüsse mit F-Anschluss-Technik (PPC)
-PA nach Multischalter Erdungsblock für 13 Anschlüsse mit F-Anschluss-Technik (PPC) (eventuell teile ich diesen auch noch auf in Kabel die von oben kommen (=1. Stock) und von unten (=EG). ich muss noch nach gucken wie es sich besser macht.)

Warum dieser Monster-Halter mit 60mm Durchmesser ?
Die Überspannungsschütze kommen auf den Mast-nahen PA (siehe Referenzbeitrag den ich oben zuvor verlinkt hatte und auch in allen anderen Beiträgen die ich jetzt verlnkt habe).

JonnyBanana hat geschrieben:Welche Zange würden Sie für die Stecker empfehlen? Plus 30 F-Stecker.

Grundsätzlich empfehle ich F-Kompressionsstecker die sie hier wohl ansprechen nur für den Außenbereich ... dort dann natürlich auch UV-beständige Koaxkabel vom LNB bis zum Mast-nahen PA (auch erklärt im Referenzbeitrag zuvor). Da werden dann also nur 4x F-Kompressionsstecker notwendig, und die könnte ich ihnen hier vorverpressen auf ein Kabel. Da müssten sie nur x-Meter von dem UV-beständigen Koaxkabel bestellen und dazu dann 4x passende F-Kompressionsstecker. Spart die Zange, die ist ja nicht günstig.
Innen dann mit normalen Cabelcon Self-Install Steckern weiter arbeiten ... aber aufpassen, auch da gibt es unterschiedliche ! Das UV-beständige Koaxkabel hat meist ein Dielektrikum von 4.9 (also dort die Self-Install 4.9er Stecker) und innen kommt es dann darauf an was für ein Kabel verwendet wurde, im Standard sollten das dann aber die Self-Install 5.1 Stecker sein.

JonnyBanana hat geschrieben:Schüssel (es soll die Gibertini SE 85 oder die Dur Line 85/90 werden) und Multischalter (da hab ich noch keine Ahnung) würde ich erst bei Bedarf bestellen, da wir vermutlich dieses Jahr nicht ins Haus einziehen werden und das auch wegen Garantie usw. dann blöd wäre, jetzt schon zu bestellen.

Bei einer Antenne, einem Halter und bei Erdungsblöcken etc. wird die Garantie wohl nicht soooo wichtig sein ... da kann ja wenig kaputt gehen.
Und beim Multischalter sollten sie wirklich erst einmal wirklich viel lesen, sonst stehen sie am Ende mit einer Unterversorgung schon mit Einzug ins Haus da .... solche Fälle muss ich hier fast täglich dann wieder über spezielle Technik "gerade biegen" und das wäre bei einer richtigen Planung von Anfang an dann nicht notwendig.
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Re: Erdung + Potentialausgleich die X-te

Ungelesener Beitragvon JonnyBanana » 14. Juni 2018 22:28

Hello again :1119

Vielen Dank für die ausführliche Antwort. :1144

techno-com hat geschrieben:"... über den Potentialausgleich" => über den Mast-nahen Potentialausgleich ? Auch dazu hatte ich ja den Referenzbeitrag oben verlinkt. Dieser Mast-nahe PA muss dort durchgeführt werden so die Kabel erstmals ins Haus eintreten, GENAU dort !

Richtig, mit "über den Potentialausgleich" meinte ich den auf dem Dachboden (siehe Bild im Eingangspost) direkt nach Eintritt im Haus.

techno-com hat geschrieben:12 Sat-Dosen ... heißt hoffentlich nicht 12 Räume !? Den das wäre eine absolute Fehlplanung weil dann keine Twin-Versorgung an den wichtigen Anschlusspunkten (z.B. Wohnzimmer) hergestellt wird und somit dann dort niemals ein z.B. nur Twin-Receiver (wir sind aber schon bei FBC-Tunern/Frontends die viel mehr Tuner-Versorgungen erhalten können) voll versorgt werden könnte. Dazu kommt dann noch das oft ein Twin-Receiver (2 Tuner) und noch zusätzlich ggf. nur ein TV-Flachmann mit ebenfalls ingetriertem DVB-S2 Tuner dort steht, dafür würden dann schon 3 Versorgungen benötigt.

Nein nicht in 12 Räumen. An verschiedenen Stellen (Wohnzimmer, Schlafzimmer, ..) sind Twin vorgesehen. Der Rest verteilt sich auf Kinderzimmer, Garage, ... Ich kann aber auch mal einen Detail Plan erstellen.

techno-com hat geschrieben:Alleine für den Sat-Aufbau oder ist dort auch das Netzwerk mit drin ? Wenn dort das Netzwerk mit drin wäre hätten wir eine Schleife importantnotice Den der Netzwerkschrank dafür wird direkt an die HES angeschlossen für dessen PA-Kabel (Potentialausgleich). Die Sat-Anlage wird ja aber für den PA vom geerdeten Antennenmast her angeschlossen ... und so hätten wir dann eine Schleifenbildung.

Das ist ein sehr guter Einwand, den ich leider noch nicht bedacht hatte. In dem Rack wird auch Netzwerk mit drin sein. Ist es möglich/erlaubt den Sat-Aufbau zum Rack hin zu "isolieren"? Option B wäre auf einen Ihrer vormontierten Kasten auszuweichen.

techno-com hat geschrieben:Warum dieser Monster-Halter mit 60mm Durchmesser ?
Die Überspannungsschütze kommen auf den Mast-nahen PA (siehe Referenzbeitrag den ich oben zuvor verlinkt hatte und auch in allen anderen Beiträgen die ich jetzt verlnkt habe)

Ich dachte halt viel hilft viel :1128. Dann würde ich den Alu- Wandhalter 45 cm Wandabstand nehmen.
Ok, die Überspannungsschütze kommen dann auch noch hinzu.

techno-com hat geschrieben:Grundsätzlich empfehle ich F-Kompressionsstecker die sie hier wohl ansprechen nur für den Außenbereich ... dort dann natürlich auch UV-beständige Koaxkabel vom LNB bis zum Mast-nahen PA (auch erklärt im Referenzbeitrag zuvor). Da werden dann also nur 4x F-Kompressionsstecker notwendig, und die könnte ich ihnen hier vorverpressen auf ein Kabel. Da müssten sie nur x-Meter von dem UV-beständigen Koaxkabel bestellen und dazu dann 4x passende F-Kompressionsstecker. Spart die Zange, die ist ja nicht günstig.
Innen dann mit normalen Cabelcon Self-Install Steckern weiter arbeiten ... aber aufpassen, auch da gibt es unterschiedliche ! Das UV-beständige Koaxkabel hat meist ein Dielektrikum von 4.9 (also dort die Self-Install 4.9er Stecker) und innen kommt es dann darauf an was für ein Kabel verwendet wurde, im Standard sollten das dann aber die Self-Install 5.1 Stecker sein.

Das hört sich sehr gut an. ich würde die Längen von der Schüssel zum PA messen und von Ihnen direkt die Stecker aufpressen lassen. Im Innenbereich haben wir das Kathrein LCD 111+ verlegt. Das ist wenn ich richtig gelesen hab kompatibel zu den 5.1 Stecker.

techno-com hat geschrieben:Bei einer Antenne, einem Halter und bei Erdungsblöcken etc. wird die Garantie wohl nicht soooo wichtig sein ... da kann ja wenig kaputt gehen.
Und beim Multischalter sollten sie wirklich erst einmal wirklich viel lesen, sonst stehen sie am Ende mit einer Unterversorgung schon mit Einzug ins Haus da .... solche Fälle muss ich hier fast täglich dann wieder über spezielle Technik "gerade biegen" und das wäre bei einer richtigen Planung von Anfang an dann nicht notwendig.

Ja stimmt, die Antenne kann ich auch schon mit bestellen. Für später wäre dann eigentlich nur noch der Multischalter (weil ich da auch noch gar nicht genau weiß was :1145 )

Aktuelle Bestellliste sähe dann wie folgt aus:

-7m Blitzschutzkabel / Erdungskabel NYY-J 1x16mm² RE
-Alu- Wandhalter 45 cm Wandabstand
-Erdungslasche Obo-Bettermann Typ 950 Z 1 1/2 (passt die auch auf die 50mm Mastdurchmesser?)
-PA Dachboden Erdungsblock für 7 Anschlüsse mit F-Anschluss-Technik (PPC)
-SAT- Überspannungsschutz Dur-Line DLBS 3001/S
-PA vor Multischalter Erdungsblock für 7 Anschlüsse mit F-Anschluss-Technik (PPC)
-PA nach Multischalter Erdungsblock für 13 Anschlüsse mit F-Anschluss-Technik (PPC) (eventuell teile ich diesen auch noch auf in Kabel die von oben kommen (=1. Stock) und von unten (=EG). ich muss noch nach gucken wie es sich besser macht.)
-Dur-Line 85/90 Select Vollaluminium-Spiegel (anthrazit)
-Self-Install F-Stecker Cabelcon CC F-56 5.1

Die Längen des Sat Kabels vom LNB zum Potentialausgleich Dachboden muss ich noch bemessen.


Jetzt muss ich diese Flut an Informationen erst ein mal sacken lassen und verarbeiten :Laughinglol:

Nochmals vielen Dank für Ihre Hilfe.

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Re: Erdung + Potentialausgleich die X-te

Ungelesener Beitragvon techno-com » 15. Juni 2018 12:08

JonnyBanana hat geschrieben:Hello again

Hallo zurück :1119

JonnyBanana hat geschrieben:Vielen Dank für die ausführliche Antwort.

:1147

JonnyBanana hat geschrieben:Nein nicht in 12 Räumen. An verschiedenen Stellen (Wohnzimmer, Schlafzimmer, ..) sind Twin vorgesehen. Der Rest verteilt sich auf Kinderzimmer, Garage, ... Ich kann aber auch mal einen Detail Plan erstellen.
JonnyBanana hat geschrieben:Jetzt muss ich diese Flut an Informationen erst ein mal sacken lassen und verarbeiten

Ein GENAUER Plan ist IMMER von Vorteil, in den verlinkten Beiträgen sehen sie ja wie das dort ausschaut.
"Twin" (2 Tuner-Versogung) reicht heute oft nicht mehr aus, dazu hatte ich ja zuvor schon viel geschrieben/erklärt und auch in andere Beiträge verlinkt.
Es ist sehr wichtig das alles richtig zu planen, sonst steht man sofort oder nicht weit entfernt schon vor einer Unterversorgung.
Viel lesen, nur das hilft bei einer 100%igen Planung.

JonnyBanana hat geschrieben:Das ist ein sehr guter Einwand, den ich leider noch nicht bedacht hatte. In dem Rack wird auch Netzwerk mit drin sein. Ist es möglich/erlaubt den Sat-Aufbau zum Rack hin zu "isolieren"?

"Isolieren" gegen den Schaltschrank vom Netzwerk-Aufbau geht, muss aber dann wirklich richtig gemacht sein natürlich ....

JonnyBanana hat geschrieben:Option B wäre auf einen Ihrer vormontierten Kasten auszuweichen.

Wenn sie sich dafür entscheiden, oder jetzt wirklich noch nicht 100%ig sicher sind wie der Aufbau genau ausschauen soll, dann würde ich folgende Teile erst später mit bestellen. Das wären auch Teile die dann für den Einbau in einen Schaltschrank notwendig wären, siehe unter Vormontagen- Aufbau im Schaltschrank incl Potenzialausgleich - wenn sie sich dafür entscheiden - und hier dann vor Ort sein müssten das sie verbaut werden könnten.
JonnyBanana hat geschrieben:Aktuelle Bestellliste sähe dann wie folgt aus:
......
-PA vor Multischalter Erdungsblock für 7 Anschlüsse mit F-Anschluss-Technik (PPC)
-PA nach Multischalter Erdungsblock für 13 Anschlüsse mit F-Anschluss-Technik (PPC) (eventuell teile ich diesen auch noch auf in Kabel die von oben kommen (=1. Stock) und von unten (=EG). ich muss noch nach gucken wie es sich besser macht.)


JonnyBanana hat geschrieben:Das hört sich sehr gut an. ich würde die Längen von der Schüssel zum PA messen und von Ihnen direkt die Stecker aufpressen lassen.

Auch nicht viel schlechter und auch von ihnen direkt recht einfach machbar wäre diese Montage mit dem Ören-UV-beständigen Koaxkabel.
Dazu hatte ich dann gerade parallel auch folgendes schon erklärt/geschrieben:
techno-com hat geschrieben:Im Außenbereich sollte man diese Version wählen => Self-Install F-Stecker Cabelcon CC F-56 5.1 W (mit Dichtring) + Cabelcon Seal Ring - Dichtungsring für Self-Install Stecker (F-Connectoren)
Hat man andere Kabel, z.B. unser Ören-Koaxkabel UV-beständig muss man andere Stecker-Typen nehmen da dieses ein Dielektrium von nur 4.9mm hat (steht bei uns immer beim Kabel dabei welche Stecker passen übrigens - auch bei den Steckern tlw. für welches Kabel sie geeignet sind)
Self-Install F-Stecker Cabelcon CC F-56 4.9
Self-Install F-Stecker Cabelcon CC F-56 4.9 W (mit Dichtring)


JonnyBanana hat geschrieben:Im Innenbereich haben wir das Kathrein LCD 111+ verlegt. Das ist wenn ich richtig gelesen hab kompatibel zu den 5.1 Stecker.

:1147
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Re: Erdung + Potentialausgleich die X-te

Ungelesener Beitragvon JonnyBanana » 21. Juni 2018 22:44

Guten Abend :1119

Vielen Dank nochmals für Ihre Antwort. Nun ist denke ich soweit alles klar. eine kleine Frage habe ich noch, aber dazu komme ich später im Beitrag. :1128

techno-com hat geschrieben:Ein GENAUER Plan ist IMMER von Vorteil, in den verlinkten Beiträgen sehen sie ja wie das dort ausschaut.
"Twin" (2 Tuner-Versogung) reicht heute oft nicht mehr aus, dazu hatte ich ja zuvor schon viel geschrieben/erklärt und auch in andere Beiträge verlinkt.
Es ist sehr wichtig das alles richtig zu planen, sonst steht man sofort oder nicht weit entfernt schon vor einer Unterversorgung.
Viel lesen, nur das hilft bei einer 100%igen Planung.

Ich dachte immer, ich hätte schon viel gelesen und viel überlegt, bis ich auf Ihr Forum gestoßen bin. Zum Glück war es noch nicht zu spät einige Sachen anzupassen.
Wenn ich Zeit kriege, mache ich einen Plan von der Installation. In 2 Wochen kommt der Verputzer, daher ist aktuell alles ziemlich stressig. :1138

techno-com hat geschrieben:"Isolieren" gegen den Schaltschrank vom Netzwerk-Aufbau geht, muss aber dann wirklich richtig gemacht sein natürlich ....
techno-com hat geschrieben:Wenn sie sich dafür entscheiden, oder jetzt wirklich noch nicht 100%ig sicher sind wie der Aufbau genau ausschauen soll, dann würde ich folgende Teile erst später mit bestellen. Das wären auch Teile die dann für den Einbau in einen Schaltschrank notwendig wären, siehe unter Vormontagen- Aufbau im Schaltschrank incl Potenzialausgleich - wenn sie sich dafür entscheiden - und hier dann vor Ort sein müssten das sie verbaut werden könnten.

Ok, vielen Dank für den Tipp. Da ich noch nicht genau weiß, wie ich den Aufbau im Schrank gestalten möchte, werde ich den Potentialausgleich dort später bestellen, bzw. eventuell direkt einen vormontierten Schrank bei Ihnen ordern.

techno-com hat geschrieben:Auch nicht viel schlechter und auch von ihnen direkt recht einfach machbar wäre diese Montage mit dem Ören-UV-beständigen Koaxkabel.

Super Sache, da bleib ich bei den Längen noch etwas flexibler. Das werde ich so mitbestellen.

Nun habe ich die Bestellliste noch mal aktualisiert:

-7m Blitzschutzkabel / Erdungskabel NYY-J 1x16mm² RE
-Alu- Wandhalter 45 cm Wandabstand
Erdungslasche Obo-Bettermann Typ 950 Z 1 1/2
-PA Dachboden inkl. Überspannungsschutz Erdungsblock für 7 Anschlüsse mit F-Anschluss-Technik (PPC)
-Dur-Line 85/90 Select Vollaluminium-Spiegel (anthrazit)[/i]
-Stecker Innenbereich Self-Install F-Stecker Cabelcon CC F-56 5.1
-Stecker Aussenbereich für Ören Self-Install F-Stecker Cabelcon CC F-56 4.9 W (mit Dichtring)
-Cabelcon Seal Ring - Dichtungsring für Self-Install Stecker (F-Connectoren)
-Cabelcon Cable Stripper RG6/59 (Abisolierwerkzeug für Self-Install Stecker)
-20m Ören HD 103 PE (1,0/4,6) Koaxkabel

Sieht doch schon ganz gut aus, oder? :1140

Letzte Frage:
Muss ich für das Erdungskabel am Antennenmast unbedingt mit der OBO Schelle arbeiten, oder kann ich auch einen massiven, verquetschten Kabelschuh benutzen, der dann an der Befestigung des Mastes mit angeschraubt wird?

Vielen Dank für Ihre Hilfe. :thx

Grüße
Zuletzt geändert von techno-com am 22. Juni 2018 09:27, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Quotes an

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Re: Erdung + Potentialausgleich die X-te

Ungelesener Beitragvon techno-com » 22. Juni 2018 09:38

JonnyBanana hat geschrieben:Guten Abend

Hallo zurück :1119

JonnyBanana hat geschrieben:Vielen Dank nochmals für Ihre Antwort. Nun ist denke ich soweit alles klar. .....

:1147

JonnyBanana hat geschrieben:Ich dachte immer, ich hätte schon viel gelesen und viel überlegt, bis ich auf Ihr Forum gestoßen bin. Zum Glück war es noch nicht zu spät einige Sachen anzupassen.

Viele denken auch oft das man einfach nur ein paar Sätze einstellt und ich dann weiß was dort gewünscht wird und wie das alles zu 100% genau schon aufgebaut ist bzw. was vorbereitet wurde. Das geht alles einfach nicht, eine Mitarbeit und eine detailierte Erklärung der Wünsche - was möglich alles ist kann man in vielen Beiträgen ja sehr gut raus lesen - ist einfach immer erforderlich. Hier hat keiner eine :1143 ----- :1128

JonnyBanana hat geschrieben:Sieht doch schon ganz gut aus, oder?

Ja, für die Vorbereitung sieht das schlüssig aus :1147

JonnyBanana hat geschrieben:Letzte Frage:
Muss ich für das Erdungskabel am Antennenmast unbedingt mit der OBO Schelle arbeiten, oder kann ich auch einen massiven, verquetschten Kabelschuh benutzen, der dann an der Befestigung des Mastes mit angeschraubt wird?

Nein, so ein Kabelschuh wird sicher keine Klasse H 100kA verkraften, denke ich auf jeden Fall nicht ! @Dipol (Fachmann dafür hier im Forum und eigentlich in jedem anderen auch) hat dazu schon viel geschrieben und er hat sogar große Sorgen das viele Bauteile die dafür angeboten werden - von renomierten Firmen - nicht einmal mehr ein Prüfzertifikat erstellen lassen für ihre Bauteile. Bei dem Obo-Bettermann Bauteil (Erdungslasche Obo-Bettermann Typ 950 Z 1 1/2) habe ich wohl auch noch am wenigsten Kopfschmerzen über die Tauglichkeit.
Frage zu vorhandenen Erdungs/Blitzschutzanlage
Sat Anlage Erdung und oder Blitzschutz intern.
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Re: Erdung + Potentialausgleich die X-te

Ungelesener Beitragvon JonnyBanana » 24. Juni 2018 22:15

Hallo :1119
techno-com hat geschrieben:Ja, für die Vorbereitung sieht das schlüssig aus

Super, dann bin ich beruhigt :Laughinglol:

techno-com hat geschrieben:Nein, so ein Kabelschuh wird sicher keine Klasse H 100kA verkraften, denke ich auf jeden Fall nicht ! @Dipol (Fachmann dafür hier im Forum und eigentlich in jedem anderen auch) hat dazu schon viel geschrieben und er hat sogar große Sorgen das viele Bauteile die dafür angeboten werden - von renomierten Firmen - nicht einmal mehr ein Prüfzertifikat erstellen lassen für ihre Bauteile. Bei dem Obo-Bettermann Bauteil (Erdungslasche Obo-Bettermann Typ 950 Z 1 1/2) habe ich wohl auch noch am wenigsten Kopfschmerzen über die Tauglichkeit.

Ja klingt auch irgendwie logisch. Ist wieder in die Liste aufgenommen worden :1128

Ich habe soeben alles bestellt was zur Vorbereitung nötig ist. Danke nochmals für die Beratung. Sobald die Teile verbaut sind, werde ich hier im Thema mal ein Foto davon posten :)

Grüße :1119

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Re: Erdung + Potentialausgleich die X-te

Ungelesener Beitragvon techno-com » 25. Juni 2018 09:38

Vielen Dank für ihre Bestellung :thx

Für die Vollständigkeit vom Beitrag bis hierher gleich davon noch ein Screenshot:
Bestellung_User_JonnyBanana.JPG
Bestellung_User_JonnyBanana


Wünsche gutes Arbeiten damit ..... :1111
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Re: Erdung + Potentialausgleich die X-te

Ungelesener Beitragvon molchi » 12. November 2018 14:57

Hallo!

Ich springe mal auf diesen ,Neubau-Thread' mit auf.

Derzeit sind wir auch in der Rohbauphase. Einen Dachboden gibt es nicht. Die Räume gehen bis in die Dachspitze. Nun möchten wir gern eine Dachsparrenhalterung für eine Sat-Anlage nutzen, sodass der Isomantel des Gebäudes nicht gelocht wird.
Eine Erdungsleitung NYY 1x16 möchte ich vorsehen von der Halterung auf kürzestem Weg ins Erdreich und dort an den noch zugänglichen V4A-Fahnen des Fundament- und Ringerders anschließen. Obwohl 60cm unter der Erde, werde ich wohl noch Densobinde um den Verbinder schmieren.
Jetzt überlege ich, wie ich den LNB-nahen Potentialausgleich für die 4/5 Koaxleitungen hinbekomme. Denn die Erdungsblöcke/PA-Schienen für die Koax-Stecker sind sicher nicht witterungsbeständig und nicht geegnet sie unter die Dachpfannen zu legen. Erste Möglichkeit wäre nach ca. 16m im Mediaschrank am/Nähe Multischalter.
Wie sähe hier der Potetialausgleich aus? Ich las hier auch etwas, dass man vom Multischalter-nahen Erdungsblock eine 4mm2-Leitung wieder zum Sat-Mast zieht und diese dann separat (neben dem Erdunggsanschluss 16mm2) anschließt.
Ist diese Vorgehensweise korrekt?
Und dann habe ich noch eine Frage zu den Sparrenhalterungen. Der shop hier Produkte an, welches von PremiumX sind bzw. DUR-line Hekules. Sind diese Produkte baugleich, oder gibts da doch noch feine Unterschiede?

Viele Grüße aus dem Norden!
Tolles Forum!

Thomas

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Re: Erdung + Potentialausgleich die X-te

Ungelesener Beitragvon techno-com » 12. November 2018 15:20

molchi hat geschrieben:Hallo!

Hallo und herlich-willkommen

molchi hat geschrieben:Ich springe mal auf diesen ,Neubau-Thread' mit auf.

Hier steht ja eigentlich schon alles erklärt, mit Bildern etc. :1122
Alles auch direkt erklärt unter Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich

molchi hat geschrieben:Eine Erdungsleitung NYY 1x16 möchte ich vorsehen von der Halterung auf kürzestem Weg ins Erdreich und dort an den noch zugänglichen V4A-Fahnen des Fundament- und Ringerders anschließen. Obwohl 60cm unter der Erde, werde ich wohl noch Densobinde um den Verbinder schmieren.
Jetzt überlege ich,... wie ich den LNB-nahen Potentialausgleich für die 4/5 Koaxleitungen hinbekomme.

"Ich" ist hier absolut das falsche Wort :1137 Arbeiten an Blitzschutz-Anlage unterliegen dem qualifizierten Fachpersonal, steht in dem oben verlinkten Beitrag und auch in jeder Fussnote von mir.

molchi hat geschrieben:Denn die Erdungsblöcke/PA-Schienen für die Koax-Stecker sind sicher nicht witterungsbeständig und nicht geegnet sie unter die Dachpfannen zu legen.

Es gibt wetterfeste Stecker, eigentlich in jedem Beitrag hier erklärt und auch oft gezeigt wie das unter den Pfannen ausschaut (wo es ja eh "geschützt" ist vor direkter Feuchtigkeit):
Bild
Bild

molchi hat geschrieben:Erste Möglichkeit wäre nach ca. 16m im Mediaschrank am/Nähe Multischalter.
Wie sähe hier der Potetialausgleich aus? Ich las hier auch etwas, dass man vom Multischalter-nahen Erdungsblock eine 4mm2-Leitung wieder zum Sat-Mast zieht und diese dann separat (neben dem Erdunggsanschluss 16mm2) anschließt.
Ist diese Vorgehensweise korrekt?

Der Mast-nahe Potentialausgleich MUSS genau dort durchgeführt werden wo die Koaxkabel das erste Mal ins Haus rein kommen, egal wie einfach/schwer das immer ist.
Suchlink für "Mastnaher Potentialausgleich" => KLICK

molchi hat geschrieben:Und dann habe ich noch eine Frage zu den Sparrenhalterungen. Der shop hier Produkte an, welches von PremiumX sind bzw. DUR-line Hekules. Sind diese Produkte baugleich, oder gibts da doch noch feine Unterschiede?

Einfach mal die Artikelbeschreibung durchlesen, das zeigt alles wo der Unterschied ist ...
Angefangen von der Länge, dem qualitativen Aufbau (Rubustheit) bis hin das die Herkules auch eine Kabeldurchführung durch den Mast hindurch erlauben.
Suchlink für Herkules Dachsparrenhalter (auch immer die Bildersuche per Google verwenden, da findet man vieles am einfachsten) => KLICK
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Re: Erdung + Potentialausgleich die X-te

Ungelesener Beitragvon molchi » 12. November 2018 23:16

Hallo, guten Abend!

Vielen Dank für die rasche Rückmeldung!
Wird so umgesetzt!

Zum ,Ich’, bin gelernter Elektroinstallateur.

Allerdings ist das Wissen um Blitzschutz/Erdung/PA auch in manchen Firmen nicht wirklich fundiert, bzw. gar stiefmütterlich behandelt.
Die Vorgehensweise, wie hier im Board ausdauernd und hinlänglich beschrieben, ist nicht die Realität.
Bin zwar schon ein paar Jahre nich mit in meinem Beruf, allerdings werde ich wohl die ausführlichste Satanlage bzgl. PA/Erdung haben, im Vergleich zu anderen ehemaligen Arbeitskollegen und Mitstreiter in der Berufsschule. ..traurig aber Realität.

...wenn ich denn die hier gut dargestellten Vorgehensweisen realisiere.

Beginnen werde I Hrsg als mit dem Herkules.

VG, vielen herzlichen Dank,
Thomas

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Re: Erdung + Potentialausgleich die X-te

Ungelesener Beitragvon techno-com » 13. November 2018 08:59

molchi hat geschrieben:Hallo, guten Abend!

Hallo zurück :1119

molchi hat geschrieben:Vielen Dank für die rasche Rückmeldung!

:1147

molchi hat geschrieben:Zum ,Ich’, bin gelernter Elektroinstallateur.

Das ist nicht relevant, den da gehört mehr dazu ... und zwar sehr sehr vieles, vor allem das Know-How und noch mehr die Qualifikation ("qualifizierte Blitzschutz-Fachkraft") dazu incl. Eintragungen etc. etc.
Quelle: Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich
techno-com hat geschrieben:WER DARF DIESE ARBEITEN DURCHFÜHREN ? Edit 13.10.2017 nach Email von @Dipol
Zuständigkeiten verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) und Blitzschutzfachkräfte

In der Blitzschutznormenreihe IEC 62305, die aber nur für Gebäude mit Blitzschutzanlagen relevant ist, wird wie folgt gegliedert:

ÄUßERER BLITZSCHUTZ:
Fangleitungen, Ableitungen, Fangstangen und Erdungsanlage
INNERER BLITZSCHUTZ:
Potenzialausgleich und Überspannungsschutz

Innerer Blitzschutz setzt nach NAV § 13 immer einen Eintrag im Installateuerverzeichnis voraus, das erfüllen aber nur wenige Blitzschutzbauer die auch konzessionierte Elektrofachkräfte sind.

Nach DIN 18014 dürfen für Fundament- und Ringerder von Neubauten - mit wie ohne Blitzschutzanlage - nur von Elektro- oder Blitzschutzfachkräften mit einem Eintrag in einem Installateurverzeichnis verlegt werden und für diese muss ein Übergabe-/Messprotokoll erstellt und dem Kunden übergeben werden.

Eine Zusatzqualifikation als Blitzschutzfachkraft ist somit nur bei Direkterdungen an Blitzschutzanlagen oder Montagen getrennter Fangstangen gefordert, nicht aber für konventionelle Antennenerdungen ohne Blitzschutzanlage.

Sogar Firmen die mit "Blitzschutz" werben scheinen das nicht immer zu haben, siehe Beitrag unter Neubau mit Unicable in Sternverkabelung der dazu - vor allem wie es zu 100% richtig per Fangstange gemacht wird - erklärt/aufzeigt.
Und noch ein "ich will das machen .." Beitrag unter Reines Erdungsthema

molchi hat geschrieben:Allerdings ist das Wissen um Blitzschutz/Erdung/PA auch in manchen Firmen nicht wirklich fundiert, bzw. gar stiefmütterlich behandelt.
Die Vorgehensweise, wie hier im Board ausdauernd und hinlänglich beschrieben, ist nicht die Realität.
Bin zwar schon ein paar Jahre nich mit in meinem Beruf, allerdings werde ich wohl die ausführlichste Satanlage bzgl. PA/Erdung haben, im Vergleich zu anderen ehemaligen Arbeitskollegen und Mitstreiter in der Berufsschule. ..traurig aber Realität.

...wenn ich denn die hier gut dargestellten Vorgehensweisen realisiere.

Siehe dazu im vorab verlinkten Beitrag Neubau mit Unicable in Sternverkabelung

Was Elektriker da für einen Mumbug bauen und was sie für Aussagen treffen, hier im Forum sehr oft geschrieben, kann man z.B. unter Umstellung von Kabel-TV auf UniLNB, ist das so möglich? erlesen.
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Re: Erdung + Potentialausgleich die X-te

Ungelesener Beitragvon molchi » 13. November 2018 12:18

Hallo nochmal!

Stelle mir gerade ein paar Teile bei Ihnen zusammen. u. a.auch die cc f-56-Stecker.
wenn ich die Gummitüllen dazuordere, passen die dann auch auf div. LNBs. Mein Gedanke ist, dass ggf. die Anschlüsse bei manchen Hersteller zu dicht beieinander liegen und es dann nicht mehr überziehbar ist. Am Erdungsblock passt es ja, wie es aussieht.

Auf den o. g. Fotos sehe ich eine Variante, wo die Blitzschutzpatronen direkt am Mast vorgesehen sind, das andere Bild zeigt nur den mastnahen PA ohne Überspannungsschutz.
Was würden Sie bevorzugen, wenn der Multischalter ca. 15 m hinter dem ersten mastnahen PA sitzt. Der Eingang ins Haus erfolg nach ca. 8 m.
es gibt ja auch interessante Produkte, wo Erdungsblock mit Schutzpatronen direkt an den Multischalter gesetzt werden.

Schönen Restarbeitstag,
Thomas

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Re: Erdung + Potentialausgleich die X-te

Ungelesener Beitragvon techno-com » 13. November 2018 13:32

molchi hat geschrieben:Stelle mir gerade ein paar Teile bei Ihnen zusammen. u. a.auch die cc f-56-Stecker.

Keine sonstigen Fragen, sonst alles klar ? Alles gelesen ?

molchi hat geschrieben:wenn ich die Gummitüllen dazuordere, passen die dann auch auf div. LNBs.

Welche Gummi-Tüllen ? Wir haben da 2 im Sortiment (und nur die Cabelcon sind gut, die "anderen" sind mehr Wasser-Sammelbecken als Abdichungen).
Welches LNB den genau ? Wie ist dessen Abstand unten bei den F-Buchsen Anschlüssen ?
Grundsätzlich nimmt man aber auch im Außenberich keine Self-Install Stecker, mind. in einem Thema das ich oben verlinkte hatte auch genau erklärt.
z.B. Quelle: SAT-Anlage Planung Neubau
techno-com hat geschrieben:Brandaktuell :1112
Machen sie das anders, die Self-Install Stecker auf das UV-beständige Koaxkabel drauf zu bekommen ist eine Lebensaufgabe und nicht soooo einfach ... ja, es geht .. aber wirklich schwer.
Besser/beste Lösung:
10x Cabelcon F-56-CX3 7.0 QM Quick Mount Stecker für RG6 (7mm) Koaxkabel (wasserdicht) (die "flutschen" gerade zu auf das Kabel drauf ...
Für diese Stecker wird aber eine Kompressionszange benötigt:
F-Stecker Kompressionszange
Hilfreiches Tool weiterhin bei so viele Kabeln/Steckern:
Cabelcon Cable Stripper RG6/59 (Abisolierwerkzeug für Self-Install Stecker)
Ein Video das sowohl das aufbringen/anbringen dieser Stecker auf dem UV-beständigen Koaxkabel zeigt und erklärt + den Cabelcon-Stripper im Einsatz zeigt:
https://youtu.be/35xIpNOXKjk


molchi hat geschrieben:Mein Gedanke ist, dass ggf. die Anschlüsse bei manchen Hersteller zu dicht beieinander liegen und es dann nicht mehr überziehbar ist.

Diese Gummi-Tüllen werden aber bei JEDEM LNB passen .... so dicht ist kein F-Anschluss bei einem LNB nebeneinander das diese paar mm da störend wären.

molchi hat geschrieben:Auf den o. g. Fotos sehe ich eine Variante, wo die Blitzschutzpatronen direkt am Mast vorgesehen sind, das andere Bild zeigt nur den mastnahen PA ohne Überspannungsschutz.

Welche Bilder von welchem Beitrag ?
Kommt ja auch IMMER auf den Einzelfall an ....

molchi hat geschrieben:es gibt ja auch interessante Produkte, wo Erdungsblock mit Schutzpatronen direkt an den Multischalter gesetzt werden.

Auch hier gilt: Kommt ja auch IMMER auf den Einzelfall an ....

molchi hat geschrieben:Was würden Sie bevorzugen, wenn der Multischalter ca. 15 m hinter dem ersten mastnahen PA sitzt. Der Eingang ins Haus erfolg nach ca. 8 m.

Es gibt nichts mit "bevorzugen", es gibt nur die Vorschrift ... und die sagt, wie schon gesagt, aus das der erste PA DIREKT nach dem ersten Eintritt der Kabel ins Haus durchgeführt werden MUSS.
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Re: Erdung + Potentialausgleich die X-te

Ungelesener Beitragvon molchi » 13. November 2018 14:07

Hey!

Ich meine die beiden Bilder, die Du gestern in diesen Thread gesetzt hast.
Das erste Bild, rote Luftsperren-Pappe, zeigt den mastnahen PA ohne Überspannungsschutz.
Das zweite Bild, hellbraune Pappe, zeigt den mastnahen PA mit Überspannungsschutz am Erdungsblock.
Nun bezog sich meine Frage auf den jeweiligen Fall. Warum bei dem einen und nicht bei dem anderen und dann zu meinem beschriebenen Fall.
Ok, ich habe wohl noch nicht alles gelesen, denn in einem Beitrag las ich, das man die Selfmade-Variante auch nutzen kann.
Das dies nicht für die Besetzung am LNB gilt, war mir neu.

VG,
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Re: Erdung + Potentialausgleich die X-te

Ungelesener Beitragvon techno-com » 13. November 2018 14:13

molchi hat geschrieben:Das erste Bild, rote Luftsperren-Pappe, zeigt den mastnahen PA ohne Überspannungsschutz.
Das zweite Bild, hellbraune Pappe, zeigt den mastnahen PA mit Überspannungsschutz am Erdungsblock.
Nun bezog sich meine Frage auf den jeweiligen Fall. Warum bei dem einen und nicht bei dem anderen und dann zu meinem beschriebenen Fall.

Da dieser Überspannungsschutz keine Vorschrift ist, nur eine freiwillige Sicherheitsvorkehrung, hat das eben nicht jeder auch umgesetzt .......
Erdungs-Beitrag lesen, dort steht ja auch nichts drin das diese Teile ein Bestandteil von dieser Vorschrift sind.

Ein Google-Such nach "Satanlage Überspannungsschutz varistor vorschrift Erdung" (eben alle Begriffe die mir dazu eingefallen waren) ergab z.B. das:
Der Überspannungsschutz (die Teile nennen sich auch "Varistoren") ist keine Vorschrift, das ist nur eine eigene Sicherheitsmaßnahme die man vornehmen kann und dient zum Schutz vor statischen Überspannungen (wie oben schon gesagt also Blitzeinschläge "in der Nähe").

Ist aber auch sicher viel dazu über die Board-Suche selbst hier im Forum zu finden.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor techno-com für den Beitrag:
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Re: Erdung + Potentialausgleich die X-te

Ungelesener Beitragvon Dipol » 13. November 2018 15:24

molchi hat geschrieben: Auf den o. g. Fotos sehe ich eine Variante, wo die Blitzschutzpatronen direkt am Mast vorgesehen sind, das andere Bild zeigt nur den mastnahen PA ohne Überspannungsschutz.

Bei jeder neuen Blitzschutzanlage muss zum Äußeren Blitzschutz auch ein Innerer Blitzschutz mit Blitzschutzpotenzialausgleich ausgeführt werden. Dieser beinhaltet, dass alle Energie- und TK-Leitungen durch energetisch koordinierten Überspannungsschutz geschützt werden müssen.

Unter Experten für EMV/Blitzschutz ist es unstrittig, dass dies sachlich auch für direkt geerderte Antennen gelten sollte. Dies wurde in der gerade in Überarbeitung befindlichen Norm für Antennensicherheit, der IEC 60728-11:2016, bislang nicht ausdrücklich erwähnt.

molchi hat geschrieben: Was würden Sie bevorzugen, wenn der Multischalter ca. 15 m hinter dem ersten mastnahen PA sitzt. Der Eingang ins Haus erfolg nach ca. 8 m.
es gibt ja auch interessante Produkte, wo Erdungsblock mit Schutzpatronen direkt an den Multischalter gesetzt werden.

Wo der Schutz gegen den elektischen Schlag erfolgt, ist weitgehend egal, unter Blitzschutzaspekten ist aber mehr Nachdenklichkeit gefordert.

Step by step haben sich die verschiedenen Normausgaben für Antennensicherheit den physikalischen Erkenntnissen der Blitzforschung angepasst. Sicherheitsnormen bauen auf deutschen VDE-Standards auf und gelten mittlerweile auch am Mittelmeer, wo man das schon immer lockerer sah. Im Zuge der Harmonisierung mussten mitteleuropäische Normengremien auch Kröten wie den "temporären" PA schlucken, der mit Erdungsschienen in Klemmtechnik noch möglich aber schon da nicht sinnvoll war. Der war sogar schon .

Dass auch bei Gebäuden ohne Blitzschutzanlage der erste PA von Kabelschirmen sowie SPD 1 Blitzstromableiter möglichst nahe an der Gebäudehülle zu montieren sind, ist eine blitzschutztechnische Binsenweisheit, die aber nur wenigen EFK bewusst ist. Daher wurde vom für Antennensicherheit zuständigen deutschen Normengremium DKE/K 735 beantragt, dies in der nächsten Normausgabe auch für elektrotechnische Laien unmissverständlich festzuschreiben.

Dass sich das in den nächsten 10 Jahren auch nur zu jedem konzessionierten Elektriker herumspricht, der als Minoritätenangehöriger noch vertragstreu ein VDE-Auswahlabo vorweisen kann und auch die deutsche Version DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1) wirklich kennt, ist bei der gallopierenden Praxisanpassung an Mittelmeerstandards nicht zu erwarten. Billig ist Trumpf, wer zuviel weiß ist viel zu teuer.

Der Begriff Blitzschutzpatrone wurde in den 30er-Jahren von KATHREIN geprägt, als man noch ein reiner Blitzschutzhersteller war. Die kann man im KATHREIN-Museum in Rosenheim bewundern. Blitzschutzpatronen gibt es als SPD 2 Überspannungsableiter z. B. im Amateurfunk noch für 50 Ohm Sendetechnik, für 75 Ohm Impedanz, kenne ich keinen Schutzbaustein in dem noch eine wechselbare Patrone steckt.

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Re: Erdung + Potentialausgleich die X-te

Ungelesener Beitragvon molchi » 13. November 2018 15:46

Vielen Dank für die ausführlichen Erläuterungen!

Ich versuche halt, vieles zu erlesen, jedoch findet man sicher nicht alles.

Aus den Bildern möchte ich halt auch viel ,erlesen' und dann kommen eben Fragen auf.
Genau wie ich in dem zweiten Bild erkennen will, das dort kein 4mm2 zum nächsten PA am Multischalter verläuft.
..oder diese Leitung ist in Gänze verdeckt.

Aus Dipols Beitrag erlese ich, dass das Installieren der Blitzschutzeinheit (Patrone:-)) nahe am Blitzeingang, und somit mastnah sinnvoll ist.
Stimmt?

VG,
Thomas

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Re: Erdung + Potentialausgleich die X-te

Ungelesener Beitragvon Dipol » 13. November 2018 17:02

molchi hat geschrieben: Aus Dipols Beitrag erlese ich, dass das Installieren der Blitzschutzeinheit (Patrone:-)) nahe am Blitzeingang, und somit mastnah sinnvoll ist.
Stimmt?

Nach Norm muss der PA auch bei Komponentenausbau an allen Leitungen erhalten bleiben. Somit ist die Reihung PA >> ÜSE stimmiger als ÜSE >> PA, wobei das bei terrestrischen Antennen relevanter als bei LNB mit mehreren Kabeln ist, wenn die nicht alle gleichzeitig abgenommen werden.

SPD 2 Überspannungsableiter wie u. a. Blitzschutzpatronen sind mit dem Energiegehalt von Direkteinschägen überfordert, deren Schutzwirkung ist auf induktive Einkopplungen aus Naheinschlägen begrenzt. Bei Direkterdungen wären somit bei abgestimmter energetischer Koordination SPD 1 Blitzstromableiter wie KATHREIN KAZ 12 als Grobschutz unmittelbar hinter dem Erdblock-/Erdwinkel und bei einem Multischalter im UG die SPD 2 Überspannungsableiter wie z. B. KAZ 11 möglichst vor diesem optimal angeordnet.

Ohne SPD 1-Grobschutz ist es am einfachsten SPD 2-Mittelschutz hinter dem Erst-PA anbringen, bei schaltbaren Single-, Twin-, Quad- und Octo-LNB deren Sternleitungen in verschiedene Richtungen geführt werden, gibt es dazu ohnehin keine praktikable Alternative.
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molchi (13. November 2018 18:02)
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Re: Erdung + Potentialausgleich die X-te

Ungelesener Beitragvon molchi » 13. November 2018 18:55

Ich weiß, es gibt wesentlich bessere Zeichnungen. Nur leider ist hier, wo ich gerade bin, nichts anderes möglich. Glaube aber, es ist einigermaßen verständlich.
Ich bitte nochmal um eine Einschätzung, ob dies so umsetzbar ist, jetzt mit Eurem Einfluss.
Hätte ich’s dem Eli recht gemacht, gäbs lediglich nur ein 1x16 auf HES.

Grüße,
Thomas
Dateianhänge
Planung_Satanlage-Erdung_HES-Potentialausgleich_Blitzschutz.jpeg
Planung_Satanlage-Erdung_HES-Potentialausgleich_Blitzschutz
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Re: Erdung + Potentialausgleich die X-te

Ungelesener Beitragvon techno-com » 14. November 2018 09:03

molchi hat geschrieben:Ich bitte nochmal um eine Einschätzung, ob dies so umsetzbar ist, jetzt mit Eurem Einfluss.

Ich habe hier massiv Probleme mit diesem Plan, es steht immer mehr im Raum das man dafür eine qualifizierte Blitzschutzfachkraft zu Rate zieht die das VOR ORT beurteilt:

1.Trennungsabstand vom Erdungskabel wird nicht eingehalten:
User_molchi_Bildausschnitt2_Trennungsabstand.JPG
User_molchi_Bildausschnitt2_Trennungsabstand

Quelle: Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich (vorab schon verlinkt zum lesen)
Blitzschutz_Erklaerung_Trennungsabstand_Thread-Erdung_PA_Bildausschnitt.JPG
Blitzschutz_Erklaerung_Trennungsabstand_Thread-Erdung_PA_Bildausschnitt

Das Erdungskabel darf NICHT direkt parallel zu anderen Kabel verlegt werden, sondern muss einen genau definierten "Trennungsabstand" einhalten.

2. Im Potentialausgleich ist eine Schleife (wobei hier neue Normen wohl gelten, @Dipol wird dazu sicher noch was schreiben)
Das PA-Kabel wird hier am geerdeten Antennenmast angeschlossen und noch einmal direkt an die HES im Keller.
User_molchi_Bildausschnitt1_PA.JPG
User_molchi_Bildausschnitt1_PA

3. würde ich in diesem Fall das die Koaxkabel unter der Außendämmung verlegt werden den ersten PA direkt unten anch Eintritt der Kabel INS Haus installieren (und dort auch den Überspannungsschutz)

molchi hat geschrieben:Hätte ich’s dem Eli recht gemacht, gäbs lediglich nur ein 1x16 auf HES.

Ich dachte sie wären das ?
molchi hat geschrieben:Zum ,Ich’, bin gelernter Elektroinstallateur.


P.S. das der Text im Bild lesbar ist hier eine Vergrößerung daraus
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User_molchi_Text-Im-Bild
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Re: Erdung + Potentialausgleich die X-te

Ungelesener Beitragvon Dipol » 14. November 2018 16:58

molchi hat geschrieben:Ich weiß, es gibt wesentlich bessere Zeichnungen. Nur leider ist hier, wo ich gerade bin, nichts anderes möglich. Glaube aber, es ist einigermaßen verständlich.
Ich bitte nochmal um eine Einschätzung, ob dies so umsetzbar ist, jetzt mit Eurem Einfluss.
Hätte ich’s dem Eli recht gemacht, gäbs lediglich nur ein 1x16 auf HES.

Ich hatte vergangene Nacht schon mal gehirnt, dann aber abgebrochen weil die Materie ohne Grafik noch umfangreicher und unverständlicher ist.

ALTERNATIVEN mit anderen Leitungstrassen und mit wie ohne getrennte Fangeirichtung:

ap 1_molchi_Satanlagenforum.jpg


  • Lt. deiner Skizze ist die Erdungsanlage nicht normkonform, siehe Grafikkommentare.
  • Wenn Antennenkabel nicht gleich beim Mast ins geschützte Gebäude eingeführt werden, ist ein "mastnaher" PA Nice-to-have, aber bei Kabelführung auf der Außenwand nicht an der Schnittstelle LPZ 0A/LPZ 1, wo er viel nötiger ist.
  • Wenn der Multischalter auch gegen Einkopplungen in die Kabel auf der Fassade geschützt sein soll, müssen auch die Überspannungsableiter näher an den MM-Verteiler ran. Im Verteiler würden sie am wenigsten optisch auffallen.
  • Wo Erdungsleiter ohne Trennungsabstand zu anderen Kabeln verlegt werden, ist innen wie außen ein zusätzlicher PA-Leiter sinnfrei. Wenn gefährliche Näherungen ein Fremdwort sind, kann man den Erdungsleiter auch gleich als PA-Leiter nutzen und den dann möglichst eng mit den Kabeln verlegen.
  • Erdungsleiter aus 16 mm² Cu, 25 mm² Alu oder 50 mm² Blitzableiterdraht halten selbst seltene Monsterblitze mir 200 kA aus. Wenn die Drähte nicht nur dekorativ sondern auch wirken sollen, benötigen sie Mastschellen und PAS/HES, die für jede dieser Leiterarten für 100 kA zertifiziert sind.
  • Mangels dafür geeigneter Bauteile kann man 16 mm² Cu an Ringerder nicht normkonform anklemmen, egal ob der aus Rund- oder Bandstahl besteht. Das ist mit und ohne Denso-Binde bastelhafter MURKS.
  • Wenn auch diese Erdungsanlage von den Maurern ohne Messdokumentation reingeworfen wurde und keine klar definierte Verbindung vom RE zur HES besteht, kann ein Erdleiteranschluss an der HES besser sein, sofern die Schiene auch für 16 mm² Cu Klasse H = 100 kA geprüft ist. Am Markt werden angeblich blitzstromtagfähige Schienen angeboten, bei denen aber nur die stabilen Außenklemmen für Band- und Rundstahl getestet wurden.
  • Antennenkabel gehören nach DIN 18015 zugfähig in Leerohren verlegt, viel Spaß wenn du den Tag erlebst an dem die Alterung oder technischer Fortschritt eine Auswechslung erfordert.
  • Die Verlegung von 16 mm³ Cu ist unter WDVS bedingt zulässig. Im Falle eines seltenen Direkttreffers ist es von dessen Blitzstromstärke abhängig ob die Elektrodynamik die Fassade beschädigt. An einem Regenfallrohr angeschmiegter 8 mm Draht ist die bessere Alternative und damit auch der Anschluss der Regenrinne möglich. Die Frage ist wer es machen kann und vor allem machen will.

Bitte ein Bild der HES für 3 (!) Anschlussfahnen, auf das bin ich gespannt.
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Re: Erdung + Potentialausgleich die X-te

Ungelesener Beitragvon molchi » 14. November 2018 20:31

Hallo, guten Abend!

Vielen Dank für klasse Ausarbeitung!

Vielleicht noch ein paar Details und Infos.

Ja, bin Elektriker, bin aber in Kontakt zu zwei Firmen/ehem. Arbeitskollegen, die mich unterstützen.

Leider wusste ich nicht,wie ich’s ohne 3D zu werden, hätte übersichtlich zeichnen können.
Die Masterdung läuft separat allein am Giebel runter, zuvor 4 m horizontal auf dem Dach (auch separat).
Im Erdreich, zum Anschluss an den Ringerder hatte ich mir die Klemme, siehe Bild, von Dehn ausgesucht.
Laut Dipols Aussage reicht es auch nicht, den vorgesehenen Anschluss der Erdung am Herkules zu nutzen, sondern ich muss eine entsprechend geeignete Schelle nutzen, korrekt?
Die PA-Leitung darf nicht an die gleiche Klemmung/oder Schelle, wie die Erdung, korrekt?

Aber ja, in den senkrechten Wänden laufen sämtliche Leitungen in Dämmung (Isofloc).
Auf dem Dach allerdings, alle Leitungen direkt unter den Ziegeln. So bot sich für mich auch der erste PA am Mast an.
Direkt nach Hauseingang ist schwer möglich, das dieser unter dem fertigen Fußboden erfolgt und nach fFertigstellung des Hauses verbaut ist.
Außen herunterzugehen ist mehr oder weniger unmöglich, da sich nahtlos ein Überdach im EG-Bereich ans Haus anschließt.

Ich habe vorhin nochmal nachgeschaut. Es kommen lediglich zwei Rundreisen V4A im Keller an. Die Fahne des Funktions-PA-Leiters wurde außerhalb des Kellers geklemmt.
Ein zweiter Ring um den nicht-unterkellerten Bereich existiert nicht.
Könnt Ihr mir nochmal den ersten PA erläutern, wie auf Dipols Zeichnung abgebildet (mit Möglichkeit a und b)?

Die Leitungen werden zwar nicht im Leerrohr geführt, allerdings lege ich zwei ,Fränkische’ leer (allerdings mit Zugdraht innen) Nähe Mediaschrank hoch zum Mast.

Viele Grüße,
Thomas
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Re: Erdung + Potentialausgleich die X-te

Ungelesener Beitragvon Dipol » 14. November 2018 22:06

molchi hat geschrieben: Die Masterdung läuft separat allein am Giebel runter, zuvor 4 m horizontal auf dem Dach (auch separat).
Im Erdreich, zum Anschluss an den Ringerder hatte ich mir die Klemme, siehe Bild, von Dehn ausgesucht.
Aber ja, in den senkrechten Wänden laufen sämtliche Leitungen in Dämmung (Isofloc).

Anders ausgedrückt es ist schon alles gelaufen und es kann nur noch um die bestmögliche Krückenlösung gehen.

molchi hat geschrieben:Auf dem Dach allerdings, alle Leitungen direkt unter den Ziegeln. So bot sich für mich auch der erste PA am Mast an.
Direkt nach Hauseingang ist schwer möglich, das dieser unter dem fertigen Fußboden erfolgt und nach fFertigstellung des Hauses verbaut ist.
Außen herunterzugehen ist mehr oder weniger unmöglich, da sich nahtlos ein Überdach im EG-Bereich ans Haus anschließt.

Die Frage, warum die Kabel so unnötig weit bis auf EG-Fußbodenhöhe verlegt wurden, verkneife ich mir. :1116

molchi hat geschrieben:Ein zweiter Ring um den nicht-unterkellerten Bereich existiert nicht.

Da vermutlich nicht nur die Bodenplatte im Keller sondern auch im EG wegen Perimeterdämmung oder sonstwas erhöhten Erdübergnagswiderstand hat, ist logischerweise auch hier ein Ringerder erforderlich.

Mir schwant, wer das eingebaut hat. :1128

molchi hat geschrieben:Könnt Ihr mir nochmal den ersten PA erläutern, wie auf Dipols Zeichnung abgebildet (mit Möglichkeit a und b)?

Darüber wie wirkungsvoll Dachplatten darunter verlegte Leitungen schützen, kann man unterschiedlicher Meinung sein. Aber nach Norm beginnt dort die Blitzschutzzone LPZ 1. Ebenso eindeutig befindet sich alles außerhalb der gemauerter Wände in LPZ 0A. Daran ändert auch ein noch so dickes WDVS nichts, das gegen Direkteinschläge wie auch induktive Blitzstromeinkopplungen nutzlos ist. Daher ist der erneute Kabeleintritt für den PA maßgeblich.

Wenn die SPD 2 Überspannungsableiter noch einen Sinn haben sollen, müssen sie vom Dach in den MM-Verteiler umgesetzt werden. Bei einem seltenen Direkteinschlag sind die ohnehin energetisch total überfordert. Tristan Uhde hat bereits angedeutet, dass das strikte Schleifenverbot früherer Normausgaben nicht mehr gilt, harmloser macht das mögliche Auswirkungen aber nicht.

Damit zur Krückenlösung einer Verbindung im Erdreich von 16 mm² Kupferdrahts an 10 mm NIRO-Draht:

Ich habe schon schlimmere Basteleien als mit der Uni-Erdungsklemme 540260 erlebt. Aber die ist von DEHN eindeutig nicht für unterirdische Anwendung ausgewiesen, weil sie nur aus V2A besteht und in Kombination mit 10 mm NIRO selbst oberirdisch nur Klasse N = 50 kA erfüllt. Von einer Bastelei mit zwei Klemmen rate ich auch ab.

Nach der Devise "Nicht von mir" verweise ich auf deutlich stabilere Parallelverbinder DEHN 306 101 und 306 105 aus korrosionsbeständigem Kupfer bzw. V4A, jeweils mit zwei stabilen M 10-Schrauben und für 900 Nm getestet.

Beim nächsten Bauvorhaben rechtzeitig jemand vorher fragen, der weiß wie man es machen sollte!

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Re: Erdung + Potentialausgleich die X-te

Ungelesener Beitragvon molchi » 14. November 2018 22:55

Hey!

Ja, alles gelaufen!

Zur Erdung des Rohbaus: ich verlies mich auf unseren Architekten, dessen Ausarbeitung und seine Kontakte zu seinem Elektroinstallateur. Ich war zur Zeit des Kellerbaus beruflich unterwegs.
Die Satanlage war zuvor erst auf dem Carport geplant und war weit aus meinen Planungen.
Nun, wo das Versetzen aufs Hausdach ansteht, habe ich mich erst jetzt mit diesem Thema ausführlich auseinandergesetzt. Sicher etwas spät, aber Dank Ihrer guten Tipps nicht zu spät.
Allerdings muss ich immer wieder erwähnen, dass ich mehrere Fernsehtechniker und Installeure um Rat bat.
Hier war immer die einhellige Meinung, 16 mm2 auf HES und gut.

Selbst ein Blitzschutz-Unternehmen hatte ich konsultiert. Zwar in einer anderen Sache hauptsächlich, aber auch die sahen es so, wie o. e.
Es gab nämlich einen weiteren Vaupax mit meinem Ar hitekten. Als er zur Zeit des Lellersohle-Gießens vor Ort war, sagte er dem Polier, er müsse die Rundstahl-Fahne in Kellerraum x herausgucken lassen. obwohl Polier für Raum y war und er remonstrierte, setzte er die Fahne in Raum x.
Jetzt dürfen Sie mal raten, wer recht hatte. Ich komme nach Tagen an die Baustelle und staune nicht schlecht, dass die Fahne in Raum x herausguckt.
Jetzt muss ich mich darum kümmern, dass ich mit einem 50mm2 in Raum y (HAR) komme.
Auch nur semi gut!

Wobei die Klemmen aus Kupfer....

Also zusammengefasst:
Extra Mastschelle anbringen und nicht den vorgesehenen Anschluss des Herkules- Mastes nutzen.
Die Verlegung des 1x16 separat unter den Ziegeln bis zur Giebelwand in die Dämmschicht, ins Erdreich. Dort an v4a-Stahl des Ringerders mit Ihrer o. g. Klemme verbinden, Denso-Binde nutzen.

Jetzt beginnts schwieriger zu werden.
Ich führe meine Koaxe vom LNB unter die Dachpfannen, in die Dämmschicht. Und erst kurz vor Hauseintritt sollte der erste PA erfolgen.
— konstruktiv eigentlich nicht machbar, da ich unter den Bodenfliesen bei diesem Hauseintritt lande. Über die Decke im EG kann ich nicht gehen, da Sichtholzdecke (wir haben ein Vollholzhaus, außen verputzt).
Was könnte man hier noch alternativ machen? :1113

Die PA-Leitung wird vom Antennenmast, über den ersten PA zum MM-Schrank geführt und auch dort angeschlossen. Der PA erfolgt für alle dort befindlichen Geräte über diese Leitung.
Eine weitere PA-Leitung von der HES wird nicht gezogen/angeschlossen.
Trotzdem bin ich froh, Euch/Sie hier überhaupt getroffen zu haben! So kann man zumindest einiges korrekt ausführen!

molchi
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Re: Erdung + Potentialausgleich die X-te

Ungelesener Beitragvon molchi » Gestern 07:25

Edit:

Wer lesen und Zeichnungen erlesen kann, ist klar im Vorteil! :1162

Ich nehme meine Frage mit der Schelle am Mast zurück, da sich ja die ja sicher auf den angedachten Rundstahl bezieht.
So ist die vorgesehene Verbindung am Mast doch möglich.

Die Verbindung im Erdreich sollte dann allerdings 100 kA tauglich sein.

Was einen nachts so beschäftigt..... :roll:


 


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