Verhandlungskreise: ZDF erhält Zuschlag für Champions League

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Verhandlungskreise: ZDF erhält Zuschlag für Champions League

Ungelesener Beitragvon techno-com » 6. April 2011 17:16

Dem ZDF ist laut Angaben aus Verhandlungskreisen das Kunststück gelungen, dem Privatsender Sat 1 ab der Saison 2012/2013 die Ausstrahlungsrechte für die UEFA Champions League abzujagen.

Der öffentlich-rechtliche Fernsehsender sicherte sich nach Angaben aus Verhandlungskreisen die TV-Rechte des höchsten europäischen Fußball-Clubwettbewerbs für drei Jahre einschließlich der Spielzeit 2014/2015. Die Mainzer sollen laut Angaben des Fachmagazins "Sponsors" 54 Millionen Euro pro Jahr für die Free-TV-Rechte zahlen.

Das ZDF wollte diese Information auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa am Dienstag zunächst nicht bestätigen. Am vergangenen Freitag war die Entscheidung zur Lizenzvergabe durch die UEFA zunächst vertagt worden. Als Grund war die unsichere Rechtssituation beim ZDF-Angebot aufgeführt worden. Dabei ging es laut Angaben der Agentur SID um die Frage, ob der öffentlich-rechtliche Sender nach 20.00 Uhr den verlangten Sponsoren-Verpflichtungen nachkommen kann.

Das Zweite sehe "Ergänzungsbedarf beim Thema Sport", hatte ein Sprecher des Mainzer Senders zuletzt das Interesse am Einstieg in die Übertragungen erklärt. Es handele sich bei der Champions League um ein interessantes Produkt, das das sendereigene Fußballangebot sinnvoll ergänzen könne. Man prüfe eine Beteiligung an der Ausschreibung.

Bei Medienhütern war das Fußball-Engagement des öffentlich-rechtlichen Senders auf massive Kritik gestoßen. Die Übertragung der europäischen Königsklasse habe "mit Grundversorgung wenig zu tun", polterte der Chef der bayerischen Landesmedienanstalt BLM, Wolf-Dieter Ring, in einem Gastbeitrag für das Medienmagazin "Carta". Finanzgebaren und Argumentation der öffentlich-rechtlichen Anstalten seien zudem "äußerst widersprüchlich", so Ring.

Sat 1 hatte dem ZDF während der Verhandlungen vorgeworfen, sich aus der Verpflichtung zur Ausstrahlung von Sponsorenhinweisen durch ein höheres Grundgebot herauskaufen zu wollen und die Werbepartner damit für den Verzicht auf die Ausstrahlung ihrer Trailer wirtschaftlich zu entschädigen. Offen ist allerdings, ob vom Rechteinhaber vorgegebene Sponsorenhinweise tatsächlich unter das öffentlich-rechtliche Werbeverbot fallen.

Im 15. Rundfunkänderungsstaatsvertrages heißt es nämlich wörtlich: "Das Sponsoringverbot gilt dabei nur für das Sponsoring der Sendung selbst. Bei der Übertragung von Ereignissen, etwa Sportereignissen, bleibt das Sponsoring des Ereignisses unberührt. Dies bedeutet, dass Sponsorhinweise bei der Veranstaltung als solcher, die im Bild erscheinen, weiter zulässig sind. Gleiches gilt, wenn Hinweise auf den Sponsor des Ereignisses in dem Signal, das den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zugeliefert wird, enthalten sind und von diesen nicht verändert werden dürfen (z.B. Logosponsoring)."

Sollten sich die Informationen bestätigen, dass das ZDF den Zuschlag für die Übertragung der Champions League ab der Spielzeit 2012/2013 erhält, droht dem Fußballverband UEFA und seinem Vermarkter nach Einschätzung von SID ein juristisches Nachspiel. Sat 1 dürfte fest entschlossen sein, die rechtliche Grundlage des ZDF-Angebots zu prüfen, hieß es.

Noch nicht vergeben sind dagegen die Rechte für die Europa League, die - wie die Champions League - noch bis 2012 von Sat 1 gezeigt wird. Die Pay-TV-Rechte sollen auch zukünftig bei Sky liegen. Einziger Bewerber im Free-TV soll in diesem Bereich Sat 1 sein. Die UEFA veräußert über die Schweizer Sportrechteagentur TEAM die deutschen Fernsehrechte für die Champions League und die Europa League zwischen 2012 und 2015.


Quelle: http://www.digitalfernsehen.de vom 05.04.2011, 10:48 Uhr, ar


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Bestätigt: UEFA Champions League künftig live im ZDF

Ungelesener Beitragvon techno-com » 6. April 2011 17:18

Das ZDF hat am Dienstagvormittag offiziell den Zuschlag für die Live-Übertragung der UEFA Champions League ab der Saison 2012/2013 bestätigt. Der bisherige Übertragungspartner Sat 1 geht ab der nächsten Spielzeit der europäischen Königsklasse leer aus.

Der Vertrag beinhaltet die Übertragung von einem Livespiel pro Spieltag, tagesaktuelle Zusammenfassungen anderer Spiele sowie die Qualifikationsspiele und den UEFA Super Cup, wie die Pressestelle des Senders am Mittwoch mitteilte. Intendant Markus Schächter sagte, UEFA und ZDF würden "als Doppelspitze" mit der Champions League besten europäischen Vereinsfußball präsentieren. Die künftige Erweiterung auf bis zu vier deutsche Mannschaften werde noch mehr Fans in Deutschland für die stärkste Liga der Welt mobilisieren.

Schächter nannte den Zuschlag einen wichtigen Baustein der Sportstrategie des Senders. Das ZDF habe im Gegenzug auf Übertragungsrechte beim Boxen und der Tour de France verzichtet und verfüge bereits seit einigen Jahren nicht mehr über die Übertragungsrechte für den Europa-League-Vorgänger UEFA-Pokal. Auch deswegen ist die Champions League ein wichtiger Schwerpunkt in
der künftigen Ausrichtung der Sportberichterstattung des ZDF.

ZDF kauft sich von Sponsorenhinweisen frei

Das ZDF habe sich mit dem Rechteinhaber darüber verständigt, ab 2013 keine Sponsorenhinweise nach 20.00 Uhr auszustrahlen, sagte Schächter. Dies verbiete der 15. Rundfunkänderungs-Staatsvertrag. Ausgenommen davon seien nur so genannte Großereignisse. Darunter fallen nach der staatsvertraglichen Definition neben den Olympischen Spielen, den Spielen der Fußballnationalmannschaft lediglich die Endspiele der europäischen Vereinsmeisterschaften bei deutscher Beteiligung.

Im Rahmen der Vorberichterstattungen zur Champions League vor 20.00 Uhr sei Sponsoring allerdings weiterhin möglich, versicherte das ZDF seinen Werbekunden. Der öffentlich-rechtliche Fernsehsender sicherte sich die TV-Rechte des höchsten europäischen Fußball-Clubwettbewerbs für drei Jahre einschließlich der Spielzeit 2014/2015. Die Mainzer sollen laut Angaben des Fachmagazins "Sponsors" 54 Millionen Euro pro Jahr für die Free-TV-Rechte zahlen. Der Sender selbst machte keine Angaben zur finanziellen Größenordnung seines Engagements.

Am vergangenen Freitag war die Entscheidung zur Lizenzvergabe durch die UEFA zunächst vertagt worden. Als Grund war die unsichere Rechtssituation beim ZDF-Angebot aufgeführt worden. Dabei ging es laut Angaben der Agentur SID um die Frage, ob der öffentlich-rechtliche Sender nach 20.00 Uhr den verlangten Sponsoren-Verpflichtungen nachkommen kann.

Das Zweite sehe "Ergänzungsbedarf beim Thema Sport", hatte ein Sprecher des Mainzer Senders zuletzt das Interesse am Einstieg in die Übertragungen erklärt. Es handele sich bei der Champions League um ein interessantes Produkt, das das sendereigene Fußballangebot sinnvoll ergänzen könne. Man prüfe eine Beteiligung an der Ausschreibung.

Sat 1 will Entscheidung anfechten

Bei Medienhütern war das Fußball-Engagement des öffentlich-rechtlichen Senders auf massive Kritik gestoßen. Die Übertragung der europäischen Königsklasse habe "mit Grundversorgung wenig zu tun", polterte der Chef der bayerischen Landesmedienanstalt BLM, Wolf-Dieter Ring, in einem Gastbeitrag für das Medienmagazin "Carta". Finanzgebaren und Argumentation der öffentlich-rechtlichen Anstalten seien zudem "äußerst widersprüchlich", so Ring.

Sat 1 hatte dem ZDF während der Verhandlungen vorgeworfen, sich aus der Verpflichtung zur Ausstrahlung von Sponsorenhinweisen durch ein höheres Grundgebot herauskaufen zu wollen und die Werbepartner damit für den Verzicht auf die Ausstrahlung ihrer Trailer wirtschaftlich zu entschädigen. Dem Fußballverband UEFA und seinem Vermarkter droht ein juristisches Nachspiel.

Der unterlegene Privatsender kündigte am Dienstag die Ausschöpfung sämtlicher rechtlichen Möglichkeiten an. "Wir sind nach wie vor überzeugt, dass die Ausstrahlung der Champions League im ZDF problematisch ist und werden alle rechtlichen Möglichkeiten prüfen", sagte Andreas Bartl, TV-Vorstand der Pro-Sieben-Sat-1-Gruppe am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa.

Noch nicht vergeben sind dagegen die Rechte für die Europa League, die - wie die Champions League - noch bis 2012 von Sat 1 gezeigt wird. Die Pay-TV-Rechte sollen auch zukünftig bei Sky liegen. Einziger Bewerber im Free-TV soll in diesem Bereich Sat 1 sein. Die UEFA veräußert über die Schweizer Sportrechteagentur TEAM die deutschen Fernsehrechte für die Champions League und die Europa League zwischen 2012 und 2015.


Quelle: http://www.digitalfernsehen.de vom 05.04.2011, 11:12 Uhr, ar
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Champions League: ZDF-Jubel - RTL und Sat 1 drohen

Ungelesener Beitragvon techno-com » 7. April 2011 08:02

Das ZDF wird 2012 der neue Champions-League-Sender. Der Coup des Zweiten sorgt bei der privaten TV-Konkurrenz allerdings für Ärger. RTL kritisiert den spektakulären Deal als Gebührenverschwendung, Sat 1 droht sogar mit einer Klage.

Freude beim ZDF, Ärger bei der privaten Konkurrenz: Der öffentlich-rechtliche Fernsehsender darf von 2012 an die Champions League zeigen. Das Zweite sicherte sich nach eigenen Angaben die TV-Rechte des höchsten europäischen Fußball-Clubwettbewerbs für drei Jahre und löst damit Sat 1 ab. Allerdings droht noch ein Rechtsstreit.

"Wir sind nach wie vor überzeugt, dass die Ausstrahlung der Champions League im ZDF problematisch ist, und werden alle rechtlichen Möglichkeiten prüfen", sagte am Dienstag Andreas Bartl, TV-Vorstand der Pro-Sieben-Sat-1-Gruppe. Hintergrund ist der Vorwurf der Privaten, dass sich das ZDF durch ein hohes Gebot aus der Sponsoring-Verpflichtung der Europäischen Fußball-Union (UEFA) herausgekauft habe.

Von 2013 an gilt im öffentlich-rechtlichen TV eine starke Sponsoringeinschränkung. Werbeeinblendungen der exklusiven UEFA-Sponsoren gehören bislang zu den TV-Übertragungen der Champions-League. Das ZDF zeigte sich gelassen und freute sich über einen neuen Quoten-Garanten im Programm. Nach derzeitiger Rechtslage darf der Mainzer Sender zukünftig 18 Partien pro Saison live zeigen, dazu gehören auch die Qualifikationspartien und der Supercup.

Sat 1 hat angeblich 14 Millionen Euro weniger geboten

Der Fan muss sich nur wenig umstellen, lediglich einen anderen Knopf auf der Fernbedienung drücken. Das ZDF überträgt immer mittwochs, zunächst ein Spiel mit deutscher Beteiligung. Wenn in der K.o.-Runde nur noch ein Bundesligist im Wettbewerb sein sollte, darf auch am Dienstag gesendet werden. Zu dem TV-Paket des ZDF zählen auch Zusammenfassungen anderer Begegnungen.

Das Zweite soll für die Free-TV-Rechte nach Angaben des Fachmagazins "Sponsors" künftig 54 Millionen Euro pro Jahr zahlen, Sat 1 hingegen nur 40 Millionen Euro geboten haben. Die Sender wollten dies nicht bestätigen. Die Pay-TV-Rechte für Europa und Champions League hat sich - angeblich ohne Konkurrenzangebote - erneut Sky für geschätzte 50 Millionen Euro jährlich gesichert.

Juristisches Nachspiel angekündigt

Sat 1 will sich offensichtlich noch nicht geschlagen geben und kündigte am Dienstag ein juristisches Nachspiel an. "Das ZDF hat sich mit dem Rechteinhaber darüber verständigt, ab 2013 keine Sponsorenhinweise nach 20.00 Uhr auszustrahlen", heißt es dazu in einer Mitteilung des Zweiten. Bisher müssen die TV-Sender die Werbebotschaften der UEFA-Sponsoren einblenden.

Auch RTL hat das ZDF wegen des Kaufs kritisiert. Tobias Schmid, bei RTL Bereichsleiter Medienpolitik, warf dem öffentlich-rechtlichen Sender Verschwendung von Gebühren vor: "Es ist faszinierend, wie das ZDF in Zeiten, in denen die Gesellschaft eine kritische Auseinandersetzung mit dem Umgang mit Gebühren fordert, das Geld mit vollen Händen raus wirft, um etwas anzubieten, was der Zuschauer längst hatte - und zwar ohne einen Cent unserer Gebühren."

Der RTL-Mann sagte weiter: "Der Versuch, sich auf diesem Weg wenigstens noch einige jüngere Zuschauer zu sichern, ist ebenso hilflos wie ökonomisch widersinnig." Der Privatsender hat nach eigenen Angaben nicht für die Champions League mitgeboten.

"Auch dieser Fall macht wieder deutlich, dass es - wie von einigen Bundesländern bereits angedacht - einer grundsätzlichen Klärung der Belastung des Gebührenzahlers durch den Erwerb von Sportrechten bedarf", kritisierte auch der Präsident des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT), Jürgen Doetz, am Dienstag. "Das gilt insbesondere, wenn es sich um kommerziell hochinteressante Rechte handelt, für die es auch zahlreiche Interessenten in der Privatwirtschaft gibt, mit denen die Anstalten in einen Bieterwettstreit einsteigen", so Doetz.

Schächter spricht von wichtigem Baustein in Sportstrategie

Intendant Markus Schächter nannte die Champions League in einer ZDF-Mitteilung "einen wichtigen Baustein der Sportstrategie des Senders". Das Zweite hat sich zuletzt vom Boxen und vom Radsport zurückgezogen. "Die künftige Erweiterung auf bis zu vier deutsche Mannschaften wird noch mehr Fans in Deutschland für die stärkste Liga der Welt mobilisieren", sagte Schächter. Von 2012 an spielen die ersten drei Teams der Bundesliga in der europäischen Königsklasse, der Vierte kann sich zusätzlich qualifizieren.

Bei der privaten Konkurrenz war die Enttäuschung groß. "Wir bedauern sehr, dass sich die UEFA nicht für Sat 1 entschieden hat", sagte TV-Vorstand Bartl: "Wir hatten ein wirtschaftlich sehr gutes Angebot verbunden mit einem inhaltlich attraktiven und innovativen Konzept abgegeben."

Noch nicht vergeben sind die Free-TV-Rechte für die Europa League, die - wie die Champions League - noch bis 2012 von Sat 1 gezeigt wird. Der Privatsender kündigte jedoch an, er wolle sich nun "um andere Spitzenfußballrechte bemühen".

Vergabe weiterer attraktiver Fußball-TV-Rechte steht bevor

Die Vergabe der Champions League war nur der Anfang, denn innerhalb kurzer Zeit kommen weitere attraktive Fernsehrechte auf den Markt. Noch in diesem Jahr werden die Bundesliga und der DFB-Pokal sowie danach die Länderspiele ausgeschrieben. Dann wird auch die ARD mitpokern, die sich bei der Champions League zurückgehalten hat.

Das größte Rechtepaket sicherte sich am Dienstag erneut der Pay-TV-Sender Sky, der offensichtlich keine Konkurrenz hatte. Der Bezahlsender zeigt auch zukünftig alle Spiele der Champions League sowie in der Europa League mindestens alle Partien mit Bundesligisten. "Die neuen Rechteverträge sichern unseren Abonnenten noch mehr Exklusivität bei Spielen mit deutscher Beteiligung als bisher", kommentierte Sky-Vorstand Carsten Schmidt.


Quelle: http://www.digitalfernsehen.de vom 05.04.2011, 15:13 Uhr, Michael Rossmann, dpa/ar
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Champions League im ZDF: Lobende Worte und harte Kritik

Ungelesener Beitragvon techno-com » 7. April 2011 08:03

Der Chef der sächsischen Staatskanzlei Johannes Beermann (CDU) hat den Kauf der Champions-League-Rechte durch das ZDF verteidigt. Die Zeitungsverleger in Nordrhein-Westfalen äußern dagegen massive Kritik.

"Der Intendant hat dazu eine Verlautbarung abgegeben. Daraus ergibt sich, dass das ZDF dafür an anderen Stellen gespart hat", sagte Beermann am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. Nach ZDF-Angaben verzichtet der Sender dafür auf die Übertragung von Boxkämpfen und der Tour de France.

"Wenn das Budget nicht ausgeweitet wird, ist der Kauf aus meiner Sicht völlig in Ordnung". Private Konkurrenten hatten dem Sender zuvor Verschwendung von GEZ-Gebühren vorgeworfen. Das ZDF soll bis zu 54 Millionen Euro jährlich für die Rechte bezahlt haben, um nach 20.00 Uhr keine Sponsoringhinweise ausstrahlen zu müssen. Auch Beermann hatte ARD und ZDF zuletzt für einen "schleichenden Prozess der Selbstkommerzialisierung" kritisiert.

"Das ist für mich in diesem Fall keine Problematik", sagte Beermann, der im Auftrag der Ministerpräsidenten eine Arbeitsgruppe zur Beitragsstabilität der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten leitet. Private und öffentlich-rechtliche Sender seien gleichermaßen berechtigt, sportliche Großereignisse zu übertragen.

Mit deutlicher Verärgerung haben hingegen die Zeitungsverleger in Nordrhein-Westfalen auf die Vergabe der Champions-League-Übertragungen an das ZDF reagiert. Der Vorsitzende ihres Verbandes ZVNRW, Christian Nienhaus, nahm das zum Anlass, eine Neuformulierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunkauftrags zu fordern.

"Die Übertragung der Champions League durch das ZDF ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg in die Kommerzialisierung des öffentlichen Rundfunks", erklärte Nienhaus, der auch Geschäftsführer der WAZ-Zeitungsgruppe ist. Ein Unterschied zum privat finanzierten Fernsehen sei immer weniger zu erkennen.

Mit dem aus Gebühren finanzierten Erwerb kostspieliger Sportrechte werde ein Weg eingeschlagen, "der mit dem Grundversorgungsauftrag immer weniger in Einklang zu bringen ist". Nienhaus betonte, die NRW-Verleger unterstützten deshalb Bestrebungen, "den Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks neu zu justieren".


Quelle: http://www.digitalfernsehen.de vom 06.04.2011, 08:33 Uhr, ar/dpa
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