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86bibo hat geschrieben:Ich meinte eigentlich, das bei einem Legacy Anschluss die Dose nicht so wichtig ist. Da kann man zur Not das Kabel auch direkt an den Receiver ohne Dose anschließen (wird vermutlich auch millionenfach in Mietwohnungen gemacht).
Nur weil das millionenfach in Mietwohnungen von fachfremden Monteuern so gemacht wurde ist das immer noch kein Grund das es so auch richtig ist .... Antennendosen sehen nicht nur gut aus, die haben auch einen technischen Hintergrund.
Wobei sie an ihrer Anlage durch die Umprogrammierung vom Dur-Line DPC 32K auf 2x 16 eh keinen Legacy daran mehr haben und das keine Sache ist die akt. dann störend sein sollte.
86bibo hat geschrieben:Bei einer Unicable-Lösung funktioniert das nicht, da hier ja die durchgangsdämpfung gering sein muss um auch am letzten Receiver noch ausreichend Pegel zu haben.
Ob Unicable/JESS (Einkabel-Modus) oder Legacy (Multischalter-Modus) ist da ganz egal. Die Pegel und andere technische Sachen wie z.B. die "Entkopplung" zwischen den Antennendosen/Tunern muss einfach stimmen.
86bibo hat geschrieben:Der Potentialausgleich wurde im Gegensatz zu einigen anderen Dingen im Haus professionell ausgeführt. Alle Zuleitungen zum Multiswitch sowie der Antennenmast wurden ordentlich geerdet und an der Haupterdungsschiene angeklemmt.
Wenn dem so ist dann ist das alles absolut falsch, der Potentialausgleich darf niemals bei einer geerdeten Antenne direkt von der HES abgenommen werden.
Erklärung in Bild + Schrift unter
Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich
86bibo hat geschrieben:Nun zurück zum eigentlichen Thema. Mittlerweile sind wir eingezogen und ich habe auch einen Unicable Multiswitch installiert. Genauer gesagt den Dur-Line DPC-32 K mit Programmierung auf 2x16 Anschlüsse.
Für die Vollständigkeit vom Beitrag hier ein Screenshot ihrer Bestellung

- Bestellung User 86bibo
86bibo hat geschrieben:Die alten Leitungen bekommen noch ausreichend Signal ...
Wie haben sie das gemessen ?
86bibo hat geschrieben:Von dort aus habe ich einen Verteiler (Dur-Line 2FV) eingesetzt, der das Signal für EG und Keller aufteilt. Die Leitung im Keller funktioniert ebenfalls. Die Leitung im Erdgeschoss geht vom Verteiler in das Schlafzimmer, wo ich ebenfalls einen erfolgreichen Funktionstest mit der Dreambox durchgeführt habe. Die weitere Leitung zurück ins Wohnzimmer bekommt aber kein Signal. Ich konnte weder einen Sender schalten, noch führte ein Sendersuchlauf zu einem Erfolg.
Das ist unmöglich wenn da alles richtig angeschlossen wurde ... Wenn es dort wo die JAD318TRS geht und dann nur 12m Kabel folgen muss es dort wo die JAD307TRS sitzt dann auch gehen ..... 18db Auskoppeldämpfung bei der JAD318TRS abgezogen und nur die Durchgangsdämpfung dieser Antennendose auf das Kabel zur JAD307TRS (2db) + die Auskoppeldämpfung der JAD307TRS (7db) abgezogen hätten wir hier 9db die wir auf der Leitung (diese 12m bis zur JAD307TRS) verlieren könnten um nach der JAD307TRS nur den genau gleichen Pegel wie nach der JAD318TRS zu erreichen. Das müsste dann ein Kabel sein mit ca. 100db/100m Verlust, und das gibt es nicht.
Verlegen sie doch mal eine Freiluftverkabelung mit neuem Kabel vom Ausgang der JAD318TRS zum Eingang der JAD307TRS um auszuschließen das es an diesem Stück Kabel liegt. Weiterhin mal Ein-/Ausgangsbelegung der Dosen kontrollieren bzw. überhaupt einen richtigen Anschluss vom Koaxkabel in der Dose kontrolieren. Auch ggf. mal das Anschlusskabel nach der JAD307TRS wechseln, nicht das dort das Problem liegt.
86bibo hat geschrieben:Ich habe es im WZ auch schon ohne Dose versucht sowie im Schlafzimmer (erster Versuch) mit einer Jultec JAD314TRS.
Ob eine JAD318TRS oder eine JAD314TRS dort ist irrelevant für den Anschlussplatz für die JAD307TRS, beide Dosen (318/314) haben 2db Durchgangsdämpfung auf dem Durchlass-Weg zur JAD307TRS.
86bibo hat geschrieben:Das Kabel hab ich einzeln schon mal durchgeklingelt um einen Kabelbruch auszuschließen. Das hat einwandfrei funktioniert.
Hm ... damit kann man die ohmische Verbindung ("Durchgang") prüfen, aber nicht die Hochfrequenz auf diesem Weg (=Signalübertragung). Kabelanschlüsse genau prüfen + Freiluftverkabelung mal machen unter Umgehung diesr 12m also.
86bibo hat geschrieben:Was kann man hier machen? Ein Messgerät für die Signalstärke habe ich aber leider nicht. Würde ein Signalverstärker am Unicableanschluss auf dem Dachboden oder vor dem Verteiler im EG etwas bringen, wie z.b. der DUR-LINE V3024-R R?
Ich denke aus den errechneten Daten von oben nicht das es sich hier um ein Pegelproblem handelt ..... Pauschal immer Verstärker zur Beseitigung von Fehlern einbauen hilft auch nichts. Der Dur-Line DPC32K hat einen Ausgangspegel von 83dbµV, sollte es ein Pegelproblem sein wäre hier der Einsatz von einem besseren Multischalter schon von Anfang an die bessere Wahl gewesen (z.B. einen Jultec Schalter mit 93dbµV Ausgangspegel). Aber das wird nicht das relevante Problem hier sein denke ich....
86bibo hat geschrieben:PS: Ich habe derzeit die Stromeinspeisung des Multischalters am 2. Unicable Anschluss. Benötige ich den überhaupt, da der Multischalter auch eigentlich Strom vom angeschlossenen Kahtrein Multischalter bekommen sollte, oder?
Da der Dur-Line DPC 32 K selbst kein receivergespeister Multischalter ist benötigt dieser das Netzteil für seine Spannungsversorgung. Geräte von Jultec wären tlw. selbst voll receivergespeist und würden ein Netzteil nur für die LNB-Spannungsversorgung benötigen die in ihrem Fall dann aber vom vorhandenen Multischalter schon übernommen wäre. Dieser würde dann also tlw. kein eigenes Netzteil benötigen.
Wie haben sie das Netzteil angeschlossen am DPC 32 K ? Bitte nicht am 2. Ausgang, der ist ja bei ihnen umprogrammiert auf 2x 16 und somit kein "Legacy-Ausgang".