Wie den Umstieg auf Sat<IP realisieren?

Haben sie Fragen zu "Sat over IP" (SAT>IP) - Empfang über Netzwerk LAN/WLAN ?
(DVB-S/S2>IP / DVB-C>IP / Kabel>IP / DVB-T>IP)
Green0
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Wie den Umstieg auf Sat<IP realisieren?

Ungelesener Beitragvon Green0 » 30. Mai 2018 10:51

Guten Morgen zusammen,

ich bin gerade dabei umzuziehen und spiele nun mit dem Gedanken im neuen Haus keine rein klassische Satanlage mehr zu installieren, sondern eine Sat over IP / Sat2IP / Sat<IP oder wie auch immer man es nennen will ;-)

Nun klingt auf dem Papier der Xoro 8100 nach dem bestausgestatteten Server (inklusive 4K/UHD) auf dem Markt, aber ich bin nicht sicher, ob er tut was ich suche.

Man schliesst den 8100 an den LNB (in meinem Fall ein Quad LNB, eingebaut in eine noch zu bestellende Selfsat HD50D4) und dann das Netzwerkkabel an den Router. Soweit so klar.

Nun möchte ich aber nicht nur auf dem Handy oder Notebook schauen, sondern auch mehrere TVs damit verbinden. 3x via Amazon Fire TV und einmal einen Smart TV.
Auf allen kann ich Kodi mit z.B. TVHeadend installieren. Aber :

- Kann der 8100 als Headend Server arbeiten?
- Muss ich dafür einezusätzliche Software installieren?
- Was für ein Server läuft denn von Hause aus und welche Clientsoftware braucht man dafür?
- Da von Astra ursprünglich eingeführt, funktioniert es nur mit Astra Satelliten oder auch mit allen anderen?
- Kann ich einen USALS Rotor ansteuern oder funktionieren nur DiseqC? Folgefrage, falls USALS funktioniert und dieser ja nur an einem der 4 Kabel dranhängt, kann ich dem 8100 dann beibringen an welchem der Eingänge der USALS ist, damit er auch am richtigen den Impuls anlegt?
- Gibt es einen Unterschied zwischen Sat<IP (Xoro 8100) und dem, was meist als IPTV genannt wird? Oder kann ein Gerät mit nativer IPTV-Unterstützung auch SatIP mit dem Xoro 8100?

Allgemein ist das Thema noch sehr undurchsichtig, da irgendwie Sat<IP scheinbar nie Anklang gefunden hat. Sind die Menschen technisch nicht versiert genug oder ist die Technik nicht gut genug?

Würde mich freuen, wenn man hier etwas Licht ins Dunkel bringen könnte :-)
Zuletzt geändert von techno-com am 30. Mai 2018 14:07, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Edit by techno-com: das ist eine Anfrage Receiver-typisch, daher verschoben in diese Rubrik (hat mit Sat>IP so nichts zu tun was hier gefragt wird)



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Re: Wie den Umstieg auf Sat<IP realisieren?

Ungelesener Beitragvon techno-com » 30. Mai 2018 14:16

Hallo und Herzlich Willkommen im Forum vom Sat-Shop Heilbronn der diesen Receiver nicht führt und daher dazu keine Info geben kann....

Mehr zum Thema "Sat>IP" in der entsprechenden Rubrik (wo dieser Beitrag zuerst stand, dann aber verschoben wurde in die Rubrik für Receiver da sie hier wohl besser aufgehoben ist da eine typenspezifische Anfrage zu einem speziellen Gerät) wo viele Beiträge stehen die genau erklären wie das funktioniert, aber auch warum so etwas nicht für eine normale Versorgung anzuraten ist und man immer noch auf Koax setzen sollte/muss. Und auch diese Arten von Aufbau sind hier im Forum schon in allen Varianten besprochen das man auch dazu viel findet wenn man liest und/oder die Board-Suche verwendet.
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Re: Wie den Umstieg auf Sat<IP realisieren?

Ungelesener Beitragvon Green0 » 31. Mai 2018 00:39

Naja, ich habe bisher eher Antworten gefunden in Richtung "sehr, sehr aufwendig" oder "zu wenige Empfangsgeräte".
Aber das sind für mich keine richtigen Antworten.

Zum einen gibt es mittlerweile fast nur noch SmartTVs. Und einige davon haben eine oder mehrere Apps, die prinzipiell Sat<IP empfangen könnten. Und wer einen FireTV hat, der hat sowieso gar keine Probleme mehr.
Bandbreite sollte in einem modernen WLAN ebenfalls kein Problem sein. Ich habe locker Verbindungen mit mehreren hundert MBit/s pro Gerät. Streame aktuell bereits von NAS Servern UHD Content.

Insofern ist es wirklich nur noch eine Frage dessen, ob denn die Server funktionieren oder es da Restriktionen gibt und was die Serverhardware jeweils kann. Leider sind die Angaben der Hersteller komplett nutzlos. Egal welchen man anschaut, man findet keinerlei brauchbaren Infos. 2-3 Server geben 4k Support an. Der Rest sagt nichts. Können sie es also und bei Markteinführung gab es das nur noch nicht?

Gibt es echte technische Probleme auf Serverseite? Denn Router sollten kein Problem sein. Und Empfänger, da heute alles quasi "Computer", sollte auch funktionieren.

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Re: Wie den Umstieg auf Sat<IP realisieren?

Ungelesener Beitragvon techno-com » 31. Mai 2018 05:14

WLAN mehrere hundert MBit ? Guter Scherz ..
https://www.hna.de/netzwelt/welche-gesc ... 30947.html
Und mehr Erklärungen unter:
Datendurchsatz

Das ist ein Traum .....

Und soll das bedeuten das noch nicht einmal LAN dort vorhanden ist das mehrere Geräte parallel per Funk betrieben werden sollen ????
IP-Clienten haben aber wirklich schon ein paar sündhaft teure Panasonic Fernseher eingebaut ... also eine wahrhaft riesige und teure Auswahl seit Jahren...
Abgesehen davon zb Tein Receiver mit SAT-IP Client dann nur noch Songle-Receiver sind wenn sie per IP versorgt werden...

Aber soll wohl billig werden, oder ?
Nur so erklärt sich wie man sich so etwas so schön reden/denken kann ....
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Re: Wie den Umstieg auf Sat<IP realisieren?

Ungelesener Beitragvon Green0 » 31. Mai 2018 13:49

Okay, langsam :-)

Ja, mehrere hundert MBit/s, denn ich nutze das 5 Ghz Netz sowohl am Server als auch Client. Und real bekommt man da locker weit mehr hin, als jeder Sat-Stream brauchen dürfte. Selbst 4 parallele HD Sender sollten locker möglich sein. Selbst wenn sie mit 50 MBit/s ausstrahlen würden, was sie nicht tun.

Ich streame aktuell bereits UHD Filme mühelos vom NAS. Das NAS ist, wie dann auch der Sat<IP Server per Gigabit-Anschluss verbunden und jeder Client greift per WLAN zu. Kein Problem von 2 Clients gleichzeitig UHD Filme zu streamen.

Was im Fernseher verbaut ist ist, bei IPTV und SatIP völlig unwichtig. Klar, wer sehr rückständig denkt, der kauft sich dann einen dedizierten Client von irgendeinem Sat-Anbieter für mehrere hundert Euro. Aber wer technisch auch nur das kleinste bisschen Ahnung hat, der kauft nen FireTV oder Rasperry-Pi. 5 Ghz WLAN und komplett anpassbar. Auf einen solchen streame ich UHD Filme per KODI. Und so ein Teil kostet 65€. Und in allen Android-Fernsehern (das sind einige) ist das möglich. Selbst die SAT<IP App von Astra läuft auf einem FireTV. Natürlich kann ich die Funktionen noch nicht testen, weil der Server noch nicht existiert. Ich wollte ja rausfinden, was die Server können.

Denn genau hier liegt das Problem. Nicht die Clients sind das Problem. Die sind billig und leistungsstark. Darüber hinaus hochgradig anpassbar. Die Frage ist, ob die Hersteller der SAT-Seite was ordentliches produziert haben. Denn bei den meisten Sat-Receivern ist das eher mau und wer kann, der wechselt sofort auf enigma2 oder Titan.

Ist ja auch egal. Jedenfalls, WLAN schafft diese Datenmengen locker (zumal du Bandbreite durchaus pro Client nutzen kannst und somit es eh kaum Probleme geben dürfte, wenn der Server es aushält).
Oh, und schaust du mal deinen eigenen Link an, dann siehst du, dass 240 MBit allein beim n-Standard real machbar sind und deutlich mehr beim aktuellen ac-Standard. Und wer weiter schaut, der findet, dass selbst ein 65€ FireTV bereits die Standards 802.11a/b/g/n/ac erfüllt ;-)

Darüber hinaus, wie kommt man darauf, dass WLAN nicht ausreicht? Überlegt doch mal wo all die Haushalte weltweit ihr 4k Material herbekommen: WLAN! Ein 4k FireTV hat nichtmal einen Ethernet-Anschluss. Ausschliesslich WLAN. Und wer will denn behaupten, dass ein UHD Stream weniger Bandbreite braucht als ein HD Stream unserer deutschen Fernsehlandschaft? :-D

Jetzt ist mir klar, wieso solche Technik nicht in die Gänge kommt. Wenn die Menschen glauben, dass WLAN langsam wäre und man im Jahre 2018 Kabel zur Datenübertragung braucht ;-)

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Re: Wie den Umstieg auf Sat<IP realisieren?

Ungelesener Beitragvon techno-com » 1. Juni 2018 08:56

1x WLAN ist ja alles auch gar kein Problem, aber was passiert wenn mehrere Leute das parallel nutzen ?
Was ist mit Twin-Receivern, darauf gehen sie gar nicht ein ... ein Twin-Satreceiver der per Sat>IP versorgt wird ist auf einmal nur noch ein Single-Receiver ....
Und wenn ich nur an mich denke .... WLAN im ganzen Haus, ein Aberglaube .... trotz Repeater etc. sind Lücken vorhanden bzw. einfach nur ein schlechter Empfang. Es soll ja Häuser geben die etwas größer sind und tlw. die WLAN-Sender sogar im Keller stehen wo sie nicht gerade störend dann im Wohnraum rum stehen ....

Von daher bleibe ich immer wieder dabei, wer an Koax spart ist selbst schuld.

Green0 hat geschrieben:Jetzt ist mir klar, wieso solche Technik nicht in die Gänge kommt. Wenn die Menschen glauben, dass WLAN langsam wäre und man im Jahre 2018 Kabel zur Datenübertragung braucht

Kann ggf. auch daran liegen das es wenig Leute gibt die wirklich ein super lauffähiges System aufgebaut haben und darüber eben recht wenig zu berichten ist.
Und ich rede von einer kompletten Hausversorgung, nicht von nur einem Raum in Single-Versorgung.
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Re: Wie den Umstieg auf Sat<IP realisieren?

Ungelesener Beitragvon Green0 » 7. Juni 2018 23:50

Klar, wenn man ein ganzes Haus versorgen will/muss, dann würde ich auch nicht nur mit einem Router arbeiten. Auch nicht mit Repeatern, weil die automatisch die Geschwindigkeit halbieren. In einem solchen Fall würde ich entweder per PowerLAN arbeiten, oder versuchen ein Gigabit-Kabel pro Stock zu legen mit jeweils einem Router. Natürlich ginge auch Router EG --> PowerLAN 1.OG --> Router 1.OG. Sollte ebenfalls eine saubere Abdeckung liefern.

Ansonsten ist es ja kein Problem parallel zu schauen. Wie ich schon sagte, ich habe es bei mir getestet (126 m² Wohnung) und ich kann parallel auf drei FireTVs FullHD bzw. an einem auch 4k streamen. Das Netzwerk macht es mit. Ohne ruckeln. Denn jeder hat ja eine eigene Verbindung. Respektive aufnehmen ist es natürlich so eine Sache. Dazu bräuchte man wiederum eine Software, die aufnehmen und gleichzeitig wiedergeben kann. Da müsste ich schauen, ob es solche Erweiterungen für KODI gibt. Da sehe ich dann eher mal ne Grenze. Aber eigentlich eher die Rechenleistung des FireTV als die WLAN-Geschwindigkeit.

Würde man an 4 1Endgeräte (vom Quad-LNB) gleichzeitg einen 4k Sender streamen, dann würde ich mir langsam Gedanken über die Bandbreite machen. Aber bis 4k endlich per Satellit verfügbar ist, haben wir vermutlich schon längst wieder den nächsten WiFi-Standard ;-)
Und im Zweifel gibt es Gigabit PowerLAN. Das sollte auch dafür reichen.

Das setzt aber alles voraus, dass die Server in der Lage sind diese Leistung auch zu bringen. Wenn der Server schon Probleme hätte 4 UHD Sender gleichzeitig in IPTV umzuwandeln, dann ist natürlich alles andere hinfällig. Deshalb der Versuch herauszufinden, was die aktuellen Server wirklich können. Aber da fehlen durchweg die Informationsquellen. Ebenso, wie gut die Bildqualität ist. Wenn natürlich das Bild verschlechtert wird aufgrund des Servers, dann wird es auch wieder uninteressant.

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Re: Wie den Umstieg auf Sat<IP realisieren?

Ungelesener Beitragvon Der_Marco » 5. Juli 2018 11:41

So, ich bin zufällig über diesen thread gestolpert und kann einiges nicht unwidersprochen stehen lassen :-)
Wir haben das komplette Haus mit SAT>IP versorgt. Das liegt einerseits daran, dass WLAN überall stabil verfügbar ist (Ubiquity WLAN APs in drei relevanten Gebäudeteilen) und die Stellen wo Fernseher stehen (Wohnzimmer/Schlafzimmer) zudem auch eine LAN Dose liegt. Einschränkend muss ich sagen, wir haben keine 4k Fernseher, nur Full-HD. Das wird sich auch ohne Defekte nicht ändern, da ich ohnehin schlecht sehe ;-)
Wir haben uns bei der Renovierung bewusst gegen Coax und für LAN Kabel entschieden, da IP einfach flexibler ist.
An der SAT-Schüssel mit Unicable LNB hängt ein Digibit Receiver. Im Netzwerk läuft ein TVHeadend-Server auf einem NAS System 24/7. Das ist sozusagen der Videorecorder/Server. Selbstgebaut, ein Intel NUC mit Celeron, Debian Linux und 750GB Platte. Ausser dem bekommt auch noch ein Kathrein UFS 916 Receiver das Signal. Der ist damit immer noch ein Twin-Receiver. Es gibt keine Unterschiede bei der Bedienung im Vergleich zum Coaxkabel. Lediglich der Start aus dem Standby dauert manchmal sehr lange.
Die übrigen Empfangsgeräte sind Apple TV 4 im Schlafzimmer und Wohnzimmer und diverse iPads. Auf allen läuft der TVHeadend-Client. Das hat den Charme, dass nur ein kleines Kästchen rumsteht, das wirklich alles bedienen kann und die Bedienung überall identisch ist. Das brauch ich für meine Frau. Apple-TV deshalb, weil es die einzige externe Box ist, die ich kenne, die alle relevanten Streaminganbieter kann. (Amazon/Sky Ticket/Netflix) Und ausserdem, weil bei uns sonst eh alles von Apple ist.

Untern Strich bin ich hochzufrieden. Die Übertragung ist äußerst stabil, wir haben keine nennenswerten Probleme. Aufnahmen lassen sich spielend überall starten und ansehen. Ich kann im Wohnzimmer anfangen und im Schlafzimmer weiterschauen (MrMC Mediacenter mit TVH Client). Ich kann automatisch Aufnahmen nach Stichworten anlegen lassen. Wenn z.B. in der Beschreibung im EPG der Name "Pavarotti" auftaucht, wird die Sendung aufgenommen. Für mich die eindeutig flexiblere und modernere Art und Weise, es führt kein Weg mehr zurück. Der Weg bis hierher war aber zugegeben lang und steinig. TVHeadend ist dabei ein wesentliches Element. Die reine SAT>IP App auf dem iPad z.B., ist lange nicht so gut. Und es gibt auch für uns keine brauchbare App für das Apple-TV.

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Re: Wie den Umstieg auf Sat<IP realisieren?

Ungelesener Beitragvon techno-com » 5. Juli 2018 12:05

Der_Marco hat geschrieben:Das liegt einerseits daran, dass WLAN überall stabil verfügbar ist (Ubiquity WLAN APs ...

Und daran scheitert schon bei 99% der Aufbau ....

Der_Marco hat geschrieben:An der SAT-Schüssel mit Unicable LNB ....

4 UBs dann, max. Versorgung von 4 Tunern ... in einem Einfamilienhaus mit Twin-Receiver (Twin-Versorgung) im Wohnzimmer, für uneingeschränkte Nutzung alleine von PiP notwendig, und dazu dann noch ein TV im Schlafzimmer und im Kinderzimmer... fertig ist die Versorgung ! Hat man noch ein Büro/2. Kinderzimmer/Gästezimmer oder einen Hobbyraum oder möchte man dann auch noch etwas auf ein Handheld (Tablet/Handy) parallel streamen ist es aus mit ihrer Versorgung. Dann muss schon wieder ein Unicable-/JESS-Multischalter her für mehr UB-Versorgungen (mehr Tuner-Versorgungen) und ihr IP-Server ist nur für 4 Versorgungen ausgelegt, fängt da wieder die nächst höhere Stufe von Gerät an.
Konfiguration ist mehr Netzwerk-Technik, da wäre ich wirklich schon Tage nur am Einrichten und wenn was mal umgestellt werden muss geht es von vorne los ... hatte ich gerade bei meinem Türsprech-Telefon ... war defekt, musste zur Reparatur ... also es zurück kam war ich Stunden mit der Wieder-Einrichtung beschäftigt und war froh das ich das wieder hin bekommen habe.

Der_Marco hat geschrieben:Wir haben uns bei der Renovierung bewusst gegen Coax und für LAN Kabel entschieden, da IP einfach flexibler ist.

Was ist "flexibler" ? Können sie einen Sky-Receiver verwenden, können sie einen HD+ Receiver verwenden ? Was haben sie für einen Receiver im TV eingebaut der mit der TV-Fernbedienung das alles kontrolliert/steuert oder steht da ein Beistell-Gerät immer nebendran mit einer 2. FB dann ?
Flexibel, erweiterbar und immer der Einsatz von allen Geräten die im Standard zur Verfügung stehen ist Koax ... und ich habe wöchtentlich Hotels/Pensionen die sich ärgern nur auf Netzwerk-Kabel gesetzt zu haben da ihnen jetzt das Koaxkabel für 100€ fehlt. Die nehmen jetzt viel viel Geld in die Hand für eine Technik die dann noch einen Netzwerk-Spezialisten erforder um das einzurichten.
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Re: Wie den Umstieg auf Sat<IP realisieren?

Ungelesener Beitragvon Der_Marco » 5. Juli 2018 13:10

techno-com hat geschrieben:Und daran scheitert schon bei 99% der Aufbau ....

Da mag ich berufsbedingt Vorteile haben, das mag sein.

techno-com hat geschrieben:4 UBs dann, max. Versorgung von 4 Tunern ... in einem Einfamilienhaus mit Twin-Receiver (Twin-Versorgung) im Wohnzimmer, für uneingeschränkte Nutzung alleine von PiP notwendig, und dazu dann noch ein TV im Schlafzimmer und im Kinderzimmer... fertig ist die Versorgung ! Hat man noch ein Büro/2. Kinderzimmer/Gästezimmer oder einen Hobbyraum oder möchte man dann auch noch etwas auf ein Handheld (Tablet/Handy) parallel streamen ist es aus mit ihrer Versorgung.

Da verstehe ich jetzt nicht, was der Nachteil sein soll. Bei der IP Lösung sind nur 4 gleichzeitig möglich, richtig, allerdings sind die freien Slots, anders als bei der Kabellösung, überall verfügbar und nicht an ein Gerät gebunden. PiP braucht nur dann zwei, wenn ich es denn auch wirklich nutzen will. Bei einer 4 köpfigen Familie kommt es seltener vor als man denkt, dass wirklich alle Tuner belegt sind. Bei 4 Coax Kabeln können ja auch nur 4 gleichzeitig schauen, die aber an den Ort gebunden sind wo die Dose liegt. Oder eben man investiert auch hier in zusätzliche Technik.

techno-com hat geschrieben:Was ist "flexibler" ? Können sie einen Sky-Receiver verwenden, können sie einen HD+ Receiver verwenden ? Was haben sie für einen Receiver im TV eingebaut der mit der TV-Fernbedienung das alles kontrolliert/steuert oder steht da ein Beistell-Gerät immer nebendran mit einer 2. FB dann ?

Wir benutzen eine Logitech Harmony Fernbedienung und natürlich steht da ein weiteres Gerät (Apple TV) neben dran. Neben Bluray Player, AV-Receiver, CD-Player, ...
Ich habe weder Sky-Receiver, da wir Sky Ticket nutzen, noch einen HD+ Receiver, da mir das Programm der privaten zu schlecht ist, um dafür Geld zu bezahlen. Ich will gar nicht sagen, dass SAT>IP für jede Situation die beste Lösung ist, wobei ich meine, dass es auch für CI+ Lösungen geben soll.
Flexibler ist es für mich, weil da einfach Daten drüber laufen. Das kann alles sein und auch noch gleichzeitig. Telefon, TV, Surfen, ... bisher reicht das eine Kabel für alles.

techno-com hat geschrieben:Flexibel, erweiterbar und immer der Einsatz von allen Geräten die im Standard zur Verfügung stehen ist Koax ... und ich habe wöchtentlich Hotels/Pensionen die sich ärgern nur auf Netzwerk-Kabel gesetzt zu haben da ihnen jetzt das Koaxkabel für 100€ fehlt. Die nehmen jetzt viel viel Geld in die Hand für eine Technik die dann noch einen Netzwerk-Spezialisten erforder um das einzurichten.

Da will ich nicht widersprechen. Für so einen Einsatz sicher die bessere Lösung, weil in der Regel jeder einen Fernseher bedienen kann.

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Re: Wie den Umstieg auf Sat<IP realisieren?

Ungelesener Beitragvon techno-com » 5. Juli 2018 13:19

Der_Marco hat geschrieben:Da verstehe ich jetzt nicht, was der Nachteil sein soll. Bei der IP Lösung sind nur 4 gleichzeitig möglich, richtig, allerdings sind die freien Slots, anders als bei der Kabellösung, überall verfügbar und nicht an ein Gerät gebunden. PiP braucht nur dann zwei, wenn ich es denn auch wirklich nutzen will. Bei einer 4 köpfigen Familie kommt es seltener vor als man denkt, dass wirklich alle Tuner belegt sind. Bei 4 Coax Kabeln können ja auch nur 4 gleichzeitig schauen, die aber an den Ort gebunden sind wo die Dose liegt. Oder eben man investiert auch hier in zusätzliche Technik.

Das ist es ....
Bei einer Satanlage verlege ich in jedes Zimmer ein Kabel, dort wo ein Twin-Receiver stehen und betrieben werden soll 2 ... und wenn dann ein FBC-Tuner/Frontend Gerät da hin soll versorge ich das per Unicable mit 8 Unicable-UBs und kann so 8 Tuner parallel mit nur einem Koaxkabel versorgen ...
Von dort kann ich dann 8 Handhelds (IP-TV/IPTV für Tablet/Handy) versorgen, per Plug-In "Remote Channel Stream Converter" sogar 8 Tuner per Netzwerk wie das per Sat>IP auch geht .. nur mit dem Vorteil das ich dort ganz normale Receiver (Enigma² Linux Receiver / heute schon "Standard") verwenden ....
Brauche ich diesen Schnick-Schnack nicht kann ich die DVB-S/S2 Tuner im TV direkt verwenden und kann an unendliche vielen Abnahmeplätzen das schauen was ich will und parallel aufnehmen, diese Receiver bieten sogar die direkte Aufzeichnung auf eine NAS an das ich das dann an jedem anderen Receiver wieder anschauen kann....
Der Clou .. habe ich in diesem Receiver eine HD+ Karte (eingeschränkt nutzbar sogar mit Sky-Karte möglich) kann ich das auf JEDEM der per Remote angeschlossenen Geräte auch anschauen.

https://youtu.be/qIlfQHr0nYw

https://www.youtube.com/watch?v=3Xgg4r4dUFI

Und wie man das dann per Koax-Versorgung aufbaut, ganz einfache Sache die nur mit der Sat-Technik zu tun hat und da wenig Netzwerk-Einstellungen überhaupt notwendig sind (eigentlich gar keine da nur in unter einer Minute das PlugIn konfiguriert werden muss), kann man unter Kombinierter Sat-IP Server und Receiver?? ersehen. Hunderte Male hier im Forum sicher schon durchgeführt, und wenn dann mehr als 4 Leute schauen wollen (oder nur 2 davon ggf. etwas aufnehmen möchten das so nur noch 2x live schauen möglich wäre bei der Begrenzung auf 4 Tuner-Versorgungen) dann geht das damit ohne Probleme.
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Re: Wie den Umstieg auf Sat<IP realisieren?

Ungelesener Beitragvon Der_Marco » 5. Juli 2018 14:59

techno-com hat geschrieben:Das ist es ....
Bei einer Satanlage verlege ich in jedes Zimmer ein Kabel, dort wo ein Twin-Receiver stehen und betrieben werden soll 2 ... und wenn dann ein FBC-Tuner/Frontend Gerät da hin soll versorge ich das per Unicable mit 8 Unicable-UBs und kann so 8 Tuner parallel mit nur einem Koaxkabel versorgen ...
Von dort kann ich dann 8 Handhelds (IP-TV/IPTV für Tablet/Handy) versorgen, per Plug-In "Remote Channel Stream Converter" sogar 8 Tuner per Netzwerk wie das per Sat>IP auch geht .. nur mit dem Vorteil das ich dort ganz normale Receiver (Enigma² Linux Receiver / heute schon "Standard") verwenden ....

Wir hatten erst mal keine Ahnung, welches Zimmer bei uns überhaupt mit einem Fernseher ausgestattet wird und an welchem Ende der stehen wird. Da kam mir die Technik gerade recht, weil wir jetzt in jedem Zimmer nur ein Kabel liegen haben oder gleich WLAN nutzen und auch beim Grillen nicht z.B. auf Fußball am iPad verzichten müssen. WLAN bedeutet hier aber ausdrücklich nicht eine Fritzbox mal irgendwo hinstellen. Dazu ein zentraler Server, der alles verwaltet, das ist so mein Ding. Alle Clients haben Zugriff auf die exakt gleichen Inhalte, und werden gleich bedient. Der Fernseher genau so wie das iPad oder iPhone, alles lässt sich überall steuern.
Ich würde meinen Schwiegereltern das aber garantiert nicht hinstellen, die haben ihren Technisat und sind glücklich, dass der Fernseher läuft.

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Re: Wie den Umstieg auf Sat<IP realisieren?

Ungelesener Beitragvon Green0 » 5. Juli 2018 20:11

Ich sehe auch kein Problem darin nur 4 Empfänger gleichzeitig betreiben zu können. Wie oft kommt es schon vor, dass man mehr als 4 Geräte gleichzeitig laufen hat? Zumal vermutlich die IP Lösung ebenso in der Lage ist pro Transponder mehr als einen Sender gleichzeitig anzuzeigen. Heisst, vier Leute müssten auf 5 Transpondern gleichzeitig schauen....
Und ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass soooo viele Leute Unicable für 8 betreiben. Viele maximal eine Anlage für 4 Teilnehmer.

Das Problem mit dem Aufbauen und Einrichten verstehe ich. Aber genau hier sehe ich ja das ganz ganz große Problem der Hersteller... und vermutlich ist das Community-bedingt.
Es wäre überhaupt kein Problem einen Sat>IP Server zu bauen, der vorkonfiguriert alles macht. Es müsste einfach ein Linux Gerät her auf dem ein TVHeadEnd läuft und der vorkonfiguriert arbeitet. Die Clients können dann per UPnP o.ä. den Server erkennen und sich verbinden. Wäre kein Thema.
ABER, wenn natürlich die Community sich gegen Technik wehrt und die Sathersteller ohnehin nicht gerade für ausgereifte Produkte bekannt sind, dann wird es eng.

Wenn ich da an meine aktive Kathrein-Zeit in Foren denke, wo wir die 910 auf e² umgestellt und später auf TitanNit umgestellt haben, dann muss ich einfach sagen, dass die Produkte, die die Sathersteller verkaufen einfach auf Softwareseite der absolute Müll sind. Und die aktuellen Geräte sind nicht wirklich besser. Hässliche Menus. Umständliche Menus. Viel zu primitiv. Da sollte man sich mal eine Scheibe von einem FireTV abschneiden. Und der kostet weniger als ne Satbox.

Und wenn man mal überlegt, dass man sich die ganze Hardware sparen kann indem man eine handvoll FireTV Sticks für 40€ kauft, dann spart man selbst mit nem Server noch Geld. Und hat mehr Funktionen und Komfort.

Schade eigentlich, dass der Sat-Markt derart rückständig ist.

P.S.: Einen extra Server würde ich nämlich eigentlich ungerne bauen müssen. Da würde ich lieber 100€ für einen dedizierten Sat>IP Server ausgeben, wenn es einen anständigen auf dem Markt gäbe. Denn NAS habe ich eh zwei und die hätte ich lieber unabhängig vom Sat Server.

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Re: Wie den Umstieg auf Sat<IP realisieren?

Ungelesener Beitragvon techno-com » 6. Juli 2018 09:32

Hallo noch einmal :1119

Der_Marco hat geschrieben:Wir hatten erst mal keine Ahnung, welches Zimmer bei uns überhaupt mit einem Fernseher ausgestattet wird und an welchem Ende der stehen wird.

Naja, aber ich weiß vorher zumindest in den Schlafzimmern wo ich das Bett hinstelle, wo Schränke stehen und wo dann der Fernseher hier passt ....
Ich muss/kann ja auch Lichtschalter neben dem Bett einplanen, und alleine schon dafür muss genau bekannt sein wo das Bett dann steht. Steckdosen neben den beiden Betten sind auch eine schöne Sache, aber auch dafür sollte man dann wissen wo das Bett steht. Alles eine Sache der Planung vorab.

Der_Marco hat geschrieben:Da kam mir die Technik gerade recht, weil wir jetzt in jedem Zimmer nur ein Kabel liegen haben ...

Nur ein LAN-Kabel pro Zimmer und das wird jetzt für "TV" genutzt .... sauber, dann ist keines mehr da für wirkliche PC-Anwendungen.
Unterversorgung wenn man alleine bei vielen schon sieht das dort dann Geräte stehen die gar nicht bzw. nur "schlechter" über WLAN funktionieren (Wii, Playstation, Netzwerkdrucker, PC ....).

Der_Marco hat geschrieben:.. oder gleich WLAN nutzen und auch beim Grillen nicht z.B. auf Fußball am iPad verzichten müssen.

Das kann ein E² Linux Receiver alleine und benötigt dafür keine extra Sat>IP Hardware, hatte ich ja oben schon ein Video dazu verlinkt/eingefügt.
Sogar per Air-Player
https://www.youtube.com/watch?v=gdza5rfBprw
Und hier noch ein Video
https://www.youtube.com/watch?v=RpaoCuU0AI8
IPTV-Streams gehen natürlicih ebenso direkt über die Box.

Der_Marco hat geschrieben:WLAN bedeutet hier aber ausdrücklich nicht eine Fritzbox mal irgendwo hinstellen.

Und da scheitert es bei den meisten schon .... nicht nur am Aufbau, oft auch am Wille sich das Haus mit WLAN vollzublasen, ich kenne genug die gänzlich darauf verzichten.

Der_Marco hat geschrieben:Ich würde meinen Schwiegereltern das aber garantiert nicht hinstellen, die haben ihren Technisat und sind glücklich, dass der Fernseher läuft.

Und da sind wir dann wieder beim "alten" Koaxkabel in der Versorgung, sei es für Sat, Kabel oder auch DVB-T2.


Green0 hat geschrieben:Ich sehe auch kein Problem darin nur 4 Empfänger gleichzeitig betreiben zu können. Wie oft kommt es schon vor, dass man mehr als 4 Geräte gleichzeitig laufen hat?

Es kommt nicht oft vor, aber das 2 Aufnahmen im Wohnzimmer laufen und ich ein 3. Programm anschauen ist im Jahr sicherlich 2-6x der Fall. Dann sitzt aber mein Kleiner ggf. noch in seinem Zimmer und hat den TV an und wenn alles dazu kommt meine Frau noch im Schlafzimmer ihr Soup... und schon sind wir bei 5, bei nur einem Kind im Haus. Dann startet noch der Enigma-Receiver und holt sich seine EPG-Daten rein, wieder ein Tuner der in Nutzung ist.

Green0 hat geschrieben:Und ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass soooo viele Leute Unicable für 8 betreiben. Viele maximal eine Anlage für 4 Teilnehmer.

4 Endgeräte (Tuner) sind heute schon für ein Gerät im Wohnzimmer schon für viele eine Unterversorgung, den die neuen FBC-Tuner/Frontends können per Sat-Einkabeltechnik (Unicable EN50494 / JESS EN50607) mit bis zu 8 Tunern versorgt werden ... und das ist oft gewünscht (für was auch immer und ich sage 2-4 Tuner-Versorgungen am Hauptreceiver reichen locker aus), den die Rubrik hier Fragen zu digitalen SAT- Einkabelsystemen ist voll mit solchen Anfragen. Und das sind dann 2-8 Tuner-Versorgungen NUR im Wohnzimmer, dazu kommt noch Schlafzimmer, 1-3 Kinderzimmer, Gästezimmer, Büro, Hobbyraum ...). Per Koax alles machbar, super einfach ....

Green0 hat geschrieben:Und wenn man mal überlegt, dass man sich die ganze Hardware sparen kann indem man eine handvoll FireTV Sticks für 40€ kauft, dann spart man selbst mit nem Server noch Geld. Und hat mehr Funktionen und Komfort.

Ich höre hier sehr oft das Wort "sparen", leider aber auch an den günstigen Koaxkabeln die 20 Jahre in der Wand sicher liegen würde und ihre Arbeit auf einfachste Art verrichten könnten ohne "spezielle Aufbauten".
Kann der FireTV-Stick eine Aufnahme machen und gleichzeitig ein anderes Programm live darstellen oder müsste ich dann schon 2 dieser Geräte installieren ?
Funktionen + Komfort über einen E² Receiver noch nie kennengelernt glaube ich, ich möchte diese Geräte nicht mehr missen und über HDMI-CEC schaltet der Receiver sogar meinen AV-Verstärker + TV automatisch mit an wenn ich ihn starte, heißt die TV und AV-Receiver FB bleibt im Schrank ... Lautstärke-Regelung des AV-Verstärkers macht die FB vom Receiver, der Knopf am AV-Verstärker dreht sich magisch wenn ich die Lautstärke an der Receiver-FB regele .. dank HDMI-CEC.
Gleiches auch im Schlafzimmer, nur dort ohne AV-Verstärker ... TV-FB liegt ohne Batterien drin seit Jahren in der Schublade.

Green0 hat geschrieben:Schade eigentlich, dass der Sat-Markt derart rückständig ist.

Sat>IP wurde mal versucht direkt über SES-Astra auf dem Markt zu etablieren, wurde NIE richtig angenommen ... warum soll dann dort weiter gemacht werden, überhaupt so heute alle guten Receiver diese Funktionen schon unterstützen (genug dazu hier schon geschrieben) ?
Der Markt gibt das her was gewünscht und gekauft wird, und Sat>IP ist da durchgefallen ... Totes Kind mittlerweile.
Vielleicht sind wir nicht günstiger als ein Discounter oder reiner Online-Kartonschieber, aber sicherlich besser !
Normkonforme Beratung und Bau sind bei uns selbstverständlich.
Sat-Shop Heilbronn Kunden können sich auch nach dem Kauf auf unseren besten Service verlassen
Hier im Forum wird kein After-Sales-Support für Fremdkäufe geleistet !! Wenden Sie sich dazu an ihren Verkäufer ......

Tristan Uhde
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Wichtiger Hinweis:Zuständigkeiten verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) und Blitzschutzfachkräfte
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Wir erteilen hier keine Rechtsberatung, unsere Hinweise sind nach bestem Wissen und bedürfen einer entsprechenden juristischen/technischen weiteren Beratung.


 


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