Digital-Umstieg: Was ändert sich für Satellitenzuschauer ?

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Digital-Umstieg: Was ändert sich für Satellitenzuschauer ?

Ungelesener Beitragvon techno-com » 28. April 2012 06:39

Digital-Umstieg: Was ändert sich für Satellitenzuschauer ?

Am 30. April 2012 um 3.00 Uhr morgens ist es so weit! Exakt zu diesem Termin erfolgt die Analogabschaltung auf Astra 19,2 Grad Ost. Danach ist die Fernsehwelt nur noch digital. Doch welche Veränderungen und Vorteile ergeben sich konkret für den Sat-Zuschauer bei der Umstellung?

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Das digitale Fernsehen bietet ein vielfach größeres TV-Angebot. Beispielsweise kann man auch die digitalen Spartenkanäle von ARD und ZDF empfangen
Bild: Auerbach Verlag

Natürlich gehen keine der alten TV-Sender verloren. Ganz im Gegenteil: Die Programmvielfalt erhöht sich in hohem Maße. Durch die Komprimierung des Signals können via Satellit bis zu zehn TV-Kanäle auf einer bislang analog genutzten Frequenz gesendet werden. Über Astra 19,2 Grad Ost werden beispielsweise 290 TV- sowie 180 Radiosender digital übertragen, Tendenz steigend.

Neben der großen Palette an deutschsprachigen Fernsehsendern stehen über Astra 19,2 Grad Ost zudem eine Vielzahl an fremdsprachigen Kanälen zur Verfügung. Und auch im Hinblick auf die unterschiedlichen Genres kommt jeder auf seine Kosten. Dank digitalem Satellitenfernsehen werden noch mehr News, Dokumentationen, Filme oder Serien geboten. Außerdem können heimische Regionalprogramme empfangen werden, die Landes- und Regionalprogramme der ARD sowie die Regionalfenster bei Sat.1 und RTL.

Nicht zu vergessen sind weiterhin die vielfältigen Bezahlsender der deutschen Pay-TV-Anbieter, die gegen eine monatliche Gebühr Live-Sport-Übertragungen, exklusive Spielfilme oder auch Erotik-Programme ausstrahlen. Diese Programme werden seit Langem ausschließlich digital und verschlüsselt ausgestrahlt und verlangen zum Entschlüsseln eine Smartcard vom Anbieter. Für Deutschland und Österreich ist vordergründig der Premium-Anbieter Sky von Bedeutung, der auf rund 70 Kanälen sämtliche Interessengebiete abdeckt.

Gleichzeitig mit dem Ende des analogen Satelliten-TV werden aber auch das analoge Satellitenradio und das Astra-Digitalradio abgeschaltet. Bereits heute sind allerdings alle Radiosender digital per Satellit im sogenannten DVB-S-Standard zu empfangen. Über Astra 19,2 Grad Ost sind es derzeit rund 180 digitale Stationen, die empfangen werden können.

Bessere Bild- und Tonqualität
Die durch die Analogabschaltung gewonnene Übertragungsbandbreite, kann natürlich auch für HDTV (High Definition Television) genutzt werden. Dies macht sich schon jetzt bei den bereits vorhandenen HD-Sendern bemerkbar. Immer mehr Sender bieten ihre Programme zusätzlich zur Standardauflösung in HD an. Der digitale Empfang ist die Basis für dieses brillante Fernseherlebnis.

Neben der deutlich verbesserten Bildqualität profitiert auch der Musik- und Tonliebhaber vom digitalen Satellitenfernsehen. Ein in Stereo verbreitetes Hörfunkprogramm wird mit einer Datenrate von 320 kbit/s ausgestrahlt. Dadurch wird die Tonqualität im Vergleich zum analogen Radioempfang erheblich gesteigert. Zusätzlich bietet DVB-S-Radio einzelne Sendungen im Mehrkanalton (Dolby Digital 5.1) an. Das Heimkinoformat Dolby 5.1 ist aber auch längst fester Bestandteil des digitalen Fernsehalltags. Spielfilme, Serien und hochkarätige Liveveranstaltungen lassen sich damit erst so richtig in den eigenen vier Wänden erleben.

Der gute Ton erklingt nicht nur auf Deutsch. Vor allem Premium-Pay-TV-Sender bieten auf mehreren Tonspuren neben der deutschen Synchronisation auch die Originalversion an. Somit können Zuschauer Filme und Serien alternativ auch auf im Originalton genießen.

Keine Mehrkosten durch Digital-TV

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Bis auf einen Receiverkauf fallen beim Digital-Umstieg in der Regel keine weiteren Kosten an
Bild: Photocase

Für die Umstellung auf digitales Satellitenfernsehen müssen Sie selbst nichts bezahlen, nur die notwendigen Empfangsgeräte müssen eventuell neu gekauft werden. Meist reicht es, wenn Sie sich einen neuen digitalen Sat-Receiver zulegen. Nur in den seltensten Fällen ist der Kauf eines neuen LNB nötig.

Prinzipiell können Sie auch Ihren alten Röhrenfernseher weiter verwenden. Allerdings haben gerade ältere Geräte keine digitalen Anschlüsse. Das führt dazu, dass ein Teil der Bildqualität verloren geht, wenn das TV-Signal mit einem analogen Scartkabel zum Fernsehgerät geleitet wird. Darum ist es empfehlenswert gleich auf einen HD-fähigen Receiver und Fernseher umzurüsten, um in naher Zukunft auch eine Reihe von HDTV-Sendern zu genießen.

Monatliche Gebühren fallen nur dann an, wenn Sie das Angebot des Bezahlsenders Sky nutzen wollen. Der Empfang der hochauflösenden Privatsender der HD-Plus-Plattform ist zudem auch möglich, jedoch nur im ersten Jahr kostenlos. Danach fällt eine Jahresgebühr von 50 Euro an.

Kabelfernsehen und UKW nicht betroffen
Das Ende der analogen Übertragung von Fernseh- und Radiosendern findet vorerst nur über Satellit statt. Die Ausstrahlung von Radioprogrammen über UKW ist selbstverständlich nicht von der Abschaltung betroffen.

Für das analoge Kabelfernsehen gibt es zudem noch keinen Abschaltzeitpunkt. Bislang sind noch von keinem großen Kabelbetreiber Pläne bekannt, wann es zu einer vollständigen Umstellung aller Kunden in diesem Zeitrahmen kommen wird. Der Betrieb und die Kanalbelegung beim Kabelfernsehen wird in Deutschland durch die Landesmedienanstalten des jeweiligen Bundeslandes genehmigt.

Breite Palette an Zusatzfunktionen

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Eine elektronische Programmzeitschrift ermöglicht eine bessere Orientierung und erleichtert Timerprogrammierungen
Bild: Auerbach Verlag

Digitales Fernsehen bedeutet in ersten Linie auch eine ganze Reihe an Zusatzfunktionen, die dem analogen Zuschauer verwehrt bleiben. Neben dem Videotext bekommt man darüber hinaus viele weitere Informationsquellen zur Verfügung gestellt. Zu erwähnen ist hier der elektronische Programmführer (EPG), der nicht nur Informationen zur laufenden Sendung bietet, sondern auch das Fernsehprogramm der kommenden Tage anzeigt. Mit einem aufnahmegeeigneten Receiver können Sie zudem über den EPG ihre Aufnahmen programmieren.

Der neueste Trend im digitalen TV-Bereich nennt sich HbbTV oder SmartTV und bezeichnet die Verschmelzung von Internet und Fernsehen. Es handelt sich hierbei um eine Art Videotext 2.0 mit vielfältigen Möglichkeiten. Den HbbTV-Dienst bieten bereits etliche öffentlich-rechtliche und auch private Sender an. Zudem bieten mittlerwiele schon viele Receiver- und TV-Hersteller den Zugriff auf ein eigenes Smart-TV-Portal an.

Für alle Sat-Zuschauer, die nun auch auf digital umstellen, eröffnen sich unzählige Vorteile. Die größere Programmvielfalt, bessere Bildqualität und etliche Zusatzinformationen sind nur ein Teil davon. Für alle, die schon seit längerem digitales Sat-Fernsehen nutzen, dürfte die Analogabschaltung jedoch auch von Interesse sein, denn mit dem Ende des analogen Sat-Fernsehens bieten die bislang analog genutzten Transponder beziehungsweise Frequenzen nämlich sehr viel Platz für neue HD-Programme wie auch SD-Sender. So werden die öffentlich-rechtlichen Sender mit Beginn der Analogabschaltung insgesamt zehn neue HD-Ableger aufschalten. Man darf sich also in den kommenden Monaten auf einen Sender-Boom freuen.


Quelle: http://www.digitalfernsehen.de vom 27.04.2012, 16:52 Uhr, mh


Passend zum Thema: Servicenamen/ Service ID's HDTV-Programme ARD+ZDF ab 30.4.12


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Analogabschaltung: Tipps für den Last-Minute-Umstieg

Ungelesener Beitragvon techno-com » 29. April 2012 11:57

Analogabschaltung: Tipps für den Last-Minute-Umstieg

Die magische 100 Tage Frist ist schon lange vorbei. Nur noch einige Stunden bleiben bisherigen Digitalverweigerern, um ihre Empfangsanlage auf den komfortableren Digitalempfang umzurüsten. Wir zeigen Ihnen, wie sie vorgehen müssen um noch rechtzeitig vor der Abschaltung am 30. April die Empfangsanlage zukunftstrauglich zu gestalten.
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Wenn dieser Schriftzug beim Aufruf der Videotextseite 198 erscheint, empfangen Sie bereits digitales Fernsehen
Bild: Auerbach Verlag

Seit Januar blenden die analog ausgestrahlten TV-Sender nervige Laufbalken in Ihrem Programm ein, um den letzten Analogzuschauern noch einmal zu verdeutlichen, dass der TV-Genuss über diesen Empfangsweg bald ein Ende hat. Doch längst nicht jeder TV-Zuschauer weiß, wie er jetzt noch reagieren kann. Wie zeigen Ihnen, wie Sie in zehn Schritten noch schnell einen pünktlichen Last-Minute-Umstieg schaffen.

1. Empfangsweg prüfen

Im ersten Schritt müssen Sie prüfen, über welches Empfangsverfahren Sie ihre TV-Signale heranholen. Aktuell sind dabei sechs Verfahren möglich. Wenn Sie keine Satellitenantenne am Haus installiert haben und zudem über kein Beistellgerät (Receiver) verfügen, empfangen Sie ihre TV-Signale mit großer Wahrscheinlichkeit über ein analoges Kabelsignal, auch der Empfang via digitalem Kabel bzw. über den terrestrischen Verbreitungsweg DVB-T ist in diesem Falle möglich, da die meisten TV-Geräte die erforderlichen Digitaltuner für die beiden zuletzt genannten Empfangswege bereits installiert haben.

Bei allen drei Verfahren können Sie beruhigt auch nach dem 30. April 2012 TV schauen. Wer hingegen einen Receiver neben dem Fernseher stehen hat, muss nun feststellen, ob dieser analog oder digital ist. Werden Gebühren über die Telefonrechnung fällig (T-Entertain, Vodafone TV oder Alice TV) besteht auch kein Grund zur Sorge, Sie schauen bereits digital und müssen keine Vorkehrungen mehr treffen. Bleiben noch die Satellitenzuschauer übrig, diese müssen nun mit Schritt 2 weitermachen.

2. Analog oder schon digital?

Das einfachste Verfahren, um herauszufinden, ob noch analog oder bereits digital geschaut wird, ist der Aufruf der Videotextseite 198 am Fernseher. Diese Seite steht bei den TV-Sendern RTL, Sat 1, ARD und ZDF bereit und zeigt, ob Sie bereits für den Digitalempfang gerüstet sind. Sollte ihr Fernseher über keinen Videotextdecoder verfügen, rufen Sie doch einfach den Teletext über den Receiver auf. Dies ist nicht möglich? Mit großer Sicherheit haben Sie in diesem Falle ein analoges Empfangsgerät, da alle gängigen Digitalreceiver über einen eigenen Teletextdecoder verfügen. Wer noch analog schaut, muss mit Schritt drei vorsetzen.
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LNBs sind im Handel bereits für knapp zehn Euro erhältlich
Bild: Auerbach Verlag

3. Initiative ergreifen

Bei vielen Anlagen kann der Nutzer leider nicht selbst Hand anlegen, um das System von analog nach digital umzurüsten. Mehrteilnehmeranlagen sind in der Regel im Besitz des Vermieters. Sprechen Sie also ihren Vermieter an, ob dieser bereits digitale Signale einspeist.

4. Prüfung der Außenanlage

Nachdem feststeht, dass noch auf analogen Wege die Satellitensignale empfangen werden, müssen Sie prüfen, inwieweit auch die Empfangsanlage getauscht werden muss. Vor allem der LNB, sprich die Empfangseinheit in der Front der Satellitenantenne, sowie eventuell vorhandene Verteiler sind hierbei zu kontrollieren. Moderne Universal-LNBs werden seit Ende der 90er Jahre angeboten. Wer nach diesem Zeitpunkt den LNB aufgrund technischer Schwierigkeiten wechseln musste, kann davon ausgehen, dass die Empfangsanlage bereits digital tauglich ist und alle vier Frequenzbänder des Astra-Satellitensystems empfangen kann.

5. Wechsel des LNBs

In Einfamilienhäusern kommen des Öfteren nur Einzell-Empfangsanlagen vor. In der Regel geht dabei nur ein Kabel von der Antenne zum TV-Platz im Wohnzimmer. Es ist nur schwer erkennbar, ob der LNB bereits alle vier Empfangsebenen verarbeiten kann und somit digital tauglich ist oder ob es sich um ein älteres Modell handelt. Geeignete LNBs tragen die Aufschrift Universal LNB, leider lassen sich jedoch die Bezeichnungen des Low-Noise-Block-Konverters durch Verwitterung oft nur noch schlecht erkennen. Da speziell Single-LNBs kaum Kosten verursachen und für knapp zehn Euro im Handel erhältlich sind, empfiehlt es sich, den Empfangskonverter zu tauschen.

6. Multischalterwechsel

Die meisten im Analogzeitalter eingesetzten Multischalter eignen sich leider nicht mehr für den Digitalempfang. Der Grund ist der selbe wie beim LNB. Da die meisten Digitalprogramme im High-Band zu finden sind, muss dieses auch vom Verteiler weitergegeben werden. Multischalter, die mehr als 15 Jahre auf dem Buckel haben, können allerdings nur die beiden unteren Empfangsebenen verteilen, das Highband bleibt außen vor. Das Verteilsystem muss somit gewechselt werden.

7. Neue Verkabelung

Oftmals herrscht bei bisherigen Digitalverweigeren die Meinung vor, dass neben dem LNB und dem Receiver auch die Verkabelung getauscht werden muss. Dies ist in den meisten Fällen allerdings gar nicht nötig, denn bisher verwendete Kabel können bestehen bleiben. Einzig wer auf ein Verteilsystem setzt, muss zwei neue Zuleitungen zwischen LNB und Multischalter verlegen. Da das Schaltsystem sich allerdings in der Regel nicht im Wohnraum befindet und oft auch in der Vergangenheit auf kurze Wege zwischen Antenne und Multischalter Wert gelegt wurde, sollte dies kein Problem darstellen.
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Die Wahl eines Digital-Receivers sollte gut überlegt sein. Dabei spielt der persönliche Anspruch an das Gerät eine wichtige Rolle
Bild: Auerbach Verlag

8. Der richtige Empfänger

Bei der Innenanlage muss eine Entscheidung zwischen Digitalreceiver und modernen Flachbildfernseher getroffen werden. Grundsätzlich wird beim Umstieg kein neues TV-Gerät benötigt, denn auch mit alten Röhrenfernsehern lässt sich Digitalfernsehen perfekt darstellen, wenngleich auf die Vorteile von HDTV und dessem schärferen Bild bei diesen älteren TV-Geräten verzichtet werden muss. Die preiswerteste Alternative zur Umrüstung stellt somit die Anschaffung eines neuen Receivers dar. Dieser ersetzt den analogen Receiver und hat in den meisten Fällen den Vorteil, dass er sogar weniger Energie verbraucht als das alte Analoggerät.

9. Receiverwahl

Wer die Qual hat, hat die Wahl. Kaum ein Spruch trifft die derzeitige Situation beim Receiverkauf passender. Viele Receivermodelle sind aktuell im Handel verfügbar, speziell SD-Digitalreceiver erleben derzeit einen zweiten Frühling. Während Händler versuchen, Lager zu räumen, suchen viele Verbraucher eine preiswerte Alternative, um ab 30. April weiterhin fernsehen zu können. Leider zieht an dieser Stelle einmal mehr der Spruch: Wer billig kauft, kauft zweimal. Um auf einem aktuellen technischen Stand zu gelangen, sollte heute unwiderruflich zu einem HDTV-Empfänger gegriffen werden. Für Mehrkosten von oft weniger als 20 Euro erhält man ein arbeitstaugliches Gerät.

Auch das Thema Pay-TV sollte nicht außer Acht gelassen werden. Receiver mit CI-Schnittstelle kosten häufig weniger als 10 Euro mehr als ein FTA-Gerät, 10 Euro die später eine Menge Geld sparen können. Zudem sollten Sie entscheiden wie ihre Fernsehgewohnheiten sind, nehmen sie z.B. viel auf, lohnt sich zudem ein Gerät mit integrierter Festplatte. Herrscht oft Streit in der Familie was geschaut werden soll, empfiehlt sich ein Twin-PVR-Receiver, mit welchem sich Sendungen parallel zum TV-Programm aufnehmen lassen. HDTV-Einstiegsboxen mit Decodiermöglichkeit sind bereits ab 100 Euro erhältlich, Twin-Festplattenrecorder werden ab 350 Euro im Fachhandel je nach Ausstattung angeboten.

10. Fernseherwahl

Wie bereits beschrieben, ist für den Digitalumstieg in der Regel kein neues TV-Gerät nötig. Ein Digitalreceiver reicht theoretisch aus, um auch nach dem 30. April auch TV-Signale via Satellit sehen zu können. Wer allerdings die Anschaffung eines modernen Flachbildschirm schon länger plant, kann direkt auf ein Gerät mit integriertem Digitaltuner setzen. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass ein DVB-S- oder besser noch ein DVB-S2-Tuner verbaut ist. Nur dieser gewählteistet die Empfangbarkeit von digitalen Satellitensignalen. TV-Geräte mit integriertem DVB-S-Tuner sind ab rund 500 Euro bei einer Größe von 32 Zoll erhältlich.


Quelle: http://www.digitalfernsehen.de vom 28.04.2012, 17:33 Uhr, Ricardo Petzold/rh
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Frequenzwechsel und neue HD-Sender- Suchlauf nicht vergessen

Ungelesener Beitragvon techno-com » 30. April 2012 06:31

Frequenzwechsel und neue HD-Sender - Suchlauf nicht vergessen

Für die hochauflösenden Sender Das Erste HD und Arte HD ändern sich am 30. April 2012 die Empfangsdaten auf Astra 19,2 Grad Ost. Im gleichen Zuge starten die zehn neuen HD-Sender von ARD und ZDF. Dafür ist in den meisten Fällen ein Sendersuchlauf unerlässlich.
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Um die neuen HD-Sender zu empfangen, muss am 30. April ein Sendersuchlauf durchgeführt werden
Bild: Auerbach Verlag

Wie hinlänglich bekannt, wird am 30. April 2012 das analoge Satellitenfernsehen abgeschaltet. Am gleichen Tag startet das öffentlich-rechtliche Fernsehen auch die Ausstrahlung seiner vier Dritten Programme von BR, NDR, SWR und WDR in hochauflösender Qualität.

Zudem senden dann die Partnerprogramme Phoenix, 3sat und Kika ab diesem Zeitpunkt in HD. Dazu kommen noch die digitalen Programmangebote des Zweiten Deutschen Fernsehen ZDFneo HD, ZDFkultur HD und ZDFinfo HD.

Um die neuen hochauflösenden Sender zu finden, sollte am benannten Tag ein Sendersuchlauf auf der Orbitposition Astra 19,2 Grad Ost durchgeführt werden. Um die neuen HD-Ableger an den Kanalplatz der alten SD-Sender zu befördern, muss in der Regel die Programmliste umsortiert werden. Manche Engeräte bieten neben der normalen Kanalliste aller Sender auch automatisch angelegte Listen, die nach bestimmten Themen, wie Home-Shopping, Film oder auch HD, sortiert sind. Beispielsweise bieten die Digital-Receiver von Smart Electronics das System RAPS (Receiver Automatik Programmierungs System), das eine automatisch aktualisierte Senderliste bereit stellt.

Astra-Transponderwechsel für Das Erste HD und Arte HD
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Das Erste HD wechselt im Zuge der Analogabschaltung seine Frequenz. Auch hier ist eine Kanalsuche erforderlich
Bild: Auerbach Verlag

Im Zuge der technischen Umstellungen müssen auch Das Erste HD und Arte HD von ihrem bisherigen Transponderplatz verlegt werden. Die beiden öffentlich-rechtlichen HD-Ableger wechseln am 30. April 2012 um 5 Uhr früh auf die neue Frequenz 11,494 GHz horizontal (SR 2200; FEC 2/3) via Astra 19,2 Grad Ost. Erst ab diesen Zeitpunkt ist ein Sendersuchlauf notwendig. Bis dahin werden die Programme noch über die alte Frequenz 11,362 GHz horizontal ausgestrahlt.

Um rechtzeitig auf den bevorstehenden Transponderwechsel hinzuweisen, werden auf beiden Programmen seit dem 24. April Laufbänder bereits eingesetzt. Ab dem 30. April sollen Zuschauer dann auf dem gewohnten Programmplatz von Das Erste HD und Arte HD Hinweistafeln sehen, die über den Frequenzwechsel informieren und an den notwendigen Sendersuchlauf erinnern.

Wichtig ist zu wissen, dass die zusätzlichen HD-Kanäle nicht die bisherigen Sender in SD-Qualität ersetzen. Alle zehn öffentlich-rechtlichen Sender strahlen nach wie vor auf den selben Kanälen weiterhin ihr SD-Programm aus, sodass auch Zuschauer ohne HD-taugliche Geräte ihr Programm wie gewohnt empfangen können.

Wie man einen Sendersuchlauf durchführt, variiert stark von Hersteller zu Hersteller. Aus diesem Grund sollten Nutzer sich für eine gerätespezifische Sendersuchlauf-Beschreibung in der Bedienungsanleitung des jeweiligen Empfangsgeräts informieren.

Nach aktuellen Angaben sollen im Jahr 2014 schließlich auch der hr, MDR und rbb ihr TV-Programm in HD verbreiten. Die hochauflösenden Digitalkanäle der ARD EinsExtra, Einsfestival und EinsPlus kommen ebenfalls hinzu. Der Anteil der nativen HD-Produktionen im Programm der öffentlich-rechtlichen Sender wird seit Beginn der Regelausstrahlung von Das Erste HD, ZDF HD und Arte HD kontinuierlich erhöht.


Quelle: http://www.digitalfernsehen.de vom 29.04.2012, 17:54 Uhr, mh
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