Erweiterung / Umbau bestehender Anlage

Fragen zu Multischaltern + DiSEqC- Schaltern. Hier finden sie Daten zu voll receivergespeisten/receiverpowered Systemen von z.B. Jultec und auch die Anleitung für die Verkabelung eines Quattro-LNB´s.
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Erweiterung / Umbau bestehender Anlage

Ungelesener Beitragvon goldensurfer » 8. März 2013 12:30

Hallo!

Bevor ich jetzt meine Bestellung losschicke wollte ich sicherheitshalber mal nachfragen, ob meine Idee so funktioniert... :1112
Ich habe eine bestehende Sat-Anlage, bestehend aus einem Quattro-LNB (Astra) und einem 6fach Multischalter von Kathrein. Die Schüssel ist an der Hauswand montiert, die Kabel kommen im 1. Stock ins Haus, wo sich auch der Multischalter befindet.
Vom Multischalter wird derzeit oben ein Anschluss benutzt, einer ist unbelegt, die vier anderen gehen ins EG und enden dort auf drei verschiedenen Receivern (1 x Single SD im Schlafzimmer, 1 x Twin SD und 1 x Single HD im Wohnzimmer)
Die Anlage soll nun so erweitert werden, dass ein weiterer Twin-Receiver im EG angeschlossen werden kann.
Meine Idee sieht vor, oben den Kathrein gegen einen kaskadierbaren Multischalter auszutauschen, die vier Stammleitungen über die vorhandenen Kabel nach unten zu führen, und dort einen zweiten Multischalter zu installieren, von dem dann die Receiver ihr Signal bekommen. Eine "Einkabellösung" möchte ich nicht installieren.
Ich habe mir jetzt schon etliche male den verwirrenden Katalog von Spaun angeschaut, bis mich jemand in einem anderen Forum auf Jultec gebracht hat. Sind zwar keine Schnäppchen, doch sieht das da alles irgendwie viel einfacher aus als bei anderen Herstellern, wo es zig verschiedene Geräte gibt.

Wenn ich es richtig verstanden habe, müßte folgendes doch funktionieren:
- LNB wird weiter verwendet wie bisher
- der Kathrein-MS wird ausgetauscht gegen einen JRM0508A (weniger als 8 Teilnehmeranschlüsse gibt's nicht, oder?), daran kommt das eine Kabel für's Obergeschoss, die anderen 7 Ausgänge werden mit 75 Ohm terminiert.
- Die vier Stammleitungen leite ich über meine vier vorhandenen Kabel nach unten und führe sie dort in einen JRM0508T, an dessen Ausgänge kommen meine Receiver; freie Ausgänge werden ebenfalls terminiert.

Ich bin nur ein bisschen Skeptisch wegen der Stromversorgung - schafft das tatsächlich jeder Receiver (habe auch einen recht alten im Schlafzimmer)? Im Extremfall muss ja (wenn alle anderen Geräte aus sind) ein einziger Receiver beide Multischalter und den LNB versorgen. Das hat bisher der Kathrein mit eigenem Netzgerät gemacht; die Receiver haben nur die Steuerspannung für H/V-Umschaltung geliefert.
Kann es mit der beschriebenen Konstellation Probleme geben? Gibt es notfalls die Möglichkeit, ein Netzgerät anzuschließen?
Gibt es eigentlich eine Norm, was Receiver mindestens an Strom liefern müssen und was LNBs maximal verbrauchen dürfen?

Danke schonmal für Aufklärung,
Ralf



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Re: Erweiterung / Umbau bestehender Anlage

Ungelesener Beitragvon techno-com » 8. März 2013 13:08

Hallo und Herzlich Willkommen :1111

Zur Beantwortung ihrer Fragen wäre es hilfreich wenn sie genau sagen könnten:
1. was ist das für ein Quattro-LNB (Hersteller + Typ) ?
2. wie lang sind die Kabelwege (LNB => 1. Multischalter => 2. Multischalter und auch ggf. der längste Weg von einem Multischalter zum Anschlussplatz des Receivers) ?
3. was ist es für ein Koaxialkabel (Hersteller + Typ) ? Steht meist auf dem Kabel drauf.

Zu ihrer Anfrage ab auch gleich ein paar Antworten.... importantnotice1

Quelle: Jultec Glossar -> Komplett receivergespeiste Verteilsysteme (LINK)
JULTEC legt bei allen Produkten sehr großen Wert auf höchstmögliche Energieeffizienz. Dadurch haben viele unserer Geräte trotz gleicher oder besserer Leistungsfähigkeit erheblich niedrigere Leistungsaufnahmen als Wettbewerbsgeräte. Der höhere Aufwand in unseren Geräten macht sich in kürzester Zeit durch eingesparte Energiekosten bezahlt. Zusätzlich entsteht weniger Abwärme, wodurch sich die Lebensdauer unserer Geräte noch weiter erhöht.
Durch den geringen Eigenverbrauch ist es möglich, Verteilkomponenten wie Multischalter oder sogar Einkabelumsetzer inklusive der LNBs betriebssicher komplett aus den Receivern zu speisen, sogar in kaskadierten Systemen.
Die Systeme werden von uns stets so ausgelegt, daß die Empfänger immer eine großzügige Reserve gegenüber der von SES-Astra für Receiver geforderten möglichen Dauerstromabgabe von 350mA haben.

Einsatzgebiet:
Receivergespeiste Verteilsysteme werden insbesondere in Effizienzhäusern eingesetzt, oder überall dort, wo kein "Allgemeinstrom" zur Verfügung steht.
Zur Verstärkung der terrestrischen Signale steht ein für Solarbetrieb optimierter Mehrbereichsverstärker (JMA111-3-SOLAR) zur Verfügung.

Wichtig zu wissen:
In receivergespeisten Verteilsystemen sollten nur Quatro-LNBs mit geringer Stromaufnahme (max. 200mA) eingesetzt werden.
Bei den Koaxleitungen (insbesondere bei fertig konfektionierten Empfänger-Anschlußleitungen) ist der Gleichstromwiderstand zu beachten. Bei Vollkupfer-Kabeln sind bei komplett receivergespeisten Systemen selbst 100m Leitungslänge kein Problem, bei StaKu-Kabeln (verkupferter Stahldraht) kann sich jedoch die maximal mögliche Länge aufgrund des hohen Fernspeisespannungs-Abfalls reduzieren.
Die Geräte wurden von uns so ausgelegt, daß auch ein einzelner Empfänger das gesamte System problemlos speisen kann. Ein Receiver speist grundsätzlich nur das LNB, von welchem er auch Programme empfängt, nie alle LNBs. Die Stromaufnahme teilt sich weiter auf, sobald mehrere Empfangsgeräte in Betrieb sind. Die Stromaufnahme erhöht sich nicht durch Kaskadierung. Es werden stets nur die tatsächlich benötigten Schaltungsteile aktiviert.
JRM/JRS-Geräte können mit netzgespeisten Geräten kombiniert werden, dann übernimmt das Netzteil des netzgespeisten Geräts die Versorgung des LNBs.


Hier also schon einmal die Antwort auf die Stromabgabe von Receivern und was für LNBs eingesetzt werden sollten. Dabei muss man aber auch berücksichtigen das die Herstellerangaben für die technischen Daten eines LNBs bei Jultec-Multischaltern (receivergespeisten) nicht zu 100% greifen. Jultec verwendet ein Power-Managment und setzt die üblichen Schalt-/Versorgungsspannungen für LNB herunter auf tlw. bis zu nur noch 9V. Das reicht dem LNB für die Speisung aus, verringert aber somit auch dessen Stromverbrauch. Selbst mit alten Quattro-LNBs (z.B. auch Kathrein UAS484) hatten wir bislang noch keine Probleme. Dabei muss man aber auch das Kabel im Auge behalten, den auch auf diesem ist eine Dämpfung (Signal) und auch ein Strom"verbrauch" durch seine ohmsche Dämpfung. Hier sind immer Voll-Kupfer-Kabel von Vorteil, was aber nicht aussagt das Stahl-Kupfer-Kabel (CCS) nicht funktionieren. Der Kabelweg selbst ist da natürlich auch wichtig. Tests mit einem 100m Ring Koaxkabel (Voll-Kupfer-Kabel) ,aufgewickelt noch auf der Rolle sogar, waren schon positiv. Selbst bei 100m dünnem Kabel (4.4mm) gingen nach Einsatz eines Inline-Verstärkers der Betrieb noch. Das sind aber natürlich "Hardliner-Tests" die so im Alltagsbetrieb natürlich nicht angewendet werden sollten.

Der JRM0508A muss auch NICHT mit Strom versorgt werden wenn ein Receiver der am dahinter kaskadierten JRM0508T dran hängt allein in Betrieb ist da dieser das Signal auf die Kaskadenausgänge nur passiv durch leitet !

Ihre "Notfall-Anfrage" => ja, man könnte ein Netzteil an einen der Teilnehmerausgänge anschließen. Z.B. das orig. Jultec-Netzteil

Noch etwas zu den "Endwiderständen" ! Die müssen nicht nur an "offene Ausgänge" dran, die müssen auch an "offene Eingänge", also an den terrestrischen Eingang (bei Jultec "CATV" genannt) wenn dort keine Versorgung mit eingespeist wird. Auch müssen bei diesen Schaltern DC-entkoppelte F-Endwiderstände verwendet werden.

Und zu guter letzt hier noch der Link auf die "Erdung", bitte auch das mal gleich mit prüfen => Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich
Darüber finden sie hier im Forum auch etliche weitere Beiträge die so einen Aufbau auch bildlich darstellen (mehr Bild als in dem genannten Beitrag noch die jeweils spezifisch auf die dort geplanten Anlagen gemacht wurden). Weiterhin auch noch die Sache mit den "Steckern" ! "F-Stecker" sind nicht das Wahre, hier wäre es ggf. sinnvoll bei einer Umrüstung gleich dort mit nachzubessern. Werfen sie dazu mal einen Blick noch auf z.B. diesen Beitrag (z.B. die dort genannte "SelfInstall-Stecker" wäre sehr einfach in der Montage)


Nachtrag: eine Frage hatte ich nicht beantwortet ... von Jultec ist der "kleinste" Schalter der JRM0508A/T mit 8 Ausgängen
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Re: Erweiterung / Umbau bestehender Anlage

Ungelesener Beitragvon goldensurfer » 8. März 2013 14:12

Hallo,

danke erstmal für die sehr ausführliche und schnelle Antwort!
Kabel und LNB muss ich erstmal nachschauen, das Kabel vom LNB zum Multischalter war ein recht hochwertiges, 3- oder 4-fach geschirmt, mit Gel-Mantel. War ein ziemliches gepappe, bis die Stecker drauf waren. Ich schau aber nochmal nach was exakt verbaut ist.

Terrestrik brauche ich keine bzw. ist die separat verlegt. Klar, die sollten dann natürlich auch terminiert werden.

Eine Steckdose habe ich in der Nähe, sowohl oben als auch unten. Wenn also aus irgendeinem Grund das Netzteil notwendig wäre, wäre das kein KO-Kriterium. Ich nehme an, das Netzteil würde dann an einem freien Receiverausgang angeschlossen - so als wäre es ein Receiver, richtig?

Blitzschutz... ja, wäre schön, nur hat das Haus weder Blitzableiter noch Potentialausgleichsschiene im Keller. Das Haus ist Baujahr 1936! Wurde zwar mehrfach renoviert, aber das wurde eben nicht nachgerüstet (wenn sowas überhaupt einigermaßen aufwandsarm geht). Deswegen habe ich die Schüssel auch an der Giebelseite montiert in etwas mehr als 2 Meter Höhe. So dass man noch bequem drunter durchgehen kann, aber weit weg vom Dach - und bei verschneitem LNB mit einem Besen erreichbar.

Was ist an F-Steckern falsch, bzw. wo soll der Vorteil bei den aufgepressten liegen?

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Re: Erweiterung / Umbau bestehender Anlage

Ungelesener Beitragvon techno-com » 8. März 2013 15:22

goldensurfer hat geschrieben:.... das Kabel vom LNB zum Multischalter war ein recht hochwertiges, 3- oder 4-fach geschirmt, mit Gel-Mantel.

Lach... :1131
Die Bewerbung von vielen Sachen scheint wirklich zu greifen !
Ich zitiere mal etwas (Quelle):
Koaxialkabel
Bitte beachten !

Die ABSCHIRMUNG ist zwar ein schöner Begriff aus der Bewerbung von Kabeln, sie ist aber NICHT die Aussage für ein "gutes" Kabel !
Die Norm "Class A" beginnt bereits ab einer 2-fachen Abschirmung und 90db Abschirmung (jeweils die "Schirmdämpfung"), alles weitere kann daher auch als "Luxus" bezeichnet werden. Daher sind Angaben wie z.B. ">135db Abschirmung" einfach zu ignorieren, sieht man auch daran das diese Kabel durch die Bank weg alles Stahl-Kupfer Kabel (Stahlkern der oft nur mit Kupfer hauchdünn beschichtet ist, geht tlw. sogar schon bei einem Kratzen mit dem Fingernagel daran ab) sind und keine Voll-Kupfer Kabel (100%iger Kupfer Innenleiter !).
Bei einem guten Kabel ist es daher vielmehr wichtiger das der Innenleiter aus Voll-Kupfer ist, das verbessert die Signaldämpfung sowie Stromleitfähigkeit.

Das beste Kabel nützt auch nichts wenn die Stecker nicht richtig gewählt werden bzw. noch schlimmer wenn sie falsch montiert werden. Wir empfehlen daher für die Kabelmontage immer "F-Kompressionsstecker" zu verwenden. Diese sind super einfach zu montieren, diese sitzen super fest auf dem Kabel (wie oft hatten wir schon Fehler die auf raus gerutschte Kabel zurückzuführen waren !), sind wasserdicht und vor allem Hochfrequenz/ hochfrequent abgeschirmt (Abschirmung damit viel besser als mit herkömmlichen F-Steckern).
Für mehr Infos zu den Kompressionssteckern (Anleitung Montage, etc.) finden sie einen Beitrag hier in unserem Onlineforum


goldensurfer hat geschrieben:Was ist an F-Steckern falsch, bzw. wo soll der Vorteil bei den aufgepressten liegen?

Machen wir dazu mal einen Vergleich/ein Beispiel... nehmen wir dazu mal ein Wasserrohr.
Was bringt einem auf voller Länge ein extrem dickwandiges Rohr wenn an den Enden der Wasserhahn leckt oder ein Anschlussstück nicht dicht ist ?
Soll bedeuten "was bringt ihnen das beste Kabel mit der besten Abschirmung wenn die F-Stecker am Anfang + Ende keine gute Abschirmung haben" ?
Weiterhin sind F-Stecker nicht wasserdicht. Durch Kriechwasser (das geht auch von unten nach oben) kommt bei einem noch dazu ggf. schlecht montierten F-Stecker Wasser an die Innenlitze. Bei einem Stahl-Kupfer Kabel rostet diese dann, bei einem Voll-Kupfer Kabel setzt er Grünspan an. Das ergibt dann Übergangswiderstände oder führt sogar zum LNB-Tod (Wasserschaden LNB => einfach mal drauf klicken und sie werden sehen wie oft das akt. der Fall ist).... weiterhin sind gerade die F-Stecker oft das Problem bei dem noch jetzt kommenden lustigen Beitrag und dem darin geschilderten "DECT-Problem" (Sport1, Tele5, Dmax werden nicht mehr empfangen da dieser Transponder genau auf der Frequenz liegt auf welchem auch unsere Haus Funktelefone arbeiten) weil diese Störeinstrahlung von außen genau bei diesen Übergangspunkten ins Kabel rein kommt..... also nicht wie folgend noch geschrieben so das diese Störstrahlung über das Koaxkabel direkt kommen würde.

goldensurfer hat geschrieben:War ein ziemliches gepappe, bis die Stecker drauf waren. Ich schau aber nochmal nach was exakt verbaut ist.

Diese Gelschicht ist absolut unnötig, vor allem bei Montage/Verlegen im Innenbereich.
Das Kabel sollte aber ein Voll-Kupfer-Kabel sein, die "Gel-Kabel" sind das eigentlich.... bei der Recherge nach so einem Kabel bin ich eben noch auf was lustiges gestoßen..... ACHTUNG !
Das VIALUNA CCD 130 ist eines der besten Koaxkabel mit extra Gel-Wasserschutz. Das Kabel hat zwischen den Schirmungen ein Gel (nicht dünnflüssig) eingearbeitet als Wasserblockade um das Kabel dauerhaft auch vor Feuchtigkeit zu schützen. Durch die optimierte 4-fach Schirmung (in einigen Bereichen bis zu 130 dB Schirmung) und beste technische Eigenschaften sowie geringste Signaldämpfung (26,28 dB) durch einen reinen und massiven 1,14 mm Kupferleiter wird auch in ungünstigen Umgebungen optimale Empfangsqualität gesichert. Das Kabel ist "CE digital", "ClassA", "BZT-Deutsche Post" geprüft und ebenfalls hervorragend für HDTV, analogen Sat-Empfang oder Kabelfernsehen geeignet. Dauerhafte UV-, wasser-, temperatur und alterungsbeständig durch niedrigen Kalkgehalt garantiert beste Funktion auch im Freien. Durch die hohe Schirmung werden Störungen durch DECT-Telefone (Funktelefon) ausgeschaltet, wie z.B. bei den Sendern Pro7, Sat1, N-TV usw.

Prüfen Sie zu Ihrem Schutz! Leider erzählen viele Anbieter gerade bei Koaxkabel das blaue vom Himmel da sich wohl niemand die Mühe macht ein Koaxialkabel prüfen zu lassen, manche technische Angaben widersprechen sich sogar schon im gleichen Angebot, andere Widersprüche kann man leicht aufdecken wenn man vergleicht. Die Dämpfung oder andersrum die Leitfähigkeit eines Koaxkabels wird beeinflusst vom Aufbau, von der Güte und vom Durchmesser des Innenleiters (reines Kupfer super und teuer, Stahlkupfer nicht so gut und billig). Die Schirmung wird durch die Lagen, die Art der Alufolie (doppelt kaschiert oder normal) und dann vor allem die Anzahl der Einzeladern des Geflechtes bestimmt, je dichter desto besser. Grundregel zur Schirmung: Umso mehr Geflechtlitze desto höher die Schirmung! Unsere technischen Angaben (ClassA etc.) können Sie auf dem Kabelaufdruck wieder finden. Anbieter die keinerlei oder nur wenige Angaben zu einem Koaxialkabel machen können bzw. wollen, sind sich meist selbst schon im Klaren das die Qualität der von Ihnen angebotenen Koaxkabel nicht die beste ist. In letzter Zeit stellen wir vermehrt fest das Koaxkabel mit Schirmungswerten von 90 bis 120 dB angeboten werden deren wahre Schirmungswerte sehr sehr weit untern den angegeben Werten liegen, manche Kabel sind nicht einmal mehr Digitaltauglich. Wir haben einige Produkte messen lassen, sprechen Sie uns ruhig an wenn Sie sich bei einem Koaxialkabel nicht sicher sind.

Grün: das ist seit nunmehr über ca. 5 Jahren Geschichte ! Aus diesem Grund sind diese Programme von diesem störanfälligen Transponder schon lange umgezogen auf einen neuen Sendeplatz ! Etwas veraltet diese Angabe, gestört werden auf diesem Transponder mit diesem Problem aktuell noch Sport1, Tele5, DMAX und z.B. Astro TV.
Und das dort "ntv" drin steht ist noch lustiger .... das ist noch länger her, noch zu reinen "Analogzeiten" war das mal der Fall.... da haben sie sicherlich "ntv" mit "N24" verwechselt der auch zur Sat1/Pro7-Gruppe dazu gehört.
Rot: wer keine Angaben macht verkauft schlechte Kabel und verheimlicht bewusst Angaben ... so lese ich das !
Blau: sehr schöne Angabe, nur bei welcher Frequenz ist diese angegebene Dämpfung und wie ist die Dämpfung bei anderen Frequenzen ? Bei welcher Temperatur wurde das gemessen ? Gilt das auf 100m oder was wurde als Referenz herangezogen ?

So sollte eine Beschreibung aussehen wenn man "Angaben" machen möchte/kann:
Dämpfung / 100 m / bei 20°C
5 MHz 1,9 dB
55 MHz 5,3 dB
83 MHz 6,4 dB
187 MHz 9,4 dB
211 MHz 10,0 dB
250 MHz 10,8 dB
300 MHz 11,6 dB
350 MHz 12,6 dB
400 MHz 13,6 dB
450 MHz 14,4 dB
500 MHz 15,1 dB
550 MHz 16,1 dB
600 MHz 16,8 dB
750 MHz 18,5 dB
865 MHz 20,0 dB
1000 MHz 21,5 dB
1450 MHz 26,2 dB
1800 MHz 27,7 dB
2100 MHz 31,2 dB
2250 MHz 34,0 dB


goldensurfer hat geschrieben:Eine Steckdose habe ich in der Nähe, sowohl oben als auch unten. Wenn also aus irgendeinem Grund das Netzteil notwendig wäre, wäre das kein KO-Kriterium. Ich nehme an, das Netzteil würde dann an einem freien Receiverausgang angeschlossen - so als wäre es ein Receiver, richtig?

Es wird nicht so weit kommen das man ein Netzteil zur Unterstützung einsetzen muss, vor allem nicht bei Kabelwegen in einem Einfamilienhaus (solange das keine 54 Zimmer Villa ist mit 5000qm).
Das Netzteil würde dann eine Receiverversorgungsspannung simulieren und wird so eingesetzt wie sie das beschrieben haben.

goldensurfer hat geschrieben:Blitzschutz... ja, wäre schön, nur hat das Haus weder Blitzableiter noch Potentialausgleichsschiene im Keller. Das Haus ist Baujahr 1936! Wurde zwar mehrfach renoviert, aber das wurde eben nicht nachgerüstet (wenn sowas überhaupt einigermaßen aufwandsarm geht). Deswegen habe ich die Schüssel auch an der Giebelseite montiert in etwas mehr als 2 Meter Höhe. So dass man noch bequem drunter durchgehen kann, aber weit weg vom Dach - und bei verschneitem LNB mit einem Besen erreichbar.

Da ihre Antenne durch den Montageort nicht zwingend dem äußeren Blitzschutz unterzogen werden muss hinfällig.... wenn diese aber auf dem Dach installiert wäre, näher als 2m an der Dachrinne dran oder einen Wandüberstand von mehr als 1.5m hätte das greift die DIN-Vorschrift zur Erdung. Und was nicht passt muss passend gemacht werden, klare Sache.
Ich sag das immer so.... nur weil ich kein Geld habe um den Führerschein zu machen darf ich auch trotzdem dann kein Auto fahren ! :1118
Weiterhin muss die Haus-Elektroanlage, Wasser- und Gasrohre und einiges mehr eh an eine Erdung ran ... 3-4m Erdungsstab setzen lassen, das ist wirklich nicht sehr aufwendig !
Wenn dort im Haus mehr als eine Wohnpartei mit der Satanlage versorgt werden würde dann greift ebenso die DIN für den inneren Blitzschutz (Potentialausgleich), auch diese müsste dann durchgeführt werden..... auch wenn da akt. noch keine Haupterdungsschiene (HES) vorhanden ist.
Bei ihnen aber beides ja nicht der Fall und somit kein Grund sich über die DIN-Vorschrift da Sorgen zu machen (anders sehe ich das bei der Elektroanlagen-Erdung im Haus).
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Re: Erweiterung / Umbau bestehender Anlage

Ungelesener Beitragvon goldensurfer » 8. März 2013 16:06

Also 5000 qm sind es nicht ganz :-D
Nein, ist ein EFH.
Habe gerade mal nachgeschaut und freue mich, zumindest beim Außenkabel wohl alles richtig gemacht zu haben, denn es ist exakt das oben erwähnte Vialuna CCD130.
Der LNB ist leider nicht so gesprächig was seine Daten angeht, da steht nur drauf "Opticum Quattro LNBF, Noise 0,2 dB" (das haben wohl die meisten), die Frequenz und eine Seriennummer 54703100.
Die innen verlegte Kabel sind leider nicht beschriftet. Waren aber auch keine aus dem Baumarkt; ich habe die damals auch aufgrund einer Empfehlung eines Forenusers gekauft (wie das Vialuna). Nachdem Stahl magnetisch ist und der Leiter nicht, gehe ich mal davon aus, dass es auch echtes Kupfer ist.

Zu den angesprochenen Entfernungen: LNB zu Multischalter 1 sind 5-6 Meter, von dort zum einzigen Receiver im OG ca. 15 Meter.
Vom MS1 zum MS2 wären es 8 Meter, von da aus eine Leitung ins Schlafzimmer ca. 20 Meter, die anderen bleiben im Wohnzimmer und haben dann ca. 6 Meter Länge.

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Re: Erweiterung / Umbau bestehender Anlage

Ungelesener Beitragvon techno-com » 8. März 2013 16:58

goldensurfer hat geschrieben:Also 5000 qm sind es nicht ganz :-D
Nein, ist ein EFH.

OK, also kein Buckingham Palace :superman:

goldensurfer hat geschrieben:Habe gerade mal nachgeschaut und freue mich, zumindest beim Außenkabel wohl alles richtig gemacht zu haben, denn es ist exakt das oben erwähnte Vialuna CCD130.

Das hatte ich eher nicht gerade gemeint :1116
Es ist kein super Kabel und vor allem wurde durch das Kabel "mit Kanonen auf Spatzen geschossen" (siehe Erklärung im Beitrag zuvor, lesen sie das noch einmal genau durch, vor allem auch die Erklärung "was ein Kabel mind. haben muss" und die "Beschreibung von dem Kabel" die ich gefunden hatte + die Anmerkungen dazu ! Wir haben uns deswegen vorhin wirklich schon mehrfach auf dem Boden gerollt vor Lachen ........

goldensurfer hat geschrieben:Der LNB ist leider nicht so gesprächig was seine Daten angeht, da steht nur drauf "Opticum Quattro LNBF, Noise 0,2 dB" (das haben wohl die meisten), die Frequenz und eine Seriennummer 54703100.

Da haben sie aber ein "altes", heute haben die LNB´s doch alle schon 0.1db Rauschmass das sie als "gut" gelten .. :1114
Scherz beiseite..... dazu mal eine andere Erklärung was man bei einem LNB beachten bzw. besser nicht beachten sollte
Es gibt in den Beschreibungen von LNB´s Teile die für Werbezwecke herangezogen werden.
So z.B. sagte ein "Rauschmass" ABSOLUT nichts über die LNB-Qualität aus, Angaben wie 0.1db dafür sind technisch bei unseren Umgebungstemperaturen gar nicht möglich und wenn diese so von einem Hersteller angegeben werden ggf. nur möglich weil die Messung dafür in einer künstlichen Laborumgebung bei -100 Grad durchgeführt wurde (leider gibt es keine einheitliche Regelung wie diese Messung durchgeführt werden muss).
"HDTV kompatibel", "3D kompatibel" oder auch "Sky tauglich" (hier haben schon viele Kunden gefragt ob das LNB die Sky-Sender frei schaltet !) sind die lustigsten Bewerbungen in Artikelbeschreibungen, das können ganz einfach ALLE LNBs und ist daher keine "Besonderheit" !
Ein "vergoldeter" Anschluss an den LNB-Ausgängen ist auch unnötig, alleine die Schicht der Vergoldung hier ist schon so dünn das sie überhaupt nichts bringt.
Bei einem LNB ist es vielmehr nur wichtig das es qualitativ hochwertig ist, so z.B. wie wetterfest es ist und z.B. technische Werte wie der Stromverbrauch oder wie die Kreuzentkopplung (für Laien aber wiederum uninteressant da sie ihm nichts aussagen). Fragen sie uns wenn sie sich unsicher sind !
.... und geben sie nichts auf "Tests", diese sind oft das Papier nicht wert worauf die gedruckt sind !

Das macht das LNB jetzt nicht super schlecht, ist nur mal eine Erklärung.
Ich verbaue auch LNBs die angegeben sind mit 0.2db Rauschmass, lege aber darauf keinen Wert. Ich schau das ich ein LNB von einem Qualitätshersteller bekomme, das ist mir mehr wert als alle "Dummbeutel-Beschreibungen".
Ich z.B. verwende gerne LNBs von Inverto oder MTI. Auch Alps sind nicht zu vergessen, die nehme ich aber eigentlich nur für Spezialanwendungen wie z.B. 3-Grad Abstands Montage (z.B. Astra 19 Grad + Eutelsat 16 Grad). Kahtrein-LNBs dürfen hier nicht fehlen, die sind aber eben mal locker 3-4 mal so teuer wie andere Hersteller .....
Das LNB wird für ihre Anwendung seinen Zweck erfüllen.

goldensurfer hat geschrieben:Die innen verlegte Kabel sind leider nicht beschriftet. Waren aber auch keine aus dem Baumarkt;

Hat nicht viel zu sagen .....

goldensurfer hat geschrieben:ich habe die damals auch aufgrund einer Empfehlung eines Forenusers gekauft (wie das Vialuna). Nachdem Stahl magnetisch ist und der Leiter nicht, gehe ich mal davon aus, dass es auch echtes Kupfer ist.

Das macht mir jetzt "Angst" :1128
Erst das "Kanonen auf Spatzen schießen- Kabel" mit dem Vialuna (8mm, Gelmantel, 130db, 4-fach abgeschirmt ... huaaaaaaa) und dann vom gleichen die Empfehlung .... hoffen wir das Beste !

goldensurfer hat geschrieben:Zu den angesprochenen Entfernungen: LNB zu Multischalter 1 sind 5-6 Meter, von dort zum einzigen Receiver im OG ca. 15 Meter.
Vom MS1 zum MS2 wären es 8 Meter, von da aus eine Leitung ins Schlafzimmer ca. 20 Meter, die anderen bleiben im Wohnzimmer und haben dann ca. 6 Meter Länge.

Und genau hier sind wir jetzt bei Kabelwegen die absolut im "grünen Bereich" sind und absolut keine Probleme bereiten werden.
Ankündigung: wegen Urlaub bleibt unser Ladengeschäft vom 29.8. -8.9.18 geschlossen ! In dieser Zeit auch hier nur eingeschränkte Antworten möglich.

Vielleicht sind wir nicht günstiger als ein Discounter oder reiner Online-Kartonschieber, aber sicherlich besser !
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Re: Erweiterung / Umbau bestehender Anlage

Ungelesener Beitragvon goldensurfer » 11. März 2013 12:11

Hallo,

so, habe am Wochenende alles nochmal in Ruhe gelesen...

Der JRM0508A muss auch NICHT mit Strom versorgt werden wenn ein Receiver der am dahinter kaskadierten JRM0508T dran hängt allein in Betrieb ist da dieser das Signal auf die Kaskadenausgänge nur passiv durch leitet !

Das gilt aber nur für die Durchleitung der Stammleitung, oder? Die Abzweigleitungen zu den Receivern werden eine Verstärkerstufe eingebaut haben, wobei mich die Angabe "-3 bis +3 dB" etwas irritiert, denn das eine ist eine Dämpfung, das andere eine Verstärkung.

Ist es eigentlich generell so, dass im LNB nur derjenige Teil aktiv ist, der auch mit Strom versorgt wird? (da ja die Jultec-Schalter nur auf der Ebene die Gleichspannung ausgeben, von wo sie auch ein Signal brauchen) Oder gibt es auch LNBs, denen es "egal" ist, wo an den vier Leitungen die notwenidge Spannung angeboten wird und dann alle vier Ebenen aktiv sind? (Ist nicht wirklich wichtig, nur Interessehalber)

Es ist kein super Kabel und vor allem wurde durch das Kabel "mit Kanonen auf Spatzen geschossen" (siehe Erklärung im Beitrag zuvor, lesen sie das noch einmal genau durch, vor allem auch die Erklärung "was ein Kabel mind. haben muss" und die "Beschreibung von dem Kabel" die ich gefunden hatte + die Anmerkungen dazu.


Ich sag' mal so: mir wurde das Kabel damals (2006) empfohlen, es hat seinen Dienst bisher getan und wird es vermutlich auch mit dem neuen Multischalter tun. Ich wollte nicht damit angeben :1112

"HDTV kompatibel", "3D kompatibel" oder auch "Sky tauglich" (hier haben schon viele Kunden gefragt ob das LNB die Sky-Sender frei schaltet !) sind die lustigsten Bewerbungen in Artikelbeschreibungen, das können ganz einfach ALLE LNBs und ist daher keine "Besonderheit" !


Das mit den Sky-Sendern ist gut :respekt:
Dass da viel Schmu getrieben wird mit Bezeichnungen ist mir klar - erst neulich habe ich bei Lidl einen LNB im Ramschangebot gesehen - der konnte sogar HDTV!! Das ist so, wie wenn man bei einem Antennenkabel dazu schreibt "auch für Radiosendungen in Stereo zu gebrauchen".
Naja, mein erster Radiorecorder den ich als Kind hatte, hatte einen "12-cm-Konzertlautsprecher" verbaut. Ich konnte damit aber auch andere Musik hören! :1147

Auch lustig in diesem Zusammenhang finde ich, dass man im Satshop-Heilbronn ja ebenfalls HDTV- und 3D-taugliche Koaxkabel bekommt coolthumb
Wobei mir nicht ganz klar ist (um bei obigem Beispiel zu bleiben) wie der Gleichstromwiderstand des 1 mm Kupfer-Innenleiters bei 100 Meter auf 24 Ohm kommen soll - dafür müßte das Kabel einen Kilometer lang sein.

Und genau hier sind wir jetzt bei Kabelwegen die absolut im "grünen Bereich" sind und absolut keine Probleme bereiten werden.


Dachte ich mir schon fast... insofern werde ich daheim nochmal durchzählen was ich sonst noch alles brauche und dann meine Bestellung gern hier platzieren.
Eine Frage noch: Sie bieten fertig konvektionierte Kabel F-Stecker auf F-Stecker an. Sind diese erfahrungsgemäß ausreichend "HF-dicht"? Gerade im Hinblick auf die oben mal erwähnte Einstrahlung von DECT-Telefonen. Unsere Basisstation steht nicht weit weg von den Receivern im Wohnzimmer. Astro-TV und Homeshopping zählt nun zwar nicht gerade zu unseren Highlights was das tägliche FErnsehprogramm anbelangt, Tele5 und DMAX hingegen laufen da schon öfter.

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Re: Erweiterung / Umbau bestehender Anlage

Ungelesener Beitragvon techno-com » 11. März 2013 12:51

goldensurfer hat geschrieben:Das gilt aber nur für die Durchleitung der Stammleitung, oder? Die Abzweigleitungen zu den Receivern werden eine Verstärkerstufe eingebaut haben, wobei mich die Angabe "-3 bis +3 dB" etwas irritiert, denn das eine ist eine Dämpfung, das andere eine Verstärkung.

Ja, ihre Frage war ja auch nur auf die Stammleitungen bezogen (also was mit dem kaskadierten Multischalter ist wenn nur dieser von einem Receiver mit Strom versorgt wird).... wenn natürlich ein Receiver am ersten Schalter aktiv ist so bekommt der ja so auch seinen Strom von diesem angeliefert. Die Angaben zur "Verstärkung" (-3db ist natürlich dann eine "Dämpfung") sind von den orig. Angaben auf der Jultec Seite zum Produkt übernommen, da wird es wahrscheinlich noch auf andere Sachen ankommen die sich auf die Verstärkungsleistung auswirken.

goldensurfer hat geschrieben:Ist es eigentlich generell so, dass im LNB nur derjenige Teil aktiv ist, der auch mit Strom versorgt wird? (da ja die Jultec-Schalter nur auf der Ebene die Gleichspannung ausgeben, von wo sie auch ein Signal brauchen) Oder gibt es auch LNBs, denen es "egal" ist, wo an den vier Leitungen die notwenidge Spannung angeboten wird und dann alle vier Ebenen aktiv sind? (Ist nicht wirklich wichtig, nur Interessehalber)

Bei einem LNB gibt es nur "aktiv" oder "nicht aktiv", das nur z.B. der HH-Ausgang aktiv ist geht nicht.

goldensurfer hat geschrieben:Ich sag' mal so: mir wurde das Kabel damals (2006) empfohlen, es hat seinen Dienst bisher getan und wird es vermutlich auch mit dem neuen Multischalter tun. Ich wollte nicht damit angeben

Wird es auch weiterhin....

goldensurfer hat geschrieben:Auch lustig in diesem Zusammenhang finde ich, dass man im Satshop-Heilbronn ja ebenfalls HDTV- und 3D-taugliche Koaxkabel bekommt
Wobei mir nicht ganz klar ist (um bei obigem Beispiel zu bleiben) wie der Gleichstromwiderstand des 1 mm Kupfer-Innenleiters bei 100 Meter auf 24 Ohm kommen soll - dafür müßte das Kabel einen Kilometer lang sein.

Man muss die Stichworte heute in eine Beschreibung mit aufnehmen, sonst denkt wirklich noch jemand das dieses LNB nicht für HDTV oder 3D oder Sky tauglich wäre :1112
Zu den 24 Ohm gebe ich ihnen recht, da habe ich soeben auch "auf 1km" ergänzt. Steht aber auch alles in dem Datenblatt das beim Artikel zum Download angeboten wird.

goldensurfer hat geschrieben:Eine Frage noch: Sie bieten fertig konvektionierte Kabel F-Stecker auf F-Stecker an. Sind diese erfahrungsgemäß ausreichend "HF-dicht"? Gerade im Hinblick auf die oben mal erwähnte Einstrahlung von DECT-Telefonen. Unsere Basisstation steht nicht weit weg von den Receivern im Wohnzimmer. Astro-TV und Homeshopping zählt nun zwar nicht gerade zu unseren Highlights was das tägliche FErnsehprogramm anbelangt, Tele5 und DMAX hingegen laufen da schon öfter.

Ganz ehrlich ! Finger weg von diesen China-Fertigkabeln ! Man kann selbst ein Kabel anfertigen das noch dazu dann genau so lang ist wie man es braucht und auch noch günstiger ist als "fertige" .....
Kabel nach Wahl genommen, auf die gewünschte Länge zuschneiden und dann SelfInstall-Stecker drauf (die passen aber nicht auf ihr 8mm Kabel !).
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Re: Erweiterung / Umbau bestehender Anlage

Ungelesener Beitragvon goldensurfer » 11. März 2013 14:58

Bei einem LNB gibt es nur "aktiv" oder "nicht aktiv", das nur z.B. der HH-Ausgang aktiv ist geht nicht.

Ah okay, kam mir gleich etwas komisch vor. Ich habe dann den Satz bei Jultec falsch gelesen: "Ein Receiver speist grundsätzlich nur das LNB, von welchem er auch Programme empfängt, nie alle LNBs." Gemeint ist hier ein System mit mehr als einem LNB.

Über die Schnellmontagestecker denke ich nochmal nach... sinnvoll ist dann sicher auch das Abisolierwerkzeug. Von dem "dicken" Kabel habe ich eh nix mehr übrig, und am verbauten sind ja schon entsprechende Stecker dran.

Zu den Abschlußwiderständen noch eine Frage: müssen die terrestrischen Ein- und Ausgänge ebenfalls mit DC-entkoppelten Abschlusswiderständen versehen werden? Weil die Terrestrik ist ja bei den JRM0508A/T rein passiv?

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Re: Erweiterung / Umbau bestehender Anlage

Ungelesener Beitragvon techno-com » 11. März 2013 15:47

Alle offenen Ein- und Ausgänge müssen "abgeschlossen" werden und man nimmt immer die DC-entkoppelten da diese bei jedem Anwendungsbereich gehen im Gegensatz zu den nicht DC-entkoppelten ...... "reichen" würden dort aber auch diese !
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Re: Erweiterung / Umbau bestehender Anlage

Ungelesener Beitragvon goldensurfer » 13. März 2013 11:45

So, meine Bestellung habe ich eben platziert. Umgebaut wird die Anlage voraussichtlich Samstag in einer Woche. Ich berichte dann gern darüber...

Einstweilen vielen Dank für die stets prompte Beantwortung meiner vielen Fragen!
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Re: Erweiterung / Umbau bestehender Anlage

Ungelesener Beitragvon techno-com » 13. März 2013 12:34

Alles klar.... Versand ist soeben an sie vorab raus, die Daten dazu haben sie per Email erhalten (Trackingnummer, etc.). :thx
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Re: Erweiterung / Umbau bestehender Anlage

Ungelesener Beitragvon goldensurfer » 14. März 2013 16:49

Paket ist heute angekommen. Vielen Dank!

Ich habe ganz schön grübeln müssen bevor ich auf das Verpackungssystem mit den zwei aneinandergepappten Kartons gekommen. Very tricky :-)

Nun muss alles noch eine Woche liegen bleiben bis ich zur Installation komme...

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Re: Erweiterung / Umbau bestehender Anlage

Ungelesener Beitragvon techno-com » 14. März 2013 17:12

:1128 Das sind einfach 2x die orig. Kartons von den Jultec Multischaltern die zusammen gepackt/geklebt wurden. :1114
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Re: Erweiterung / Umbau bestehender Anlage

Ungelesener Beitragvon goldensurfer » 14. März 2013 17:19

Ja, das hatte ich dann auch rausgefunden als ich den ersten Multischalter freigeschält hatte :1128
Aber is völlig okay so - die Kartons landen eh in der Papiertonne und die ist schon voll genug, da brauchts nicht noch einen Umkarton.
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Re: Erweiterung / Umbau bestehender Anlage

Ungelesener Beitragvon goldensurfer » 24. März 2013 13:29

Soderle, ich wollte ja noch eine Rückmeldung geben. Habe gestern meine Anlage hausintern umgebaut, d.h. den alten Kathrein-Multischalter durch den einen Jultec ersetzt und im Erdgeschoss den zweiten Jultec installiert. Dabei habe ich gleich noch die kompletten Kabel von oben nach unten ausgetauscht, denn da waren mittlerweile drei Kabeltypen verbaut (durch die Entwicklung unserer Geräte bedingt). Das ist zwar technisch kein Problem wenn an jedem Kabel ein anderer Receiver hängt, aber nachdem nun alle vier Kabel auf einen Multischalter gehen und Stammleitungen führen, wollte ich da einheitliche Qualität und habe nun Kathrein-Kabel LCD-111 verlegt.
Was soll ich sagen... die Aktion dauerte von halb neun bis 17 Uhr, ich bin gefühlte 30 mal nach oben und mindestens 10 mal in den Keller gelaufen um irgendwelches Werkzeug zu holen; habe Möbel geleert und verrückt um an die Kabel zu gelangen und habe nun ab dem Bauch abwärts überall Muskelkater. :1113
Das Ergebnis ist: ich habe nun genug Receiveranschlüsse im Wohnzimmer zur Verfügung und alles funktioniert momentan wie vorher. Bei einer digitalen Anlage kann man ja nun nicht sagen, dass sich das Bild verbessert hat - entweder es geht oder es geht nicht. In meinem Fall geht's immer noch. :1131
Ich habe jedoch vorab mal für meine drei Receiver die Signalstärke und -Qualität für jeweils vier Sender bestimmt: Arte SD (Horizontal, tiefe Frequenz), 3sat HD bzw. Andalucia TV für die SD-Receiver (Vertikal, tiefe Frequenz), Hitradio Ö3 (horizontal, hohe Frequenz) und QVC Germany (vertikal, hohe Frequenz). Das was die Receiver da anbieten ist natürlich kein technischer Messwert, aber wenn man ihn in Relation zu sich selber sieht (also vor- und nachher vergleicht), sieht man ob sich was verbessert oder verschlechtert hat.
Im Schnitt ist die Signalstärke um ca. 10%, die Signalqualität um ca. 5% besser als vorher; bereits nach Ersetzen des alten Multischalters durch die beiden Jultecs (also noch mit den alten Kabeln) konnte ich eine leichte Verbesserung ausmachen. Und das mit rein receivergespeister Versorgung, klasse! Sowas überzeugt und da gebe ich gern auch mal ne Mark mehr aus. :1147
Das Horizontal High-Signal macht mir noch etwas Schwierigkeiten (das war aber bereits vor dem Umbau so) - die angezeigte Signalqualität bewegt sich so zwischen 55 und 60%, während die anderen drei Stammleitungen jeweils zwischen 90 und 95% Signalqualität zeigen. Die Signalstärke ist bei allen Leitungen fast gleich. Ich vermute da mal, dass in die HH-Leitung vielleicht Feuchtigkeit eingedrungen ist. Ich denke ich werde auch noch die Leitungen vom LNB zum Multischalter auswechseln - das aber erst wenn die Außentemperaturen deutlich über dem Nullpunkt liegen!! :1137
Mein Fazit bisher: ich würde wieder die Lösung mit den Jultec-Schaltern einsetzen! coolthumb
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Re: Erweiterung / Umbau bestehender Anlage

Ungelesener Beitragvon techno-com » 25. März 2013 07:21

goldensurfer hat geschrieben:Das Horizontal High-Signal macht mir noch etwas Schwierigkeiten (das war aber bereits vor dem Umbau so) - die angezeigte Signalqualität bewegt sich so zwischen 55 und 60%, während die anderen drei Stammleitungen jeweils zwischen 90 und 95% Signalqualität zeigen. Die Signalstärke ist bei allen Leitungen fast gleich. Ich vermute da mal, dass in die HH-Leitung vielleicht Feuchtigkeit eingedrungen ist. Ich denke ich werde auch noch die Leitungen vom LNB zum Multischalter auswechseln - das aber erst wenn die Außentemperaturen deutlich über dem Nullpunkt liegen!!

Danke für die Rückmeldung erst einmal :respekt:

Tauschen sie doch erst einfach mal das VL-Kabel gegen das HH-Kabel aus, also diesen beiden jeweils am LNB und am ersten Multischalter-Eingang gegeneinander austauschen ..... dann müsste, wenn es am Kabel liegt, das VL-Band schlechter werden ..... es kann aber auch das LNB selbst sein bzw. auch einfach nur an einer schlechten Antennenausrichtung liegen, lesen sie dafür mal den Beitrag unter Kurzanleitung Satantenne ausrichten + Gesamtinbetriebnahme
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Re: Erweiterung / Umbau bestehender Anlage

Ungelesener Beitragvon goldensurfer » 25. März 2013 07:51

Guter Tipp mit dem Kabeltausch zwischen den Stammleitungen. Das werde ich mal ausprobieren... aber wie gesagt, erst wenn das Wetter akzeptabel ist. Momentan schneit's in Nordbayern *brrrr*

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Re: Erweiterung / Umbau bestehender Anlage

Ungelesener Beitragvon techno-com » 6. Mai 2013 10:49

Setze mal hier noch einen Link zu einer anderen Anfrage von Ihnen, passt gut zu dieser Sache hier ggf. !

Wetterschutz LNB Ausänge zum Koaxkabel (F-Stecker)
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Re: Erweiterung / Umbau bestehender Anlage

Ungelesener Beitragvon goldensurfer » 6. Mai 2013 16:27

wir haben leider derzeit sehr viel um die Ohren, weswegen der Kabeltausch in der Sat-Anlage erstmal warten muss. Der Empfang aller Sender klappt ja derzeit auch mit der höheren Dämpfung prima. Aber sobald ich das Projekt fertiggestellt habe, werde ich natürlich hier das Ergebnis posten.

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Re: Erweiterung / Umbau bestehender Anlage

Ungelesener Beitragvon techno-com » 10. Dezember 2013 13:59

Gibt es hier ein Update ? helpmesmilie
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Re: Erweiterung / Umbau bestehender Anlage

Ungelesener Beitragvon goldensurfer » 10. Dezember 2013 14:44

Also auf Fehlersuche habe ich mich nicht mehr gemacht. Da ich die Kabel aber eh in einem Schacht verlegen wollte, habe ich im Sommer kurzerhand alle vier Leitungen ausgetauscht und auch mit den neuen Steckern versehen. Jetzt habe ich auf allen Stammleitungen >= 90% und natürlich störungsfreien Empfang.

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Re: Erweiterung / Umbau bestehender Anlage

Ungelesener Beitragvon techno-com » 10. Dezember 2013 15:14

gutenempfang
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