Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Haben sie Fragen zu Unicable (EN50494/SCR/SatCR/CSS) oder JESS (Jultec Enhanced Stacking System - EN50607/SCD2) Multischaltern, zu statischen SAT-Einkabelsystemen sowie auch zu speziellen Einkabelanlagen wie Polytron TSM-1000 HD, Schwaiger EKU825, Dur-Line UCP20/UCP30 oder auch zur Johansson Einkabellösung 9640/9645 (Multiband Converter/Stacker-Destacker) ?
Nicht für Einkabel-LNB Anfragen ! Nutzen sie hierfür das Forum unter "Unicable-/Einkabel LNB´s" weiter unten !!
Koad
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Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon Koad » 20. November 2015 09:14

Hallo Herr Uhde,

zunächst einmal möchte ich mich bei Ihnen für dieses wunderbare Forum bedanken. Ich konnte dadurch viele Erkenntnisse gewinnen, die mir bei meiner Planung bereits geholfen haben.

Nun aber zur Ausgangslage:
Im Oktober nächsten Jahres werden wir das EFH meiner Eltern übernehmen. In unserer jetzigen Wohnung habe ich alles (Telefon/Internet/TV) über Vodafone laufen. Da ich über die Leitung der Telekom im Haus allerdings nur 3 MBit/s zur Verfügung habe, kam mir die Idee eine Sat-Anlage aufzubauen, um mir die schon sehr hohen Kabelkosten zu sparen und um auch die Möglichkeit zu haben mal das volle Sky Spektrum genießen zu können.

Meine Eltern nutzen derzeit lediglich den Standard Kabel-Anschluss, aufgebaut in einer Baumstruktur, wobei diese eigentlich nur aus 2 Stichen (Wohnzimmer im EG und 1 Kinderzimmer im 2.OG besteht, wobei das Kabel im 2.OG nicht funktioniert. Damals haben wir Überputz im Haus nach oben verteilt.)

Meine Planung sieht zur Zeit so aus (Schematischer Aufbau mit Pegelberechnung für den 2150Hz Bereich folgt weiter unten)

Ich möchte Telefon/Internet über Unitymedia (NRW) haben, da mir die Geschwindigkeit über die normale Internetleitung nicht ausreicht. Hierzu benötige ich einen Rückkanal-fähigen Multischalter.

Die bis dato verlegten Leitungen möchte ich am Ende nicht mehr benutzen, von daher werde ich neue verlegen (eigentlich nur eine, die vom Multischalter aus dem Keller in den "Wohnbereich" abgeht).

Die angesprochene Leitung ins Wohnzimmer geht auf eine Dose, an welchem ich den (Sky-)Receiver und das Kabelmodem anschliesse. Zusätzlich habe ich vor Multischalter-nah einen Sat>IP Router zu setzen (Octopus Net V2 S2/4). Von hier aus ebenfalls ein Kabel ins Wohnzimmer zum Anschluss an den Kabel-Router und weiter ins 1.OG für eine WLAN Bridge (jeweils WLAN AC geplant).

Nun aber zu den Komponenten. In 2 Wochen, habe ich einen Termin mit dem Installateur, welcher mir die Sat-Schüssel montieren soll. Dann wird sich entscheiden, ob die Schüssel auf dem Dach oder an der Stirnseite des Hauses montiert wird und ob die Kabel innerhalb des Hauses oder außen in den Keller verlegt werden. Vermutlich aber an der Stirnseite so dass auch kein Blitzschutz notwendig ist. Nach dieser Entscheidung würde ich dann nochmal abklären wollen, wo Potentialausgleich zusätzlich zur Verteilung gesetzt werden müsste.

Von dem installierten Quattro LNB ( Inverto Black Premium Universal Quattro LNB IDLB-QUTL40-PREMU-OPP (0,2dB) ) mit einer 88cm Schüssel (TRIAX TDS88 Offset- Spiegel TD Serie) gehts im Keller auf einen Jultec Einkabel-Multischalter (JPS0501-8TN). Auf diesem soll, wie angesprochen auch das Kabel vom HÜP von UnityMedia angeschlossen werden. Hier wird wahrscheinlich?! ein CATV-Verstärker nötig sein (JAC110). Wir haben zwar einen im Keller hängen, dieser ist aber ziemlich alt, auch gar nicht am kabel angeschlossen und ich favorisiere eigentlich den Jultec einzusetzen, auch weil ich hier den zweiten Versorgunsausgang des Netzteils vom Multischalter nutzen kann. Die Eingänge gehen "natürlich" über Varistoren (DLBS 3001).

Ich hatte in einem anderen Beitrag gelesen, dass zur Sperrung der TV-Frequenzen ein Sperrfilter gesetzt werden muss. Nach Rücksprache mit dem UnityMedia Support sorgt aber UM dafür, so dass ich mir die 150€ dafür sparen kann. Den Log des Chats mit dem Support habe ich gespeichert und abgelegt. :1131

Direkt hinter dem Unicable-Ausgangs sitzt ein Einzelabzweiger (JPT01-17), wovon der Stammausgang wieder auf den Erdungsblock geht und von da aus ein Kabel ins Wohnzimmer mit der Dose (JAD318TRS mit Abschlusswiderstand SAT-DS80-2) Hier hätte ich dann die Möglichkeit in Zukunft noch im Strang weiterzugehen in die anderen Stockwerke, die aber planmäßig mit Sat>IP versorgt werden sollen. Außerdem benötige ich die hohe Dämpfung der Dose, um nicht in einer Überpegel-Bereich zu kommen. Der Abgang des JPT01-17 geht auf einen 3-Fach Verteiler von Kathrein (SAT-VTKATEBC10). Einer dieser Ausgänge für eventuelle zukünfitgere Abgänge terminiert am Erdungsblock (durch Leerrohr ins 2.OG, wo derzeit die angesprochene "noch nie funktionierende" Leitung liegt), die anderen beiden Abgänge sollen den Octopus Net versorgen (2 Leitungen, da 2 Karten im Octopus Net, jeweils Unicable-tauglich). Allerdings werde ich mit der Beschaffung des Octopus Net noch bis Mitte nächsten Jahres warten, um eventuelle neuere Versionen bekommen zu können. Von daher werden diese beiden Ausgänge auch zunächst terminiert am Erdungsblock.

Sat-Verteilung_Unicable-Internet-Telefon_UM-Einspeisung_Pegelberechnung.jpg
Sat-Verteilung_Unicable-Internet-Telefon_UM-Einspeisung_Pegelberechnung


Habe gerade gesehen, dass in meinem Layout noch der Sperrfilter vorhanden ist, den ich vor der Rücksprache mit UM dort aufgenommen habe. Dieser kann ignoriert werden.

Die Kabellängen vom LNB -> Multischalter und vom Erdungsblock zur MM-Dose und weiter zum Receiver sind geschätzte Längen mit einer gewissen Toleranz. Viel mehr wirds aber nicht sein. Die Strecke LNB -> MS sogar eher weniger.

Ich würde auch Ihr Angebot der Vormontage auf einer Lochblechplatte in Anspruch nehmen wollen, dies aber erst später. Ich muss ja erstmal wissen, ob das überhaupt geht mit der Montage. Hatte vergessen zu erwähnen, dass auf der gegenüberliegenden Straßenseite, ein recht hoher Baum steht. Bei ersten "Messungen" aus den Fenstern im 2.OG (also ca. 1 -1.5m unterhalb der Schüssel) mit der App "SatellitePointer" schaue ich aber so gerade über den Baum rüber.

Meine Fragen:
1.) Bekomme ich an der MM-Dose genug Pegel für den Kabelrouter? Hier habe ich nicht extra eine Pegelberechnung gemacht. Vermutlich muss ich sogar eine Dämpfung einbauen, da die Pegel schon recht hoch sind?!
2.) Die Schüssel sollte genug Schlechtwetter-Reserve haben!? Ich habe in einem anderen Beitrag gelesen, dass Sie auch eine 85cm Schüssel als ausreichend angeben. Im Beitrag in dem Sie die 88cm-Schüssel empfehlen, ist alles hierüber mit "Kanonen auf Spatzen schießen".
3.) Passt meine Pegelberechnung soweit? Ich habe leider nicht herausfinden können, wieviel vom LNB am Multischalter ankommt. Von daher ist die Dämpfung über die Länge des Kabels angegeben.
4.) Sollte die Schüssel nicht im Blitzschutzbereich liegen und das Kabel erst im Keller ins Haus "gelangen"...Reicht es dann aus den PA vom Erdungsblock (oder gibt's bei der Montageplatte einen anderen Erdungspunkt) zur HES zu ziehen oder ist dann trotzdem noch ein PA an der Schüssel notwendig?
5.) Wie verteile ich am Besten die Unicable-Frequenzen auf die einzelnen Tuner (auch hinsichtlich Pegel)

Anbei noch mein derzeitiger Warenkorb. hier fehlt natürlich das Material für die Lochplatten-Montage:

Vorab_Warenkorb_User_Koad.jpg
Vorab_Warenkorb_User_Koad


Ich hatte in einem Beitag mal was über galvanische Trennglieder gelesen. Benötige ich derartiges um Potenzialausgleichsströme auszugleichen?
In meinem Warenkorb fehlt noch eine F-/IEC Kupplung für den Anschluss des Kabelmodems am TV-Port des JAD318TRS

Ich bin wie gesagt noch deutlich in der Planungsphase, von daher ist noch nichts endgültig. Ich hoffe ich habe alles zusammegefasst bekommen, womit ich mich die letzten 2 Wochen beschäftigt habe...
Ich habe auch soviele Threads gelesen, dass ich schon nicht mehr weiß, wo ich was gelesen habe..

P.S.: Damit meine Eltern das System auch schon nutzen könnten, möchte ich versuchen das Kabel, welches zur Zeit das Wohnzimmer versorgt mit auf die Verteilung zu legen. Ich vermute, dass es nicht anders geht, als hier den Legacy Ausgang des Mutlischalters zu benutzen, bzw. weiß ich nicht ob und welche Art DVB-S Tuner der Fernseher meiner Eltern hat, zur Not halt ein Receiver, der im Idealfall Unicable-tauglich ist (dann nicht der Legacy Ausgang, sondern der auch später verwendete) Ich kann allerdings nicht sagen, welche Art Kabel dorthin geht (bzgl. der Dämpfung) und die Länge (da im Leerrohr, keine Pläne vorhanden, wo die Leerrohre lang laufen). Alternativ wird halt nach wie vor DVB-C genutzt, aber halt über die neue Anlage.


Ich danke Ihnen schonmal im Voraus für Ihre äußerst kompetente Antwort! Fühle mich von Anfang an hier sehr gut aufgehoben!



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Re: Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon techno-com » 20. November 2015 10:43

Koad hat geschrieben:Hallo Herr Uhde,

Hallo und Herzlich Willkommen im Forum :1117

Koad hat geschrieben:zunächst einmal möchte ich mich bei Ihnen für dieses wunderbare Forum bedanken. Ich konnte dadurch viele Erkenntnisse gewinnen, die mir bei meiner Planung bereits geholfen haben.

:thx man sieht auch das sie schon viel gelesen haben ....

Koad hat geschrieben:Ich habe auch soviele Threads gelesen, dass ich schon nicht mehr weiß, wo ich was gelesen habe..

... oft ggf. zu viel das man am Ende gar nicht mehr weiß wo man am Anfang war, geht mir auch oft so .... vor allem wenn ich viele Beiträge parallel bearbeite (was ja oft mehrere Tage lang geht in einer Beratung).

Koad hat geschrieben:Nun aber zu den Komponenten. In 2 Wochen, habe ich einen Termin mit dem Installateur, welcher mir die Sat-Schüssel montieren soll. Dann wird sich entscheiden, ob die Schüssel auf dem Dach oder an der Stirnseite des Hauses montiert wird und ob die Kabel innerhalb des Hauses oder außen in den Keller verlegt werden. Vermutlich aber an der Stirnseite so dass auch kein Blitzschutz notwendig ist. Nach dieser Entscheidung würde ich dann nochmal abklären wollen, wo Potentialausgleich zusätzlich zur Verteilung gesetzt werden müsste.

Der komplette Potentialausgleich ist abhängig davon wo sich die Antenne später befindet, also im "Blitz-geschützten Bereich" oder im "nicht-Blitz-geschützten Bereich" ! Ist die Antenne im geschützten Bereich wird der PA von der Haupterdungsschiene/HES im Keller abgenommen, ist sie im nicht-geschützten Bereich dann muss er von der geerdeten Antenne (dem Mast wo auch das Erdungskabel aufliegt) abgenommen werden !

Koad hat geschrieben:Ich hatte in einem anderen Beitrag gelesen, dass zur Sperrung der TV-Frequenzen ein Sperrfilter gesetzt werden muss. Nach Rücksprache mit dem UnityMedia Support sorgt aber UM dafür, so dass ich mir die 150€ dafür sparen kann. Den Log des Chats mit dem Support habe ich gespeichert und abgelegt.

Wäre mir neu das die das machen :1110
Dieser Sperrfilter kostete noch vor kurzem fast die Hälfte, Polytron hat aber neue konzepiert/aufgebaut die jetzt wesentlich teurer sind :1113

Koad hat geschrieben:Hatte vergessen zu erwähnen, dass auf der gegenüberliegenden Straßenseite, ein recht hoher Baum steht. Bei ersten "Messungen" aus den Fenstern im 2.OG (also ca. 1 -1.5m unterhalb der Schüssel) mit der App "SatellitePointer" schaue ich aber so gerade über den Baum rüber.

Denken sie dran, Bäume wachsen !
Die Apps sind aber oft nicht sehr genau, viel besser sind da Apps fürs Handy wo man über die Kamera durchschaut und dort dann der Satellit angezeigt wird auf dem Display.

Koad hat geschrieben:1.) Bekomme ich an der MM-Dose genug Pegel für den Kabelrouter? Hier habe ich nicht extra eine Pegelberechnung gemacht. Vermutlich muss ich sogar eine Dämpfung einbauen, da die Pegel schon recht hoch sind?!
Koad hat geschrieben:Die bis dato verlegten Leitungen möchte ich am Ende nicht mehr benutzen, von daher werde ich neue verlegen (eigentlich nur eine, die vom Multischalter aus dem Keller in den "Wohnbereich" abgeht).

Pegelberechnung für Docsis kann ich nicht machen, das liegt fern meiner Arbeit.
Aber.... verwenden sie ggf. doch gleich ein extra Kabel für den Router vom Kabelanschluss aus wenn sie eh neu verkabeln. Also ein Kabel EXTRA vom Kabel-Übergabepunkt (ÜP) bis zum Modem.

Koad hat geschrieben:2.) Die Schüssel sollte genug Schlechtwetter-Reserve haben!? Ich habe in einem anderen Beitrag gelesen, dass Sie auch eine 85cm Schüssel als ausreichend angeben. Im Beitrag in dem Sie die 88cm-Schüssel empfehlen, ist alles hierüber mit "Kanonen auf Spatzen schießen".
Koad hat geschrieben:... mit einer 88cm Schüssel (TRIAX TDS88 Offset- Spiegel TD Serie)

Bitte nicht diese Antenne, die ist absolut in die Jahre gekommen (wobei sie sogar die Variante aus Stahl und nicht aus Aluminium hier gewählt haben) importantnotice1
Schauen sie sich mal die Gibertini OP 85 SE an (mit Doppelfeedarm-Halterung und super LNB-Haltern). Hier ein paar Bilder von dieser Antenne => Aufrüstung für UK Empfang
Oder die GigaBlue 85 HD Antenne !
Die haben absolut genug Schlechtwetter-Reserven und groß ist nicht immer auch gut => Maximale Kabellänge Satanlage (LNB-Multischalter-Receiver)

Koad hat geschrieben:3.) Passt meine Pegelberechnung soweit? Ich habe leider nicht herausfinden können, wieviel vom LNB am Multischalter ankommt. Von daher ist die Dämpfung über die Länge des Kabels angegeben.

Egal was vom LNB am Multischalter ankommt, die Jultec-Schalter arbeiten alle mit dem RF-Magic (Entropic) Chipsatz für Unicable und haben daher eine AGC (Auto-Gain-Control = automatische Verstärkungsregelung) das sie IMMER einen fixen Ausgangspegel haben (beim JPS0501-8 z.B. 93dbµV). Siehe Erklärung unter Unicable-Frequenzraster ST Entropic RF-Magic Chipsatz Unterschiede (über das Bild weg bis ganz nach unten lesen).

Koad hat geschrieben:4.) Sollte die Schüssel nicht im Blitzschutzbereich liegen und das Kabel erst im Keller ins Haus "gelangen"...Reicht es dann aus den PA vom Erdungsblock (oder gibt's bei der Montageplatte einen anderen Erdungspunkt) zur HES zu ziehen oder ist dann trotzdem noch ein PA an der Schüssel notwendig?

Lassen wir die Kirch im Dorf und das PA-Kabel zur Antenne dann weg .....

Koad hat geschrieben:5.) Wie verteile ich am Besten die Unicable-Frequenzen auf die einzelnen Tuner (auch hinsichtlich Pegel)

Siehe Erklärung unter Unicable-ZF-Frequenzen + Unicable-ID Einstellungen Receiver
Der weitest entferndte Receiver (oder sagen wir besser der Punkt mit der geringsten Signalstärke nach der Verteilung) bekommt die niedrigste ID (und somit Unicable-Träger-Frequenz die dann weniger auf dem Kabel/an den Verteilern gedämpft wird) ... bei ihnen wird sich das aber überhaupt nicht auswirken, sie haben ja nach ihrer Planung nur sehr wenig Unterschiede an allen Tuner-Eingängen.

Koad hat geschrieben:Ich hatte in einem Beitag mal was über galvanische Trennglieder gelesen. Benötige ich derartiges um Potenzialausgleichsströme auszugleichen?

War mal eine Sache die man machen musste/sollte ... habe aber schon wieder jetzt oft gelesen das es nicht mehr zwingend notwendig ist ! Der wäre nur dann notwendig wenn die Antenne im Nicht-Blitz-geschützten Bereich installiert wäre und somit der PA für die Sat-Verteilung vom geerdeten Antennenmast abgehen würde. Da der PA für den Kabelanschluss ja direket von der HES kommt muss man das galvanisch trennen. Dann darf man natürlich auch keine Bauteile die zur BK-Anlage gehören auf dem Lochblech montieren, das muss dann auch "leitend" auseinander gehalten werden und nur über das galvanische Trennglied dann zusammen geführt werden.

Koad hat geschrieben:P.S.: Damit meine Eltern das System auch schon nutzen könnten, möchte ich versuchen das Kabel, welches zur Zeit das Wohnzimmer versorgt mit auf die Verteilung zu legen. Ich vermute, dass es nicht anders geht, als hier den Legacy Ausgang des Mutlischalters zu benutzen, bzw. weiß ich nicht ob und welche Art DVB-S Tuner der Fernseher meiner Eltern hat, zur Not halt ein Receiver, der im Idealfall Unicable-tauglich ist (dann nicht der Legacy Ausgang, sondern der auch später verwendete) Ich kann allerdings nicht sagen, welche Art Kabel dorthin geht (bzgl. der Dämpfung) und die Länge (da im Leerrohr, keine Pläne vorhanden, wo die Leerrohre lang laufen). Alternativ wird halt nach wie vor DVB-C genutzt, aber halt über die neue Anlage.

Lesen sie mal den Beitrag oben zur "max. Kabellänge" ! Das wird schon gehen ... oftmals sind alte Kabel auch viel besser als diese neuen "135db Voodoo-Kabel" , da wurde noch Qualiät verbaut. Auch eine 1-fache Abschirmung machte bisher nur recht selten wirklich ein Problem, man muss nur am Anfang und am Ende den richtigen Stecker verwenden der "dicht" ist.
Mein Standard-Vergleich: "Was bringt ein 100m Wasserrohr mit 2cm Wandstärke wenn am Anfang und/oder am Ende ein Wasserhahn sitzt der tropft ?".

Koad hat geschrieben:Ich danke Ihnen schonmal im Voraus für Ihre äußerst kompetente Antwort! Fühle mich von Anfang an hier sehr gut aufgehoben!

Das werden wir schon schaukeln.... denken sie an die wachsenden Bäume !
Vielleicht sind wir nicht günstiger als ein Discounter oder reiner Online-Kartonschieber, aber sicherlich besser ! Wir wissen was wir aus unserem Fachbereich verkaufen und haben das nicht nur blind "im Programm".
Normkonforme Beratung und Bau sind bei uns selbstverständlich.
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Wir erteilen hier keine Rechtsberatung, unsere Hinweise sind nach bestem Wissen und bedürfen einer entsprechenden juristischen/technischen weiteren Beratung.

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Re: Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon Koad » 20. November 2015 11:31

Zunächst einmal ein dickes :thx für die schnelle Antwort!

techno-com hat geschrieben:Denken sie dran, Bäume wachsen !
Die Apps sind aber oft nicht sehr genau, viel besser sind da Apps fürs Handy wo man über die Kamera durchschaut und dort dann der Satellit angezeigt wird auf dem Display.

Die angesprochene App nutzt die Kamera...

SatellitePointer.jpg

Die Position der Schüssel wäre in etwa 1 - 1,5 m höher. Stört denn wirklich jedes Blatt/Ästchen den Empfang sollte da mal irgendwann etwas im Weg sein? Hab in nem anderen Forum gelesen, dass das jetzt nicht viel ausmacht.

techno-com hat geschrieben:Pegelberechnung für Docsis kann ich nicht machen, das liegt fern meiner Arbeit.

Das bezog sich eigentlich auf die Pegelberechnung, die ich bis dato durchgeführt habe. Ging mir da um eine Überprüfung/Bestätigung ihrerseits

techno-com hat geschrieben:Aber.... verwenden sie ggf. doch gleich ein extra Kabel für den Router vom Kabelanschluss aus wenn sie eh neu verkabeln. Also ein Kabel EXTRA vom Kabel-Übergabepunkt (ÜP) bis zum Modem.

Im Zuge unserer Renovierungsarbeiten hatte ich eigentlich nicht vor die Wände aufzustemmen. Von daher möchte ich mit so wenig Kabeln wie möglich auskommen. Zum einen möchte ich kein extrem dickes Loch vom Wohnzimmer ins Treppenhaus bohren (hier müssen schon 1 Sat- und 2 Netzwerkkabel durch), zum anderen ist im Treppenhaus schon von unten bis oben ein Eck-Kabelkanal, der natürlich auch nicht unbegrenzt Kabeln Platz bietet. Außerdem reichen mir auch 2 Aufputzdosen. Sollte ich für das Kabelmodem noch ein extra Kabel ziehen, wären das schon 3.

techno-com hat geschrieben:Schauen sie sich mal die Gibertini OP 85 SE an

Warenkorb ist angepasst

techno-com hat geschrieben:War mal eine Sache die man machen musste/sollte ... habe aber schon wieder jetzt oft gelesen das es nicht mehr zwingend notwendig ist ! Der wäre nur dann notwendig wenn die Antenne im Nicht-Blitz-geschützten Bereich installiert wäre und somit der PA für die Sat-Verteilung vom geerdeten Antennenmast abgehen würde. Da der PA für den Kabelanschluss ja direket von der HES kommt muss man das galvanisch trennen. Dann darf man natürlich auch keine Bauteile die zur BK-Anlage gehören auf dem Lochblech montieren, das muss dann auch "leitend" auseinander gehalten werden und nur über das galvanische Trennglied dann zusammen geführt werden.

Wäre es denn möglich bei meinem aktuellen Aufbau sämtliche Geräte (inkl. BK-Verstärker) auf einer Lochplatte zu montieren? Welche Dinge müsste ich hierfür noch meinem Warenkorb hinzufügen? Möchte natürlich so früh wie möglich mein Budget planen können

techno-com hat geschrieben:Lesen sie mal den Beitrag oben zur "max. Kabellänge" ! Das wird schon gehen ... oftmals sind alte Kabel auch viel besser als diese neuen "135db Voodoo-Kabel" , da wurde noch Qualiät verbaut. Auch eine 1-fache Abschirmung machte bisher nur recht selten wirklich ein Problem, man muss nur am Anfang und am Ende den richtigen Stecker verwenden der "dicht" ist.

Welches Kabel würden Sie mir denn für die Neuinstallation empfehlen?

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Re: Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon techno-com » 20. November 2015 12:42

Koad hat geschrieben:Die angesprochene App nutzt die Kamera...
....
Die Position der Schüssel wäre in etwa 1 - 1,5 m höher. Stört denn wirklich jedes Blatt/Ästchen den Empfang sollte da mal irgendwann etwas im Weg sein? Hab in nem anderen Forum gelesen, dass das jetzt nicht viel ausmacht.

Jetzt haben sie da ca. 0.5-1.0m "Reserve" .... Wenn sie etwas höher installieren (sind sie dann eigentlich immer noch im "geschützten-Bereich", also 2m Abstand bis zur Rinne und keinen Wandabstand >1.5m ?) dann wird das entsprechend mehr werden. Aber die Bäume wachsen und ALLES, egal wie groß oder "dick", stört den Empfang. Auch dran denken, jetzt ist da nicht viel Laub dran, im Frühling, Sommer, Herbst sieht es da ganz anders aus.

Koad hat geschrieben:Das bezog sich eigentlich auf die Pegelberechnung, die ich bis dato durchgeführt habe. Ging mir da um eine Überprüfung/Bestätigung ihrerseits

Das war aber die Antwort auf ihre Frage:
Koad hat geschrieben:1.) Bekomme ich an der MM-Dose genug Pegel für den Kabelrouter? Hier habe ich nicht extra eine Pegelberechnung gemacht. Vermutlich muss ich sogar eine Dämpfung einbauen, da die Pegel schon recht hoch sind?!

Die Antworten zur Unicable-Berechnung hatte ich glaube ich extra beantwortet, das war eine andere Stelle/Frage ! Die sollte so passen auf jeden Fall (grob auf jeden Fall, "genau" machen kann man da eh nur mit sehr sehr viel Aufwand und dann kommt da am Ende ggf. eine Abweichung von 2db hin).

Koad hat geschrieben:Wäre es denn möglich bei meinem aktuellen Aufbau sämtliche Geräte (inkl. BK-Verstärker) auf einer Lochplatte zu montieren? Welche Dinge müsste ich hierfür noch meinem Warenkorb hinzufügen? Möchte natürlich so früh wie möglich mein Budget planen können

Da dann auch die Satanlage direkt ihren PA von der HES bekommt, ja !
Erklärung der Stückliste siehe unter Vormontagen- Aufbau im Schaltschrank incl Potenzialausgleich

Koad hat geschrieben:Welches Kabel würden Sie mir denn für die Neuinstallation empfehlen?

Ich arbeite selbst bei meinen Montagen (auch im Laden/Privat) nicht mit Voodoo-Kabeln, mir reicht so ein Kabel i.d.R. immer aus (wenn ich nicht gerade sehr lange Kabelwege habe bzw. im Außenbereich verlegen muss wo man natürlich UV-beständiges Kabel nimmt) =>
SAT-Koaxialkabel ESD 90.128 A-S Vollkupfer (7,0mm/ >90db/ 2-fach geschirmt/ 100m Rolle)
es spricht aber auch nichts gegen z.B.
SAT-Koaxialkabel SD 100 A-S Vollkupfer (6,8mm/ >100db/ 3-fach geschirmt/ 100m Rolle)
SAT-Koaxialkabel SD 110 A-S Vollkupfer (7,2mm/ >110db/ 4-fach geschirmt/ 100m Rolle)
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Re: Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon Koad » 20. November 2015 13:20

techno-com hat geschrieben:Jetzt haben sie da ca. 0.5-1.0m "Reserve" .... Wenn sie etwas höher installieren (sind sie dann eigentlich immer noch im "geschützten-Bereich", also 2m Abstand bis zur Rinne und keinen Wandabstand >1.5m ?) dann wird das entsprechend mehr werden. Aber die Bäume wachsen und ALLES, egal wie groß oder "dick", stört den Empfang. Auch dran denken, jetzt ist da nicht viel Laub dran, im Frühling, Sommer, Herbst sieht es da ganz anders aus.

Ich favorisiere eigentlich selber die Montage oben auf dem Dach am Kamin, um an der Stelle noch mehr "Reserve" rauszuholen. Allerdings möchte ich auch der App nicht zu 100% vertrauen, da ich bei 2 Bildern die ich gemacht habe, den Satelliten selber an unterschiedlichen Positionen hatte. Sollte die Anlage nun auf dem Dach montiert sein und ein Blitzschutz aufgebaut werden müssen, heißt das dann, dass ich mit einer galvanischen Trennung arbeiten müsste?

techno-com hat geschrieben:Da dann auch die Satanlage direkt ihren PA von der HES bekommt, ja !
Erklärung der Stückliste siehe unter Vormontagen- Aufbau im Schaltschrank incl Potenzialausgleich

Ich habe eine 60x40 Lochblechplatte (ich denke die Geräte passen nicht alle auf eine 40x40) und 13 Patchkabel zu je 20cm (ausreichend?) dem Warenkorb hinzugefügt

Danke für die Hinweise der Kabel. Hier lässt sich sicherlich der eine oder andere Euro sparen bei nicht wirklich merkbaren Veränderung der Pegel. Da ich sowieso relativ weit an der oberen Grenze liege, sollte das sicher kein Problem sein.

Ich habe aber noch eine Frage bzgl. des terristrischen Signals am JPS0501-8TN. Im Manual von Jultec steht "Die terrestrische Verteilung erfolgt passiv und ist ständig, d.h. auch ohne jegliche Energieversorgung, verfügbar. Die terrestrische Verteilung ist rückwegtauglich und hält in Verbindung mit entsprechenden Antennendosen die für CATV erforderlichen hohen Entkopplungswerte ein." Heißt das, dass das terristrische Signal NICHT vom AGC "bearbeitet" wird, so dass z.B. bei einem Eingangspegel von 80dBµV am Ausgang 76,5dBµV rauskommen?

Daten JPS0501-8TN.jpg

Hintergrund ist, dass ich in einem anderen Forum folgendes gefunden habe: "Nun kommen noch die Werte nach den DOCSIS-Vorgaben hinzu, diese besagen dass der Empfangspegel am Kabelmodem zwischen 45dB(µV) und 75dB(µV) liegen darf mit einem Mindest-Modulationsrauschabstand (MER) bei 64-QAM von 28dB und bei 256-QAM von 32dB."
Sollte der JPS0501-8 nun das terristrische Signal auch auf 93dBµV ziehen, hätte ich vor der Dose ja mehr oder weniger die 91dBµV, die aus dem Einzelabzweiger abgehen (bei einer Dämpfung von 1dB/100m @ 5MHz beim Kathrein-Kabel). Abzüglich der 18dBµV Dämpfung am TV-Ausgang der Dose dann 74dBµV und somit arg an der Grenze der DIN/VDE.

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Re: Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon techno-com » 20. November 2015 13:31

Koad hat geschrieben:Sollte die Anlage nun auf dem Dach montiert sein und ein Blitzschutz aufgebaut werden müssen, heißt das dann, dass ich mit einer galvanischen Trennung arbeiten müsste?

Schaden kann er nie ..... sonst bau ich ja eine Schleife, also den PA für die Sat-Verteilung oben am Antennenmast abgenommen (wie es soll), aber noch zusätzlich über den PA des BK-Anschlusses von unten direkt von der HES geholt.

Koad hat geschrieben:Ich habe eine 60x40 Lochblechplatte (ich denke die Geräte passen nicht alle auf eine 40x40) und 13 Patchkabel zu je 20cm (ausreichend?) dem Warenkorb hinzugefügt

Nur 20cm Kabel reichen auf keinen Fall, diese sind auch viel teurer als die 30/50cm Kabel.

Koad hat geschrieben:Ich habe aber noch eine Frage bzgl. des terristrischen Signals am JPS0501-8TN. Im Manual von Jultec steht "Die terrestrische Verteilung erfolgt passiv und ist ständig, d.h. auch ohne jegliche Energieversorgung, verfügbar. Die terrestrische Verteilung ist rückwegtauglich und hält in Verbindung mit entsprechenden Antennendosen die für CATV erforderlichen hohen Entkopplungswerte ein." Heißt das, dass das terristrische Signal NICHT vom AGC "bearbeitet" wird, so dass z.B. bei einem Eingangspegel von 80dBµV am Ausgang 76,5dBµV rauskommen?

Die AGC ist NUR für den Pegel der DVB-S/S2 Versorgung !!! Die hat mit der Terrestrik nichts zu tun.
Pegel für die Terrestrik kann man nur so berechnen das man den reelen Pegel nach dem BK-Verstärker misst und dann eben die von ihnen markierten Werte (Durchschleif-Dämpfung für die Terrestrik) abzieht.
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Re: Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon Koad » 20. November 2015 14:23

Dann hab ich das ja richtig verstanden. Ergo kann man für die Einpegelung des terristrischen Signals unabhängig an den Schrauben drehen bzw. beeinflusst den Sat-Pegel nicht.

Die 20cm Patchkabel habe ich aus dem Grund gewählt, weil es die teuersten sind und ich somit mein Budget nur nach unten korrigieren muss :Laughinglol:
Ich denke an dieser Stelle ist es eh sinnvol, wenn ich Ihnen bei der Vormontage auf der Lochplatte freie Wahlmöglichkeit in Bezug auf die Kabellängen lasse.

Im übrigen würde ich auch den Octopus Net mit auf die Lochplatte montieren wollen, wobei ich diesen wie eingangs beschrieben erst zu einem späteren Zeitpunkt kaufen will/werde. Kann man den Montageplatz dafür bereits vorsehen bzw. würde dieser nach Ihrer Einschätzung noch mit drauf passen? Die Anschlüsse würden natürlich nach wie vor von der Erdungsschiene kommen (bis tatsächlichem Einbau) terminiert. Entsprechende Patch-Kabel von Schiene -> Octopus sind bis dato noch nicht berücksichtigt.

Ich denke der erste Bedarf an Klärung ist somit meinerseits gedeckt, so dass ich mich wieder melden werde, sobald der Elektroinstallateur sich die örtlichen Gegebenheiten angesehen hat und ich weiß wo und wie montiert wird.

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Re: Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon techno-com » 20. November 2015 14:33

Koad hat geschrieben:Ich denke an dieser Stelle ist es eh sinnvol, wenn ich Ihnen bei der Vormontage auf der Lochplatte freie Wahlmöglichkeit in Bezug auf die Kabellängen lasse.

Sollten wir aber vorab "bestimmen", wenigstens ein wenig ... sonst bestellen sie die 20cm Patchkabel, benötigt werden sie aber nicht und dann ist das nur wieder ein hin-und-her mit Gutschriften etc.

Koad hat geschrieben:Im übrigen würde ich auch den Octopus Net mit auf die Lochplatte montieren wollen, wobei ich diesen wie eingangs beschrieben erst zu einem späteren Zeitpunkt kaufen will/werde. Kann man den Montageplatz dafür bereits vorsehen bzw. würde dieser nach Ihrer Einschätzung noch mit drauf passen? Die Anschlüsse würden natürlich nach wie vor von der Erdungsschiene kommen (bis tatsächlichem Einbau) terminiert. Entsprechende Patch-Kabel von Schiene -> Octopus sind bis dato noch nicht berücksichtigt.

Schauen sie mal die Bilder unter Vormontagen- Aufbau im Schaltschrank incl Potenzialausgleich + Vormontagen- Aufbau im Schaltschrank incl Potenzialausgleich an ... da sind CoaxOnLan-Schalter bzw. Sat>IP Router bereits mit auf der Platte montiert. Im entsprechenden Beitrag dann die Stückliste und da können sie sehen was für eine Lochblechplatte benötigt wurde (wobei ich da grundsätzlich wohl von der 60x40cm Platte ausgehe).

Koad hat geschrieben:Ich denke der erste Bedarf an Klärung ist somit meinerseits gedeckt, so dass ich mich wieder melden werde, sobald der Elektroinstallateur sich die örtlichen Gegebenheiten angesehen hat und ich weiß wo und wie montiert wird.

:1147
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Re: Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon Koad » 26. November 2015 14:38

Habe mich in den letzten Tagen mal ein wenig mit der BK-Thematik befasst.

Den CATV-Verstärker werde ich aus meinem Warenkorb entfernen, da ich

a) als Neukunde den Verstärker von UM erhalte
und
b) in den "Technische Anforderungen an eine multimediafähige Breitbandkommunikationsanlage" von UM steht: "Der Verstärker muss vorwärts einen Frequenzbereich von 80 bis 862 MHz und einen aktiven Rückkanal von 5 bis 65 MHz haben. Es sind nur Verstärker mit dem Qualitätszeichen Klasse/ Class A einzusetzen, welche übereinen variablen Pegelsteller und Entzerrer im Vor- und Rückweg verfügen." Der Jultec JAC110 ist aber im Rückkanal passiv und wird nicht verstärkt, was anscheinend definitiv notwendig ist.

Ich möchte auch noch für mich ein wenig Klarheit in das Thema Potentialausgleich/Blitzschutz bringen...

Da ich möchte, dass die Schüssel auf dem Dach montiert wird, ist ja ein Blitzschutz zwingend notwendig...

Hierzu wird nun an dem Wandhalter eine Erdungsrohrschelle montiert. Von diesem geht ein 16mm² NYY-J auf direktestem Wege (unter Einhaltung von Mindesabständen usw.) im Keller (Durchbruch/Bohrung durch Außenwand/Fenster) auf die HES.

Haupterdungsschiene_HES-im_Keller_Erdung_Blitzschutz_Potentialausgleich.jpg
Haupterdungsschiene_HES-im_Keller_Erdung_Blitzschutz_Potentialausgleich

Zusätzlich wird vom Erdungsblock der Sat-Anlage (Lochblechplatte) ein 4mm² H07V-U hoch zur Schüssel gezogen und mit auf der Erdungsrohrschelle aufgelegt. Somit ist der Potentialausgleich für die Sat-Anlage hergestellt. Ist es möglich das PA-Kabel zusammen mit den KOAX-Kabeln zu verlegen, also z.B. zusammen in einem Leerrohr oder gebündelt mit Kabelbindern?

Wie würde es sich mit dem mastnahen-PA verhalten, wenn nun die Kabel vom LNB -> "Lochblechplatte" auch außen an der Wand verlegt würden und erst "kurz vor" der Anlage ins Haus gelangen würden? Müsste dann ein Erdungsblock außen in der Nähe der Schüssel montiert werden (dass dieser dann mit in den PA von Lochblechplatte -> Erdungsrohrschelle einbezogen werden würde, ist klar). Ich habe es bisher so verstanden, dass direkt nach Eintritt in Haus (Dachboden) ein Erdungsblock notwendig ist, welcher mit im PA sitzt.

Die beiden Kabel, die derzeit auf der HES angeschlossen sind (s. Bild), ist zum einen der PA des Hausverteilers und der PA vom HÜP von UM. Sie hatten ja vorher schon geschrieben, dass ich in diesem Fall (Blitzschutz notwendig), ein galvanisches Trennglied in den Weg HÜP -> Erdungsblock (CATV-Eingang vom JPS0501-8TN) setzen müsste und dann auch keinerlei Komponenten der BK-Anlage auf der Lochblechplatte montiert werden dürfen.
Wäre es denn zulässig den PA vom HÜP an der HES abzunehmen und stattdessen mit dem Erdungsblock der Lochblechplatte zu verbinden? Somit hätte ich an Sat- und BK-Anlage das gleiche Potential (ohne Schleife) über die Erdungsrohrschelle zurück zur HES. Außerdem könnte ich mir die galvanische Trennung sparen und könnte auch einen eventuellen Verstärker mit auf die Lochblechplatte montieren.

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Re: Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon techno-com » 26. November 2015 15:13

Koad hat geschrieben:Habe mich in den letzten Tagen mal ein wenig mit der BK-Thematik befasst.

Das kann man gut erkennen :1147

Koad hat geschrieben:Den CATV-Verstärker werde ich aus meinem Warenkorb entfernen, da ich
a) als Neukunde den Verstärker von UM erhalte

Ein guter Grund :1112

Koad hat geschrieben:... und
b) in den "Technische Anforderungen an eine multimediafähige Breitbandkommunikationsanlage" von UM steht: "Der Verstärker muss vorwärts einen Frequenzbereich von 80 bis 862 MHz und einen aktiven Rückkanal von 5 bis 65 MHz haben. Es sind nur Verstärker mit dem Qualitätszeichen Klasse/ Class A einzusetzen, welche übereinen variablen Pegelsteller und Entzerrer im Vor- und Rückweg verfügen." Der Jultec JAC110 ist aber im Rückkanal passiv und wird nicht verstärkt, was anscheinend definitiv notwendig ist.

Das kläre ich gerade mit Klaus Müller von Jultec ab ....
Hi Tristan
Ja der JAC ist nicht zertifiziert, das ist korrekt. Die KNBs wollen meistens zertifizierte Verstärker haben.
Und ja, je nach ÜP ist meistens ein aktiver Rückweg notwendig. Welchen Verstärker du wirklich benötigst, weißt du aber erst, wenn du den Rückweg am ÜP gemessen hast. Dazu brauchst du aber ein DOCSIS-Messgerät.


Koad hat geschrieben:Ist es möglich das PA-Kabel zusammen mit den KOAX-Kabeln zu verlegen, also z.B. zusammen in einem Leerrohr oder gebündelt mit Kabelbindern?

Ja, das ist erlaubt.

Koad hat geschrieben:Ich habe es bisher so verstanden, dass direkt nach Eintritt in Haus (Dachboden) ein Erdungsblock notwendig ist, welcher mit im PA sitzt.

Richtig ..... das war lange Zeit bei mir eine Fehlinterpretation, aber man lernt ja nie aus ! Daher schreibe ich hier auch immer mit der Fußnote das man das von einer zertifizierten Fachkraft alles noch einmal gegenchecken lassen soll, versuche natürlich immer mein Bestes hier und bilde mich da auch weiter das ich immer "besser werde".

Koad hat geschrieben:Wäre es denn zulässig den PA vom HÜP an der HES abzunehmen und stattdessen mit dem Erdungsblock der Lochblechplatte zu verbinden?

Noch nie davon gehört und gelesen, denke nicht das dies zulässig ist .... ist aber eine Frage an den Kabelanbieter wie der seinen PA genau "möchte". Auf jeden Fall würde ich da kein Kabel abmachen und anders anschließen als die das gemacht haben/machen werden.
Gebe jetzt aber den Beitrag mal mit Bitte um Korrekturlesung an den User @Dipol der hier im Forum dahingehend wohl die meiste Ahnung hat weiter, schreibe ihn gleich mit der Bitte darum per PM an.
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Re: Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon Koad » 26. November 2015 15:26

techno-com hat geschrieben:
Koad hat geschrieben:Ich habe es bisher so verstanden, dass direkt nach Eintritt in Haus (Dachboden) ein Erdungsblock notwendig ist, welcher mit im PA sitzt.

Richtig ..... das war lange Zeit bei mir eine Fehlinterpretation, aber man lernt ja nie aus ! Daher schreibe ich hier auch immer mit der Fußnote das man das von einer zertifizierten Fachkraft alles noch einmal gegenchecken lassen soll, versuche natürlich immer mein Bestes hier und bilde mich da auch weiter das ich immer "besser werde".

Da würde mir aber die Antort auf meine eigentliche Frage fehlen :1118

Koad hat geschrieben:Wie würde es sich mit dem mastnahen-PA verhalten, wenn nun die Kabel vom LNB -> "Lochblechplatte" auch außen an der Wand verlegt würden und erst "kurz vor" der Anlage ins Haus gelangen würden? Müsste dann ein Erdungsblock außen in der Nähe der Schüssel montiert werden (dass dieser dann mit in den PA von Lochblechplatte -> Erdungsrohrschelle einbezogen werden würde, ist klar).

Hier ist gemeint, dass die Kabel erst im Keller ins Haus "gelangen".

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Re: Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon techno-com » 26. November 2015 15:38

Das "Richtig" sollte heißen das sie das richtig gedacht haben und der PA erst nach Eintritt ins Haus erfolgen muss. In ihrem Fall also, wo der Multischalter-Aufbau auch direkt dort ganz nah nach dem Kabeleintritt gemacht werden soll, wird dann kein zusätzlicher "Mast-naher" benötigt.
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Re: Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon Dipol » 26. November 2015 21:07

Ich steige mal ab hier quer ein.

Gleich eingangs der Hinweis, dass die bislang unproblematische BK-Einspeisung in einen Multischalter künftig tückisch werden und getrennte Netze erfordern kann.

Koad hat geschrieben:b) in den "Technische Anforderungen an eine multimediafähige Breitbandkommunikationsanlage" von UM steht: "[i]Der Verstärker muss vorwärts einen Frequenzbereich von 80 bis 862 MHz und einen aktiven Rückkanal von 5 bis 65 MHz haben. Es sind nur Verstärker mit dem Qualitätszeichen Klasse/ Class A einzusetzen, welche übereinen variablen Pegelsteller und Entzerrer im Vor- und Rückweg verfügen.

Ohne RK-Verstärker geht es nicht, aber die Technik ist schon weiter. Seit geraumer Zeit werden nur noch Hausanschlussverstärker mit von 862 auf 1006 MHz vergrößerter Bandbreite verwendet. Der neue Bereich wird im Ausland auch schon genutzt und mit DOCSIS 3.1 stehen auf dem Papier die nächsten Erweiterungen an. Sollte der erweiterte Bereich für RK-Signale genutzt werden, muss die Signalführung auch bei 2-Play vom terr. MS-Eingang auf eigene Modem-Zuleitung geändert werden.

BTW: Die Kabelnetzbetreiber schreiben für interaktive Leitungen Class A+ vor.

Koad hat geschrieben:
Da ich möchte, dass die Schüssel auf dem Dach montiert wird, ist ja ein Blitzschutz zwingend notwendig...

Hierzu wird nun an dem Wandhalter eine Erdungsrohrschelle montiert. Von diesem geht ein 16mm² NYY-J auf direktestem Wege (unter Einhaltung von Mindesabständen usw.) im Keller (Durchbruch/Bohrung durch Außenwand/Fenster) auf die HES.

Neue Antennen sollen nach dem Stand Technik möglichst durch getrennte Fangeinrichtungen geschützt werden, weil nur damit Antennenanlage und die angeschlossenen Endgeräte gegen Einkopplungen galvanischer Teilblitzströme geschützt sind. Eine suboptimale Direkterdung mit Erdungsleitern aus min. 16 mm² Cu, 25 mm² A oder 50 mm² Blitzableiterdraht entspricht den Anerkannten Regeln der Technik (= Norm-Minimum), sofern auch die Anschlussbauteile am Mast und die HES Klasse H = 100 kA blitzstromtragfähig zertifiziert sind.

Koad hat geschrieben:
Haupterdungsschiene_HES-im_Keller_Erdung_Blitzschutz_Potentialausgleich.jpg

Zusätzlich wird vom Erdungsblock der Sat-Anlage (Lochblechplatte) ein 4mm² H07V-U hoch zur Schüssel gezogen und mit auf der Erdungsrohrschelle aufgelegt. Somit ist der Potentialausgleich für die Sat-Anlage hergestellt. Ist es möglich das PA-Kabel zusammen mit den KOAX-Kabeln zu verlegen, also z.B. zusammen in einem Leerrohr oder gebündelt mit Kabelbindern?

Im Idealfall werden Antennen-Erdungsleiter wie die Ableitungen von Blitzschutzanlagen ohne gefährliche Näherungen außen und primär an eigene Anschlussfahnen der Fundament-/Ringerder, ersatzweise an die Haupterdungsschienen verlegt. Bei suboptimaler Direkterdung ist die anzustrebende Trennung von Erdungsleitern zum PA und Antennenleitungen bis zur Erdungsanlage bzw. HES nicht durchführbar.

Koad hat geschrieben:Wie würde es sich mit dem mastnahen-PA verhalten, wenn nun die Kabel vom LNB -> "Lochblechplatte" auch außen an der Wand verlegt würden und erst "kurz vor" der Anlage ins Haus gelangen würden? Müsste dann ein Erdungsblock außen in der Nähe der Schüssel montiert werden (dass dieser dann mit in den PA von Lochblechplatte -> Erdungsrohrschelle einbezogen werden würde, ist klar). Ich habe es bisher so verstanden, dass direkt nach Eintritt in Haus (Dachboden) ein Erdungsblock notwendig ist, welcher mit im PA sitzt.

Die Schirme aller aus Blitzschutzzone LPZ 0A ins Gebäude ein- oder ausgeführten Kabel sind möglichst nahe der Schnittstelle zu LPZ 1 (= Gebäude) in den PA einzubeziehen. Bei einer Dachantenne somit gewöhnlich mastnah, erfolgt die Einführung an der Fassade oder im Keller dann dort.

Koad hat geschrieben:Die beiden Kabel, die derzeit auf der HES angeschlossen sind (s. Bild), ist zum einen der PA des Hausverteilers und der PA vom HÜP von UM. Sie hatten ja vorher schon geschrieben, dass ich in diesem Fall (Blitzschutz notwendig), ein galvanisches Trennglied in den Weg HÜP -> Erdungsblock (CATV-Eingang vom JPS0501-8TN) setzen müsste und dann auch keinerlei Komponenten der BK-Anlage auf der Lochblechplatte montiert werden dürfen.

Bei Kabel BW war ein galvanisches Trennglied zwischen dem HÜP und dem HAV auch ohne Sat.-Antenne obligatorisch. Bei Unitymedia und auch Vodafone/KDG ist das sinnvolle Bauteil verpönt.

Koad hat geschrieben:Wäre es denn zulässig den PA vom HÜP an der HES abzunehmen und stattdessen mit dem Erdungsblock der Lochblechplatte zu verbinden? Somit hätte ich an Sat- und BK-Anlage das gleiche Potential (ohne Schleife) über die Erdungsrohrschelle zurück zur HES. Außerdem könnte ich mir die galvanische Trennung sparen und könnte auch einen eventuellen Verstärker mit auf die Lochblechplatte montieren.

Bei Kombination einer Dachantenne mit einem BK-Anschluss beißt sich die für Antennensicherheit maßgebliche Norm DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1) in den Schwanz:
  • Der Schirm der BK-Erdleitung muss im UG geerdet werden und - wenn der letzte Normentwurf der IEC 60728-11 so beschlossen wird - künftig sogar vor dem HÜP.
  • Bei konventioneller Direkterdung sollen die Schirme der Sat.-Antenne ausschließlich schleifenfrei am geerdeten Antennenträger angeschlossen werden
Der schleifenfreie PA wird auch durch die Verbindung mit dem Telefon-Festnetz illusorisch, wenn gemäß aktueller DIN 18015 ein zentraler Kommununikationsverteiler installiert wird.

Die Diskrepanz auch zu dieser Norm ist nur durch Antennenmontage im nicht erdungspflichtigen Fassadenbereich oder in LPZ 0B einer getrennten Fangeinrichtung zu vermeiden. Der PA-Leiter muss in Kombination erdungspflichtiger Dachantennen mit BK- oder Telefon-Netz - wie bei Direkterdungen an Blitzschutzanlagen - zwangsläufig nicht schleifenfrei am geerdeten Antennenträger und der HES angeschlossen werden.
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Re: Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon Koad » 27. November 2015 12:41

Zunächst mal vielen Dank für die Antwort @Dipol

So langsam befürchte ich, dass diese Anlage teurer wird als ich bisher gedacht habe...

Dipol hat geschrieben:Ohne RK-Verstärker geht es nicht, aber die Technik ist schon weiter. Seit geraumer Zeit werden nur noch Hausanschlussverstärker mit von 862 auf 1006 MHz vergrößerter Bandbreite verwendet. Der neue Bereich wird im Ausland auch schon genutzt und mit DOCSIS 3.1 stehen auf dem Papier die nächsten Erweiterungen an. Sollte der erweiterte Bereich für RK-Signale genutzt werden, muss die Signalführung auch bei 2-Play vom terr. MS-Eingang auf eigene Modem-Zuleitung geändert werden.

Sollte das dann irgendwann so sein, kann ich mir ja immer noch überlegen, ob der Router dann zwingend im Erdgeschoss sein muss/soll und wenn ja, müsste ich halt noch nen Kabel nachverlegen. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass dieser Frequenzbereich dann auch nur bei entsprechenden Verträgen mit hoher Bandbreite benutzt werden. Ich bin prinzipiell mit der kleinsten Stufe (derzeit 20MBit im Downstream) vollkommen zufrieden bzw. benötige ich nicht mehr.

Dipol hat geschrieben:BTW: Die Kabelnetzbetreiber schreiben für interaktive Leitungen Class A+ vor.

Das wäre ja bei dem Kathrein LCD 111 A+ der Fall

Dipol hat geschrieben:Neue Antennen sollen nach dem Stand Technik möglichst durch getrennte Fangeinrichtungen geschützt werden, weil nur damit Antennenanlage und die angeschlossenen Endgeräte gegen Einkopplungen galvanischer Teilblitzströme geschützt sind. Eine suboptimale Direkterdung mit Erdungsleitern aus min. 16 mm² Cu, 25 mm² A oder 50 mm² Blitzableiterdraht entspricht den Anerkannten Regeln der Technik (= Norm-Minimum), sofern auch die Anschlussbauteile am Mast und die HES Klasse H = 100 kA blitzstromtragfähig zertifiziert sind.

Wenn ich das richtig interpretiere, wäre mein bisheriger Vorschlag eine "suboptimale Direkterdung"?! Im Prinzip habe ich doch die Varistoren um vor Einkopplungen galvanischer Teilblitzströme zu schützen? Hieße das, dass ich diese weglassen könnte, oder hab ich da grade was im Kopf verdreht?!
Im Beitrag Erdung bei Kabelverlegung im nicht geschützten Bereich ist ein Vergleich zwischen dem in meinem Warenkorb befindlichen Varistor und dem SZU 6-02. Was ist denn nu besser? :1128

Dipol hat geschrieben:Im Idealfall werden Antennen-Erdungsleiter wie die Ableitungen von Blitzschutzanlagen ohne gefährliche Näherungen außen und primär an eigene Anschlussfahnen der Fundament-/Ringerder, ersatzweise an die Haupterdungsschienen verlegt.

Ich vermute, dass es außen keine eigenen Anschlussfahnen der Erdung gibt, von daher bliebe nur der Weg durch die Wand.

Dipol hat geschrieben:Bei suboptimaler Direkterdung ist die anzustrebende Trennung von Erdungsleitern zum PA und Antennenleitungen bis zur Erdungsanlage bzw. HES nicht durchführbar.

Das heißt, dass ein schleifenloser PA nicht möglich ist?

Dipol hat geschrieben:Bei Kombination einer Dachantenne mit einem BK-Anschluss beißt sich die für Antennensicherheit maßgebliche Norm DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1) in den Schwanz:

Der Schirm der BK-Erdleitung muss im UG geerdet werden und - wenn der letzte Normentwurf der IEC 60728-11 so beschlossen wird - künftig sogar vor dem HÜP.
Bei konventioneller Direkterdung sollen die Schirme der Sat.-Antenne ausschließlich schleifenfrei am geerdeten Antennenträger angeschlossen werden

Hierbei schaffe ich aber doch mit der galvanischen Trennung zwischen ÜP und Erdungsblock eine Trennung zwischen BK- und Sat-Anlage, oder nicht?

Ich möchte das Ganze Thema so gut wie möglich verstehen, damit mir der Installateur nicht "irgendwas" installiert, wo ich im Falle des Falles Probleme (z.B. mit der Versicherungs) bekomme.

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Re: Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon Dipol » 27. November 2015 17:35

Koad hat geschrieben:
Dipol hat geschrieben:BTW: Die Kabelnetzbetreiber schreiben für interaktive Leitungen Class A+ vor.

Das wäre ja bei dem Kathrein LCD 111 A+ der Fall

Das ist ein absolutes Spitzenkabel, 1,13 mm Kupferseele wird nur noch selten angeboten.

Koad hat geschrieben:Wenn ich das richtig interpretiere, wäre mein bisheriger Vorschlag eine "suboptimale Direkterdung"?! Im Prinzip habe ich doch die Varistoren um vor Einkopplungen galvanischer Teilblitzströme zu schützen?

Blitzschutz ist Brandschutz. Blitze die vor dem Haus abgefangen und gegen Erde geführt werden, richten den geringsten Schaden an. Bei Antennendirekterdung verhindert der mastnahe PA brandauslösende Lichtbögen. Koaxialer Überspannungsschutz kann nur die Spannungsdifferenz zwischen dem Kabelschirm und der Seele egalisieren und ist ohne PA wirkungslos.

SPD 2 Überspannungsableiter mit Stoßstrom 8/20 µs sind ein Mittelschutz und wirken gegen induktive Blitzstromeintragungen aus Naheinschlägen. Bei Direkterdungen sind energetisch SPD 1 Blitzstromableiter mit Stoßstrom 10/350 µs wie z. B. KATHREIN KAZ 12 erforderlich, aber auch die beseitigen nur die Potenzialdifferenz zwischen Schirm und Seele.

Koad hat geschrieben:
Dipol hat geschrieben:Bei suboptimaler Direkterdung ist die anzustrebende Trennung von Erdungsleitern zum PA und Antennenleitungen bis zur Erdungsanlage bzw. HES nicht durchführbar.

Das heißt, dass ein schleifenloser PA nicht möglich ist?

Schleifenfreiheit ist zur Vermeidung induktiver Blitzstromeintragungen immer sinnvoll aber nur möglich wenn direkt geerdete Antennen nicht mit dem BK- oder Telefonnetz verbunden sind. Endgeräte der Schutzklasse 1 mit Schukostecker, wie Flat-TV oder TV-Karten in PCs, machen das Ziel zunehmend zur Illusion.

Oma und Opa hatten ihre unempfindlicheren röhrenbestückte Endgeräte bei Gewitter noch ausgesteckt, heute zieht doch keiner mehr an allen Geräten die Stecker raus.

Koad hat geschrieben:Ich möchte das Ganze Thema so gut wie möglich verstehen, damit mir der Installateur nicht "irgendwas" installiert, wo ich im Falle des Falles Probleme (z.B. mit der Versicherungs) bekomme.

Direkte Blitzschäden sind viel seltener als mittelbare Überspannungsschäden durch Einschläge ins Umfeld. Fundament- und Ringerder sind zumeist eine Blackbox mit undokumentierter Erdfühligkeit und Blitzstromtragfähigkeit. Umso wichtiger ist ein vollständiger Potenzialausgleich.

Die Versicherer prüfen Schadensmeldungen überwiegend nur auf die Plausibilität mit den Messergebnissen von SIEMENS-Blids. Wo es zu einem vermaschten PA keine Alternative gibt, kann der auch bei einer Ortsbesichtigung von keiner Versicherung beanstandet werden.

Unkende Schlussbemerkung: Antennentechnisch sattelfeste Elektrofachkräfte mit Antennenmessgerät sind ebenso rar wie solche, die ein VDE-Auswahlabo vorweisen können.

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Re: Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon Koad » 27. November 2015 20:25

Schreibe gerade vom Handy, daher ist es mit dem quoten ein wenig schwierig...Von daher nummeriere ich mal die Kommentare. Ich tue mich etwas schwer damit ihre Kommentare richtig zu deuten.

Zu 1: coolthumb

Zu 2: PA gibt's so oder so..bedeutet Varistor wäre hier (direkte Erdung am Antennenmast mit 16mm2 NYY-J, keine Fangstange, Antenne im Bereich LPZ 0A, und PA vom erdungsblock zum Mast) falsch. Stattdessen den Kathrein KAZ12 oder Axing SZU 6-02 wie im verlinkten Beitrag? Oder beides?

Zu 3: nochmal die Frage: Erreiche ich nicht durch die galvanische Trennung vorm Erdungsblock eine Schleifenfreiheit? HES zum ÜP dann Trennung vor erdungsblock und HES zum Mast und von dort zum erdungsblock; durch die galvanische Trennung keine Schleife. Ohne die galvanische Trennung gebe ich Ihnen Recht, dann wäre da eine Schleife. Kann auch sein, dass ich das falsch verstehe.
Wenn man dann allerdings noch die Endgeräte mit einbezieht ist klar, dass es hier nicht möglich ist schleifen zu vermeiden. (Schleife über die Erdung der Elektro Verteilung). Dann Frage ich mich aber warum da generell (nicht hier in spezifischen) soll Hick-Hack in den Normen veranstaltet wird.

Zu 4: ähnliches hat mit der Blitzschutzexperte erzählt, den ich heute Nachmittag noch konsultiert habe (in Bezug auf direkte Blitzeinschläge).

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Re: Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon Dipol » 28. November 2015 14:24

Koad hat geschrieben:Zu 2: PA gibt's so oder so..bedeutet Varistor wäre hier (direkte Erdung am Antennenmast mit 16mm2 NYY-J, keine Fangstange, Antenne im Bereich LPZ 0A, und PA vom erdungsblock zum Mast) falsch. Stattdessen den Kathrein KAZ12 oder Axing SZU 6-02 wie im verlinkten Beitrag? Oder beides?

Nur bei Antennenmontagen in geschützten Räumen (LPZ 0B einer getrennten Fangeinrichtung oder im sicheren Fassadenbereich) ist der Grobschutz erbracht.

Bei Direkterdungen an Blitzschutzanlagen verlangt die Blitzschutznorm DN EN 62305 (VDE 0185-305), dass die Teilblitzströme mit ÜSG "beherrscht" werden müssen. In der für Antennensicherheit maßgeblichen DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1) gibt es für Antennendirekterdung keine vergleichbare Vorschrift, obwohl das sachlich auch angebracht wäre. Überspannungsschutzgeräte müssen energetisch koordiniert sein. Das Bewusstsein für diese Erfordernis ist beim Schutz von Starkstromleitungen deutlich ausgeprägter als bei Koaxanlagen, wo speziell mit nicht blitzstromtragfähigen Erdungsleiter-Anschlussbauteilen dubiose Blitzschutzkosmetik vorherrscht.

Wenn man bei suboptimaler Antennendirekterdung die (noch) maximal mögliche Sicherheit erreichen will, braucht man zu einem gut geerdeten Schutzpotenzialausgleich noch SPD 1 Grobschutz nach dem Eingangs-PA + vor dem Multischalter einen SPD 2 Mittelschutz + evtl. vor dem Empfänger einen Feinschutz. Für 75 Ohm-Netze ist mir bislang nur die Kombination aus KAZ 12 + KAZ 11 und den baugleichen Bauteilen unter Original DEHN-Label als energetisch koordiniert bekannt.

Koad hat geschrieben:Zu 3: nochmal die Frage: Erreiche ich nicht durch die galvanische Trennung vorm Erdungsblock eine Schleifenfreiheit? HES zum ÜP dann Trennung vor erdungsblock und HES zum Mast und von dort zum erdungsblock; durch die galvanische Trennung keine Schleife. Ohne die galvanische Trennung gebe ich Ihnen Recht, dann wäre da eine Schleife. Kann auch sein, dass ich das falsch verstehe.

Scheifenfreiheit richtet sich primär gegen Einkopplungen induktiver Blitzströme. Daher ist bei Gebäuden mit Blitzschutzanlagen, die dagegen beschränkt gewappnet sind, der PA direkt geerdeter Antennenanlagen auch ohne BK-Einspeisung am geerdeten Antennenträger und der HES zu vermaschen.

Nach aktueller DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1):2011-06 darf man - vorbehaltlich der Zustimmung des Netzbetreibers - derzeit noch ein galvanisches Trennglied zwischen dem ungeerdeten HÜP und BVT/HAV einbauen. Damit ist die Netzebene 3 galvanisch vom Hausnetz entkoppeIt, der HAV muss selbstredend mit HES/Schutzpotenzialausgleich verbunden bleiben.

Die davon abweichenden Kunstschaltungen, die ein von mir geschätzter Userkollege im DF-Forum propagiert hat, sahen auf den ersten Blick gut aus. Auf den zweiten ist aber entweder die BK-Anlage nicht normkonform geerdet oder ein galvanisches Trennglied vor dem terr. Multischaltereingang überbrückt. Selbst bei einem Durchnittsblitz mit ~ 25 kA können auch gute galvanische Trennglieder durchschossen und Blitzströme ins BK-Netz eingeleitet werden.

Nach simplen Blitzschutz-Modellen wird pauschal 50 % der Blitzenergie eines Einschlags über die Erdungsanlage und 50 % über die Energie- und TK-Lelitungen der Nachbarschaft zugeführt. Umgekehrt werden danach auch 50 % der Überspannungen, die aus den Versorgungsleitungen ins Gebäude eindringen, zu 50 % über die Erdungsanlage abgeleitet. Diese willkürlichen Prozentwerte ohne Berücksichtigung der handwerlichen Qualität von Erdungsanlagen sind durch Messungen längst widerlegt. Erdungsanlagen sind überwiegend Blackboxen unbekannter Tauglichkeit und so mancher sogenannte Fundamenterder hat sich auch schon nachträglich als ein alibihaftes Stück Bandeisen oder Runddraht herausgestellt.

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Re: Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon Koad » 30. November 2015 10:34

OK, fassen wir einmal zusammen, damit ich mit meiner Planung voran komme:

Die Planung sieht derzeit die Antennenmontage in SPZ 0A vor. Hierfür muss der Mast direkt an der HES geerdet werden, sowie der PA über Erdungsblock zum Mast erfolgen. Hiermit ist zunächst der Brandschutz "erledigt", da sich keine brandauslösenden Lichtbögen bilden können.
Die Datei DEHN - Schutzvorschlag 09 beschreibt mein Vorhaben in den Bildern 8 und 9 (Seite 6) sehr gut (wobei mir eigentlich noch im Bild 8 der Potenzialausgleich (Erdungsblock) hinterm Multischalter fehlt (hinter den DGA FF TV mit "2" gekennzeichnet)). Die Schutzeinrichtungen der SPD1 und SPD2 Geräte sind hierbei eine Empfehlung, aber nach Norm kein MUSS. Gleiches ist auch in der Beschreibung vom KAZ 11 zu sehen. Der gleiche Aufbau (allerdings ohne SPD2 Gerät hinterm Multischalter) ist in der Anleitung des KAZ 12 auf Seite 4 beschrieben. Zusätzlich sollte die Spannungsversorgung (Steckdose) für die Multischalter/HAV über einen Überspannungsableiter, z.B. DEHNflex DFL M 255, verfügen.

Die Empfehlungen für Schutzeinrichtungen laut DGA GFF TV - Datenblatt ist für die Schnittstellen:

LPZ 0A - 1: DGA GF TV
LPZ 0A - 2: DGA GFF TV (DGA GF TV + DGA FF TV)
LPZ 1 - 2: DGA FF TV

Die einzelnen Bauteile können mit KATHREIN Geräten "ersetzt" werden, wobei DGA GF TV = KAZ 12 bzw, DGA FF TV = KAZ 11 entspricht.

Um noch einmal auf die beiden Bilder 8 und 9 des Schutzvorschlages zurück zu kommen. Selbst wenn ich die BK und Sat-Anlage getrennt voneinander betreiben würde (und nicht wie von mir vorgesehen in einem System vereine), hätte ich hier eine Rückwirkung bei einem direkten Blitzeinschlag oder induktiven Blitzströmen sowohl in die eine Richtung, als auch in die andere über die HES. Von daher bin ich mit meiner Planung der Einspeisung des BK-Signals in die Sat-Anlage über ein galvanisches Trennglied (um eine Schleifenbildung des PA zu vermeiden) durchaus zufrieden.

Wäre noch die Frage, welche Schittstellen ich betrachten muss. Laut VDE: "Die Zone 2 existiert nur in komplett abgeschirmten Räumen, wie sie für Technik- oder Serverräume sinnvoll ist.". Diese findet demnach in einem Wohnhaus (wie in meinem Fall) keine Anwendung, von daher müsste ich nur die Schnittstelle LPZ 0A - 1 betrachten. Hier ist ein DGA GF TV bzw. KAZ 12 empfohlen. Ich hätte sicherlich einen bedeutend höheren Schutz, wenn man das Konzept für die Schnittstelle LPZ 0A - 2 hernehmen würde!

Die Frage, die sich mir stellt ist, welchen Kosten-Nutzen Faktor ich hier erhalte. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass mir nicht selbst mit diesen Einrichtungen trotzdem die gesamte Anlage durchgeschossen wird?! Und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Anlage überhaupt mal davon betroffen ist? Die KAZ11 + KAZ 12 bzw. der DGA GFF TV, jeweils 5x stellen schon eine recht hohe Investitionssumme dar. Sie hatten auch in einem Beitrag in einem anderen Forum folgendes geschrieben "Mit einer Direkterdung an ein LPS handelt man sich auch noch Teilblitzströme aus Einschlägen in die entlegensten Teile des LPS ein. Mit einer normkonformen getrennten Fangeinrichtung ist die Antenne besser geschützt als mit Direkterdung + SPD 1 Blitzstrom- + SPD 2 Überspannungs-Ableitern. Wenn man nicht z. B. eine EDV schützen muss sind dann bereits wesentlich günstigere SPD 2-Schutzbausteine eine Fleißaufgabe." Gleiches gilt für den zuvor bereits verlinkten Beitrag, wo von einer kostengünstigeren Alternative die Rede war. Den Ausführungen dort entnehme ich, dass der DGA FF TV/KAZ 11 dem Axing SZU 6-02 und der DGA GF TV/KAZ 12 dem DLBS 3001 im technischen Aufbau entspricht. Somit könnte man doch zur Schonung des Geldbeutes ein DGA GFF TV bzw. KAZ11 + KAZ 12, mit der Kombination eines SZU 6-02 und DLBS3001 ersetzen. Vermutlich ist das aber auch völliger Quatsch, denn beide Geräte sind SPD2 Überspannungsableiter. Gibt es ähnliche Low-Cost Alternativen für die SPD 1 Blitzstromableiter?


Um dann mal zu meiner Anlage zurückzukommen. Ich überlege derzeit eventuell anstatt 4 einzelner Koax-Kabel, ein Quattro-Koax (4in1) vom LNB zum Multischalter zu ziehen. Gibt es hier geeignete Produkte, auch für den Außenbereich? Sollte das Kabel im Haus verlegt werden (z.B. durch den stillgelegten Kamin), würden die Kabel zunächst einzeln im Dach ankommen und dort auf einen Erdungsblock aufgelegt, so dass man auf der Strecke LNB -> "Erdungsblock Dach" 4 einzelne UV-beständige ziehen könnte und dann weiter auf der Strecke "Erdungsblock Dach" -> "Erdungsblock Multischalter" ein Quattro-Kabel. Vermutlich bin ich hier lediglich darauf bedacht, dass es schöner aussieht.

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Re: Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon techno-com » 30. November 2015 10:46

Koad hat geschrieben:Ich überlege derzeit eventuell anstatt 4 einzelner Koax-Kabel, ein Quattro-Koax (4in1) vom LNB zum Multischalter zu ziehen.

Das Verlegen von einem Quad-Koaxkabel ist nicht so einfach, das ist recht störig und nicht so einfach zu verlegen wie 4 einzelne Kabel. Wobei ich die eh im Kabelkanal verlegen würde was dann ein Quad-Kabel 4in1 unnötig machen würde.

Koad hat geschrieben:Gibt es hier geeignete Produkte, auch für den Außenbereich?

Mir ist kein 4in1 Kabel bekannt das UV-beständig ist.

Koad hat geschrieben:Sollte das Kabel im Haus verlegt werden (z.B. durch den stillgelegten Kamin), würden die Kabel zunächst einzeln im Dach ankommen und dort auf einen Erdungsblock aufgelegt, so dass man auf der Strecke LNB -> "Erdungsblock Dach" 4 einzelne UV-beständige ziehen könnte ...

UV-beständige Kabel + F-Kompressionsstecker für den Außenbereich !
Siehe dazu auch unter 4-fach Sat-Kabel sinnvoll? und z.B. auch unter UKW-Verkabelung alles erklärt/verlinkt.
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Informieren Sie sich dort über Folgen und Auswirkungen von Eigenleistung und lassen Sie selbst durchgeführte Installationen von entsprechender Stelle prüfen und abnehmen.
Wir erteilen hier keine Rechtsberatung, unsere Hinweise sind nach bestem Wissen und bedürfen einer entsprechenden juristischen/technischen weiteren Beratung.

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Re: Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon Dipol » 30. November 2015 17:29

Koad hat geschrieben:Die Datei DEHN - Schutzvorschlag 09 beschreibt mein Vorhaben in den Bildern 8 und 9 (Seite 6) sehr gut (wobei mir eigentlich noch im Bild 8 der Potenzialausgleich (Erdungsblock) hinterm Multischalter fehlt (hinter den DGA FF TV mit "2" gekennzeichnet)).

Der Schutzvorschlag 9 wurde durch ein neueres PDF abgelöst. In dem wurde meine Kritik zum nicht normkonformen 16 mm² Erdungsleiter für Fangstangen und den fehlenden PA-Anschlüsses der Komponentengehäuse berücksichtigt.

Koad hat geschrieben:Die Schutzeinrichtungen der SPD1 und SPD2 Geräte sind hierbei eine Empfehlung, aber nach Norm kein MUSS.

Dass ÜSG nur bei Direkterdungen an Blitzschutzanlagen normativ vorgeschrieben sind, ist doch erwähnt. In Antennenanlagen eingekoppelte Blitzströme wirken sich aber zwischen Schirm und Innenleiter mit wie ohne LPS gleich aus.

Koad hat geschrieben: Um noch einmal auf die beiden Bilder 8 und 9 des Schutzvorschlages zurück zu kommen. Selbst wenn ich die BK und Sat-Anlage getrennt voneinander betreiben würde (und nicht wie von mir vorgesehen in einem System vereine), hätte ich hier eine Rückwirkung bei einem direkten Blitzeinschlag oder induktiven Blitzströmen sowohl in die eine Richtung, als auch in die andere über die HES. Von daher bin ich mit meiner Planung der Einspeisung des BK-Signals in die Sat-Anlage über ein galvanisches Trennglied (um eine Schleifenbildung des PA zu vermeiden) durchaus zufrieden.


Satforum.jpg

SEUFZ! Wenn ein fachfremder Laie zufrieden ist, was soll da noch passieren? Nach dem Beitrag nehme ich eine Auszeit.

Einerseits überdurchschnittliches Verständnis mit Schaltgrafik, dann aber sooo eine Blockade bei einem einfachen Fakt. Ein Trennglied zwischen HAV/BVT und terrestrischem Matrix-Eingang ist primärseitig über die BK-Anlage und - selbst wenn die Erdungsklemme unbeschaltet bleibt - sekundärseitig über die Antennenerdung gebrückt und funktionslos. Das ist kein Patentrezept sondern Quatsch im Quadrat der höchstenfalls gegen schwache induktive Blitzstromeintragungen wirken kann. Jeder noch so schwache Direkteinschlag schlüpft locker über die Isolation von ~ 0,5 mm des Trennglieds weg und schließt die Schleife.

Koad hat geschrieben: Wäre noch die Frage, welche Schittstellen ich betrachten muss. Laut VDE: "Die Zone 2 existiert nur in komplett abgeschirmten Räumen, wie sie für Technik- oder Serverräume sinnvoll ist.". Diese findet demnach in einem Wohnhaus (wie in meinem Fall) keine Anwendung, von daher müsste ich nur die Schnittstelle LPZ 0A - 1 betrachten. Hier ist ein DGA GF TV bzw. KAZ 12 empfohlen. Ich hätte sicherlich einen bedeutend höheren Schutz, wenn man das Konzept für die Schnittstelle LPZ 0A - 2 hernehmen würde!

Mit getrennten Fangeirichtungen gibt es die Schnittstellen LPZ 0A/LPZ 0B und LPZ 0B/LPZ 1. Innerhalb der Gebäude sind nach Blitzschutzonenkonzept auch in Wohnhäusern weitere Unterteilungen möglich, siehe DEHN Blitzplaner Kapitel 7 oder VdB Blitzschutzmontagehandbuch. Meine Motivation für Wiederholungen schwindet, wenn SPD 2 Überpannungsableiter auch den MS schützen sollen, müssen sie vor diesem montiert werden.

Koad hat geschrieben: Den Ausführungen dort entnehme ich, dass der DGA FF TV/KAZ 11 dem Axing SZU 6-02 und der DGA GF TV/KAZ 12 dem DLBS 3001 im technischen Aufbau entspricht. Somit könnte man doch zur Schonung des Geldbeutes ein DGA GFF TV bzw. KAZ11 + KAZ 12, mit der Kombination eines SZU 6-02 und DLBS3001 ersetzen. Vermutlich ist das aber auch völliger Quatsch, denn beide Geräte sind SPD2 Überspannungsableiter. Gibt es ähnliche Low-Cost Alternativen für die SPD 1 Blitzstromableiter?

Siehe diverse Seiten im DEHN Blitzplaner zum Stichwort energetische Koordination. Energetische Koordination liegt auch bei ähnlicher Bestückung nicht automatisch vor und muss durch Tests in Hochspannungslaboren nachgewiesen werden.

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Re: Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon Koad » 1. Dezember 2015 14:07

Dipol hat geschrieben:Dass ÜSG nur bei Direkterdungen an Blitzschutzanlagen normativ vorgeschrieben sind, ist doch erwähnt. In Antennenanlagen eingekoppelte Blitzströme wirken sich aber zwischen Schirm und Innenleiter mit wie ohne LPS gleich aus.

Hier haben Sie natürlich vollkommen recht. Habe das dort geschriebene wohl missverstanden.

Dipol hat geschrieben:Einerseits überdurchschnittliches Verständnis mit Schaltgrafik, dann aber sooo eine Blockade bei einem einfachen Fakt. Ein Trennglied zwischen HAV/BVT und terrestrischem Matrix-Eingang ist primärseitig über die BK-Anlage und - selbst wenn die Erdungsklemme unbeschaltet bleibt - sekundärseitig über die Antennenerdung gebrückt und funktionslos. Das ist kein Patentrezept sondern Quatsch im Quadrat der höchstenfalls gegen schwache induktive Blitzstromeintragungen wirken kann. Jeder noch so schwache Direkteinschlag schlüpft locker über die Isolation von ~ 0,5 mm des Trennglieds weg und schließt die Schleife.

Auch hier muss ich mich entschuldigen. Ich hatte trotz mehrmaligem Lesen Ihres ürsprünglichen Kommentars das folgende fett-gedruckte überlesen:
Dipol hat geschrieben:Nach aktueller DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1):2011-06 darf man - vorbehaltlich der Zustimmung des Netzbetreibers - derzeit noch ein galvanisches Trennglied zwischen dem ungeerdeten HÜP und BVT/HAV einbauen. Damit ist die Netzebene 3 galvanisch vom Hausnetz entkoppeIt, der HAV muss selbstredend mit HES/Schutzpotenzialausgleich verbunden bleiben.

Hier müsste ich die Sache mit UM abklären, ob ein ungeerdeter HÜP von deren Seite aus OK wäre, ob ich ein Trennglied setzen darf und ob dieser "Eingriff" von einem UM-Techniker durchgeführt werden muss oder ob der Installateur, der mir die Sat-Anlage montiert, diese Arbeiten durchführen darf.
Mein "Problem" besteht momentan nur darin, dass derzeit kein HAV benutzt wird. Da ich, wenn nötig einen von UM gestellt bekomme, wenn ich dann als Neukunde im Oktober/November nächsten Jahres einen 2play Vertrag abschliesse, wäre das ja nicht das Thema. Da aber bis zu diesem Zeitpunkt die Sat-Anlage auch schon von meinen Eltern benutzt werden möchte, wäre kein HAV hinter dem galv. Trennglied, so dass wiederum der Ausgang des Trennglieds direkt am Erdungsblock der Sat-Anlage angeschlossen sein würde. Man könnte natürlich ersatzweise wieder den nicht in Betrieb befindlichen HAV zwischen setzen um diese Diskrepanz "auszugleichen"

Dipol hat geschrieben:Mit getrennten Fangeirichtungen gibt es die Schnittstellen LPZ 0A/LPZ 0B und LPZ 0B/LPZ 1.

Ich werde KEINE getrennte Fangeinrichtung haben. Sie hatten vorher auch schon folgendes geschrieben:
Dipol hat geschrieben:Die Schirme aller aus Blitzschutzzone LPZ 0A ins Gebäude ein- oder ausgeführten Kabel sind möglichst nahe der Schnittstelle zu LPZ 1 (= Gebäude) in den PA einzubeziehen. Bei einer Dachantenne somit gewöhnlich mastnah, erfolgt die Einführung an der Fassade oder im Keller dann dort.

Demnach habe ich ja wie gestern erwähnt die Schnittstelle LPZ 0A -> LPZ 1.
Hier beißen sich jedoch die Dokumente des DEHN Schutzvorschlags mit dem Datenblatt des DGA GFF TV, s. folgendes Bild
DEHN-Diskrepanz.jpg

Wie man sehen kann gibt es im Datenblatt 3 Varianten an den LPZ Schnittstellen. Hier wäre bei der Schnittstelle 0A - 1 ein DGA GF TV einzusetzen. In dem Bild 8 aus dem Schutzkonzept handelt es sich doch m.E. nach genau um diesen Fall oder habe ich hier irgendetwas übersehen/wieder mal falsch verstanden?! Hier ist ein Kombi-Ableiter DGA GFF TV vorzusehen. Die Variante würde ja auch der hier im Forum immer wieder propagierten Schutzeinrichtung in Form des DLBS 3001 (Blitzstromableiter) entsprechen. Ich habe auch weder auf noch keinem Voraufbau auf Lochblechplatte noch in irgendwelchen Warenkörben hier im Forum einen Überspannungsschutz gesehen.

Was mir ebenfalls aufgefallen ist, ich aber bisher noch nicht eingehender angesprochen habe ist der SPD2 (DGA FF TV) hinter dem Multischalter. Ist dieser nun nach Norm vorgeschrieben? Gemäß den 3 Varianten, handelt es sich hier um die Schnittstelle LPZ 1 - 2, die bei mir ja nicht zum tragen kommt.

Noch kurz in eigener Sach: Mir ist vollkommen bewusst, dass ich den bestmöglichen Schutz nur in Kombination eines SPD1 und SPD2 erhalte! Ich habe nur derzeit das Problem, dass ich zu diesem Thema auf 5 Seiten 10 verschiedene Meinungen lese...

Dipol hat geschrieben:Siehe diverse Seiten im DEHN Blitzplaner zum Stichwort energetische Koordination. Energetische Koordination liegt auch bei ähnlicher Bestückung nicht automatisch vor und muss durch Tests in Hochspannungslaboren nachgewiesen werden.

Ich habe an der Stelle nach einer kostengünstigeren Alternative gesucht, da die DEHN- oder KATHREIN-Geräte in Summe für die Anlage einen Kostenfaktor von ca. 270€ entsprechen würden (schnelle Google-Shopping-Suche). Auch hier ist mir bewusst, dass eine energetische Koordination nur durch Tests nachgewiesen kann.

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Re: Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon Koad » 1. Dezember 2015 15:14

Ich habe mal die beiden Bilder aus dem DEHN-Schutzvorschlag zusammengeführt und so abgeändert, wie ich mir jetzt gerade den Aufbau vorstelle entsprechend der Norm unter den Voraussetzungen, dass der Überspannungsschutz ausgangsseitig des MS in Form des DGA FF TV (für Schnittstelle LPZ 1 - 2) nicht notwendig sein sollte UND es sich um eine Schnittstell LPZ 0A - 1 handelt, wo jedoch nach Norm abweichend zum Datenblatt des DGA ... TV ein Kombi-Ableiter eingesetzt werden muss.

Zusammenführung Sat-DVB-S_BK_DVB-C.jpg
Zusammenführung Sat-DVB-S_BK_DVB-C

Anstelle des DFL M 255 ist es doch sicherlich auch möglich eine Überspannungsschutz Steckdosen-Leiste oder einen Überspannungsschutzadapter an die Aufputzsteckdose nahe der Anlage im Keller anzuschliessen...

Edit: Ich habe vergessen zu erwähnen, dass der DGA GF TV an dem Erdungsblock im Dach abgeschlossen werden würde, sollten die Kabel hier ins Haus gelangen und nicht erst im Keller, so dass in Keller am Block nur der DGA FF TV angeschlossen wäre.

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Re: Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon Dipol » 1. Dezember 2015 16:41

Koad hat geschrieben:Ich habe mal die beiden Bilder aus dem DEHN-Schutzvorschlag zusammengeführt und so abgeändert, wie ich mir jetzt gerade den Aufbau vorstelle entsprechend der Norm unter den Voraussetzungen, dass der Überspannungsschutz ausgangsseitig des MS in Form des DGA FF TV (für Schnittstelle LPZ 1 - 2) nicht notwendig sein sollte UND es sich um eine Schnittstell LPZ 0A - 1 handelt, wo jedoch nach Norm abweichend zum Datenblatt des DGA ... TV ein Kombi-Ableiter eingesetzt werden muss.

Dass die Forderung nach ÜSG bei Direkterdungen an Blitzschutzanlagen nicht gleichlautend in der DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1) steht, ist mittlerweile sattsam bekannt. Ebenso, dass SPD 2 Überspannungsableiter mit Stoßstrom 8/20 µs nur gegen induktive Blitzstromeinkopplungen wirken und bei einem Direkteinschlag mit Stoßstrom 10/350 sofort gehimmelt werden und günstigstenfalls noch als Sollbruchstelle anzusehen sind.

Koad hat geschrieben:
Zusammenführung Sat-DVB-S_BK_DVB-C.jpg

Anstelle des DFL M 255 ist es doch sicherlich auch möglich eine Überspannungsschutz Steckdosen-Leiste oder einen Überspannungsschutzadapter an die Aufputzsteckdose nahe der Anlage im Keller anzuschliessen...

Voodoo-Anhänger oder Sparwut?

Wer meint einen bei Direkterdung bereits unterdimensionierten SPD 2 Mittelschutz, der immerhin mit 4 mm² Cu geerdet ist, durch einen am Schutzleiter geerdeten Feinschutz zu ersetzen, soll das halt machen. Ich fange nicht nochmals bei energetischer Koordination und dem Unterschied von Grob-, Mittel- und Feinschutz an.

Vielfach vollmundig aber unzutreffend als "Blitzschutz" und fern der Blitzstromtragfähigkeit von 1,5 bis 2,5 mm² Schutzleitern mit völlig irrealen Ampere-Stärken beworbene Steckdosenleisten sind auch im Starkstromnetz ohne energetische Koordination wieder reine Blitzschutzkosmetik. Immerhin sind das nette Umsatzbringer für Hersteller und Händler, noch billiger geht es nur wenn man die Steckdosenleiste weg lässt und eine Kerze ins Fenster stellt.

Sollte sich UM dem Einbau des zu eigenständigen Kabel BW-Zeiten noch obligatorischen Trennglieds widersetzen, muss auch der HÜP geerdet werden.

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Re: Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon Koad » 1. Dezember 2015 20:32

Dipol hat geschrieben:Dass die Forderung nach ÜSG bei Direkterdungen an Blitzschutzanlagen nicht gleichlautend in der DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1) steht, ist mittlerweile sattsam bekannt. Ebenso, dass SPD 2 Überspannungsableiter mit Stoßstrom 8/20 µs nur gegen induktive Blitzstromeinkopplungen wirken und bei einem Direkteinschlag mit Stoßstrom 10/350 sofort gehimmelt werden und günstigstenfalls noch als Sollbruchstelle anzusehen sind.

Darum ist in meinen Bild auch ein Kombi-Ableiter und nicht nur ein SPD2

Dipol hat geschrieben:Voodoo-Anhänger oder Sparwut?

Wer meint einen bei Direkterdung bereits unterdimensionierten SPD 2 Mittelschutz, der immerhin mit 4 mm² Cu geerdet ist, durch einen am Schutzleiter geerdeten Feinschutz zu ersetzen, soll das halt machen. Ich fange nicht nochmals bei energetischer Koordination und dem Unterschied von Grob-, Mittel- und Feinschutz an.

Ich denke Sie meinen mit “Feinschutz“ den galvanischen Trenner. Hier war ich wohl ein wenig zu voreilig. Der jetzt hinter dem Erdungsblock sitzende Kombi-ableiter muss natürlich dort weg und vor dem HAV sitzen (hoffe dort ist's richtig). Werde eine revisionierte Version morgen hier an dieser Stelle einfügen. Es würde im übrigen helfen, wenn man schreiben würde “das ist (für den Anwendungsfall) gut, das nicht“ oder “da falsch, muss dorthin“... Wäre zumindest für mich zielführender.
Zusammenführung Sat-BK.jpg


Dipol hat geschrieben:Vielfach vollmundig aber unzutreffend als "Blitzschutz" und fern der Blitzstromtragfähigkeit von 1,5 bis 2,5 mm² Schutzleitern mit völlig irrealen Ampere-Stärken beworbene Steckdosenleisten sind auch im Starkstromnetz ohne energetische Koordination wieder reine Blitzschutzkosmetik. Immerhin sind das nette Umsatzbringer für Hersteller und Händler, noch billiger geht es nur wenn man die Steckdosenleiste weg lässt und eine Kerze ins Fenster stellt.

Da ich 2 Geräte (HAV und MS) speisen muss, wäre es denn denkbar und genehm, wenn in der Aufputzdose ein DFL M 255 verbaut wäre und hier dann eine 2-fach Leiste zur Speisung eben dieser beiden Geräte angeschlossen wäre? Oder hab ich dann wieder irgendeine schöne Schleife gebastelt die nach DIN/VDE/sonstwas nicht zulässig ist?

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Re: Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon Koad » 28. Dezember 2015 13:46

Hallo zusammen,

mittlerweile war der Installateur da. Die Anlage wird nun auf dem Dach installiert. Das Kabel wird durch den Kamin geführt. Diesen muss ich zuvor noch stilllegen. Voraussetzungen hierzu habe ich bereits mit unserem Bezirksschornsteinfeger besprochen.

Für die Montage habe ich die folgenden Komponenten meinem Warenkorb hinzugefügt:

Montage:
1x Dachsparrenhalterung HERKULES S48-90 (super stabil und komfortabel)
1x Mastkappe mit Kabeldurchführung (Version 2)
1x Kabelclip für Mastkappe mit Kabeldurchführung (optional)
1x Alu- Dachpfanne ziegelrot (kunststoffbeschichtet mit Fixier- Klebestreifen)
1x Gummi- Mastmanschette universell (rot)
1x Klebemanschette/ Dichtungsband Farbe: rot (Butylkautschukband)

Für die Erdung/PA:
1x Potentialausgleichschiene für 4 Anschlüsse mit F-Anschluss-Technik (ohne Überspannungsschutz) für den mast-nahen Potentialausgleich
1x Erdungsrohrschelle Obo-Bettermann 17-48mm V2A für Antennenmast (Erdung/Potentialausgleich) für den Anschluss des Erdungskabels. Ich denke der Anschluss des Erdungskabels an die Erdungsrohrschelle ist "einfacher" als diesen am Dachsparrenhalter mit einer Dachpfanne mit Kabeldurchführung anzuschliessen.
30m Potentialausgleichskabel H07V-U 1x4mm² (grün/gelb - massiver Innenleiter)
30m Blitzschutzkabel / Erdungskabel NYY-J 1x16mm² RE (massiver Innenleiter)
Diese Längen müsste ich nochmal genauer evaluieren. Mit den 30 Metern sollte ich aber für beide Kabel hinkommen.

Kabel:
1x 20m Koaxkabel Hirschmann KOKA 799 B mit vorkonfektioniertem+wasserdichtem F-Kompressionsstecker von PPC (Voll-Kupfer / UV-beständig)
3x F-Kompressionsstecker PPC EX6-51WSNT Aqua-Tight (Nitin-beschichtet)
100m SAT-Koaxialkabel SD 110 A-S Vollkupfer (7,2mm/ >110db/ 4-fach geschirmt/ 100m Rolle)
20x Self-Install F-Stecker Cabelcon CC F-56 5.1 Hier habe ich ein paar in "Reserve".



Nun noch ein paar Fragen:

1.) Passen die Self-Install Stecker sowohl auf das SD-110 Kabel als auch auf das KOKA-Kabel?
2.) Das KOKA Kabel hätte ich gerne in 4x 5 Meter stücken mit den Kompressionssteckern vorbereitet (evtl auch direkt das andere Ende mit den Self-Install-Steckern. Wieviel Kabel geht drauf auf der Strecke vom LNB bis zum Ende des Mastes (Eintritt im Haus)? Mir geht's hier darum wieviel ich von den 5 Metern noch "über" habe, um auf die PA-Schiene zu kommen bzw. wo ich diese dann setzen kann.
3.) Wenn ich nochmal an meine Pegelberechnung zurückdenke: Da die Unicable ID mit geringerer Frequenz "arbeitet" als die 2150MHz in der Berechnung, könnte es evtl. Sinn machen ein "schlechteres" Kabel (mit höherer Dämpfung) zu benutzen, um nicht Gefahr zu laufen das Signal am Receiver zu übersteuern? Bin da ja schon fast an der oberen Grenze.

Bzgl. der Integration mit dem Kabelnetz muss ich noch Rücksprache mit UM halten. Das galvanische Trennglied ist aber schonmal im Warenkorb.

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Re: Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon techno-com » 28. Dezember 2015 14:09

Hallo zurück :freunde

Koad hat geschrieben:1.) Passen die Self-Install Stecker sowohl auf das SD-110 Kabel als auch auf das KOKA-Kabel?

Ja :1147

Koad hat geschrieben:2.) Das KOKA Kabel hätte ich gerne in 4x 5 Meter stücken mit den Kompressionssteckern vorbereitet (evtl auch direkt das andere Ende mit den Self-Install-Steckern.

Kein Problem, einfach nur im Mitteilungfeld im Bestellablauf so vermerken.

Koad hat geschrieben:Wieviel Kabel geht drauf auf der Strecke vom LNB bis zum Ende des Mastes (Eintritt im Haus)? Mir geht's hier darum wieviel ich von den 5 Metern noch "über" habe, um auf die PA-Schiene zu kommen bzw. wo ich diese dann setzen kann.

Das kann man pauschal und ganz genau nie sagen. Ich sag mal Richtwerte die mir jetzt so gerade im Kopf rein kommen:
LNB => hinter Antenne am LNB-Feedarm entlang incl. Schlaufe am LNB ca. 90cm / von dort nach oben zur Mastkappe => 50cm / von Mastspitze bis runter => 90cm
Wären ca. 2.3 Meter grob geschätzt. Der Mast-nah gesetzte Erdungsblock/Erdungsschiene sollte direkt nach Eintritt des Kabels gesetzt werden.

Koad hat geschrieben:3.) Wenn ich nochmal an meine Pegelberechnung zurückdenke: Da die Unicable ID mit geringerer Frequenz "arbeitet" als die 2150MHz in der Berechnung, könnte es evtl. Sinn machen ein "schlechteres" Kabel (mit höherer Dämpfung) zu benutzen, um nicht Gefahr zu laufen das Signal am Receiver zu übersteuern? Bin da ja schon fast an der oberen Grenze.

Nein, keine Angst ! Unicable (Einstellung/Übertragung/Betrieb) ist da viel "verträglicher" in Sachen Übersteuerung als eine Legacy-Versorgung. Das Wort "verträglich" sagte mir mal einer der solche Multischalter selbst entwirft und auch gewerblich baut.
Vielmehr hier gleich noch der Hinweis das es eine Jultec-Antennendose gibt, jetzt mit Modemausgang direkt ! Ist aber nur eine 10db Durchgangsdose, die Jultec JAD410TRSM (ebenfalls dann mit einem BK-Endwiderstand abzuschließen). Und wenn es dann dennoch Probleme gibt muss man mit einem regelbaren Dämpfungsglied hinter der Antennendose arbeiten.
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ist ganz gut am schreiben
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Re: Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon Koad » 4. Januar 2016 11:13

Zunächst einmal wünsche ich ein frohes Neues Jahr!!

Zunächst einmal vielen Dank für die Antworten!

Beiträge "zwischen Tür und Angel" schreiben bringt irgendwie nichts. Da vergisst man die Hälfte. Hatte bisher noch nicht wieder die Zeit gehabt von daher jetzt meine fehlenden Fragen.

1.) Sind bei dem Dachsparrenhalter Schrauben und Unterlegscheiben dabei?
2.) Für die Anbindung des Sat>IP Routers habe ich derzeit hinter dem Einzelabzweiger einen diodenentkoppelten 3-fach Verteiler. Zwei von diesen Abgängen würden ja nach aktueller Planung direkt auf den Octopus Net angeschlossen werden. Der dritte Ausgang ist für einen eventuellen zukünftigen Strang vorgesehen. Kann ich hier dann überhaupt eine Stich-/End-/Durchgangsdose anschliessen? Ich bin momentan noch am überlegen diesen Verteiler vorerst noch gänzlich wegzulassen, da es auch noch sein KÖNNTE, dass ich einen anderen SAT>IP-Router benutze und/oder diesen gar nicht auf der Platte montiere und zusätzlich diesen über eine Dose anschliessen würde. Mich würde daher interessieren an welchem Verteiler (normal oder diodenentkoppelt) was (Dose, Receiver o.ä.) angeschlossen werden kann. In der Beschreibung steht "(Hinweis: nicht zu verwenden in Verbindung mit diodenentkoppelten Antennendosen danach, nur für z.B. Einsatz nach einer Antennendose zur Aufteilung auf mehrere Receiver/Tuner)" Demnach wäre mein Einzelabzweiger ja die Antennendose. Kann es sein, dass uns beiden an dieser Stelle etwas entgangen ist?? :1118
3.) Ich benötige noch die Antwort, ob der SPD2 an der BK-Anlage zwischen Galvanischem Trennglied und HAV richtig ist oder ob dieser vor dem Galvanischen Trennglied sitzen muss. Ich vermute, dass dieser vor dem Trennglied sitzen muss, um diesen auch zu schützen bei Einkopplungen aus dem BK-Netz.

Desweiteren habe ich gerade versucht die offenen Punkte mit Unitymedia zu klären.
Dipol hat geschrieben:Nach aktueller DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1):2011-06 darf man - vorbehaltlich der Zustimmung des Netzbetreibers - derzeit noch ein galvanisches Trennglied zwischen dem ungeerdeten HÜP und BVT/HAV einbauen. Damit ist die Netzebene 3 galvanisch vom Hausnetz entkoppeIt, der HAV muss selbstredend mit HES/Schutzpotenzialausgleich verbunden bleiben.

Nach Telefonat mit der Unitymedia-Hotline und der Weiterleitung an dessen Service- und Installationspartner, konnte ich zumindest klären, dass ich das galvanische Trennglied setzen kann. Die Betreiber "neuer" BK-Anlagen werden ohnehin darauf hingewiesen dieses Trennglied zu setzen (wird scheinbar nicht von Unitymedia selber gesetzt, sondern der Betreiber ist hierfür zuständig). Ob ich nun aber den ÜP ungeerdet betreiben darf, konnten mit beide Ansprechpartner nicht wirklich beantworten. Unitymedia sagte, dass sie es "nicht anders kennen würde" (hilfreiche Aussage), beim Installationspartner, konnte mir die Frage nicht beantwortet werden. Ich solle mich doch hier an den Elektriker meines Vertrauens wenden. Die nette Dame am Hörer des Installationspartners sagte mir aber zumindest, dass der HAV und das Trennglied dann gemeinsam geerdet sein müssen, was ja meinem Aufbau schon sehr nahe kommt (ausgenommen die unbeantwortete Frage, ob der ÜP ungeerdet sein darf). Der ÜP in dem Mietshaus, wo ich derzeit noch wohne ist allerdings nicht geerdet und somit scheinbar auch seitens UM zulässig...Ich bespreche das einfach mal mit der Firma, die mir die Sat-Anlage installiert und wenn die sagen, dass der Aufbau so in Ordnung sei, sollen die das dementsprechend auch durchführen.

Edit: Nochmal kurz nachgedacht würde ein Trennglied vollkommen funktionslos sein, sollte der ÜP geerdet und somit dasgleiche Potenzial haben wir die Geräte hinter dem GTG. Von daher muss der ÜP sowieso immer ungeerdet sein, wenn ein GTG eingesetzt wird.

Edit 2: Gerade noch bei Wiki gefunden: "Ab April 2015 wird bei Unitymedia/Kabel BW der HÜP nur noch im TT-System und TN-S-System geerdet, im TN-C-System und TN-C-S-System wird ein doppelt galvanisches Trennglied eingebaut." Denke das bezieht sich aber wirklich nur auf BW und nicht auch auf UM NRW..

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Re: Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon techno-com » 4. Januar 2016 12:57

Koad hat geschrieben:Zunächst einmal wünsche ich ein frohes Neues Jahr!!

Danke, wünsche ich ebenfalls :thx

Koad hat geschrieben:Zunächst einmal vielen Dank für die Antworten!

:1147

Koad hat geschrieben:1.) Sind bei dem Dachsparrenhalter Schrauben und Unterlegscheiben dabei?

Nein.

Koad hat geschrieben:2.) Für die Anbindung des Sat>IP Routers habe ich derzeit hinter dem Einzelabzweiger einen diodenentkoppelten 3-fach Verteiler. Zwei von diesen Abgängen würden ja nach aktueller Planung direkt auf den Octopus Net angeschlossen werden. Der dritte Ausgang ist für einen eventuellen zukünftigen Strang vorgesehen. Kann ich hier dann überhaupt eine Stich-/End-/Durchgangsdose anschliessen?

Mittlerweile, nach Erscheinen der neuen JAD400TRSM 4-Loch Stichdose / Modemdose mit Data-Anschluss von Jultec würde ich das hier ganz anders aufbauen als auf ihrer Skizze (dann hat der KNB auch seinen F-Anschluss an der Dose für das Modem was sie ja immer möchten) !
Also ....... in Worten mal erklärt:
Nach dem JPS0501-8TN einen diodenenkoppelten 4-fach Verteiler (Kathrein EBC14 - dieser weil die JAD400TRSM eine STICHdose ist und wegen der notwendigen Entkopplung zwischen den einzelen Dosen bzw. den Octopus-Netz Eingängen).
Nehmen wir jetzt beim EBC14 mal 10db "mittlere" Dämpfung - bei ca. 1700MHz - an haben wir dann an allen 4 Ausgängen noch 83dbµV, also "zu viel". Da kann man schon vor dem EBC14-Verteiler ein Dämpfungsglied setzen z.B. um das anzupassen (pauschal gesagt dort schon einmal ca. 10-15db runter dämpfen).
Eine Stichdose hat dann noch einmal ca. 1-2db Anschlussdämpfung das wir an den Geräten (lassen wir jetzt mal die 15m Kabelweg weg in dieser groben Pegelplanung) in den DIN-Pegelbereich kommen.
Aufbau vom Verteiler (dessen 4. Ausgang der nur für die Reserve dann wäre mit einem F-Endwiderstand abschließen natürlich) alles mit auf einer Lochblechplatte, sieht dann aufgeräumt aus.

Koad hat geschrieben:Mich würde daher interessieren an welchem Verteiler (normal oder diodenentkoppelt) was (Dose, Receiver o.ä.) angeschlossen werden kann. In der Beschreibung steht "(Hinweis: nicht zu verwenden in Verbindung mit diodenentkoppelten Antennendosen danach, nur für z.B. Einsatz nach einer Antennendose zur Aufteilung auf mehrere Receiver/Tuner)" Demnach wäre mein Einzelabzweiger ja die Antennendose. Kann es sein, dass uns beiden an dieser Stelle etwas entgangen ist??

Dieser Zusatz steht da das keiner diesen Verteiler als normalen Stamm-Verteiler einsetzt, also nach dem JPS-System diesen einsetzt und danach noch einmal eine diodenentkoppelte JAD3xx bzw. JAP3xx Dose setzt. NACH einer Dose, also z.B. für die Aufsplittung auf 2 Receiver oder 2 Tuner-Eingänge, benötigt man dann aber auf jeden Fall wieder einen diodenentkoppelten Verteiler um die Entkopplung zwischen den darauf folgenden Geräten/Tunern wieder herzustellen.

Koad hat geschrieben:3.) Ich benötige noch die Antwort, ob der SPD2 an der BK-Anlage zwischen Galvanischem Trennglied und HAV richtig ist oder ob dieser vor dem Galvanischen Trennglied sitzen muss. Ich vermute, dass dieser vor dem Trennglied sitzen muss, um diesen auch zu schützen bei Einkopplungen aus dem BK-Netz.

Frage eher an Dipol bzw. an den Mann der das BK dann installiert.
Zuletzt geändert von techno-com am 4. Januar 2016 14:38, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Edit by techno-com: aus JAD410TRSM => JAD400TRSM gemacht -- Fehler korrigiert
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Re: Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon Koad » 4. Januar 2016 14:27

techno-com hat geschrieben:Mittlerweile, nach Erscheinen der neuen JAD400TRSM 4-Loch Stichdose / Modemdose mit Data-Anschluss von Jultec würde ich das hier ganz anders aufbauen als auf ihrer Skizze
techno-com hat geschrieben:Also ....... in Worten mal erklärt:
Nach dem JPS0501-8TN einen diodenenkoppelten 4-fach Verteiler (Kathrein EBC14 - dieser weil die JAD410TRSM eine STICHdose ist und wegen der notwendigen Entkopplung zwischen den einzelen Dosen bzw. den Octopus-Netz Eingängen). [...]

Laut Shop ist die JAD410TRSM eine DURCHGANGSdose und die JAD400TRSM eine STICHdose

Der Vorschlag gefällt mir aber! Habe den Warenkorb bereits angepasst.

techno-com hat geschrieben:Dieser Zusatz steht da das keiner diesen Verteiler als normalen Stamm-Verteiler einsetzt, also nach dem JPS-System diesen einsetzt und danach noch einmal eine diodenentkoppelte JAD3xx bzw. JAP3xx Dose setzt. NACH einer Dose, also z.B. für die Aufsplittung auf 2 Receiver oder 2 Tuner-Eingänge, benötigt man dann aber auf jeden Fall wieder einen diodenentkoppelten Verteiler um die Entkopplung zwischen den darauf folgenden Geräten/Tunern wieder herzustellen.

Verstanden!

techno-com hat geschrieben:Frage eher an Dipol bzw. an den Mann der das BK dann installiert.

Darum der Quote seines Beitrages, damit er die Benachrichtigung erhält :1128

Könnten Sie mir sagen, welche Patch-Kabel Längen dann für den Aufbau benötigt werden? Bin "bald" soweit die Bestellung auszulösen, auch wenn ich wetterbedingt für die Installation und durch die Stilllegung des Kamins noch ein bisschen Zeit habe.

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Re: Neuplanung Unicable Sat-Anlage in EFH incl. CATV-Einspeisung

Ungelesener Beitragvon techno-com » 4. Januar 2016 14:40

Koad hat geschrieben:Laut Shop ist die JAD410TRSM eine DURCHGANGSdose und die JAD400TRSM eine STICHdose

Fehler von mir oben, habe eine "1" statt einer "0" da einmal geschrieben ! Ist oben aber mit Edit-Hinweis schon korrigiert. Danke für den Hinweis, was so eine Zahl ausmachen kann :1112

:thx

Koad hat geschrieben:Darum der Quote seines Beitrages, damit er die Benachrichtigung erhält

Weiß nicht wie Roland gerade Zeit hat und ob er nicht ggf. sogar in Urlaub ist (viele akt. nicht da, auch bei Jultec ist bis 10.1.16 erst einmal geschlossen wegen allgemeinen Betriebsferien. Klaus Müller ist z.B. mit seiner Tochter auch gerade weg in Urlaub).

Koad hat geschrieben:Könnten Sie mir sagen, welche Patch-Kabel Längen dann für den Aufbau benötigt werden?

Gerade parallel auch in einem Beitrag so gemacht, ich bau das jetzt einfach auf und mach ein Bild davon :1147
Dateianhänge
JultecJPS0501-8TN_JAC110_BK-Einspeisung_Lochblechplatte_Unicable-Verteilung (1).JPG
JultecJPS0501-8TN_JAC110_BK-Einspeisung_Lochblechplatte_Unicable-Verteilung (1)
JultecJPS0501-8TN_JAC110_BK-Einspeisung_Lochblechplatte_Unicable-Verteilung (2).JPG
JultecJPS0501-8TN_JAC110_BK-Einspeisung_Lochblechplatte_Unicable-Verteilung (2)
JultecJPS0501-8TN_JAC110_BK-Einspeisung_Lochblechplatte_Unicable-Verteilung (3).JPG
JultecJPS0501-8TN_JAC110_BK-Einspeisung_Lochblechplatte_Unicable-Verteilung (3)
JultecJPS0501-8TN_JAC110_BK-Einspeisung_Lochblechplatte_Unicable-Verteilung (4).JPG
JultecJPS0501-8TN_JAC110_BK-Einspeisung_Lochblechplatte_Unicable-Verteilung (4)
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