Planung - neue Sat-Anlage

Wissen sie nicht was sie für ihre Satanlage alles benötigen, haben sie Fragen zu unseren Komplettanlagen oder zur Planung/Installation einer Anlage (Kabelverlegung, Ausrichtung, Multischaltern, LNB etc.) ?
aLive667
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Planung - neue Sat-Anlage

Ungelesener Beitragvon aLive667 » 10. Oktober 2017 18:44

Hallo erstmal,

ich bedanke mich schon für die Rückmeldung und Hilfe.

aktueller Zustand:
- 60er oder 80er Schüssel (Oval)
- LNB 2er ("4k" angeblich)
beides "Baumarkt" Qualität, Schüssel 7 Jahre alt, LNB mit HD war letztes Jahr kaputt und daher wurde er ersetzt

mein neuer Vermieter hat dieses Jahr das Dach neu machen lassen und will das mit "sehr" guter wenn es geht 4k Qualität nachbessern und hat in den Raum geworfen Kathrein Anlage.
Das Geld spielt fast keine Rolle, weil wenn er es macht, will er es richtig machen!

Nun steht die Schüssel auf dem Dach an einem Ständer montiert und die Kabel gehen durch einen schornsteinin den Keller. Von dort aus werden die Kabel verteilt. Er hat in den Raum geworfen, dass wir dann einen Multischalter dazwischen hängen. AKtuell hab nur ich in meiner Wohnung 2 Sat Anschlüsse und in seine Wohnung sollen dann auch ein paar wohl kommen.

Die kabel wurden komplett neu gemacht mit 135dB, 4k, 5 fach geschirmten Kabeln mit vergoldeten F-Steckern - ob das wirklich 4k bringen würde!? keine ahnung. Er hat auch in den Raum geworfen - ob es möglich ist keine ahnung - ob man noch eine DVB-T2 Antenne dazupacken kann und was die bessere Qualität hervorrufen würde? oder kann man die beiden so koppeln, dass er aus einem sender das beste bild drauß macht?
Vielleicht gleich eine Information ich hab einen 4k Fernseher mit 4k upscaling und 4k Sat-Reseiver!

Hätte gerne mal so ein wenig Input von euch, da ich "nur" dummer Elektriker bin und von Sat Anlagen kaum Ahnung habe, außer eben Kabel verlegen, anschließen usw.

Aktuell gehen die Kabel von der Schüssel direkt an die Dosen in der Wohnung. Er hat in betracht gezogen einen Multischalter in den Kellter zu packen.
Was für eine Schüssel würdet ihr empfehlen bzw auf was ist zu achten?
Was muss man beim LNB beachten?
lohnt sich eine zusätzliche DVB-T2 Antenne?
bringt es was mit dem Multischalter? bei meinen Eltern hatten wir vor einigen Jahren mal einen - der wurde nach 3 monaten zurückgebracht weil es nur störungen und probleme gab!

Also über Input wäre ich dankbar :)

lg



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Re: Planung - neue Sat-Anlage

Ungelesener Beitragvon techno-com » 11. Oktober 2017 10:50

Hallo und Herzlich Willkommen im Forum :freunde

Aber ich weiß gar nicht wo ich hier anfangen soll :1122

1. 4k-taugliche LNBs - nur WERBUNG => Hinweise/Erklärungen zu LNB´s (Satanlagen How To)

2. 135db Koaxkabel 4K-tauglich, 135db mit "vergoldeten Steckern" - nur WERBUNG (alleine "4k" ist kein Indiz für ein Kabel, das kann jedes Kabel wie auch bei den LNBs) => auch Voodoo-Koaxkabel genannt, aber leider zu 95% mit einem Stahl-Innenleiter (CCS) statt einem Voll-Kupfer Innenleiter (CCC) .... sollte man auch am Preis davon immer sehr gut erkennen, den solche Kabel kosten meist incl. vielen vergoldeten F-Steckern nur ein Bruchteil wie ein Qualitätskabel und das hat ja seinen Grund !?
Dafür haben sie aber meinst eine BZT-Zulassung die sogar tlw. auf dem Kabel aufgedruckt ist, nur gibt es diese BZT seit dem Jahr 2000 nicht mehr, hat sich wohl noch nicht nach China durchgesprochen oder bringt auch diese WERBUNG etwas da keiner diese Angaben überprüft und nur blind darauf vertraut !?

3. DVB-S und DVB-T Empfang "mischen" mit einem Gerät das dieses zum "verbessern" zusammenführt ? Ja, gibt es sicherlich ! Aber hunderttausend Euro dafür ausgeben würde kein Privathaushalt ... IP-Kopfstationen können solche Sachen (die nutzen tlw. 2 Empfangsstellen für den Sat-Empfang weit voneinander getrennt da so die Wetterabhängigkeit nicht so sehr den Empfang stören könnte bei Sinnfluten, und das muss irgendwie zusammen geroutet werden - gerade gestern war der GSS-Vertreter da und hat mir so ein Ultra-Profi-Model erklärt), aber keine Multischalter-Satanlage für den privaten User. Einen Grund dafür sehe ich auch nicht wenn die Sat-Empfangsanlage richtig aufgebaut ist.

4. Antenne auf dem Dach => Erdungspflicht (Blitzschutz) => Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich + Vormontagen- Aufbau im Schaltschrank incl Potenzialausgleich

5. Kabel durch einen Schornstein ? Das ist nur bedingt erlaubt und muss auf jeden Fall mit dem Schornsteinfeger abgesprochen und geplant werden.

6. Ein Multischalter der zurückgebracht wird wegen Problemen damit ist meist ein fehlerhafter Aufbau der Versorgungsanlage davor oder der Verkabelung dahinter (CCS-Kabel ?), oft auch nur simpel eine Baumarkt-Antenne die viel zu klein und schlecht ausgerichtet ist das sie beim kleinsten Regenschauer den Empfang einstellt.


Aber das wohl wichtigste hier, nach all diesen Punkten, ist wohl das sie kein Wort zur Verkabelung sagen .... wie GENAU sind den die Kabel verlegt, wie viele Anschlüsse werden genau benötigt (mit "... in meiner Wohnung 2 Sat Anschlüsse und in seine Wohnung sollen dann auch ein paar wohl kommen" kann man nichts genaues sagen, das muss ja vor der Bestimmung der benötigten Sat-Verteilung alles schon klar sein da diese abhängig davon ist).
Von daher ist ein Leitungsplan hier notwendig, eingezeichnete Kabelstrecken die verlegt wurden und auch alle Räume benannt mit Geräten die dort betrieben werden sollen. Dazu gleich vorab: wenn ein Twin-Tuner-Receiver betrieben werden soll dann müssen in diesen Raum 2 Koaxkabel verlegt werden !

Was haben sie den vor ihrer Anfrage hier im Forum schon gelesen ? Ich würde ihnen sehr empfehlen so etwas genau zu planen, mit dem akt. Wissensstand mal einfach anfangen beim Beitrag unter Satanlage Umbau Beratung Komponenten der so einen Aufbau von A-Z haarschaft genau erklärt.
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Re: Planung - neue Sat-Anlage

Ungelesener Beitragvon aLive667 » 11. Oktober 2017 16:01

1. irgendwie war es mir klar, dass es reine werbung ist! quad-lnb oder quattro wird es wohl sein - muss ich nochmal mit dem vermieter sprechen.
quad = direkt an 4 receiver
quattro = 4 zum multischalter und dann zu X receiven
hab ich das richtig verstanden?
denke es werden 4 bis 8 Anschlüsse. weis ja nicht was im keller noch geplant ist.

2. gut ich als elektriker hab auf kupferleiter geachtet, das ist mir bewusst. ich hoffe das hatte damals auch mein vermieter bestellt. beim konfektionieren jedenfalls sind diese "weich" und sieht nacht vollkupfer aus und fühlt sich nicht nach dem harten stahl an.

3. es gibt doch extra LNBs wo man noch eine DVB-T Antenne mit anschließen kann?

4. ich hab noch 16qmm und 10qmm hier rumliegen von der erneuerung der elektroinstallation hier in der wohnung. da werde ich das gestell wohl erden und in den keller legen.

5. vielleicht hab ich es falsch ausgedrückt :P der Schornstein wird nicht benutzt! der parallele da (sind wie eine 8 aufgebaut) führt nur wasserdampf vom bad über einen Lüfter nach außen auf das Dach. Dort wo die Kabel sind ist nichts außer die Kabel.

6. das ist schon einige Jahre her. wir haben uns in einem MediaMarkt (MM) beraten lassen und eine volle Kathrein Anlage gekauft. Schüssel dürfte 80cm gehabt haben Multischalter etwa 2 Meter entfernt (unter dem Dach). Ausrichtung war 100% genau, aber das Signal war eigentlich dauerhaft gestört. Multischalter weg, Kabel verlängert hat es gepasst. Das zeug wurde uns von dem Fachmann bei MM zusammengestellt.
Wurde mehrfach getauscht, andere Modelle zum probieren mitgegeben und nach etwa 4-5 Monaten haben die gesagt sie kommen selbst vorbei und dann waren sie da mit einem großen Auto voll mit Schüsseln, Multischalter, Kabel und allem drum und dran. Sie haben alles getauscht und den Fehler nicht gefunden. Haben auf alle fälle alles zurückgebaut, uns die Schüssel und LNB geschenkt, das Geld zurückerstattet + 200 Euro Gutschein gegeben für die ständige fahrerei (einfache Strecke 70km).

-----

wie viele anschlüsse benötigt werden weiß mein vermieter nicht. in meiner wohnung 2, ich denke in der anderen wohnung 1 und beim vermieter im keller denke ich 1 oder 2 und beim vermieter selbst vielleicht auch 2 oder so. also ich denke maximal 8 stück.
die schüssel steht auf dem ständer auf dem dach (flachdach), 50cm entfernt von diesem schornstein wo die kabel in den keller gehen und von dort aus wird verteilt. aktuell direkt an die dosen, wobei er da den multischalter dazwischenschalten will.

den beitrag werde ich mir mal durchlesen während der Arbeitszeit ...

wie groß sollte die schüssel den sein?

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Re: Planung - neue Sat-Anlage

Ungelesener Beitragvon Wirus » 11. Oktober 2017 16:58

2. gut ich als elektriker hab auf kupferleiter geachtet, das ist mir bewusst. ich hoffe das hatte damals auch mein vermieter bestellt. beim konfektionieren jedenfalls sind diese "weich" und sieht nacht vollkupfer aus und fühlt sich nicht nach dem harten stahl an.

Blöd ist dabei, daß Billigkabel keinen harten Stahldraht haben sondern eher verkupfertes Weicheisen verwendet wird. Halbwegs sicher feststellbar ist das nur mit einem Magneten.

4. ich hab noch 16qmm und 10qmm hier rumliegen von der erneuerung der elektroinstallation hier in der wohnung. da werde ich das gestell wohl erden und in den keller legen.

Wenn das Kabel feindrätig ist, ist es per se ungeeignet dafür.

5. vielleicht hab ich es falsch ausgedrückt :P der Schornstein wird nicht benutzt! der parallele da (sind wie eine 8 aufgebaut) führt nur wasserdampf vom bad über einen Lüfter nach außen auf das Dach. Dort wo die Kabel sind ist nichts außer die Kabel.

Auch wenn nur der Lüftungskanal des Schornsteins genutzt wird, ist der verantwortliche Bezirksschornsteinfeger zu konsultieren.

Gruß
Werner

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Re: Planung - neue Sat-Anlage

Ungelesener Beitragvon aLive667 » 11. Oktober 2017 21:09

okay, woher erkenne ich dann dass es wirklich ein kupferleiter ist? nur mit dem magneten? muss ich mal testen ... auf alle fälle hat das kabel deutlich mehr als andere gekostet.

laut der oben genanten seite starr 4qmm und feindrätig 6qmm - ich hab hier 6qmm, 10qmm und 16qmm zur verfügung - also sollte dann auch passen!?

der schornstein wird gar nicht mehr benutzt!? die sind alle stillgelegt - aus welchem grund muss man das machen?
ich mein die kabel gehen da schon jahrzehnte runter - nur dass die ersetzt wurden durch neuere

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Re: Planung - neue Sat-Anlage

Ungelesener Beitragvon Wirus » 11. Oktober 2017 22:31

okay, woher erkenne ich dann dass es wirklich ein kupferleiter ist? nur mit dem magneten?

Ist die einfachste Methode. Bestimmte Säuren gehen zum testen aber auch. Einfach mal ein Stück Innenleiter über Nacht in Essig legen.

laut der oben genanten seite starr 4qmm und feindrätig 6qmm - ich hab hier 6qmm, 10qmm und 16qmm zur verfügung - also sollte dann auch passen!?

Lies nochmal genauer und räume die feindrätige Litze gleich weg - sonst verwendest Du die noch.

der schornstein wird gar nicht mehr benutzt!? die sind alle stillgelegt

Das stand nirgendwo. Fakt ist: Wird nur ein Zug eines kombinierten Schornsteines für eine Feuerstätte verwendet (es reicht dabei die Verwendung des Luftkanals als Zuluft für einen Kessel oder Ofen) ist der Schornsteinfeger mit einzubeziehen. Bei komplett stillgelegten Kaminen ist das nicht erforderlich. Ich würde es trotzdem anzeigen, wenn nur das geringste Risiko besteht, dass der Kamin irgend wann mal reaktiviert wird.

aus welchem grund muss man das machen?

Selbstschutz, denn Du willst sicher nicht frieren und/oder kalt duschen. Der schwarze Mann kann Dir eine betroffene Feuerstätte stilllegen, wenn ihm nicht abgesprochene Arbeiten an einem verwendeten Kamin missfallen. Da bei vorhandenen Heizgeräten die regelmäßige Feuerstättenschau Pflicht ist und Du dem zuständigen Bezirkschornsteinfeger Zugang gewähren musst, ist es besser, das vorher abzuklären. Selbst wenn der Kamin aktuell nicht genutzt wird, sollte man fragen. Das kostet i.d.R. nur ein Telefonat und verhindert späteren Ärger.

ich mein die kabel gehen da schon jahrzehnte runter - nur dass die ersetzt wurden durch neuere

@Dipol möge mich korrigieren, aber IMHO führst Du damit eine wesentliche Änderung am äußeren Blitzschutz durch. Dies macht es erforderlich, die Installation nach aktuellem Stand der Technik auszuführen. Und da kommt die Blitzschutzfachkraft ins Spiel, denn ich mag bezweifeln, dass nach den aktuell gültigen Vorschriften die Kabelführung im Kamin-/Lüftungszug noch zulässig ist.

Gruß
Werner

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Re: Planung - neue Sat-Anlage

Ungelesener Beitragvon techno-com » 12. Oktober 2017 09:21

Hallo zurück :freunde

aLive667 hat geschrieben:1. irgendwie war es mir klar, dass es reine werbung ist! quad-lnb oder quattro wird es wohl sein - muss ich nochmal mit dem vermieter sprechen.
quad = direkt an 4 receiver
quattro = 4 zum multischalter und dann zu X receiven
hab ich das richtig verstanden?

So steht es in dem o.g. Link erklärt, richtig :1147

aLive667 hat geschrieben:denke es werden 4 bis 8 Anschlüsse. weis ja nicht was im keller noch geplant ist.
aLive667 hat geschrieben:wie viele anschlüsse benötigt werden weiß mein vermieter nicht. in meiner wohnung 2, ich denke in der anderen wohnung 1 und beim vermieter im keller denke ich 1 oder 2 und beim vermieter selbst vielleicht auch 2 oder so. also ich denke maximal 8 stück.

"Denken" ist bei einer Planung nicht richtig, um richtig zu planen und das richtige Material auszuwählen muss man etwas "wissen" !

aLive667 hat geschrieben:2. gut ich als elektriker hab auf kupferleiter geachtet, das ist mir bewusst. ich hoffe das hatte damals auch mein vermieter bestellt. beim konfektionieren jedenfalls sind diese "weich" und sieht nacht vollkupfer aus und fühlt sich nicht nach dem harten stahl an.

Auf dem Kabel steht ein Hersteller und ein Typ drauf, das wäre der einfachste Weg über die technischen Daten dann davon zu ersehen was es genau für ein Kabel ist .... das hier ist aber sicherlich eines der "Voodoo-Kabel" (auch dazu oben einen Link gesetzt).

aLive667 hat geschrieben:3. es gibt doch extra LNBs wo man noch eine DVB-T Antenne mit anschließen kann?

Sicher, aber kein Quattro-LNB welches benötigt wird für die Versorgung eines Multischalters dann dahinter ! Allerdings haben genau für solche Vorhaben dann die Multischalter einen terrestrischen Eingang. Erklärt in vielen oben verlinkten Beiträgen.

aLive667 hat geschrieben:6. .... Das zeug wurde uns von dem Fachmann bei MM zusammengestellt.

Seit wann haben die Fachmänner für die Sat-Technik ? Habe noch auf keinem Seminar einen Mitarbeiter vom MM gesehen, und Fachmänner sollten für Weiterbildungen solche Seminare mal besuchen nach ihrer Ausbildung zum z.B. Radio- und Fernsehtechniker wo man in der Ausbildung die Materie des Sat-Empfangs lernt.

aLive667 hat geschrieben:Wurde mehrfach getauscht, andere Modelle zum probieren mitgegeben ,,,

Multischalter werden nicht zum probieren mitgegeben, die werden "bestimmt" nachdem was benötigt wird !

aLive667 hat geschrieben:.. und nach etwa 4-5 Monaten haben die gesagt sie kommen selbst vorbei und dann waren sie da mit einem großen Auto voll mit Schüsseln, Multischalter, Kabel und allem drum und dran. Sie haben alles getauscht und den Fehler nicht gefunden.

Man tauscht nicht einfach wahllos Komponenten, man misst einen Fehler heraus .... und dann findet man das Problem und geht dieses an/beseitigt dieses !

aLive667 hat geschrieben:die schüssel steht auf dem ständer auf dem dach (flachdach), 50cm entfernt von diesem schornstein wo die kabel in den keller gehen und von dort aus wird verteilt. aktuell direkt an die dosen, wobei er da den multischalter dazwischenschalten will.

Also volle Erdungsvorschriften die einzuhalten sind ... siehe zuvor verlinkten Beitrag + die anderen verlinkten Beiträge die das erklären.

aLive667 hat geschrieben:den beitrag werde ich mir mal durchlesen während der Arbeitszeit ...

Ist immer sehr sinnnvoll zuerst das zu lesen was einem verlinkt wurde .....

aLive667 hat geschrieben:wie groß sollte die schüssel den sein?

Siehe verlinkte Beiträge, alles dort erklärt.
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Vielleicht sind wir nicht günstiger als ein Discounter oder reiner Online-Kartonschieber, aber sicherlich besser !
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Re: Planung - neue Sat-Anlage

Ungelesener Beitragvon aLive667 » 12. Oktober 2017 13:07

Zum Kabel: 135dB, RG6, 5-fach Schirmung, Kupfer/Zink Innenleiter (Min. 80% Kupferanteil) laut Internet
nun meine Frage sind die bis 20% zinkanteil scheiße oder im vergleich zu stahl deutlich besser oder sogar vorteilhaft?

Der PE Leiter den ich zuhause habe ist H07 und ist nicht "feindrähtig", sondern "grobmehrdrähtig" - wie es hier beschrieben wird. komisch, dass ich in der Ausbildung starr, flexibel und hochflexibel kennengelernt habe. hier heißt wohl flexibel - grobmehrdrähtig und hochflexibel - feindrähtig. gut - wieder was gelernt. im HiFi Bereich nutzt man hochflexibel bevorzugt.

Vielleicht zur erklärung - die Wohnungen hier haben insgesamnt 3 oder 4 Schornsteine und es wird nur einer benutzt als Abluft für die Heizung - ist das die Feuerstelle?. zwei andere sind nur belüftung für die Toiletten und Dusch/Baderäume. Ich werde es aber meinem Vermieter so weitergeben.

--------------

ja ich hatte den Vermieter in Whatsapp angeschrieben "puh das weis ich noch gar nicht so genau" kam als antwort.
Bisher ist ja noch nichts passiert außer die oben genannten Kabel grob verlegt und der Ständer mit der Schüssel aufgestellt.

Ich hab das zwar gelesen, aber hab das mit dem Voodoo-Kabel nicht verstanden. Billig scheiße aus CHina oder tatsächlich gutes Kabel? wie viel sollte das Kabel kosten? wir haben 35 Euro für 25 Meter bezahlt also etwas mehr als 1 Euro pro meter.

Das war halt der "Fachmann" in diesem HiFi und SAT Bereich der zu uns geschickt wurde. vielleicht sind das explizit solche Leute mit solchen Ausbildungen? War ja auch mal der Fall, dass die Person nicht vor Ort war und man das telefonisch besprochen hat.
Dann waren die beiden Herrn von MM wohl "wir basteln bis es passt" Fachleute? so kommt es mir jedenfalls vor, wenn ich das lese was du schreibst :-/

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Re: Planung - neue Sat-Anlage

Ungelesener Beitragvon techno-com » 12. Oktober 2017 13:44

aLive667 hat geschrieben:Zum Kabel: 135dB, RG6, 5-fach Schirmung, Kupfer/Zink Innenleiter (Min. 80% Kupferanteil) laut Internet

Hat das Kabel keinen Hersteller und eine Typenbezeichnung die man ganz einfach nenne kann ?
Mit diesen Angaben hier finde ich absolut kein Kabel übrigens.
https://www.google.de/search?q=koaxkabel+135dB%2C+RG6%2C+5-fach+Schirmung%2C+Kupfer%2FZink+Innenleiter+Min.+80%25+Kupferanteil
https://www.google.de/search?q=koaxialkabel+135dB%2C+RG6%2C+5-fach+Schirmung%2C+Kupfer%2FZink+Innenleiter+Min.+80%25+Kupferanteil

aLive667 hat geschrieben:nun meine Frage sind die bis 20% zinkanteil scheiße oder im vergleich zu stahl deutlich besser oder sogar vorteilhaft?

Wenn 100% Kupfer das beste ist dann ist alles andere schlechter wohl meiner Meinung nach.
Und für Kupfer-Zink Koaxkabel finde ich auch recht wenig, vor allem nichts bei Qualitätsherstellern.
https://www.google.de/search?q=koaxkabel+kupfer+zink

aLive667 hat geschrieben:Der PE Leiter den ich zuhause habe ist H07 und ist nicht "feindrähtig", sondern "grobmehrdrähtig" - wie es hier beschrieben wird. komisch, dass ich in der Ausbildung starr, flexibel und hochflexibel kennengelernt habe. hier heißt wohl flexibel - grobmehrdrähtig und hochflexibel - feindrähtig. gut - wieder was gelernt. im HiFi Bereich nutzt man hochflexibel bevorzugt.

Gerade der User mit der meisten Ahnung dazu schreibt aber immer "massiv" ....
https://www.google.de/search?q=hifi+forum+dipol+erdungskabel+massiv
Aber auch:
Mehrdrähtige Kupferleiter mit 7 x 1,7 mm Einzeladern überstehen wie Einzelmassivdraht an sich auch seltene Blitzströme von 200 kA.

Empfohlen wird aber trotzdem ein massives Kabel (NYY-J 1x16mm² RE (massiver Innenleiter)) da dieses auch noch UV-beständig ist.

aLive667 hat geschrieben:Ich hab das zwar gelesen, aber hab das mit dem Voodoo-Kabel nicht verstanden. Billig scheiße aus CHina oder tatsächlich gutes Kabel? wie viel sollte das Kabel kosten? wir haben 35 Euro für 25 Meter bezahlt also etwas mehr als 1 Euro pro meter.

"Voodoo" benannt ist nie gut, daher sicher kein gutes Kabel von mir mit diesem Begriff gemeint.
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Vielleicht sind wir nicht günstiger als ein Discounter oder reiner Online-Kartonschieber, aber sicherlich besser !
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Wichtiger Hinweis:Zuständigkeiten verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) und Blitzschutzfachkräfte
Informieren Sie sich dort über Folgen und Auswirkungen von Eigenleistung und lassen Sie selbst durchgeführte Installationen von entsprechender Stelle prüfen und abnehmen.
Wir erteilen hier keine Rechtsberatung, unsere Hinweise sind nach bestem Wissen und bedürfen einer entsprechenden juristischen/technischen weiteren Beratung.

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Re: Planung - neue Sat-Anlage

Ungelesener Beitragvon aLive667 » 15. Oktober 2017 13:26

Kabel: deleyCON ist der Hersteller ... bei Amazon steht Kupfer/Zink Innenleiter (Min. 60% Kupfer Anteil) ... auf der Verpackung Min. 80% Kupfer Anteil
Verbindungsqualität und Verbindunsstärke sind bei 95 bis 100% bei aktuell "altem Stand" bei TV-Karte im PC als auch Fernseher mit 4k Receiver ...
wüsste nicht wie ich sonst festellen kann ob das Kabel wirklich schlecht ist!? ich mein messen kann man ja viel, aber das Bild ist wie bei einer DVD gestochen scharf.

Vermieter hat den Schornsteinfeger übrigens informiert ob er das darf und der sagte er darf da gerne die Kabel durchziehen! Wusste ich nicht, aber ist nun

Wenn ich das nun alles richtig verstehe ... mein Vermieter will mit Multischalter alles versorgen, aber weis noch nicht ob es zum schluss 5, 8 oder Anschlüsse sind ... muss er das den alles jetzt schon zwingend wissen!?

ich hätte jetzt folgendes angedacht
- Quattro LNB
- Multischalter 4in / 8 out (denke mehr werden es nicht - wenn doch was würde das für ein Unterschied machen?)
- würde ein Coax Kabel mit 4 Kabeln (ccc) in einem holen von LNB zu Multischalter durch den "Kamin" (DUR-line DUR 110TR-50-Quad SAT Quattro Koaxialkabel 4in1 7mm (Vollkupfer Innenleiter))
- NYY-J 16qmm von Mastständer zur PE Hauptanschluss im Keller (ist ebenfalls im Raum wo der Kamin hinführt), dafür eine Mastschelle/Erdrungsschelle zum Erden?
- NYY-J 6qmm von LNB zum Blech des Multischalters

hab ja schon viele satschüsseln ausgetauscht, aufgestellt und sonst was - aber noch nie so einen aufwand betreiben müssen zwecks erden oder sonst was :-x

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Re: Planung - neue Sat-Anlage

Ungelesener Beitragvon techno-com » 16. Oktober 2017 09:54

aLive667 hat geschrieben:Kabel: deleyCON ist der Hersteller ... bei Amazon steht Kupfer/Zink Innenleiter (Min. 60% Kupfer Anteil) ... auf der Verpackung Min. 80% Kupfer Anteil
Verbindungsqualität und Verbindunsstärke sind bei 95 bis 100% bei aktuell "altem Stand" bei TV-Karte im PC als auch Fernseher mit 4k Receiver ...
wüsste nicht wie ich sonst festellen kann ob das Kabel wirklich schlecht ist!? ich mein messen kann man ja viel, aber das Bild ist wie bei einer DVD gestochen scharf.

Vooooodoooooo :1118
auf robuster Plastikspule gerollt // hervorragende Signalleistung dank 135dB // Kupfer/Zink Innenleiter (Min. 60% Kupfer Anteil) // ausgelegt für hervorragenden, störungsfreien Empfang
4k Ultra HD UHD Tauglich // 3D Tauglich // 1080p FULL HD Tauglich // HDTV Tauglich
einfaches Verlegen und Verbinden mit Ihrer vorhandenen Digitalen SAT Anlage // dank 5-fach Schirmung optimaler Schutz gegen Störeinflüsse
kompatibel mit allen gängigen Digitalen SAT Anlagen // DVB-S + S2 // DVB-T // DVB-C // inkl. 10 Stück hochwertig vergoldeter F-Stecker


Noch besser aber:
Originalverpackung (Kabeltrommel)
Dies ist ein gebrauchter Kundenrückläufer
Das Produkt hat minimale Gebrauchsspuren und kann kleine Kratzer haben.
Von uns geprüfte B-Ware

Warum in der Beschreibung schlechtere Angaben gemacht werden als dann auf der Rolle aufgedruckt ? Ggf. hat der Verkäufer selbst Angst vor dem was auf der Rolle dirket drauf steht.
Aber 30€ für 100m, incl. den vergoldeten Steckern die eine 5-fach Abschirmung sehr sinnlos machen weil das schlechteste Teil hier alles zu Nichte macht (nur gute Stecker, dazu gehören heute keine F-Stecker mehr auch wenn sie vergoldet sind, haben dann auch die Abschirmung die angemessen wäre).

aLive667 hat geschrieben:Wenn ich das nun alles richtig verstehe ... mein Vermieter will mit Multischalter alles versorgen, aber weis noch nicht ob es zum schluss 5, 8 oder Anschlüsse sind ... muss er das den alles jetzt schon zwingend wissen!?

ich hätte jetzt folgendes angedacht
- Quattro LNB
- Multischalter 4in / 8 out (denke mehr werden es nicht - wenn doch was würde das für ein Unterschied machen?)
- würde ein Coax Kabel mit 4 Kabeln (ccc) in einem holen von LNB zu Multischalter durch den "Kamin" (DUR-line DUR 110TR-50-Quad SAT Quattro Koaxialkabel 4in1 7mm (Vollkupfer Innenleiter))
- NYY-J 16qmm von Mastständer zur PE Hauptanschluss im Keller (ist ebenfalls im Raum wo der Kamin hinführt), dafür eine Mastschelle/Erdrungsschelle zum Erden?
- NYY-J 6qmm von LNB zum Blech des Multischalters

Haben sie den oben verlinkten Beitrag unter Satanlage Umbau Beratung Komponenten schon gelesen, das wird doch dort alles super genau von A-Z erklärt ?

aLive667 hat geschrieben:hab ja schon viele satschüsseln ausgetauscht, aufgestellt und sonst was - aber noch nie so einen aufwand betreiben müssen zwecks erden oder sonst was

Dann würde ich das mit der Erdung, die eine Vorschrift ist, noch einmal genau lesen und die alten Umrüstungen dahingehend korrigieren das auch diese richtig aufgebaut sind. Den Unwissenheit schützt vor Strafe nicht und alle haben ein Recht auf eine DIN-konforme Montage ihrer Anlage.
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Re: Planung - neue Sat-Anlage

Ungelesener Beitragvon aLive667 » 16. Oktober 2017 18:45

danke für die nicht vorhanden wirkliche hilfe ...

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techno-com
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Re: Planung - neue Sat-Anlage

Ungelesener Beitragvon techno-com » 17. Oktober 2017 09:12

Ich sehe hier sehr viel "Hilfe", vor allem für jemand der das gewerbsmässig schon sehr lange wohl mangelhaft für seine Kunden durchführt. Aber leider sehe ich auch hier ein sehr großes Desinteresse mal über das alles dann auch nachzudenken oder sogar mal das zu lernen was man durchführt.

Aber das zieht sich durch diesen Beitrag ja schon von Anfang an durch, nur Fragen über Fragen und nichts gelesen wohl von dem was einem erklärt wurde.

Ein Hoch auf das Handwerk das weiterhin trotz allen Hinweisen seinen Kunden diesen Service bietet :glaskugel

Obwohl ja wohl doch Fortbildungen/Weiterbildungen besucht wurden ?
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Re: Planung - neue Sat-Anlage

Ungelesener Beitragvon Dipol » 17. Oktober 2017 13:41

Quereinstig und da ich nach 10 Tagen Urlaub gerade wenig Zeit habe nur Kommentare zur Blitzstromtragfähigkeit:
techno-com hat geschrieben: Gerade der User mit der meisten Ahnung dazu schreibt aber immer "massiv" ....
https://www.google.de/search?q=hifi+forum+dipol+erdungskabel+massiv
Aber auch:
Mehrdrähtige Kupferleiter mit 7 x 1,7 mm Einzeladern überstehen wie Einzelmassivdraht an sich auch seltene Blitzströme von 200 kA.

Dazu müssen auch die Verbinder für 200 kA-Monsterblitze blitzstromtragfähig sein.

Die Prüfnorm für Blitzschutzsystembauteile unterscheidet zwischen den Klassen N = 50 kA und H = 100 kA. Wo sich Blitzströme auf weniger als 3 Ableitungen aufteilen, ist nach Blitzschutznorm immer Klasse H gefordert. Bei üblicherweise nur einem Erdungsleiter für Antennenanlagen müssen somit die Verbinder einschließlich im Ableitungsweg befindlicher Haupterdungsschienen für 100 kA zertifiziert sein, was dem Schutzlevel für normale Wohngebäude entspricht.

Nachdem man sich in den für Antennensicherheit zuständigen nationalen und internationalen Normengremien von der Illusion verabschiedet hat, dass Einzelmassivdrähte auch an Klemmen mit mickrigen Schräubchen schon irgendwie halten werden, wurde die unnötige Abkopplung von Blitzschutznormen und das Verbot mehrdrähtiger Leiter aufgegeben. Eine Kette ist nur nur so stark wie das schwächste Glied und das sind bei Erdungen die Verbinder. Die müssen für die jeweils verwendete Leiterausführung zertifiziert sein, das gilt auch für Massivdrähte. Feindrahtleiter sind für Antennenerdungen seit jeher wegen der erhöhten Korrosionsgefahr unzulässig, aber im Blitzschutzbau mit industriell verpressten Kabelschuhen als Ausgleichbänder mit immerhin 50 kA Blitzstromtragfähigkeit gebräuchlich.

Die von Laien aber auch normunkundigen Elektrikern in gelebter Praxis verwendeten Banderdungsschellen und Haupterdungsschienen sind zumeist nur für Starkstrom-PA ausgelegt und entsprechen weder der 2000 abgelösten Bauteilnorm DIN 488xx (min. 10 mm² Kontaktfläche und 2 Schrauben à 8 mm Durchmesser) noch der Prüfnorm. Die früher üblichen stabilen Gusserdschellen mit einer Kastenklemme gibt es noch, seit DEHN diese Produkte ausgelistet hat aber nur noch ohne Zertikat.

Zertifizierungen in Hochspannungslaboren sind teuer, daher gibt es bislang auch keinen einzigen Dachsparrensparrenhalter mit zertifizierter Klemme. Ohnehin sollten Blitzströme zur Vermeidung von Funkenbildung nicht über gezahnte Übergänge geführt werden. Auch Mastfüße oder Mastschellen < 10 mm² Kontaktfläche zu Rohren und nur einer M6-Schraube mit Unterlagscheibe sind zur Ableitung von Blitzströmen ungeeignet.


 


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