Umbau SAT-Analge mit HTPC-Server, brauche Entscheidungshilfe
Verfasst: 20. Juli 2019 02:05
Hallo,
aufgrund der baldigen Installation einer Photovoltaik-Anlage auf meinem Dach, soll die alte, dort befestigte SAT-Antenne weichen und künftig an der Hauswand (Südwand) neu montiert werden. Die Antenne kann >2m unter dem Traufenkasten und >2m Abstand zur Hausecke montiert werden, also keine direkte Antennenerdung zwingend notwendig, da Blitzschutzgeschützter Bereich (<1,5m von Hauswand entfernt).
Die alte Technisat-Schüssel soll durch eine Gibertini SE 85 Premium ersetzt werden um mehr Schlechtwetterreserve zu erhalten. Als LNB habe ich das Inverto Quattro-LNB ins Auge gefasst.
Ich habe bereits vor Jahren die alte vorhandene Sternverkabelung nahezu vollständig aufgegeben zugunsten einer Einkabel-Lösung auf Basis EN 50494 mit Hardware von Technisat (TECHNIROUTER 5/2x4 G-R). Grund ist, dass ich mittlerweile im Keller einen HTPC-Server mit einer Digital Devices CineS2 v6.5 2x Dual-Tuner-Karte im Betrieb habe und sämtliche Fenseher im Haus nur noch Live-TV über diesen Server per LAN beziehen. Ich habe also einen TV-Server auf Basis DVBViewer mit einem Quad-Tuner im Einsatz. Bisher war der Unicable-Switch auf dem Dachboden verbaut weil dort auch die Antenne war. Diese wandert jetzt mindestens 1,5 Stockwerke weiter runter. Dadurch ist die Verkabelung direkt in den Keller zum TV-Server kürzer als vorher. Ich will also neu verkabeln direkt vom LNB in den Keller. Dort in den Switch und dann in den PC.
Nun zu meinen Fragen:
1. Da ich die Kabel vom LNB eh neu verlege, brauche ich nicht unbedingt mehr eine Unicable-Lösung. Was ist technisch sinnvoller: einen klassischen Multischalter 5/8 zu nehmen oder doch lieber Unicable? Hintergrund der Frage siehe 2.
2. Am liebsten würde ich mir Antennendosen sparen, da der Multischalter direkt neben dem PC montiert wird. Also direkt Kabel von den Ausgängen des Multischalters in die Eingänge der Tunerkarte. Gibt es dabei Probleme mit der zu geringen Dämpfung, also Übersteuerung des Signals?
3. Würde ich Legacy 5/8 nehmen müsste ich schlimmstenfalls 4 (oder später mal 8) Dosen verbauen nur um die Dämpfung hinzubekommen?
4. Nehme ich wieder Unicable reicht doch eine Dose aus der ich mit einem Kabel rauskomme und dann per Splitter auf die 4 Buchsen meiner TV-Karte gehe, oder?
5. Der Raum mit dem TV-Server grenzt nicht direkt an die Wand hinter die Antenne montiert wird. Es ist noch zuvor ein Raum und Flur zu überbrücken (ca. 6m Gesamtlänge). Muss/sollte ich den Potentialausgleich zwingend mastnah (also direkt an der Innenwand hinter der Antenne) vornehmen oder gilt der 6m noch als "mastnah"?
6. Ich möchte die Kabel im Freien UV-beständig ausführen. Wie realisiere ich am besten den Übergang von UV-Kabel auf "normale" Indoor-Kabel im Keller? Mit einem Erdungsblock? Sollte ich dort auch die Varistoren einsetzen?
7. Ist der oben beschriebene Technisat Technirouter technisch akzeptabel oder lieber auf JulTec umsteigen?
8. Oder doch lieber Breitband LNB, dann nur mit zwei Kabeln zum JESS-Switch (spart Kabel)?
Noch ein paar Infos:
- nicht benutzte Ausgänge des Multischalters werden mit Endwiderständen versehen.
- ich habe bisher KEINE Potentialausgleichsschiene oder Haupterdungsschiene im Haus (Baujahr 1955), geschweige denn einen Ring- oder Fundamentanker. Schiene möchte ich nachrüsten lassen. Erdung des Hauses besteht meines Erachtens nach nur aus dem gelb-grünem Kabel, welches aus dem Hausanschlusskasten vom Versorger kommt...
- Perspektivisch könnte aus dem Quad-Tuner mal ein Octo-Tuner werden, daher mindestens einen 5/8 Switch oder Unicable vorgesehen.
- Kabel natürlich Voll-CU, Stecker aussen verpresst, innen CableCon
Danke und Gruß
Stephan
aufgrund der baldigen Installation einer Photovoltaik-Anlage auf meinem Dach, soll die alte, dort befestigte SAT-Antenne weichen und künftig an der Hauswand (Südwand) neu montiert werden. Die Antenne kann >2m unter dem Traufenkasten und >2m Abstand zur Hausecke montiert werden, also keine direkte Antennenerdung zwingend notwendig, da Blitzschutzgeschützter Bereich (<1,5m von Hauswand entfernt).
Die alte Technisat-Schüssel soll durch eine Gibertini SE 85 Premium ersetzt werden um mehr Schlechtwetterreserve zu erhalten. Als LNB habe ich das Inverto Quattro-LNB ins Auge gefasst.
Ich habe bereits vor Jahren die alte vorhandene Sternverkabelung nahezu vollständig aufgegeben zugunsten einer Einkabel-Lösung auf Basis EN 50494 mit Hardware von Technisat (TECHNIROUTER 5/2x4 G-R). Grund ist, dass ich mittlerweile im Keller einen HTPC-Server mit einer Digital Devices CineS2 v6.5 2x Dual-Tuner-Karte im Betrieb habe und sämtliche Fenseher im Haus nur noch Live-TV über diesen Server per LAN beziehen. Ich habe also einen TV-Server auf Basis DVBViewer mit einem Quad-Tuner im Einsatz. Bisher war der Unicable-Switch auf dem Dachboden verbaut weil dort auch die Antenne war. Diese wandert jetzt mindestens 1,5 Stockwerke weiter runter. Dadurch ist die Verkabelung direkt in den Keller zum TV-Server kürzer als vorher. Ich will also neu verkabeln direkt vom LNB in den Keller. Dort in den Switch und dann in den PC.
Nun zu meinen Fragen:
1. Da ich die Kabel vom LNB eh neu verlege, brauche ich nicht unbedingt mehr eine Unicable-Lösung. Was ist technisch sinnvoller: einen klassischen Multischalter 5/8 zu nehmen oder doch lieber Unicable? Hintergrund der Frage siehe 2.
2. Am liebsten würde ich mir Antennendosen sparen, da der Multischalter direkt neben dem PC montiert wird. Also direkt Kabel von den Ausgängen des Multischalters in die Eingänge der Tunerkarte. Gibt es dabei Probleme mit der zu geringen Dämpfung, also Übersteuerung des Signals?
3. Würde ich Legacy 5/8 nehmen müsste ich schlimmstenfalls 4 (oder später mal 8) Dosen verbauen nur um die Dämpfung hinzubekommen?
4. Nehme ich wieder Unicable reicht doch eine Dose aus der ich mit einem Kabel rauskomme und dann per Splitter auf die 4 Buchsen meiner TV-Karte gehe, oder?
5. Der Raum mit dem TV-Server grenzt nicht direkt an die Wand hinter die Antenne montiert wird. Es ist noch zuvor ein Raum und Flur zu überbrücken (ca. 6m Gesamtlänge). Muss/sollte ich den Potentialausgleich zwingend mastnah (also direkt an der Innenwand hinter der Antenne) vornehmen oder gilt der 6m noch als "mastnah"?
6. Ich möchte die Kabel im Freien UV-beständig ausführen. Wie realisiere ich am besten den Übergang von UV-Kabel auf "normale" Indoor-Kabel im Keller? Mit einem Erdungsblock? Sollte ich dort auch die Varistoren einsetzen?
7. Ist der oben beschriebene Technisat Technirouter technisch akzeptabel oder lieber auf JulTec umsteigen?
8. Oder doch lieber Breitband LNB, dann nur mit zwei Kabeln zum JESS-Switch (spart Kabel)?
Noch ein paar Infos:
- nicht benutzte Ausgänge des Multischalters werden mit Endwiderständen versehen.
- ich habe bisher KEINE Potentialausgleichsschiene oder Haupterdungsschiene im Haus (Baujahr 1955), geschweige denn einen Ring- oder Fundamentanker. Schiene möchte ich nachrüsten lassen. Erdung des Hauses besteht meines Erachtens nach nur aus dem gelb-grünem Kabel, welches aus dem Hausanschlusskasten vom Versorger kommt...
- Perspektivisch könnte aus dem Quad-Tuner mal ein Octo-Tuner werden, daher mindestens einen 5/8 Switch oder Unicable vorgesehen.
- Kabel natürlich Voll-CU, Stecker aussen verpresst, innen CableCon
Danke und Gruß
Stephan