Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Haben sie Fragen zu Unicable (EN50494/SCR/SatCR/CSS) oder JESS (Jultec Enhanced Stacking System - EN50607/SCD2) Multischaltern, zu statischen SAT-Einkabelsystemen sowie auch zu speziellen Einkabelanlagen wie Polytron TSM-1000 HD, Schwaiger EKU825, Dur-Line UCP20/UCP30 oder auch zur Johansson Einkabellösung 9640/9645 (Multiband Converter/Stacker-Destacker) ?
Nicht für Einkabel-LNB Anfragen ! Nutzen sie hierfür das Forum unter "Unicable-/Einkabel LNB´s" weiter unten !!
dstockm
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Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon dstockm » 30. Juli 2017 21:39

Hallo,

ich möchte meine bestehende Anlage erweitern. Im Anhang die bisherige Planung. Die Kabel sind so bauseits bereits vorhanden. Ebenso die Schüssel und die terr. Antenne. Die Anschlussdosen sind meist schon vorhanden. Neu angeschafft werden muss vor allem alles zur Verteilung.

Bauliche Gegebenheiten des Bildchens kurz zusammengeafsst:
- fast alles Sternverkabelung
- es gibt eine einzige Durchschleifdose, wobei auch dort im Grunde nur die erste oder die zweite benutzt werden wird (gleicher Raum und außerdem wahrscheinlich nie ein TV).
- Unicable-Strang im Grunde ausschließlich wegen TV & VU+ mit FBC. Wenn die Tuner das schon hergeben...
- viele Leitungen die aktuell nicht genutzt werden müssen, und wenn dann tendenziell eher nur für ein Radio
- bisher ist alles auf dem Dachboden. 5 Kabel wurden nun in den Keller geführt um von dort Unicable und die neuen Dosen zu versorgen.

Nun bin ich auf die Jultec 2x8+4 gestoßen, die für die Kellerverteilung für die nächsten Jahre ausreichen müsste. Auf dem Dachboden würden mir 8 Abgänge ausreichen.
Ich würde also einen Teil der aktuell nicht benötigten Kabel nur bis zum Erdungsblock führen und bei Bedarf "umstecken".

mögliche Einkaufsliste:
- JPS0502-8+4T
- JRM0508A
- JAC110
- JNT19-2000
- ein paar Dosen und Installationsmaterial (Bestandsaufnahme und Stückliste muss ich noch machen)

Nun meine Fragen zu einigen Details:
Erdung & PE
Schüssel (Wand) und Antennenmast (nur unter dem Dach) sind "irgendwie" geerdet. Das werde ich erneuern lassen, weil mir das Thema zu heikel und auch zu vielfältig ist.
Die einzige Frage in diesem Zusammenhang, weil ich das jetzt schon vorbereiten wollte: PE vom Mast und den Multischaltern. Ich habe hierzu parallel zu den 5 Kabeln vom Dach zum Keller bereits ein 16mm2 feinadrigesKabel liegen. Nun soll ja für die Erdung außen 16mm2 massivgenommen werden, aber für den PE nur 4mm2. Ist meines da ok oder sogar kontraproduktiv, weil es zu dick ist und in Konkurrenz zur "dicken" Erdung außen tritt?
An sich sollten 16mm2 feinadrig ja wohl besser sein als 4mm2 massiv.

terr. Empfang
An die Wittenberg-Antenne muss ein Verstärker. Sie hat nur einen einzigen kombinierten Ausgang, so dass ich an einen Breitbandverstärker dachte. Macht das Sinn oder vorher aufteilen (womit?) und selektiv verstärken? Ich möchte UKW und DAB empfangen.

Verteilung für ausschließlich Radio
Es wird einige Dosen geben, wo nur Radio nötig ist. Vermutlich würden die Multischalter-Ausgänge von der Anzahl ausreichen. Macht es Sinn, diese trotzdem an den Multischaltern vorbei zu verteilen (womit)? Dann könnte/müsste man auch andere Dosen nehmen? Brächte das echte Vorteile?

Versorgungsspannung
Wenn ich das im Jultec-Katalog richtig gelesen habe, dann sind zwar die Multischalter komplett receivergespeist ich brauche aber ein Netzteil für das LNB? Das würde ich dann auf den Dachboden packen um gleichzeitig den Verstärker zu speisen. Klappt das so ? Hat man dann Radioempfang wenn alle Receiver aus sind - sprich zumindest der untere MS nicht versorgt wird?

Antennendosen allgemein
In meiner Zeichung tauchen vor allem ESD30 auf, weil ich diese zum Teil schon habe. Die zusätzlichen könnten meinetwegen auch von anderen Herstellern sein. Was bietet sich da an? Die Jultec-Dosen sind ja schon mal ein Stück günstiger als die von Kathrein. Sind sie gleichwertig?
Bzgl. Dämpfung wäre mein Plan: Ausprobieren. Bisher nie Probleme gehabt...

4-Loch-Dose
Gibt es eine 4-Lochdose mit einer Zuleitung und eingebautem Verteiler? Ich muss den Unicable-Strang für TV+Satreceiver einmal aufteilen. Wäre natürlich schön wenn das nicht per fliegenden Kabeln zwischen Dose und Endgeräten erfolgt. Bisher habe ich nur die mit zwei Zuleitungen gesehen.

Anschlusskabel
Sowohl zum verdrahten der Erdungsblöcke als auch für den Anschluss der Endgeräte an die Dose würde ich gern die vorkonfektionierten Kabel mit F-Schnellverbindungssteckern nutzen. Ist das qualitativ ok? Meine Erfahrung ist, dass vor allem die Schraubstecker der Grund sind, warum kaum noch jemand bei Gewitter das Receiver-Kabel rauszieht...

So das war es erstmal. Ich hoffe einigermaßen verständlich...

Viele Grüße & besten Dank!
Dirk
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Schematischer Aufbau Sat-Anlage Jultec.pdf
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Re: Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon techno-com » 31. Juli 2017 14:02

dstockm hat geschrieben:Hallo,

Hallo und Herzlich Willkommen im Forum :freunde

Zuerst einmal fange ich an mit etwas das mir aufgefallen ist ! Sie haben die Stromversorgung vom Netzteil an den JRM-Schalter angeschlossen, die muss aber an den Jultec JPS0502-8+4T ran.

dstockm hat geschrieben:Erdung & PE
Schüssel (Wand) und Antennenmast (nur unter dem Dach) sind "irgendwie" geerdet. Das werde ich erneuern lassen, weil mir das Thema zu heikel und auch zu vielfältig ist.
Die einzige Frage in diesem Zusammenhang, weil ich das jetzt schon vorbereiten wollte: PE vom Mast und den Multischaltern. Ich habe hierzu parallel zu den 5 Kabeln vom Dach zum Keller bereits ein 16mm2 feinadrigesKabel liegen. Nun soll ja für die Erdung außen 16mm2 massivgenommen werden, aber für den PE nur 4mm2. Ist meines da ok oder sogar kontraproduktiv, weil es zu dick ist und in Konkurrenz zur "dicken" Erdung außen tritt?
An sich sollten 16mm2 feinadrig ja wohl besser sein als 4mm2 massiv.

Ihr Erdungskabel das da verlegt ist widerstößt akt. zudem dem Trennungsabstand, das darf ja nicht parallel zu anderen Kabel verlegt werden (+ mehr Abstände, z.B. zu Regenrinnen/-fallrohren) muss eingehalten werden .... Aber das war ja nicht ihre Frage, die war ja - wenn ich sie richtig verstanden habe - ob sie dieses "alte Erdungskabel" dann für den Potentialausgleich verwenden dürfen ? Diese Antwort wäre: ja !

dstockm hat geschrieben:terr. Empfang
An die Wittenberg-Antenne muss ein Verstärker. Sie hat nur einen einzigen kombinierten Ausgang, so dass ich an einen Breitbandverstärker dachte. Macht das Sinn oder vorher aufteilen (womit?) und selektiv verstärken? Ich möchte UKW und DAB empfangen.

Wittenberg WB 2345-2

Ausstattung
UKW: 87,5 - 108 MHz, Gewinn 2 dB
DAB+: 174 - 230 MHz, Gewinn 0 dB
DVB-T: 470 - 862 MHz Gewinn 0 dB

Das ist eine rein passive Antenne ohne Möglichkeit einer selektiven Verstärkung .....
Von daher ist dort ein breitbandiger Verstärker dann notwendig (aber nicht immer gut, siehe viele Erkärungen unter KLICK). "Funktionieren" tut das schon, irgendwie und nicht immer 100%ig !
Mit 32db Verstärkung sollte der JAC110 dort passen.

dstockm hat geschrieben:Verteilung für ausschließlich Radio
Es wird einige Dosen geben, wo nur Radio nötig ist. Vermutlich würden die Multischalter-Ausgänge von der Anzahl ausreichen. Macht es Sinn, diese trotzdem an den Multischaltern vorbei zu verteilen (womit)? Dann könnte/müsste man auch andere Dosen nehmen? Brächte das echte Vorteile?

Nein, einfach alles über den Multischalter laufen lassen .... dann haben sie dort immer alles zur Verfügung.

dstockm hat geschrieben:Versorgungsspannung
Wenn ich das im Jultec-Katalog richtig gelesen habe, dann sind zwar die Multischalter komplett receivergespeist ich brauche aber ein Netzteil für das LNB? Das würde ich dann auf den Dachboden packen um gleichzeitig den Verstärker zu speisen. Klappt das so ? Hat man dann Radioempfang wenn alle Receiver aus sind - sprich zumindest der untere MS nicht versorgt wird?

Die JRM- und JRS-Serie von Jultec ist komplett receivergespeist, also der Schalter incl. dem LNB.
Die JPS-Serie benötigt ein Netzteil hinzu für die LNB-Spannungsversorgung, daher auch der Hinweis hier schon am Eingang das sie da ein Kabel falsch eingezeichnet haben.
Die Terrestik arbeitet rein passiv, d.h. hier wird keine Verstärkung benötigt (Netzteil). Und für das LNB natürlich dann gar keine Spannungsversorgung, das ist ja nur für den Sat-Empfnag zuständig.

dstockm hat geschrieben:Antennendosen allgemein
In meiner Zeichung tauchen vor allem ESD30 auf, weil ich diese zum Teil schon habe. Die zusätzlichen könnten meinetwegen auch von anderen Herstellern sein. Was bietet sich da an? Die Jultec-Dosen sind ja schon mal ein Stück günstiger als die von Kathrein. Sind sie gleichwertig?
Bzgl. Dämpfung wäre mein Plan: Ausprobieren. Bisher nie Probleme gehabt...

Die ESD30 (Stichdose) darf/kann an allen Legacy-Ausgängen verwendet werden, natürlich auch die 4-Loch Stichdose die sie eingezeichnet haben.
An den Unicable-Ausgängen (CSS-Ausgang/Ausgänge) müssen spezielle Antennendosen rein, in ihrem Fall eine Jultec JAD307TRS dort wo sie jetzt die ESU34 alleine drin stehen haben bzw. eine JAD310TRS Durchgangsdose gefollgt von einer JAD307TRS Enddose in dem Strang wo sie die 2 Dosen hintereinander drin haben.
Die ESU-Dosenreihe von Kathrein ist "in die Jahre gekommen", deren Schutzschaltung (die sie so teuer macht) bracht man heute nicht mehr ... richtige Schutzschaltungen gibt es bei den Jultec JAP-Antennendosen => Programmiertool Jultec AnDoKon (Antennen-Dosen-Konfigurator)

dstockm hat geschrieben:4-Loch-Dose
Gibt es eine 4-Lochdose mit einer Zuleitung und eingebautem Verteiler? Ich muss den Unicable-Strang für TV+Satreceiver einmal aufteilen. Wäre natürlich schön wenn das nicht per fliegenden Kabeln zwischen Dose und Endgeräten erfolgt. Bisher habe ich nur die mit zwei Zuleitungen gesehen.

Nein, so eine 4-Loch Enddose gibt es nicht ... da muss dann, wie von ihnen eingezeichnet, nach der Antennendose ein 2-fach Verteiler gesetzt werden (z.B. der Kathrein EBC10).

dstockm hat geschrieben:Anschlusskabel
Sowohl zum verdrahten der Erdungsblöcke als auch für den Anschluss der Endgeräte an die Dose würde ich gern die vorkonfektionierten Kabel mit F-Schnellverbindungssteckern nutzen. Ist das qualitativ ok? Meine Erfahrung ist, dass vor allem die Schraubstecker der Grund sind, warum kaum noch jemand bei Gewitter das Receiver-Kabel rauszieht...

Die sind handgefertigt und von höchster Qualität !
Bei einem Gewitter muss man keine Kabel raus ziehen, dafür ist ja der Blitzschutz und der Potentialausgleich da.
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Re: Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon dstockm » 31. Juli 2017 17:45

techno-com hat geschrieben:Hallo und Herzlich Willkommen im Forum :freunde

Danke!

techno-com hat geschrieben:Zuerst einmal fange ich an mit etwas das mir aufgefallen ist ! Sie haben die Stromversorgung vom Netzteil an den JRM-Schalter angeschlossen, die muss aber an den Jultec JPS0502-8+4T ran.

Dazu weiter unten bei Versorgungsspannung

techno-com hat geschrieben:Ihr Erdungskabel das da verlegt ist widerstößt akt. zudem dem Trennungsabstand, das darf ja nicht parallel zu anderen Kabel verlegt werden (+ mehr Abstände, z.B. zu Regenrinnen/-fallrohren) muss eingehalten werden .... Aber das war ja nicht ihre Frage, die war ja - wenn ich sie richtig verstanden habe - ob sie dieses "alte Erdungskabel" dann für den Potentialausgleich verwenden dürfen ? Diese Antwort wäre: ja !

Das feinadrige ist nicht das alte Erdungskabel. Ich hatte es vorsorglich zusammen mit den Antennenkabeln eingezogen, bevor ich mich im Detail mit der Materie beschäftigt hatte. Das alte Erdungskabel verläuft schon außen, ist vermutlich aber nicht mehr up-to-date.
Mir ging es eher darum, ob ich mir mit dem zu großen Querschnitt - laienhaft ausgedrückt - zu viel Ableitungsenergie ins Haus hole. Insbesondere solange die äußere Erdung evtl. gar nicht ordnungsgemäß funktioniert.

techno-com hat geschrieben:
Wittenberg WB 2345-2

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UKW: 87,5 - 108 MHz, Gewinn 2 dB
DAB+: 174 - 230 MHz, Gewinn 0 dB
DVB-T: 470 - 862 MHz Gewinn 0 dB

Das ist eine rein passive Antenne ohne Möglichkeit einer selektiven Verstärkung .....
Von daher ist dort ein breitbandiger Verstärker dann notwendig (aber nicht immer gut, siehe viele Erkärungen unter KLICK). "Funktionieren" tut das schon, irgendwie und nicht immer 100%ig !
Mit 32db Verstärkung sollte der JAC110 dort passen.

Direkte Sicht auf einen Sender haben wir nicht und es sind auch verschiedene Senderstandorte die hier reinstreuen. Andererseits empfange ich mit einem Kofferradio mit Teleskopantenne FM+DAB alles was ich benötige. Insofern hatte ich mich für die runde entschieden. Wenn der Verstärker die Dämpfung des Verteilnetzes ausgleicht, müsse es eigentlich ausreichen. Ich werde es wohl so probieren.
Alternativen um eine selektive Verstärkung zu nutzen wären vielleicht:
- zwei getrennte Antennen (aber wieder eine runde)
- eine Weiche vor dem Verstärker
- nur eine zusätzliche DAB/DVB-T-Antenne und die jetzige nur auf den FM-Eingang legen
Wäre davon etwas besser als mit dieser Kombiantenne?

techno-com hat geschrieben:Nein, einfach alles über den Multischalter laufen lassen .... dann haben sie dort immer alles zur Verfügung.

Ok!

techno-com hat geschrieben:Die JRM- und JRS-Serie von Jultec ist komplett receivergespeist, also der Schalter incl. dem LNB.
Die JPS-Serie benötigt ein Netzteil hinzu für die LNB-Spannungsversorgung, daher auch der Hinweis hier schon am Eingang das sie da ein Kabel falsch eingezeichnet haben.
Die Terrestik arbeitet rein passiv, d.h. hier wird keine Verstärkung benötigt (Netzteil). Und für das LNB natürlich dann gar keine Spannungsversorgung, das ist ja nur für den Sat-Empfnag zuständig.

Schade, ich dachte ich könne die LNB-Versorgung irgendwo einspeisen. Wenn das immer am Ende der Kaskade geschehen muss, warum hat der JPS0502-8+4T denn kein Netzteil von Haus aus? Der sitzt doch zwangsweise am Ende.

Dann bräuchte ich wohl doch zwei Netzteile: unten für die LNB-Versorgung und oben für den terr. Verstärker.
Oder kann ich oben die Spannung irgendwie vom JRM für den Verstärker abgreifen? Oder noch ein Kabel in das Leerrohr? Was für eines?

techno-com hat geschrieben:Die ESD30 (Stichdose) darf/kann an allen Legacy-Ausgängen verwendet werden, natürlich auch die 4-Loch Stichdose die sie eingezeichnet haben.
An den Unicable-Ausgängen (CSS-Ausgang/Ausgänge) müssen spezielle Antennendosen rein, in ihrem Fall eine Jultec JAD307TRS dort wo sie jetzt die ESU34 alleine drin stehen haben bzw. eine JAD310TRS Durchgangsdose gefollgt von einer JAD307TRS Enddose in dem Strang wo sie die 2 Dosen hintereinander drin haben.
Die ESU-Dosenreihe von Kathrein ist "in die Jahre gekommen", deren Schutzschaltung (die sie so teuer macht) bracht man heute nicht mehr ... richtige Schutzschaltungen gibt es bei den Jultec JAP-Antennendosen => Programmiertool Jultec AnDoKon (Antennen-Dosen-Konfigurator)

Sehr gut. Die programmierbaren brauche ich nicht.

Nur zum Verständnis: Die JAD300TRS (Stichdose) ist also quasi die "Enddose" für die "normalen" Sat-Leitungen (=legacy)?
Zu dem Thema Stich-/Enddose kann man ja den ganzen abend surfen und wird irgendwie auch nicht schlauer...

techno-com hat geschrieben:Nein, so eine 4-Loch Enddose gibt es nicht ... da muss dann, wie von ihnen eingezeichnet, nach der Antennendose ein 2-fach Verteiler gesetzt werden (z.B. der Kathrein EBC10).

Schade, schon befürchtet...

techno-com hat geschrieben:Die sind handgefertigt und von höchster Qualität !
Bei einem Gewitter muss man keine Kabel raus ziehen, dafür ist ja der Blitzschutz und der Potentialausgleich da.

Perfekt!

Dann werde ich heute Abend mal den Kleinkram aufschreiben. Evtl. kommt dann doch noch mal eine Frage dazu.
Zuletzt geändert von techno-com am 1. August 2017 10:52, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon techno-com » 1. August 2017 11:08

Hallo zurück :freunde

dstockm hat geschrieben:Das feinadrige ist nicht das alte Erdungskabel. Ich hatte es vorsorglich zusammen mit den Antennenkabeln eingezogen, bevor ich mich im Detail mit der Materie beschäftigt hatte. Das alte Erdungskabel verläuft schon außen, ist vermutlich aber nicht mehr up-to-date.
Mir ging es eher darum, ob ich mir mit dem zu großen Querschnitt - laienhaft ausgedrückt - zu viel Ableitungsenergie ins Haus hole. Insbesondere solange die äußere Erdung evtl. gar nicht ordnungsgemäß funktioniert.

Sie können auch das 16mm² als PA-Kabel verwenden, ein größerer Durchschnitt geht immer.

dstockm hat geschrieben:Direkte Sicht auf einen Sender haben wir nicht und es sind auch verschiedene Senderstandorte die hier reinstreuen. Andererseits empfange ich mit einem Kofferradio mit Teleskopantenne FM+DAB alles was ich benötige. Insofern hatte ich mich für die runde entschieden.

Da würde ich eventuell mal genau nachschauen bzw. nachfragen von wo welches Signal rein kommt ! Ich denke nicht das so viele verschiedene Sendemasten für UKW/DVB-T2/DAB+ zuständig sind, eher das da viele Sendemasten die sie meinen für Mobilfunk/Richtfunk da sind.

dstockm hat geschrieben:Wenn der Verstärker die Dämpfung des Verteilnetzes ausgleicht, müsse es eigentlich ausreichen. Ich werde es wohl so probieren.

Das wird die einzige Chance wohl sein mit "probieren" wenn man keine 100%igen Daten über die Senderstandorte hat.

dstockm hat geschrieben:Alternativen um eine selektive Verstärkung zu nutzen wären vielleicht:
- zwei getrennte Antennen (aber wieder eine runde)
- eine Weiche vor dem Verstärker
- nur eine zusätzliche DAB/DVB-T-Antenne und die jetzige nur auf den FM-Eingang legen
Wäre davon etwas besser als mit dieser Kombiantenne?

Alles ist besser als eine Kombiantenne wenn man es 100%ig haben möchte :1128
Der selektive Verstärker wäre dann der Jultec JMA111-3A über welchen sie per Boardsuche schon sehr viele Beiträge finden die viel mehr erklären dazu.

dstockm hat geschrieben:Schade, ich dachte ich könne die LNB-Versorgung irgendwo einspeisen.

Das geht schon .. mehr dazu folgend !

dstockm hat geschrieben:Wenn das immer am Ende der Kaskade geschehen muss, warum hat der JPS0502-8+4T denn kein Netzteil von Haus aus? Der sitzt doch zwangsweise am Ende.

Das muss nicht unbedingt "am Ende" erfolgen, aber diesen JPS0502-8+4T gibt es eben nur als "T-Version" und nicht als Kaskade ("A" bzw. "M" Version). Und normal/oft werden eben alle Schalter an einem Ort zusammen geschalten und sind somit am gleichen Montageort.

dstockm hat geschrieben:Dann bräuchte ich wohl doch zwei Netzteile: unten für die LNB-Versorgung und oben für den terr. Verstärker.
Oder kann ich oben die Spannung irgendwie vom JRM für den Verstärker abgreifen? Oder noch ein Kabel in das Leerrohr? Was für eines?

Man kann auch den JRM-Schalter dauerhaft über einen seiner Teilnehmer-Ausgänge mit Strom versorgen und hätte somit eine dauerhafte LNB-Spannungsversorgung (was beim JPS dann einen Stromanschluss unnötig machen würde, bei diesem Schalter hier auf jeden Fall ...). Aber diese wäre dann dauerhaft, also ohne Standby-Funktion welche die Spannung abschaltet vom Netzeil wenn alle Receiver ausgeschaltet sind), das wäre kontraproduktiv. Sie können einfach, sofern noch möglich, ein Koaxkabel vom Netzteil bis zum JPS-Schalter aber auch verlegen, ein ganz normales 7mm Koaxkabel (CCC Vollkupfer Kabel bevorzugt).

dstockm hat geschrieben:Nur zum Verständnis: Die JAD300TRS (Stichdose) ist also quasi die "Enddose" für die "normalen" Sat-Leitungen (=legacy)?

Ja, das ist eine "Stich"dose die für Legacy Anschlüsse da ist.... diese ist terminiert !

dstockm hat geschrieben:Zu dem Thema Stich-/Enddose kann man ja den ganzen abend surfen und wird irgendwie auch nicht schlauer...

Boardsuche => KLICK
Stammdosen, Stichdosen, Enddosen, Durchgangsdosen?
Unicable-Lösung ohne Wechsel der Antennendosen??
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Re: Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon dstockm » 2. August 2017 12:55

Hallo,

bzgl. FM kommen schon viele Sender in Betracht, zumindest wenn ich fmscan.org glauben darf (allein 7 Standorte über 55dB). Bei DAB nur 1-3.

Mein Denkfehler bei der Versorgungsspannug war ganz simpel: Ich hatte nicht bemerkt, dass die JRM-Serie gar keine zusätzliche Einspeisemöglichkeit hat.
Ich werde es bzgl. FM/DAB erstmal mit einem alten Verstärker und der Kombi-Antenne testen. Wenn ich aufgrund des neuen Verstärkers ein zweites Netzteil benötige sind das zusammen ja 150€. Dann sollte ich vorher wissen dass es funktioniert. Ob ich noch ein Koax-Kabel eingezogen bekomme ist ungewiss. Ist zwar ein 50er Leerrohr, aber da ist eine engere Kurve und bereits 12 Kabel drin...

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Re: Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon dstockm » 2. August 2017 16:31

Eine Frage noch: Müssen die 5 Stammleitungsausgänge (vom Dach zum Keller) sowohl auf dem Dach als auch im Keller auf den Erdungsblock oder reicht es im Keller?
Der Grund der Frage ist simpel: 5 Eingänge, 5 Ausgänge, 8 Teilnehmer --> es wäre ein 18er Erdungsblock nötig (eigentlich sogar ein 20er, weil 2 weitere Teilnehmerleitungen am Erdungsblock enden sollten).

Ergänzung: Varistoren nur zwischen Antennen und erstem Multischalter oder lieber auch noch in die Verbindung Dach - Keller?
Ich überlege gerade ob es sinnvoll ist die Patchkabel selbst zu machen. Dann könne ich die Länge passend für jeden Anschluss schneiden und hätte nicht die "Schleifen". Oder ist das erfahrungsgemäß mit den entsprechend kürzeren Kabeln zu fummelig? Ich tue mich gerade schwer mit dem Abschätzen der benötigten Längen, weil ich mir die genaue Aufteilung auf dem Lochblech noch nicht im Detail überlegt habe (es soll auch das Patchpanel und die Telefonverteilung mit auf das Blech). Hmmmm.
Sind die angebotenen Patchkabel - entgegen der Fotos - handgemacht? Ist das Kabel flexibler als wenn ich das mit mit dem LCD111 (habe noch eine halbe Rolle rumliegen) selbst baue?

Danke!

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Re: Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon techno-com » 3. August 2017 07:10

dstockm hat geschrieben:Eine Frage noch: Müssen die 5 Stammleitungsausgänge (vom Dach zum Keller) sowohl auf dem Dach als auch im Keller auf den Erdungsblock oder reicht es im Keller?
Der Grund der Frage ist simpel: 5 Eingänge, 5 Ausgänge, 8 Teilnehmer --> es wäre ein 18er Erdungsblock nötig (eigentlich sogar ein 20er, weil 2 weitere Teilnehmerleitungen am Erdungsblock enden sollten).

Ja, überall über einen Erdungsblock.

dstockm hat geschrieben:Ergänzung: Varistoren nur zwischen Antennen und erstem Multischalter oder lieber auch noch in die Verbindung Dach - Keller?

Varistoen am Mast-nahen Potentialausgleich (Referenzbeitrag dazu => Umstieg Kabel -> SAT mit 2 Satelliten in Mehrfamilienhaus ) oder falls dieser nicht notwendig wird vom Aufbau/der Antennenposition her dann direkt vor dem ersten Multischalter .... und sonst keine anderen davon !

dstockm hat geschrieben:Dann könne ich die Länge passend für jeden Anschluss schneiden und hätte nicht die "Schleifen". Oder ist das erfahrungsgemäß mit den entsprechend kürzeren Kabeln zu fummelig?

Je kürzer ein Kabel desto schwerer wird die Installation von einem Stecker ....
2 Gründe:
1. man kann das Kabel kaum fest halten um den Stecker drauf zu drücken
2. Dielektrikum und/oder Innenleiter vom Kabel wird beim "rein schieden/drücken" vom Kabel komplett durchgeschoben auf die andere Seite da der kurze Kabelweg keinen Widerstand bietet der das alles fest hält

dstockm hat geschrieben:Sind die angebotenen Patchkabel - entgegen der Fotos - handgemacht?

Im Shop und hier im Forum (im relevanten Beitrag seit 2014 => Vormontagen- Aufbau im Schaltschrank incl Potenzialausgleich ) werden die Kabel gezeigt ..... alle handgefertigt mit sehr gutem Koaxkabel (tlw. Kathrein, Ören oder vergleichbaren) und mit F-Kompressionssteckern beidseitig.

dstockm hat geschrieben:Ist das Kabel flexibler als wenn ich das mit mit dem LCD111 (habe noch eine halbe Rolle rumliegen) selbst baue?

Ich kann diese Kabel hier und ihr Kabel das dann gefertigt wurde vor Ort nicht vergleichen ... sie finden hier im Forum hunderte von Beispielbildern von durchgeführten Aufbauten.
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Wichtiger Hinweis:Zuständigkeiten verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) und Blitzschutzfachkräfte
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Re: Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon dstockm » 3. August 2017 09:30

Im Shop und hier im Forum (im relevanten Beitrag seit 2014 => Vormontagen- Aufbau im Schaltschrank incl Potenzialausgleich ) werden die Kabel gezeigt ..... alle handgefertigt mit sehr gutem Koaxkabel (tlw. Kathrein, Ören oder vergleichbaren) und mit F-Kompressionssteckern beidseitig.

Ich hatte bisher als Platzhalter nur die 1,5m-Variante im Warenkorb. Bei den Varianten 0,10m, 1,5m und 2,5m fehlt das Foto mit dem schwarzen Hintergrund auf welchem die hangefertigten drauf sind. Wählt man keine oder eine andere Variante dann ist das klar... :1118
Zuletzt geändert von techno-com am 3. August 2017 09:37, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Edit by techno-com: Quote angepasst

dstockm
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Re: Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon dstockm » 3. August 2017 11:30

Ok, Bestellung ist raus!
Terrestrik bleibt erstmal außen vor (Testlauf mit altem Verstärker und evtl. noch der Versuch ein 6. Koax-Kabel einzuziehen - notfalls im Tausch des 16mm2 gegen ein 4mm2 + Koax).
Schon wieder eine Frage: Sollte das lange "Koax-Stromkabel" ebenfalls über den Erdungsblock geführt werden (Netzteil im Keller, Verstärker auf dem Dachboden)?
Die Variante gefällt mir immer besser, auch wenn ich wenig Lust aufs Einziehen habe. Dann wäre der Dachboden komplett stromlos i.S.v. 220V-Netzteilen.

Patchkabel versuche ich erstmal selbst zu bauen. Ich tue mich im Voraus mit den Längen doch sehr schwer. Zumal mindestens noch das Patchpanel mit auf die Platte soll... Wenn die Finger zu sehr schmerzen kann ich ja immer noch welche bestellen. Dann habe ich halt ein paar Dutzend F-Stecker übrig.
Ansonsten bin ich mal gespannt was ich alles vergessen habe. Habe halt schon einige Teile herumliegen bzw. werde sie wiederverwenden...

Vielen Dank schonmal.

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Re: Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon techno-com » 3. August 2017 11:48

dstockm hat geschrieben:Ok, Bestellung ist raus!

:thx

Für die Vollständigkeit vom Beitrag hier davon ein Screenshot
Bestellung_User_dstockm.PNG
Bestellung User dstockm


dstockm hat geschrieben:Schon wieder eine Frage: Sollte das lange "Koax-Stromkabel" ebenfalls über den Erdungsblock geführt werden (Netzteil im Keller, Verstärker auf dem Dachboden)?

Nein.

dstockm hat geschrieben:Vielen Dank schonmal.

Und dann wünsche ich gleich mal gutenempfang

P.S. alles schon verpackt, Aufkleber für den Versand drauf ... DHL-Abholung sollte demnächste kommen ! Versand vor Eingang ihrer Vorauskasse also sofort jetzt :1111
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Re: Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon dstockm » 3. August 2017 12:55

Danke! Online-Überweisung ist schon raus.
Zu schade dass ich schon das ganze Wochenende verplant bin...

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Re: Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon dstockm » 20. August 2017 18:58

Es geht voran...

Das 6. Kabel für die Stromversorgung des Verstärkers vom Keller aus ist eingezogen. Zwischenstand inkl. dem nachbestellten Verstärker. Nach 68 F-Steckern tun die Finger schon ein bisschen weh :1128 Aber so sollte das Patchpanel noch mit drauf passen.
Dateianhänge
JultecJRM0508A-Kaskade_JAC110_Kabelfernseh-Verstaerker_Lochblech_Potentialausgleich_Montage_oben.jpg
JultecJRM0508A-Kaskade_JAC110_Kabelfernseh-Verstaerker_Lochblech_Potentialausgleich_Montage_oben
JultecJRS0502-4+4T_JNT19-2000_Netzteil_Lochblech_Potentialausgleich_Montage_unten.jpg
JultecJRS0502-4+4T_JNT19-2000_Netzteil_Lochblech_Potentialausgleich_Montage_unten
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Re: Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon dstockm » 8. Februar 2018 18:38

Hallo,

abschließendes Ergebnis: Es läuft alles wie geplant.
VU+ Uno 4k mit FBC-Tuner in Verbindung mit Unicable ist schon wirklich eine tolle Sache! TV + 7 "Tuner" in der VU parallel über ein Kabel. Sehr cool...
Selbst die alte DM8000 kann nun endlich ihre drei Tuner mal voll ausreizen.

Noch eine abschließende Frage: Ich habe im Wohnzimmer eine JAD307TRS.
Da kommt am SAT-Strang ein entkoppelter Verteiler (Kathrein EBC 10) mit Kabel jeweils zum TV und zur VU. Läuft.

Aktuell habe ich den TV dann noch an den TV-Anschluss der Dose wg. DVB-T2 angeschlossen. Das ist natürlich eigentlich völlig überflüsig, aber läuft auch einigermaßen. Der Empfang ist durchwachsen, aber bei der Antenne... außerdem habe ich den Pegel am Verstärker JAC110 auch noch gar nicht eingestellt).

Nun steht der Kauf eines neuen AV-Receivers an. Ich habe zwar die SAT-Anlage in Verbindung mit der neuen VU mit FBC und allem drum herum im Voraus geplant, aber dass der alte Verstärker nicht ins neue TV-Board passt, das musste ich wissentlich in Kauf nehmen :1110 .
Es wird mangels größenmäßig passender Alternativen wohl ein Yamaha RX-S601D werden müssen.
Der hat einen DAB+/UKW-Tuner aber nur einen Antennen-Eingang. Wie schließe ich den nun an, so dass ich sowohl DAB als auch UKW empfangen kann? Von den Daten her scheint mir die JAD307TRS die Frequenzen sauber aufzuteilen, so dass ich vermutlich über eine Weiche (was für eine?) die beiden TV (DAB) + Radio (UKW) -Anschlüsse der Dose wieder zusammen legen muss. Zusätzlich dann evtl. noch einen 2-fach Verteiler (welchen?) vor die Weiche um den TV + DAB (Weicheneingang) an die TV-Dose zu bekommen.
Auf letzters werde ich vermutlich verzichten, weil ich sonst zu viele Antennenkabel rumfliegen habe...

Im übrigen ist meine Verteilung im Keller mittlerweil auch komplett fertig. Mehr passte nun wirklich nicht rein :1128

Viele Grüße
Dateianhänge
20171108_104244.jpg

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Re: Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon techno-com » 9. Februar 2018 10:52

dstockm hat geschrieben:Hallo,

Hallo zurück :freunde

dstockm hat geschrieben:abschließendes Ergebnis: Es läuft alles wie geplant.

Hört man immer gerne, vor allem bei so einer komplexen Verkabelung mit so vielen Antennendosen :1147
Sind eben Multischalter die immer funktionieren, nicht Schalter mit dCSS-Technologie die meist bei solchen gewachsenen Aufbauten mehr schlecht als recht funktionieren.

dstockm hat geschrieben:..... wohl ein Yamaha RX-S601D werden müssen.
....
Der hat einen DAB+/UKW-Tuner aber nur einen Antennen-Eingang. Wie schließe ich den nun an, so dass ich sowohl DAB als auch UKW empfangen kann? Von den Daten her scheint mir die JAD307TRS die Frequenzen sauber aufzuteilen, so dass ich vermutlich über eine Weiche (was für eine?) die beiden TV (DAB) + Radio (UKW) -Anschlüsse der Dose wieder zusammen legen muss.

Auch ich sehe bei dem nur einen Eingang ....
Yamaha-RX-S601D-Rueckansicht_Anschluesse_Skizze_Anleitung.JPG
Yamaha-RX-S601D-Rueckansicht_Anschluesse_Skizze_Anleitung
Yamaha-RX-S601D-Rueckansicht_Anschluesse_Skizze_Anleitung_Radioempfang_DAB-Plus_UKW.JPG
Yamaha-RX-S601D-Rueckansicht_Anschluesse_Skizze_Anleitung_Radioempfang_DAB-Plus_UKW

Denke das wird dann intern im Gerät aufgetrennt. UKW und DAB+ (beides "Radio") kommen ja eh aus der Radio-Buchse der Antennendosen, also über ein Kabel.

dstockm hat geschrieben:Zusätzlich dann evtl. noch einen 2-fach Verteiler (welchen?) vor die Weiche um den TV + DAB (Weicheneingang) an die TV-Dose zu bekommen.
Auf letzters werde ich vermutlich verzichten, weil ich sonst zu viele Antennenkabel rumfliegen habe...

Verstehe nicht was sie damit meinen ?
Meinen sie DVB-T/DVB-T2 ggf. ("TV"/"Fernsehen") ? Das kommt aus der TV-Anschluss-Buchse der Antennendose, hat also mit UKW/DAB+ nichts zu tun ("Radio").

dstockm hat geschrieben:Im übrigen ist meine Verteilung im Keller mittlerweil auch komplett fertig. Mehr passte nun wirklich nicht rein

Da sehe ich nur eine Sache die nicht bedacht wurde von dem der die Erdung kontrolierte !
Der Potentialausgleich für die Satanlage kommt vom geerdeten Antennenmast (und nicht von der Haupterdungsschiene/HES) und der Potentialausgleich für das Netzwerk kommt von der HES. Jetzt haben sie beides auf der Lochblechplatte und wohl einmal ein PA-Kabel kommend vom geerdeten Antennemast und eines das dirkt auf die HES geht ?
Früher war das strikt falsch da es so eine "Schleife" darstellt ... akt. werden aber diese Normen gerade überarbeitet und auf einmal sprechen viele davon das es so auch gemacht werden kann/darf. Mehr dazu läuft/lief gerade im Erdungs-Beitrag vom DF-Forum => KLICK
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Re: Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon dstockm » 9. Februar 2018 18:19

Hallo,

bzgl. der Antennendose:

Bei den technischen Daten zu den Jultec-Dosen steht:
Abzweig Radio (IEC-Buchse)) 87,5...108MHz
Abzweig TV (IEC-Stecker) 5...65/109...862MHz
Abzweig Sat (F-Buchse) 950...2150MHz

Und die DAB-Frequenzen beginnen doch bei 175 MHz. Sprich sie müssten auf dem TV-Abzweig anliegen.
Und der UKW-Bereich liegt ausschließlich am Radio-Abzweig an.

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Re: Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon dstockm » 9. Februar 2018 18:43

techno-com hat geschrieben:Da sehe ich nur eine Sache die nicht bedacht wurde von dem der die Erdung kontrolierte !
Der Potentialausgleich für die Satanlage kommt vom geerdeten Antennenmast (und nicht von der Haupterdungsschiene/HES) und der Potentialausgleich für das Netzwerk kommt von der HES. Jetzt haben sie beides auf der Lochblechplatte und wohl einmal ein PA-Kabel kommend vom geerdeten Antennemast und eines das dirkt auf die HES geht ?
Früher war das strikt falsch da es so eine "Schleife" darstellt ... akt. werden aber diese Normen gerade überarbeitet und auf einmal sprechen viele davon das es so auch gemacht werden kann/darf. Mehr dazu läuft/lief gerade im Erdungs-Beitrag vom DF-Forum => KLICK

Ganz ehrlich: Ich raffe es nicht. Ich hatte dazu vor längerem auch schon irgendwo einen Thread, wo auch der hier aktive User Dipol unterwegs war.
Ich glaube ich bin zu blöd dazu. Und ich habe jetzt schon zwei Elektriker gefragt, weil ich es ja ordentlich haben will. Da kommt jedes Mal nur: Erdung, ja sollte man machen - haben 90% aber nicht....

Also bei mir sieht es derzeit so aus:

Antennenmast hat einen uralten PA. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, sollte dieser "unterirdisch" auch mit dem Erdungsband des Hauses verbunden sein. Altes Haus, ich weiß es nicht, aber ich denke das ist eher nicht der Fall...
Ich habe es mit einem Durchgangsprüfer gemessen (von der HES zum Pfosten am Haus), da kommt irgendwas an, aber mehr Störsignale als echter Kontakt. (Ok der Pfosten ist ja auch korrodiert und ich wollte ihn nicht blank schleifen). Damit wäre aber vermutlich die Schleife auch unterbrochen, oder?

Dann habe ich die neue Erdung vom Multischalter auf dem Dachboden in den Keller gezogen. Dort läuft alles auf dem Lochblech zusammen. Von dort aus geht's (übergangsweise - ja ich weiß macht man so nicht - hat mir aber der Elektriker geraten!) via Heizungrsrohre weiter zur HES. (Da scheint es gemäß meiner amateurhaften Durchgangsprüfung auch eine ordentliche elektrische Verbindung zu geben - war nicht selbstverständlich: Die Heizung ist komplett neu und hätte ich damals nicht mal blöd nach Erdung gefragt, hätte das keiner gemacht)

Weil ich mich wegen Schleife und dem Folgenden nicht getraut habe, besteht die Verbindung vom "intern" geerdeten Multiswitch auf dem Dachboden zum "extern" geerdeten Antennenmast derzeit nur über das Antennenkabel bzw. die daran angeschlossene Antenne. Könnte ich natürlich jederzeit verbinden, ist nur 1m auseinander.

Was ich an der ganzen Sache nicht verstehe ist folgendes: Ich will ja dass der Blitzstrom außen abgeleitet wird. Hänge ich nun auch meine "interne" Erdung an den Mast, dann hole ich mir das doch sozusagen ins Haus!?
Soll doch lieber das 1m Antennenkabel zwischen Mast und Multiswitch wegbrutzeln, als dass ich dem Strom noch eine Autobahn in den Keller baue... Soviel zu meinem, zugegeben laienhaften, Denken.
Sollte ich mal einen Elektriker finden der das Thema ernst nimmt, lasse ich den gern die gesamte Erdung überprüfen und ordentlich machen. Ich glaube ich werde es nicht mehr verstehen.

Ich verstehe ebenfalls nicht die komplett unterschiedliche Wahrnehmung zwischen Foren-Meinung und den Fachkräften vor Ort. Das sind doch nicht alles Nieten!?

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Re: Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon dstockm » 9. Februar 2018 18:49

Ist evtl. folgendes meine Wissenslücke: PA der Antenne "endet" am Multiswitch im Keller. Keine Verbindung zur HES? Ich dacht bisher das muss auch intern weitergeführt werden.
Spätestens bei den an die Antennenanlage angeschlossenen Geräten "verknüpft" man dann doch PA vom Antennenkabel mit PE über den Anschluß an die Steckdose. Und dort treffen sich dann auch Antennen- und Netzwerk-Abschirmung...

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Re: Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon techno-com » 10. Februar 2018 11:11

Hallo zurück :freunde

dstockm hat geschrieben:Ganz ehrlich: Ich raffe es nicht. Ich hatte dazu vor längerem auch schon irgendwo einen Thread, wo auch der hier aktive User Dipol unterwegs war.
Ich glaube ich bin zu blöd dazu. Und ich habe jetzt schon zwei Elektriker gefragt, weil ich es ja ordentlich haben will. Da kommt jedes Mal nur: Erdung, ja sollte man machen - haben 90% aber nicht....
dstockm hat geschrieben:Ich verstehe ebenfalls nicht die komplett unterschiedliche Wahrnehmung zwischen Foren-Meinung und den Fachkräften vor Ort. Das sind doch nicht alles Nieten!?

Ich dachte sie lassen das von einem Fachmann machen nachdem was sie eingangs geschrieben hatten ?
dstockm hat geschrieben:Nun meine Fragen zu einigen Details:
Erdung & PE
Schüssel (Wand) und Antennenmast (nur unter dem Dach) sind "irgendwie" geerdet. Das werde ich erneuern lassen, weil mir das Thema zu heikel und auch zu vielfältig ist.

Das ist, wie man an diesen Aussagen ja schon sieht (kennen sie einen Fahrschul-Lehrer der sagt "brauchst keinen Führerschein, fahren auch viele ohne rum ..." ?), eben kein Fachmann und man kann wirklich sagen das ist eine riesen "Niete" ! Alleine diese Aussage ist schon sträflich, den die Erdung ist eine Vorschrift die einzuhalten ist.
Wer das machen kann, wer das machen darf ... alles erklärt unter Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich

dstockm hat geschrieben:Also bei mir sieht es derzeit so aus:

Antennenmast hat einen uralten PA. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, sollte dieser "unterirdisch" auch mit dem Erdungsband des Hauses verbunden sein. Altes Haus, ich weiß es nicht, aber ich denke das ist eher nicht der Fall...

Was sie als "PA" (Potentialausgleich" hier bezeichnen ist wohl das Erdungskabel, bin mir sicher das sie dort noch nie einen PA hatten ... siehe oben verlinkten Beitrag der das genau erklärt. Ob da etwas bei ihnen richtig "verbunden" ist kann ich ihnen von hier aus nicht sagen.

dstockm hat geschrieben:Dann habe ich die neue Erdung vom Multischalter auf dem Dachboden in den Keller gezogen. Dort läuft alles auf dem Lochblech zusammen. Von dort aus geht's (übergangsweise - ja ich weiß macht man so nicht - hat mir aber der Elektriker geraten!) via Heizungrsrohre weiter zur HES. (Da scheint es gemäß meiner amateurhaften Durchgangsprüfung auch eine ordentliche elektrische Verbindung zu geben - war nicht selbstverständlich: Die Heizung ist komplett neu und hätte ich damals nicht mal blöd nach Erdung gefragt, hätte das keiner gemacht)

Heizungsrohre sind absolut nicht zugelassen, lassen sie sich von diesem "Fachmann" bitte keine Ratschläge mehr erteilen und wenden sie sich an jemander der davon Ahnung hat und nicht nur Sachen sagt/rät die absolut daneben sind. Eine super Disqualifikation für diesen Monteur.

dstockm hat geschrieben:Weil ich mich wegen Schleife und dem Folgenden nicht getraut habe, besteht die Verbindung vom "intern" geerdeten Multiswitch auf dem Dachboden zum "extern" geerdeten Antennenmast derzeit nur über das Antennenkabel bzw. die daran angeschlossene Antenne. Könnte ich natürlich jederzeit verbinden, ist nur 1m auseinander.

Lesen sie den oben verlinkten Beitrag, dazu noch den Link ins DF-Forum den ich auch schon gesetzt hatte.
Mehr zu der Montage von Satanlagen (Multischaltern/Verteilern) in "Netzwerk-Schränken" finden sie hier im Forum auch schon unter diesem Suchlink.

dstockm hat geschrieben:bzgl. der Antennendose:

Bei den technischen Daten zu den Jultec-Dosen steht:
Abzweig Radio (IEC-Buchse)) 87,5...108MHz
Abzweig TV (IEC-Stecker) 5...65/109...862MHz
Abzweig Sat (F-Buchse) 950...2150MHz

Und die DAB-Frequenzen beginnen doch bei 175 MHz. Sprich sie müssten auf dem TV-Abzweig anliegen.
Und der UKW-Bereich liegt ausschließlich am Radio-Abzweig an.

......
Als Frequenzbereich sind das VHF-Band I (47–68 MHz, aber keine Nutzung für Radio und Fernsehen mehr vorgesehen), DAB-Band III (174–230 MHz), in einigen Ländern der „Kanal 13“ (230–240 MHz) sowie Teile des L-Bandes (um 1,46 GHz) für DAB eingeteilt.

Nutzt DAB+ die gleichen Frequenzen wie UKW?
Technisch kann DAB+ auf den UKW-Frequenzen (88 – 108 MHz) übertragen werden. Da dieser Frequenzbereich jedoch noch durch die analoge Radioverbreitung belegt ist, steht er für digitale Angebote nicht zur Verfügung. Die bisher in Europa, Australien und Kanada verbreiteten Programme nutzen daher andere Frequenzbereiche: Band III (ca. 175 – 239 MHz), das früher für Schwarz-Weiß-Fernsehen verwendet wurde, und das L-Band (1.452 – 1.492 MHz).

mehr dazu folgt .....
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Re: Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon dstockm » 10. Februar 2018 12:46

Hallo,

bzgl. Erdung/Potentialausgleich muss ich das wohl ein wenig auseinanderpflücken:
1. Ich bin schon nach der Diskussion in dem anderen Forum zu dem Schluss gekommen, dass ich es machen lasse. Ich bin zwar interessiert und vielleicht nicht gänzlich unbedarft, aber das Thema habe ich abgeschrieben.

2. Warum ist das nun derzeit noch so ein durcheinander? Ich bastele hier im bewohnten Altbestand verteilt über drei Etagen herum. Sprich die endgültige Lösung soll schon ordentlich sein, aber es gibt Zwischenstufen. Am Beispiel mit den Heizungsrohen: Ist mir klar dass das nicht sauber ist, aber ich muss mich da noch durch drei bewohnte Räume "kloppen" bis das 4qmm Kabel bis zur HES geht (ob nun nur fürs Netzwerk und/oder Satanlage). Ist geplant, kurzfristig aber nicht drin. Mag sein dass der Elektriker das auch vor dem Hintergrund gesehen hat. Ich hatte ihn nicht geholt um meine Sat-Anlage abzunehmen, sondern nur nebenbei gefragt wie es ich jetzt, übergangsweise machen kann, damit es schonmal provisorisch gelöst ist. Ich denke das ist immer noch besser als gar kein Anschluß an die HES.

3. Ich möchte also einen gewisser Teil in Eigenleistung vorbereiten (deshalb muss ich mich zumindest grob mit dem Thema auseinandersetzen). Nicht des Geldes wegen, sondern weil es für mich renovierungstechnisch eine Katastrophe wäre alles auf einmal anzugehen. Sie sehen ja wie lange ich allein schon von der Bestellung der Sat-Komponenten bis zur endgültuigen Inbetriebnahme gebraucht habe. Es hat alles seine Priorität, aber da kommen zu allererst die Kinder, der Job....

4. Nächster Punkt: Das Dach wird irgendwann neu kommen. Dann mit Blitzschutz und "optimierter" Erdung der Antenne. Hängt ja eh alles voneinander ab. Eine verbesserte Zwischenlösung auf dem Weg dorthin ist mir noch nicht eingefallen, also habe ich es bei der alten Antennenerdung belassen.
Wenn ich bedenke wieviele Einschläge in Bäume und Überspannungsschäden es allein im letzten Jahr bei uns im Ort gegeben hat (nicht bei mir) dann drängt mich das zwar schon, aber soll ich jetzt Blitzschutz und Erdung neu machen lassen und das alles in 1-2 Jahren wieder runter reißen? Dafür dürfte es dann doch etwas zu kostspielig sein.

5. Tja das mit dem Netzwerk im Antennenschrank habe ich wohl übersehen (ok, das Bauchgefühl sagte mir schon dass es nicht perfekt ist). Wird sich auch noch sauber lösen lassen. Nur ein zweiter Schrank würde mich vor große Herausforderungen stellen. Da ist nicht mehr viel Platz, sonst hätte ich ohnehin einen größeren Schrank genommen. (Habe den verlinkten Artikel noch nicht gelesen. Vielleicht kann es ja so bleiben).

6. Solange keine akute Gefahr für Leib und Leben besteht, muss ich mich in der Übergangszeit im Falle eines Blitzeinschlages/Überspannungsschadens und eventueller Bemängelungen hinsichtlich geltender Normen wohl auf den Einschluss der groben Fahrlässigkeit in der Wohngebäude Versicherung verlassen.

7. Es ist mir noch nicht gelungen einen explizit zertifizierten Betrieb in meiner Nähe auszumachen - zumindest keinen der aktiv damit wirbt.

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Re: Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon techno-com » 10. Februar 2018 13:01

Ich habe @Dipol mal eine Email gesendet das er seinen "Senf" dazu abgibt, ggf. erklärt er besser was Vorschriften sind (die einzuhalten sind auch wenn es nur übergangsweise ist oder wenn das so wie jetzt gemacht einfacher ist).

Es gibt einen Weg, keinen der "einfacher ist" oder der einem "so erklärt wurde" von dem Mann der auch noch sagt "90% haben das eh gar nicht".

Auf jeden Fall ist das eine Sache die vor Ort begutachtet werden muss, so etwas kann man nicht über ein Forum machen.
NAV $ 13 sagt den Rest dazu aus.

Fach-Firmen Google-Suche => Liste qualifizierte Blitzschutz Fachkraft (die werden genau das in Augenschein nehmen und mit Qualifizierung ausführen)
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Re: Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon dstockm » 10. Februar 2018 14:11

Ok. Habe mittlerweile auch den alten Thread wiedergefunden:
https://www.digital-eliteboard.com/threads/erweiterung-sat-anlage.436393/
Das waren quasi die ersten Planungsansätze bevor hier gelandet bin.

Ich glaube die Liste vom VDE habe ich schon mal gesehen. Bei den eingetragenen Unternehmen in meiner Region hanelt es sich in erster Linie um Ingenieurbüros die auf die Planung gewerblicher Immobilien ausgerichtet scheinen.

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Re: Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon Dipol » 10. Februar 2018 19:25

dstockm hat geschrieben:4. Nächster Punkt: Das Dach wird irgendwann neu kommen. Dann mit Blitzschutz und "optimierter" Erdung der Antenne. Hängt ja eh alles voneinander ab. Eine verbesserte Zwischenlösung auf dem Weg dorthin ist mir noch nicht eingefallen, also habe ich es bei der alten Antennenerdung belassen.

Antennenerdungen, welche zum Zeitpunkt der Ersterstellung den damals gültigen Normen entsprochen haben und bei denen keine wesentliche Änderung erfolgte, müssen nicht nachrüstet werden. Die Beurteilung der Konformität nach Altnormen dürfte aber nur wenigen EFK möglich sein.

16 mm² Kupferdraht übersteht auch äußerst seltene Monsterblitze mit 200 kA und selbst ein 10 mm² Cu übertrifft mit immerhin 150 kA den Schutzlevel für normale Wohngabäude von 100 kA noch. Jeder weiß, dass eine Kette nur so stark wie das schwächste Glied sein kann und trotzdem trifft man vor Ort fast nur Schellen und HES fraglicher Blitzstromtauglichkeit an, die zwar für Starkstrom-PA aber nicht für Blitzschutzpotenzialausgleich konzipiert wurden. Nicht blitzstromtragfähige Mastschellen und HES auszutauschen ist immer ein Gebot der Vernunft und vom Aufwand überschaubar.

dstockm hat geschrieben:... aber soll ich jetzt Blitzschutz und Erdung neu machen lassen und das alles in 1-2 Jahren wieder runter reißen? Dafür dürfte es dann doch etwas zu kostspielig sein.

Wenn in 1- 2 Jahren tatsächlich das Dach saniert wird, wären sowohl bei Optimalschutz mit getrennter Fangstange wie auch einem außen ohne gefährliche Näherungen abgeführten Erdungsleiter (vorzugsweise ebenfalls mit 50 mm² Blitzableiterdraht) Doppeltätigkeiten unvermeidlich.

dstockm hat geschrieben:5. Tja das mit dem Netzwerk im Antennenschrank habe ich wohl übersehen (ok, das Bauchgefühl sagte mir schon dass es nicht perfekt ist). Wird sich auch noch sauber lösen lassen. Nur ein zweiter Schrank würde mich vor große Herausforderungen stellen. Da ist nicht mehr viel Platz, sonst hätte ich ohnehin einen größeren Schrank genommen. (Habe den verlinkten Artikel noch nicht gelesen. Vielleicht kann es ja so bleiben).

Einschläge in die Nachbarschaft koppeln in Schleifen induktiv Blitzströme ein, weshalb man die nicht nur bei Erdung und PA vermeiden sollte. Schleifenfreiheit liegt aber bei den hier zur Diskussion stehenden Multischaltersternleitungen nur vor, wenn keine Endgeräte - insbesondere mit Schukostecker - eingesteckt sind. In Kenntnis des Fakts, dass kaum jemand bei Gewitter seine Endgeräte absteckt und angesichts der Tatsache, dass ein schleifenfreie PA bei Kombination mit einem BK- oder Telefonnetz nicht mehr möglich ist, wurde die Schleifenfreiheit weitgehend abgeschafft.

dstockm hat geschrieben:6. Solange keine akute Gefahr für Leib und Leben besteht, muss ich mich in der Übergangszeit im Falle eines Blitzeinschlages/Überspannungsschadens und eventueller Bemängelungen hinsichtlich geltender Normen wohl auf den Einschluss der groben Fahrlässigkeit in der Wohngebäude Versicherung verlassen.

Wie akut die Gefahr ist, ist durch Risikoanalyse gemäß IEC 62305-2 zu ermitteln. Die ist aufwändig und zu der sind nur wenige Könner imstande, die über das DEHN Risk-Tool verfügen. Das Risiko von Überspannungsschäden, die über Energie- und TK-Leitungen ohne Überspannungsschutz eindringen können, ist nach Schadenshäufigkeit und Schadenssummen weit höher als das direkter Blitzschäden einschließlich der Totalverluste.

Somit hat die Nachrüstung eines seit 1990 verbindlich vorgeschriebenen aber oftmals noch immer fehlenden Schutzpotenzialausgleichs oberste Priorität, an zweiter Stelle folgt ein nach DIN VDE 0100-443 und DIN VDE 0100-534 mittlerweile für Neubauten vorgeschriebener Überspannungsschutz der Stromleitungen, den man konsequenterweise auch auf dieTK-Leitungen ausdehnen sollte. Die Optimierung von mit gefährlichen Näherungen als Blitzeinleiter innen geführten und mit nicht blitzstromtragfähigen Verbindern erstellten Antennenerdungen rangiert danach, ist aber viel einfacher umzusetzen.

Nach Risikoanalyse kann sich sogar ergeben, dass mit Überspannungsschutz in den Starkstromleitungen ein nicht blitzstromtragfähiger PA der Antennenanlage ausreicht, obwohl das ja miteinander nix zu tun hat. Ob diese Befreiungsmöglichkeit auch in Deutschland gilt, ist derzeit unklar, weil die entsprechende Normstelle so schwammig formuliert ist, dass sie gegensätzliche Auslegungen zulässt. Nächsten Monat sollte sich die Frage in einer Sitzung des zuständigen Gremiums klären.

dstockm hat geschrieben:7. Es ist mir noch nicht gelungen einen explizit zertifizierten Betrieb in meiner Nähe auszumachen - zumindest keinen der aktiv damit wirbt.

Für Erdung und PA von Starkstrom- wie auch Antennenanlagen ist nach NAV § 13 jeder bei einem VNB eingetragene Elektrobetrieb arbeitsberechtigt. Wird allerdings die Antennenanlage mit einer getrennten Fangeinrichtung optimal geschützt, ist das Aufgabenbereich für vom VDE oder VdB qualifizierte Blitzschutzfachkräfte. Die sind unter Blitzschutzbauern so rar wie Elektriker die noch vertragstreu ein VDE-Auswahlabo vorweisen können und bezüglich Antennentechnik im allgemeinen und Blitzschutz, Erdung und PA im besonderen wirklich kompetent sind.

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Re: Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon dstockm » 19. Februar 2018 15:46

Hallo!

Danke für die ausführliche Antwort. Ich war einige Tage unterwegs...

Ich fasse das mal für mich so zusammen:

PA kann/sollte der Elektriker können. Insofern muss ich ja nicht zwingend Blitzschutz (inkl. Experten in der Region finden) mit dem PA gleichzeitig machen. Bzgl. Kabelführung außen/Abstände kann man den zukünftigen Blitzschutz ja wohl schon halbwegs beim PA einkalkulieren. Demnach ließe sich das aus meiner Sicht schon zweistufig umsetzen. Das ist mal ein Plan. Oder worin bestünden die Doppelarbeiten? Mir ging es hier nicht um 100€, sondern 2x Einsatz einer spezialisierten Firma inkl. rumturnen auf dem Dach etc...
Für den PA muss keiner auf's Dach.

Überspannungsschutz bei den Strom- und TK-Leitungen die ins Haus kommen werde ich auch noch machen lassen. Habe letztes jahr den Zählerschrank am Hauptanschluß umbauen lassen. Hätte man mir ja mal empfehlen können...

Gruß
Dirk

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Re: Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon dstockm » 19. Februar 2018 15:55

Hallo Herr Uhde,

gibt es schon Infos bzgl. der Antennendose hinsichtlich DAB & UKW?
Ich hatte am Wochenende den Verstärker zum Testen hier und es ist in der Tat so, dass der DAB-Empfang nur über den TV-Ausgang ankommt und UKW nur am Radio-Ausgang.

Wo ich nun zum ersten Mal Gelegenheit hatte DAB über meine Anlage zu hören, wurde mir leider auch schnell klar warum i.d.R. auf Internet-Radio verwiesen wird, wenn man sich bzgl. DAB-Receiver informiert. Leider ein wenig enttäuschend. Ich wußte nicht, dass die Bitrate sooo knapp bemessen ist. Ich habe es jedenfalls direkt gehört und erst danach nach den Bitraten geforscht. :1162

Gruß

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Re: Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon techno-com » 19. Februar 2018 16:01

dstockm hat geschrieben:Hallo Herr Uhde,

Hallo zurück :freunde

dstockm hat geschrieben:gibt es schon Infos bzgl. der Antennendose hinsichtlich DAB & UKW?
Ich hatte am Wochenende den Verstärker zum Testen hier und es ist in der Tat so, dass der DAB-Empfang nur über den TV-Ausgang ankommt und UKW nur am Radio-Ausgang.

Ja, das ist richtig da DAB+ in diesem Frequenzbereich sendet der nur über die TV-Buchse raus kommt.
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Re: Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon dstockm » 19. Februar 2018 17:37

Hallo,

wie bekomme ich DAB+ und UKW zusammen auf ein Kabel (der Receiver hat ja nur einen Eingang - s.o.)? Gibt es da eine spezielle Einspeiseweiche?

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Re: Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon techno-com » 19. Februar 2018 17:43

Wie sich das der Hersteller dieses AV-Systems vorstellt sollten sie mal den direkt fragen, ist für mich nicht zu erklären wie das gehen soll.
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Re: Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon dstockm » 19. Februar 2018 18:12

Da kommt dann garantiert: Benutzen Sie die mitgelieferte Wurfantenne. Aber F-Stecker dran...

Tja, Yamaha scheint sich da aber in bester Gesellschaft zu bewegen. Bei Pioneer und anderen sieht es auch nicht besser aus.
Zuletzt geändert von dstockm am 19. Februar 2018 18:47, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon dstockm » 19. Februar 2018 18:38

Ok, es gibt da explizit eine UKW/DAB+-Weiche von Wittenberg. Preis finde ich ambitioniert...
Kann ich da nicht einfach einen simplen Verteiler (wie bspw. EBC10) nehmen? Quasi rückwärts?

Schade, meine alten ESD 30 hätten wohl funktioniert:
TV- und Radio-Anschluss
ESD 30: breitbandig (je 5-862 MHz)
• ESC 30: selektiv (TV: 47-68/125-862 MHz, Radio: 87,5-108 MHz)

Aber mit Unicable habe ich noch nichts gefunden...

Schon spannend: Ich habe eine Kombiantenne mit einem Kabel, deshalb schon einen Breitband-Verstärker und nun teilt es mir die Dose kurz vor Receiver auf...

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Re: Erneuerung/Erweiterung bestehender Anlage Komponentenauswahl

Ungelesener Beitragvon techno-com » 20. Februar 2018 14:51

Um welche der Dosen in ihrem Plan geht es den genau, wo soll dort dieser AV-Verstärker betrieben werden ?

Bild

Ich überlege gerade den Einsatz dort einer JAD400TRSM (Multimdia-Stichdose) bzw. natürlich eher einer JAD410TRSM (Multimedia-Durchgangsdose die man zur Enddose machen kann indem man in den Ausgang einen BK-Endwiderstand DC-entkoppelt einbaut falls das einer der Enddosen sein sollte die für ihr Vorhaben genutzt werden soll).
Die wäre am "Modem-Ausgang" wieder breitbandig (5..862 MHz).
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