EFH Neubau Unicable - Kein Legacy nötig

Haben sie Fragen zu Unicable (EN50494/SCR/SatCR/CSS/dCSS) oder JESS (Jultec Enhanced Stacking System - EN50607/SCD2/dCSS2) Multischaltern, zu statischen SAT-Einkabelsystemen oder auch auch zu speziellen Einkabelanlagen wie Dur-Line DCS-/DWB-/DPC-/UKS-Multischalter oder auch zur Johansson Einkabellösung 9640/9645 (Multiband Converter/Stacker-Destacker) bzw. Mini-Routern wie dem Dur-Line UCP 21 ?
HINWEIS: nicht für Anfragen zu "Einkabel-LNBs" ! Nutzen Sie hierfür die Rubrik unter "Unicable-/Einkabel LNB´s" weiter unten !![
HerrLux
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EFH Neubau Unicable - Kein Legacy nötig

Ungelesener Beitrag von HerrLux »

Hallo zusammen,

im Zuge unseres Neubaus steht nun das Thema TV-Empfang und damit Sat-Anlage auf der Agenda. Nachdem ich mich in diesem tollen Forum ein wenig einlesen konnte wage ich hiermit meinen ersten Entwurf und bin für Feedback dankbar.

Ausgangslage:
• Neubau eines EFHs mit Keller, EG,OG,DG
• Satteldach mit 28° Neigung ohne äußeren Blitzschutz, d.h. nur Fundamenterder
• Installation der Schüssel auf dem Dach
• Hausanschlussraum im Keller

Welche Voraussetzungen soll die Sat-Anlage erfüllen?
• Empfang von einem Satellit (19,2° Astra). Wir gucken nur die deutschen Standardprogramme.
• Die Installation soll als Uni-Cable ausgeführt werden
• Da aktuell nur ein alter TV ohne jeglichen Sat Receiver vorhanden ist müssen keine Legacy-Geräte berücksichtigt werden. Zukünftig neu angeschaffte Geräte sollten mit Unicable/JESS wohl kein Problem haben?!

Geplante Umsetzung:
• Multischalter etc. wohl am sinnvollsten im Hausanschlussraum im Keller, wo auch Netzwerk, Verteiler inkl. Zentraler KNX Installation etc. ist?!
• Pro Etage ein Strang vom Keller aus
Das scheint ja das übliche Vorgehen hier zu sein. Allerdings ist mir nicht ganz klar was der Sinn und Zweck bzw. Vorteil gegenüber einem einzigen Strang ist?
• Überwiegend dedizierte Antennendosen (Jultec JAD3xxTRS)
• An einigen wenigen Stellen würde ich eigentlich gerne statt Antennendosen Keystone F-Module einsetzen. Wäre dann anstatt einer Enddose und jeweils 1xRJ45 + 1xF-Moduk in einer Elektronikdose. Soweit ich weiß bräuchte ich, da es sich im Grunde bei dem Keystone nur um einen F-Stecker mit Gehäuse handelt noch ein Dämpfungsglied vor dem Keystone?
Ich weiß, dass hier für die Keystone-Geschichte nicht gerade Begeisterung herrscht.

Komponenten:
Schüssel: Gibertini OP 85 SE
LNB: 1x GT-Sat GT-WB1
JESS Multischalter: JPS0501-16TN. Bin hier etwas ratlos ob das der richtige für oben genannte Anforderungen ist.
Verteiler 4-fach KATHREIN EBC14. Mit oder ohne Diodenentkopplung?
Coax Kabel: DUR-line DUR 110
Dosen:
2x JAD300TRS (Stichdose)
3x JAD31XTRS (Durchgangsdose). Leitungslängen und somit benötigte Dämpfungswerte muss ich noch ermitteln
2x JAD307TRS (Enddose - 7db)
Erdungsschelle (in Absprache mit Dachdecker der den Mast montiert)
Potentialausgleichskabel H07V-U 1x4mm²
Blitzschutzkabel / Erdungskabel NYY-J 1x16mm² RE
Mastnahe Potentialausgleichschiene für 2 Anschlüsse
Erdungsblock für 7 Anschlüsse (reicht doch für meine Stränge?)

Endwiederstände am Terrestrischen Ein/Ausgang da dieser nicht benutzt wird?
Lochplatte
Patchkabel etc. Würde das ganze selbstverständlich gerne auf der Lochblechplatte vom satshop-heilbronn vormontieren lassen wollen.

Und zum Schluss noch eine triviale Frage. Wenn ich z.B. einen Fernseher mit integriertem Triple-Tuner habe, benötige ich nur eine Dose und ein Coax Kabel um dennoch z.B. 2x Sender aufzuzeichnen und einen dritten Live zu sehen, korrekt?


Vielen Dank und beste Grüße
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Re: EFH Neubau Unicable - Kein Legacy nötig

Ungelesener Beitrag von techno-com »

HerrLux hat geschrieben: 27. Mai 2021 20:52Hallo zusammen,
Hallo und herlich-willkommen
HerrLux hat geschrieben: 27. Mai 2021 20:52im Zuge unseres Neubaus steht nun das Thema TV-Empfang und damit Sat-Anlage auf der Agenda. Nachdem ich mich in diesem tollen Forum ein wenig einlesen konnte wage ich hiermit meinen ersten Entwurf und bin für Feedback dankbar.
Sieht ja schon recht gut aus, nur noch ein paar Kleinigkeiten :respekt:
HerrLux hat geschrieben: 27. Mai 2021 20:52Welche Voraussetzungen soll die Sat-Anlage erfüllen?
.....
• Die Installation soll als Uni-Cable ausgeführt werden
• Da aktuell nur ein alter TV ohne jeglichen Sat Receiver vorhanden ist müssen keine Legacy-Geräte berücksichtigt werden. Zukünftig neu angeschaffte Geräte sollten mit Unicable/JESS wohl kein Problem haben?!
Sie haben einen -16 Schalter gewählt .... hier sind dann nur die ersten 8 IDs (ID1-8) per Unicable EN50494 zu verwenden, alle anderen über 8 (9-16) gehen nur per JESS EN50607 ( Was ist JESS (Jultec Enhanced Stacking System/DIN EN 50607)? ). Sollte ja aber kein Problem sein da eh noch keine Geräte vorhanden sind und heutzutag sehr viele das schon können (z.B. eigentlich alle Linux E² Receiver wie z.B. die Geräte von VU+ die ja sogar FBC-Frontends haben wo man mit nur einem Tuner im Gerät eingebaut dann bis zu 8 Tuner-Empfang programmieren kann .. wie sinnvoll 8 Tuner in einem Gerät sind steht auf einem anderen Blatt, es gehen natürlich auch nur 2,3,4 .. Tuner einzustellen. Es müssen ja erst einmal auch genug Tuner-Versorgungen zur Verfügung stehen, bei ihrem gewählten Schalter (-16er) wären es 16 für den kompletten Aufbau/die komplette Versorgung im Haus.
HerrLux hat geschrieben: 27. Mai 2021 20:52Geplante Umsetzung:
• Multischalter etc. wohl am sinnvollsten im Hausanschlussraum im Keller, wo auch Netzwerk, Verteiler inkl. Zentraler KNX Installation etc. ist?!
Sehr gut gelesen, immer alles zentral in einen Raum ! Dafür gibt es den Technik-Raum der nicht umsonst so heißt :1128
HerrLux hat geschrieben: 27. Mai 2021 20:52• Pro Etage ein Strang vom Keller aus
Das scheint ja das übliche Vorgehen hier zu sein. Allerdings ist mir nicht ganz klar was der Sinn und Zweck bzw. Vorteil gegenüber einem einzigen Strang ist?
Die "übliche" Vorgehensweise ist das nicht unbedingt, es ist aber die einfachste und es geht wenn man richtig plant und für sich genug Tuner-Versorgungen (IDs/UBs) zur Verfügung stellt. Wenn es mal nicht genug sein sollte kann man immer noch den Multischalter erweitern und dann die Stränge anders aufteilen.
HerrLux hat geschrieben: 27. Mai 2021 20:52Komponenten:
Schüssel: Gibertini OP 85 SE
LNB: 1x GT-Sat GT-WB1
JESS Multischalter: JPS0501-16TN. Bin hier etwas ratlos ob das der richtige für oben genannte Anforderungen ist.
Der Schalter hätte 16 Tuner-Versorgungen, ob ihnen das reicht unterliegt ihrer Entscheidung.
Was hier fehlt ist die Vorprogrammierung auf Breitband-LNB-Versorgung für den Multischalter
HerrLux hat geschrieben: 27. Mai 2021 20:52Verteiler 4-fach KATHREIN EBC14. Mit oder ohne Diodenentkopplung?
Wenn hier Antennendosen mit eigener Diodenentkopplung eingesetzt werden muss der Vereiler ohne Dioden sein, hier wäre also der Kathrein EBC114 dann die richtige Wahl.
HerrLux hat geschrieben: 27. Mai 2021 20:52• An einigen wenigen Stellen würde ich eigentlich gerne statt Antennendosen Keystone F-Module einsetzen. Wäre dann anstatt einer Enddose und jeweils 1xRJ45 + 1xF-Moduk in einer Elektronikdose. Soweit ich weiß bräuchte ich, da es sich im Grunde bei dem Keystone nur um einen F-Stecker mit Gehäuse handelt noch ein Dämpfungsglied vor dem Keystone?
Ich weiß, dass hier für die Keystone-Geschichte nicht gerade Begeisterung herrscht.
HerrLux hat geschrieben: 27. Mai 2021 20:52Dosen:
2x JAD300TRS (Stichdose)
3x JAD31XTRS (Durchgangsdose). Leitungslängen und somit benötigte Dämpfungswerte muss ich noch ermitteln
2x JAD307TRS (Enddose - 7db)
Wenn man so plant das in einem Strang mehrere Antennendosen sind muss man immer Antennendosen nehmen mit einer Diodenentkopplung, und so etwas bietet eine Keystone-Modul-Antennendose einfach nicht an. Von daher müssen sie die Jultec JAD-Dosen nehmen (übrigens auch dann hier in ihrem Aufbau aus dem Bild im Wohnzimmer eine JAD307TRS mit Diode und nicht wie eingezeichnet eine JAD300TRS Stichdose ohne Diode, auch die muss gegenüber den anderen Antennendosen diodenentkoppelt sein - auch wenn das hier bei ihnen in einem Strang ja eine einzige Dose wäre - und der Verteiler hier hätte ja keine Diode das er diese Aufgabe erfüllen würde).
Wenn sie Keystone Antennendosen einsetzen möchten (ohne Diodenentkopplung, das sind alles "Stichdosen") dann darf pro Strang immer nur eine Antennendose sitzen, die müssen also alle einzeln per Koax angefahren werden. Und DANN muss man enifach einen Verteiler nehmen der eine Dioden hat. Das wäre dann in ihrem Fall dieser 8-fach Verteiler.
Lesen sie dazu mal folgende Beiträge:
Umbau von Legacy auf Unicable
Umbau Unicable von Jultec

Nachtrag: dort wo die 3 Dosen in einem Strang sind wäre es => JAD314 - JAD310 - JAD307
HerrLux hat geschrieben: 27. Mai 2021 20:52Potentialausgleichskabel H07V-U 1x4mm²
......
Mastnahe Potentialausgleichschiene für 2 Anschlüsse
HIerzu 2 Anmerkungen:
1. fehlt das PA-Kabel vom Mast-nahen Potentialausgleich bis hin nach unten zum Multischalter-Aufbau. Das kann und darf parallel zu den hier 2 notwendigen Koaxkabeln verlegt werden.
2. haben sie unten einen Erdungsblock eingezeichnet mit 7 Überspannungsschützen. Das ist falsch ... die Überspannungsschütze, 2 reichen hier in ihrem Fall auch, kommen nur oben an den Mast-nahen Potentialausgleich ran.
HerrLux hat geschrieben: 27. Mai 2021 20:52Erdungsblock für 7 Anschlüsse (reicht doch für meine Stränge?)
In diesem Fall ihrer Planung reicht der ... 2 Kabel kommen und 4 Stränge gehen ... wären also 6 Kabel die über den Erdungsblock geführt werden müssten.
HerrLux hat geschrieben: 27. Mai 2021 20:52Endwiederstände am Terrestrischen Ein/Ausgang da dieser nicht benutzt wird?
F-Endwiderstand DC-entkoppelt, richtig .. immer auf alle nicht genutzten Ein- und Ausgänge (außer auf Strom-Eingänge).
HerrLux hat geschrieben: 27. Mai 2021 20:52Lochplatte
Patchkabel etc. Würde das ganze selbstverständlich gerne auf der Lochblechplatte vom satshop-heilbronn vormontieren lassen wollen.
Stückliste komplett hierfür:
1x Lochblechplatte 40x40cm reicht, wenn sie ggf. später über eine Erweiterung nachdenken sollten wäre eine 60x40cm Platte besser da darauf noch Platz wäre dann
1x Erdungsblock 7-fach
1x Kathrein EBC114 4-fach Verteiler ohne Diodenentkopplung
1x JPS0501-16TN (incl. Netzteil Jultec JNT19-2000 schon)
3x F-Endwiderstand DC-entkoppelt (1x terr. Eingang + 2x nicht verwendete Eingänge da sie ja nur per Breitband-LNB versorgen möchten)
1x Vorprogrammierung JPS-Schalter auf Breitband-LNB Versorgung (Jultec a²CSS-Technologie)
8x Patchkabel (2x Eingänge vom Breitband-LNB kommend + 1x Netzteil + 1x zum Verteiler hin + 4x vom Verteiler weg)
HerrLux hat geschrieben: 27. Mai 2021 20:52Und zum Schluss noch eine triviale Frage. Wenn ich z.B. einen Fernseher mit integriertem Triple-Tuner habe, benötige ich nur eine Dose und ein Coax Kabel um dennoch z.B. 2x Sender aufzuzeichnen und einen dritten Live zu sehen, korrekt?
Nein ! Das hängt einfach vom Fernseher ab ... "Triple-Tuner" heißt ja nur das er DVB-S/S2 (Satellit) + DVB-C (Kabelfernsehen) + DVB-T2 (terrestrisches Fernsehen) kann. Das hat nichts zu sagen wie viele Tuner das Gerät dann hat für diese Empfangswege ! Mir ist auch KEIN Fernseher bekannt der mehr als 2 Tuner ("Twin-Tuner") hat das man also 2x aufnehmen kann und dazu noch live was schauen könnte (unabghängig freie Wahl was man da aufzeichnet + anschaut).
So ein Gerät wäre ein FBC-Frontend Receiver z.B., bei dem könnte ich mit nur einem Kabel an einen Tuner bis zu 8 Tuner versorgen. z.B. die Geräte von VU+, also die neuen 4K Geräte , die könnten so etwas !
tag/FBC-Frontend
tag/FBC-Tuner-Versorgung
tag/FBC-Frontend-VU-Plus
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Re: EFH Neubau Unicable - Kein Legacy nötig

Ungelesener Beitrag von HerrLux »

Zunächst mal vielen Dank für ihre wie immer toll strukturierte und Verständliche Antwort, riesen Kompliment!
techno-com hat geschrieben: 28. Mai 2021 11:46Sie haben einen -16 Schalter gewählt .... hier sind dann nur die ersten 8 IDs (ID1-8) per Unicable EN50494 zu verwenden, alle anderen über 8 (9-16) gehen nur per JESS EN50607
Denke auch dass der für mich völlig reicht. Danke
techno-com hat geschrieben: 28. Mai 2021 11:46Wenn sie Keystone Antennendosen einsetzen möchten (ohne Diodenentkopplung, das sind alles "Stichdosen") dann darf pro Strang immer nur eine Antennendose sitzen, die müssen also alle einzeln per Koax angefahren werden. Und DANN muss man enifach einen Verteiler nehmen der eine Dioden hat.
Danke für die Aufklärung. Ich überlege mal ob ich dann noch 1-2 Stichleitungen für Keystones ergänze.
techno-com hat geschrieben: 28. Mai 2021 11:461. fehlt das PA-Kabel vom Mast-nahen Potentialausgleich bis hin nach unten zum Multischalter-Aufbau. Das kann und darf parallel zu den hier 2 notwendigen Koaxkabeln verlegt werden.
Habe ich in der Zeichnung ergänzt. Welcher Querschnitt ist dafür nötig? Hätten Sie einen Link zu dem Artikel in ihrem Shop?
techno-com hat geschrieben: 28. Mai 2021 11:462. haben sie unten einen Erdungsblock eingezeichnet mit 7 Überspannungsschützen. Das ist falsch ... die Überspannungsschütze, 2 reichen hier in ihrem Fall auch, kommen nur oben an den Mast-nahen Potentialausgleich ran.
Auch das habe ich in der Zeichnung angepasst. Habe ich Sie richtig verstanden, dass lediglich der Erdungsblock bzw. die Überspannungsschütze im Keller falsch und unnötig war?
techno-com hat geschrieben: 28. Mai 2021 11:46In diesem Fall ihrer Planung reicht der ... 2 Kabel kommen und 4 Stränge gehen ... wären also 6 Kabel die über den Erdungsblock geführt werden müssten.
Dann war das ebenfalls noch falsch eingezeichnet. Können Sie nochmal schauen ob es nun richtig ist?

Danke auch für die Zusammestellung der "Kleinteile", Klärung bzgl. Twin-Tuner. So meinte ich es, habe hier aus versehen falsche Begriffe verwendet.

Gegen die Wahl eines Breitband LNBs spricht nichts, oder?

Das von mir gewählte Coax Kabel passt hoffentlich auch?
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Re: EFH Neubau Unicable - Kein Legacy nötig

Ungelesener Beitrag von techno-com »

Hallo zurück :1119

Bin heute mal im Geschäft, gerade so viel los das auch der Samstag Morgen mal dran glauben muss in der Freizeig :1121
Der "Kleine" schläft noch ... da kann man morgens noch was machen dann :superman:
HerrLux hat geschrieben: 28. Mai 2021 21:52Zunächst mal vielen Dank für ihre wie immer toll strukturierte und Verständliche Antwort, riesen Kompliment!
:1111
HerrLux hat geschrieben: 28. Mai 2021 21:52Danke für die Aufklärung. Ich überlege mal ob ich dann noch 1-2 Stichleitungen für Keystones ergänze.
.....
Habe ich in der Zeichnung ergänzt.
Ich sehe in ihrer Zeichnung dahingehend aber keine Ergänzung :1145
Gehen würde das auch nur im Wohnzimmer da dort nur eine Dose ist in diesem Strang ... dort ist übrigens in ihrer Zeichnung immer noch die Stichdose (JAD300) drin, nicht wie erklärt die passende Enddose (JAD307). Dann müsste man aber hier eine Entkopplung rein basteln (z.B. über Jultec JPT01-12 Breitband-Einfachabzweiger für Einkabelsysteme (Jultec Passive Tab / 12dB Abzweig))
Lassen sie diese Keystone Module weg, setzen sie für die Unicable-Versorgung eigene Antennendosen .. ist viel einfacher und dann passt das auch alles ! Einfach eine extra Dose, dann ist die Dose für Netzwerk (Keystone Module) auch offen für z.B. einen 2. Netzwerk-Anschluss-Port dort in dem Dosen-Einsatz (2x Netzwerk-Einsatz statt 1x Netzwerk + TV-Ports). Ich finde eh das bei diesen Keystone Aufbauten immer viel zu wenig Netzwerk-Anschlüsse dann vorhanden sind .. ich habe im Wohnzimmer hinter dem Fernseher/AV-Receiver/Sat-Receiver/Alexa-Gerät/DAB+ Radio/Playstaion etc. z.B. 6 Netzwerk-Anschlüsse und das ist jetzt schon sehr wenig ....
HerrLux hat geschrieben: 28. Mai 2021 21:52Welcher Querschnitt ist dafür nötig? Hätten Sie einen Link zu dem Artikel in ihrem Shop?
Sie meinen das Potentialausgleichskabel ? Siehe unter Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich + Vormontagen- Aufbau im Schaltschrank incl Potenzialausgleich , ist dort sogar im Bild dargestellt.

Bild

Sind 4mm² => Potentialausgleichskabel H07V-U 1x4mm² (grün/gelb - massiver Innenleiter)
HerrLux hat geschrieben: 28. Mai 2021 21:52Auch das habe ich in der Zeichnung angepasst. Habe ich Sie richtig verstanden, dass lediglich der Erdungsblock bzw. die Überspannungsschütze im Keller falsch und unnötig war?
Die Überspannungsschütze dort waren nicht notwendig ... die gehören nur auf den Mast-nahen PA drauf (oben direkt nach dem ersten Eindringen der Kabel ins Haus/Dach).
HerrLux hat geschrieben: 28. Mai 2021 21:52Dann war das ebenfalls noch falsch eingezeichnet. Können Sie nochmal schauen ob es nun richtig ist?
Hups, sehe ich eben auch erst .. ja, auch im Keller müssen die beiden Kabel vom Mast-nahen PA kommend über den Erdungsblock geführt werden. Passt jetzt so :1147
HerrLux hat geschrieben: 28. Mai 2021 21:52Gegen die Wahl eines Breitband LNBs spricht nichts, oder?
Dafür spricht:
- man spart 2 Kabel ein vom LNB bis zum Multischalter
- wenn man 4 Kabel hätte würde dann auch eine Sat-Versorgung für 2 Satelliten gehen, und das mit einem Multischalter der nur 4 SAT-ZF Eingänge hätte (JPS und JRS Geräte von Jultec dann aber nur, nicht bei JRM Legacy Multischaltern)

Dagegen spricht:
- Umprogrammierung vom Multischalter auf Breitband-LNB-Versorgung kostet 20€
- es geht kein Legacy dann
- es steht keine "Quattro-LNB-Versorgung" unten dann an und alles was man erweitern würde müsste uach Breitband-LNB-tauglich sein
HerrLux hat geschrieben: 28. Mai 2021 21:52Das von mir gewählte Coax Kabel passt hoffentlich auch?
Das geht schon .... ich bin zwar derjenige der immer das Dur-Line DUR95 Kabel empfiehlt (weil es 1.13mm Innenleiter hat), aber das ist akt. sehr knapp (nur noch 150m da, kommt auch erst Mitte/Ende Juli dann wieder). Davon sind am Stück aktuell nur noch 150m da. Das DUR110er Kabel würde auch gehen, das sind ja keine super langen Kabelwege.
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Erdungsleitung vom Dach über Fallrohr an die HES im Keller?

Ungelesener Beitrag von HerrLux »

Hallo zusammen,

nach längerer Bauphase steht nun endlich wirklich die Sat Anlage kurz vor der Realsierung. Ein äußerer Blitzschutz existiert nicht.
Leider wurde für das Thema Erdung des Masts nicht auf einen ausreichenden Trennungsabstand geachtet. Daher könnte ich die 16mm² Erdungsleitung vom Dachboden in den Keller nur durch ein Leerrohr führen könnte, das in einem Schacht eng an eng mit diversen NYM Leitungen, Coax und Busleitungen liegt.

Daher bin ich soweit ich verstanden habe eigentlich gezwungen einen anderen Weg zu gehen, nämlich über das Dach, Dachrinne, Fallrohr und unterirdisch durch einen freien Platz der Mehrspartenhauseinführung auf die HES. Soweit richtig und technisch möglich?

In einem Flyer der Firma Dern (siehe Anlage) wird das im Grunde auch so dargestellt.
Was für eine Leitung/Material muss dabei für den Weg von der Anschlussklemme an der Dachrinne zur HES genutzt werden? Ist es ein Problem, dass der Abstand zu anderen Leitungen in der unterirdischen Mehrspartenhauseinführung auch nicht sehr groß ist?

Gilt das mit den Trennungsabstand eigentlich auch für die 4mm² Potenzialausgleichsleitung?

Besten Dank und viele Grüße
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Erdung-Blitzschutz_Antennen_SAT_Anlagen_DS306_D.pdf
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Re: EFH Neubau Unicable - Kein Legacy nötig

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Moderation: neuen Beitrag dem ersten Beitrag angehängt, ein Beitrag dazu reicht und ist besser in der Übersicht für den kompletten Beitrag/die komplette Planung
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Re: Erdungsleitung vom Dach über Fallrohr an die HES im Keller?

Ungelesener Beitrag von techno-com »

HerrLux hat geschrieben: 13. Februar 2022 22:49Hallo zusammen,
Hallo zurück :1119
HerrLux hat geschrieben: 13. Februar 2022 22:49Leider wurde für das Thema Erdung des Masts nicht auf einen ausreichenden Trennungsabstand geachtet. Daher könnte ich die 16mm² Erdungsleitung vom Dachboden in den Keller nur durch ein Leerrohr führen könnte, das in einem Schacht eng an eng mit diversen NYM Leitungen, Coax und Busleitungen liegt.
Den Trennungsabstand "gibt" es gar nicht mehr .... siehe neuere Beiträge unter dem TAG => tag/Trennungsabstand oder auch klar gestellt im allgemeinen Blitzschutz-Thread unter Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich
HerrLux hat geschrieben: 13. Februar 2022 22:49Daher bin ich soweit ich verstanden habe eigentlich gezwungen einen anderen Weg zu gehen, nämlich über das Dach, Dachrinne, Fallrohr und unterirdisch durch einen freien Platz der Mehrspartenhauseinführung auf die HES. Soweit richtig und technisch möglich?
Das unterliegt immer dem qualifizierten Fachpersonal ("geprüfte Blitzschutz-Fachkraft") vor Ort das zu entscheiden, zu planen und durchzuführen .... siehe unter Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich wer diese Arbeiten durchführen darf ... und der muss das dann eben auch vor Ort immer entscheiden was der beste und vor allem zulässige Weg dafür ist.
So etwas kann man per Forum einfach nicht entscheiden oder planen ! Ist wirklich unmöglich.
In dieser Rubrik gibt es unzählige Beiträge die dazu viel erklären, einfach dort mal ein wenig lesen.
HerrLux hat geschrieben: 13. Februar 2022 22:49Gilt das mit den Trennungsabstand eigentlich auch für die 4mm² Potenzialausgleichsleitung?
Nein, siehe unter Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich + im Beitrag z.B. unter Erdung + Potentialausgleich die X-te auch erklärt (der noch auf "alten" Vorschriften allerdings aufbau, im letzten Beitrag dann dort klar gestellt).
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Wichtiger Hinweis: Zuständigkeiten verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) und Blitzschutzfachkräfte
Informieren Sie sich dort über Folgen und Auswirkungen von Eigenleistung und lassen Sie selbst durchgeführte Installationen von entsprechender Stelle prüfen und abnehmen. Dafür sind VOR ORT spezielle und qualifizierte Blitzschutz-Fachkräfte notwendig, Ferndiagnosen für Blitzschutz/Erdung können hier NICHT durchgeführt werden ("wie kann ICH das machen ..." oder ähnlich bringt da nichts).

Diese Signatur wächst von Woche zu Woche und enthält immer mehr grundlegende Inhalte die bitte berücksichtigt werden sollten bei bzw. VOR Anfragen !
100% beantwortet werden können nur Anfragen die auch alle relevanten Teile beinhalten die man benötigt für eine Antwort (genaue Beschreibungen/ Angabe von Herstellern/Typen für vorhandenes Material etc.). Bitte vermeiden Sie Aussagen wie "habe viel gelesen, aber versteht das nicht ..." ohne Nennung von dem was Sie gelesen haben und was genau unklar war an den Erklärungen die hier gelesen wurden - den nur dann kann man auch darauf eingehen was event. unklar ist/war.

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HerrLux
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Re: Erdungsleitung vom Dach über Fallrohr an die HES im Keller?

Ungelesener Beitrag von HerrLux »

Den Trennungsabstand "gibt" es gar nicht mehr .... siehe neuere Beiträge unter dem TAG => tag/Trennungsabstand oder auch klar gestellt im allgemeinen Blitzschutz-Thread unter Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich
Sie meinen dieses Satz, richtig?
Innenableitungen und Verlegungen in einem Rohr mit anderen Leitungen sind normativ nicht untersagt, blitzschutztechnisch Außenableitungen ohne gefährliche Näherungen weitaus sinnvoller
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techno-com
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Re: EFH Neubau Unicable - Kein Legacy nötig

Ungelesener Beitrag von techno-com »

Und noch viel mehr, in dem Beitrag zur Erdung hier steht alles was man dazu per Internet/Forum erklären/schreiben kann:
techno-com hat geschrieben: 19. November 2010 17:10Blitzschutz bei SAT-Anlagen DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1):2019-02
Änderungen bis zur Normausgabe 2019 berücksichtigt !!! Edit by @Dipol vom 03.07.2019
...
...
WER DARF DIESE ARBEITEN DURCHFÜHREN ? Edit 13.10.2017 nach Email von @Dipol
Zuständigkeiten verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) und Blitzschutzfachkräfte
Link zum finden von diesen bzw. zum prüfen ob die Arbeitskraft qualitifziert ist die ihnen etwas anbietet und oft sagt das sie qualifiziert dafür sei:
https://www.vde.com/de/blitzschutz/fachkraefte (wer hier eingetragen ist hat eine Qualifikation/Zulassung dafür !!!)

In der Blitzschutznormenreihe IEC 62305, die aber nur für Gebäude mit Blitzschutzanlagen relevant ist, wird wie folgt gegliedert:

ÄUßERER BLITZSCHUTZ:
Fangleitungen, Fangstangen, Ableitungen und Erdungsanlage

INNERER BLITZSCHUTZ:
(Blitz-)Schutzpotenzialausgleich und Überspannungsschutz (bitte Änderungen/Neuerungen beachten => http://www.kleiske-it.de/fachartikel.html )

Innerer Blitzschutz setzt nach NAV § 13 immer einen Eintrag im Installateurverzeichnis eines VNB voraus, das erfüllen aber nur wenige Blitzschutzbauer die auch konzessionierte Elektrofachkräfte sind.

Nach DIN 18014 dürfen für Fundament- und Ringerder von Neubauten - mit wie ohne Blitzschutzanlage - nur von Elektro- oder Blitzschutzfachkräften mit einem Eintrag in einem Installateurverzeichnis verlegt werden und für diese muss ein Übergabe-/Messprotokoll erstellt und dem Kunden übergeben werden.

Eine Zusatzqualifikation als Blitzschutzfachkraft ist somit nur bei Direkterdungen an Blitzschutzanlagen oder Montagen getrennter Fangstangen gefordert, jedoch nicht für konventionelle Antennenerdungen ohne Blitzschutzanlage.
Weitere Daten dazu .... Quelle: Google-Suche - Wer Erdungsanlagen einbauen darf
Für die Planung, Errichtung und Wartung von Blitzschutzsystemen sind deshalb speziell geschulte Blitzschutz-Fachkräfte zuständig.
Wer errichtet den Fundamenterder? Nach DIN 18014 ist ein Fundamenterder Bestandteil der elektrischen Anlage. Der Fundamenterder darf daher nur von Fachkräften oder unter deren Aufsicht errichtet werden, die die Anforderungen der DIN VDE 1000-10 oder DIN EN 62305-3 (VDE 0185-305-3) erfüllen.
Beitrag von @Dipol dazu (Quelle: KLICK):
Dipol hat geschrieben:Die Reihe DIN 18015 wird aus flächendeckender Unkenntnis der Baubeteiligen ebenso oft missachtet wie die DIN 18014:2014-03 für Erdungsanlagen. Aktuell gibt es dazu in anderen Foren immer noch und wieder wegen normwidrig von Maurern ohne Dokumentation eingebaute Anlagen Threads und es wäre verwunderlich, wenn es beim TE anders als nach dem Motto "Das haben wir schon immer so gemacht" gelaufen wäre. Zu unerheblichen Mehrkosten vorsorglich mitverlegte Anschlussfahnen für ein Blitzschutzsystem oder auch nur eine Fahne für außen ohne gefährliche Näherung abgeführte Antennenerdung, wären.
Thema Prüfprotokol => Kaufberatung/Planung einer Satanlage Neubau EFH + Jultec JPS0504-8M plus JRS0502-4+4T - Hardware für Umbau Einkabelsystem plus Legacy (bitte aufmerksam diese Beiträge lesen ... :1126 )

Mehr Beiträge dazu findet man über folgende Such-TAGs:
tag/Fundamenterder
tag/Anschlussfahne
tag/Fangstange
tag/Mast-naher-Potentialausgleich


------------------------------------------------------

Kurzerklärung:
Sowohl für konventionell direkt geerdete Antennen nach den Anerkannten Regeln der Technik (= Norm-Minimum) als auch für solche nach dem höherwertigen Stand der Technik in einschlagssicherer Blitzschutzzone LPZ 0B getrennter Fangeinrichtungen ist die Einbindung in den früher Hauptpotenzialausgleich genannten Schutzpotenzialausgleich Vorschrift. Lediglich Fassadenantennen in nicht erdungspflichtigen Bereichen (≥ 2m unterhalb von Dachrinnen/Dachkanten und ≤ 1.5m Wandbereich), an die nur eine Wohneinheit angeschlossen ist, sind vorbehaltlich der Ableitströme auch vom PA befreit.
DIN EN 60728-11 (VDE 0855-11):2019-02, Abs. 6.2 (g hat geschrieben:Kabelschirme (äußere Leiter) von Koaxkabeln, die in das Gebäude hinein- oder aus dem Gebäude herausführen, müssen in die Potenzialausgleichsanlage des Gebäudes einbezogen werden ..."
Der PA ist normkonform, wenn er auch bei Ausbau von Komponenten wie Multischaltern usw. an ALLEN Kabel durch Erdungsblöcke oder Erdungswinkel erhalten bleibt und metallische Gehäuse netzgespeister Komponeten eingebunden sind. Ein "vereinfachter" PA nur von Komponentengehäusen ist NICHT normkonform.

Die Erdungsblöcke oder Erdungswinkel sind vorzugsweise mit min. 1x4mm² Potentialausgleichleitern (Potentialausgleichskabel NYY-J 1x6mm² bzw. H07V-U 4mm² (auch feindrähtig zulässig) mit den geerdeten Antennenträgern zu verbinden. Blitzstromtragfähige Verbinder/Anschlüsse sind nur für Erdungsleiter gefordert, nicht blitzstromtragfähige PA-Leiter mit zumeist 4 mm² Cu bedürfen keiner zertifizierten Klemme und dürfen auch z. B. mit passenden Kabelschuhen angeschlossen werden. Der (noch) in Beispielbildern der aktuellen Norm dargestellte Anschluss von Erdungs- und PA-Leitern an gemeinsamen Mastschellen ist nur bedingt möglich und wurde im letzten Entwurf (FDIS) der internationalen IEC 607828-11 geändert. Kupferleiter korrodieren,< 50 mm² Querschnitt sollten sie möglichst nur korrosionsgeschützt unter Dach angeklemmt werden.

Änderung: Quelle: Sat Anlage EFH, Spiegel auf Garage, Frage PA / Blitzschutz und benötigte Komponenten
Jede unnötige Schleife ist eine zu viel, weil sie bei Einschlägen in die Nachbarschaft induktive Blitzströme einkoppeln kann. Die Absicht Schleifen zu vermeiden ist löblich, aber Blitze, die es von den Wolken bis zur Erde geschafft haben, lassen sich weder durch knapp 1 mm PVC von Kabelmänteln oder LNB-Wetterschutzgehäusen noch durch lediglich ausgeschaltete Endgeräte von Überschlägen abhalten. Wer bislang bei jedem Gewitter alle Endgeräte ausgesteckt hat, sollte den PA weiterhin möglichst schleifenfrei, bei Schrägdachantennen vorzugsweise mastnah an geerdeten Antennenträgern, ausführen. Durch nicht ausgesteckte Empfänger werden Schleifen geschlossen und das Ideal der Schleifenfreiheit existiert dann nur noch auf dem Papier. In Kenntnis dieses Fakts zieht man beim IEC inzwischen eine möglichst innige Vermaschung vor.
Erdungsleiter von Antennen sind wie Ableitungen von Blitzschutzanlagen auf möglichst kurzem Weg vom Antennenträger zu (geerdeten) Haupterdungsschienen (HES) oder eigenen Anschlussfahnen an Fundament-/Ringerdern zu führen. Getrennte Erder sind gefährlich und seit jeher unzulässig. Innenableitungen und Verlegungen in einem Rohr mit anderen Leitungen sind normativ nicht untersagt, blitzschutztechnisch Außenableitungen ohne gefährliche Näherungen weitaus sinnvoller. Derzeit gilt noch, dass berührbare Erdungsleiter in PVC-Rohren mit 3 mm Wandstärke verlegt sein müssen. Dieser Passus, der sich an die Blitzschutznorm anlehnt, wo statt PVC dreifach besser isolierendes PE gefordert wird, wurde im letzten Entwurf der kommenden IEC 60728-11 gestrichen, ist aber nach der aktuellen deutschen Normausgabe noch gültig.

Und hier gleich zu Anfang ein Userbericht im Internet über einen Blitzeinschlag bei sich im Haus

Eine aktualisierte Kurzbeschreibung nach DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1):2019-022:
Kurzbeschreibung:

Dachantennen stellen ungewollte Fangeinrichtungen dar und sind erdungspflichtig. Früher "Fensterantennen" genannte Fassadenantennen, die einschließlich der Kabel ≥ 2 m Abstand unterhalb von Dachrinnen oder Dachkanten einhalten und ≤ 1,5 m von der Fassade abstehen, und Innenantennen sind von blitzstromtragfähiger Erdung und unter bestimmten Bedingungen auch vom PA befreit (Siehe 2.Innerer Blitzschutz). Wie weit Dachantennen vom Dachfirst überragt werden, ist für die Befreiung von der Erdungspflicht NICHT relevant.

Auf Dächern oder Fassaden erdungspflichtige Antennen sind mit Erdungsleitern aus min. 16 mm² Cu, 25 mm² Alu oder 50 mm² Blitzableiterdraht und zertifizierten Verbindern auf möglichst kurzem Weg und primär senkrecht mit einem normkonformen Erder UND dem für jedes Gebäude obligatorischen Schutzpotenzialausgleich blitzstromtragfähig zu verbinden. Horizontale Verschleifungen von Erdungsleitern sind wie bei Ableitungen von Blitzschutzanlagen vorzugsweise auf oder unter Erdniveau und am besten mit erdfühlig und frostsicher verlegten 10 mm Ringerderdraht aus NIRO (V4A) vorzunehmen.

Von Gebäuden abgesetzt montierte Antennen auf Anbauten, Garagen oder im Garten, die sich außerhalb LPZ 0B von Blitzschutzsystemen befinden, sind ebenfalls blitzstromtragfähig zu erden. Bei solchen Anlagen kommt dem PA an den Kabeleinführungen in die Gebäude eine höhere Bedeutung als bei vielfach geerdeten BK-Netzen zu.

Bei Gebäuden mit Blitzschutzsystem ist auch die Blitzschutznormenreihe IEC 62305 zu beachten. In beiden Normen wird schon lange mehr oder weniger dringlich empfohlen Dachantennen NICHT mehr nur suboptimal direkt zu erden, sondern mit getrennten Fangeinrichtungen gegen Direkteinschläge zu wappnen. Dies ist eine Aufgabe für Blitzschutzfachkräfte, welche die Fangeinrichtung gemäß IEC 62305-3 nach Blitzkugel- oder Schutzwinkelverfahren und den erforderlichen Trennungsabständen fachgerecht berechnen können. Direkterdungen verhindern Brände, Teilblitzströme können aber immer noch empfindliche Elektronik mit nur 1,5 kV Spannungsfestigkeit zerstören.

Wegen Dachantennen muss kein Blitzschutzsystem (Äußerer und Inneren Blitzschutz) erstellt werden, normkonform geerdete Dachantennen ersetzen ihrerseits keine baurechtlich vorgeschriebene Blitzschutzsysteme.

1. Äußerer Blitzschutz (Fang- und Ableitungen, Erdungsanlage und Erdungsleiter

Blitze verursachen in Erdungsleitern von Antennen die gleichen Gefahren wie in Ableitungen von Blitzschutzanlagen. Sachlich ist es angebracht auch Erdungsleiter von Antennen ohne gefährliche Näherungen mit ausreichend isolierenden Trennungsabständen gemäß IEC 62305-3 zu verlegen, was gewöhnlich Außenableitung erfordert. Dies ist in der Norm für Antennensicherheit NICHT gefordert, aber unter Blitzschutzkriterien gleichwohl sinnvoll. Bei Neubauten im Zuge der Verlegung von Fundament-/Ringerdern gleich mit eingebaute Anschlussfahnen für eine spätere Blitzschutzanlage oder auch nur die Erdungs-oder Fangstangenableitungen zum Schutz der Antennen, sind die kostengünstigste Variante. Wo Erdungsleiter ausreichend isolierende Trennungsabstände gegen metallische Hausteile unterschreiten, sollten diese auch bei konventionellen Antennenerdungen mit min. 16 mm² Cu zur Vermeidung brandauslösender Lichtbögen wie bei Blitzschutzanlagen mit angebunden werden.

2. Innerer Blitzschutz (Potentialausgleich und Überspannungsschutz)
Bei erdungspflichtigen Antennen ist ein Potenzialausgleich zum Schutz gegen den elektrischen Schlag obligatorisch. Bei Direkterdung an Blitzschutzanlagen sind noch energetisch koordinierter Überspannungschutz mit SPD 1 Blitzstrom- und SPD 2 Überspannungsableiter für aller aus Blitzschutzzone LPZ 0A eingeführtenEnergie- und TK-Kabel sowie innen ein zusätzlich verlegter PA-Leiter zur HES vorgeschrieben. Bei Fassadenantennen in nicht erdungspflichtigen Zonen und terr. Unterdach-Antennen, die nur eine Wohneinheit versorgen, ist auch der früher obligatorische PA nur noch dann gefordert, wenn die Ableitstromsumme aller Endgeräte ≤ 3,5 mA(eff) (künftig ≤ 5 mA(eff)) beträgt. Er wird aber einschließlich der Einbindung berührbare Teile wie z. B. Wandhalterungen normativ empfohlen. Ohne professionelle Messmittel kann ein PA ab einem Quad-LNB geboten sein.

Durchführung = Ein normativ vorgeschriebener Potenzialausgleich muss auch bei Komponentenausbau an ALLEN Ein- und Ausgangskabeln erhalten bleiben. Die Schirme ALLER vom LNB oder einer terrestrischen Zuführung (UKW-Antenne, DVB-T Antenne, Kabelfernsehen, Videoüberwachung, etc.) kommenden Kabel (bei einem Quattro-LNB also 4 Kabel, bei einem optischen LNB das Stromversorgungskabel) sind nach Blitzschutzzonenprinzip möglichst nahe der Einführung ins Gebäude in den Schutzpotenzialausgleich einzubeziehen. Der PA nicht erdungspflichtiger Fassadenantennen ist abweichend davon auch weiter innen, z. B. auch vor einem Multischalter im Keller zulässig, sofern der Widerstand der Kabelschirme < 5 Ω beträgt. Ohne Potenzilaausgleich sind bei Empfängern mit Schutzkontaktsteckern auch bei nicht wohnungsüberschreitender Verteilung massive Störungsprobleme möglich.

Werden die Antennenkabel wie gewöhnlich bei Schrägdachantennen am oder durch den Antennenträger ins Gebäude (LPZ 1) eingeführt, ist der PA durch Verbindung eines Erdblocks oder Erdungswinkels mit einem PA-Leiter aus min. 1x4mm² mit dem geerdeten Antennenträger "mastnah" zu verbinden.Diese Verbindung hat auch die Aufgabe Lichtbögen, die brandauslösend sein können, zu verhindern. Klemmen für einzelne Erdungsleiter müssen nach Klasse H = 100 kA zertifiziert sein, PA-Leiter aus 2,5 mm² (geschützt) oder häufiger 4 mm² (ungeschützt) dürfen auch an nicht zertifizierten Klemmen oder mittels Kabelschuhen angeschlossen werden.
Beim IEC hat man sich vom Dogma des schleifenfreien PAs gelöst und präferiert nunmehr möglicht enge Vermaschung. Dies weil bei Gewitter kaum jemand noch seine Endgeräte aussteckt (wodurch die Schleife geschlossen wird) und im Zusammenwachsen der Medien bei Kombination erdungspflichtiger Antennen mit einem BK- oder Telekom-Netz schleifenfreie PA nicht mehr möglich ist. Früher durfte der PA an einem Multischalter oder einer Einkabelmatrix im Keller, auch direkt neben der HES, NUR schleifenfrei am geerdeten Antennenträger angeschlossen werden. Aktuell darf zusätzlich an die HES und z. B. bei Wohnungsübergabepunkten auch an einen PE in der Unterverteilung (nicht PEN!) vermascht werden.

Hinweise zu den Kabeln (Erdungskabel + Potentialausgleichskabel)
Zwischenzeilich waren im Antennenbau mehrdrähtige Leiter (H07 V-R wie er im NYM-J steckt) untersagt nur noch massive Leiter (H07 V-U) zulässig, weil sie leichter zu fixieren sind. Seit Abkehr dieses Sonderwegs und Rückkehr zu den Blitzschutznormen müssen nicht nur die Erdungsleiter, sondern auch ALLE deren Verbinder, einschließlich von Haupterdungsschienen (HES) oder örtlichen PAS, sowie Banderdungsschellen/Mastschellen für die jeweils verwendete Drahtart nach Prüfnorm IEC 62561-1 zertifiziert sein. Wo sich Blitzströme auf 3 und mehr Ableitungen aufgeteilt haben, ist min. Klasse N = 50 kA gefordert, bei nur einer Ableitung einer getrennten Fangstange und üblicherweise einem Erdungsleiter für Antennenerdungen ist Blitzstromtragfähigkeit nach Klasse H mit 100 kA.
In Hochspannungslaboren sind hochflexible feinstdrähtige Verbindungsleitungen für Versuche bis und über 200 kA in Gebrauch. Im Blitzschutzbau gibt es feindrähtige Ausgleichsbänder mit industriell vakuumdicht verpressten Kabelschuhen nach Klasse N. Im Antennenbau sind feindrähtige Leiter wegen erhöhter Korrosionsgefahr unzulässig und dafür gibt es auch keine nach Klasse H zertifizierten Verbinder oder Kabelschuhe für Verpressung vor Ort.
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Vielleicht sind wir nicht günstiger als ein Discounter oder reiner Online-Kartonschieber, aber sicherlich besser !
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