Frage zur Installation von Multischaltern

Wissen sie nicht was sie für ihre Satanlage alles benötigen, haben sie Fragen zu unseren Komplettanlagen oder zur Planung/Installation einer Anlage (Kabelverlegung, Ausrichtung, Multischaltern, LNB etc.) ?
nin
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Frage zur Installation von Multischaltern

Ungelesener Beitragvon nin » 5. September 2016 18:21

Guten Tag, liebe Forumsteilnehmer, :1119

Ich plane eine Wavefrontier T90 mit 4 Quattro LNB und 6 Teilnehmern, voraussichtlich einschl. 1 x SAT>IP. Als Antennen-Installationsort kommt u.a. ein Garagenflachdach in Frage, welches direkt an mein EFH angrenzt. Die Montage könnte entweder auf einem Sat-Standfuß (Betondecke) mit einer Höhe von 90 o. 100 cm, Ø: 60 mm, Schenkellänge 30-40 cm, feuerverzinkt erfolgen oder auf einer Wandhalterung an der Garagenwand (Massivbau m. Klinker), mit ausreichend? großem Wandabstand (da Spiegelausrichtung ca. 90° zum Ausleger).
15 Meter Kabelstrecke zwischen LNB’s (vermtl. MTI) und ausgebauter Dachboden (=Ende der Kabelstränge aus der sternförmigen Raumverkabelung des neu errichteten EFH) sind zu überbrücken. Da ich für diese Strecke lieber 6 als 16 Kabelstränge verlegen möchte, erwäge ich,
a) entweder den Receiver-gespeisten Multischalter von JULTEC JRM1708T oder
b) ggf. mit kleinem Elektrikereinsatz (Stromzuführung herstellen) den EMP PROFI-LINE MULTISCHALTER MS 17/8 PIU-6
in der unmittelbaren Nähe des Masts, unter einem großen traufseitigen Dachüberstand zu installieren.

Ich habe im Forum gelesen, dass das nicht ganz unproblematisch ist hinsichtlich des Wetterschutzes. Können Sie mir bzgl. der Außenmontage helfen, z.B. ein geeignetes Gehäuse für eine Wandmontage unter der Dachtraufe empfehlen? Auch eine Unterbringung im Traufkasten könnte ich mir vorstellen. Ist so etwas überhaupt sinnvoll? Jeder Tipp wäre willkommen.

PS: Empfehlungen für den Masten nehme ich übrigens auch gerne entgegen.
PPS: Passivhaus, deshalb habe ich Angst vor Leckagen durch Dachsparrenhalterung auf dem EFH. Dieser Installationsort wäre davon abgesehen ideal, da sogar windgeschützt neben 3. Giebel.

Liebe Grüße
nin



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Re: Frage zur Installation von Multischaltern

Ungelesener Beitragvon techno-com » 6. September 2016 15:11

nin hat geschrieben:Guten Tag, liebe Forumsteilnehmer,

Hallo und Herzlich Willkommen im Forum :freunde

nin hat geschrieben:Ich plane eine Wavefrontier T90 .....

Hatten wir das nicht gestern auch schon am Telefon ? Da hatte ich eine recht gleiche Anfrage schon tlw..

nin hat geschrieben:.... mit 4 Quattro LNB und 6 Teilnehmern, ...

4 Satelliten => welche ? Entscheidend für die LNB-Auswahl da oft nur 3 Grad Abstand gewünscht sind (z.B. Hotbird 13 Grad Ost + Eutelsat 16 Grad Ost + Astra 19 Grad Ost).
6 Teilnehmer => 6 Zimmer ? Dann wären 6 Teilnehmer vom Multischalter her zu wenig da man zumindest das Wohnzimmer mit einer Twin-Versorgung (für die volle Versorgung von Twin-Receivern) belegt ... siehe dazu unter Satanlage aufbauen/umbauen - was ist zu beachten ? Tipps und unter DIN 18015-2:2010-11: neue Anforderungen Mindestausstattung .

nin hat geschrieben:... voraussichtlich einschl. 1 x SAT>IP.

Hinweis: ein Sat>IP Router müsste in dem Fall vom Empfang von mehr als einem Satelliten von den Teilnehmer-Ausgängen vom verbauten Multischalter her versorgt werden, das würde NICHT über die Kaskadenausgänge gehen wie in diesem Beitrag bei allen Aufbauten gemacht (das auf diesem Weg gingen nur für einen Satelliten) => Erklärung siehe unter Sat>IP Server an Multischalter? + SAT>IP, Jultec, Digital Devices Octopus Net Rack + Kombination Koaxial und SAt>IP

nin hat geschrieben:Als Antennen-Installationsort kommt u.a. ein Garagenflachdach in Frage, welches direkt an mein EFH angrenzt. Die Montage könnte entweder auf einem Sat-Standfuß (Betondecke) mit einer Höhe von 90 o. 100 cm, Ø: 60 mm, Schenkellänge 30-40 cm, feuerverzinkt erfolgen oder auf einer Wandhalterung an der Garagenwand (Massivbau m. Klinker), mit ausreichend? großem Wandabstand (da Spiegelausrichtung ca. 90° zum Ausleger).

1. siehe unter Zusammenstellung Wavefrontier T90 ... gut beschrieben dort !
2. fehlt die komplette Erdung (der "Blitzschutz") der Anlage => Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich + Vormontagen- Aufbau im Schaltschrank incl Potenzialausgleich

nin hat geschrieben:15 Meter Kabelstrecke zwischen LNB’s (vermtl. MTI) und ausgebauter Dachboden (=Ende der Kabelstränge aus der sternförmigen Raumverkabelung des neu errichteten EFH) sind zu überbrücken.
nin hat geschrieben:.... in der unmittelbaren Nähe des Masts, unter einem großen traufseitigen Dachüberstand zu installieren.

Im Zuge der Erdung wird dann hier ein Mast-naher Potentialausgleich notwendig => Umstieg Kabel -> SAT mit 2 Satelliten in Mehrfamilienhaus
Dieser Beitrag erklärt eigentich alles zur kompletten Erdung und auch die Verwendung von UV-beständigen Koaxkabeln für den Außenbereich.

nin hat geschrieben:Da ich für diese Strecke lieber 6 als 16 Kabelstränge verlegen möchte, erwäge ich,
a) entweder den Receiver-gespeisten Multischalter von JULTEC JRM1708T oder
b) ggf. mit kleinem Elektrikereinsatz (Stromzuführung herstellen) den EMP PROFI-LINE MULTISCHALTER MS 17/8 PIU-6

Hier werden 8 Teilnehmer-Ausgänge wohl nicht reichen ... Stichwort: "Twin-Versorgung" und "Sat>IP benötigt Teilnehmerausgänge".
Ich verbaue einen Multischalter auch viel lieber im Innenbereich, am besten noch zentral alles was Telekommunikation ist (Sat/Kabel-TV/Telefon/Netzwerk ..) in einem Technik-Raum ! Warum ? Weil sich das mittlerweile alles tlw. schon sehr "vermischt" (so kann man z.B. Kabel-Telefon/Internet schon in einen Multischalter - wenn dieser, wie z.B. ein Jultec, auch unterstützt, einspeisen und an der Antennendosen hat man dann wieder beides zur Verfügung.
Auch CoaxLAN macht so etwas möglich, dafür sollte das aber alles zentral beieinander auch installiert/montiert sein.
Dort ist dann auch trocken und man kommt für den Anschluss gut ran ....
EMP-Schalter ... nicht umsonst haben die ihre Netzteile als extra Ersatzteil im Angebot, gehen wohl sehr oft kaputt.
Stromverbrauch amortisiert sich auch recht schnell zum Aufpreis von einem receivergespeisten Gerät von Jultec.
Eine Beitrag der gerade parallel läuft erklärt die Kosten die man einsparen kann und auch die "Qualität" => Vorhandene Sat-Anlage durch Unicable erweitern

nin hat geschrieben:Ich habe im Forum gelesen, dass das nicht ganz unproblematisch ist hinsichtlich des Wetterschutzes. Können Sie mir bzgl. der Außenmontage helfen, z.B. ein geeignetes Gehäuse für eine Wandmontage unter der Dachtraufe empfehlen? Auch eine Unterbringung im Traufkasten könnte ich mir vorstellen. Ist so etwas überhaupt sinnvoll? Jeder Tipp wäre willkommen.

Nein ! Es geht (siehe unter Unicable-Router für Mastmontage? ), aber dort wurde nur der Mast-nahe Potentialausgleich so verbaut in einem wasserdichten Kasten. Der passt da rein, kommt dann aber wie bei ihnen der komplette Multischalter + Potentialausgleich rund um diesen dazu dann wird das schon viel zu groß.
Wäre auch alles dann weit weg vom Sat>IP Router der auf keinen Fall im Freien oder in einem feuchten Umfeld montiert werden darf. Da wäre dann eine Koaxversorgung alleine zum Sat>IP Router mit bis zu 4 Koaxkabeln notwendig, wieder ein riesen Kabelaufwand (und, siehe oben, ein Grund mehr alles zentral in einem Technikraum zu machen).
Auch hier erklärt => Wetterfester Multischalter mit Strom über Receiver

nin hat geschrieben:PS: Empfehlungen für den Masten nehme ich übrigens auch gerne entgegen.
PPS: Passivhaus, deshalb habe ich Angst vor Leckagen durch Dachsparrenhalterung auf dem EFH. Dieser Installationsort wäre davon abgesehen ideal, da sogar windgeschützt neben 3. Giebel.

Antennenmast _ Passivhaus ... auch da werden Dachsparrenhalterungen für so etwas empfohlen ! Ich bin IMMER dafür so einen Aufbau auf dem Dach zu machen, da hätte ich auch bei einem Passivhaus keine Angst wenn die Dampfsperre wo die Kabel durchlaufen später wieder gut verschlossen wird - dafür gibt es ja spezielle Klebebänder. Auf dem Garagendach natürlich auch alles möglich, aber auch dort immer auf den DIN-vorgeschriebenen Blitzschutz achten ... da fallen schon ein paar Kabel an, so etwas sollte man immer bereits in der Rohbau-Phase daher beachten/verlegen/vorbereiten.
Vielleicht sind wir nicht günstiger als ein Discounter oder reiner Online-Kartonschieber, aber sicherlich besser !
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Re: Frage zur Installation von Multischaltern

Ungelesener Beitragvon nin » 8. September 2016 00:38

Hallo Herr Uhde,

Danke für Ihre Antwort, die ich wegen einer Reise leider nicht zeitnah lesen konnte.

techno-com hat geschrieben:Hatten wir das nicht gestern auch schon am Telefon ? Da hatte ich eine recht gleiche Anfrage schon tlw..

Sie meinen Sie und ich, das gleiche Problem? Am Telefon? Wow. Ich sage mal, nein. :-) Riefe ich Sie aus dieser Zeitzone jetzt an, einen Grüntee am Morgen genießend, schlafen Sie vermutlich? :-)

techno-com hat geschrieben:4 Satelliten => welche ? Entscheidend für die LNB-Auswahl da oft nur 3 Grad Abstand gewünscht sind (z.B. Hotbird 13 Grad Ost + Eutelsat 16 Grad Ost + Astra 19 Grad Ost).

28.2 O/ 19.2 O/ 13.0 O/ 0.8 W. Sieht für mich nach keinem Problem aus. War eigentlich nicht als Frage gemeint...

techno-com hat geschrieben:6 Teilnehmer => 6 Zimmer ?

Nein. Keine "Zimmer".

techno-com hat geschrieben:Hinweis: ein Sat>IP Router müsste in dem Fall vom Empfang von mehr als einem Satelliten von den Teilnehmer-Ausgängen vom verbauten Multischalter her versorgt werden, das würde NICHT über die Kaskadenausgänge gehen wie in diesem Beitrag bei allen Aufbauten gemacht (das auf diesem Weg gingen nur für einen Satelliten) => Erklärung siehe unter Sat>IP Server an Multischalter? + SAT>IP, Jultec, Digital Devices Octopus Net Rack + Kombination Koaxial und SAt>IP

Danke für die Erläuterung aber Sat>IP ist nur eine ganz grobe Idee auf die ich zukünftig nicht weiter eingehen sollte.

techno-com hat geschrieben:1. siehe unter Zusammenstellung Wavefrontier T90 ... gut beschrieben dort !
2. fehlt die komplette Erdung (der "Blitzschutz") der Anlage => Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich + Vormontagen- Aufbau im Schaltschrank incl Potenzialausgleich

Ich erlaube mir bei dieser Gelegenheit mal die Anmerkung, dass es evtl. sinnvoll ist, technische Standards nicht auf Gesetzesniveau zu erheben. Übrigens: Der Installationsstandort wäre in dieser Alternative nicht durch Blitzschlag gefährdet. Wie dem auch sei, ich werde die Installation bei einem Fachbetrieb beauftragen. Ich gehe davon aus, dass diesem die (allgemein) anerkannten Regeln der Technik vertraut sind und er diese verwirklicht... :-)

techno-com hat geschrieben:Hier werden 8 Teilnehmer-Ausgänge wohl nicht reichen ... Stichwort: "Twin-Versorgung" und "Sat>IP benötigt Teilnehmerausgänge".

Stichwort:Twinversorgung kann ich verstehen... Ich wüsste allerdings nicht, woher die Schlussfolgerung der zu knappen Bemessung...
Ich kann Ihnen wohl nicht folgen.

techno-com hat geschrieben:Ich verbaue einen Multischalter auch viel lieber im Innenbereich, am besten noch zentral alles was Telekommunikation ist (Sat/Kabel-TV/Telefon/Netzwerk ..) in einem Technik-Raum ! Warum ? Weil sich das mittlerweile alles tlw. schon sehr "vermischt" (so kann man z.B. Kabel-Telefon/Internet schon in einen Multischalter - wenn dieser, wie z.B. ein Jultec, auch unterstützt, einspeisen und an der Antennendosen hat man dann wieder beides zur Verfügung.
Auch CoaxLAN macht so etwas möglich, dafür sollte das aber alles zentral beieinander auch installiert/montiert sein.
Dort ist dann auch trocken und man kommt für den Anschluss gut ran ....
EMP-Schalter ... nicht umsonst haben die ihre Netzteile als extra Ersatzteil im Angebot, gehen wohl sehr oft kaputt.
Stromverbrauch amortisiert sich auch recht schnell zum Aufpreis von einem receivergespeisten Gerät von Jultec.
Eine Beitrag der gerade parallel läuft erklärt die Kosten die man einsparen kann und auch die "Qualität" => Vorhandene Sat-Anlage durch Unicable erweitern

Danke für die vielen Informationen. Ich denke ich hätte weniger Informationen geben sollen, um den Fokus mehr auf meine Fragen zu lenken, die mehr oder weniger unbeantwortet sind. Stromversorgung - vermutlich oft interessant - nicht mein Problem. Mir ist der Stromverbrauch absolut egal, da ich Strom produziere nicht abnehme!

techno-com hat geschrieben:Nein ! Es geht (siehe unter Unicable-Router für Mastmontage? ), aber dort wurde nur der Mast-nahe Potentialausgleich so verbaut in einem wasserdichten Kasten. Der passt da rein, kommt dann aber wie bei ihnen der komplette Multischalter + Potentialausgleich rund um diesen dazu dann wird das schon viel zu groß.
Wäre auch alles dann weit weg vom Sat>IP Router der auf keinen Fall im Freien oder in einem feuchten Umfeld montiert werden darf. Da wäre dann eine Koaxversorgung alleine zum Sat>IP Router mit bis zu 4 Koaxkabeln notwendig, wieder ein riesen Kabelaufwand (und, siehe oben, ein Grund mehr alles zentral in einem Technikraum zu machen).

Pardon. Ich kann den verlinkten Beiträgen irgendwie keine konkreten Informationen bzgl. solcher Produkte entnehmen. Können Sie mir evtl. konkreter helfen?
Ich lese nur daraus, dass es Optionen gibt. Sie bieten sie an oder nicht an? Ich sollte wohl vielleicht deutlicher erwähnen, dass ich kein Bastler bin und das nicht selbst machen möchte. Ich möchte nur gerne eine grobe Vorstellung haben, wie ich Angebote bewerten darf. Falls es also möglich sein sollte, dass ein Multischalter draußen, auch nahe am Mast installiert werden kann, würde ich in die Richtung verhandeln wollen. Wenn das keine gute Idee ist, ist es mir aber auch recht! Ich möchte Geld sparen aber keine Fachleute belehren, die ihr Handwerk verstehen.

MfG
nin
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Re: Frage zur Installation von Multischaltern

Ungelesener Beitragvon techno-com » 8. September 2016 10:13

nin hat geschrieben:Hallo Herr Uhde,

Hallo zurück aus Fernost :freunde

nin hat geschrieben:Sie meinen Sie und ich, das gleiche Problem? Am Telefon? Wow. Ich sage mal, nein. :-) Riefe ich Sie aus dieser Zeitzone jetzt an, einen Grüntee am Morgen genießend, schlafen Sie vermutlich? :-)

Da war eine Anfrage per Telefon die ganz ähnlich war, dachte das wäre hier dann die Anfrage im Forum ... aber egal :1137
Übrigens.... ich bin meist ab 4 Uhr wach, oft die einzige Zeit in welcher ich störungsfrei auch mal was abarbeiten kann das volle Konzentration benötigt. Aber dann kommt da irgendwann der "Kleine" (7) morgens runter und das muss natürlich dann unterbrochen werden. Im Laden noch viel schlimmer mit der Laufkundschaft, Telefon und natürlich vielen anderen Sachen die da so gemacht werden müssen (jetzt werde ich hier beim Schreiben auch sicherlich zig-mal unterbrochen und muss den Faden immer wieder neu von vorne aufrollen).

nin hat geschrieben:Stichwort:Twinversorgung kann ich verstehen... Ich wüsste allerdings nicht, woher die Schlussfolgerung der zu knappen Bemessung...
Ich kann Ihnen wohl nicht folgen.

Multischalter 17/8 hat 8 Ausgänge, davon werden sie 6 mit den Antennendosen im Haus belegen (1x Twin-Versorgung über 4-Loch Stichdose/Antennendose + 4x Single-Versorgung über 3-Loch Stichdose bzw. in jeder anderen Variante...). D.h. es bleiben 2 Ausgänge frei die sie dann für ihr Vorhaben "Sat>IP" nutzen könnten, und da sind 2 oft schon zu wenig um einen Sat>IP Router voll zu versorgen da diese 4 Eingänge normal haben und somit auch 4 Versorgungskabel vom Multischalter her haben müssen. Das meinte ich mit "zu wenig"/"knapp bemessen".

nin hat geschrieben:Danke für die vielen Informationen. Ich denke ich hätte weniger Informationen geben sollen, um den Fokus mehr auf meine Fragen zu lenken, die mehr oder weniger unbeantwortet sind. Stromversorgung - vermutlich oft interessant - nicht mein Problem. Mir ist der Stromverbrauch absolut egal, da ich Strom produziere nicht abnehme!

Mein verlinkter Beitrag erklärt nicht nur den Stromverbrauch in Erklärung, viel mehr auch das Thema "Qualität" (und ist auch ausschlaggebend für ihren Wunsch der Außenmontage vom Multischalter da ein Schalter mit Netzteil dort absolut fehl am Platz wäre, da wären ja riesen, offene Schlitze für die Netzteil-Kühlung dann vorhanden.
techno-com hat geschrieben:Stromverbrauch amortisiert sich auch recht schnell zum Aufpreis von einem receivergespeisten Gerät von Jultec.
Eine Beitrag der gerade parallel läuft erklärt die Kosten die man einsparen kann und auch die "Qualität" => Vorhandene Sat-Anlage durch Unicable erweitern


nin hat geschrieben:Pardon. Ich kann den verlinkten Beiträgen irgendwie keine konkreten Informationen bzgl. solcher Produkte entnehmen. Können Sie mir evtl. konkreter helfen?
Ich lese nur daraus, dass es Optionen gibt. Sie bieten sie an oder nicht an? Ich sollte wohl vielleicht deutlicher erwähnen, dass ich kein Bastler bin und das nicht selbst machen möchte. Ich möchte nur gerne eine grobe Vorstellung haben, wie ich Angebote bewerten darf. Falls es also möglich sein sollte, dass ein Multischalter draußen, auch nahe am Mast installiert werden kann, würde ich in die Richtung verhandeln wollen. Wenn das keine gute Idee ist, ist es mir aber auch recht! Ich möchte Geld sparen aber keine Fachleute belehren, die ihr Handwerk verstehen.

Da hatte ich nachträglich noch einen Satz darunter erweitert, bliebt der ggf. im Browser irgendwo hängen ? Hier noch einmal das was ich alles geschrieben hatte und das was ggf. noch besser was dazu erklärt (auch die Sache mit den "Lüftungsschlitzen" bei einem Schalter mit Netzteil) rot markiert.
techno-com hat geschrieben:Nein ! Es geht (siehe unter Unicable-Router für Mastmontage? ), aber dort wurde nur der Mast-nahe Potentialausgleich so verbaut in einem wasserdichten Kasten. Der passt da rein, kommt dann aber wie bei ihnen der komplette Multischalter + Potentialausgleich rund um diesen dazu dann wird das schon viel zu groß.
Wäre auch alles dann weit weg vom Sat>IP Router der auf keinen Fall im Freien oder in einem feuchten Umfeld montiert werden darf. Da wäre dann eine Koaxversorgung alleine zum Sat>IP Router mit bis zu 4 Koaxkabeln notwendig, wieder ein riesen Kabelaufwand (und, siehe oben, ein Grund mehr alles zentral in einem Technikraum zu machen).
Auch hier erklärt => Wetterfester Multischalter mit Strom über Receiver


nin hat geschrieben:Ich erlaube mir bei dieser Gelegenheit mal die Anmerkung, dass es evtl. sinnvoll ist, technische Standards nicht auf Gesetzesniveau zu erheben. Übrigens: Der Installationsstandort wäre in dieser Alternative nicht durch Blitzschlag gefährdet. Wie dem auch sei, ich werde die Installation bei einem Fachbetrieb beauftragen. Ich gehe davon aus, dass diesem die (allgemein) anerkannten Regeln der Technik vertraut sind und er diese verwirklicht... :-)

Die Erdung einer Satanlage ist eine DIN- und VDE-Norm => Blitzschutz bei SAT-Anlagen (DIN EN 60728-11 / VDE 0855-1)
https://www.elektrofachkraft.de/vde-vor ... im-betrieb
https://www.vde.com/de/Ausschuesse/Blit ... rdung.aspx
Zunächst ist festzustellen, dass die Anwendung der Normen von Gesetzes wegen nicht immer verpflichtend ist. Bei den hier betrachteten Fragestellungen geht es um die Sicherheit der Anlagen und um den Schutz der Personen und Gebäude. Sollte es zu einem Schaden kommen z.B. nach einem Blitzeinschlag in eine Antenne, so wird bei Personenschaden die Staatsanwaltschaft, bei Sachschaden die Sachversicherung genau untersuchen, ob die einschlägigen Sicherheitsmaßnahmen vorhanden und in Betrieb waren. Wurden bei der Errichtung der Anlage die VDE-Normen eingehalten, wird unterstellt, dass alles technisch Machbare umgesetzt wurde, und der Eigentümer, Errichter und Betreiber werden nicht weiter belangt. Wurden hingegen die Normen nicht oder nur unvollständig berücksichtigt, wird der Errichter, ggf. der Eigentümer oder Betreiber, zur Haftung herangezogen. Kurz: Es liegt im eigenen Interesse, die Vorgaben der VDE-Normen zu berücksichtigen.

http://www.maschinenrichtlinie-2006-42- ... ten-werden
Fazit: Das Einhalten von Normen ist – in den meisten Fällen – freiwillig. Ihr Einhalten bietet jedoch ein deutlich erhöhtes Maß an Rechtssicherheit. Wer bewusst auf das Anwenden von Normvorgaben verzichtet, muss auf kritische Fragen gefasst sein, wie er auf eigene Art und Weise gesetzliche Vorgaben, etwa zur Sicherheit seiner Maschine, eingehalten hat bzw. einhalten wollte.
Vielleicht sind wir nicht günstiger als ein Discounter oder reiner Online-Kartonschieber, aber sicherlich besser !
Normkonforme Beratung und Bau sind bei uns selbstverständlich.
Sat-Shop Heilbronn Kunden können sich auch nach dem Kauf auf unseren besten Service verlassen
Hier im Forum wird kein After-Sales-Support für Fremdkäufe geleistet !! Wenden Sie sich dazu an ihren Verkäufer ......

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https://www.satshop-heilbronn.de (SSL) / SAT-Onlineforum https://www.satanlagenforum.de (SSL)
Tel ------ (Fragen gehören ins Forum ! Den nur hier können sie richtig bearbeitet werden, auch was hier noch nicht von A-Z genau schon erklärt/behandelt ist )

Wichtiger Hinweis:Zuständigkeiten verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) und Blitzschutzfachkräfte
Informieren Sie sich dort über Folgen und Auswirkungen von Eigenleistung und lassen Sie selbst durchgeführte Installationen von entsprechender Stelle prüfen und abnehmen.
Wir erteilen hier keine Rechtsberatung, unsere Hinweise sind nach bestem Wissen und bedürfen einer entsprechenden juristischen/technischen weiteren Beratung.

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Re: Frage zur Installation von Multischaltern

Ungelesener Beitragvon Dipol » 8. September 2016 13:03

nin hat geschrieben: Ich habe im Forum gelesen, dass das nicht ganz unproblematisch ist hinsichtlich des Wetterschutzes. Können Sie mir bzgl. der Außenmontage helfen, z.B. ein geeignetes Gehäuse für eine Wandmontage unter der Dachtraufe empfehlen? Auch eine Unterbringung im Traufkasten könnte ich mir vorstellen.

Eine Reihe von Punkten hat eine starke Ähnlichkeit mit einer Anfrage in einem anderen Forum, deren normwidrig ohne Erdung und auch ohne PA knapp unter dem Dachüberstand montierte Antenne bereits kommentiert wurde.

Trotzdem für Mitleser komprimierte Standardhinweise:

  • Antennen oder Leitungen, deren Abstand < 2 m unterhalb der Dachtraufe beträgt, befinden sich außerhalb der als sicher definierten Fassadenzone und müssen mit min. 16 mm² Cu, 25 mm² Alu oder 50 mm² St/tZn blitzstromtragfähig mit dem Schutzpotenzialausgleich des Gebäudes verbunden und geerdet sein.
  • Die Schutzzone kann ihre Funktion nur erfüllen, wenn die Antennenanlage auch zu einschlaggefährdeten metallischen Hausteilen (z. B. Regenfallrohren oder Blechverwahrungen) genug isolierende äquivalente Trennungsabstände einhält und damit überspringende Blitzstromeinkopplungen auszuschließen sind.
  • Auch bei unstrittig nicht erdungspflichtiger Antennenmontage ist für eine Anlage dieser Größerordnung ein normkonformer PA der Kabelschirme und Komponenten mit min. 4 mm² Cu auszuführen, der auch bei Ausbau von Komponenten (DiSEqC- und Multischalter) an allen Leitungen erhalten bleiben muss.
  • Erdung und PA sind Bestandteil der Elektroanlage und für Installationen gilt NAV § 13.
  • Bedauerlich aber Fakt: Nur noch wenige konzessionierte Elektrofachkräfte können auch vertragstreu ein VDE-Auswahlabo vorweisen.
  • Eine EFK des geringsten Misstrauens mit Antennenmessgerät und Kompetenz der primär maßgeblichen DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1 zu finden, die nicht nur das macht was sie schon immer gemacht hat, ist somit weitgehend Glücksache.
Ein Laie, der seine Antenne nach DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1) 100%tig normkonform ausführt, begeht m. E. einen geringeren Verstoß als Elektrofachkräfte, welche Antennen nicht oder nicht normkonform schützen. Bei dem Fragenbedarf müssen verantwortungsvolle Berater von Do-it-yourself abraten.

Bei allen Deutungen ob und wann die Anerkannten Regeln der Technik (= Norm-Minimum) oder mehr (auch das gibt es, nennt sich Stand der Technik) gefordert ist, sollte man sich vor Beginn von fachfremden Eigenleistungen den § 319 StGB Baugefährdung durchlesen.

Die Sorge vor Dachsparrenhaltern ist völlig unbegründet, die wurden ja gerade für EnEV-Häuser als Mastersatz erdacht. Für die Kabel gibt es luftdichte Einführungsmanschetten, alternativ kann man die auch mit Band winddicht abkleben.

nin
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Re: Frage zur Installation von Multischaltern

Ungelesener Beitragvon nin » 13. September 2016 19:59

Hallo Herr Uhde,

bitte sehen Sie mir nach, dass es mit einer Antwort wieder so lange gedauert hat. Danke für Ihre ausführlichen Informationen.

techno-com hat geschrieben:Multischalter 17/8 hat 8 Ausgänge, davon werden sie 6 mit den Antennendosen im Haus belegen (1x Twin-Versorgung über 4-Loch Stichdose/Antennendose + 4x Single-Versorgung über 3-Loch Stichdose bzw. in jeder anderen Variante...). D.h. es bleiben 2 Ausgänge frei die sie dann für ihr Vorhaben "Sat>IP" nutzen könnten, und da sind 2 oft schon zu wenig um einen Sat>IP Router voll zu versorgen da diese 4 Eingänge normal haben und somit auch 4 Versorgungskabel vom Multischalter her haben müssen. Das meinte ich mit "zu wenig"/"knapp bemessen".

Jetzt verstehe ich. Danke. Damit ist Sat>IP definitiv kein unmittelbares Vorhaben, wie bereits angedeutet. Ich habe hier wohl ein fast überdimensioniertes IT-Netzwerk (allein 300 Meter CAT7 Kabel) erstklassigen Routern und damit gute Alternativen. Ich muss nur mal die Zeit finden, mich in http://wiki.mikrotik.com/wiki/Manual:Routing/Multicast einzulesen...


Danke für diesen Link. Diesen Beitrag hatte ich bisher leider nicht gefunden. Für mich scheint es jetzt klar, dass sich der Aufwand lohnt, die Verkabelung ab LNB ins Haus zu führen und dort Multischalter zu installieren.

nin hat geschrieben:Ich erlaube mir bei dieser Gelegenheit mal die Anmerkung, dass es evtl. sinnvoll ist, technische Standards nicht auf Gesetzesniveau zu erheben. Übrigens: Der Installationsstandort wäre in dieser Alternative nicht durch Blitzschlag gefährdet. Wie dem auch sei, ich werde die Installation bei einem Fachbetrieb beauftragen. Ich gehe davon aus, dass diesem die (allgemein) anerkannten Regeln der Technik vertraut sind und er diese verwirklicht... :-)

techno-com hat geschrieben:Die Erdung einer Satanlage ist eine DIN- und VDE-Norm => Blitzschutz bei SAT-Anlagen (DIN EN 60728-11 / VDE 0855-1)
https://www.elektrofachkraft.de/vde-vor ... im-betrieb
https://www.vde.com/de/Ausschuesse/Blit ... rdung.aspx
Zunächst ist festzustellen, dass die Anwendung der Normen von Gesetzes wegen nicht immer verpflichtend ist. Bei den hier betrachteten Fragestellungen geht es um die Sicherheit der Anlagen und um den Schutz der Personen und Gebäude. Sollte es zu einem Schaden kommen z.B. nach einem Blitzeinschlag in eine Antenne, so wird bei Personenschaden die Staatsanwaltschaft, bei Sachschaden die Sachversicherung genau untersuchen, ob die einschlägigen Sicherheitsmaßnahmen vorhanden und in Betrieb waren. Wurden bei der Errichtung der Anlage die VDE-Normen eingehalten, wird unterstellt, dass alles technisch Machbare umgesetzt wurde, und der Eigentümer, Errichter und Betreiber werden nicht weiter belangt. Wurden hingegen die Normen nicht oder nur unvollständig berücksichtigt, wird der Errichter, ggf. der Eigentümer oder Betreiber, zur Haftung herangezogen. Kurz: Es liegt im eigenen Interesse, die Vorgaben der VDE-Normen zu berücksichtigen.

http://www.maschinenrichtlinie-2006-42-eg.de/m%C3%BCssen-normen-eingehalten-werden
Fazit: Das Einhalten von Normen ist – in den meisten Fällen – freiwillig. Ihr Einhalten bietet jedoch ein deutlich erhöhtes Maß an Rechtssicherheit. Wer bewusst auf das Anwenden von Normvorgaben verzichtet, muss auf kritische Fragen gefasst sein, wie er auf eigene Art und Weise gesetzliche Vorgaben, etwa zur Sicherheit seiner Maschine, eingehalten hat bzw. einhalten wollte.

Pardon aber eine Satellitenanlage ist keine Maschine iSd 9. ProdSV, weder im engeren Sinne der RL (Art 1 (1) a)) noch im weiteren Sinne der RL (Art 1 (1) a) - g)).

Für den Leser hier wird sich doch bestimmt die Frage stellen, wer denn Adressat der genannten Norm-Anforderungen ist. Bei der Maschinenrichtlinie (um bei Ihrer Analogie zu bleiben) ist es der Hersteller, also keinesfalls der Käufer, wenn er -wie bereits gesagt- kein Eigenhersteller ist. Gleiches gilt im Prinzip ja auch, wenn ich erkenne, dass es mit Inverkehrbringensrecht nicht viel zu tun hat, sondern bloß um Normen zur Antennenerrichtung. Bei der Installation von Sat-Anlagen und der Problematik des Blitzschutzes geht es ja nich um die CE der gelieferten Komponenten, sondern wohl um die Antennenerrichtung, also im Prinzip um das Trio von Eigentümer, Errichter und Betreiber. Die Haupt-Verantwortung trifft hier wohl den Errichter. Eine Prüfung evtl. Versicherungsbedingungen, Stichwort: Gebäudeversicherung und Blitzschutz, ist selbstverstdl. trotzdem sinnvoll.

Ich habe übrigens gerade mit meinem Architekten (deutschlandweit renommiert) telefoniert, der mein Haus geplant hat, und er meinte, sein eigenes EFH habe keinen Blitzschutz und auch die Sat-Anlage (von Selbstverständlichkeiten wie Erdung einmal abgesehen) nicht. Er geht davon aus, dass bei dem Installationsstandort, den ich plane (weit unter Traufhöhe und direkt neben einem hohen Baum), seitens des Installateurs wohl kein großer Aufwand in Sachen Blitzschutz erforderlich ist. Sollte das ein Richter mal anders sehen, tja, dann will ich mich mit der Sache gerne mal persönlich befassen. :-)

LG, nin
Zuletzt geändert von nin am 13. September 2016 20:45, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Frage zur Installation von Multischaltern

Ungelesener Beitragvon nin » 13. September 2016 20:33

Dipol hat geschrieben:
nin hat geschrieben: Ich habe im Forum gelesen, dass das nicht ganz unproblematisch ist hinsichtlich des Wetterschutzes. Können Sie mir bzgl. der Außenmontage helfen, z.B. ein geeignetes Gehäuse für eine Wandmontage unter der Dachtraufe empfehlen? Auch eine Unterbringung im Traufkasten könnte ich mir vorstellen.

Eine Reihe von Punkten hat eine starke Ähnlichkeit mit einer Anfrage in einem anderen Forum, deren normwidrig ohne Erdung und auch ohne PA knapp unter dem Dachüberstand montierte Antenne bereits kommentiert wurde.

Interessant. :1122

Dipol hat geschrieben:Die Sorge vor Dachsparrenhaltern ist völlig unbegründet, die wurden ja gerade für EnEV-Häuser als Mastersatz erdacht. Für die Kabel gibt es luftdichte Einführungsmanschetten, alternativ kann man die auch mit Band winddicht abkleben.

Danke. ich versuche mich damit nochmals näher zu befassen, obwohl ich vom aktuell geplanten Installtionsort wegen anderer Vorteile wohl nicht mehr abweichen werde. Ob EnEV-Haus, Effizienzhaus, Passivhaus (das hat schon ein paar Unterschiede) ... bei meinem EFH ist wohl jedenfalls der entsprechende Aufwand durch die Dachmontage etwas höher als bei meiner Alternative auf dem Garagendach mit Durchführung ins Haus andernorts d.h. ich fürchte deshalb auch etwas mehr Risiko für Fehler.

MfG, nin


 


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