Komponenten für Unicable ohne Anschlussdosen

Fragen zu Unicable EN50494-/JESS EN50607-Einkabel LNB´s (z.B. Inverto/Dur-Line/Kathrein/GT-Sat) oder zum Technisat DisiCon System.
Akt. können mit Unicable-LNBs max. 1 Satelliten + max. 5-7 Tuner versorgt werden. Für größere Anlagen muss daher auf Unicable-/JESS-Multischalter zurückgegriffen werden, diese werden hier im Forum in einer extra Rubrik "Fragen zu digitalen SAT- Einkabelsytstemen" weiter oben besprochen.
JESS-LNBs (dhello / dCSS) können mittlerweile bis 32 Tuner versorgen.
kupferdings
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Komponenten für Unicable ohne Anschlussdosen

Ungelesener Beitragvon kupferdings » 1. März 2018 14:00

Hallo!

Direkt vorweg: Ich finde es super, dass ein Shop ein solches Forum betriebt und betreut!

Ich bin momentan auf der Suche nach einigen Komponenten für ein Unicable System, welches in einem neuen EFH zum Einsatz kommen soll. Die 80cm Sat-Schüssel mit 16mm² zur HES und 4mm² für die Potentialausgleichsschiene der Satkabel wurden vom Elektriker montiert, angeschlossen und ausgerichtet. Als LNB kommt ein UK 124 zum Einsatz.

Etwas anders als in der klassischen Installation sind jedoch keine Satkabel in einzelne Räume verlegt. Stattdessen ist nur ein einziges Kabel von der Sat-Schüssel zum Hausanschlussraum geplant. Dort befindet sich ein Netzwerk- / Serverschrank in dem ein TVServer werkelt, der die Streams dann über (W)Lan den festinstallierten Clients wie Fernseher im Wohnzimmer oder mobilen Clients wie Tablets zur Verfügung stellt. In dem TVServer befindet sich eine Karte von Digital Devices mit zwei Tunern, wobei das sukzessive noch ausgebaut werden soll. Das System von Digital Devices ermöglicht ja bis zu 8 Tuner.

Das ganze System funktioniert auch testweise schon, wenn ich das Kabel vom LNB einfach direkt mit einem Tuner-Eingang verbinde. Das Kabel vom LNB zum Hausanschlussraum ist ca. 15m lang. Laut Anzeige am TVServer ist der Pegel zu hoch, was bei 15m Kabel, einer 80cm Sat-Schüssel und einer direkten Verbindung aber auch nicht verwunderlich ist.

Ich bin mir jetzt nach durchstöbern des Forums nicht ganz sicher, was ich noch alles genau benötige, daher frage ich zur Sicherheit nach.
Folgende Dinge habe ich herausgesucht:

Viele Grüße,
Zuletzt geändert von techno-com am 1. März 2018 14:04, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Edit by techno-com: Beitrag verschoben in passende Rubrik (von "Montagematerial/-arten" in "Fragen zu Einkabel-LNBs")



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Re: Komponenten für Unicable ohne Anschlussdosen

Ungelesener Beitragvon techno-com » 1. März 2018 14:11

Hallo...

habe ihre Anfrage von "Montagematerial/ -arten" verschoben in die passende Rubrik für ihre Fragen zu einem Einkabel-LNB-Aufbau.

Ihre gewählte Rubrik erklärt warum sie dazu nichts gefunden haben beim Lesen.

Hier werden sie viele Beiträge finden die ihnen genau erklären was sie für Material benötigen (übrigens auch Antennendosen! Die sehen nicht nur gut aus, sondern haben auch einen technischen Hintergrund) und was an ihrem Aufbau-Versuch mit diesem dCSS-Einkabel-LNB wohl sehr problematisch sein wird (dazu passend und mit genauer Erklärung bei Anlagen die nicht laufen wie sie sollen z.B. Fusion Kabel & Sat zu Unicable (2-FMH) + Austausch Twin bzw Quad-LNB ), vor allem ohne den Power-Inserter und genau passende Verteiler (die nicht diodenentkoppelt sein sollten, also genau die anderen als die von ihnen gewählten) und auch dazu dann passende Antennendosen.
Und solche Probleme kommen dann auch mal später, warum wird erklärt unter Inverto 32UL40 mehr oder weniger plötzliche Probleme ... die Receiver machen diese benötigte Stromaufnahme ggf. nicht lange mit, die Netzteile werden da ggf. sehr überlastet. Das ist alles mit "ggf." etc., aber es gibt eben nicht viele Langzeit-Tests.


Alles zur Erdung/dem PA finden sie erklärt unter Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich + Vormontagen- Aufbau im Schaltschrank incl Potenzialausgleich
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Re: Komponenten für Unicable ohne Anschlussdosen

Ungelesener Beitragvon kupferdings » 2. März 2018 14:40

Hallo techno-com!

Besten Dank für das Verschieben, ich hatte diese Rubrik tatsächlich nicht auf dem Schirm. Nach dem Studium der von Ihnen verlinkten und noch vieler weiterer Threads raucht mir zugegebenermaßen etwas der Kopf, da ich es teilweise recht schwierig finde aus den vielen Beiträgen die richtigen Informationen für meinen Anwendungsfall "herauszufiltern".

Was mir für mein abschließendes Verständnis noch fehlt ist eine technische Beschreibung des Innenlebens einer Enddose, aus der genau hervorgeht, was sie in meinem Fall so wertvoll für die Installation macht.
Ich habe gelernt, dass mit den Durchgangs- und Enddosen die einzelnen Stränge terminiert werden und über die Auskoppeldämpfung das Netz so aufgebaut wird, dass an allen Dosen in etwa der gleiche Pegel anliegt.
Die Terminierung der Dose ist wichtig, falls kein Endgerät angeschlossen ist, da der Strang sonst "offen" wäre, was zu Problemen führt. Hat die Terminierung der Dose auch noch einen Effekt, wenn ein Endgerät angeschlossen ist, insbesondere wenn es wie in meinem Fall nur einen Strang gibt und ein ortsfester TVServer verwendet wird?
Vielleicht habe ich den richtigen Beitrag dazu noch nicht gefunden oder (mea culpa) im Eifer des Gefechts etwas überlesen, von daher würde ich mich über einen Link auf den richtigen Beitrag sehr freuen.

Weiter habe ich nun verstanden, dass bei Unicable eine Verteilung auf mehrere Stränge vor Durchgangs- oder Enddosen immer mit einem Verteiler OHNE Diodenentkopplung erfolgt. Kommt nach einer Dose ein TwinReceiver oder z.B. ein Fernseher und ein Recorder zum Einsatz, ist ein Verteiler MIT Diodenentkopplung erforderlich. Gut ersichtlich war das für mich aus dem Thread Unicable-Anlage Dur-Line UK 124 Aufbau verbessern und dort speziell aus dem Beitrag unter Unicable-Anlage Dur-Line UK 124 Aufbau verbessern

Mit den gewonnenen Informationen sieht meine Planung aktuell so aus:

Die im Server verwendeten Cine S2 Tuner von Digital Devices sind für 500mA Dauerstrom an das LNB ausgelegt (Puls bis 1A). Das UK 124 ist mit max. 300mA spezifiziert, da ist also selbst bei großzügiger Auslegung des LNB Herstellers noch viel Luft. Zur Sicherheit läuft aber noch eine Anfrage an Digital Devices. Jenachdem wie die Antwort ausfällt, käme dann noch ein Power Inserter dazu.

Ich hoffe, dass ich die zahlreichen Informationen hier im Forum richtig verstanden habe und meine Planung richtig ist :)

Viele Grüße

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Re: Komponenten für Unicable ohne Anschlussdosen

Ungelesener Beitragvon techno-com » 2. März 2018 15:11

kupferdings hat geschrieben:Hallo techno-com!

Hallo zurück :freunde

kupferdings hat geschrieben:Hat die Terminierung der Dose auch noch einen Effekt, wenn ein Endgerät angeschlossen ist, insbesondere wenn es wie in meinem Fall nur einen Strang gibt und ein ortsfester TVServer verwendet wird?

Eine Dose hat nichts mit dem Gerät dahinter zu tun, dafür hat sie nur den Effekt das sie da rein muss für Entkopplung + Pegelanpassungen (Signalstärke).

kupferdings hat geschrieben:Vielleicht habe ich den richtigen Beitrag dazu noch nicht gefunden oder (mea culpa) im Eifer des Gefechts etwas überlesen, von daher würde ich mich über einen Link auf den richtigen Beitrag sehr freuen.

Jeder der verlinkten Beiträge und alle anderen zu Einkabel-Anlagen-Aufbauten zeigen Kabel-Pläne auf die auch mit den Dosen die da rein müssen genau erklärt sind :1122

kupferdings hat geschrieben:Weiter habe ich nun verstanden, dass bei Unicable eine Verteilung auf mehrere Stränge vor Durchgangs- oder Enddosen immer mit einem Verteiler OHNE Diodenentkopplung erfolgt. Kommt nach einer Dose ein TwinReceiver oder z.B. ein Fernseher und ein Recorder zum Einsatz, ist ein Verteiler MIT Diodenentkopplung erforderlich.

Bei einem richtigen Aufbau genau richtig, nur geht der Aufbau und die Planung schon weit vor den Verteilern und Antennendosen los. Den nur was vorne richtig rein kommt kann hinten dann auch richtig genutzt werden.

kupferdings hat geschrieben:Mit den gewonnenen Informationen sieht meine Planung aktuell so aus:
    .....
  • 15m Kabel vom Dachboden in den Hausanschlussraum, dann dort eine Jultec JAD307TRS in unmittelbarer Nähe des Servers.
  • An die Dose angeschlossen den Verteiler F- Verteiler 8-fach SAT- tauglich, da es ja hinter und nicht vor einer Dose ist (von Kathrein habe ich im Shop keinen 8-fach Verteiler gefunden).
  • Vom Verteiler dann an die ggf. 8 Tuner des Servers, Kabellänge je ca. 0,5m.
    ....

Was brauchen sie da einen 8-fach Verteiler ? Ein Verteiler hinter einer Antennendose müsste, wie sie selbst oben geschrieben hatten, dann eh diodenentkoppelt sein ... da brauchen sie also keinen Kathrein-Verteiler dann ohne Dioden ?
Ein 2-fach Verteiler vor der aktuellen Cine-Karte reicht da aus, und selbst eine Digital Devices Octopus NET V2 S2 Max - SAT>IP Netzwerktuner (8x DVB-S2 Tuner + Twin-CI Unterstützung) bzw. eine Digital Devices Octopus NET MC-S Multicast SAT>IP Streaming Server (4x DVB-S2 Tuner + Twin CI Unterstützung) hätte keine 8 Anschlüsse (die haben nur 4) wo man diese ihre 8 Kabel anbringen könnte. Bei Unicable EN50494 bzw. JESS EN50607 reicht im Gegenteil sogar ein Kabel aus. Siehe Anleitung für diese Karten (Bildausschnitt folgend).
Digital-Devices_NetV2_MaxS8_Unicable-Anschluss.JPG
Digital-Devices_NetV2_MaxS8_Unicable-Anschluss


kupferdings hat geschrieben:Die im Server verwendeten Cine S2 Tuner von Digital Devices sind für 500mA Dauerstrom an das LNB ausgelegt (Puls bis 1A). Das UK 124 ist mit max. 300mA spezifiziert, da ist also selbst bei großzügiger Auslegung des LNB Herstellers noch viel Luft. Zur Sicherheit läuft aber noch eine Anfrage an Digital Devices. Jenachdem wie die Antwort ausfällt, käme dann noch ein Power Inserter dazu.

Egal was die ausgibt, so ein System vor allem in gehobener Ausbau-Stufe mit vielen Verteilern, langen Kabelwegen und noch dazu ggf. Stahl-Kupfer (CCS) Kabel ist nichts für das was sie planen. Das ist günstig, sicher ..... aber ist das alles was wichtig ist und nicht viel wichtiger das alles auch richtig funktioniert. Ich habe ihnen viele Beiträge verlinkt die doch alles genau aufzeigen und erklären was in der Praxis da draußen alles für Probleme damit auftreten und auch viel wie das richtig gemacht werden kann wenn man 100% seinen Spaß haben möchte (= funktionnierende Anlage).
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Re: Komponenten für Unicable ohne Anschlussdosen

Ungelesener Beitragvon kupferdings » 3. März 2018 00:42

Hallo techno-com,

Ihre Antwortgeschwindigkeit ist phänomenal :1156

Ich habe die Befürchtung, dass wir möglicherweise etwas aneinander vorbei schreiben oder ich vielleicht auch einfach Ihre Hinweise nicht verstehe :1112

techno-com hat geschrieben:Eine Dose hat nichts mit dem Gerät dahinter zu tun, dafür hat sie nur den Effekt das sie da rein muss für Entkopplung + Pegelanpassungen (Signalstärke).
.....
Jeder der verlinkten Beiträge und alle anderen zu Einkabel-Anlagen-Aufbauten zeigen Kabel-Pläne auf die auch mit den Dosen die da rein müssen genau erklärt sind

Anhand zahlreicher Beiträge habe ich verstanden, wie man Durchgangs- und Enddosen verwendet und wie man Stränge bestmöglich so aufbaut oder aufteilt, dass an allen Dosen ein möglichst gleicher Pegel anliegt. Das Stichwort, bei dem ich wohl noch ein Fragezeichen habe, ist "Entkopplung". Wenn ich mehrere Stränge oder auch nur einen Strang aber unterschiedliche Endgeräte in unterschiedlichen Räumen habe, erscheint mir eine Entkopplung voneinander auch sinnvoll. Die ganzen Beispiele in den verlinkten Beiträgen sind immer mehr oder weniger "klassische" Hausinstallationen, die ich so bei mir niemals haben werde. Außer dem einen Strang / Kabel zum Hausanschlussraum wird es nichts anderes geben.

Meine Frage war daher eher technisch-neugieriger Natur, weil ich verstehen wollte, was da von wem entkoppelt werden muss. Ich habe ja verstanden, dass sie dringend den Einsatz einer Enddose empfehlen und habe sie ja auch eingeplant, ich wollte zu diesem Thema nur den technischen Hintergrund bei einem einzelnen Strang direkt vom LNB verstehen, weil ich mir mit meinem Wissensstand noch nicht erklären kann, was die Dose besser macht als z.B. ein solches Teil: Dämpfungsglied Dur-Line DR-20 G für BK- oder Satanlagen (regelbar 20db). Aus dem Wissen der verlinkten Beiträge scheint mir das sogar besser geeignet zu sein, weil ich die Dämpfung genau auf das richtige Maß einstellen kann und eben gar keine Stamm- / Stichleitungen voneinander entkoppelt werden müssen. Wenn es jetzt aber keinen genauen technischen Hintergrund gibt sondern das ein starker Erfahrungswert von Ihnen ist, kann ich damit auch gut leben. :1147

kupferdings hat geschrieben:Weiter habe ich nun verstanden, dass bei Unicable eine Verteilung auf mehrere Stränge vor Durchgangs- oder Enddosen immer mit einem Verteiler OHNE Diodenentkopplung erfolgt. Kommt nach einer Dose ein TwinReceiver oder z.B. ein Fernseher und ein Recorder zum Einsatz, ist ein Verteiler MIT Diodenentkopplung erforderlich.
techno-com hat geschrieben:Bei einem richtigen Aufbau genau richtig, nur geht der Aufbau und die Planung schon weit vor den Verteilern und Antennendosen los. Den nur was vorne richtig rein kommt kann hinten dann auch richtig genutzt werden.

Ich bitte um Nachsicht, aber mit der Aussage haben Sie mich abgehängt. Bezieht sich das auf das LNB? Was oder wo genau ist vorne? Oder auf den Erdungsblock und das Dehngate?

techno-com hat geschrieben:Ein Verteiler hinter einer Antennendose müsste, wie sie selbst oben geschrieben hatten, dann eh diodenentkoppelt sein ... da brauchen sie also keinen Kathrein-Verteiler dann ohne Dioden ?

Naja, der Kathrein EBC14 aus Ihrem Shop ist doch diodenentkoppelt. Meine Aussage bezog sich darauf, dass ich so etwas wie einen "EBC18" nicht gefunden habe.

techno-com hat geschrieben:Was brauchen sie da einen 8-fach Verteiler ?
.....
Ein 2-fach Verteiler vor der aktuellen Cine-Karte reicht da aus, und selbst eine Digital Devices Octopus NET V2 S2 Max - SAT>IP Netzwerktuner (8x DVB-S2 Tuner + Twin-CI Unterstützung) bzw. eine Digital Devices Octopus NET MC-S Multicast SAT>IP Streaming Server (4x DVB-S2 Tuner + Twin CI Unterstützung) hätte keine 8 Anschlüsse (die haben nur 4) wo man diese ihre 8 Kabel anbringen könnte. Bei Unicable EN50494 bzw. JESS EN50607 reicht im Gegenteil sogar ein Kabel aus.

An dieser Stelle war ich wohl tatsächlich zu unpräzise. Ich verwende mangels PCI-E Slots auf dem Mainboard eine Octopus mini PCIe 4 Port Bridge in Verbindung mit DuoFlex S2 und DuoFlex CI Erweiterungen, die bereits aus früheren Projekten vorhanden sind. Die Max S8 ist natürlich eine starke Karte und würde den Verteiler überflüssig machen. In Verbindung mit einem CI Modul wären schon 2 PCI-E Slots nötig, die leider nicht da sind und die DuoFlex Erweiterungen waren eben schon vorhanden. Die Tuner der DuoFlex sind untereinander aber nicht verbunden, daher bräuchte ich für den Maximalausbau mit 4 DuoFlex S2 Erweiterungen und ohne CI einen 8-fach Verteiler. Diese Möglichkeit möchte ich gerne für die Zukunft ohne neue Verteiler etc. offen halten.
Wäre hier ein 8-fach Verteiler ohne Diodenentkopplung mit 8 Enddosen direkt nebeneinander die Empfehlung?
Das wirkt auf mich zugegebenermaßen eher merkwürdig. Was nicht heißt, dass es gute Gründe dafür geben kann, die ich noch nicht sehe.

techno-com hat geschrieben:Egal was die ausgibt, so ein System vor allem in gehobener Ausbau-Stufe mit vielen Verteilern, langen Kabelwegen und noch dazu ggf. Stahl-Kupfer (CCS) Kabel ist nichts für das was sie planen. Das ist günstig, sicher ..... aber ist das alles was wichtig ist und nicht viel wichtiger das alles auch richtig funktioniert.

Es ist mir nicht möglich zu beurteilen, ob mein System mit einem 15m Kabel vom LNB zum Hausanschlussraum und den dort irgendwann max. 8 Tunern eine gehobene Ausbaustufe ist. Verglichen mit den ganzen Beispielen aus den verlinkten Beiträgen würde ich sagen "nein", da sind deutlich komplexere dabei. Ich kann aber leider nicht erkennen, ob Ihre Aussage allgemeiner Natur ist oder sich auf meinen Fall bezieht.
Ein mehrwöchiger Testbetrieb mit einem Tuner einer DuoFlex S2 und einer Direktverbindung verlief ohne irgendein Problem.

techno-com hat geschrieben:Ich habe ihnen viele Beiträge verlinkt die doch alles genau aufzeigen und erklären was in der Praxis da draußen alles für Probleme damit auftreten und auch viel wie das richtig gemacht werden kann wenn man 100% seinen Spaß haben möchte (= funktionnierende Anlage).

Ich denke, da liegt möglicherweise genau das Problem. Ich kann aus den teilweise recht komplexen Installationen in den Threads (da geht es ja vielfach auch um Fehlersuche) nicht so richtig auf meine Situation rückschließen, weil es da aus meiner laienhaften Sicht wenig Überdeckung gibt und die Installation eine ganz andere ist.

Viele Grüße,

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Re: Komponenten für Unicable ohne Anschlussdosen

Ungelesener Beitragvon techno-com » 3. März 2018 11:33

kupferdings hat geschrieben:Hallo techno-com,

Hallo zurück :freunde

kupferdings hat geschrieben:Naja, der Kathrein EBC14 aus Ihrem Shop ist doch diodenentkoppelt. Meine Aussage bezog sich darauf, dass ich so etwas wie einen "EBC18" nicht gefunden habe.

Weil es den einfach nicht gibt, es gibt KEINEN 8-fach Verteiler ohne Dioden.

kupferdings hat geschrieben:Wäre hier ein 8-fach Verteiler ohne Diodenentkopplung mit 8 Enddosen direkt nebeneinander die Empfehlung?

Nein, richtig wäre eine Enddose und dahinter ein 8-fach Verteiler ..... und der muss dan diodenentkoppelt sein um die Entkopplung zwischen den Tunern dahinter herzustellen.

kupferdings hat geschrieben:Ich denke, da liegt möglicherweise genau das Problem. Ich kann aus den teilweise recht komplexen Installationen in den Threads (da geht es ja vielfach auch um Fehlersuche) nicht so richtig auf meine Situation rückschließen, weil es da aus meiner laienhaften Sicht wenig Überdeckung gibt und die Installation eine ganz andere ist.

Das wird doch alles haarschaft erklärt in den verlinkten Beiträgen, Langzeitwirkungen auch unter Inverto 32UL40 mehr oder weniger plötzliche Probleme

Auszug aus diesem bereits zuvor verlinkten Beitrag:
techno-com hat geschrieben:Hier mal ein paar Stichworte die beim Skype-Erfahrungsaustausch dabei raus kamen:
Dann sind wohl die Receiver wegen der Stromlast gealtert ...
....
ja klar, wenn die Netzteile dauerhaft am Limit laufen, dann altern die Elkos besonders schnell ...
....
...........
....
aber billig sind die Dinger...
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