Neubau mit Unicable in Sternverkabelung

Haben sie Fragen zu Unicable (EN50494/SCR/SatCR/CSS) oder JESS (Jultec Enhanced Stacking System - EN50607/SCD2) Multischaltern, zu statischen SAT-Einkabelsystemen sowie auch zu speziellen Einkabelanlagen wie Polytron TSM-1000 HD, Schwaiger EKU825, Dur-Line UCP20/UCP30 oder auch zur Johansson Einkabellösung 9640/9645 (Multiband Converter/Stacker-Destacker) ?
Nicht für Einkabel-LNB Anfragen ! Nutzen sie hierfür das Forum unter "Unicable-/Einkabel LNB´s" weiter unten !!
olebla
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Neubau mit Unicable in Sternverkabelung

Ungelesener Beitragvon olebla » 17. September 2018 19:53

Hallo liebes Forum, Hallo Herr Uhde,

ich baue momentan ein Einfamilienhaus und bin jetzt an dem Punkt der Auswahl der Komponenten für die SAT-Anlage.
Ich habe hier schon einiges gelesen und hoffe es auch verstanden zu haben :-)

Ich habe anhand dieses Threads Umstellen von Quad LNB auf Quattro LNB und Unicable meine Einkaufswagen gefüllt und hoffe, dass das soweit passt.

Die Planung ist momentan wie folgt als Flussdiagramm, da ich nicht so gerne male:
LNB-> PA-Schiene mit Überspannungsschutz -> Erdungsblock -> JRS0502-4M ->2x EBC110 -> Erdungsblock -> 4x JAD307TRS (jeweils einzeln angefahren) -> VU+ Uno4K SE bzw. vergleichbare

Die Antenne wird auf dem Dach montiert, der Elektriker legt mir ein 1x16mm² massiv bis in den Hausanschlussraum. PA mit 4mm² werde ich mit und neben dem Koax einziehen (so soll das ja sein, meine ich gelesen zu haben). Zur Zeit sind wir aber auch dabei, uns eine komplette Blitzschutzanlage anbieten zu lassen, das mit der Erdung könnte sich also noch ändern.

Mein Warenkorb dafür sieht momentan so aus:
1x Dur-Line 75/80 oder die Gibertini SE 85 OP (falls sich das lohnen würde)
1x Inverto Black Premium Quattro LNB
1x PA-Schiene mit Überspannungsschutz (nahe der Antenne im Dachboden)
110m DUR-Line 95KN (genaue Länge noch offen, Gedacht für LNB->PA-Schiene und Unterverteilung)
25m DUR-Line DUR 110TR-50-Quad (gedacht für PA-Schiene -> Erdungsblock im Keller; Länge auch noch offen)
1x Erdungsblock mit 13 Anschlüssen
1x JRS0502-4M Unicable Umsetzer
2x Kathrein EBC110 Verteiler
4x Jultec JAD307TRS Dose
5x F-Endwiderstand
30x Cablecon CC F-56 5.1 W
4x PPC EX6 (am LNB)
8x Cablecon CC F-56 4.9 W (für das Quattro Kabel)
1x Lochblechplatte 60x40cm
1x Cablecon Cable Stripper

Wäre das soweit ausreichend ?

Die 2x4 Umsetzungen sollten ja für den normalen TV-Konsum mit leichter PVR-Nutzung bei den FBC Tunern ausreichen. Kann man das durch das kaskadieren mit einem baugleichen Schalter dann auf 2x4 + 2x4 erweitern, oder habe ich das Prinzip nicht verstanden ?

So, das wars jetzt erstmal, Kopf brummt :1116

Vielen Dank schonmal im Voraus :-)

Gruß
Ole



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Re: Neubau mit Unicable in Sternverkabelung

Ungelesener Beitragvon techno-com » 18. September 2018 15:14

olebla hat geschrieben:Hallo liebes Forum, Hallo Herr Uhde,

Hallo und herlich-willkommen

olebla hat geschrieben:Ich habe anhand dieses Threads Umstellen von Quad LNB auf Quattro LNB und Unicable meine Einkaufswagen gefüllt und hoffe, dass das soweit passt.

Der wurde gestern Abend und heute noch einmal ergänzt, da geht es um Sachen zur Erdung ... ggf. nochmal das Ende jetzt lesen, sehr informativ und gehört in eine Planung mit rein (vor der Bestellung und dem Bau der Anlage wie dort ..).

olebla hat geschrieben:Die Planung ist momentan wie folgt als Flussdiagramm, da ich nicht so gerne male:
LNB-> PA-Schiene mit Überspannungsschutz -> Erdungsblock -> JRS0502-4M ->2x EBC110 -> Erdungsblock -> 4x JAD307TRS (jeweils einzeln angefahren) -> VU+ Uno4K SE bzw. vergleichbare

Schaut sinnlich aus :1147
Eigentlich genau wie in dem Beitrag den sie als Referenz gelesen hatten:
Bild

olebla hat geschrieben:Die Antenne wird auf dem Dach montiert, der Elektriker legt mir ein 1x16mm² massiv bis in den Hausanschlussraum. PA mit 4mm² werde ich mit und neben dem Koax einziehen (so soll das ja sein, meine ich gelesen zu haben).

Ja, das PA-Kabel von oben mit runter in den Technik-Raum ... Quelle: Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich
Bild

olebla hat geschrieben:Zur Zeit sind wir aber auch dabei, uns eine komplette Blitzschutzanlage anbieten zu lassen, das mit der Erdung könnte sich also noch ändern.

Eine Haus-Blitzschutzanlage wäre eine Seltenheit :1137
Aber dann ändert sich da nur das der Antennenmast mit in den PA eingezogen werden muss, also das 4mm² von der HES (Haupterdungsschiene) vom Haus eben von unten nach oben geht (über den Erdungsblock rund um den Multischalter-Aufbau => zum Mast-nahen PA => an den durch eine Fangstange dann geschützten Antennenmast). Das 16mm² Erdungskabel an den Antennenmast entfällt dann natürlich ..... der Mast/die Antenne wird ja per Fangstange dann geschützt die an die Haus-Blitzschutzanlage angeschlossen wird.

olebla hat geschrieben:Mein Warenkorb dafür sieht momentan so aus:
110m DUR-Line 95KN (genaue Länge noch offen, Gedacht für LNB->PA-Schiene und Unterverteilung)
25m DUR-Line DUR 110TR-50-Quad (gedacht für PA-Schiene -> Erdungsblock im Keller; Länge auch noch offen)
................
30x Cablecon CC F-56 5.1 W
4x PPC EX6 (am LNB)
8x Cablecon CC F-56 4.9 W (für das Quattro Kabel)

Da ist was falsch .....
1. fehlt das UV-beständige Koaxkabel vom Quattro-LNB bis zum Mast-nahen Potentialausgleich ! Das ist in ihrem Referenz-Beitrag jetzt auch mit drin, wurde ergänzt mit den neuen Angaben/Gegebenheiten die jetzt dort rein kamen ... aber auch im Beitrag unter Planung Einkabellösung der ihrem Anliegen/ihrer Planung auch sehr gut entspricht und sogar aufzeigt wie sie ihre Anlage auch mit einer Breitband-LNB Versorgung aufbauen könnten (2 Kabel pro Satellit nur notwendig).
2. passen die 4.9er Stecker (Cablecon CC F-56 4.9 W) zwar auf das UV-beständige Kabel, bisher aber auf keines der Kabel das sie verlinkt/genannt hatten, auch nicht auf das Quattro-Kabel wie sie es dazu geschrieben haben.
3. PPC EX6 Stecker, schön und gut ... aber dafür würden sie eine sehr teure Kompressionszange benötigen ... daher den jetzt zuvor verlinkten Beitrag einfach lesen, der zeigt eine Alternative dazu auf
4. kein Quad-Koax 4in1 verwenden ... lesen sie dazu in einem auch recht neuen Beitrag parallel unter Wechsel auf Unicalbe - Bitte um Planungshilfe
5. einen "W" Stecker (30x Cabelcon CC F-56 5.1W) benötigen sie im Innenbereich nicht ... da reicht der ohne "W" !

olebla hat geschrieben:Wäre das soweit ausreichend ?

Fehlen:
6. Patchkabel => Siehe unter Vormontagen- Aufbau im Schaltschrank incl Potenzialausgleich (die wurden in ihrem Referenzbeitrag wohl alle selbst angefertigt ?)
7. fehlt zumindsest ein F-Endwiderstand DC-entkoppelt für den offenen terrestrischen Eingang (bei Jultec mit "CATV" beschriftet)
Wenn sie aber einen Multischalter in der "M" Version (Kaskade) gleich nehmen dann noch 4 mehr dazu, den diese offenen Kaskadenausgänge müssen solange sie nicht verwendet werden abgeschlossen werden damit.

olebla hat geschrieben:Die 2x4 Umsetzungen sollten ja für den normalen TV-Konsum mit leichter PVR-Nutzung bei den FBC Tunern ausreichen. Kann man das durch das kaskadieren mit einem baugleichen Schalter dann auf 2x4 + 2x4 erweitern, oder habe ich das Prinzip nicht verstanden ?

Richtig ... daher würde es reichen das sie erst einen JRS0502-4T nehmen, also die abgeschlossene Variante ohne Kaskaden-Ausgänge ("M" Version). Dann wenn sie mal erweitern möchten könnten sie einen M nehmen und diesen einfach "zwischenrein" montieren. Einfacher natürlich man nimmt gleich eine M-Version, dann kann man den neuen einfach unten ran stecken bzw. auch mal diese Kaskadenausgänge verwenden für eine Sat>IP Erweiterung - Referenzbeitrag mit vielen Beispielen und Umsetzungen - (das nur dann wenn man per Quattro-LNB versorgt, bei Breitband-LNB Versorgung würde das auf diesem Weg über diese Kaskadenausgänge nicht gehen, noch nicht ...).

olebla hat geschrieben:So, das wars jetzt erstmal, Kopf brummt

Alles nur halb so wild, nur eine "kleine Anlage" :1114
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Re: Neubau mit Unicable in Sternverkabelung

Ungelesener Beitragvon olebla » 19. September 2018 09:05

Hallo Herr Uhde,

Vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort.

Neuer Warenkorb
1x Dur-Line 75/80 oder die Gibertini SE 85 OP (falls sich das lohnen würde)
1x Inverto Black Premium Quattro LNB
1x PA-Schiene mit Überspannungsschutz (nahe der Antenne im Dachboden)
20m Sytronic 75100 (LNB -> PA-Schiene)
8x Cablecon CC F-56 4.9 W (für das Sytronic Kabel)
4x Cablecon Seal Ring (am LNB)
90m DUR-Line 95KN (genaue Länge noch offen, Gedacht für LNB->PA-Schiene und Unterverteilung)
1x Lochblechplatte 60x40cm
1x Erdungsblock mit 13 Anschlüssen
1x JRS0502-4M Unicable Umsetzer
5x F-Endwiderstand DC-entkoppelt
2x Kathrein EBC110 2-fach Verteiler (ohne Diodenentkopplung)
4x Jultec JAD307TRS Enddose
30x Cablecon CC F-56 5.1 W
1x Cablecon Cable Stripper
1x VU+ Uno 4K SE
1x MaKa 50
1x Herkules S48-90
15m 1x4mm² PA-Leiter

Das Patchen würde ich komplett selber machen, das wirkt meditativ und der innere Schwabe ist auch zufrieden :1112 dafür ja auch die vielen Cablecon 5.1 Stecker...
Wenn wir schon dabei sind, die werden ja über das "zuschrauben" fixiert, also könnte ich die Kabel alle an einem leeren Anschluss "vorbereiten", korrekt ?

bzgl. Enwiderstände: Kaskade=4 plus 1xCATV ergibt doch 5 und soviele hab ich im Körbchen :1145 :1128
bzgl. Kaskade: Perfekt :1128

Wenn das fachlich so passt, würde ich die Tage dann auch die Bestellung auslösen :thx

Gruß
Ole

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Re: Neubau mit Unicable in Sternverkabelung

Ungelesener Beitragvon techno-com » 19. September 2018 10:02

olebla hat geschrieben:Hallo Herr Uhde,

Hallo zurück :1119

olebla hat geschrieben:Vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort.

:1147

olebla hat geschrieben:Neuer Warenkorb

Sehr gut :1111
Nur noch Kleinigkeiten :1137

olebla hat geschrieben:8x Cablecon CC F-56 4.9 W (für das Sytronic Kabel)

Hier würden 4x "W" und 4x ohne "W" (die für innen) ausreichen .... aber kleinste Kleinigkeit eben :1128

olebla hat geschrieben:1x MaKa 50
1x Herkules S48-90

Hier fehlt ggf. noch:
Dachziegel/Dachpfanne
Gummi-Manschette
Klebemanschette

olebla hat geschrieben:Wenn wir schon dabei sind, die werden ja über das "zuschrauben" fixiert, ....

Quelle: Kabel Internet behalten und auf SAT-TV wecheln

https://youtu.be/2GlWubxZ92U

Bild

olebla hat geschrieben:... also könnte ich die Kabel alle an einem leeren Anschluss "vorbereiten", korrekt ?

Was ist ein "leerer Anschluss" und was möchten sie "vorbereiten" ? Das versteh ich nicht :1122
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Re: Neubau mit Unicable in Sternverkabelung

Ungelesener Beitragvon olebla » 19. September 2018 11:44

Hallo Herr Uhde,

Ziegel und Manschette hat mir mein Bauträger netterweise mitgegeben, Abdichtung ebenso :1147

Mit dem "leeren Anschluss" war eine F-Buchse gemeint, da habe ich aber nicht ganz zu Ende gelesen und dachte die Cablecon Stecker sind erst dann fest am Kabel wenn man sie festzieht... :1162 also never mind :1116

Vielen Dank nochmal für die ganzen Tips zu den "kleinen Details" an die man als Fachfremder nie denken würde coolthumb

Bestellt wird in den nächsten Minuten

Gruß
Ole Queck

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Re: Neubau mit Unicable in Sternverkabelung

Ungelesener Beitragvon techno-com » 19. September 2018 12:27

Vielen Dank für ihre Bestellung :thx

Für die Vollständigkeit vom Beitrag hier ein Screenshot davon:
Bestellung_User_olebla.JPG
Bestellung User olebla


Habe die Vorprogrammierung der VU+ Uno 4k SE kostenlos dazu gemacht, bin gerade dabei die Unicable-Einstellungen dafür vorzubereiten :1111

Wünsche dann mal gutenempfang
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Re: Neubau mit Unicable in Sternverkabelung

Ungelesener Beitragvon olebla » 20. September 2018 14:41

Supi, Vielen Dank, das ist schön zu wissen. Hatte zwar schonmal mit ner UNO 4K zu tun, aber gesparte Arbeit ist eben gespart :1128

3 von 4 Paketen sind heute schon gekommen, alles in einem Stück :1147
Wahnsinnig schneller Versand :1114 :respekt: :thx
Morgen sollte noch der "Kleinkram" kommen und am Sonntag geht's aufs Gerüst :superman:

Beste Grüße
Ole
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Re: Neubau mit Unicable in Sternverkabelung

Ungelesener Beitragvon olebla » 23. Oktober 2018 17:17

Soooo liebe Kinder,

also die Anlage hat diverse Test und Einstellläufe anstandslos bestanden. :1147 :1147

Wir haben jetzt auch die Blitzschutzanlage auf dem Dach, Schüssel hängt jetzt also "nur" noch am PA mit dran.
Interessanterweise haben die meisten Häuser der "alten Siedlung" (hinten im Bild) eine Blitzschutzanlage, in der neuen Siedlung sind wir bisher die einzigen :1122

Eine Frage (die in dem einzigen anderen Thread dazu nicht ganz gelöst wurde) hätte ich aber noch.
Und zwar haben die Stromer ein "WISI MK91" Kabel für die Versorgung der Räume genommen.
Passen die 4.9er Cablecon Stecker da oder nicht (rein technisch geht es laut Datenblatt um 0,05mm) ? Notfalls muss ich mir da dann halt noch Wisi Stecker besorgen :1110

Gruß
Ole
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Satanlage-Fangstange_Blitzschutz_Montage.jpg
Satanlage Fangstange Blitzschutz Montage

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Re: Neubau mit Unicable in Sternverkabelung

Ungelesener Beitragvon techno-com » 24. Oktober 2018 05:25

olebla hat geschrieben:Soooo liebe Kinder,

Hallo zurück :1119

olebla hat geschrieben:also die Anlage hat diverse Test und Einstellläufe anstandslos bestanden.

Perfekt :respekt:

olebla hat geschrieben:Wir haben jetzt auch die Blitzschutzanlage auf dem Dach, Schüssel hängt jetzt also "nur" noch am PA mit dran.

Danke für das Bild mit der Fangstangen-Montage :thx
ist schon in einem Beitrag parallel als Referenz für gute Arbeit (so wie es gemacht gehört) mit eingearbeitet ....
Übrigens ein Beitrag der genau wie ihrer begann, dann aber einen etwas anderen, viel "günstigeren" Weg fand bis hin zu einem Elektriker der über 10mm² Erdungs-/PA-Kabel erzählt ....
Umstellung von Kabel-TV auf UniLNB, die 2te.

olebla hat geschrieben:Interessanterweise haben die meisten Häuser der "alten Siedlung" (hinten im Bild) eine Blitzschutzanlage, in der neuen Siedlung sind wir bisher die einzigen

Beratung/Aufklärung ? Hinten war ggf. noch jemand am Werk der was von der Sache versteht in der er arbeitet ....
Oder ganz einfach die Sache mit den Ausschreibungen für Arbeiten ... wo unterm Strich der günstigste Preis steht, der wird genommen ! Da "vergisst" man eben mal Sachen die tlw. sogar eine Vorschrift darstellen (Erdung/Blitzschutz der Sat-Empfangsanlage im Nicht-Blitz-geschützten Bereich), aber sonst bekommt man den Auftrag ja nie :1162
Da versteh ich dann aber nie warum man nicht enie "optionale Arbeit" oder so etwas in der Art zunindest dann vorschlägt, den viele wären ja bereit die Kosten dafür zu übernehmen (wie auch für UV-beständige Koaxkabel im Außenbereich, gute Sparrenhalter mit Kabeldurchführung .... eigentlich aber Sachen die "Standard" sein sollten).

olebla hat geschrieben:Und zwar haben die Stromer ein "WISI MK91" Kabel für die Versorgung der Räume genommen.
Passen die 4.9er Cablecon Stecker da oder nicht (rein technisch geht es laut Datenblatt um 0,05mm) ?

Würde ich einfach mit einem Stück testen, von den Daten her (Durchmesser "Dielektrikum") sollte es wirklich nur um 0.05mm gehen (Angabe von den 4.9er Steckern => "Dielektrikum bis 4.65mm ...").
Aufbau
Schirmungsaufbau 3-fach
Innenleiter Ø1,02 mm (Cu)
Isolation Ø4,7 mm (Zell-PE, physik. geschäumt)
Außenleiter 1. Folie Ø4,85 mm (Al-Folie geklebt)
Außenleiter 2. Geflecht ≥38 % (optische Bedeckung, Cu verzinnt)
Außenleiter 3. Folie Aluminium
Außenmantel Ø6,4 mm (PVC, weiß)


Neu haben wir aufgenommen => Cabelcon F-56-CX3 7.0 QM Quick Mount Stecker für RG6 (7mm)
Diese Stecker haben 2 riesen Vorteile jetzt ...
1. sie "flutschen" gerade so auf eines dieser UV-beständigen Koaxkabel drauf ... das doch sehr aufwendige aufdrehen der 4.9er Self-Install Stecker entfällt damit (obwohl das ja meist nur max. 8 Stecker sind für dieses Kabel in der Anwendung "Aussenbereich")
2. sie passen auf fast alle Standard-Kabel drauf, sogar übergreifend im Dielektrikum 4.9/5.1
Nachteil ist eben das man ein spezielles Verpress-Werkzeug benötigt, aber das sind auch nur unter 20€.
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Re: Neubau mit Unicable in Sternverkabelung

Ungelesener Beitragvon Dipol » 24. Oktober 2018 11:27

olebla hat geschrieben: Wir haben jetzt auch die Blitzschutzanlage auf dem Dach, Schüssel hängt jetzt also "nur" noch am PA mit dran.
Interessanterweise haben die meisten Häuser der "alten Siedlung" (hinten im Bild) eine Blitzschutzanlage, in der neuen Siedlung sind wir bisher die einzigen :1122

Hallo Ole,

mit deinem Einverständnis, würde ich dein Bild gerne in einer Präsentation verwenden. Ganz nach Wunsch mit Quellenhinweis mit deinem Nick oder mit per PN übermitteltem Klarnamen.

Optimalschutz mit getrennten Fangeinrichtungen erfordert:

  1. Eine getrennte Fangeinrichtung/Fangstange welche die Antennenanlage nach Blitzkugel- oder Schutzwinkelverfahren in LPZ 0B stellt.
  2. Zwischen Fangeinrichtung und Ableitung einerseits und der Antenne andererseits müssen ausreichend isolierende Trennungsabstände nach IEC 62305-3 eingehalten werden.
  3. Überall dort wo sich Blitzströme auf min. 3 Ableitungen aufgeteit haben, sind nach Prüfnorm zertifizierte Verbinder nach Klasse N = 50 kA, wo das noch nicht der Fall ist solche nach Klasse H = 100 kA gefordert.
  4. Die Fangstange muss nach EUROCODE so stabil sein, dass sie auch Stürmen standhält.

Zum besseren Verständnis auch für mitlesende User wurden exemplarisch zwei Schutzwinkel nach Gefährdungsklasse 3 für normale Wohngebäude eingetragen. Diesbezüglich gibt es bis 20 m Höhe Oberkante Fangstange über Grund keine Bedenken. Bei den Trennungsabständen "s1" bis "s3" habe ich aber Zweifel ob die ausreichen. Miss doch bitte mal die Abstände nach und teile die ungefähre Länge der kürzesten Ableitung bis zur Erdungsanlage mit. Ich empfehle den GFK-Abstandshalter weiter nach oben zu setzen um die Hebelwirkung der Fangstange zu reduzieren. Die Ableitung reicht m. E. als einzige untere Fixierung statisch nicht aus und sollte sicherheitshalber durch einen zweiten Abstandshalter, beide mit berechneter Länge, ergänzt werden.

Antenne_olebla_Satanlagenforum.jpg
Sat.-Antenne mit getrennter Fangstange und exemplarischer Darstellung der Trennungsbstände und Schutzwinkel für normale Wohngebäude in Gefährdungsklasse 3.


Mit den erbetenen Maßen lässt sich berechnen ob die Bedenken zu den Trennungsabständen berechtigt sind.
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Re: Neubau mit Unicable in Sternverkabelung

Ungelesener Beitragvon techno-com » 24. Oktober 2018 11:29

Wusste ich doch das dieser Aufbau mit dem guten Bild dazu dein Interesse weckt :1131 :1147 :thx
Vielleicht sind wir nicht günstiger als ein Discounter oder reiner Online-Kartonschieber, aber sicherlich besser !
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Re: Neubau mit Unicable in Sternverkabelung

Ungelesener Beitragvon olebla » 5. November 2018 10:09

Ahoi,

sorry fürs späte melden...hab meine Woche Urlaub "aufm Bau" verbracht.

@Dipol: Zu den Abständen kann ich dir leider nichts mehr sagen, das Gerüst is abgebaut und das Bild hab ich mit meiner Drohne gemacht. An die kann ich leider keinen Zollstock binden :1128
Ich schau aber, dass ich mit der Drohne noch mal Bilder aus dem rechten Winkel bekomme, dann kann man sich zumindest ein "ca." ableiten :1147
Bild darfst du gerne verwenden, die folgenden Bilder dann gerne auch.


Bezüglich der Stecker, muss ich dann halt noch 4x 4.9er oder Wisi Stecker bestellen, hab nur noch 5.1er. Neu einziehen werde ich mal als allerletzte "Ultima Ratio" nehmen, das Wisi Kabel sieht von den Daten her ja durchaus tauglich aus.

Gruß

Ole

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Re: Neubau mit Unicable in Sternverkabelung

Ungelesener Beitragvon Dipol » 5. November 2018 16:19

olebla hat geschrieben: @Dipol: Zu den Abständen kann ich dir leider nichts mehr sagen, das Gerüst is abgebaut und das Bild hab ich mit meiner Drohne gemacht. An die kann ich leider keinen Zollstock binden :1128
Ich schau aber, dass ich mit der Drohne noch mal Bilder aus dem rechten Winkel bekomme, dann kann man sich zumindest ein "ca." ableiten :1147

Wie hoch sich die Spitze der Fangstange über Grund befindet, lässt sich recht exakt mittels dem Gebäudeschnitt erfassen. Bis 20 m über Grund ist die Höhe trotz Schrägstellung zur Satellitenantenne m. E. unkritisch.

Vie skeptischer bin ich bezüglich des Trennungsabstands zwischen Fangstange und Antenne (km GFK = 0,7, es zählt nur die Isolierstrecke), aber noch mehr zwischen Ableitung und Antennenträger (km = 0,5). Bereits der Abstand zwischen der Ableitung und Standrohr erscheint mir zu gering, dass er auch zu unter dem Dach befindlichen Tragwerk eines Dachsparrenhalters ausreicht, schließe ich aus.

Schätze mal selbst nach Faustformel ab, ob auf dem kürzesten Ableitungsweg einschließlich der Strecke über die Dachrinne 8 % der Länge zur Erdungsanlage als Mindestabstand eingehalten werden. Die Ist-Distanzen lassen sich auch ohne Meterstab mit Drohnenaufnahme annähernd genau über die Abmessungen einer (Ersatz-)Dachplatte ermitteln. Mach bitte auch ein Bild aus der Vogelperspektive möglichst über der Antenne.

olebla hat geschrieben: Bild darfst du gerne verwenden, die folgenden Bilder dann gerne auch.

Danke!

Wenn du die kürzesteste Ableitungsstrecke nach Plan ermittelt hast, werde ich anlässlich einer ohnehin fälligen Kontaktaufnahme zur Fa. PRÖPSTER, der ich die recht dicke Isoliertraverse (32 mm?) zuordne, auch nachfragen ob meine Bedenken bezüglich der Fangstangenbefestigung an nur einer GFK-Traverse und der Ableitung geteilt werden.
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Re: Neubau mit Unicable in Sternverkabelung

Ungelesener Beitragvon olebla » 5. November 2018 16:36

Wird gemacht, kann dir aber leider nicht sagen wann ich dazu komme, habe jetzt erstmal ein paar Tage Doppelschicht vor mir :-/
Ich schau dann, dass ich möglichst genau über den Dachsparrenhalter komme.
Sonntag sollte Zeit sein.

Also über Grund sind wir maximal 8,20m, das ist die maximale Firsthöhe und die Antenne steht im unteren Viertel des Daches mit 20° Gefälle.

Mit den 8% meinst du (laienhaft gesprochen) den Abstand vom Ableiter zum Dachsparrenhalter in Relation zur Gesamtstrecke bis in die "Erde" ?

Ein "besser so als garnicht" ist da wohl eher nicht angebracht :-D


Gruß
Ole

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Re: Neubau mit Unicable in Sternverkabelung

Ungelesener Beitragvon Dipol » 5. November 2018 21:10

olebla hat geschrieben: Also über Grund sind wir maximal 8,20m, das ist die maximale Firsthöhe und die Antenne steht im unteren Viertel des Daches mit 20° Gefälle.

Die Antenne wird von der Fangstange überragt und die Höhe von deren Spitze über Grund ist für den Schutzwinkel maßgeblich. Für den gäbe es auch in 10 m Höhe über Grund auch mit Schrägstellung zur Sat.-Antenne noch genug Spielraum. Die schönste Fangstange ist aber nutzlos, wenn die erforderlichen Trennungsabstände unterschritten werden.

Zwischen Ableitung und Standrohr befinden sich anscheinend nur zwei Dachsteine und zur Tragkonstruktion eines Dachsparrenhalters unter den Dachplatten wäre der Abstand nochmals geringer.

olebla hat geschrieben: Mit den 8% meinst du (laienhaft gesprochen) den Abstand vom Ableiter zum Dachsparrenhalter in Relation zur Gesamtstrecke bis in die "Erde" ?

Die Berechnung der Trennungsabstände beginnt an der Erdungsanlage, bei Neubauten somit an Ring- oder Fundamenterdern, mit 0 m. Wenn Ableitungen oder Erdungsleiter nicht an eigenen Anschlussfahnen sondern direkt an HES angeschlossen sind, ist die HES die Nullebene.

Jeweils von dort nehmen die TA mit dem Abstand zum jeweiligen Referenzpunkt zu, ist mit der Faustformel ganz easy auszurechnen. Bleibt noch offen, ob die Dachrinnenklemmen und Verbinder auch Klasse H = 100 kA zertifiziert sind, Prüfprotokolle stellt leider nur ein Anbieter von Blitzschutzbauteilen online.

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Re: Neubau mit Unicable in Sternverkabelung

Ungelesener Beitragvon guba » 5. November 2018 23:34

@Dipol
Ich habe mal prov. die Anlage vermasst ...
Fixgrössen Mastdurchmesser, Spiegel, LNB-Flansch.
Das Bild habe ich so angepasst, dass ich die Vermassung in mm machen konnte.

Fangstange_Satanlage_Vermassung_prov.png
Fangstange_Satanlage_Vermassung_prov

Die Fangstange ist nur 150 cm lang. Zur besseren Sichtbarkeit habe ich die Spitze blau eingefärbt.
Die Iso-Traverse hat 40 mm Durchmesser.


Stange und Traverse passen zu den entsprechenden Artikeln im Pröpster-Katalog

Aluminium AlMgSi 0,5 ø 16 mm mit Gewinde M16 1500 mm
mit Fangspitze ø 10 mm, immer 1 m lang

Teleskop-Isoliertraverse GFK, ø 32/40 mm
Lasche ø 12,5 mm,
für ø 16 mm und ø 8-10 mm

@olebla
Betreffend des verbauten Materials den Elektriker fragen bzw. auf der Rechnung nachschauen. Dann kann man das Ganze verifizieren.

Um dann für die Präsentation für Dipol eine saubere Vermassung mit dessen zusätzlichen Daten machen zu können, muss ich aber dein Originalfoto haben,
da das jetzige Bild nur Bildschirmauflösung hat und entsprechend unscharf ist.
Zusätzlich dann eine Foto von vorne mit Sicht auf den Spiegel, so dass man die Ableitung zur Dachrinne neben dem Mast sieht. Dann kann ich den Abstand ausmessen.
Fotos am besten per E-Mail (PM) schicken.

Gruss
Guido
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Re: Neubau mit Unicable in Sternverkabelung

Ungelesener Beitragvon olebla » 9. November 2018 11:52

Wird erledigt, hab aber wie gesagt frühestens Sonntag Zeit die Drohne mal in die Luft zu bekommen :1147

Rechnung hab ich noch keine, da die Restanlage noch nicht fertig ist (es fehlen noch 2 Erdspieße). Werde mich aber nächste Woche mal ans Telefon klemmen und den Menschen anrufen.
Ist dieser hier, falls das was hilft.

Gruß
Ole

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Re: Neubau mit Unicable in Sternverkabelung

Ungelesener Beitragvon Dipol » 10. November 2018 00:11

olebla hat geschrieben: Rechnung hab ich noch keine, da die Restanlage noch nicht fertig ist (es fehlen noch 2 Erdspieße).

Mit welcher Begründung?

Zusätzliche Vertikalerder sind normativ nur gefordert wenn bei Planung oder Ausführung der Erdungsanlage geschludert und insbesondere die für Blitzschutzanlagen geforderte Ringerdermaschenweite von max. 10 x 10 m überschritten wurde oder die umfasste Fläche zu gering ist. Dass separate Erderspieße ohne blitzstromtragfähige Verbindung zum Ringerder, Funktionspotenzialausgleich in bewehrten Fundamenten und dem Schutzpotenzialausgleich krass normwidrig wären, setze ich als bekannt voraus.

olebla hat geschrieben: Ist dieser hier, falls das was hilft.

Wie man's nimmt, Google hilft weiter.

Der Firmengründer der Karl Blickle Blitzschutzbau GmbH, lt. Todesanzeige am 03.06.1924 geboren und am 05.06.2013 verstorben, hatte lt. Handelsregister den Beruf Konstrukteur. So kann sich jeder ohne Handwerksausbildung nennen. Die Geschäftsführung wurde im stolzen Alter von 88 Jahren an Hans-Peter Blickle übertragen.

Dessen berufliche Qualifikation konnte ich nicht feststellen, auch keinen Eintrag in den Listen der vom VDE oder VdB geprüften Blitzschutzfachkräfte. Einen eigenen Handwerksberuf Blitzschutzbauer oder Blitzschutzfachkraft gibt es nicht, dafür gibt es zu wenige Betriebe.

olebla
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Re: Neubau mit Unicable in Sternverkabelung

Ungelesener Beitragvon olebla » 13. November 2018 11:10

Ahoi,

bezüglich den Erdspießen hat er gesagt dass diese nötig sind, da nur 2 Anschlussfahnen zum Ringerder vorhanden sind und diese wohl nicht aus dem richtigen Material sind.
Darauf hatte ich leider keinen Einfluss, da der Kellerbauer das Fundament ohne vorherige Information innerhalb von einem Tag "hingeklatscht" hat. Maschenweite sollte nach Grundriss 9mx11m betragen. Den hab ich inzwischen aber eh gefressen...

Das Haus wurde ohne Blitzschutzanlage geplant, da wir davon ausgegangen sind, dass so etwas selbstverstädnlich ist :1162
Will man heutzutage wohl auch nicht mit verkaufen, habe davon erst erfahren, als ich (durchs Forum informiert) nachgefragt habe.
Also versuchen wir jetzt aus dem was wir haben (zumindest auf die Blitzschutzsache bezogen) was besseres zu machen.


Dann hoffe ich mal, dass da wie beim KFZ-Sachverständigen ist. So kann sich auch jeder nennen, überleben tun aber meist nur die mit nem Plan von der Materie.
Gewählt wurde die Firma auf Empfehlung der Schwiegereltern. Da hat er (wahrscheinlich dann der Senior) irgendwann in den 80ern auf deren Haus die Anlage aufgebaut.

Jedenfalls hab ich mal noch ein paar Bilder von der Misere gemacht :-)

Sind jeweils als .jpg und .dng

Hier auf Google Drive, da die Dateien doch ein bisschen Volumen haben

Bezüglich der Dachrinnenklammer werd ich mal meine Leiter bemühen und schauen ob da was drauf steht.

Gruß
Ole
Dateianhänge
Satanlage-Fangstange1.JPG
Satanlage-Fangstange1
Satanlage-Fangstange2.JPG
Satanlage-Fangstange2
Satanlage-Fangstange-von-oben.JPG
Satanlage-Fangstange-von-oben
Satanlage-Fangstange-von-oben-klein.JPG
Satanlage-Fangstange-von-oben-klein
Satanlage-Fangstange-von-oben-klein.JPG (39.12 KiB) 96 mal betrachtet
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Re: Neubau mit Unicable in Sternverkabelung

Ungelesener Beitragvon guba » 13. November 2018 11:46

Hallo Ole

Abstand_Blitzschutzniederfuehrung.png

Hier mal das Bild des seitlichen Abstands der Niederführung, Vermassung folgt noch ...

Edit: Noch ein Ausschnitt mit der Anschlussklammer
Anschlussklammer.png
Anschlussklammer.png (72.31 KiB) 99 mal betrachtet


Kannst Du mir noch das Originalfoto aus dem Beitrag vom 23. Oktober mailen. jpg reicht (5 Mb sollte per Mail durchgehen)

Guido
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Re: Neubau mit Unicable in Sternverkabelung

Ungelesener Beitragvon Dipol » 13. November 2018 12:24

Hallo Guido,

gerade mal eine Plattenbreite wäre selbst bei einem klassischen Antennenmast zu wenig Trennungsabstand. Je nachdem wie mittig oder unsymmetrisch das Rohr von einem Dachsparrenhalter auf dem Querträger angeordnet wurde, verringert sich der Abstand zusätzlich.

Isolierter Blitzschutz setzt nicht nur voraus, dass sich das geschützte Objekt in Blitzschutzzone LPZ 0B befindet, sondern auch, dass durch ausreichend isolierende Trennungsabstände in Luft (km = 1), der reinen GFK-Stecke (km = 0,7) sowie über und durch die Dachplatten (km = 0,5) Überschläge ausgeschlossen sind. Wo das missachtet wird sind getrennte Fangeinrichtungen mehr Dekoration als Blitzschutz.

guba
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Re: Neubau mit Unicable in Sternverkabelung

Ungelesener Beitragvon guba » 13. November 2018 12:45

Hallo Dipol

Hier die Masse sowie noch eine Foto mit der Fangstange der Hauserdung (Habe die Foto etwas dunkler gemacht, damit man sie besser sieht)

Edit:
Hallo Ole
Siehst Du eventuell im Spitzboden den Dachsparrenabstand sowie die Position des Masten?
Also bei Sicht auf die Spiegelrückseite links (falls nicht alles mit der Isolation abgedeckt ist ...)
Dateianhänge
Fangstange_Haus.png
Niederleitung_Abstand.png

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Re: Neubau mit Unicable in Sternverkabelung

Ungelesener Beitragvon olebla » 13. November 2018 13:22

Ahoi,

also Dachsparrenabstand innenseitig müsste bei ca 65cm liegen (soweit ich mich erinnere).
Die Sparren sieht man auf Bild 0201 unten rausschauen.
Fixiert wurde der Mast im ersten Drittel des Abstands.
Hab das mal mit Paint "visualisiert" :1128

halter.jpg

Der bisherigen Unterhaltung entnehme ich also, dass das komplett falsch ist und er eigentlich (mindestens) auf die andere Seite hätte müssen ?

Detailbild von der Klammer mach ich heute mittag.

Dipol
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Re: Neubau mit Unicable in Sternverkabelung

Ungelesener Beitragvon Dipol » 13. November 2018 16:24

olebla hat geschrieben: bezüglich den Erdspießen hat er gesagt dass diese nötig sind, da nur 2 Anschlussfahnen zum Ringerder vorhanden sind und diese wohl nicht aus dem richtigen Material sind.
Darauf hatte ich leider keinen Einfluss, da der Kellerbauer das Fundament ohne vorherige Information innerhalb von einem Tag "hingeklatscht" hat. Maschenweite sollte nach Grundriss 9mx11m betragen. Den hab ich inzwischen aber eh gefressen...

Einmal mehr die Never-ending-story von Baubeteiligten einschließlich Architekten/Bauleiter, die selbst die 11 Jahre nach der mittlerweile abgelösten DIN 18014:2007-09 noch nicht registriert haben, dass Erdungsanlagen seitdem nur noch mit Prüfprotokoll von bei einem VNB konzessionierten Elektrofachkräften erstellt werden dürfen.

Die Überschreitung der max.10 m sehe ich nicht als dramatisch an und da die umfasste Fläche mit 99 m² das Minimum von 78,54 m² in BSK III übererfüllt, ist daraus keine Erfordernis für zusätzliche Erdspieße (geplante Länge?) abzuleiten, zumal wenn die normwidrig ohne Verbindung zum Blitzschutzpotenzialausgleich eingetrieben werden sollen.

Wo wegen erhöhtem Erdübergangswiderstand ein Ringerder erforderlich ist, muss der - und nach DIN 18014:2007-09 auch die Anschlussfahnen - aus NIRO, Werkstoffnummen 1.471 (V4A) bestehen. Seit der DIN 18014:2013-04 ist für Anschlussfahen an RE auch St/tZn mit Kunststoffmantel zulässig, was m. E. auf einem Kopierfehler beruht, denn innen sind die kurioserweise nunmehr nur mit NIRO aufgeführt.

Vor Fertigstellungstermin 2013-04 waren Anschlussfahen an RE aus St/Zn im Erdreich eindeutig unzulässig und somit drängt sich der Verdacht auf, dass auch der Ringerder nur feuerverzinkt ist. Hier stellt sich eine Haftungsfrage.

olebla hat geschrieben: halter.jpg
Der bisherigen Unterhaltung entnehme ich also, dass das komplett falsch ist und er eigentlich (mindestens) auf die andere Seite hätte müssen ?

Die äquivalenten Trennungsabstände müssen allseits eingehalten werden. Noch viel inkompetenter als direkt über dem Dachsparrenhalter kann man eine Ableitung nicht verlegen. Mein Verdacht, dass schon die Isoliertraverse zu kurz ist, wird durch diesen Ausführungsmangel nicht geringer.

Da macht sich ein Bauherr löbliche Gedanken um die Gebäudesicherheit und greift gleich bei zwei Gewerken derart ins Klo. Ob der Kombination kann man nur noch fassungslos sein und darauf hoffen, dass solche "Könner" möglichst bald aus dem Verkehr gezogen werden.


 


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