Satanlage Umbau Beratung Komponenten

Wissen sie nicht was sie für ihre Satanlage alles benötigen, haben sie Fragen zu unseren Komplettanlagen oder zur Planung/Installation einer Anlage (Kabelverlegung, Ausrichtung, Multischaltern, LNB etc.) ?
Dipol
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Re: Satanlage Umbau Beratung Komponenten

Ungelesener Beitragvon Dipol » 29. April 2015 15:17

techno-com hat geschrieben:Problem bei diesem Bauteil ist es aber das der Rundleiter den man daran befestigen kann mind. einen Durchmesser von 15-25mm haben muss und ein normales Erdungskabel/Blitzschutzkabel nur ca. 5mm Durchmesser hat (16mm²).
Das bedeutete also das sie mind. von Dachrinne ab dann mit einem entsprechend anderem Erdungskabel arbeiten müssen.

Leider gibt es keine Cupalhülsen um Kupferdrähte mit 16 mm² Querschnitt an Blitzschutzbauteile mit üblichen 8 - 10 mm Durchmesser blitzstromtragfähig zu adaptieren.

Cupalhülsen_Querschnitt_Erdungskabel_Rinnenhalter_Blitzstromtragfähigkeit.JPG
Cupalhülsen_Querschnitt_Erdungskabel_Rinnenhalter_Blitzstromtragfähigkeit.
Cupalhülsen für blitzstromtragfähige Adaptierung ≥ 25 mm² Alu an übliche Blitzschutzbauteile

Als bislang einzige Problemlösung für Dachrinnenanschluss an 16 mm² Kupferdraht hat die Fa. DEHN eine Bauteilkombination ausbaldowert, mit der man sowohl Einzelmassivdraht als auch mehrdrähtige Erdleiter ungeschnitten durchführen kann.

Dehn_16mm2_anschlusstaugliche_Dachrinnenhalter_Blitzstromtragfähigkeit.JPG
Dehn_333059_540251_16mm2_anschlusstaugliche_Dachrinnenhalter_Blitzstromtragfähigkeit
Sonderlösung für passenden Anschluss einer Dachrinne an 16 mm² Cu als Einzelmassivdraht, grob mehrdrähtig mit 7 oder mehrdrähtig mit 19 Adern. Feindrähtige Erdleiter sind nach DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1):2011-06 untersagt.

Um auch Schneefanggitter oder Regenrinnen einzubinden, gibt es keine vergleichbaren Sonderlösungen. Ein auf den Dachplatten aufgeständerter Blitzableiterdraht ist optisch verträglicher als ein lose verlegter 16 mm² Cu und sowohl auf dem Dach wie auch neben einer Regenrinne durch eine Blitzschutzfachkraft leichter zu verlegen.



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Re: Satanlage Umbau Beratung Komponenten

Ungelesener Beitragvon mauritziogaudino » 30. April 2015 13:40

Ich danke euch für die genauen Angaben.

Heißt also, dass ich den Dachrinnenanschluss mit der Bauteilkombination aus NIRO-Dachrinnenklemme 339 059 und einer Kontaktplatte 540 251 von DEHN mit dem Kabel hier (Erdungskabel 16mm²) durchführen könnte. Dazu lege ich das Kabel unter den Ziegeln über das Dach auf die andere Hausseite.
Wenn wir dann irgendwann das Dach neu eindecken werde ich es durch 50mm² ersetzen.

Bestehen auch Vorgaben, wie man das Erdungskabel an der Dachrinne nach unten befestigt? (Kabelbinder / Stahlringe?)
Oder wie man es dann von außen nach innen an die HES bekommt (komme an dem Fallrohr genau dort am Boden raus, wo innen die HES sitzt)?

Wenn das vorgesehene Leerrohr gewerblich verlegt worden ist dann würde ich die jetzt entsprechend anfallenden Kosten dieser Firma auferlegen.

Das Rohr wurde vermutlich in den 80er Jahren verlegt. Gewerblich machen lassen habe ich selbst daran nichts. Es geht vom Speicher durch die Außenwand zu der ersten Erdungsschiene, siehe Bild im ersten Post. Daran ist auch der neue Stromkasten nun angeschlossen.
Von da geht es weiter zur HES, zweitletztes Bild im ersten Post. An der Außenwand der HES kommt das Fallrohr der Dachrinne an.

Nochmals danke.

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Re: Satanlage Umbau Beratung Komponenten

Ungelesener Beitragvon techno-com » 1. Mai 2015 06:07

mauritziogaudino hat geschrieben:Heißt also, dass ich den Dachrinnenanschluss mit der Bauteilkombination aus NIRO-Dachrinnenklemme 339 059 und einer Kontaktplatte 540 251 von DEHN mit dem Kabel hier (Erdungskabel 16mm²) durchführen könnte.

So habe ich das akt. auch verstanden !

mauritziogaudino hat geschrieben:Wenn wir dann irgendwann das Dach neu eindecken werde ich es durch 50mm² ersetzen.

Wäre zu empfehlen ..... würde da aber eher 25mm² Alu dann verwenden lassen !!! Schauen sie sich einfach mal Häuser mit einer Blitzschutzanlage an wenn sie mal in der Nähe sind, da kommen ja solche Kabel immer außen am Haus mehrfach dann runter. Früher (Rathaus, Kirche ..) sah man da oft Stahl, heute (hier vor allem bei unseren Winzergenossenschaften und ihren riesen Prunk-Bauten) ist da vielmehr jetzt immer Alu zu sehen. Ist ja auch einfacher zu verarbeiten denke ich (biegen etc.).
Bei ihnen sind es ja nur ein paar Meter ....

mauritziogaudino hat geschrieben:Bestehen auch Vorgaben, wie man das Erdungskabel an der Dachrinne nach unten befestigt? (Kabelbinder / Stahlringe?)

Wäre mir nicht bekannt.

mauritziogaudino hat geschrieben:Oder wie man es dann von außen nach innen an die HES bekommt (komme an dem Fallrohr genau dort am Boden raus, wo innen die HES sitzt)?

Bohren....
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Re: Satanlage Umbau Beratung Komponenten

Ungelesener Beitragvon Dipol » 1. Mai 2015 11:48

mauritziogaudino hat geschrieben:Heißt also, dass ich den Dachrinnenanschluss mit der Bauteilkombination aus NIRO-Dachrinnenklemme 339 059 und einer Kontaktplatte 540 251 von DEHN mit dem Kabel hier (Erdungskabel 16mm²) durchführen könnte.

Damit kann kein Lichtbogen mehr entstehen.

mauritziogaudino hat geschrieben: Dazu lege ich das Kabel unter den Ziegeln über das Dach auf die andere Hausseite.
Wenn wir dann irgendwann das Dach neu eindecken werde ich es durch 50mm² ersetzen.

In ausgebauten Dachgeschoßen ergibt die Verlegung von 16 mm² Cu unter den Dachplatten gewöhnlich gefährliche Näherungen durch ungenügende Trennungsabstände.

Erdleiter sind primär senkrecht abzuleiten und auf möglichst kurzem Weg mit der HES zu verbinden. Eine Aufwärtsführung über den First auf die andere Seite wäre erdungstechnisch problematisch. Neue Dachantennen sollen möglichst mit getrennten Fangeinrichtungen gegen Direkteinschläge geschützt werden, beschränkte Aufwärtsführung von Erdleitern getrennter Fangstangen ist dagegen unkritisch.

Wenn ernsthaft die spätere Installation von 50 mm² Blitzableiterdraht beabsichtigt ist, wäre Schutz über eine getrennte Fangstange konsequent. In diesem Fall müssten aber der Antennenträger und der Eingangserdwinkel mit einem PA-Leiter von min. 4 mm² Cu (geschützt 2,5 mm² Cu) an der HES angeschlossen werden. Bei einem Multischalter im UG sollte der PA-Leiter möglichst abstandslos zu den LNB-Leitungen im gleichen Leerrohr verlegt werden.

mauritziogaudino hat geschrieben:Bestehen auch Vorgaben, wie man das Erdungskabel an der Dachrinne nach unten befestigt? (Kabelbinder / Stahlringe?)
Oder wie man es dann von außen nach innen an die HES bekommt (komme an dem Fallrohr genau dort am Boden raus, wo innen die HES sitzt)?

Wenn Blitzableiterdraht am Fallrohr verlegt wird, erfolgt das mit dafür konzipierten Schellen (siehe DEHN Blitzplaner Bild 5.2.2.2.4) und dann wird eine qualifizierte Blitzschutzfachkraft auch den Fußpunkt des Fallrohres in die Erdung mit einbeziehen. Wenn der 16 mm² Cu zur Dauerlösung wird, sollte auch der mit dem Fußpunkt blitzstromtragfähig und korrosionsverträglich angebunden werden.

Wenn die HES an der Außenwand sitzt, ist das ein Glücksfall, der nach der Erdleitereinführung ins Gebäude gefährlichen Näherungen verhindert. Die Wandbohrung mit leichtem Gefälle nach außen machen.

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Re: Satanlage Umbau Beratung Komponenten

Ungelesener Beitragvon mauritziogaudino » 1. Mai 2015 14:42

Dachgeschoss ist nicht ausgebaut. Es laufen aber vom Obergeschoss ein paar Strom- und Netzwerkkabel durch die Dachbodendecke.

Ich kann es auch auf der Seite der Schüssel am Fallrohr runterführen. Dann muss ich unten halt die paar Meter rüber. Mach ich dann so.

Ob später 25 oder 50mm² schau ich mal noch. Bei neuem Dach dann mit Fangstange.

LNB Leitungen gehen auch jetzt schon vom mastnahen PA durch das Leer-Rohr inkl PA-Leiter zum Multischalter im Keller.

Gefälle mach ich, vllt mit so einem Schrumpfschlauch.

Danke mal wieder.

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Re: Satanlage Umbau Beratung Komponenten

Ungelesener Beitragvon mauritziogaudino » 29. Juni 2015 09:58

Hallo zusammen,

bin gerade dabei rund ums Haus auszuheben, um die Kellerwände abzudichten und neue Entwässerungsrohre zu verlegen.
Dabei bin ich auch an die Erdung des Hauses gekommen.

Hier Bilder, wie es innen und außen aussieht, derzeit ziemliche Baustelle...
Staberder_Kreuzerder_Ringerder_Haus_Erdung_Satanlage.jpg
Staberder_Kreuzerder_Ringerder_Haus_Erdung_Satanlage1
Staberder_Kreuzerder_Ringerder_Haus_Erdung_Satanlage2.jpg
Staberder_Kreuzerder_Ringerder_Haus_Erdung_Satanlage2
Ringerder_Anschluss_Potential_Haupterdungsschiene_HES_Haus.jpg
Ringerder_Anschluss_Potential_Haupterdungsschiene_HES_Haus
Satanlagen_Haus_Erdung_Kreuzerder_Ringerder.jpg
Satanlagen_Haus_Erdung_Kreuzerder_Ringerder

Zur Erdung, die ich von einer Blitzschutzfachkraft durchführen lassen werde, trotzdem vorab nochmal hier Fragen an euch Profis:

Ist diese Art der Erdung hier verbeserungswürdig im Altbau?
Kann ich einen 25 oder 50 mm² Draht außen direkt an der Stange anschließen oder muss ich wie oben beschrieben nach innen bohren und dort an die Schiene anschließen?
Ich würde dann über der Kellertreppe runter am Fallrohr am Sockel entlang rüber zur Stange legen lassen.

Danke wie immer.

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Re: Satanlage Umbau Beratung Komponenten

Ungelesener Beitragvon techno-com » 29. Juni 2015 10:15

mauritziogaudino hat geschrieben:Hallo zusammen,

:freunde

mauritziogaudino hat geschrieben:Ist diese Art der Erdung hier verbeserungswürdig im Altbau?

Das kann man über diese Bilder nicht sagen da man nicht sieht:
1. wie tief der Erder (Staberder) ins Erdreich runter geht ... also nicht sieht wie lange der ist
2. wie die Verbindungen nach innen heinein hergestellt sind, ob diese also blitzstromtragfähig sind (die verwendeten Bauteile)
Das kann ihnen aber die ausführende Blitzschutzfachkraft sicherlich durchmessen wenn er vor Ort ist. Ein Blick da drauf vor Ort ist auch sicherlich viel einfacher !

mauritziogaudino hat geschrieben:Kann ich einen 25 oder 50 mm² Draht außen direkt an der Stange anschließen oder muss ich wie oben beschrieben nach innen bohren und dort an die Schiene anschließen?
Ich würde dann über der Kellertreppe runter am Fallrohr am Sockel entlang rüber zur Stange legen lassen.

Am Fallrohr hoch würde bedeuten das der "Trennungsabstand" hierhin verletzt wird, d.h. man müsste dann das Fallrohr und die Dachrinne mit in die Erdung aufnehmen müssen. Aber auch das wird eine Blitzschutzfachkraft sicherlich wissen und entsprechend ausführen.
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Re: Satanlage Umbau Beratung Komponenten

Ungelesener Beitragvon mauritziogaudino » 29. Juni 2015 10:38

Hi. Der Staberder ist 1.50m lang. Geht über diese Stahlschiene durch die Wand innen an die OBO PA Schiene.Dort ist das Gas Rohr angeschlossen und eine zweite PA Schiene in einem anderen Raum wo Stromkasten, Heizung, Rohre usw drqn hängen.
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Staberder_1-5-Meter-Aussenansicht-unter-Erde.jpg
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Re: Satanlage Umbau Beratung Komponenten

Ungelesener Beitragvon techno-com » 29. Juni 2015 10:47

mauritziogaudino hat geschrieben:Der Staberder ist 1.50m lang.

Der sichtbare Bereich, wie lang ist er aber insgesamt noch unter der Erde ?
Aus einem aneren Forum ....
.... das ein Staberder auf eine Gesamttiefe von 4m (3.5m lang muss er sein + 50cm unter Erde) versenkt werden muss....

Quelle und ein Beitrag der das auch noch einmal genauer behandelt im DF-Forum => KLICK
Hier ein Beitrag aus dem Elektronikforum => KLICK

mauritziogaudino hat geschrieben:Geht über diese Stahlschiene durch die Wand innen an die OBO PA Schiene.

Das Stahlband ist ja aber über Bauteile angeschlossen an den Staberder, und diese Bauteile kann man hier akt. nicht sehen da nur Dreck aussenrum sichbar ist... würde aber auch nichts bringen es zu sehen, das muss man vor Ort messen.
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Re: Satanlage Umbau Beratung Komponenten

Ungelesener Beitragvon mauritziogaudino » 29. Juni 2015 11:30

Ok. Danke.
Der erder ist 1.50m. Auf dem Bild über der schaufel liegt er im Moment gerade frei in der luft.
Sieht man nicht so gut.
Die Stahlschiene ist am Erder angeschlossen. Über dem anschluss ist ein zähes dichtmittel. Muss ich mal abkratzen. Fühlt sich an wie gummi.
Aber ja. Soll dann eine fachkraft vor ort schauen.

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Re: Satanlage Umbau Beratung Komponenten

Ungelesener Beitragvon Dipol » 29. Juni 2015 11:54

mauritziogaudino hat geschrieben:Hi. Der Staberder ist 1.50m lang. Geht über diese Stahlschiene durch die Wand innen an die OBO PA Schiene.Dort ist das Gas Rohr angeschlossen und eine zweite PA Schiene in einem anderen Raum wo Stromkasten, Heizung, Rohre usw drqn hängen.

Nach aktuellen Normen sind für Vertikalerder Längen von 1 x 2,5 oder 2 x 1,5 m im Abstand von 3 m vorgeschrieben. 1,5 m war nach alten VDE 0855 Teil 1 zulässig.

Auch wenn für Erder von Antennenanlagen kein spezieller Erdungswiderstand gefordert ist, sollen die möglichst erdfühlig eingebaut sein. Auch als noch die 1,5 m Länge zulässig waren, war daher ein Wandabstand von 1 m vorgeschrieben, um dem trockenen Arbeitsraum auszuweichen. Die Mindest-Frosttiefe von 0,5 m wurde anscheinend eingehalten, für Ringerder sind mittlerweile 0,8 m verlangt.

Ein wieder angefüllter Erder kann seine Funktion nicht erfüllen und auch der Einbau einer Drainage wird die Erdfühligkeit nochmals signifikant mindern. Der Korrosionszustand des feuerverzinkten Kreuzerders und der Anschlussfahne ist zwar tolerierbar, aber nachdem die Kellerwand freigelegt ist sollte man sich auch Gedanken über dauerhaft korrosionsbeständige NIRO-Lösungen (V4A) machen.

ALTERNATIVEN:
  • NIRO-Band (V4A) mit min. 5 m Länge wie bei Ringerdern üblich unterhalb der Drainage verlegt und möglichst ungeschnitten bis zur HES durchgeführt
  • NIRO-Erdspieß mit min. 2,5 m Länge durch die Kellerbodenplatte gesetzt
  • NIRO-Erdspieß mit min. 2,5 m Länge anstelle des feuerverzinkten Kreuzerders in der Grabensohle versenkt und mit NIRO-Runddraht an der HES angeschlossen

Bei normalen Bodenverhältnissen sind Erdspieße mit einem Vibrationshammer Ratz-Fatz versenkt. In der Blitzschutznorm sind Erderlängen von 9 m empfohlen.
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Re: Satanlage Umbau Beratung Komponenten

Ungelesener Beitragvon mauritziogaudino » 29. Juni 2015 12:38

Danke für die Ausführungen.Lese mir das später genau durch. Tiefer und weiter weg vom Haus konnten sie 1962 wohl nicht da überall Sandstein. Bzw das wurde vermutlich irgendwann nachträglich mit dem Wasser und gas Rohr gemacht?!die sehen relativ neu aus.
Drainage wird gelegt ja.

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Re: Satanlage Umbau Beratung Komponenten

Ungelesener Beitragvon Dipol » 29. Juni 2015 20:30

mauritziogaudino hat geschrieben:Tiefer und weiter weg vom Haus konnten sie 1962 wohl nicht da überall Sandstein.

Für feuerverzinktes Material, das seit 53 Jahren eingebaut ist, sehen Profilerder und Bandeisen unüblich gut aus.

An der geringen Verformung des Kreuzerderkopfes ist aber abzulesen, dass der ziemlich leicht in den aufgefüllten Arbeitsraum einzutreiben war und trocken lag. Ein Banderder aus St/tZn auf Höhe der Kellersohle wäre sicherlich stärker korrodiert gewesen.

Also vom guten Zustand nicht täuschen lassen und bei der Lösung auch an die Erben denken. :1112

PS: Die Klemmen der bauseitigen Erdungsschiene sind mutmaßlich für das Bandeisen und 8 mm Rundrähte blitzstromtragfähig, die M4er-Schräubchen aber nicht zur Aufnahme eines blitzstrombelasteten 16 mm² Erdleiters zertifiziert. Die sollte man gegen ein Klasse A-Produkt wechseln.

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Re: Satanlage Umbau Beratung Komponenten

Ungelesener Beitragvon mauritziogaudino » 6. Juli 2015 13:22

Hello again :-)

Leider ist der nächste Blitzschutzfachbetrieb (http://www.vdb.blitzschutz.com/cgi-bin/ ... r.pl?plz=6) nicht gewillt die Arbeiten wegen über 30 km Anfahrt und geringer Menge durchzuführen.

Ich werde es also meinen Elektriker machen lassen, der meint, dass er das kann.

Dabei erscheint mir die Lösung mit "NIRO-Band (V4A) mit min. 5 m Länge wie bei Ringerdern üblich unterhalb der Drainage verlegt und möglichst ungeschnitten bis zur HES durchgeführt"
die einfachste. Ist diese auch ok, wenn unter der Drainage bzw dem Drainage-Kies Sandstein liegt (Erdfühligkeit)?

Ansonsten dann wie bereits beschrieben 25mm² Alu an Regenrinne (mit Einbindung dieser) runter und an Sockel auf die andere Hausseite und nach innen (aussen am Band anschießen geht wohl nicht) an Schiene (Bohrung mit Gefälle nach außen).

:thx

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Re: Satanlage Umbau Beratung Komponenten

Ungelesener Beitragvon Dipol » 6. Juli 2015 17:40

mauritziogaudino hat geschrieben: Ist diese auch ok, wenn unter der Drainage bzw dem Drainage-Kies Sandstein liegt (Erdfühligkeit)?

Nachdem normativ nur die 5 m (horizontale) Mindestlänge vorgeschrieben aber ein möglichst niedriger Erdungswiderstand anzustreben ist, lautet die Antwort "Ja aber".

Da es vom Alterder keine Vergleichswerte gibt, kann man auch keine Hochrechnung anstellen. Wenn zu erwarten ist, dass der Erder an der Sohle trocken liegt, ist ein in die Sohle oder durch den Kellerboden eingetriebener Tiefenerder mit min. 2,5 m Länge vermutlich erdfühliger. Ein Erdspieß setzt dann aber wieder Ausrüstung wie z. B. einen Vibrationshammer + Schlagkopf voraus. Evtl. kann das dein Eli ausleihen.

mauritziogaudino hat geschrieben:Ansonsten dann wie bereits beschrieben 25mm² Alu an Regenrinne (mit Einbindung dieser) runter und an Sockel auf die andere Hausseite und nach innen (aussen am Band anschießen geht wohl nicht) an Schiene (Bohrung mit Gefälle nach außen).

Tordierte Alu-Knetlegierung mit 50 mm² würde ich vorziehen,weil damit alle Anschlüsse ohne Sonderbauteile und Cupalhülsen möglich sind.

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Re: Satanlage Umbau Beratung Komponenten

Ungelesener Beitragvon mauritziogaudino » 6. Juli 2015 23:30

Wenn zu erwarten ist, dass der Erder an der Sohle trocken liegt....

Das wird sowohl für das Band, als auch für den Staberder nicht komplett zutreffen. Die Drainage wird ja nicht alles an Regenwasser aufnehmen, also ein Teil wird vorbei in den Sandstein gehen.
Der Sandstein ist generell sehr hart. Ohne mich da auszukennen frage ich mich, ob ein Staberder mit Vibrationshammer das schafft.

Vermutlich ist nun die Lösung durch den Kellerboden die beste.

Tordierte Alu-Knetlegierung mit 50 mm² mach ich dann. bzw lass ich machen :-) Wo finde ich da die genauen Anschlüsse bzw. Vorschriften dazu? Damit ich schauen kann, dass der Eli es richtig macht :-)

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Re: Satanlage Umbau Beratung Komponenten

Ungelesener Beitragvon techno-com » 7. Juli 2015 07:25

mauritziogaudino hat geschrieben:Leider ist der nächste Blitzschutzfachbetrieb (http://www.vdb.blitzschutz.com/cgi-bin/ ... r.pl?plz=6) nicht gewillt die Arbeiten wegen über 30 km Anfahrt und geringer Menge durchzuführen.

Soll/muss man sich nach solchen Erkenntnissen noch wundern das 90% der entsprechend montierten Antennenanlage gar nicht geerdet sind und die mit einem äußeren Blitzschutz versehenen Anlagen zu über 50% falsch durchgeführt wurden ?

Arbeiten an Blitzschutzanlagen (dazu zählt ja auch die Erdung einer Satanlage) dürfen nur vom ausgebildeten und zertifizierten Fachpersonal ausgeführt werden (NAV § 13), dieses aber:
- findet man kaum da es viel zu wenige davon gibt
- kommt es nicht zu solchen "geringen Mengen" an Arbeit

Ein Rattenschwanz also ..... aber da müssen die entsprechenden Kommissionen was dran machen, sonst wird der immer schlimmer !
Am Ende macht es dann immer der Elektriker (..."ich kann das schon"...) ..... was dabei zum größten Teil raus kommt kann man hier im Forum alles erlesen.
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Re: Satanlage Umbau Beratung Komponenten

Ungelesener Beitragvon mauritziogaudino » 7. Juli 2015 10:44

Oh, auf dieser Liste gibt es andere Firmen. Da könnte ich noch eine fragen.

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Re: Satanlage Umbau Beratung Komponenten

Ungelesener Beitragvon techno-com » 7. Juli 2015 10:53

Würde ich auf jeden Fall mal machen :1147

Nur so wäre ich hinterher sicher das es auch richtig alles durchgeführt ist :1137 Kann natürlich eine Qualifikation eines Elektrikers nie beurteilen, aber aus Erfahrung gibt es da vieles was oft falsch gemacht wird (einfachster Weg statt vorgeschriebener Weg in der Ausführung gewählt).

Preislich dürfte das keinen riesen großen Unterschied machen .... sicherlich die Anfahrt und einen etwas höheren Stundensatz, aber das sollte es wert sein da dies eine Sache ist die sicher und richtig durchgeführt sein sollte.
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mauritziogaudino
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Re: Satanlage Umbau Beratung Komponenten

Ungelesener Beitragvon mauritziogaudino » 16. Juli 2015 14:50

So, ist in Gange, zum Vorabgespräch mit einer zertifizierten Person:

- Sandstein lässt bei mir in der gegend einen langen Staberder nicht zu, kein Widerstand, wenn er überhaupt rein geht. Oder halt mehrere und verbinden...
- Erdband würde er gleich ums ganze Haus legen - mit den verbundenen hohen Kosten
- Antenne mit Fangstange und 50mm² aussen runter -> schwierig bzw (so wie ich es auf die Schnelle telefonisch verstanden habe) man würde wegen Trennungsabstand und den vorhandenen Leitungen in den Wänden, wo die 50mm² runter gingen, das eine Kabel runter nicht reichen. Daher besser solche HVI Leitungen.

Nunja, beim Termin vor Ort ist es (mir) vllt klarer. Melde mich.

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techno-com
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Re: Satanlage Umbau Beratung Komponenten

Ungelesener Beitragvon techno-com » 10. August 2018 13:14

Hier muss was nachgereicht werden .. gerade den Beitrag wieder gefunden bei einer Suche für einen anderen Beitrag !

Der o.g. "Wireless Blitzschutz" wurde nachgebesser - Quelle: Kaufberatung Sat-Anlage Komponenten (Hersteller) (dort auch der Link zum anderen Forum wo das drin stand)

Bild
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Vielleicht sind wir nicht günstiger als ein Discounter oder reiner Online-Kartonschieber, aber sicherlich besser !
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Tristan Uhde
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Re: Satanlage Umbau Beratung Komponenten

Ungelesener Beitragvon Dipol » 10. August 2018 14:53

mauritziogaudino hat geschrieben: - Antenne mit Fangstange und 50mm² aussen runter -> schwierig bzw (so wie ich es auf die Schnelle telefonisch verstanden habe) man würde wegen Trennungsabstand und den vorhandenen Leitungen in den Wänden, wo die 50mm² runter gingen, das eine Kabel runter nicht reichen. Daher besser solche HVI Leitungen.

Nachtrag zur gelb markierten Textstelle:

Innen geführte HVI-Leitungen bieten - sofern auch der Kabelmantel gegen Gleitüberschläge in den PA einbezogen wurde - wirkungsvollen Schutz gegen Berührung und auch Lichtbögen. Sie können aber nicht verhindern, dass insbesondere in parallel geführte Antennen- und/oder Elektroleitungen Blitzströme induktiv eingekoppelt werden.

Bei Antennen, deren Mast durch ein mit der Blitzschutzanlage verbundenes Blechdach verläuft, erzielt man mit einem direkt geerdeten längen Mast oder einer Mastverlängerung mit galvanisch verbundener Fangspitze eine bessere Schutzwirkung als mit dieser getrennten Fangstange. Im Falle eines Direkteinschlags in das Dach oder die Antenne sind Blitzstromeinkopplungen in die Antennenkabel zwangläufig, denn knapp 1 mm Kabelmantel stellt für Blitze, die es kilomenterweit von den Wolken bis zur Erde geschafft haben, kein Hindernis dar.

Diese Blitzschutzanlage wurde ausnahmsweise nicht wie meist von einem Dachdeckerbetrieb, sondern einer Elektrofirma erstellt, die auch im Blitzschutzbau tätig ist. Diese Experten haben innen den nach dem Kabeleintritt vorgschriebenen Erdblock gesetzt, aber den PA-Leiter an den Mast und die HES normwidrig vergessen oder ignoriert.

SATIRE AN: Ist ja auch nur ein Standort in den Alpen mit geringem Einschlagrisiko. SATIRE AUS. :1162


 


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