Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Haben sie Fragen zu Unicable (EN50494/SCR/SatCR/CSS) oder JESS (Jultec Enhanced Stacking System - EN50607/SCD2) Multischaltern, zu statischen SAT-Einkabelsystemen sowie auch zu speziellen Einkabelanlagen wie Polytron TSM-1000 HD, Schwaiger EKU825, Dur-Line UCP20/UCP30 oder auch zur Johansson Einkabellösung 9640/9645 (Multiband Converter/Stacker-Destacker) ?
Nicht für Einkabel-LNB Anfragen ! Nutzen sie hierfür das Forum unter "Unicable-/Einkabel LNB´s" weiter unten !!
jensdo
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Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon jensdo » 4. Juli 2018 11:56

Hallo,

ich habe schon viel hier im Forum gelesen und hoffe auch schon einiges verstanden zu haben. ;-)
Ich habe letztes Jahr ein Haus mit drei Etagen saniert und dabei auch Kabel (Triax KOKA 110A+) für eine neue SAT Anlage verlegt. Zuerst war noch eine Sternverkabelung jeder Dose auf eine zentrale Stelle im Keller geplant. Aber nach dem lesen diverser Beiträge hier im Forum habe ich mich für ein Einkabelsystem entschieden und damit jede Menge Kabel gespart. Statt jede Dose einzeln zu verkabeln habe ich ein Leitung pro Etage von Dose zu Dose verlegt und zur Sicherheit noch mal eine Reserve Leitung von der letzten Dose wieder in den Keller. Der vorhandene 80 cm Spiegel steht neben dem Haus auf einem 2m Mast und versorgt aktuell noch als Übergangslösung über ein Quad-LMB aktuell einen Fernseher. Eventuell soll später noch eine DVBT-Antenne mit auf den Mast aber das ist noch nicht sicher.
Nachdem die Baumaßnahmen so langsam abgeschlossen sind möchte ich jetzt die SAT Anlage aufbauen. Ich habe versucht, mit meinen Erkenntnissen aus dem Forum, ein Anlage zu planen und habe alle Komponenten, Kabellängen und Signalausgangs-Werten mal in eine Grafik gequetscht. Ein Bild sagt ja mehr als tausend Worte! :-)

SAT Anlage PLan1.png


Folgender Fragen habe ich zu meiner Planung:

1. Ist die Materialauswahl so weit in Ordnung?
2. Ist der Überspannungsschutz am Erdungsblock an allen Ein und Ausgängen notwendig?
3. Brauche ich Endwiederstände am Terrestrischen Ein/Ausgang am DPC-32K wenn diese nicht belegt sind?
4. Bei einigen Dosen (besonders mit nachfolgenden Verteiler für ein Twin Reciver) komme ich laut meiner Rechnung nur noch auf einen Signalausgang von 45 dbµV. Ist das noch ausreichend?
Für die Berechnung lege ich folgende Pegel und Dämpfungen zu Grunde:
- DPC-32K Ausgang = 90dbµV
- Kabel Triax KOKA 110A+ = 21 dB/100m
- 4 fach Verteiler EBC 114 = 8dB
- Erdungsblock und Überspannungsschutz = 2dB
- Antennen Dosen JAD3XXTRS Durchgangsdämpfung = 2 dB
- 2 fach Verteiler EBC 10 = 6dB
5. Wie würde man den Pegel am besten verstärken wenn es notwendig wäre?


Viele Grüße
Jens



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Re: Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon techno-com » 4. Juli 2018 12:45

jensdo hat geschrieben:Hallo,

Hallo und herlich-willkommen

jensdo hat geschrieben:ich habe schon viel hier im Forum gelesen und hoffe auch schon einiges verstanden zu haben.
jensdo hat geschrieben:Nachdem die Baumaßnahmen so langsam abgeschlossen sind möchte ich jetzt die SAT Anlage aufbauen. Ich habe versucht, mit meinen Erkenntnissen aus dem Forum, ein Anlage zu planen und habe alle Komponenten, Kabellängen und Signalausgangs-Werten mal in eine Grafik gequetscht. Ein Bild sagt ja mehr als tausend Worte! :-)

SAT Anlage PLan1.png

Was hatten sie den genau gelesen ? Bei ihrer Planung ist so viel falsch und fraglich das sie das sagen sollten, dann kann ich auch darauf eingehen und ihnen aus den Beiträgen wo sie diese Planung her haben ggf. falsch verstanden wurde :1122

Ich habe mal eine Zeichnung gemacht was mir, unabhängig von der Multischalter-Auswahl, hier auffällt:
Dur_Line_DPC32K_Fehlplanung_Antennendosen_Verkabelung_etc.png
Dur_Line_DPC32K_Fehlplanung_Antennendosen_Verkabelung_etc


Rot: haben sie die Stränge im Kreis geführt ? Warum das, wofür das ? Mind. 3 Stränge wurden so eingezeichnet
Blau: haben sie die ENDdosen tlw. mitten in einen Strang rein gezeichnet/-geplant ? Das geht nicht ... die ENDdose kommt ans Ende vom Strang und davor kommen auch nicht immer nur die gleichen Dosen (bei ihnen immer die JAD310TRS Durchgangsdose), sondern die Dosen werden abgestuft in der Reihenfolge vom Multischalter mit unterschiedlichen Auskoppeldämpfungen verbaut. So z.B. bei 4 Dosen = Jultec JAD318 => JAD314 => JAD310 => JAD307 Enddose. Wenn es dann 5 Dosen sind sollte man dort je nach Kabellängen die zwischen den Dosen sind entscheiden was für eine doppelt rein kommt. Aber das ist akt. hier nicht das größte Probleme und sollte auch aus den hier verlinkten Beiträgen klar werden.
Grün: Warum wird diese Dose da außerhalb vom Hause eingezeichnet nicht einfach an den EBC114 angeschlossen der da mit einem F-Endwiderstand am 4. Ausgang akt. terminiert ist ? Warum wird dieses Kabel einmal ums ganze Haus geführt und geht dann einmal von diesem Strang kommend und noch dazu zusätzlich direkt vom Multischalter in den Verteiler ? Das wäre ein riesen Kreislauf der alles lahm legen würde !?

Weiterhin fehlt in ihrer Zeichnung das Netzteil (der "Power-Inserter") vom Multischalter ...

jensdo hat geschrieben:1. Ist die Materialauswahl so weit in Ordnung?

Nein, nicht wirklich !
Abgesehen davon das der DPC32K zwar günstig ist, passt das hier absolut nicht rein ... so viele Beiträge hier im Forum die das erklären, so viele Problemberichte in anderen Foren (auch über den baugleichen von Inverto etc.) die nur von Problemen berichten, vor allem in so einem riesen Aufbau mit so viel Dosen/Verteilern.
Siehe dazu z.B. unter Unicable Anlage / Hausumbau , der Beitrag erklärt dazu sehr viel (und noch duzende andere die diese dCSS-Technologie erklären).

jensdo hat geschrieben:2. Ist der Überspannungsschutz am Erdungsblock an allen Ein und Ausgängen notwendig?

Nur an den Eingängen vom LNB kommend .....

jensdo hat geschrieben:3. Brauche ich Endwiederstände am Terrestrischen Ein/Ausgang am DPC-32K wenn diese nicht belegt sind?

Ja, an ALLEN offenen Ein- und Ausgängen.

jensdo hat geschrieben:4. Bei einigen Dosen (besonders mit nachfolgenden Verteiler für ein Twin Reciver) komme ich laut meiner Rechnung nur noch auf einen Signalausgang von 45 dbµV. Ist das noch ausreichend?
Für die Berechnung lege ich folgende Pegel und Dämpfungen zu Grunde:
- DPC-32K Ausgang = 90dbµV
- Kabel Triax KOKA 110A+ = 21 dB/100m
- 4 fach Verteiler EBC 114 = 8dB
- Erdungsblock und Überspannungsschutz = 2dB
- Antennen Dosen JAD3XXTRS Durchgangsdämpfung = 2 dB
- 2 fach Verteiler EBC 10 = 6dB

Wo haben sie gelesen das der DPC-32K einen Ausgangspegel von 90dbµV hat ? Der hat nur 83dbµV !
Siehe unter Verkabelung Dur-Line DPC-32 K , da habe ich das sogar gemessen weil das absolut unklar war mit deren Angaben die sie dazu machten (die geben ja nur -25dBm an in den technischen Daten und das muss umgerechnet werden)
Bei uns im Shop (Dur-Line DPC-32K) haben wir daher diese Daten gleich auch eingetragen:
Dur-Line_DPC32K_Ausgangspegel_dbµV.JPG
Dur-Line_DPC32K_Ausgangspegel_dbµV


Von daher wird ihre Planung mit den Pegeln wohl noch schlechter, rechnen sie da mal jetzt noch 7db weniger Pegel , und dann sind wir bei diesem Aufbau bei einer absoluten Unterpegelung ...

jensdo hat geschrieben:5. Wie würde man den Pegel am besten verstärken wenn es notwendig wäre?

Man verstärkt nicht, man wählt die Komponenten gleich so aus das es passt... lesen sie mal unter Solide Komponenten?
Das sind dann Schalter die auch funktionieren, weitermin mit einem Ausgangspegel von 93dbµV.
Und dann noch die Verkabelung so aufbauen das man kurze Kabelwege hat, nichts im Kreis führen etc.... dann passt das alles hier im Aufbau auch ohne jegliche Verstärker die nur Geld kosten und täglich 24 Std. Strom fressen.

jensdo hat geschrieben:Eventuell soll später noch eine DVBT-Antenne mit auf den Mast aber das ist noch nicht sicher.

Auch eine DVB-T2 Antenne muss dann bevor sie in den Multischalter für die Verteilung geführt wird über einen DVB-T/T2 Verstärker laufen, da muss das Signal zuerst und immer aufgepepelt werden.


Es gibt viel zu lesen, viel neu zu planen ... aber das was da akt. als Plan steht ist absolut falsch und wird ihnen nur riesen Probleme bereiten !
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Re: Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon guba » 4. Juli 2018 15:52

jensdo hat geschrieben:und zur Sicherheit noch mal eine Reserve Leitung von der letzten Dose wieder in den Keller.


Ich nehme an, dass einfach das Kabel liegt. An der Enddose kann man sie ja nicht anschliessen.
Man hat hier aber z. B. die Möglichkeit, einen Strang notfalls aufzuteilen, wenn man Pegelprobleme hat

Die Dose rechts im Bild scheint mir in einem Nebengebäude zu sein ...

Gruss
Guido

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Re: Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon jensdo » 4. Juli 2018 18:26

Hallo,
Danke zuerst für die Hinweise! Ich versuche das jetzt mal aufzudröseln.

Rot: haben sie die Stränge im Kreis geführt ? Warum das, wofür das ? Mind. 3 Stränge wurden so eingezeichnet

Es soll natürlich keine Ringleitung sein. Sonder wie schon erwähnt, sind die schwarzen Leitung Reserve. Auf dem Bau geht schnell mal was kaputt und bevor man es bemerkt sind alle Wände zu und eine Leitung defekt. Wie Guido schon richtig bemerkt hat kann mann so eventuell auch einen Strang in zwei aufteilen. Ich hab sie aber der Vollständigkeit halber mit in die Zeichnung aufgenommen. Zumindest auf den Erdungsblock wollte ich die Enden mit auflegen.
Blau: haben sie die ENDdosen tlw. mitten in einen Strang rein gezeichnet/-geplant ? Das geht nicht

Deshalb sind die von Ihnen blau markierten End-Dosen wirklich auch End-Dosen.
davor kommen auch nicht immer nur die gleichen Dosen (bei ihnen immer die JAD310TRS Durchgangsdose), sondern die Dosen werden abgestuft in der Reihenfolge vom Multischalter mit unterschiedlichen Auskoppeldämpfungen verbaut.

Hatte ich ursprünglich abgestuft, genau in der Reihenfolge JAD318 => JAD314 => JAD310 => JAD307. Aber meine Pegelrechnung hat am Ende so die besten Werte ergeben. Aber das können wir gern noch auf später verschieben.
Grün: Warum wird diese Dose da außerhalb vom Hause eingezeichnet nicht einfach an den EBC114 angeschlossen der da mit einem F-Endwiderstand am 4. Ausgang akt. terminiert ist ? Warum wird dieses Kabel einmal ums ganze Haus geführt und geht dann einmal von diesem Strang kommend und noch dazu zusätzlich direkt vom Multischalter in den Verteiler ? Das wäre ein riesen Kreislauf der alles lahm legen würde !?
Also ich hab mir lange noch mal meine Zeichnung angesehen aber ich sehe das von ihnen beschriebene Szenario nicht :1110
Laut meinem Plan ist der DPC-32K im 2 x 16 Modus, an jedem Ausgang hängt ein 4 fach Verteiler und von da geht es auf den Erdungsblock. Aktuell werden 6 Abgänge benötigt deshalb sitzt jeweils auf dem 4 Ausgang ein Endwiderstand. Die Leitung ganz unten und führt zu einer Dose im Nebengebäude. Das ist vielleicht nicht so schön gezeichnet.
Weiterhin fehlt in ihrer Zeichnung das Netzteil (der "Power-Inserter") vom Multischalter ...

Ja war mir klar das der mit dazu gehört, wollte die Zeichnung nicht zu voll machen. Aber sie haben Recht, ich habe ihn jetzt mal mit eingezeichnet (aber ohne Netzteil)
Abgesehen davon das der DPC32K zwar günstig ist, passt das hier absolut nicht rein ...

Das war mir so nicht bewusst! :1110 Ich hab mich da wohl von dem Label "top bewertet" und "sehr gut" verleiten lassen. Zu dem Thema muss ich noch mal unter ihren Link genau nachlesen. Das Ergebnis soll schon eine zuverlässig und Stabile SAT-Anlage sein.
Haben sie einen besseren Vorschlag?

Den Überspannungsschutz hab ich jetzt nur noch an den Eingängen.

Wo haben sie gelesen das der DPC-32K einen Ausgangspegel von 90dbµV hat ? Der hat nur 83dbµV !

Ich habe den Wert im Shop von 83dbµV gelesen, war aber verunsichert, weil in dem Datenblatt, das auf der Shopseite verlinkt ist,etwas anders steht. Oder habe ich hier was verwechselt?
DPC-32 k-Datenblatt.png

Die Frage ist jetzt, was stimmt? Sonst ist natürlich die Pegel Berechnung schwierig.
Man verstärkt nicht, man wählt die Komponenten gleich so aus das es passt...

Da bin ich voll ihrer Meinung! :1147 Genau deshalb bin ich hier.

Auch eine DVB-T2 Antenne muss dann bevor sie in den Multischalter für die Verteilung geführt wird über einen DVB-T/T2 Verstärker laufen, da muss das Signal zuerst und immer aufgepepelt werden.

Was braucht man da als Hardware zum "aufpegeln"? Oder ist das von der Antenne abhängig.

Hier noch mal der angepasste Plan.
SAT Anlage PLan2.png


Gruß Jens

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Re: Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon raceroad » 4. Juli 2018 19:09

jensdo hat geschrieben:Ich habe den Wert im Shop von 83dbµV gelesen, war aber verunsichert, weil in dem Datenblatt, das auf der Shopseite verlinkt ist,etwas anders steht. Oder habe ich hier was verwechselt?

Falsche / sich widersprechende Angaben haben ihre Tradition. Bei Dura kann man sich eine Anleitung herunterladen, die dem Screenshot entspricht. Auf der Produktseite selbst steht hingegen "Ausgangspegel (AGC kontrolliert)   Konfigurierbar 84dBµV min.", was bedingt zu den Konfigurationsmöglichkeiten der Software passt. Als Standard ist ein Pegel von -26 dbm konfiguriert, was 82,75 db(µV) entspricht. Über die Software kann man den Pegel bis auf -22 dbm ≙ 86,75 db(µV) erhöhen, aber auch senken.

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Re: Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon guba » 4. Juli 2018 20:10

Hallo Jens

Ich habe jetzt deine Zeichnung zwecks besserer Übersicht ein wenig bearbeitet.
Ich habe die Leitungsführung vom 2. Ausgang des Switch grün und die Reserveleitungen rot eingefärbt. Die Reservekabel bei den Dosen gekürzt

Die EBC kann man nach dem Erdungsblock anschliessen. Es müssen nur die 2 Ausgänge des Switchs über den Block führen. Spart einige Anschlüsse.
techno-com hat geschrieben:Warum wird diese Dose da außerhalb vom Hause eingezeichnet nicht einfach an den EBC114 angeschlossen

Ich denke, er meint die Dose rechts (anderes Gebäude?), rot eingekreist
SAT Anlage PLan2_korr.jpg


Wenn du willst, kannst du hier deine Datei als Anhang hier reinstellen oder dann per PM mir senden.
Dann kann ich die Zeichnung jeweils nach Planungsfortschritt anpassen ...

Guido

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Re: Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon raceroad » 4. Juli 2018 20:33

guba hat geschrieben:Die EBC kann man nach dem Erdungsblock anschliessen. Es müssen nur die 2 Ausgänge des Switchs über den Block führen. Spart einige Anschlüsse.

So mag ein kleinerer EW reichen, aber das wäre nicht korrekt. Der Potenzialausgleich muss auch beim Ausbau von Komponenten erhalten bleiben. Das gilt auch für den Fall, dass der Verteiler getauscht werden muss. Führt man nicht die vom Verteiler abgehenden Kabel über einen EW, sondern nur die beiden zwischen Einkabelumsetzer und den Verteilern, hat es ein Monteur beim Ausbau des Verteilers bzw. dem dazu nötigen Abklemmen einer Stammleitung mit den aufsummierten Ableitströmen von allen an den Dosen angeschlossenen Endgeräten zu tun. Dafür kann selbst ohne Gerätedefekt nicht ausgeschlossen werden, dass die Loslassschwelle überschritten wird.

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Re: Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon jensdo » 5. Juli 2018 07:01

Hallo,

raceroad hat geschrieben:Als Standard ist ein Pegel von -26 dbm konfiguriert, was 82,75 db(µV) entspricht. Über die Software kann man den Pegel bis auf -22 dbm ≙ 86,75 db(µV) erhöhen, aber auch senken.

Ich vermute dazu brauch man dann den "Dur-Line DP-2432 Programmer" und im Auslieferungszustand ist der Pegel bei ca. 83 dbµV wie Herr Uhde schrieb. So oder so wird der Pegel knapp für meine drei Hauptstränge.

In einem andern Beitrag schrieb Herr Uhde:
In diesem Fall haben wir an der letzte Antennendose dort immer noch einen Pegel von 57dbµV und sind damit im vollkommen grünen Bereich (DIN-Pegel für 3-Träger, eigentlich nicht gerade 100% gültig für Einkabel-Systeme da dort viel "mehr" Verträglichkeit besteht, ist 47-77dbµV am Receiver bzw. sogar 40-70dbµV im besten Fall des Möglichen vom Aufbau her = Praxis-Empfehlung

Ist ein Pegel zwischen 40-70 dbµV am Reciver noch ausreichend? Ich bin bis jetzt immer von 50-70 dbµV ausgegangen.

guba hat geschrieben:Ich habe jetzt deine Zeichnung zwecks besserer Übersicht ein wenig bearbeitet. Ich habe die Leitungsführung vom 2. Ausgang des Switch grün und die Reserveleitungen rot eingefärbt. Die Reservekabel bei den Dosen gekürzt Wenn du willst, kannst du hier deine Datei als Anhang hier reinstellen oder dann per PM mir senden.

Wow hier gibt es aber einen tollen Service! :respekt:

Ich hatte die Reserve Leitungen schon in schwarz und die eigentlichen Stränge in blau gezeichnet. Das konnte man aber vielleicht nicht so gut sehen.

raceroad hat geschrieben:Der Potenzialausgleich muss auch beim Ausbau von Komponenten erhalten bleiben. Das gilt auch für den Fall, dass der Verteiler getauscht werden muss. Führt man nicht die vom Verteiler abgehenden Kabel über einen EW, sondern nur die beiden zwischen Einkabelumsetzer und den Verteilern, hat es ein Monteur beim Ausbau des Verteilers bzw. dem dazu nötigen Abklemmen einer Stammleitung mit den aufsummierten Ableitströmen von allen an den Dosen angeschlossenen Endgeräten zu tun. Dafür kann selbst ohne Gerätedefekt nicht ausgeschlossen werden, dass die Loslassschwelle überschritten wird.

Das sehe ich genau so. Der Erdungsblock soll als definierter Übergang für alle ein- und ausgehenden Leitungen dienen.

Jetzt muss ich noch mal zu Thema Qualität und Leistung des DPC-32 K nachlesen.

Gruß Jens

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Re: Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon techno-com » 5. Juli 2018 09:46

jensdo hat geschrieben:Hallo,

Hallo zurück :1119

jensdo hat geschrieben:
raceroad hat geschrieben:Als Standard ist ein Pegel von -26 dbm konfiguriert, was 82,75 db(µV) entspricht. Über die Software kann man den Pegel bis auf -22 dbm ≙ 86,75 db(µV) erhöhen, aber auch senken.

Ich vermute dazu brauch man dann den "Dur-Line DP-2432 Programmer" und im Auslieferungszustand ist der Pegel bei ca. 83 dbµV wie Herr Uhde schrieb. So oder so wird der Pegel knapp für meine drei Hauptstränge.

Dazu konnte ich bei Google nichts finden => Suchlink
Jetzt steht dort in der Beschreibung bei Dur-Line:
Ausgangspegel (AGC kontrolliert): Konfigurierbar 84dBµV min.

Wobei mich dann das "min" etwas irrtiert wenn man es auch absenken kann :1145

Im Datenblatt steht nichts von "konfigurierbar":
Datenblatt_Dur-Line_DPC32K.JPG
Datenblatt_Dur-Line_DPC32K


Aber schau ich mir dann die Programmer-Software vom DP2432 an sehe ich dort das man den Ausgangspegel pro Channel einstellen/ändern kann:
Dur-Line_DP2432_Programmer-Einstellung_Ausgangspegel.JPG
Dur-Line_DP2432_Programmer-Einstellung_Ausgangspegel


jensdo hat geschrieben:In einem andern Beitrag schrieb Herr Uhde:
In diesem Fall haben wir an der letzte Antennendose dort immer noch einen Pegel von 57dbµV und sind damit im vollkommen grünen Bereich (DIN-Pegel für 3-Träger, eigentlich nicht gerade 100% gültig für Einkabel-Systeme da dort viel "mehr" Verträglichkeit besteht, ist 47-77dbµV am Receiver bzw. sogar 40-70dbµV im besten Fall des Möglichen vom Aufbau her = Praxis-Empfehlung

Ist ein Pegel zwischen 40-70 dbµV am Reciver noch ausreichend? Ich bin bis jetzt immer von 50-70 dbµV ausgegangen.

Hui ... habe ich gerade über Google gefunden, in einem Beitrag der gerade parallel läuft unter Einkabelsystem von ASCI DES411 auf unicable umbauen
Schon korrigiert mit Edit-Hinweis, das war natürlich falsch und muss 50-70dbµV heißen :thx

jensdo hat geschrieben:Ich hatte die Reserve Leitungen schon in schwarz und die eigentlichen Stränge in blau gezeichnet. Das konnte man aber vielleicht nicht so gut sehen.

Problem für mich was da das die am Ausgang der Enddose "angeschlossen" waren und mit dem eigentlichen Aufbau nichts zu tun hatten, jetzt denke ich mir diese Reserve-Leitungen weg und dann macht dort auch die ENDdose einen Sinn (wobei die Dosen zuvor alle als JAD310TRS Durchgangsdose ausgewählt wie erklärt keinen Sinn machen).

jensdo hat geschrieben:Jetzt muss ich noch mal zu Thema Qualität und Leistung des DPC-32 K nachlesen.

Das ist die grundlegende Sache hier ... ggf. kann @raceroad noch was dazu sagen/schreiben.
Parallel laufen so viele Beiträge die da aufklären über die doch sehr oft vorkommende Problematik mit dCSS-Komponenten. Bei vielen ist er dabei und kennt sich da wohl besser aus als 99.9% da er selbst viel damit getestet und gemessen hat gerade die letzten Tage.
Vielleicht sind wir nicht günstiger als ein Discounter oder reiner Online-Kartonschieber, aber sicherlich besser !
Normkonforme Beratung und Bau sind bei uns selbstverständlich.
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Wichtiger Hinweis:Zuständigkeiten verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) und Blitzschutzfachkräfte
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Wir erteilen hier keine Rechtsberatung, unsere Hinweise sind nach bestem Wissen und bedürfen einer entsprechenden juristischen/technischen weiteren Beratung.

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Re: Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon raceroad » 5. Juli 2018 20:49

techno-com hat geschrieben:
jensdo hat geschrieben:Jetzt muss ich noch mal zu Thema Qualität und Leistung des DPC-32 K nachlesen.

Das ist die grundlegende Sache hier ... ggf. kann @raceroad noch was dazu sagen/schreiben.

Was dCSS-LNBs betrifft, vermutete ich ob etlichen Problemschilderungen, dass die LNBs dynamisch betrachtet kurzzeitig zu viel Strom "ziehen". Wie Du weißt, konnte ich zwar hohe Lastspitzen messen, die es so nicht gibt, wenn man keine oder zumindest keine zu groß dimensionierten Elkos verwendet, aber mit meinen Endgeräten keinen Ausfall, etwa durch Unterschreiten der Spannung, bei der ein Reset ausgelöst wird, nachstellen. Vom Tisch ist meine Vermutung deswegen für mich aber noch nicht – vielleicht sind meine Receiver / TVs einfach zu resistent.

In den Empfangstests zeigte mein E2-basierter Receiver an den dCSS-LNBs keine Auffälligkeiten, während an meinem Fernseher von Samsung manche Transponder nicht bzw. nur manchmal zu empfangen waren. Jetzt stellt sich wie so oft, wenn Sat-Empfang nicht gegeben ist, die Frage: Wer ist "schuld"? Der Fernseher hat seinen Anteil daran (> Liegt auf den ersten Blick ja auch nahe, weil es mit dem Receiver keine Ausfälle gab.), aber den grundlegenden Fehler machen die dCSS-LNBs (> Umgekehrt funzt der Samsung an nicht-dCSS-Technik.). Was war passiert? Im "Unicable"-Protokoll wird nur in 4 MHz-Schritten gesteuert. Deswegen sieht die "Unicable"-Norm aber vor, dass das Endgerät den Tunig-Fehler kompensiert. Liegt wegen des 4 MHz-Rasters das angeforderte Signal z.B. 2 MHz höher als die konfigurierte Userbandfrequenz, wird eben 2 MHz höher gesucht. Technisch bedingt invertiert ältere Einkabeltechnik das Signal, hohe / niedrige Frequenzen wechseln die Seiten. Auch mit dCSS könnte man das nachbilden, macht man aber nicht. Folge: Wenn im Beispiel von oben wegen des Tuning-Fehlers an bisheriger Unicable-Verteiltechnik das Signal 2 MHz höher liegt, wird es mit dCSS 2 MHz tiefer ausgegeben. Und schon hat man zusätzlich 4 MHz Differenz zwischen dem Userbandsignal und der Frequenz, um die herum gesucht wird. Jetzt sind 4 MHz alleine noch nicht kritisch, wegen zusätzlicher Rundungsfehler ist am Samsung der Effekt größer. Den gleichen Effekt hätte man aber auch, wenn die Oszillatorfrequenz des zuführenden LNBs abweicht. Bis etwa 3 MHz Abweichung gelten für LNBs als tolerabel, manchmal ist es aber auch mehr, und die Abweichung addiert sich worst case zu den 4 MHz wegen fehlender Invertierung. Für mich ist es jedenfalls ein NoGo, wenn man "Unicable" (EN 50494) drauf schreibt, aber ein wesentlicher Bestandteil von "Unicable" durch die getestete dCSS-Hardware kaputt gemacht wird. Schließlich hatte ich bei diesen Tests nicht das Haar in der Suppe gesucht, sondern einfach nur das gemacht, was ein "gewöhnlicher" Nutzer auch macht. Fernseher ans LNB anschließen, konfigurieren und Bild / Ton erwarten. Und noch gibt es einfach zu viele Receiver / TVs im Bestand, die das bessere JESS (EN 50607) mit 1 MHz Genauigkeit nicht können.


Nach den LNBs war heute ein DWB-32 K an der Reihe. Da ich kein Wideband-LNB montieren wollte, konfigurierte ich den DWB-32 K von Wideband- auf Quattro-Zuführung um. Zunächst wollte ich die Legacy-Funktion testen und sah für Ebene horizontal-low das hier:

Legacy 10744H auf 11394H.png
Legacy 10744H auf 11394H.png (6 KiB) 1364 mal betrachtet


Der zweite Transponder von HL (10744 MHz h mit u.a. arte SD) liegt auf 11394 MHz. Der DWB-32 K schiebt das Signal um 650 MHz nach oben, geht also nicht von Zuführung von einem Universal-LNB mit LOF 9750 MHz aus, sondern von einem 10400er Wideband-LNB (> Mit Unicable derselbe Fehler). Um es kurz zu machen: Die Programmiersoftware von Dura (aktuellste Version 1.1.47) ist fehlerhaft und schreibt für Quattro 2x 10400 MHz in die Konfiguration (> Sieht man, wenn man die Konfiguration als Textfile speichert.). Jetzt mag das alles behebbar sein (> Die Inverto-Software 1.1.49 macht diesen Fehler nicht.), doch es zeigt einfach, wie unausgereift Technik auf den Markt geworfen wird. Eine neue Firmware soll einige bekannte Probleme gefixt haben. Grund zum Jubel? Für mich nicht, wenn es nach mehr als einem Jahr einen Fix gibt.

Im Betrieb dann am Samsung im Prinzip dasselbe Problem wie mit den dCSS-LNB, nur etwas abgeschwächt: Mache Transponder wie der mit Das Erste HD waren teils erst nach langer Wartezeit (mehrere Minuten) zu empfangen. Ursache wieder: Das Signal liegt auf der "falschen Seite" des Userbands, weil man die Invertierung der alten Technik nicht nachbildet. Da ich wusste, woran es liegt, konnte ich über angepasste Einstellungen entgegenwirken. Aber schafft das jeder?
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Re: Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon jensdo » 6. Juli 2018 15:55

Hallo,

Danke raceroad für die Ausführungen. Ich gebe ehrlich zu, das ich höchstens 10% verstanden habe. :1145
Aber ich denke das ist nicht wirklich notwendig. Ich muss nicht in jedem Fall verstehen wie es funktioniert wenn es funktioniert.

Deshalb habe ich meine Planung noch mal etwas angepasst.
Statt dem DWB 32-K verwende ich jetzt den JPS0502-8+4T (5 Jahre Garantie sind auch ein Argument). Dafür habe ich meinen Plan an die aktuellen Anforderungen angepasst und etwas Reserve raus genommen. Sollten mir die 2x8 UB's irgendwann nicht reichen, kann ich immer noch ein JPS0501-8M2 in Kaskade vor den JPS0502-8+4T schalten und damit noch mal 8 UB's dazu nehmen. Das Nebengebäude und der Spitzboden werden erst einmal als Legacy Anschluss ausgeführt, was eigentlich auch ausreicht. Damit brauche ich auch nur noch einen 2 fach Strangverteiler und dank höheren Pegel kann ich auch nun die Dosen besser abstufen. Laut meiner Rechnung liegen alle Dosen Ausgangs Pegel jetzt im grünen Bereich.

Für die Berechnung lege ich folgende Pegel und Dämpfungen zu Grunde:
- JPS0502-8+4T Ausgang Einkabel = 93dbµV
- JPS0502-8+4T Ausgang Legacy = 91dbµV
- Kabel Triax KOKA 110A+ = 21 dB/100m
- 2 fach Verteiler EBC 110 = 6dB
- Erdungsblock und Überspannungsschutz = 2dB
- Antennen Dosen JAD3XXTRS Durchgangsdämpfung = 2 dB
- 2 fach Verteiler EBC 10 = 6dB

SAT Anlage PLan3.png


Folgende Fragen habe ich noch:
1. Ist der Plan so jetzt schlüssig?
2. Kann ich für die Legacy Anschlüsse auch die JAD Dosen verwenden? Möglicher weise will man sie ja irgendwann als Unicable Anschluss umbauen.
3. Kann ich eine JAD318TRS Dose mit dem Endwiderstand BK (DC-entkoppelt) als Enddose im Dachgeschoss verwenden. Die Enddose JAD307TRS hat in diesem Fall zu wenig Dämpfung.

Gruß Jens

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Re: Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon techno-com » 6. Juli 2018 16:12

jensdo hat geschrieben:Hallo,

Hallo zurück :1117

jensdo hat geschrieben:Danke raceroad für die Ausführungen. Ich gebe ehrlich zu, das ich höchstens 10% verstanden habe.

@Raceroad hat noch viel viel mehr Messungen gemacht, und dazu noch viel viel mehr Screenshots + Datenblätter :1128 die solltest du mal anschauen :1114

jensdo hat geschrieben:Folgende Fragen habe ich noch:
1. Ist der Plan so jetzt schlüssig?

Ja, "Wohnzimmer1 OG" würde ich statt der JAD310 noch eine JAD314 nehmen.

jensdo hat geschrieben:2. Kann ich für die Legacy Anschlüsse auch die JAD Dosen verwenden? Möglicher weise will man sie ja irgendwann als Unicable Anschluss umbauen.

Ja, geht auch :1147

jensdo hat geschrieben:3. Kann ich eine JAD318TRS Dose mit dem Endwiderstand BK (DC-entkoppelt) als Enddose im Dachgeschoss verwenden. Die Enddose JAD307TRS hat in diesem Fall zu wenig Dämpfung.

Perfekt in der Planung :1147


So wird das eine gangbare Anlage wo man sich keinen Kopf machen muss "geht es oder geht es nicht" :1111


P.S. Jultec-Multischalter arbeiten gänzlich ohne Elkos, d.h. da kann auch keiner mit der Zeit austrocknen und kaputt gehen ...... für diverse Multischalter gibt es gleich "Ersatz"-Netzteile, und die nicht ohne Grund wenn ich die Verkaufzahlen anschaue.
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Re: Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon raceroad » 6. Juli 2018 18:13

Die Rechnungen scheinen nicht stimmig. Der EBC 110 kostet gleich 8 db statt 6 db, und für das EG wurden offenbar im neuen Plan die Pegelwerte aus dem ersten übernommen.

[Eingeschobenes P.S. / Edit: Habe jetzt verstanden, dass die 8 db Verlust durch die 2 db vom Überspannungsschutz kommen. Damit reduzierten sich die kalkulierten Pegel entsprechend, wobei die Dosen anders gestuft werden könnten, wenn der Unicable-Stamm früher endete und die nach bisherigem Plan letzte Dose an der Stammleitung über die Reserveleitung Legacy-versorgt würde.]

Dann wurde dem Text noch für das KOKA 110A+ mit 21 db / 100 m gerechnet. Das ist zu optimistisch, weil der Wert halt nur für ca 1050 MHz gilt (… wenn ich die Werte, die mir vorliegen, interpoliere). Da die Distanzen z.T. recht groß sind, würde ich einen JPS.. auf ein 50 MHz-Raster ab 975 MHz konfigurieren. Für die beiden über den EBC110 versorgten Stränge habe ich das mit dem netzwelt-Pegeltool kalkuliert und dabei (wegen des Verteilers) als Startpegel 87 db(µV) angenommen und für das Kabel 30,8 db / 100 m angesetzt. Das Tool rechnet die Dämpfung des Kabels dann abhängig von der zugewiesenen Frequenz (z.B. 975 MHz für die letzte Dose DG) herunter. Es zählt der Pegel in der Spalte (SAT m. UB):

jensdo.png


So ergibt sich etwa für die dritte Dose EG, der noch lokal ein Verteiler folgen soll, für zugewiesene 1175 MHz ein Pegel von 62 db(µV). Was man halt sehen muss: Mit einem JPS..08 gibt es in diesem Teil mehr Dosen als Frequenzen. Man könnte da noch was freischaufeln, wenn man die letzte Dose über einen noch ungenutzten Legacy-Ausgang (Reserveleitung) versorgt.

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Re: Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon guba » 6. Juli 2018 19:01

Aus dem Datenblatt
triax-koka-110aplus-6-20162-57643.pdf
(2.05 MiB) 55-mal heruntergeladen

Dämpfung:
5 MHz dB 1,5
50 MHz dB 4,0
100 MHz dB 5,7
200 MHz dB 9,0
400 MHz dB 11,7
800 MHz dB 16,8
862 MHz dB 17,7
1000 MHz dB 20,3
1600 MHz dB 24,6
2150 MHz dB 29,0
2400 MHz dB 32,5

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Re: Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon raceroad » 6. Juli 2018 23:24

Auf der Produktseite war für den Bereich hohe Sat-ZF nur ein Wert für 2400 MHz angegeben, den ich für das Tool auf 2150 MHz umrechnete (… was in diesem Fall nicht ganz so gut passt. Wenn man vom angegeben Wert für 2150 MHz auf 1000 MHz herunterrechnet, wie es das Tool intern macht, liegt der berechnete Wert 19,8 db / 100 m nicht so weit von der Angabe im Datenblatt entfernt.)

Mit den neuen Daten sähe das so:

jensdo_2.png


Ich würde aber wie gesagt nicht zwei Legacy-Ausgänge brachliegen lassen. Noch zur Nutzung der Legacy-Ausgänge:

jensdo hat geschrieben:3. Kann ich eine JAD318TRS Dose mit dem Endwiderstand BK (DC-entkoppelt) als Enddose im Dachgeschoss verwenden. Die Enddose JAD307TRS hat in diesem Fall zu wenig Dämpfung.

Die Enddose bringt in der Kalkulation nur deshalb zu wenig Dämpfung, weil scheinbar von einem Ausgangspegel von 91 db(µV) ausgegangen wurde. Diesen hat man aber nur für den Legacy-Modus an den Kombiausgängen A + B. Für den DG / Spitzboden war aber laut Skizze mit der eingezeichneten 18er Dose einer der reinen Legacy-Ausgänge eingeplant. Die haben keine Regelung und im Mittel 3 db Dämpfung. Mit 10 m zum LNB liegt für mittlere Sat-ZF der Pegel am reinen L-Ausgang um die 75 db(µV).

Das gilt ähnlich auch für die weit (60 m) abgesetzte Dose. Abgesehen davon, dass ein Kabel zu einem Nachbargebäude (Ist das so gedacht?) sicherheitstechnisch nicht unproblematisch ist, passt signaltechnisch eine Stichdose JAD300TRS besser.

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Re: Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon guba » 7. Juli 2018 00:29

Das Datenblatt ist auch auf der Produktseite unter «Handbücher und Broschüren» ... ich weiss aber nicht was dieses mit einem Handbuch zu tun hat

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Re: Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon techno-com » 9. Juli 2018 13:32

raceroad hat geschrieben:Die Programmiersoftware von Dura (aktuellste Version 1.1.47) ist fehlerhaft und schreibt für Quattro 2x 10400 MHz in die Konfiguration (> Sieht man, wenn man die Konfiguration als Textfile speichert.). Jetzt mag das alles behebbar sein (> Die Inverto-Software 1.1.49 macht diesen Fehler nicht.), doch es zeigt einfach, wie unausgereift Technik auf den Markt geworfen wird. Eine neue Firmware soll einige bekannte Probleme gefixt haben. Grund zum Jubel? Für mich nicht, wenn es nach mehr als einem Jahr einen Fix gibt.

Neue Software angefordert und hier eingestellt unter Dur-Line DPC-32K / DWB-32K Unicable2/JESS Multischalter programmierbar
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Re: Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon jensdo » 9. Juli 2018 14:04

Hallo und vielen Dank für die Antworten!

Ich war ursprünglich in der Berechnung von dem Dur-Line DPC-32 K ausgegangen, bei dem lagen die ersten 8 UBs zwischen 990 MHz und 1270 Mhz. Deshalb habe ich auch für das Kabel 21 dB/100m angesetzt. War vielleicht auch etwas knapp.
Wie sind den die Frequenzen des JPS0502-8+4T ab Werk. Aus der Grafik werde ich nicht so richtig schlau ich vermute: 1375, 1425, 1475, 1525, 1575, 1625, 1675, 1725. Wenn ja müsste ich eher 26dB/100m annehmen. Dann stimmt natürlich meine ganze Rechnung nicht.
Kann man den JPS0502-8+4T auch so umprogrammieren das er die niederen Frequenzen nutzt? Ich denke schon, aber eigentlich wollte ich nicht auch noch in die Programmierung einsteigen! :1122

raceroad hat geschrieben:Die Enddose bringt in der Kalkulation nur deshalb zu wenig Dämpfung, weil scheinbar von einem Ausgangspegel von 91 db(µV) ausgegangen wurde. Diesen hat man aber nur für den Legacy-Modus an den Kombiausgängen A + B. Für den DG / Spitzboden war aber laut Skizze mit der eingezeichneten 18er Dose einer der reinen Legacy-Ausgänge eingeplant. Die haben keine Regelung und im Mittel 3 db Dämpfung. Mit 10 m zum LNB liegt für mittlere Sat-ZF der Pegel am reinen L-Ausgang um die 75 db(µV).

Das ist natürlich ein guter Hinweis. Werde das berücksichtigen.

Gruß Jens

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Re: Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon techno-com » 9. Juli 2018 14:34

jensdo hat geschrieben:Hallo und vielen Dank für die Antworten!

Hallo zurück :1119

jensdo hat geschrieben:Wie sind den die Frequenzen des JPS0502-8+4T ab Werk. Aus der Grafik werde ich nicht so richtig schlau ich vermute: 1375, 1425, 1475, 1525, 1575, 1625, 1675, 1725. Wenn ja müsste ich eher 26dB/100m annehmen. Dann stimmt natürlich meine ganze Rechnung nicht.

Siehe unter Frequenzen der Userbänder

Bild

jensdo hat geschrieben:Kann man den JPS0502-8+4T auch so umprogrammieren das er die niederen Frequenzen nutzt? Ich denke schon, aber eigentlich wollte ich nicht auch noch in die Programmierung einsteigen!

Das geht => Kathrein Satanlage planen
Einkabelumsetzer in a²CSS-Technologie (incl. Datenblatt dort mit Erklärungen)

Mann kann also das Sequenz-File "UBs_0975step50BW42" oder auch "UBs_1025step50BW42" hier verwenden, also beginnen ab der 975 bzw. 1025 MHz. Das kann hier in den Schalter vorprogrammiert werden und so geliefert dann werden.
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Re: Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon jensdo » 9. Juli 2018 15:04

Hallo Herr Ude,

wenn ich das Sequenz-File "UBs_0975step50BW42" verwenden würde, hätte ich folgende Frequenzen, richtig?

Code: Alles auswählen

UB1 0975 MHz
UB2 1025 MHz
UB3 1075 MHz
UB4 1125 MHz
UB5 1175 MHz
UB6 1225 MHz
UB7 1275 MHz
UB8 1325 MHz


Kann die Verschiebung der UB's in den niedrigeren Frequenzbereich irgendwelche Nachteile? Warum fangen die Werte ab Werk nicht gleich so niedrig an? Das wäre ja besser für die Dämpfung.

Hab mal die Änderungen in den Plan gezeichnet und dabei die Hinweise von raceroad mit berücksichtigt.

Für die Berechnung lege ich nun folgende Pegel und Dämpfungen zu Grunde:
- JPS0502-8+4T Ausgang Einkabel = 93dbµV
- JPS0502-8+4T Ausgang Legacy = 75dbµV
- Kabel Triax KOKA 110A+ = 22 dB/100m
- 2 fach Verteiler EBC 110 = 6dB
- Erdungsblock und Überspannungsschutz = 2dB
- Antennen Dosen JAD3XXTRS Durchgangsdämpfung = 2 dB
- 2 fach Verteiler EBC 10 = 6dB
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JultecJPS0502-8+4T_Pegelberechnung-Unicable_dbµV.png
JultecJPS0502-8+4T_Pegelberechnung-Unicable_dbµV

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Re: Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon techno-com » 9. Juli 2018 15:18

jensdo hat geschrieben:wenn ich das Sequenz-File "UBs_0975step50BW42" verwenden würde, hätte ich folgende Frequenzen, richtig?

:1147

jensdo hat geschrieben:Kann die Verschiebung der UB's in den niedrigeren Frequenzbereich irgendwelche Nachteile? Warum fangen die Werte ab Werk nicht gleich so niedrig an? Das wäre ja besser für die Dämpfung.

Das ist geschuldet der Breitband-Kabel Erweiterung in den höheren Frequenzbereich, wenn man das mit nutzen möchte wären diese "tiefen" Frequenzen im Bereich der da verwendet wird und wäre damit störend. Und "niedrig" ist nicht immer auch gut, vor allem bei kurzen Kabelwegen ist eine Dämpfung sogar immer sehr gewünscht.

jensdo hat geschrieben:Für die Berechnung lege ich nun folgende Pegel und Dämpfungen zu Grunde:
- JPS0502-8+4T Ausgang Einkabel = 93dbµV
- JPS0502-8+4T Ausgang Legacy = 75dbµV

Legacy = 91dbµV
AGC-Ausgangspegel Multisw / Einkabel 91 dBµV / 93 dBµV
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Re: Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon raceroad » 9. Juli 2018 16:10

jensdo hat geschrieben:Hab mal die Änderungen in den Plan gezeichnet und dabei die Hinweise von raceroad mit berücksichtigt.

Ich habe nicht nachgerechnet, weil das Tool, welches die Grundlage für die von mir oben (Beitrag 6. Juli / 23:24 Uhr) eingestellten Ergebnisse dient, einfach genauer rechnet. So wird für die Dosen nicht pauschal von einer Durchgangsdämpfung von 2 db ausgegangen, sondern entspr. dem Typ (Eine 10er dämpft stärker als eine 18er). Und vor allem wird für jede Dose entsprechend der zugewiesenen Frequenz kalkuliert. Das betrifft nicht nur die Dämpfung des Kabels, sondern auch die der vorgeschalteten Dosen. Denn auch die hängt von der Frequenz ab.

Ist Twin-Betrieb an den letzten Dosen EG / OG ein realistischer Wunsch? Wenn nicht, was spricht dagegen, alle vier Legacy-Ausgänge zu nutzen und die jeweils letzte Dose über die vorhandene "Reserveleitung" zu versorgen. Das brächte mehr freie Userbänder für die übrigen Dosen.

***

techno-com hat geschrieben:
jensdo hat geschrieben:Für die Berechnung lege ich nun folgende Pegel und Dämpfungen zu Grunde:
- JPS0502-8+4T Ausgang Einkabel = 93dbµV
- JPS0502-8+4T Ausgang Legacy = 75dbµV

Legacy = 91dbµV
AGC-Ausgangspegel Multisw / Einkabel 91 dBµV / 93 dBµV

Hatte ich schon erklärt: Die 91 db (µV) gelten nur für den Legacy-Modus an einem Kombiausgang. In den Daten des JPS0502-8+4T gibt es auch die Zeile:
Jultec hat geschrieben:Abzweig 950..2200 MHz (Multiswitch port)    - 6 .. 0 dB

Das ist die Angabe, die für die ...+4..-Ausgänge maßgebend ist. Wenn man grob 80 db(µV) ab Black Premium-LNB annimmt, kommen davon nach 10 m noch 78 db(µV) am Eingang des JPS... an, und im Mittel wird um 3 db gedämpft (6 db für niedrige Sat-ZF, 0 db für hohe > macht 6 db Schräglangenkorrektur). Das ergibt den von mir genannten Richtwert von 75 db(µV) für einen Legacy-Ausgang.

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Re: Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon jensdo » 9. Juli 2018 19:57

Hallo

raceroad hat geschrieben:Ich habe nicht nachgerechnet, weil das Tool, welches die Grundlage für die von mir oben (Beitrag 6. Juli / 23:24 Uhr) eingestellten Ergebnisse dient, einfach genauer rechnet.

Ja meine Rechnung ist nicht so genau, aber ich denke langsam sollte es passen .

raceroad hat geschrieben:Ist Twin-Betrieb an den letzten Dosen EG / OG ein realistischer Wunsch? Wenn nicht, was spricht dagegen, alle vier Legacy-Ausgänge zu nutzen und die jeweils letzte Dose über die vorhandene "Reserveleitung" zu versorgen. Das brächte mehr freie Userbänder für die übrigen Dosen.

Das ist vollkommen richtig! Eigentlich reichen da die Legacy Ausgänge. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht! :1162

Hätte nicht gedacht das ich meinen Plan noch so oft anpasse! :1131
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Re: Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon techno-com » 10. Juli 2018 11:36

raceroad hat geschrieben:Ist Twin-Betrieb an den letzten Dosen EG / OG ein realistischer Wunsch? Wenn nicht, was spricht dagegen, alle vier Legacy-Ausgänge zu nutzen und die jeweils letzte Dose über die vorhandene "Reserveleitung" zu versorgen. Das brächte mehr freie Userbänder für die übrigen Dosen.

Sehr gute Idee :1147

raceroad hat geschrieben:Hatte ich schon erklärt: Die 91 db (µV) gelten nur für den Legacy-Modus an einem Kombiausgang. In den Daten des JPS0502-8+4T gibt es auch die Zeile:
Jultec hat geschrieben:Abzweig 950..2200 MHz (Multiswitch port)    - 6 .. 0 dB

Das ist die Angabe, die für die ...+4..-Ausgänge maßgebend ist. Wenn man grob 80 db(µV) ab Black Premium-LNB annimmt, kommen davon nach 10 m noch 78 db(µV) am Eingang des JPS... an, und im Mittel wird um 3 db gedämpft (6 db für niedrige Sat-ZF, 0 db für hohe > macht 6 db Schräglangenkorrektur). Das ergibt den von mir genannten Richtwert von 75 db(µV) für einen Legacy-Ausgang.

Autsch, Danke ! Gestern war nicht mein Tag :1162

Alleine das "AGC":
AGC-Ausgangspegel Multisw / Einkabel 91 dBµV / 93 dBµV

... hat ja schon alles da erklärt, gibt es ja am Legacy gar nicht :1147

jensdo hat geschrieben:Hätte nicht gedacht das ich meinen Plan noch so oft anpasse!

Aber mit alledem was Raceroad noch dazu beigetragen hat (90% mittlerweile wohl :thx ) steht hier jetzt eine Planung die sehr sinnig, gut und vor allem funktionsfähig ausschaut... Langer Weg der sich aber wohl gelohnt hat schleimer
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Re: Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon jensdo » 10. Juli 2018 12:35

Hallo Herr Uhde,

Ja das war ein langer Weg! An dieser stelle noch mal vielen Dank an alle Beteiligten :thx

Wie kann ich die Programmierung des JPS0502-8+4T auf das Sequenz-File "UBs_0975step50BW42" am besten im Shop mitbestellen?
Gibt es dafür ein eigenen Artikel und was kostet es?
Ich gehe davon aus, das nach der Programmierung beide CSS Ausgänge dess JPS0502-8+4T dann diese Frequenzen haben, richtig?
UB1 0975 MHz
UB2 1025 MHz
UB3 1075 MHz
UB4 1125 MHz
UB5 1175 MHz
UB6 1225 MHz
UB7 1275 MHz
UB8 1325 MHz

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Re: Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon techno-com » 10. Juli 2018 12:44

jensdo hat geschrieben:Hallo Herr Uhde,

Hallo zurück :1119

jensdo hat geschrieben:Ja das war ein langer Weg!

Aber man sieht was dann am Ende raus kommt, etwas das sicherlich "mehr" funktionierten wird als das was in der Erst-Planung war ... es gehört einfach so viel dazu das es nicht so hopp zu machen ist.

jensdo hat geschrieben:An dieser stelle noch mal vielen Dank an alle Beteiligten

Vor allem an Martin :thx

jensdo hat geschrieben:Wie kann ich die Programmierung des JPS0502-8+4T auf das Sequenz-File "UBs_0975step50BW42" am besten im Shop mitbestellen?
Gibt es dafür ein eigenen Artikel und was kostet es?

Im Ablauf der Bestellung kommt ein Mitteilungsfeld, da einfach diesen extra Wunsch eintragen... kostet nichts extra !

jensdo hat geschrieben:Ich gehe davon aus, das nach der Programmierung beide CSS Ausgänge dess JPS0502-8+4T dann diese Frequenzen haben, richtig?

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Re: Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon raceroad » 10. Juli 2018 12:57

jensdo hat geschrieben:Das ist vollkommen richtig! Eigentlich reichen da die Legacy Ausgänge. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht! :1162

Hätte nicht gedacht das ich meinen Plan noch so oft anpasse!

So wie der Plan jetzt aussieht, würde das funktionieren. Man müsste daran denken, an den Stammausgang einer JAD310TRS einen DC-getrennten Dosen-Abschlusswiderstand anzuschließen, wenn die Stammleitung an einer 10er Dose endet.

Der konsequentere Umstieg darauf, die jeweils letzte Dose in EG bzw. DG von einem Legacy-Port zu versorgen, wäre hingegen, die Unicable-Stämme mit einer JAD307TRS enden zu lassen und entspr. davor 10er / 14er ... zu reihen.
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Re: Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon techno-com » 10. Juli 2018 13:16

raceroad hat geschrieben:So wie der Plan jetzt aussieht, würde das funktionieren.

Habe auch gerade Klaus Müller (Jultec) den Plan gesendet und auch dazu geschrieben das ein Seq-File (975_50) eingespielt wird.
[12:57:15] Tristan Uhde: bekommt das Seq-File 975_50 eingespielt in den Schalter .... war Martins Vorschlag in dem Beitrag
[12:58:29] Jultec - Klaus Müller: Ja das bringt noch mal einige dB mehr Pegel an den Dosen


raceroad hat geschrieben:Der konsequentere Umstieg darauf, die jeweils letzte Dose in EG bzw. DG von einem Legacy-Port zu versorgen, wäre hingegen, die Unicable-Stämme mit einer JAD307TRS enden zu lassen ......

Hat er doch gemacht ... hier mein Edit wo ich den einen Strang "aus der JAD307TRS Enddose" noch raus gemacht habe.
Rot markiert auf dem Bild folgend.
JultecJPS0502-8+4T_Pegelberechnung-Unicable_dbµV_Edit1.png
JultecJPS0502-8+4T_Pegelberechnung-Unicable_dbµV_Edit1


P.S. eines ist mir noch aufgefallen, die Sache mit der Erdung/dem Blitzschutz.
Ich sehe nur grüne Einzeichnungen dafür, das sind aber NICHT gleiche Kabel die da zu verwenden sind.
Vom Antennenmast/-halter bis zur HES (Haupterdungsschiene) wäre das ein mind. 16mm² Erdungskabel. Und der Potentialausgleich (an die Erdungsblöcke ...) wäre dann vom geerdeten Antennenmast abzunehmen und NICHT von der HES wie hier eingezeichnet (das mit einem PA-Kabel 4mm²).
Siehe auch unter Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich + Vormontagen- Aufbau im Schaltschrank incl Potenzialausgleich

Bild

Und weil der Aufbau gerade so schön ist und der keinen Beitrag im Forum hat hier mal ein Bild von einem Aufbau parallel ... 4 Satelliten Empfangsanlage per Jultec a²CSS-Technologie und 4 Breitband-LNB-Versorgung (nicht möglich hier in dieser Anlage da Legacy benötigt wird was mit Breitband-LNB-Versorgung nicht gehen würde). An jedem Ausgang eine Jultec JAD400TRSM Modem Stichdose da hier ggf. später noch Docsis mit ran kommt in den Aufbau.
Der Verteiler fehlt noch, musste ich einen speziellen Abzweiger bestellen um die terr. Dämpfungen anzupassen (-6db beim JPS0902-16>MN zu -19db beim JPS0908-8T).

Zeigt einen fertigen Aufbau auf einer Lochblechplatte.
Dateianhänge
JultecJPS0908-8T_JPS0902-16M_kaskadierter_Lochblechplatten-Aufbau_Potentialausgleich.jpg
JultecJPS0908-8T_JPS0902-16M_kaskadierter_Lochblechplatten-Aufbau_Potentialausgleich
JultecJPS0908-8T_JPS0902-16M_kaskadierter_Lochblechplatten-Aufbau_Potentialausgleich_Stueckliste.JPG
JultecJPS0908-8T_JPS0902-16M_kaskadierter_Lochblechplatten-Aufbau_Potentialausgleich_Stueckliste
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Re: Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon raceroad » 10. Juli 2018 13:22

techno-com hat geschrieben:Hat er doch gemacht ... hier mein Edit wo ich den einen Strang "aus der JAD307TRS Enddose" noch raus gemacht habe.

Ja, mein Fehler Bild. Ich hatte als goldene Mitte zwischen EG und DG zu sehr nach dem OG geschaut.

Es gibt noch die kleine Differenz, dass ich im EG 14 > 10 > 7 reihen würde (dafür die hohen UBs), während der Plan von jensdo 18 > 14 > 7 vorsieht.
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Re: Neubau SAT Anlage Einkabelsystem

Ungelesener Beitragvon jensdo » 10. Juli 2018 14:17

Hallo

raceroad hat geschrieben:Es gibt noch die kleine Differenz, dass ich im EG 14 > 10 > 7 reihen würde (dafür die hohen UBs), während der Plan von jensdo 18 > 14 > 7 vorsieht.

Hab die Reihenfolge der Dosen geändert und die Pegel angepasst.

techno-com hat geschrieben:P.S. eines ist mir noch aufgefallen, die Sache mit der Erdung/dem Blitzschutz.
Ich sehe nur grüne Einzeichnungen dafür, das sind aber NICHT gleiche Kabel die da zu verwenden sind.
Vom Antennenmast/-halter bis zur HES (Haupterdungsschiene) wäre das ein mind. 16mm² Erdungskabel. Und der Potentialausgleich (an die Erdungsblöcke ...) wäre dann vom geerdeten Antennenmast abzunehmen und NICHT von der HES wie hier eingezeichnet (das mit einem PA-Kabel 4mm²).

Ja stimmt, hab die Erdung angepasst.
Dateianhänge
SAT Anlage PLan3.1.png


 


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