Unicable LNB - und dann?

Haben sie Fragen zu Unicable (EN50494/SCR/SatCR/CSS) oder JESS (Jultec Enhanced Stacking System - EN50607/SCD2) Multischaltern, zu statischen SAT-Einkabelsystemen sowie auch zu speziellen Einkabelanlagen wie Polytron TSM-1000 HD, Schwaiger EKU825, Dur-Line UCP20/UCP30 oder auch zur Johansson Einkabellösung 9640/9645 (Multiband Converter/Stacker-Destacker) ?
Nicht für Einkabel-LNB Anfragen ! Nutzen sie hierfür das Forum unter "Unicable-/Einkabel LNB´s" weiter unten !!
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Unicable LNB - und dann?

Ungelesener Beitragvon tschi » 24. November 2016 23:17

Guten Abend,

wenn ich ein Unicable LNB verwende (Bsp. Dur-Line UK 124) und anschließend (im DG) auf 6 sternförmige Anschlüsse verteilen möchte, welcher Verteiler ist zu empfehlen (bisher dort vorhanden hinter DVB-T Antenne: Axing BVE 60-01)?

Am Ende der 6 Leitungen befindet sich jeweils eine Anschlußdose. In einem Fall im EG möchte ich an diese Dose insgesamt 3 Empfangsgeräte (1 TV mit EN50494 + DuoFlex S2 mini PCIE) anschließen. Welcher Verteiler ist hier empfehlenswert - und beeeinflußt das die Wahl des Verteilers im DG?

Ist die Wahl eines Quattro LNB mit Unicable/JESS Multischalter vorteilhaft gegenüber einem Unicable/JESS LNB bei der gegebenen Konfiguration?

Viele Grüße
T. Schirdewan



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Re: Unicable LNB - und dann?

Ungelesener Beitragvon techno-com » 25. November 2016 09:57

Hallo und Herzlich Willkommen :freunde

Zu ihrer Anfrage finden sie unter Fusion Kabel & Sat zu Unicable (2-FMH) im Beitrag alle Antworten. Eine Anlage die "funktioniert", aber auch aufzeigt wo die Probleme bei Verwendung von solchen LNBs ohne eigene Strom-/Spannungsversorgung liegen.

Auch alles weitere rund zur Einkabel-Technik sollte in diesem Beitrag sehr genau erklärt sein.
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Re: Unicable LNB - und dann?

Ungelesener Beitragvon tschi » 25. November 2016 13:12

Hallo nochmals und schonmal vielen Dank für den aufschlussreichen Link!

Ich werde zu Vermeidung derartiger Probleme also eher auf die Variante Quattro LNB + Unicable/JESS-Multischalter zurückgreifen.

Benötige ich bei einer 6fach Sternverteilung ab Multischalter

- einen nicht-diodenentkoppelten 6fach Verteiler PLUS diodenentkoppelte Stichdosen?
- eine nicht-diodenentkoppelte Stichdose dort, wo noch ein 3fach-Verteiler dahinter soll?

(UNICABLE trotz Sternverteilung übrigens, um ggf. eben doch Twin-Receiver o.ä. verwenden zu können)

Viele Grüße
T. Schirdewan

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Re: Unicable LNB - und dann?

Ungelesener Beitragvon techno-com » 25. November 2016 13:30

tschi hat geschrieben:Hallo nochmals und schonmal vielen Dank für den aufschlussreichen Link!

:1147

tschi hat geschrieben:Ich werde zu Vermeidung derartiger Probleme also eher auf die Variante Quattro LNB + Multischalter zurückgreifen.

Das ist, wenn man das absolut 100%ig gut und für die Eweigkeit + ohne Probleme machen möchte, immer sehr ratsam und mit ganz großer Sicherheit die richtige Entscheidung ... auch wenn das definitiv Mehrkosten sind :1111

tschi hat geschrieben:Benötige ich bei einer 6fach Sternverteilung ab Multischalter

Jetzt wird es für mich unmöglich weiter zu machen, ich benötige genaue Daten .....
1. was bedeutet "6fach Sternverteilung ab Multischalter" genau ? Muss da nur an einen dieser 6 Stämme eine Mehr-Tuner-Versorgung oder soll außer dem einen Anschluss mit dem Unicable-tauglichen TV-Gerät + dem Wunsch der DuoFlex S2 (ist das eine Twin- oder Quad-Tuner Variante, also mit 2 oder 4 Tunern ?) noch ein anderer Stamm mit mehr als einer Single-Versorgung versorgt werden ? Ein Plan, gezeichnet, wäre sehr hilfreich. Darin die Kabellängen vermerken (ca.) und auch die Stellen vermerken wo welches Gerät hin soll.
2. was bedeutet "... vorhanden hinter DVB-T Antenne: Axing BVE 60-01)? " ? Soll diese mit in die Haus-Verteilung ingetriergt/eingespeist werden ?
3. wo ist die Antenne montiert, ist diese geerdet (Blitzschutz) => Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich + Vormontagen- Aufbau im Schaltschrank incl Potenzialausgleich (Referenzbeitrag mit der ganz genauen Beschreibung dazu welcher auch alles erklärt zu UV-beständigen Koaxkabeln im Außenbereich + den Mast-nahen Potentialausgleich finden sie unter Umstieg Kabel -> SAT mit 2 Satelliten in Mehrfamilienhaus ).
4. was sind aktuell für Antennenedosen verbaut (Hersteller + Typ) ?

tschi hat geschrieben:- einen nicht-diodenentkoppelten 6fach Verteiler PLUS diodenentkoppelte Stichdosen?

Ich kenne keinen 6-fach Verteiler ohne Diodenentkopplung ! Heute greift man eh eher auf Schalter zurück direkt für jeden Stamm (jeden Koax-Strang der dort abgeht/verteilt wird) einen extra Ausgang hat.
Das wäre z.B.:
Jultec JRS0502-4+4T
Jultec JPS0502-8+4T(+ Netzteil JNT19-2000)
Jultec JRS0506-4T
JRS wären voll receivergespeiste Schalter die kein extra Netzteil benötigen würden (Versorgung über die Receiver-Schaltspannungen) !
Da gibt es aber etliche Möglichkeiten :1119

tschi hat geschrieben:- eine nicht-diodenentkoppelte Stichdose dort, wo noch ein 3fach-Verteiler dahinter soll?

Stichdosen sind nie diodenentkoppelt, aber gerade diese Diodenentkopplung wird notwendig wenn man über nicht diodenentkoppelte Verteiler arbeitet/arbeiten muss. Das wäre alles hinfällig wenn man über Schalter arbeitet die entsprechend viele Ausgänge wie Antennendosen/Stränge/Kabel bietet.

Hier mal Beiträge die da passen (tlw. aber noch mit JPS-Schalter, also mit Netzteil ! Die neue Gerätegeneration dieser Schalter aus 2016 ist jetzt aber zum JRS-Gerät aufgestuft worden, also ohne benötigtes Netzteil):
Umbau Sat-Anlage (in diesem Beitrag auch beschrieben wie man NACH einer Antennendose dann auf 2 Geräte verteilt, also dort über eine diodenentkoppelten Verteiler)
Welchen Multischalter? Umrüstung Kabel - Unicable SAT (EN50494)
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Re: Unicable LNB - und dann?

Ungelesener Beitragvon tschi » 26. November 2016 02:06

Guten Morgen,

vielen Dank für die prompte Antwort.

techno-com hat geschrieben:Jetzt wird es für mich unmöglich weiter zu machen, ich benötige genaue Daten .....
1. was bedeutet "6fach Sternverteilung ab Multischalter" genau ? Muss da nur an einen dieser 6 Stämme eine Mehr-Tuner-Versorgung oder soll außer dem einen Anschluss mit dem Unicable-tauglichen TV-Gerät + dem Wunsch der DuoFlex S2 (ist das eine Twin- oder Quad-Tuner Variante, also mit 2 oder 4 Tunern ?) noch ein anderer Stamm mit mehr als einer Single-Versorgung versorgt werden ? Ein Plan, gezeichnet, wäre sehr hilfreich. Darin die Kabellängen vermerken (ca.) und auch die Stellen vermerken wo welches Gerät hin soll.

Hier habe ich eine Skizze:
DVB-T_Ist-Verkabelung_Satanlagen-Umbau_DVB-S2.PNG
DVB-T_Ist-Verkabelung_Satanlagen-Umbau_DVB-S2

Bisher sind 3 von 6 Dosen genutzt, dabei zwei mit jeweils nur einem einzigen Tuner, die dritte mit TV + Doppeltuner (auch künftig)
Die Option, ggf. Mehrfachtuner hinter den einzelnen Dosen zu verwenden, möchte ich mir gerne offen halten. Deshalb am liebsten JESS...

techno-com hat geschrieben:2. was bedeutet "... vorhanden hinter DVB-T Antenne: Axing BVE 60-01)? " ? Soll diese mit in die Haus-Verteilung ingetriergt/eingespeist werden ?

Ich möchte - sofern die Anlage dann funktioniert - vollständig auf DVB-T verzichten, da ja im Frühjahr auf DVB-T2 umgestellt wird und ich keine zusätlichen neuen Empfangsgeräte anschaffen möchte.

techno-com hat geschrieben:3. wo ist die Antenne montiert, ist diese geerdet (Blitzschutz) => Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich + Vormontagen- Aufbau im Schaltschrank incl Potenzialausgleich (Referenzbeitrag mit der ganz genauen Beschreibung dazu welcher auch alles erklärt zu UV-beständigen Koaxkabeln im Außenbereich + den Mast-nahen Potentialausgleich finden sie unter Umstieg Kabel -> SAT mit 2 Satelliten in Mehrfamilienhaus ).

Noch ist keine Sat-Antenne montiert. Dies wird ein Fachunternehmen ausführen, in die Ausschreibung habe ich die Anforderung einer DIN-/VDE-gerechten Blitzschutzherstellung mit hineingenommen. Die Antenne kommt entweder an den Schornstein oder aufs Dach.
Ab den Kabeln vom LNB würde ich im Haus aber gerne selber weitermachen.

techno-com hat geschrieben:4. was sind aktuell für Antennenedosen verbaut (Hersteller + Typ) ?

Schwaiger 2-Loch Durchgangsdose (19 dB)
Schwaiger-Antennendose_2-Loch.png
Schwaiger-Antennendose_2-Loch

Die müssen allesamt neu, das ist mir klar. Ich hoffe, daß die Kabel taugen. Da sind zwei unterschiedliche (no-Name ohne Aufdruck und Hirschmann verbaut, leider werde ich an denen nichts ändern können. Als wir vor 7 Jahren alles verlegt haben, habe ich mir über die Qualität der Kabel nicht ausreichend Gedanken gemacht und die bisherige Installation funktioniert eiwandfrei...

techno-com hat geschrieben:Ich kenne keinen 6-fach Verteiler ohne Diodenentkopplung ! Heute greift man eh eher auf Schalter zurück direkt für jeden Stamm (jeden Koax-Strang der dort abgeht/verteilt wird) einen extra Ausgang hat.
Das wäre z.B.:
Jultec JRS0502-4+4T
Jultec JPS0502-8+4T(+ Netzteil JNT19-2000)
Jultec JRS0506-4T
JRS wären voll receivergespeiste Schalter die kein extra Netzteil benötigen würden (Versorgung über die Receiver-Schaltspannungen) !
Da gibt es aber etliche Möglichkeiten
....
....
Stichdosen sind nie diodenentkoppelt, aber gerade diese Diodenentkopplung wird notwendig wenn man über nicht diodenentkoppelte Verteiler arbeitet/arbeiten muss. Das wäre alles hinfällig wenn man über Schalter arbeitet die entsprechend viele Ausgänge wie Antennendosen/Stränge/Kabel bietet.

Hier mal Beiträge die da passen (tlw. aber noch mit JPS-Schalter, also mit Netzteil ! Die neue Gerätegeneration dieser Schalter aus 2016 ist jetzt aber zum JRS-Gerät aufgestuft worden, also ohne benötigtes Netzteil):
Umbau Sat-Anlage (in diesem Beitrag auch beschrieben wie man NACH einer Antennendose dann auf 2 Geräte verteilt, also dort über eine diodenentkoppelten Verteiler)
Welchen Multischalter? Umrüstung Kabel - Unicable SAT (EN50494)

Was ich hieran nicht ganz verstehe
Bild
Kann ich nicht auf den JRM 0508T verzichten und an den JPS 0501 (oder jetzt JRS 0502?) eben einen 6fach Verteiler an den Ausgang B (bzw. beim JRS je einen 3fach Verteiler an A und B) anschließen?
Außerdem stört mich bei Unicable ein bißchen die Limitation auf 8 UB, JESS wäre mir lieber... wer weiß, wie viele Quad Tuner irgendwan in den Keller an den Server müssen... :1118
(Habe irgendwo mal überlesen, dass jemand sein Sat Signal per IPTV in die FeWo ins Ausland streamt, wo man die die deutschen Mediatheken nicht im Internet erreicht - das hat mich beeindruckt!)

Hier könnte ich doch auch mit einem Verteiler an den "Unicable out", oder? (Nur eben mit welchem/welchen, um die 6 Stränge zu bedienen?)
Bild

Ich wünsche ein schönes 1. Adventswochenende!

Viele Grüße
T. Schirdewan
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Re: Unicable LNB - und dann?

Ungelesener Beitragvon techno-com » 26. November 2016 10:08

tschi hat geschrieben:Guten Morgen,

Morgen :1121

tschi hat geschrieben:vielen Dank für die prompte Antwort.

:1147

tschi hat geschrieben:Die Option, ggf. Mehrfachtuner hinter den einzelnen Dosen zu verwenden, möchte ich mir gerne offen halten. Deshalb am liebsten JESS...
tschi hat geschrieben:Außerdem stört mich bei Unicable ein bißchen die Limitation auf 8 UB, JESS wäre mir lieber... wer weiß, wie viele Quad Tuner irgendwan in den Keller an den Server müssen...

Bitte lesen sie was ich ihnen geschrieben und erklärt habe !!!
Jultec JRS0502-4+4T
Jultec JPS0502-8+4T(+ Netzteil JNT19-2000)
Jultec JRS0506-4T

ALLE diese Schalter haben mehrere Ausgänge an welchen mehrere Umsetzungen für Mehr-Tuner Versorgung anliegen ! Einfach mal auf die Links drücken und die Beschreibung der Geräte durchlesen .... der Unterschied von Unicable auf JESS wäre hier nur das an jeden Ausgang dann mehr als 8 Tuner möglich wären .... sie brauche KEIN JESS EN50607 ! Sie brauchen einfach einen Schalter mit mehreren Ausgängen und müssen nur entscheiden wie viele Ausgänge (im folgenden Beispiel der Teil mit dem "x") und wie viele Umsetzungen an jedem der Ausgänge verfügbar sein sollen (im folgenden Beispiel der Tei mit dem "y").
JRS/JPS050x-y

tschi hat geschrieben:Noch ist keine Sat-Antenne montiert. Dies wird ein Fachunternehmen ausführen, in die Ausschreibung habe ich die Anforderung einer DIN-/VDE-gerechten Blitzschutzherstellung mit hineingenommen.

Siehe meine Fussnote ! Arbeiten an Blitzschutzanlagen unterliegen dem Fachpersonal, dazu gehört kein Haus- und Hof-Elektriker ohne entsprechende Qualifizierung !

tschi hat geschrieben:Ab den Kabeln vom LNB würde ich im Haus aber gerne selber weitermachen.

Bitte auch dazu die verlinkten Beiträgen lesen .... "Mast-naher Potentialausgleich" und "UV-beständige Koaxkabel im Außenbereich", der Referenzbeitrag dazu => Umstieg Kabel -> SAT mit 2 Satelliten in Mehrfamilienhaus (oben schon verlinkt).

tschi hat geschrieben:Die müssen allesamt neu, das ist mir klar.

Ebenso dazu der Beitrag unter Umstieg Kabel -> SAT mit 2 Satelliten in Mehrfamilienhaus .... oder alle anderen die oben verlinkt schon stehen. Wir müssen einen Ansatz bekommen, dazu müssen sie aber erst einmal das Grundverständniss haben, dann können wir an die genaue Planung gehen. Lesen ist daher erst einmal unverzichtlich :superman:

tschi hat geschrieben:Ich hoffe, daß die Kabel taugen. Da sind zwei unterschiedliche (no-Name ohne Aufdruck und Hirschmann verbaut, leider werde ich an denen nichts ändern können. Als wir vor 7 Jahren alles verlegt haben, habe ich mir über die Qualität der Kabel nicht ausreichend Gedanken gemacht und die bisherige Installation funktioniert eiwandfrei...

Das ist akt. meiner Meinung nach das geringste Problem bei so einer kleinen Verkabelung die noch dazu im Stern aufgebaut ist.

tschi hat geschrieben:Was ich hieran nicht ganz verstehe
......
Kann ich nicht auf den JRM 0508T verzichten und an den JPS 0501 (oder jetzt JRS 0502?) eben einen 6fach Verteiler an den Ausgang B (bzw. beim JRS je einen 3fach Verteiler an A und B) anschließen?

Das war ein Beispiel für ihre Frage wie sie nach der Antennendose auf 2 Geräte verteilen !!!! Also nur ein Teil der Antworten ....

tschi hat geschrieben:Hier könnte ich doch auch mit einem Verteiler an den "Unicable out", oder? (Nur eben mit welchem/welchen, um die 6 Stränge zu bedienen?)

Das hatte ich in meiner ersten Antwort schon angesprochen das:
1. kein nicht diodenentkoppelter 6-fach Verteiler verfügbar ist
2. das eine Anlagen mit nur einem Ausgang der dann aufgesplittet wird nicht das "non plus ultra" ist.
Das "geht", sehen sie z.B. an dem Beitrag unter Umbau/Aufbau Unicable System der so eine Anlage beschreibt.
Auch unter SAT-Anlage Mehrfamilienhaus erweitern + JESS-SAT-Verteilung, lieber 1x16 oder 2x8? finden sie jeweils einen entsprechenden Beitrag der das sogar erklärt mit einer speziellen Programmierung von diesem Schalter, da sind dann 2x16 Umsetzungen an den beiden Ausgängen vorhanden (CSS/Einkabel-Ausgang und am Legacy-Ausgang ebenfalls dann 16 - wäre bei ihnen die bessere Lösung da sie dann keinen 6-fach Verteiler benötigen würden, da würde z.B. an einem Ausgang ein 4-fach Verteiler - Kathrein EBC114 ohne Dioden - und am anderen Ausgang ein 2-fach Verteiler - Kathrein EBC110 ohne Dioden - ausreichen um ihre 6 Stränge zu versorgen).

tschi hat geschrieben:Ich wünsche ein schönes 1. Adventswochenende!

:thx , wünsche ich Ihnen auch !
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Re: Unicable LNB - und dann?

Ungelesener Beitragvon tschi » 26. November 2016 11:49

Hallo Herr Uhde,

Sie sind ja unermüdlich dabei! :respekt:

techno-com hat geschrieben:Bitte lesen sie was ich ihnen geschrieben und erklärt habe !!!
.... sie brauche KEIN JESS EN50607 ! Sie brauchen einfach einen Schalter mit mehreren Ausgängen und müssen nur entscheiden wie viele Ausgänge ... und wie viele Umsetzungen an jedem der Ausgänge verfügbar sein sollen

Tut mir leid, daß ich den Eindruck erwecke, die angebotenen Informationen nicht aufzunehmen.
Aber genau die Tatsache, daß ich zum Zeitpunkt der Installation entscheiden soll, ob eine Dose einen oder zwei oder vier oder vielleicht sogar noch mehr Tuner versorgen können soll, mißfällt mir ein bißchen.

techno-com hat geschrieben:Siehe meine Fussnote ! Arbeiten an Blitzschutzanlagen unterliegen dem Fachpersonal, dazu gehört kein Haus- und Hof-Elektriker ohne entsprechende Qualifizierung !

Bitte auch dazu die verlinkten Beiträgen lesen .... "Mast-naher Potentialausgleich" und "UV-beständige Koaxkabel im Außenbereich", der Referenzbeitrag dazu => Umstieg Kabel -> SAT mit 2 Satelliten in Mehrfamilienhaus (oben schon verlinkt).

Das wird - wie erwähnt -von einer Fachfirma übernommen.

techno-com hat geschrieben:Ebenso dazu der Beitrag unter Umstieg Kabel -> SAT mit 2 Satelliten in Mehrfamilienhaus .... oder alle anderen die oben verlinkt schon stehen. Wir müssen einen Ansatz bekommen, dazu müssen sie aber erst einmal das Grundverständniss haben, dann können wir an die genaue Planung gehen. Lesen ist daher erst einmal unverzichtlich :superman:

Das habe ich getan. :1122 Und dem unter anderem entnommen, daß ich geeignete Dosen verwenden muß. (JAD307TRS)

techno-com hat geschrieben:Das ist akt. meiner Meinung nach das geringste Problem bei so einer kleinen Verkabelung die noch dazu im Stern aufgebaut ist.

Da bin ich froh! coolthumb

techno-com hat geschrieben:2. das eine Anlagen mit nur einem Ausgang der dann aufgesplittet wird nicht das "non plus ultra" ist.

In wie fern?

techno-com hat geschrieben:Das "geht", sehen sie z.B. an dem Beitrag unter Umbau/Aufbau Unicable System der so eine Anlage beschreibt.

Dieser Teil des Aufbaus entspricht ja fast exakt meinen Vorstellungen! :1140
Dur-Line_DPC32K_Jultec_JRM0508T_Potentialausgleich-Aufbau_Skizze_edit.jpg

Allerdings benötige ich nur an der einen Dose einen EBC10 (für TV+Tuner Karte)

techno-com hat geschrieben:Auch unter SAT-Anlage Mehrfamilienhaus erweitern ...wäre bei ihnen die bessere Lösung da sie dann keinen 6-fach Verteiler benötigen würden, da würde z.B. an einem Ausgang ein 4-fach Verteiler - Kathrein EBC114 ohne Dioden - und am anderen Ausgang ein 2-fach Verteiler - Kathrein EBC110 ohne Dioden - ausreichen um ihre 6 Stränge zu versorgen).

Oder wie dort beschrieben. Damit bin ich doch am Ziel agekommen, oder? :1117
Es gelingt mir leider nicht, den Warenkorb als Textdatei zu exportieren und hochzuladen... :1110

Viele Grüße
T. Schirdewan

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Re: Unicable LNB - und dann?

Ungelesener Beitragvon tschi » 26. November 2016 23:06

tschi hat geschrieben:In wie fern?

Die Antwort hierzu habe ich zumindest schonmal unter JESS-SAT-Verteilung, lieber 1x16 oder 2x8? (im Einkabel-Unterforum, sollte dieser Thread mittlerweile auch dorthin? Um Unicable-LNB geht es ja schon lange nicht mehr...) gefunden:
techno-com hat geschrieben:Grund dafür sind nicht die "Signalverluste"......, sondern viel mehr die Betriebssicherheit (2 getrennte Ausgänge die sich nicht gegenseitig stören können) und auch die Anordnung der Userband-IDs und Userband-Frequenzen


Grüße
T. Schirdewan
Zuletzt geändert von techno-com am 28. November 2016 09:56, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Edit by techno-com: Quotes angepasst

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Re: Unicable LNB - und dann?

Ungelesener Beitragvon techno-com » 28. November 2016 10:00

tschi hat geschrieben:Die Antwort hierzu habe ich zumindest schonmal unter JESS-SAT-Verteilung, lieber 1x16 oder 2x8? ....gefunden:

Diesen Beitrag hatte ich daher, weil dort viel dazu genau erklärt wird, oben schon verlinkt:
techno-com hat geschrieben:......
2. das eine Anlagen mit nur einem Ausgang der dann aufgesplittet wird nicht das "non plus ultra" ist.
Das "geht", sehen sie z.B. an dem Beitrag unter Umbau/Aufbau Unicable System der so eine Anlage beschreibt.
Auch unter SAT-Anlage Mehrfamilienhaus erweitern + JESS-SAT-Verteilung, lieber 1x16 oder 2x8? finden sie jeweils einen entsprechenden Beitrag der das sogar erklärt mit einer speziellen Programmierung von diesem Schalter, da sind dann 2x16 Umsetzungen an den beiden Ausgängen vorhanden (CSS/Einkabel-Ausgang und am Legacy-Ausgang ebenfalls dann 16 - wäre bei ihnen die bessere Lösung da sie dann keinen 6-fach Verteiler benötigen würden, da würde z.B. an einem Ausgang ein 4-fach Verteiler - Kathrein EBC114 ohne Dioden - und am anderen Ausgang ein 2-fach Verteiler - Kathrein EBC110 ohne Dioden - ausreichen um ihre 6 Stränge zu versorgen).


tschi hat geschrieben:(im Einkabel-Unterforum, sollte dieser Thread mittlerweile auch dorthin? Um Unicable-LNB geht es ja schon lange nicht mehr...)

Ja, gute Idee :1147 ! Habe ihn dorthin verschoben (mit weiterhin einer Kopie darin in der Rubrik für Einkabel-LNBs).
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Re: Unicable LNB - und dann?

Ungelesener Beitragvon tschi » 24. Februar 2017 21:55

Hallo Herr Uhde,

inzwischen habe ich ein Blitzschutzfachunternehmen gefunden, das die Installation der Antenne und die normgerechte Herstellung der Erdung übernimmt.
Mir werden die UV-geschützten Koaxkabel und das Kabel für den mastnahen Potentialausgleich bis zum Installationsort vorgelegt (unmittelbar nach Eintritt ins Gebäude).
Ich habe mir zudem Gedanken über die Verschaltung gemacht und bin ihrem Rat gefolgt, von einer (nicht notwendigen) JESS-Variante abzurücken. Falls zukünftig doch eine Erweiterung erforderlich sein sollte, ließe sich der JRS0502 ja in eine Kaskade hängen.

Insofern hier nochmal ein aktualisierter Kabelplan und eine Bestell-Liste, die ich Sie bitten würde zu überprüfen.
Kabelplan_Sat_Unicable_Umrüstung_DVB-T.jpg

1x F-Endwiderstand (+ 3x für anderweitigen Gebrauch)
4x SAT- Überspannungsschutz Dur-Line DLBS 3001/S
1x Erdungsblock für 11 Anschlüsse
10x F-F Quick Patchkabel 30cm
1x Jultec JRS0502-4+4T
2x JAD307TRS: Enddose
4x JAD300TRS: Stichdose
1x Verteiler 3-fach KATHREIN EBC13 mit Diodenentkopplung
1x Lochblechplatte 40x40cm mit Potentialausgleich-Aufbau (incl. Dienstleistung)

Außerdem wüßte ich gerne, welchem Gerät am Unicable-Ausgang B ich welche Steckplatznummer zuweise – Fernseher =1 (1375 MHz), PC-Twin-Karte = 2 (1425 MHz) und 3 (1475MHz)?
[Unicable Ausgang A bleibt zunächst ungenutzt]

Ein schönes Wochenende!

T. Schirdewan

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Re: Unicable LNB - und dann?

Ungelesener Beitragvon techno-com » 25. Februar 2017 07:39

tschi hat geschrieben:Hallo Herr Uhde,

Hallo, guten Morgen :1121

tschi hat geschrieben:Ich habe mir zudem Gedanken über die Verschaltung gemacht und bin ihrem Rat gefolgt, von einer (nicht notwendigen) JESS-Variante abzurücken. Falls zukünftig doch eine Erweiterung erforderlich sein sollte, ließe sich der JRS0502 ja in eine Kaskade hängen.

Erst einmal, ein Beitrag mittlerweile der alles hat was ich wichtig und gut finde:
1. jemander der aktiv mit arbeitet und nicht immer nur Fragen stellt (und verlinkte Beiträge nicht ließt, sondern immer nur fragt) :1147
2. aktuell zeitgemäßer Beitrag mit dem "Grund" => DVB-T bisher, keine Lust auf DVB-T2 "Pay-TV" und hin zu kostenlosem Sat DVB-S/S2 Empfang
3. anfangs "kostengünstige" und "einfache" Planung, am Ende etwas super gutes das auch immer seinen Dienst verrichten wird
4. von einer super komplexen Anlage im Mischbetrieb (da haben wir übrigens mittlerweile einen Beitrag wo so ein "Mischbetrieb" aus Legacy + Einkabel umgesetzt wurde, da aber in einem viel größeren Umfang von Versorgungen insgesamt => Planung/Kauf einer neuen Sat Anlage ) zu einer voll receivergespeisten Lösung mit nur einem Schalter der für alles ausreicht (aber immer noch erweiterungsfähig bleibt da man, wie sie richtig schreiben, jederzeit eine Kaskade vor diesen Schalter später noch schalten könnte).

Daher auchl ein :thx dafür bis hierher :1111

tschi hat geschrieben:inzwischen habe ich ein Blitzschutzfachunternehmen gefunden, das die Installation der Antenne und die normgerechte Herstellung der Erdung übernimmt.
Mir werden die UV-geschützten Koaxkabel und das Kabel für den mastnahen Potentialausgleich bis zum Installationsort vorgelegt (unmittelbar nach Eintritt ins Gebäude).

Für einen Mast-nahen Potentialausgleich sehe ich kein Material in ihrer Übersichtsliste ? Da fehlt dann noch eni 4er Erdungsblock dafür .....
Dieser Mast-nahe PA ist natürlich nur dann extra zu dem Potentilausgleich "rund um den Multischalter" notwendig wenn dieser auf der Lochblechplatte installiertet/montierte Erungsblock weiter weg von den Kabeleintritten ins Haus installiert wird (also nicht unmittelbar dort dieser PA schon installiert wird).
Achten sie auf einen guten Antennenmast ("Dachsparrenhalterung", und da keine von Kathrein ... die sind Mist gegen die Dur-Line Herkules Dachsparrenhalter !
2 schlechte Videos, aber sie zeigen wengistens was im Bild :-)
https://www.youtube.com/watch?v=gb6DH1P3I4M
https://youtu.be/QIPJpOsQJpw

Weiterhin ... Mastkappe mit Kabeldurchführung (das die 4 Koaxkabel von außen durch den Antennenmast schön unter die Ziegel kommen) + gute Antenne (z.B. Gibertini OP 85 SE) .... etc. etc.

tschi hat geschrieben:Insofern hier nochmal ein aktualisierter Kabelplan und eine Bestell-Liste, die ich Sie bitten würde zu überprüfen.
1x F-Endwiderstand (+ 3x für anderweitigen Gebrauch)
4x SAT- Überspannungsschutz Dur-Line DLBS 3001/S
1x Erdungsblock für 11 Anschlüsse
10x F-F Quick Patchkabel 30cm
1x Jultec JRS0502-4+4T
2x JAD307TRS: Enddose
4x JAD300TRS: Stichdose
1x Verteiler 3-fach KATHREIN EBC13 mit Diodenentkopplung
1x Lochblechplatte 40x40cm mit Potentialausgleich-Aufbau (incl. Dienstleistung)

1.
4x Patchkabel 30cm
6x Patchkabel 50cm (kosten gleich viel, nur als direkte Info ... seitlich aus dem Schalter raus nach oben an den Erdungsblock ist ein etwas längerer Weg, da reichen die 30cm oft nicht)
2.
Kathrein EBC13 (diodenenkoppelter 3-fach Verteiler) akt. nicht lieferbar, schon seit 3-5 Monaten nicht !!! Wenn sie den bestellen erhalten sie akt. einen äquivalenten Ersatz (eben einen diodenentkoppelten 3-fach Verteiler).

---- zum Rest .... alles wunderbar :1147

tschi hat geschrieben:Außerdem wüßte ich gerne, welchem Gerät am Unicable-Ausgang B ich welche Steckplatznummer zuweise – Fernseher =1 (1375 MHz), PC-Twin-Karte = 2 (1425 MHz) und 3 (1475MHz)?

Ganz egal :1128

tschi hat geschrieben:Ein schönes Wochenende!

Danke, ebenfalls .. ich geh jetzt duschen, fahr ins Geschäft mach die letzten Handgriffe und dann geht es bis Mittwoch erst einmal weg, "Kurz-Urlaub". Geplant war für den "Kleinen" (7 Jahre jetzt schon) mal wieder die Ski anzuschlnallen .... aber das nicht wieder direkt auf den 4000dendern... daher Allgäu gebucht ! Bis letzte Woche noch Schnee, die letzte Woche alles weg ..... grüne Hänge ! Egal, fahren wir eben 1-2 mal rüber ins Ösi-Land, Spass und viel Ruhe werde ich auf jeden Fall die Tage haben.
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Re: Unicable LNB - und dann?

Ungelesener Beitragvon tschi » 25. Februar 2017 18:48

Hallo Herr Uhde

techno-com hat geschrieben:Erst einmal, ein Beitrag mittlerweile der alles hat was ich wichtig und gut finde:
[...]
Daher auchl ein :thx dafür bis hierher :1111

Ebenfalls vielen Dank für die produktive Beratung. :respekt:
Diesen Beitrag habe ich praktisch live mitverfolgt und viel dabei für meine Planung gelernt.

techno-com hat geschrieben:Für einen Mast-nahen Potentialausgleich sehe ich kein Material in ihrer Übersichtsliste ? Da fehlt dann noch eni 4er Erdungsblock dafür .....
Dieser Mast-nahe PA ist natürlich nur dann extra zu dem Potentilausgleich "rund um den Multischalter" notwendig wenn dieser auf der Lochblechplatte installiertet/montierte Erungsblock weiter weg von den Kabeleintritten ins Haus installiert wird (also nicht unmittelbar dort dieser PA schon installiert wird).

Die Lochblechplatte wird unmittelbar an der Eintrittsstelle der Kabel ins Haus (mastnah auf dem Dachboden) angebracht. :1147

techno-com hat geschrieben:4x Patchkabel 30cm
6x Patchkabel 50cm (kosten gleich viel, nur als direkte Info ... seitlich aus dem Schalter raus nach oben an den Erdungsblock ist ein etwas längerer Weg, da reichen die 30cm oft nicht)

Ich habe die Bestellung angepaßt und soeben abgeschickt, die Überweisung ebenfalls.

techno-com hat geschrieben:Danke, ebenfalls .. ich geh jetzt duschen, fahr ins Geschäft mach die letzten Handgriffe und dann geht es bis Mittwoch erst einmal weg, "Kurz-Urlaub". Geplant war für den "Kleinen" (7 Jahre jetzt schon) mal wieder die Ski anzuschlnallen .... aber das nicht wieder direkt auf den 4000dendern... daher Allgäu gebucht ! Bis letzte Woche noch Schnee, die letzte Woche alles weg ..... grüne Hänge ! Egal, fahren wir eben 1-2 mal rüber ins Ösi-Land, Spass und viel Ruhe werde ich auf jeden Fall die Tage haben.

Oh ja, die Situation mit der Schneelage ist übel zur Zeit! Und das Ende Februar! Trotzdem beneide ich Sie, für uns in Süd-Niedersachsen ist die Anfahrt in die Alpen für nur ein paar Tage zu weit (und der Harz entweder vollkommen überlaufen oder eben auch nur grün-braun). Wir waren allerdings Ende Januar in Südtirol zum Skifahren und hatten dort die allerbesten Bedingungen - davon müssen wir jetzt ein Jahr bis zum nächsten Skiurlaub zehren... Und die Kinder (5 und 8) betonen immer wieder, daß der Skiurlaub der schöste Urlaub im ganzen Jahr ist...
Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall gute Erholung und hoffe in diesem Sinne, daß Sie diesen Post erst nach Ihrem Urlaub lesen werden! :1137

Viele Grüße
T. Schirdewan


P.S. Ich werde veruchen, die Installation mit ein paar Bildern zu dokumentieren. Am Freitag werden zunächst Antenne und Erdung (incl. HES) angebracht, der Rest folgt dann Schritt für Schritt. Und fürs Ausrichten der Antenne muß ich auch noch jemanden finden... :1145

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Re: Unicable LNB - und dann?

Ungelesener Beitragvon techno-com » 1. März 2017 08:25

So, kurz vor der Heim-Fahrt ... aber das noch gleich hier rein !

Vielen Dank für ihre Bestellung und zur Vollständigkeit vom Beitrag der Screenshot davon.
Bestellung_User_tschi.PNG
Bestellung User tschi


gutenempfang
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Re: Unicable LNB - und dann?

Ungelesener Beitragvon tschi » 4. März 2017 20:08

Hallo Herr Uhde,

nachdem ich die Anlage bereits gestern erfolgreich in Betrieb nehmen konnte und heute die letzten Feinarbeiten durchgeführt habe, hier die versprochene Fotostory:

Die 16mm2 Cu-Erdungsleitung wurde unter Einbindung der Dachrinne (50mm2 Alu) über die Nordseite des Dachs geführt und über den First zur Antenne geleitet:
(Nordseite)
Erdungsleitung_unter_Dachpfannen_01.jpg

Erdungsleitung_unter_Dachpfannen_02.jpg

Erdung_Dachrinneneinbindung_01.jpg

Erdungsleitung_Alu.jpg

(Südseite, das 16mm2 CU Kabel ist angekommen)
Erdungsleitung_Dachsparrenhalter.jpg


Die UV-beständigen Koaxkabel führen zusammen mit dem 4mm2 PA-Kabel vom Mast unter den Dachpfannen in einen Kaminschacht. Zur Ausrichtung wurde die Antenne mittels Messgerät eingemessen:
PA-Kabel
Mastnaher_PA_Dachsparrenhalter.jpg

Monatge und Einmessen
Antenne_montieren.jpg

Antenne_einmessen.jpg


Da das Haus (BJ. 1953) bisher noch nicht über eine korrekte Erdung verfügte (Anschluß der HES an die Wasserleitung...), wurde ein 9m Tiefenerder gesetzt, gemessen und mit der HES verbunden.
Tiefenerder_einbringen.jpg

Widerstandsmessung vom gesetzten Tiefenerder
Tiefenerder_messen.jpg

Wanddurchführung Anschluß an den Tiefenerder
Haupterdungsschiene_Anschluß_01.jpg

...und Verbindung mit der HES
Haupterdungsschiene_Anschluß_02.jpg


Zur Zeit ist DVB-T noch mit eingespeist, da noch nicht alle Empfangsgeräte über einen Satellitenreceiver verfügen. Das klappt wunderbar.
Multischalter_JRS502-4+4T_DVB_T_Potentialausgleich.jpg


Das Empfangsergebnis überzeugt!
DVB_S2_Signalqualität.jpg


Insgesamt hat die Installation ca. 5h gedauert (+anschließende Eigenleistung, d.h. Multischalter verkabeln und Antennendosen austauschen), das Wetter war dabei sehr günstig. Da ich noch keine Rechnung erhalten habe, kann ich leider noch keine Aussage ber die Kosten machen - allerdings ist der Betrieb mit vier Mann angerückt...
Dur_line_75cm_Dachsparrenhalter_montiert.jpg


Hier noch eine kurze Übersicht über die verbauten Komponenten:
Antenne: Dur-Line Select 75 anthrazit
LNB: Inverto Black Premium Quattro
UV-geschützte Kabel: Kathrein LCD 115 + Cabelcon F-56-CX3 Stecker
Dachsparrenhalter: Dur-Line Herkules 48/900
Überspannungsschutz: Dur-Line DLB 3001/S
Mulitschalter: Jultec JRS0502-4+4T
F-Stecker: Self-Install Cabelcon 56 5.1
Koaxkabel: teils No-Name (CCS), teils Hirschmann-Triax ohne Bezeichnung (wohl Vollkupfer)
Antennendosen: 2x Jultec JAD307TRS, 4x Jultec JAD300TRS

Eine Frage bleibt offen:
Der Blitzschutzbetrieb hat mir die Installation eines zusätzlichen (Dehn-) Überspannungsschutzes am Kabeleingang nahegelegt, Kosten ca. 4x€50,- + Arbeitsleistung und Mwst. Wie ist Ihre Meinung dazu?


Viele Grüße und herzlichen Dank für die produktive Beratung!

T. Schirdewan

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Re: Unicable LNB - und dann?

Ungelesener Beitragvon techno-com » 7. März 2017 13:08

tschi hat geschrieben:Hallo Herr Uhde,

Hallo zurück :freunde und :thx für diesen super Beitrag , wirklich klasse :1147

tschi hat geschrieben:Widerstandsmessung vom gesetzten Tiefenerder
Tiefenerder_messen.jpg

Haben sie da einen "Wert" der gemessen wurde ?
Haben sie ein Protokoll von dieser Messung erhalten ?

tschi hat geschrieben:Wanddurchführung Anschluß an den Tiefenerder
Haupterdungsschiene_Anschluß_01.jpg
...und Verbindung mit der HES
Haupterdungsschiene_Anschluß_02.jpg

Ich sehe bei der Sache akt. 3 "Unklarheiten" für mich, aber ich bin da absolut KEIN Profi weshalb ich auch direkt nach meinem Beitrag den Link zu ihrem Bericht mal an den Fachmann @Dipol hier aus dem Forum weiter reichen werde und auf seine Beurteilung/Kommentare dann selbst gespannt bin.
1. warum wurde das Erdungskabel (bzw. diese Durchführung dafür) im Keller direkt hinter dem Wasserrohr-Eintritt gesetzt und nicht ein paar Zentimeter weiter rechts ? So hätte man sich diese "Näherung" erspart wenn man dann von dort aus einen entsprechenden Weg für das Erdungskabel gewählt hätte ! Und wenn schon dort warum dann das Erdungskabel oben über das Wasserohr (kleiner Abstand) und nicht zumindest weiter unten wo dieses Rohr noch einen Wandabstand hat (hätte den Abstand Rohr => Erdungskabel vergrößert) ?
2. warum wurde keine Fangstange für die Antenne gesetzt, sondern direkt am Antennenmast geerdet (der Königsweg der Fangstange, gerade von einer Fachfirma, wäre hier sicherlich nicht so viel teurer geworden)
3. wurde die Solar-/PV-Anlage im Zuge dieser Arbeiten geprüft ob diese auch geerdet ist ? Da hätte man sicherlich ebenfalls eine Fangstange setzen können (über dieser Anlage auf Dachfirst) um die Module in den geschützten Bereich zu bekommen !
---- alles nur die ersten Eindrücke von mir, warten wir mal ab was @Dipol dazu zu sagen hat, hat da sicherlich viel mehr Ahnung wie ich :1131

tschi hat geschrieben:Insgesamt hat die Installation ca. 5h gedauert (+anschließende Eigenleistung, d.h. Multischalter verkabeln und Antennendosen austauschen), das Wetter war dabei sehr günstig. Da ich noch keine Rechnung erhalten habe, kann ich leider noch keine Aussage ber die Kosten machen - allerdings ist der Betrieb mit vier Mann angerückt...
Dur_line_75cm_Dachsparrenhalter_montiert.jpg

Plus Anfahrt, Material etc. natürlich noch :1110
4x 5 Stunden Arbeit (nehmen wir mal hoch 50€ / Stunde an ? Keine Ahnung :1145 ) = 1000€ (netto/brutto ?)
Da bin ich ebenfalls mal gespannt was da unterm Strich raus kommt .... aber auf jeden Fall sehr gut angelegtes Geld, die Sicherheit zählt da mehr als der Geldbeutel !

tschi hat geschrieben:Eine Frage bleibt offen:
Der Blitzschutzbetrieb hat mir die Installation eines zusätzlichen (Dehn-) Überspannungsschutzes am Kabeleingang nahegelegt, Kosten ca. 4x€50,- + Arbeitsleistung und Mwst. Wie ist Ihre Meinung dazu?

Da bin ich jetzt sicherlich anderer Meinung als @Dipol in dem was kommt :1112
Sie haben ja diese Überspannungs-Schütze hier verbaut:
tschi hat geschrieben:Hier noch eine kurze Übersicht über die verbauten Komponenten:
Überspannungsschutz: Dur-Line DLB 3001/S

Auch wenn ich das nicht "Mast-nah" nenne was da ausgeführt wurde von der Firma (kann man auch nur beurteilen wenn man den komplett genauen Kabelverlauf der Kabel vom LNB kommend kennt) sehe ich diese als "ausreichend" an. Dieser Teil der Blitzschutz-Maßnahmen ist auch keine Vorschrift bei so einem Aufbau, das sind eigene Sicherheits-Leistungen.
Das was die ihnen da verbauen möchten ist sicherlich nichts anderes als 4 mal ein Kathrein KAZ11 (in jedes Kabel vom LNB kommend jeweils einen).
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Re: Unicable LNB - und dann?

Ungelesener Beitragvon Dipol » 7. März 2017 18:34

Wunschgemäß reiche ich meinen Senf nach:

Wie schon Tristan Uhde bemerkt hat, sollen neue Antennen möglichst nur noch nach dem Stand der Technik in geschützten Räumen wie in LPZ 0B getrennter Fangeinrichtungen erstellt werden, da sie nur so gegen Direkteinschläge optimal gewappnet sind.

tschi hat geschrieben:Die 16mm2 Cu-Erdungsleitung wurde unter Einbindung der Dachrinne (50mm2 Alu) über die Nordseite des Dachs geführt und über den First zur Antenne geleitet:

Ableitungen von Blitzschutzanlagen oder Erdungsleiter von Antennen sind auf direktem Weg nach unten zu führen. Die Aufwärtsführung des Erdungsleiters ist nicht normkonform, Umwege bei Ableitungen getrennter Fangeinrichtungen sind weniger kritisch. Bei der steilen Dachneigung hätte es sich aber angeboten am First eine Fangspitze anzubringen, womit auch die Umwegschleife entfallen wäre.

Ein Blitzschutzbauer, der ohne Bedenkenanmeldung 16 mm² Kupferdraht unter den Dachplatten anstatt zur Reduzierung gefährlicher Näherungen 50 mm² Blitzableiterdraht aufgeständert über den Dachplatten verlegt, bekäme von mir keine Ausschreibung mehr.

Noch wichtiger: Eine Kette ist nur so stark wie das schwächste Glied. Bei weniger als 3 Ableitungen müssen die Verbinder nach Prüfnorm zertifiziert sein. Nach den Bildansichten wurde anscheinend von der Dachrinnenklemme bis zur Wanddurchführung 8 mm tordierte Alu-Knetlegierung und kein 16 mm² Kupferdraht verwendet. Jede unnötige Schnittstelle ist eine zu viel. Wie wurde denn der 16 mm² Cu man den Antennenträger und die Alu-Knetlegierung verbunden?

tschi hat geschrieben:Die UV-beständigen Koaxkabel führen zusammen mit dem 4mm2 PA-Kabel vom Mast unter den Dachpfannen in einen Kaminschacht.

Bei Schutz über eine getrennte Fangeinrichtung wie über z. B. die schon erwähnte Fangspitze am Giebel muss der Antennenträger + mastnaher Kabel-PA + PA am Multischalter mit einem PA-Leiter in den Schutzpotenzialausgleich einbezogen werden. Nachdem hier mit den Antennenleitungen auch ein PA-Leiter verlegt wurde, ist der Verzicht auf Isolierten Blitzschutz der Antenne noch unlogischer. Zum Verständnis der Schutzarten die bekannten Grafiken.

BS-Erdung-PA_dS_[Fo12].jpg
Schutz erdungspflichtiger Antennen auf Gebäuden ohne Blitzschutzanlage

BS-Erdung-PA_dS_[Fo13].jpg
Schutz erdungspflichtiger Antennen auf Gebäuden mit Blitzschutzanlage

tschi hat geschrieben:Eine Frage bleibt offen:
Der Blitzschutzbetrieb hat mir die Installation eines zusätzlichen (Dehn-) Überspannungsschutzes am Kabeleingang nahegelegt, Kosten ca. 4x€50,- + Arbeitsleistung und Mwst. Wie ist Ihre Meinung dazu?

Insbesondere zu den Details der Blitzstromtragfähigkeit der Verbinder und der HES sind noch mehr Fragen offen.

  • Erspieß aus dauerhaft korrosionsbeständigem NIRO V4A (keine Pflicht aber sinnvoll)?
  • Verbindung vom Erdspieß unter Grund zur Wanddurchführung aus NIRO (V4A) oder etwa nur aus 16 mm² Cu?
  • Bitte Detailbilder von allen Anschlüssen des 16 mm² Cu.
  • Den Bildern nach wurde vergessen den Fußpunkt des Regenfallrohrs mit einer Regenrohrschelle an den die Alu-Knetlegierung anzuschließen?
SPD 2 Überspannungsableiter mit Stoßstrom 8/20 µs wirken nur gegen induktive Blitzstromeintragungen aus Einschlägen in die Nachbarschaft, bei Antennenmontagen in nicht erdungspflichtigen Fassadenbereich oder in LPZ 0B genügen die. Bei direkt geerdeten Antennen sind aber als Grobschutz gegen Direkteinschläge SPD 1 Blitzstromableiter mit Stoßstrom 10/350 µs erforderlich, jedoch nur bei Direkterdung an Blitzschutzanlagen Pflicht.
Zuletzt geändert von Dipol am 7. März 2017 19:55, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Unicable LNB - und dann?

Ungelesener Beitragvon Dipol » 7. März 2017 19:19

techno-com hat geschrieben:1. warum wurde das Erdungskabel (bzw. diese Durchführung dafür) im Keller direkt hinter dem Wasserrohr-Eintritt gesetzt und nicht ein paar Zentimeter weiter rechts ? So hätte man sich diese "Näherung" erspart wenn man dann von dort aus einen entsprechenden Weg für das Erdungskabel gewählt hätte ! Und wenn schon dort warum dann das Erdungskabel oben über das Wasserohr (kleiner Abstand) und nicht zumindest weiter unten wo dieses Rohr noch einen Wandabstand hat (hätte den Abstand Rohr => Erdungskabel vergrößert) ?
2. warum wurde keine Fangstange für die Antenne gesetzt, sondern direkt am Antennenmast geerdet (der Königsweg der Fangstange, gerade von einer Fachfirma, wäre hier sicherlich nicht so viel teurer geworden)
3. wurde die Solar-/PV-Anlage im Zuge dieser Arbeiten geprüft ob diese auch geerdet ist ? Da hätte man sicherlich ebenfalls eine Fangstange setzen können (über dieser Anlage auf Dachfirst) um die Module in den geschützten Bereich zu bekommen !
---- alles nur die ersten Eindrücke von mir, warten wir mal ab was @Dipol dazu zu sagen hat, hat da sicherlich viel mehr Ahnung wie ich :1131

Zunächst mal Danke für die Blumen.

    Zu 1: Außen wurde ein 9 m langer Tiefenerder gesetzt. Wenn im Gebäude ein normkonformer Schutzpotenzialausgleich vorhanden ist, stellt das keine gefährliche Näherung dar.
    Zu 2: Bei der steilen Dachneigung hätte vermutlich schon eine Fangspitze auf dem First gereicht um die Antenne gegen Direkteinschläge zu schützen. Auch dazu hätte die Alu-Knetlegierung ungeschnitten vom First bis zur Wanddurchführung verlaufen müssen. Ich bin gespannt wie der Kupferdraht mit der Alu-Knetlegierung und dem Dachsparrenhalter verbunden wurde. Mit Einzelmassivdraht sind die durchweg nicht zertifizierten Klemmen von Dachsparrenhaltern (die Zertifizierung ist den Anbietern zu teuer) m. E. weniger gefährlich als der absolut unzulässige Feindrahtleiter im verlinkten Youtube-Video, der bei 1:04 Min. wie von selbst aus der dafür ungeeigneten KS-Klemme für 8 bis 10 mm Blitzableiterdraht flutscht.
    Zu 3: Wer sich mit Blitzschutz auskennt, stellt Antennen, Edelstahlschornsteine oder PV-/Solaranlagen in LPZ 0B getrennter Fangeinrichtungen auch wenn behördlich keine Blitzschutzanlage gefordert ist. Auf Gebäuden, für die keine Blitzschutzsystem gefordert sind, gibt es nur die Verpflichtung Dachantennen mindestens blitzstromtragfähig direkt zu erden. Normen regeln nicht jedes Detail, wodurch dieser Normenfreiraum nicht logischer wird.
Blitzschutzbau wird überwiegend von Dachdechdeckerfirmen betrieben in deren Ausbildung noch kein Äußerer Blitzschutz gelehrt wurde. Erdung und PA sind Bestandteil der Elektroanlage und für Installationen ist NAV § 13 zu beachten. Wenn ich Eisenbieger nach ihrem Konzessionseintrag bei einem VNB frage, schauen sie meistens wie die Schwalbe wenn es blitzt und meinen, dass sie auch Inneren Blitzschutz schon immer praktizieren würden.

Wie mir heute vom BBZ in Mayen mitgeteilt wurde, ist der einwöchige Zertifizierungslehrgang zur VDE-geprüften Blitzschutzfachkraft "Äußerer Blitzschutz" wegen nur 2 (!!!) Anmeldungen mal wieder abgesagt worden. Die Fortbildungsresistenz hat Tradition, die Jungs machen eben was sie schon immer gemacht haben.

tschi hat geschrieben:Eine Frage bleibt offen:
Der Blitzschutzbetrieb hat mir die Installation eines zusätzlichen (Dehn-) Überspannungsschutzes am Kabeleingang nahegelegt, Kosten ca. 4x€50,- + Arbeitsleistung und Mwst. Wie ist Ihre Meinung dazu?

techno-com hat geschrieben:Da bin ich jetzt sicherlich anderer Meinung als @Dipol in dem was kommt :1112

Die SPD 2 Überspannungsableiter schützen selbstverständlich auch bei suboptimalen Antennendirekterdungen gegen induktive Blitzstromeintragungen aus Einschlägen in die Nachbarschaft, bei zum Glück sehr seltenen Direkteinschlägen sind die aber völlig wirkungslos und machen "pling".
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Re: Unicable LNB - und dann?

Ungelesener Beitragvon techno-com » 8. März 2017 09:52

Dipol hat geschrieben:Zunächst mal Danke für die Blumen.

Klar, ich weiß ja wo ich bei Fragen immer sehr gut aufgehoben bin :thx

Dipol hat geschrieben:Wunschgemäß reiche ich meinen Senf nach:

Und da habe ich auch wieder was dazu gelernt:
Dipol hat geschrieben:Zu 1: Außen wurde ein 9 m langer Tiefenerder gesetzt. Wenn im Gebäude ein normkonformer Schutzpotenzialausgleich vorhanden ist, stellt das keine gefährliche Näherung dar.

Genau das war mir jetzt auch neu :1147

Dipol hat geschrieben:Zu 3: .... Auf Gebäuden, für die keine Blitzschutzsystem gefordert sind, gibt es nur die Verpflichtung Dachantennen mindestens blitzstromtragfähig direkt zu erden.

Frage dazu: gilt das nicht auch für PV-/Solaranlagen ? Weil du hier explizit nur die "Dachantenne" erwähnst !

Dipol hat geschrieben:Die SPD 2 Überspannungsableiter schützen selbstverständlich auch bei suboptimalen Antennendirekterdungen gegen induktive Blitzstromeintragungen aus Einschlägen in die Nachbarschaft, bei zum Glück sehr seltenen Direkteinschlägen sind die aber völlig wirkungslos und machen "pling".

Ihre Aufgabe für induktiven Schutz ("statische Überspannungen" ?) machen sie ja aber, für den "Direkteinschlag" sollte ja die direkte Erdung gut sein (wenn richtig durchgeführt natürlich).

P.S.
Dipol hat geschrieben:Wie schon Tristan Uhde bemerkt hat, ....

Darfst mich weiterhin "dutzen" :Laughinglol: Lass den "Uhde" einfach weg :1111
Vielleicht sind wir nicht günstiger als ein Discounter oder reiner Online-Kartonschieber, aber sicherlich besser !
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Re: Unicable LNB - und dann?

Ungelesener Beitragvon Dipol » 8. März 2017 11:53

techno-com hat geschrieben:
Dipol hat geschrieben:Zu 3: .... Auf Gebäuden, für die keine Blitzschutzsystem gefordert sind, gibt es nur die Verpflichtung Dachantennen mindestens blitzstromtragfähig direkt zu erden.

Frage dazu: gilt das nicht auch für PV-/Solaranlagen ? Weil du hier explizit nur die "Dachantenne" erwähnst !

So ist es!

Antennen in Blitzschutzzone LPZ 0A oder außerhalb von als sicher angenommenen Fassadenbereichen sind - mit und ohne Blitzschutzsystem - blitzstromtragfähig mit dem Schutzpotenzialausgleich zu verbinden und zu erden. Die Erdungspflicht kann aber seit der letzten Ausgabe der für Antennensicherheit maßgeblichen DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1):2011-06 durch eine zeitaufwändige Risikoanalyse nach IEC 62305-2 ausgehebelt werden. Dann ist normativ nur noch ein PA mit den Leiterquerschnitten für zusätzlichen Potenzialausgleich von min. 2,5 mm² Cu (geschützt) oder 4 mm² (geschützt) gefordert.

Für andere Dachaufbauten, die ebenfalls Blitzströme einkoppeln können wie insbesondere Edelstahlschornsteine und PV-/Solaranlagen, ist ohne Blitzschutzanlage nur ein Funktionspotenzialausgleich mit min 6 mm² vorgeschrieben, für PV-Module nach Schutzklasse 2 nicht mal das. Warum für den PA von Antennenanlagen geringere Querschnitte gefordert sind, ist nur mit Begriffen wie Tradion oder Folklore alter VDE 0855 Teil 1-Vorschriften zu erklären, auf denen die harmonisierten europäischen und internationalen Normen für Antennensicherheit aufbauen.

techno-com hat geschrieben:
Dipol hat geschrieben:Die SPD 2 Überspannungsableiter schützen selbstverständlich auch bei suboptimalen Antennendirekterdungen gegen induktive Blitzstromeintragungen aus Einschlägen in die Nachbarschaft, bei zum Glück sehr seltenen Direkteinschlägen sind die aber völlig wirkungslos und machen "pling".

Ihre Aufgabe für induktiven Schutz ("statische Überspannungen" ?) machen sie ja aber, für den "Direkteinschlag" sollte ja die direkte Erdung gut sein (wenn richtig durchgeführt natürlich).

SPD 1 Blitzstromableiter als Grobschutz wie auch SPD 2 Überspannungsableiter als Mittelschutz bewirken für die unterschiedlichen Stoßströme einen temporären Kurzschluss. Wenn sie energetisch richtig koordiniert und angeordnet sind (siehe Folien), bewirken sie bei Koaxkabeln, dass die Potenzialdifferenz zwischen dem Schirm und dem Innenleiter egalisiert wird. Auf die Potenzialdifferenz gegen Erde haben die keinen Einfluss.

Wie du richtig bemerkt hast, ist der PA eine Grundvoraussetzung. Nur damit kann energetisch koordinierter Überspannungsschutz wirken, denn Blitzströme lösen sich an ÜSG nicht in Wohlgefallen auf. Mit noch so viel Tam Tam beworbene Steckdosenleisten als Feinschutz, können kein Ersatz für PA und Erdung sein.
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techno-com (8. März 2017 12:32)
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