Frage zum Umstieg von Analog-Kabel auf Sat

Wissen sie nicht was sie für ihre Satanlage alles benötigen, haben sie Fragen zu unseren Komplettanlagen oder zur Planung/Installation einer Anlage (Kabelverlegung, Ausrichtung, Multischaltern, LNB etc.) ?
HDFan
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Frage zum Umstieg von Analog-Kabel auf Sat

Ungelesener Beitragvon HDFan » 4. Januar 2010 14:59

Hallo,
erst einmal vielen Dank für die vielen nützlichen Tips in diesem Forum.
Ich habe folgende Aufgabenstellung: Ich möchte meinen bestehenden Kabelvetrag durch eine Sat-Anlage ersetzen. Aus Kostengründen möchte ich dies aber in mehreren Stufen durchführen und mich aus dem gleichen Grund an die Schüssel bei meinem Nachbarn "andocken". Aufgrund der vielen Beiträge habe ich mir nun folgende Lösung überlegt:

Ist-Zustand:
Mein Nachbar nutzt derzeit eine 80 cm-Schüsel mit Twin-LNB.
Von dort aus kann ich Leitungen zum Dachgeschoss meines Hauses verlegen.
Dort liegen bereits 4 Leitungen, die bis zum Keller geführt sind.
Vom Keller aus (hier befindet sich die zentrale Kabel-TV-Einspeisung) laufen 3 Leitungen in die 3 Etagen, an denen jeweils 2 Dosen hintereinander geschaltet sind.

1. Schritt:
Der vorhandene LNB wird durch eine Kombination aus stromsparenden MTI Quattro-LNB AP84-XT2BL und einem Multischalter 5/8 DUR-LINE MSRP 508A ohne Netzteil , der direkt am Mast befestigt wird, ersetzt (keine 230V in der Nähe).
Von dem Multischalter bekommt der Nachbar wie bisher seine beiden Anschlüsse für 2 Receiver zur Verfügung gestellt.
Dann würde ich vom MS 4 Ausgänge/Leitungen bis in mein Dachgeschoss führen (ca. 15 m) und mit den dort vorhandenen Leitungen zum Keller (ca. 12 m) verbinden.
Im Keller würde ich dann drei der vier Leitungen mit den Leitungen zu den Anschlussdosen verbinden, eine Leitung wäre übrig.
Die 6 Dosen im Haus würde ich gegen Sat-Dosen austauschen.

Damit könnte ich dann in jeder Etage einen Sat-Reciver betreiben.

2. Schritt
Zu einem späteren Zeitpunkt würde ich im Dachgeschoss einen Unicable-Multiswitch montieren und von dort aus dann die 3x2 Dosen im Haus versorgen, um mehr Receiver anschliessen zu können. Am vorhandenen Multiswitch am Mast würde ich hierzu einfach die Kabel, die ja in Schritt 1 dort an den Receiver-Ausgängen angeschlossen wurden, nun an den Kaskaden-Ausgängen anschliessen, damit der Unicable-Switch alle vier LNB-Signale bekommt.

Soweit meine im Forum angelesene theoretische Lösung.

Hier nun meine Fragen:
1. geht das ganze so überhaupt?
2. Die alten Kabel zu den Dosen im Haus sind ca. 22 Jahre alt, Problem?
(Austauschen geht nicht..)
3. Kann ich die gleichen neu zu installierenden Sat-Dosen für "normal"-Betrieb (Schritt 1) und Unicable-Betrieb (Schritt 2) verwenden?
4. Was mache ich, wenn mein Nachbar die Unicable-Lösung ebenfalls später ganz toll findet und auch die 4 LNB-Signale benötigt?.
5. Wenn ich alles bei Ihnen im Shop bestelle, bekomme ich ggf. Unterstützung bei der Bestellung und der Montage, falls ich mal nicht weiterkomme?
Ich bin zwar techn. Informatiker, aber das Thema Sat ist für mich relativ neu.....

Vielen Dank im Voraus für die Hilfe bei meiner doch etwas komplexeren Aufgabenstellung, wie ich denke...

Viele Grüße
HD Fan



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Re: Frage zum Umstieg von Analog-Kabel auf Sat

Ungelesener Beitragvon techno-com » 4. Januar 2010 17:04

Sehr schöne Planung, fällt in etwas in das Projekt das hier unter Kundenanfrage: Unicablesystem für mehrere Receiver schon besprochen wird !

HDFan hat geschrieben:1. geht das ganze so überhaupt?

Ja, ihr Aufbau ist gut gewählt !

HDFan hat geschrieben:2. Die alten Kabel zu den Dosen im Haus sind ca. 22 Jahre alt, Problem? (Austauschen geht nicht..)

Hm, etwas düftige Angaben zu dem Kabel ! Wichtig ist auf jeden Fall das ihr Kabel 2-fach abgeschirmt ist, also 2 "Schichten" im Aussenmantel (Isolierung) hat. Die Kabelwege sind nicht allzu lang das es aber bei normalem Kabel schon gehen sollte !
Hier gleich mal ein Vorschlag von mir ! Wir haben sehr gute "Kompressionsstecker" im Angebot die eine sehr gute Verbindung von Stecker zum Kabel garantieren und sehr gut in der Abschirmung sind. Dafür wird aber eine spezielle "Kompressions-Zange" benötigt die sie sich nicht extra anschaffen müssten, diese können wir ihnen für ca. 1 Woche leihweise zur Verfügung stellen ! So haben sie dann ihre alten Kabel wenigstens mit den besten Steckern verstehen (=guter Kontakt + gute Abschirmung an den Übergängen !).

HDFan hat geschrieben:3. Kann ich die gleichen neu zu installierenden Sat-Dosen für "normal"-Betrieb (Schritt 1) und Unicable-Betrieb (Schritt 2) verwenden?

Ja.

HDFan hat geschrieben:4. Was mache ich, wenn mein Nachbar die Unicable-Lösung ebenfalls später ganz toll findet und auch die 4 LNB-Signale benötigt?.

Den Multischalter den sie oben an der Antenne montieren möchten einfach gegen einen weiteren "Unicable-Multischalter" austauschen !
By the way.. möchten sie den Dur-Line Multischalter im Freien montieren ? Das würde nicht gehen, das Wasser (Regen etc.) würde ihn zerstören mit der Zeit. Ggf. daher in ein entsprechendes Umgehäuse montieren und noch dazu noch, falls möglich, wenigstens unter den Ziegeln verstauen um ihn vor direkter "Bewässerung" zu schützen !
P.S. das "Gehäuse" muss wasserdicht sein, von unten her aber auch Lüftungsschlitze haben in die wiederrum kein Wasser eindringen darf !

HDFan hat geschrieben:5. Wenn ich alles bei Ihnen im Shop bestelle, bekomme ich ggf. Unterstützung bei der Bestellung und der Montage, falls ich mal nicht weiterkomme?

Damit haben wir jetzt hiermit schon angefangen :lol:

HDFan hat geschrieben:Ich bin zwar techn. Informatiker, aber das Thema Sat ist für mich relativ neu.....

Gewissen Grundkentnisse sind nie falsch !

HDFan hat geschrieben:Vielen Dank im Voraus für die Hilfe bei meiner doch etwas komplexeren Aufgabenstellung, wie ich denke...

So "komplex" ist ihre Anfrage nicht wie sie schon an dem oben verlinkten Thema sehen ! Und das ist nicht der einzige Beitrag in der Richtung.
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Re: Re: Frage zum Umstieg von Analog-Kabel auf Sat

Ungelesener Beitragvon HDFan » 4. Januar 2010 23:29

Hallo Herr Uhde,

vielen Dankl für die superschnelle Antwort.
Das macht Mut!
Ich gehe jetzt in die Feinplanung und melde mich dann wieder.
Wie ist der beste Weg die Stückliste zu erstellen/zu überprüfen?
Komponenten zusammenstellen und hier zur Überprüfung posten oder anrufen oder.... ? (komme aus PLZ-Gebiet 40xxx)

Viele Grüße
HD Fan

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Ungelesener Beitragvon techno-com » 5. Januar 2010 09:03

Stückliste können sie hier mal zusammenstellen, die zu überprüfen bedarf dann etwas mehr Zeit als die Antworten aktuell da ich mir dann erst ganz genau ein Bild machen muss von ihrer Anlage !

Am einfachsten wäre eine Zeichnung anzufertigen mit allen Bauteilen darauf eingearbeitet wie z.B. bei dem schon verlinkten Beitrag ganz unten vom Kunden angefertigt (sieht schwer aus, ist es aber nicht !).
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Skizze und Stückliste

Ungelesener Beitragvon HDFan » 17. Januar 2010 23:08

Hallo,

nach diversen Gesprächen mit dem Nachbarn und der eigenen "Regierung" habe ich jetzt "grünes Licht" für eine etwas abgespeckte Version bekommen.
Ich habe eine Zeichung und eine Stückliste angefertigt und aufgrund Ihres Angebotes, mir eine Kompressionszange leihweise zur Verfügung zu stellen, die entsprechenden F-Stecker vorgesehen.

Können Sie bitte noch einmal kurz drüber schauen?
Sobald ich Ihr "OK" bekomme würde ich dann die Bestellung in Ihrem Shop vornehmen.

Vielen Dank und viele Grüße
HD Fan

UPPS, beim Hochladen der 409 kb jpg-Datei bekomme ich folgende Fehlermeldung, daher jetzt als pdf hochgeladen.
Fatal error: Allowed memory size of 20971520 bytes exhausted (tried to allocate 9920 bytes) in /var/www/foren-city.de/html/fcity-phpbb/attach_mod/includes/functions_thumbs.php on line 185
Zuletzt geändert von HDFan am 17. Januar 2010 23:32, insgesamt 2-mal geändert.

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Ungelesener Beitragvon techno-com » 17. Januar 2010 23:30

Sorry, aber ich kann keine Stückliste finden ! Weder per Email noch hier im Forum. Haben sie die vergessen anzu hängen ?
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Ungelesener Beitragvon HDFan » 17. Januar 2010 23:45

Hallo Herr Uhde,

da haben sich unsere Beiträge gerade überschnitten.
Ich hatte Probleme beim Upload, siehe Bemerkung bei meinem letzten Beitrag und habe die Liste daher per PM an Sie gesendet.

Viele Grüße
HDFan

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Ungelesener Beitragvon techno-com » 18. Januar 2010 08:28

Bitte das .jpg noch einmal hier in ihrem "alten" Beitrag hochladen. Im Forum scheint gestern gerade eine Wartung durchgeführt worden zu sein die diesen im Forum genannten Fehler verursachte und das hochladen von Bildern unmöglich machte !

Achten sie darauf das die .jpg Datei nicht zu groß ist, ggf. einfach das Bild verkleinern !

Falls es dann immer noch nicht klappen sollte bitte einfach die Datei an unsere Emailadresse info@satshop-heilbronn.de senden und den Link in diesen Beitrag mit angeben !
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Ungelesener Beitragvon HDFan » 18. Januar 2010 12:10

ok, hier dann der neue Versuch.

Viele Grüße
HDFan
Dateianhänge
MySAT2.jpg
Vorhaben
MySAT2.jpg (182.62 KiB) 6553 mal betrachtet

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Ungelesener Beitragvon HDFan » 18. Januar 2010 12:15

hm, sieht weiterhin seltsam aus..obwohl die korrekten Größen der Dateien angezeigt werden.

Ich lasse den letzten Beitrag aber mal stehen zur Fehleranalyse und sende die Dateien dann per Mail.

Viele Grüße
HDFan

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Ungelesener Beitragvon techno-com » 18. Januar 2010 12:15

Geht wohl immer noch nicht !

Bitte senden sie mir die beiden Dateien an info@satshop-heilbronn.de !


---------

Edit: angekommen per Email ! Schaue mir das an !
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Ungelesener Beitragvon techno-com » 18. Januar 2010 12:50

Ihre Mail ist angekommen und ich habe mir das jetzt alles mal genau angeschaut !

1. bitte nicht das "Koax-Quad-Kabel" (SAT-KA19), sondern besser 4 einzelne Kabel von dem Kabel (SAT-KA99) oder noch besser das "Voll-Kupfer-Kabel" (KoaxCU110ProLine) Schauen sie mal im Shop unter https://www.satshop-heilbronn.de/Koaxialkabel-Satanlagen-4-fach-abgeschirmt-Class-A-90-100-110-120-db-Dezibel-Abschirmung-DECT . Das ist 4-fach abgeschirmt (letzteres auch mit einem Voll-Kupfer-Innenleiter) und somit besser als das Quad-Kabel ! Bei nur 5m sollte das auch kein Problem mit dem verlegen sein ?!

2. MTI Quattro Supreme Line LNB passt so !

3. Multischalter "Dur-Line MSRP 508 A" ( https://www.satshop-heilbronn.de/Multischalter-ohne-Stromversorung-receiver-powered-receivergespeist-kein-stromanschluss-netzteil ) passt so !

4. passt

5. Abschlusswiderstand F-Technik DC-entkoppelt passt so !

6. F-Kompressionsstecker ( https://www.satshop-heilbronn.de/Stecker ) gut so !
Hier benötigen sie dann aber noch die spezielle "F-Kompressionszange" für die Montage der Stecker die wir auch leihweise rausgeben, siehe dazu unter https://www.satshop-heilbronn.de/Auslei ... zeug-klein .

Das mit den Bildern ist akt. nicht zu erklären ! Ich versuche aber weiterhin ihre Bilder hier im Beitrag zu aktualisieren das der Beitrag "up to date" bleibt ! Ist wohl ein Problem des Foren-Hosters !
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Ungelesener Beitragvon HDFan » 18. Januar 2010 12:58

Super, vielen Dank!

die 5-m Strecke mache ich dann in 4 x 120 dB.
Das andere Kabel muss aber leider schwarz sein.

Bestellung kommt bald!
Viele Grüße
HDFan

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Ungelesener Beitragvon techno-com » 18. Januar 2010 14:07

Bild ist nun auch hochgeladen ! Fehler gefunden und beseitigt !
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Alles läuft perfekt !

Ungelesener Beitragvon HDFan » 1. Februar 2010 00:38

Hallo Herr Uhde,

danke für die sehr gute Beratung und schnelle Lieferung.
Alles funktioniert zur vollen Zufriedenheit!!!!

Nur mit den Kompressionssteckern habe ich ein wenig "kämpfen" müssen, bis ich verstanden habe, wie das System funktioniert.
Falls noch nicht vorhanden, wäre eine FAQ "Wie montiert man Kompressionsstecker richtig" vielleicht auch für andere Anfänger sinnvoll.

Werkzeug ist bereits auf dem Weg zurück.

Viele Grüße
HDFan

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Analog-Kabel auf Sat, Teil 2

Ungelesener Beitragvon HDFan » 1. Dezember 2011 23:20

Guten Tag, Herr Uhde,

mittlerweile sind fast 2 Jahre vergangen, als ich mit Ihrer Hilfe mein Umstiegesprojekt gestartet habe, nun soll es weiter gehen !
Da zeigt sich: gute Beratung und guter Service zahlt sich aus: die Kunden kommen gerne wieder ! :1144

Hier kurz zusammengefasst meine aktuelle Konfiguration:

Stromspar-LNB MTI Quattro Supreme AP84XT 2BL
Stromspar-Multiswitch Dur-Line MSRP 508A außen unter dem Dach vor Wetter geschützt ohne 230V-Versorgung
Daran angeschlossen: 3 Leitungen für den Nachbarn und eine "fliegend verdrahtete" Leitung ins EG für mich.

Vom Multiswitch möchte ich nun 6 x 120dB-Kabel in das Obergeschoss verlegen, je ca. 12 m (können auch mehr oder weniger sein, wenn notwendig).
Dort befinden sich bereits 4 x 85dB-Kabel bis in den Keller (je ca. 12 m).
Im Keller befindet sich der noch aktive Kabelanschluss mit einem 3-fach Verteiler.
Vom Verteiler gehen 3 Leitungen in die jeweiligen Räume des Hauses, leider mit durchgeschliffenen Dosen.
Die Kabel zu den Räumen sind ca. 24 Jahre alt und ohne Beschriftung, aber offensichtlich ohne Doppelschirmung.
Die Kabellängen sind zwischen 12 und 20 m. Sie sind zwar alle in Leerrohre verlegt, aber ich möchte zunächst testen, ob ich nicht mit den bestehenden Leitungen auskomme, da ich den Aufwand etws scheue, neue Kabel durchzuziehen.
Die maximale Ausbaustufe an Geräten (gesamt 14) und Verteilung habe ich in die Zeichnung unten eingetragen, derzeit würden zunächst 8 genutzt werden.
Der Kabelanschluß wird Januar 2012 abgeschaltet.

Jetzt also wieder meine viele Fragen und Ideen:
Welches Gerät(e) würden Sie empfehlen, die ich an der Stelle der "?" einsetzen sollte?
Ggf. kann im Keller einfach durchverbunden werden, wenn ein entsprechendes Gerät im DG eingesetzt würde?
230V ist an beiden "?-Stellen" vorhanden.
Je nachdem kann ich die alte Leitung vom Keller in das DG auch unbeschaltet lassen, da ja das DG direkt von aussen vom vorhandenen Dur-Line versorgt werden könnte.
Der vorhandene Dur-Line (klasse Teil!) kann aber auch ausgetauscht werden, wenn es mittlerweile noch intelligentere Lösungen geben sollte. Allerdings dürfen wir die 3 Leitungen zum Nachbarn dabei nicht vergessen, die davon abgehen.
Ausserdem könnte man an den Dur-Line noch eine Antenne anschließen/einspeisen, dann würde ich zumindest für die Radios keine Receiver benötigen, was mir sehr entgegen kommen würde.
Wenn dies möglich/sinnvoll ist, welche möglichst kleine und unkomplizierte UKW-Antenne empfehlen Sie, ggf. zur Montage an den Sat-Schüssel-Halter?
Welche Antennendosen im Haus sollte ich zum Austausch der bestehenden verwenden?
Zu guter Letzt: Welche nicht zu preisintensiven Geräte empfehlen Sie für die Unikabel-Verdrahtung (denn darauf läuft es ja hinaus, denke ich?)
Single-Empfänger Typ "einfach" und Twin-Empfänger mit HDD?

Vielen Dank für Ihre Mühe im Voraus!!!!!
Herzliche Grüße
HD Fan

PS. Nach einiger Suche hier im Forum kam mir die Idee, vielleicht doch die vorhandenen Kabel auszutauschen, dann gegen das 4-in-1 Kabel. Damit sollte ich dann genügend Leitungen vom Keller in die Räume bekommen, bis auf die 1. Etage. Dies wäre dann zwar zunächst zeitaufwändiger, würde aber ggf. langfristig Geld sparen und zukunftssicherer sein, da ich jeden beliebigen Reciver anschließen könnte.
Wenn die oben andachte UKW-Einspeisung so funktioniert, könnte ich auch an jeder Dose ein Radio ohne Receiver an den analogen Radio-Anschluss anschließen, hätte dann genügend digitale Anschlüsse frei und würde mir die teurere Unicable-Lösung sparen, richtig?
Ich habe aus diesem Grund einmal die Zeichnung editiert und den Gerätetyp pro Dose und gestrichelt die Alternativ eingetragen....
Sollte ich zu einem späteren Zeitpunkt noch die eine oder ander Leitung benötigen, könnte ich noch immer auf Unicable umstellen oder Stacker /Destacker verwenden.
Grübel.... :1110


Anbei der aktuelle Stand auf einen Blick:
Dateianhänge
IMG_0001.jpg
SAT-Hausverteilung mit receivergespeistem Multischalter
Zuletzt geändert von HDFan am 11. März 2015 09:08, insgesamt 12-mal geändert.
Grund: Edit by techno-com: alten + neuen Beitrag zusammengefasst

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Re: Analog-Kabel auf Sat, Teil 2

Ungelesener Beitragvon techno-com » 3. Dezember 2011 09:33

HDFan hat geschrieben:mittlerweile sind fast 2 Jahre vergangen, als ich mit Ihrer Hilfe mein Umstiegesprojekt gestartet habe, nun soll es weiter gehen !
Da zeigt sich: gute Beratung und guter Service zahlt sich aus: die Kunden kommen gerne wieder !

Welcome back ! :1111

Sorry das es mit der Antwort hier etwas länger dauerte, wollte mir aber genug Zeit nehmen um das hier ausführlich zu erklären und auch die Zeichnung von ihnen entsprechend zu modifizieren. Die Analogabschaltung 4/2012 wurde auch von vielen Leuten (vor allem, gegen jede Erwartung, von großen Hotels !) einfach vergessen bzw. immer weiter nach hinten verschoben was jetzt zu sehr viel Arbeit führt..... aber fangen wir mal an !

HDFan hat geschrieben:Stromspar-Multiswitch Dur-Line MSRP 508A außen unter dem Dach vor Wetter geschützt ohne 230V-Versorgung
Daran angeschlossen: 3 Leitungen für den Nachbarn und eine "fliegend verdrahtete" Leitung ins EG für mich.

1. ein 5/8 "A" Schalter, also eine Kaskade mit Ausgängen ! Gut, da lassen sich jetzt weitere Komponenten dran anschließen für ihr Vorhaben des Einkabelsystems !
2. steht ihre Antenne auf dem Dach oder nicht weiter als 2m vom Dach entfernt ? Dann muss sie dem Blitzschutz (der "Erdung") unterzogen sein/werden und einem Potentialausgleich unterzogen werden ! Bitte lesen sie dazu diesen Beitrag. Ein "Problem" dabei kann die bei ihnen durchgeführte hausübergreifende Installation werden, also der Anschluss vom Nachbar an die Antenne die auf ihrem Dach steht da hier keine kapazitive Trennung der beiden Häuser durchgeführt ist und das nur sehr schwer machbar ist. Warten wir aber erst einmal ab wo ihre Antenne steht.
3. sehr interessant hier ist das sie den Multischalter draußen installiert haben. Wichtig bei einer solchen Installation ist das ALLE nicht benötigten/belegten Ein- und Ausgänge vom Multischalter abgeschlossen sind um Feuchtigkeit abzuhalten. Dafür werden F-Endwiderstände (DC-entkoppelt) verwendet. Auch der terrestrische Eingang (CATV bei den Jultec-Multischaltern / Dur-Line MSRP ist ja im "Original" ein Jultec JRM-Schalter !) muss abgeschlossen werden um vor Feuchtigkeit zu schützen. Die Bauweise des Multischalters mit dem Dichtring zwischen den beiden Druckguss-Gehäuseteilen hält Feuchtigkeit restlich ab.

HDFan hat geschrieben:Vom Multiswitch möchte ich nun 6 x 120dB-Kabel in das Obergeschoss verlegen, je ca. 12 m (können auch mehr oder weniger sein, wenn notwendig).
Dort befinden sich bereits 4 x 85dB-Kabel bis in den Keller (je ca. 12 m).

Da würden 5 Kabel ausreichen !
4x für das Quattro-LNB zur nächsten SAT-Verteilung zu kaskadieren + 1x für die terrestrische Einspeisung von UKW (dazu später noch mehr !)

HDFan hat geschrieben:Im Keller befindet sich der noch aktive Kabelanschluss mit einem 3-fach Verteiler.
Vom Verteiler gehen 3 Leitungen in die jeweiligen Räume des Hauses, leider mit durchgeschliffenen Dosen.

Kein Problem... Unicable-Systeme werden auch das für SAT tauglich machen !
Der Verteiler kommt raus bzw. muss ersetzt werden + die Dosen müssen getauscht werden.... welche Dosen besprechen wir später, auf jeden Fall müssen ALLE Dosen "Durchgangsdosen" werden und die letzte im Strang jeweils mit einem "BK Endwiderstand DC-entkoppelt" abgeschlossen werden.

HDFan hat geschrieben:Die Kabel zu den Räumen sind ca. 24 Jahre alt und ohne Beschriftung, aber offensichtlich ohne Doppelschirmung.
Die Kabellängen sind zwischen 12 und 20 m. Sie sind zwar alle in Leerrohre verlegt, aber ich möchte zunächst testen, ob ich nicht mit den bestehenden Leitungen auskomme, da ich den Aufwand etws scheue, neue Kabel durchzuziehen.

OK, das hört sich zuerst nicht gut an ("keine Doppelschirmung" lässt auf sehr alte Kabel deuten) wird dann aber durch die Möglichkeit der Verlegung in Leerrohren wieder relativiert das, wenn es mit den alten Kabeln nicht gehen sollte, doch ein Tausch möglich ist. 20m sind auch bei Unicable nach der Verteilkomponenten eigentlich kein Problem.
Frage 1: liegen die 4 Kabel vom DG zur Verteilung im Keller auch in Leerrohren und kann dann ggf. dort noch ein 5. Kable mit eingezogen werden (wegen der Weiterleitung des terrestrischen Signals wäre ein 5. Kabel ganz gut, das muss ja auch zu der Verteilkomponente in ihrem Haus unten kommen ! Wenn das nicht geht dann muss eines der 4 Kabel als "Träger" herhalten, d.h. oben in eines der Kabel per "SAT-TER Einschleuseweiche" das UKW-Signal mit eingespeist und auf gleichem Weg, eben gerade rückwärts gesehen, das wieder aufteilen).

HDFan hat geschrieben:Die maximale Ausbaustufe an Geräten (gesamt 14) und Verteilung habe ich in die Zeichnung unten eingetragen, derzeit würden zunächst 8 genutzt werden.

Zeichnung ist gut ...... damit kann ich was anfangen !
Aber.. Frage 2: meinen sie mit "werden zunächst nur 8 genutzt" das sie anfangs gleich 8 Receiver betreiben möchten oder meinen sie das sie anfangs 8 "Tuner" betreiben möchten ? Das hat den Hintergrund das Twin-Receiver (das sind Geräte, zumeist mit Festplatte eingebaut, die gleichzeitig etwas aufnehmen können und parallel dazu ein Programm zum anschauen ausgeben können. Einfach gesagt also 2 Receiver/Empfangsteile in einem Gerät) z.B. in Wohnzimmern heute schon fast Standard sind. Müssen aber bei solchen Einkabelanlagen als 2 Geräte/Tuner gezählt werden und das ist für eine Planung sehr wichtig.

HDFan hat geschrieben:Der Kabelanschluß wird Januar 2012 abgeschaltet.

Dann sind sie ja noch später dran als die o.g. "Hotels" mit der Analogabschaltung ! Aber machbar ist das alles, berücksichtigen sollten sie ggf. das es kälter wird und es auch ggf. bald anfangen wird zu schneien (macht es nicht sehr schön draußen was zu arbeiten !).

HDFan hat geschrieben:Welches Gerät(e) würden Sie empfehlen, die ich an der Stelle der "?" einsetzen sollte?

HDFan hat geschrieben:Ggf. kann im Keller einfach durchverbunden werden, wenn ein entsprechendes Gerät im DG eingesetzt würde?

Hier gibt es nur 2 Möglichkeiten.....
1. oben einen Unicable-Multischalter setzen, dann eines der Kabel nach unten verwenden und dort weiterhin einen 3-fach Verteiler setzen. Hat den Vorteil das z.B. auch UKW oben eingespeist werden könnte und nicht über das 5. akt. fehlende Kabel bzw. über die "SAT-TER Einschleuseweiche" nach unten geführt werden müsste. Hat aber den großen Nachteil das dadurch erst einmal der Gesamtweg nach dem Unicable-Multischalter (also an dessen Ausgang) viel länger wird. Kann man aber "testen" und auch ggf. unten vor dem 3-fach Verteiler einen Unicable-Verstärker setzen.
Gut wäre natürlich wenn man da vom DG in den Keller 1-2 Kabel neu verlegen könnten bzw. die alten austauschen könnte (1-2 Kabel wenn oben der Multischalter installiert wird, wenn der unten in den Keller kommen soll dann wären es 4-5 Kabel).

HDFan hat geschrieben:230V ist an beiden "?-Stellen" vorhanden.

220V wird auf jeden Fall benötigt für UKW und für den Unicable- Multischalter (nicht für jeden Unicable-Multischalter, aber auf jeden Fall für den der für ihre Wünsche benötigt wird !). Bei Wunsch einer UKW-Antenne muss zwischen UKW-Antenne und dem Multischalter (vor dem vorhandenen 5/8 Multischalter) ein Verstärker rein. Mind. 22db, besser einer mit 30db. Der Unicable-Multischalter kann auch ferngespeist werden, d.h. über ein vorhandenes Koaxkabel kann die Netzteil-Versorgung nach oben zum Schalter übertragen werden, da im Übrigen auch wenn auf diesem Kabel zusätzlich ein SAT-Signal übertragen werden sollte, dafür gibt es dann ähnliche Komponenten wie die oben schon beschriebene "SAT-TER Einschleuseweiche" (eigentlich ist es genau diese Einschleuseweiche über die dann die Versorgungsspannung mit in das Kabel eingespeist werden würde).

HDFan hat geschrieben:Je nachdem kann ich die alte Leitung vom Keller in das DG auch unbeschaltet lassen, da ja das DG direkt von aussen vom vorhandenen Dur-Line versorgt werden könnte.

Da verstehe ich nicht was sie meinen !

HDFan hat geschrieben:Der vorhandene Dur-Line (klasse Teil!) kann aber auch ausgetauscht werden, wenn es mittlerweile noch intelligentere Lösungen geben sollte. Allerdings dürfen wir die 3 Leitungen zum Nachbarn dabei nicht vergessen, die davon abgehen.

Der muss bleiben für die "Nachbar-Versorgung" wobei mir da immer noch die Erdung, explizit hier der hausübergreifende Potentialausgleich, als sehr schwer durchführbar im Hinterkopf hängt. Normal wird für jedes Haus eine eigene SAT- Versorgung mit jeweils eigenem Blitzschutz und vor allem Potentialausgleich benötigt.
Das ist ein Thema das ich mal hier verlinke in ein anderes Forum wo diese Problematik schon durchgesprochen wurde, ggf. dort etwas besser zu verstehen als wenn ich das jetzt hier erkläre.
Link1
Link2

HDFan hat geschrieben:Ausserdem könnte man an den Dur-Line noch eine Antenne anschließen/einspeisen, dann würde ich zumindest für die Radios keine Receiver benötigen, was mir sehr entgegen kommen würde.

"Machbar" ist alles... hierzu habe ich ja oben schon sehr viel beschrieben.

HDFan hat geschrieben:Wenn dies möglich/sinnvoll ist, welche möglichst kleine und unkomplizierte UKW-Antenne empfehlen Sie, ggf. zur Montage an den Sat-Schüssel-Halter?

Sehr gute UKW-Antenne, wo sie die befestigen kann ich nicht sagen da ich ihre Verhältnisse nicht bildlich kenne.

HDFan hat geschrieben:Welche Antennendosen im Haus sollte ich zum Austausch der bestehenden verwenden?

Machen wir wie oben schon gesagt später..... Das ist vor allem eine "Preisfrage" was man da verbauen möchte !
Standard: 3-Loch Durchgangsdose
Besser: Kathrein ESU33 (Unicable-Schutzschaltung)
Spitzenklasse: JULTEC JAP-Dosen (verschiedene Anschlussdämpfungen = je weiter eine Dose im Kabelstrang vom Schalter entfernt sitzt umso weniger Anschlussdämpfung um das alles "auszugleichen" + sie hat eine Programmierung für Unicable-IDs, d.h. man kann an sie nur vorprogrammierte Einstellungen am Receiver zulassen/einstellen was eine Fehlprogrammierung verhindert die eine Einkabelanlage zusammenbrechen lassen würde)

HDFan hat geschrieben:Zu guter Letzt: Welche nicht zu preisintensiven Geräte empfehlen Sie für die Unikabel-Verdrahtung (denn darauf läuft es ja hinaus, denke ich?)
Single-Empfänger Typ "einfach" und Twin-Empfänger mit HDD?

Single-Receiver gibt es sehr viele, gut bzw. sogar als sehr gut kann man hier Geräte von Kathrein bezeichnen sowie natürlich alle Linux-Receiver (VU+ Solo / VU+ Duo / Giga Blue HD 800 Solo). Es gibt aber auch Geräte in der Preisklasse 50-70€, sogar Receiver-Sticks (nur noch so groß wie eine Zigarettenschachtel, also gut zu verstecken hinter z.B. einem Fernseher) wären heute schon Unicable-tauglich.
Empfohlene Geräte als Twin-Receiver: VU+ Duo (dies ist das einzige Gerät was eigentlich von Leuten "bewertet" wird weil es einfach unschlagbar gut ist und die Leute einfach froh sind wenn man es ihnen zeigt, also sie nicht einfach bei einem Standard-Receiver der schnell für "Langeweile" führen kann hängen lässt).

HDFan hat geschrieben:PS. Nach einiger Suche hier im Forum kam mir die Idee, vielleicht doch die vorhandenen Kabel auszutauschen, dann gegen das 4-in-1 Kabel. Damit sollte ich dann genügend Leitungen vom Keller in die Räume bekommen, bis auf die 1. Etage. Dies wäre dann zwar zunächst zeitaufwändiger, würde aber ggf. langfristig Geld sparen und zukunftssicherer sein, da ich jeden beliebigen Reciver anschließen könnte.

Das 4in1 Kabel ist nicht dünner oder besser zu verlegen als 4 einzelne Kabel ! Daher verstehe ich das Vorhaben nicht .... auch sind alle neuen Receiver von Qualitäts-/Markenherstellern heute unicable-tauglich (Einkabeltauglich / SCR-tauglich / tauglich nach EN50494).

HDFan hat geschrieben:Wenn die oben andachte UKW-Einspeisung so funktioniert, könnte ich auch an jeder Dose ein Radio ohne Receiver an den analogen Radio-Anschluss anschließen, hätte dann genügend digitale Anschlüsse frei und würde mir die teurere Unicable-Lösung sparen, richtig?

Sie können, wenn eine UKW-Antenne mit eingespeist wird, an jedem Anschluss/ an jeder Dose einen UKW-Radio an die Dose mit anschliesen...... was dann aber dadurch "frei" werden sollte verstehe ich nicht ! UKW wird über das gleiche Kabel "transportiert" wie auch die SAT-Versorgung, das sind ja absolut unterschiedliche Frequenzen die sich nicht stören.
Unicable hat auch nichts mit UKW "ja/nein" zu tun, Unicable bedeutet einfach das man mehrere Receiver an einem Strang hintereinander versorgen kann.

HDFan hat geschrieben:Ich habe aus diesem Grund einmal die Zeichnung editiert und den Gerätetyp pro Dose und gestrichelt die Alternativ eingetragen....
Sollte ich zu einem späteren Zeitpunkt noch die eine oder ander Leitung benötigen, könnte ich noch immer auf Unicable umstellen oder Stacker /Destacker verwenden.
Grübel....

Soooooooooooooo... :1162 jetzt müsste ich gerade von vorne anfangen :1119 .... habe meinen ganzen Beitrag auf ihre erste Zeichnung aufgebaut und mit diesem Beitrag auch schon gestern mittag begonnen.... jetzt verstehe ich erst was ihre Zahlen bedeuten sollen und sehe jetzt auch das sie bereits markiert haben wo ein Twin-Receiver zum Einsatz kommen soll !
Sie müssen auch NUR die SAT-Receiver (SAT-Tuner / also Twin-Receiver = 2 Tuner !!!) zählen... alles andere wie TVs, die haben ja keinen SAT-Tuner eingebaut denke ich, zählen nicht als Unicable-Gerät und geht somit nicht in die "Zählung" ein. Die TVs werden ja von den vorgeschalteten Satreceivern mit dem Signal versorgt. Auch UKW muss nicht gezählt werden, das wird einfach parallel in den Kabeln mit übertragen und dann an der Dose wieder aufgesplittet... daher ja auch eine 3-Loch Dose (1x SAT-Ausgang + 1x TV-Ausgang analog + 1x Radio-Ausgang).

Und jetzt zeichne ich mal ihre Vorlage um mit dem Multischalter oben drin, würde zwar bedeuten das ein längerer Kabelweg nach dem Multischalter entsteht (den man ja ggf. durch einen Unicable-Verstärker wie o.g. ausgleichen könnte !), würde aber nur 1 Kabel nach unten zum Verteiler notwendig machen und wäre klasse durchzuführen wenn man nur eines der Kabel vom DG in den Keller zum Verteiler erneuern könnte (sicherheitshalber sage ich das jetzt, ggf. geht es ja auch so.... kann man aber nur "testen" !).


Hier noch ein paar Querverweise zu anderen Beiträgen hier im Forum die gleiches beschreiben, dort auch sehr schön mit Erklärung + Zeichnungen für Erdung (Blitzschutz/Potentialausgleich).
Weg von Unitymedia-Kabel, hin zur Satanlage (Einkabelsystem)
Einkabelsystem HD-fähig ?!
Und das noch in der Ausführung "doppelt" für mehr Anschluss-Möglichkeiten:
Geplanter Umstieg Kabel Deutschland -> Unicable Sat-Anlage
Dateianhänge
Unicable-Beispiel-kaskadiert.jpg
erste Skizze zum Vorhaben (Unicable-Multischalter oben !)
Unicable-Beispiel-kaskadiert.jpg (149.8 KiB) 6168 mal betrachtet
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Re: Frage zum Umstieg von Analog-Kabel auf Sat

Ungelesener Beitragvon HDFan » 3. Dezember 2011 16:57

Hallo Herr Uhde

techno-com hat geschrieben:Sorry das es mit der Antwort hier etwas länger dauerte,

Ich empfinde Ihre Antwort-Frequenz keineswegs als zu langsam - im Gegenteil!!!
Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort. Aufgrund der Antwort sehe ich, das ich mich nicht präzise genug ausgedrückt habe. Mit TV auf der Zeichnung meinte ich immer TV über Sat-Receiver, denn TV analog habe ich ja nicht mehr, wenn der Kabelanschluss entfällt. Sorry, dass ich hier zunächst für etwas Verwirrung gesorgt habe.

techno-com hat geschrieben:2. steht ihre Antenne auf dem Dach oder nicht weiter als 2m vom Dach entfernt ?

Die Antenne ist vom Nachbarn, an die ich mich angeschlossen habe. Ich werde ihn mal zum Blitzschutz befragen...
techno-com hat geschrieben:3. sehr interessant hier ist das sie den Multischalter draußen installiert haben

Das war vor 2 Jahren die einzige Möglichkeit, mich ohne großen Aufwand an die vorhandene Antenne anzuschließen. Den Tip mit dem Abschluss der Ausgänge hatte Sie mir seinerzeit gegeben, daher sind alle nicht benutzten Ein- und Ausgänge mit -F-Widerstanden abgeschlossen. Es gab auch bislang keine Probleme damit.
techno-com hat geschrieben:eine Planung sehr wichtig.

HDFan hat geschrieben:Der Kabelanschluß wird Januar 2012 abgeschaltet.


Dann sind sie ja noch später dran als die o.g. "Hotels" mit der Analogabschaltung !

Ja, das ist dem Weihnachtsgeld geschuldet, Ist aber kein Problem, eine "fliegend" verdrahtete Sat-Leitung habe ich ja bereits, der Rest hat durchaus noch etwas Zeit.
Hier ein paar Antworten:
techno-com hat geschrieben: HDFan hat geschrieben:Je nachdem kann ich die alte Leitung vom Keller in das DG auch unbeschaltet lassen, da ja das DG direkt von aussen vom vorhandenen Dur-Line versorgt werden könnte.


Da verstehe ich nicht was sie meinen !

Die Idee war -wenn ich schon einmal auf und unter das Dach muss- von dem aussenliegenden Dur-Line 2 freie Ausgänge mit 2-Leitungen zusätzlich in das Dachgeschoss zu legen (neben den 4 Kaskade-Leitungen für den neuen Multischalter innen) und diese Leitungen auf eine 4-fach Dose (2xSat,TV,UKW) zu legen. Damit wäre das DG unabhängig von der Inhouse-Verkabelung versorgt und die ggf. problematische vorhandene alte Leitung mit dem längsten Weg wäre aussen vor.
techno-com hat geschrieben:Das 4in1 Kabel ist nicht dünner oder besser zu verlegen als 4 einzelne Kabel !

Ja, habe ich erst jetzt realisiert, dass es 17 mm Dick ist. Das bekomme ich sehr wahr scheinlich nicht durch die Leerrohre. Also Unicable.
techno-com hat geschrieben:Gut wäre natürlich wenn man da vom DG in den Keller 1-2 Kabel neu verlegen könnten bzw. die alten austauschen könnte

Das geht leider derzeit nicht. Die liegen in der Wand unter Putz.

Den Aufbau habe ich also verstanden. Kaskadierten Einkabel-Unischalter nach oben und dann über eine Leitung verteilen. Jetzt habe ich noch ein paar Detailfragen:
1. Ist es grundsätzlich von Nachteil, wenn ich im DG einfach die ankommenden Kaskadenleitungen zum Keller durch verbinde und den Schalter nach unten in den Keller setze? Oder sogar von Vorteil? (Funktioniert natürlich nur, wenn ich im Keller irgendwie noch die UKW-Einspeisung vornehmen kann). Der Keller hätte für mich den Vorteil, dass ich mit dem bislang ungenutzten Legacy-Ausgang dann noch einen neuen Sat-Anschluss im Keller realisieren könnte.
2. Die UKW-Antenne in eine der Kaskaden-Leitungen vom Dur-Line einschleifen und vor dem kaskadierten Jultech wieder ausleiten geht wohl nicht, oder ? :1118
3. Bzgl. der Anschlussdosen: Wovor schützt mich eigentlich die "Schutzschaltung" bei den besseren Dosen von Kathrein?
4. Zum Schluss noch eine Grundsatz-/Verständnisfrage: auf der von Ihnen verlinkten Seite http://www.sat.beitinger.de finde ich unter Einkabel-Lösung folgenden Text:
"Einkabelanlagen sind großer Mist, egal welche.[...] Dass sich EN50494/Unicable eines Tages auf so breiter Front durchsetzt, dass es als Feature aller neuen Receiver selbstverständlich wird, ist nicht zu erwarten. Bisher können es nur geschätzte 30 % der erhältlichen Receivermodelle".

Diese Aussagen verunsichern mich zugegebenermaßen etwas. Auf der anderen Seite sehe ich, dass Panasonic z.B. seine Consumer-Geräte jetzt auch Unicable-fähig gemacht hat. Haben Sie dazu ein paar beruhigenden Worte für mich ? :1122

Jetzt aber erst einmal Ihnen ein schönes Wochenende.
Herzliche Grüße
HDFan
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Re: Frage zum Umstieg von Analog-Kabel auf Sat

Ungelesener Beitragvon techno-com » 6. Dezember 2011 09:16

So, habe mich jetzt echt lange "gedrückt" vor dieser Antwort.... es ist schwer, es ist alles nicht DIN-konform und es ist alles super schwer zu erklären !

Das Problem bei dieser Anlage besteht darin das eine hausübergreifende Installation durchgeführt wurde + das noch nicht einmal klar ist ob eine Erdung an der bestehenden Anlage vorgenommen wurde, das ist VORSCHRIFT wenn sie im entsprechenden Bereich installiert wurde (siehe Link von zuvor zum Blitzschutz-Beitrag ! Haben sie dort überhaupt schon gelesen ?).

Die Antenne dem Blitzschutz zu unterziehen ist erst einmal eine Sache, das passiert über die HES (Haupterdungsschiene) in dem Haus auf welchem die Antenne angebracht ist. Dafür muss von der Halterung der Antenne bis zur HES ein "Blitzschutzkabel" (NYY-J 1x16mm² massiv) verlegt werden. Wenn das eine Wandhalterung etc. ist dann kann das mittels einer Banderdungsschelle daran befestigt werden.
Soweit recht einfach, auch in ihrem Fall !

Jetzt kommen wir aber zum Potentialausgleich (genannt "PA").
Der muss in JEDEM Haus einzeln gemacht werden, also über jede HES in jedem Haus einzeln. Es darf KEINE elektronische Verbindung zwischen den einzelnen Häusern hergestellt sein, bzw. diese müsste galvanisch getrennt sein ! In ihrem Fall gehen aber akt. die Versorgungskabel vom Multischalter (Dur-Line MSRP508) in ihr Haus und zukünftig sollen die Stammleitungen vom Kaskadenausgang des Dur-Line´s zu ihnen geführt werden bzw. der Unicable-Ausgang von einem Einkabel-Schalter. Egal, was auch immer wäre eine elektronische Verbindung zwischen den Häusern und würde das Potential "verschleppen", es wäre kein hauseigener Potentialausgleich möglich. Man könnte die 4 Stämme (VL/VH/HL/HH) zwar mit einem galvanischen Trennglied versehen, das wäre aber viel zu teuer (4 Stk. davon kosten ca. 400€) !

Und so stehen wir jetzt vor der vorgegebenen "Tatsache" das wir keine 2 Häuser nebeneinander mit nur einer Sat-Antenne versorgen können wenn diese im Blitzschutzbereich installiert wurde ! Da hilft auch kein "ich kenne viele die das gemacht haben", das ist nach einer DIN-konformen Erstellung (DIN = Vorschrift !) einfach nicht möglich und wenn das einer so gebaut hat dann muss man da leider sagen das der "keine Ahnung hat" !
So sind wir jetzt angelangt an einer Stelle wo sie nachdenken müssen wie es weitergeht, sie benötigen auf/an ihrem Haus eine eigene SAT-Versorgung = Antenne + Quattro-LNB !

Weiterhin:
-Blitzschutz für diese Anlage beachten
-Potentialausgleich für diese Anlage beachten
..... und dann können wir mal über die Versorgung des Hauses überhaupt nachdenken ! Man kann die Antenne natürlich auch mit den Kanten 2m von dem Dach entfernt montieren, dann würde die DIN-Vorschrift des Blitzschutzes + PA´s entfallen (wobei ein PA immer ratsam ist ... mittlerweile sogar bei Mehrteilnehmer-Anlagen IMMER vorgeschrieben ! Das fehlt akt. noch in dem verlinkten Beitrag zur Erdung usw.).

P.S. warum Schutzschaltungen in Dosen ?
Unicable benötigt für den Betrieb keine 18V Schaltspannung (bzw. nur sehr kurz bei einem z.B. Programmwechsel als Schaltimpuls für die Unicable-Komponente). Würde jetzt in dem Haus ein Receiver angeschlossen der auf "Universal-LNB" eingestellt wäre und dieser weiterhin auf einem horizontalen Programm stehen würde, dann würde dieser dauerhaft 18V in die Hausverteilung abgeben und damit die Unicable-Komponente lahm legen ! Diese Schutzschaltung in diesen speziellen Unicable-Dosen lässt aber nur für ca. 500ms diese 18V Spannung durch, dann blockiert sie das wieder.... so kann es zu keiner Fehlschaltung kommen.

P.P.S. Beitinger-Hinweis zu "Einkabelanlagen sind großer Mist"
Ich weiß nicht wann Hr. Beitinger das geschrieben hat, zustimmen kann ich ihm in jeder Forum wenn es sich um "statische Einkabelanlagen" handelt (diese lassen nur vorher festgelegte Programme durch und sind nur sehr schlecht erweiterungsfähig !). Nicht zustimmen kann ich ihm da bei "Unicable" (EN50494 / SCR / CSS...). Unicable-Anlagen sind nicht mehr viel teurer als "normale" Anlagen, Unicable-Anlagen gibt es mittlerweile oft als Mischsysteme (also Unicable-Ausgänge für Reihenverteilung + Standard-Multischalter-Ausgänge, immer "Legacy" dann genannt) und sind heute auch alle neuen Receiver "unicalble-tauglich" ! Stellen sie sich mal vor was sie für einen Aufwand hätten neue Kabel zu verlegen, da nimmt man dann die paar mehr Euro sicherlich gerne in Kauf um das zu verhindern.
Was dort die Kopfstationen in dem Beitrag sollen kann ich nicht sagen, das ist eine Sache für Großbauten (Hotels, Hochhäuser, Krankenhäuser, Altenheime, Gefängnisse, Freudenhäuser, usw.). Gerade letzten Freitag und auch gestern eine davon gebaut, einmal war es ein Hotel mit 120 Zimmern und einmal ein Freudenhaus mit 55 Zimmern.


Und jetzt habe ich ihnen ggf. viel durcheinander gebracht, jetzt wissen sie aber genau was mein Problem bei der Erklärung "hausübergreifend" ist ! Es kommt zu Verschleppungen des Potentials, und das kann ganz schnell zu Problemen führen (vor allem bei neuen Receivern die z.B. in Flachmännern eingebaut sind, man liest davon täglich !). Lesen sie alles mal durch und dann planen sie mit einer Anlage auf ihrem Dach so lange es noch überhaupt möglich ist etwas auf einem solchen zu machen bevor der Schnee kommt (die Temperaturen sind noch gut, da kommt man wenigstens nicht ins Schwitzen).... Dachmontage ist heute Dank "Dachsparrenhaltern" ganz einfach.
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Re: Frage zum Umstieg von Analog-Kabel auf Sat

Ungelesener Beitragvon techno-com » 26. Dezember 2011 14:21

Habe ich ihnen hier für ihr Vorhaben zu weit "vor den Kopf geschlagen" ?
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Re: Frage zum Umstieg von Analog-Kabel auf Sat

Ungelesener Beitragvon HDFan » 28. Dezember 2011 16:09

Hallo Herr Uhde,

nein, keine Sorge :1112
(Trotz zugegebenermaßen etwas Frust im ersten Moment).
Ich war während der Adventszeit nur etwas beschäftigt.
Danke, dass Sie sich die Zeit für die ausführliche Erklärung genommen haben.
Ich habe nun mittlerweile Kontakt zu einem Elektriker wg. des Blitzschutzes aufgenommen, da ich nicht beurteilen kann und will, ob die Schüssel geerdet werden muß. Allerdings sieht es wohl so aus. Insgesamt ist wohl auch die ganze Häuserreihe generell nicht mit einem Blitzschutz vesehen, was man dann direkt mit erledigen könnte. Mein Nachbar hat diesbezüglich auch Interesse bekundet, so dass man sich die Kosten teilen könnte.
Das Thema Potentialausgleich führt dann auch wohl dazu, dass ich mich vom Nachbarn abkoppeln muß und eine eigene Schüssel installieren lassen muss. Das kann ich dann allerdings nicht mehr selbst vornehmen, da ich dazu auf das Dach müsste.
Insgesamt führt es also dazu, dass ich von einer (günstigen) Selbstmontage auf eine (professionelle) Installation wechseln muss.
Das führt dann zu der Frage, ob Sie auch Installationen in der Nähe von Düsseldorf durchführen und uns ein Angebot machen wollen?

Herzliche Grüße
HDFan

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Re: Frage zum Umstieg von Analog-Kabel auf Sat

Ungelesener Beitragvon techno-com » 28. Dezember 2011 18:24

HDFan hat geschrieben:nein, keine Sorge :1112
(Trotz zugegebenermaßen etwas Frust im ersten Moment).

Machte mir schon Sorgen ! War ein so tiefgreifendes Gespräch hier ...........

HDFan hat geschrieben:Danke, dass Sie sich die Zeit für die ausführliche Erklärung genommen haben.

Dauerte, aber ich wollte es echt super genau erklären... und das dauert dann eben seine Zeit !

HDFan hat geschrieben:Ich habe nun mittlerweile Kontakt zu einem Elektriker wg. des Blitzschutzes aufgenommen, da ich nicht beurteilen kann und will, ob die Schüssel geerdet werden muß.

Schauen sie sich den Erdungs-Beitrag hier an, das Bild dort sagt eigentlich alles GANZ GENAU aus (das mit den roten und grünen Antennen eingezeichnet).

HDFan hat geschrieben:Allerdings sieht es wohl so aus. Insgesamt ist wohl auch die ganze Häuserreihe generell nicht mit einem Blitzschutz vesehen, was man dann direkt mit erledigen könnte. Mein Nachbar hat diesbezüglich auch Interesse bekundet, so dass man sich die Kosten teilen könnte.

1. es ist kein Freilos für einen wenn andere etwas auch nicht gemacht haben
2. könnte ist falsch => MUSS gemacht werden
3. Interesse bekunden => zu spät da hierdurch nichts gemacht wird !
Das sind Vorschriften die auch dem eigenen Wohl dienen und die man nicht umgehen kann/darf !

HDFan hat geschrieben:Das Thema Potentialausgleich führt dann auch wohl dazu, dass ich mich vom Nachbarn abkoppeln muß und eine eigene Schüssel installieren lassen muss.

Ja, da geht kein Weg dran vorbei der finanziell in einem vertretbaren Rahmen wäre.

HDFan hat geschrieben:Das kann ich dann allerdings nicht mehr selbst vornehmen, da ich dazu auf das Dach müsste.

Ja, die Antenne muss aufgebaut und ausgerichtet werden. Wenn sie das auf dem Dach gemacht haben möchten würde ich in ihrem Fall dafür NUR eine Dachdeckerfirma beauftragen ! Die können einen "Dachsparrenhalter" errichten, die Antenne daran montieren und auch ausrichten (das machen die oft genug die Jungs da sie ja oft Antennenmasten versetzen müssen bei Errichtung eines neuen Daches !) und ggf. auch das Blitzschutzkabel bereits übers Dach verlegen. ALLES weitere können sie dann erledigen, die Kompetenz dazu haben sie ja.

HDFan hat geschrieben:Insgesamt führt es also dazu, dass ich von einer (günstigen) Selbstmontage auf eine (professionelle) Installation wechseln muss.
Das führt dann zu der Frage, ob Sie auch Installationen in der Nähe von Düsseldorf durchführen und uns ein Angebot machen wollen?

Wie bereits gesagt, das oben wäre mein Tip/Vorschlag.
Wir selbst können nicht ein Projekt in Düsseldorf annehmen, das sind ja alleine über 7-8 Std. Fahrt hin und zurück was dann noch unausweichlich eine Übernachtung mit vorsehen würde. Das ist in keinem wirtschaftlich sinnigen Bereich zu machen.
Vielleicht sind wir nicht günstiger als ein Discounter oder reiner Online-Kartonschieber, aber sicherlich besser ! Wir wissen was wir aus unserem Fachbereich verkaufen und haben das nicht nur blind "im Programm".
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Re: Frage zum Umstieg von Analog-Kabel auf Sat

Ungelesener Beitragvon HDFan » 29. Dezember 2011 23:19

Hallo Herr Uhde,

so, das Angebot des Elektrikers bzgl. Blitzschutz liegt vor. Ging jetzt ziemlich schnell.
Er schlägt vor, meine neu zu installierende Sat-Schüssel nahe der bereits existierenden Schüssel des Nachbarn auf dem Dach mittels Dachsparrenhalter aufzubauen. Beide Schüsseln sollen dann mit dem gleichen Erdungskabel verbunden werden (zusammen erden und die Kosten teilen), welches im Garten neu in den Boden "geschossen" würde.
Grund:
Das Problem ist insgesamt, dass sich der vorhandene Anschluss für die "Hauserde" an der Vorderseite des Hauses im Keller befindet (Norden), die Schüssel aber auf der Rückseite auf dem Dach montiert werden würde (Süden). Zwischen diesen beiden Punkten liegen ca. 8 m Höhendifferenz und ca. 11 m horizontale Differenz und kein freier Weg durch das Haus für das Erdungskabel. Daher will der Elektriker den kurzen Weg vom Dach direkt nach unten in den Garten mit einem neuen Erdungskabel nehmen.

Das klingt jetzt erst einmal logisch, allerdings - wenn ich Ihre Links durchlese -, habe ich dann das Problem, dass ich wg der beiden Erdungspunkte zwischen "Hauserde und Sat-Schüssel-Erde" wieder ein unterschiedliches Potential habe, oder?
Auch wenn die beiden Schüsseln jeweils mit einem separaten Erdungspunkt in den Gärten auf diese Weise gegen Blitze geschützt würden, wäre das Potential-Problem pro Haus damit immer noch da, oder ?
(Dann bräuchte ich pro Haus trotzdem die teuren Mantelstromfilter und dann kann ich dann direkt wieder auf die Ursprungsüberlegung auf eine gemeinsame Schüssel mit Mantelstromfiltern zurückgehen, um den Dachdecker und Material zu sparen.)
Langsam wird es echt (zu) kompliziert.
Können Sie mir da noch einmal heraus helfen?

Herzliche Grüße
HDFan

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Re: Frage zum Umstieg von Analog-Kabel auf Sat

Ungelesener Beitragvon techno-com » 30. Dezember 2011 08:27

Sie haben das hier schon alles richtig geschrieben... was sie in einem Beitrag raus gelesen haben sollte der Elektriker mal lernen (Stichwort: Fortbildung für das was man machen möchte / diese Bestimmung ist übrigens seit 1972 gültig) !!!!!

Was der vorhat widerspricht jeglicher DIN-Vorschrift und ist nicht zulässig !

1. darf er keine 2 Antennen zusammenfassen
2. MUSS er an die HES (Haupterdungsschiene) von jedem Haus einzeln fahren und darf nicht einfach einen Stab-/Kreuzerder in den Boden setzen bzw. dürfte er das wenn dieser wieder blitzstrommässtig mit der HES verbunden wäre... und dann kann man gleich das Kabel direkt durchziehen vom Mast bis zur HES !

Bitte lassen sie sich da ein Angebot von jemandem erstellen der Ahnung von der Sache hat, hier können sie ja schon dem mehr sagen was gemacht werden muss ...... :1118

Weiterhin:
3. können sie einen Antennenmast auch auf der Nordseite vom Haus montieren wenn dieser über die Dachspitze hinaus ragt (Dachsparrenhalter mit 130cm Länge) oder das Dach eine Neigung hat die geringer ist als der benötigte Steigungswinkel (Azimut) an ihrem Montageort (siehe http://www.dishpointer.com)
4. kann man echt super super einfach das Kabel unter den Dachziegeln verlegen. Also einfach eine Reihe jeden 2. Ziegel abwärts oder seitwärts entfernen und das Kabel zwischen Lattung und Ziegeln durchziehen.

Das mit dem Dachdecker ist WIRKLICH die beste Alternative wenn man genau weiß was zu machen ist ! Der muss machen:

5. Dachsparrenhalter montieren
6. Antenne mit LNB dran und ggf. auch schon 4 vorgefertigten Kabeln am Mast anbringen + ausrichten + abdichten + Kabel nach innen verlegen
7. Erdungskabel übers Dach verlegen + anschließen

... und dann haben sie alles in "Griffweite" was sie benötigen um die Installation ohne auf dem Dach turnen zu müssen fertig zu stellen.
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Re: Frage zum Umstieg von Analog-Kabel auf Sat

Ungelesener Beitragvon HDFan » 20. Mai 2017 16:30

Hallo Herr Uhde,

ein paar Jahre sind vergangen und est steht eine kleine Dachrenovierung an.
Dies ist ein guter Zeitpunkt, auch die Sat-Anlage weiter zu entwickeln.

Der mit Ihrer Hilfe und Ihren Komponenten etablierte Lösung (s. finales Bild oben mit den bunten Kreisen und Kästchen) mit dem JRM0508A tut seitdem hervorragend ihren Dienst.
Die Erdung und der Potenzialausgleich wurde auch installiert. Ich habe einen Weg von der Südseite durch das Kellerfenster quer durch den Keller bis zur Erdungsschiende an der Nordseitenwand gefunden.
Der Multischalter ist draußen unter dem Vordach (ich füge mal zwei Bilder bei) und es gehen bislang zwei "fliegend" verlegte Kabel durch die Terassentür in das Wohnzimmer.
Aber ich habe weiterhin im restlichen Haus immer noch keinen SAT-Empfang.

Jultec.jpg

Potential.jpg
Potential.jpg (21.82 KiB) 617 mal betrachtet


Meine Idee der Aufrüstung ist jetzt wie folgt:
Ich montiere eine UKW/DAB Antenne neben der Schüssel.
Dann setze ich ebenfalls draußen unter dem Vordach vor den vorhandenen 508A einen Dur-Line DPC32K. An die Kaskadenausgänge des DPC kommt also der 508A.
Damit habe ich 9 Legacy-Ausgänge ( 8x am 508A und einer am DPC32K) sowie 32 JESS Kanäle, alle mit UKW/DAB bei 3-Loch-Dosen.
Ein neues Koax-Kabel ziehe ich von Innen durch das Dach bis zum DPC32K und das andere Ende wie gehabt auf dem Bild oben bis in den Keller, wo ich dann verstärke/weiter verteile.
Weil der DPC32K eine externe Einspeiseweiche hat, benötige ich kein weiteres Stromkabel von Innen bis zum DPC, sondern nutze das Koaxkabel, welches von innen zum DPC geht.
Soweit meine Gedanken. Und hier das passende erweiterte Bild:
SatanlagenPlaung_Neu_Jultec_JRM0508A-Dur-Line_DPC32K.jpg
SatanlagenPlaung_Neu_Jultec_JRM0508A-Dur-Line_DPC32K


Dazu habe ich natürlich wieder Fragen :1112 :
1) Geht das wirklich so einfach?
2) Kann ich über die Einspeiseweiche auch die UKW-Antenne versorgen?
3) Was sagt der Profi zu dieser Lösung?

Viele Grüße und vielen Dank
HDFan
Zuletzt geändert von HDFan am 20. Mai 2017 16:32, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Frage zum Umstieg von Analog-Kabel auf Sat

Ungelesener Beitragvon techno-com » 22. Mai 2017 15:40

HDFan hat geschrieben:Hallo Herr Uhde,

Hallo zurück :freunde

HDFan hat geschrieben:Der mit Ihrer Hilfe und Ihren Komponenten etablierte Lösung (s. finales Bild oben mit den bunten Kreisen und Kästchen) mit dem JRM0508A tut seitdem hervorragend ihren Dienst.
......
Der Multischalter ist draußen unter dem Vordach (ich füge mal zwei Bilder bei) ......

Jultec.jpg
Potential.jpg

Leider kann ich auf diesen Bildern recht wenig erkennen :1112

HDFan hat geschrieben:Meine Idee der Aufrüstung ist jetzt wie folgt:
Ich montiere eine UKW/DAB Antenne neben der Schüssel.

Da wird dann ein Verstärker notwendig ! Den nicht vergessen ...... z.B. erklärt unter Ausstattung von einem EFH mit Unicable/Jess ? (der Beitrag passt auch sonst gut zu ihrem Vorhaben).

HDFan hat geschrieben:Dann setze ich ebenfalls draußen unter dem Vordach vor den vorhandenen 508A einen Dur-Line DPC32K. An die Kaskadenausgänge des DPC kommt also der 508A.

Der DPC32K wird hier nicht richtig sein ..... lesen sie dazu mal unter Ausstattung von einem EFH mit Unicable/Jess ?#p29583
Weiterhin ist der für eine Außenmontage bei Luftfeuchtigkeit mit seinem Gehäuse gänzlich unpassend ! Dort wieder einen Jultec-Schalter rein, da rostet dann auch kein Gehäuse weg und wenn alles mit passenden Steckern installiert und F-Endwiderstände an offene Ein-/Ausgänge angeschlossen (außer Strom-Eingänge) passiert auch dort nichts.

HDFan hat geschrieben:Damit habe ich 9 Legacy-Ausgänge ( 8x am 508A und einer am DPC32K) sowie 32 JESS Kanäle, alle mit UKW/DAB bei 3-Loch-Dosen.

Die Antennendosen stimmen so auf jeden Fall nicht .... Siehe Beiträge unter z.B. von Kabel auf SAT Unicabel/JESS , Ausstattung von einem EFH mit Unicable/Jess ? oder auch gerade aktuell unter Austausch Twin bzw Quad-LNB .

HDFan hat geschrieben:Ein neues Koax-Kabel ziehe ich von Innen durch das Dach bis zum DPC32K und das andere Ende wie gehabt auf dem Bild oben bis in den Keller, wo ich dann verstärke/weiter verteile.

Ob ein Verstärker da notwendig wird, glaube ich nicht wenn ein Schalter mit passendem Ausgangspegel gleich verwendet wird (auch das im Beitrag unter Ausstattung von einem EFH mit Unicable/Jess ? erklärt).

HDFan hat geschrieben:Weil der DPC32K eine externe Einspeiseweiche hat, benötige ich kein weiteres Stromkabel von Innen bis zum DPC, sondern nutze das Koaxkabel, welches von innen zum DPC geht.
Soweit meine Gedanken. Und hier das passende erweiterte Bild:
SatanlagenPlaung_Neu_Jultec_JRM0508A-Dur-Line_DPC32K.jpg

Auch die Jultec-Geräte werden mit ihrem Netzteil (JNT19-2000) per Koaxverbindung versorgt, geht auch in diesem Fall ! Vorteil wäre auch das dieses Netzteil gleich für den terrestrischen Verstärker (z.B. Jultec JMA111-3A) mit verwendet werden könnte, man würde also nur ein Netzteil für JPS-Einkabel-Multischalter + terrestrischer Verstärker benötigen.

HDFan hat geschrieben:1) Geht das wirklich so einfach?

Nein :1114

HDFan hat geschrieben:2) Kann ich über die Einspeiseweiche auch die UKW-Antenne versorgen?

Siehe Erklärung oben.

HDFan hat geschrieben:3) Was sagt der Profi zu dieser Lösung?

Da fehlt noch viel in der Planung bis zu einer 100%igen Umsetzung ! Einfach mal die verlinkten Beiträge lesen, das wird schon viel erklären.
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Re: Frage zum Umstieg von Analog-Kabel auf Sat

Ungelesener Beitragvon HDFan » 22. Mai 2017 23:45

Hallo Herr Uhde,

klasse, vielen Dank.

Ich habe noch einmal viel gelesen und glaube verstanden zu haben, warum 2x8 besser ist als 1x16 oder gar 1x32.
Ist kein Problem, wenn ich das Dach aufmache, kann ich ja auch gleich 2 Kabel legen.
Und vom "unterm Dach" bis in den Keller liegen 4 Leitungen, von denen ich dann nur 2 nutze.
Da mir 4 Legacy-Ausgänge am Schalter für meine vorhandene "fliegende" Verkabelung ausreichen, kann ich jetzt auch den vorhandenen JRM0508A austauschen und gegen den Jultec JPS0502-8+4T austauschen.
Damit habe ich dann in einem Gerät alles, was mein Herz begehrt coolthumb.

Hier meine neue Skizze auch direkt mit den (hoffentlich) passenden Dosen:

SAT neu V2.jpg


Den Unicable-Verstärker lasse ich dann im ersten Schritt erst einmal weg.
Was mir jetzt noch fehlt, sind jetzt noch die Einspeiseweiche und die "Ausspeiseweiche" für den UKW-Verstärker.
Was nehme ich denn da am besten?

Bei der Gelegenheit habe ich beschlossen, auch die alte 80cm-Schüssel auszutauschen (rostet an einigen Stellen).
Die Gibertini SE85 ist O.K., denke ich?

Außerdem:
Kabel: SAT-Koaxialkabel ESD 90.128 A-S Vollkupfer (7,0mm/ >90db/ 2-fach geschirmt/ Meterware)
Stecker: F- Kompressionsstecker Schwaiger FVS710 201

Passt das jetzt alles besser zusammen?
Oder was sollte ich noch verändern?

Viele Grüße
HDFan

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Re: Frage zum Umstieg von Analog-Kabel auf Sat

Ungelesener Beitragvon techno-com » 23. Mai 2017 15:51

HDFan hat geschrieben:Hallo Herr Uhde,

Hallo zurück :freunde

HDFan hat geschrieben:klasse, vielen Dank.

:1147

HDFan hat geschrieben:Ich habe noch einmal viel gelesen und glaube verstanden zu haben, warum 2x8 besser ist als 1x16 oder gar 1x32.
Ist kein Problem, wenn ich das Dach aufmache, kann ich ja auch gleich 2 Kabel legen.

:1147

HDFan hat geschrieben:Da mir 4 Legacy-Ausgänge am Schalter für meine vorhandene "fliegende" Verkabelung ausreichen, kann ich jetzt auch den vorhandenen JRM0508A austauschen und gegen den Jultec JPS0502-8+4T austauschen.
Damit habe ich dann in einem Gerät alles, was mein Herz begehrt

Richtig, wenn das alles so genau reicht wäre das ein voller Ersatz für den vorhandenen Multischalter :1147

HDFan hat geschrieben:Hier meine neue Skizze auch direkt mit den (hoffentlich) passenden Dosen:

SAT neu V2.jpg

1. Antennendosen stimmen so :1147 Sehr gut :1111

2. fehlen da in der Zeichnung die 4 Legacy-Ausgänge bewusst ? Das sind dann noch einmal 4 weitere Stränge die in der Zeichnung nicht mit drin sind ?

3. warum haben sie 2 Netzteile eingezeichnet (2 graue Kästchen) ? Da muss nur ein Netzteil hin und das wird an 220V angeschlossen + mit einem F-F-Kabel (2x F-Anschluss / 1x am Netzteil Ausgang und 1x am Multischalter Eingang am "Standby-Eingang" angeschlossen). Weiterhin vom Netzteil ein F-F-Kabel an den Verstärker für dessen Spannungsversorgung (das Netzteil hat ja 2 Ausgänge).

4. es war anfangs geschrieben das sie UKW plus einer DAB (DAB+) Antenne wünschen, jetzt ist es nur noch eine UKW-Antenne die eingezeichnet ist ! Wenn das wirklich nur UKW sein soll dann reicht der reine UKW-Verstärker von Jultec aus => Jultec JFA110

5. der 2-fach Verteiler für die Aufsplittung von einem CSS-Ausgang auf 2 Stränge wäre ein nicht diodenentkoppelter Verteiler ! Also nicht der Kathrein EBC10, sondern der EBC110 (beide aber erst in ca. 1-2 Wochen wieder lieferbar, hoffentlich).

HDFan hat geschrieben:Den Unicable-Verstärker lasse ich dann im ersten Schritt erst einmal weg.

Würde es erst ohne einen Verstärker testen ! Sollte hin hauen auch so.

HDFan hat geschrieben:Was mir jetzt noch fehlt, sind jetzt noch die Einspeiseweiche und die "Ausspeiseweiche" für den UKW-Verstärker.
Was nehme ich denn da am besten?

Das wird in den Multischalter direkt eingespeist, dafür ist der 5. Eingang vorhanden (terrestrischer Eingang mit "CATV" beschriftet bei den Jultec-Geräten).
Quelle: UKW Ringdipol Vertikal hinter Sat-Schüssel?
Bild
Das wäre nur der UKW-Verstärker hier.

Quelle: Jultec JPS0502-8+4T Unicable-Multischalter (2x8 UBs/IDs/Umsetzungen + 4x Legacy)
Bild
Hier mit dem JMA-Verstärker für mehr als nur UKW-Einspeisung (DAB+ / DVB-T/T2 zusätzlich noch möglich).

HDFan hat geschrieben:Bei der Gelegenheit habe ich beschlossen, auch die alte 80cm-Schüssel auszutauschen (rostet an einigen Stellen).
Die Gibertini SE85 ist O.K., denke ich?

Sehr sehr gute Antenne ... mit keiner bekomme ich so einen MER Qualitäts-Wert hin wie mit dieser (bei dieser Antennengröße).

HDFan hat geschrieben:Außerdem:
Kabel: SAT-Koaxialkabel ESD 90.128 A-S Vollkupfer (7,0mm/ >90db/ 2-fach geschirmt/ Meterware)
Stecker: F- Kompressionsstecker Schwaiger FVS710 201

Sie meinen vom LNB bis rein zum Multischalter ? Dann wäre dieses Kabel falsch da nicht UV-beständig !
Erklärung dafür siehe unter von Kabel auf SAT Unicabel/JESS !
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Re: Frage zum Umstieg von Analog-Kabel auf Sat

Ungelesener Beitragvon HDFan » 23. Mai 2017 22:22

Hallo Herr Uhde,

ich habe das Gefühl, so langsam wird's :Laughinglol:

1. Antennendosen stimmen so

Check

2. fehlen da in der Zeichnung die 4 Legacy-Ausgänge bewusst ?

Ja, habe ich der Einfachheit halber weg gelassen - Check

3. warum haben sie 2 Netzteile eingezeichnet (2 graue Kästchen)

Ja, das war offensichtlich ein Denkfehler. Ich hatte gehofft, dass ich die Stromversorgung im Keller in eine der beiden Unicable-Leitungen nach oben einspeisen kann. Also die Stromversorgung über das singnalführende Koaxkabel leiten. Jetzt habe ich aber verstanden, dass das so nicht geht. Wenn ich also draußen unterm Dach keine 220V-Leitung haben möchte, muss ich neben den beiden Unicable-Strängen noch ein drittes Koaxkabel verlegen für die Stromversorgung, richtig?
Wenn ja, kann ich dann wenigstens unterm Dach mit einem Y-Kabel oder T-Stück den Multischalter und den Verstärker versorgen?
Oder muß ich tatsächlich jedes Gerät mit einem eigenem Koaxkabel an das im Keller befindliche Netzteil anschließen?
Dann wäre ich bei 4 Leitungen, die ich von drinnen nach draußen führen muß. 2 für das Sat-Signal und 2 für die Stromversorgung. Sind zwar vorhanden, hatte ich mir aber irgendwie einfacher erhofft...

4. es war anfangs geschrieben das sie UKW plus einer DAB (DAB+) Antenne wünschen, jetzt ist es nur noch eine UKW-Antenne die eingezeichnet ist !

Ja, da habe ich tatsächlich hin- und her geschwankt.
Final bleibe ich jetzt aber bei der Zukunft, also nur DAB+ , kein UKW, kein DVBT.
Welches ist da der richtige Verstärker und welche passende Antenne empfehlen Sie denn dafür?

5. der 2-fach Verteiler für die Aufsplittung von einem CSS-Ausgang auf 2 Stränge wäre ein nicht diodenentkoppelter Verteiler ! Also nicht der Kathrein EBC10, sondern der EBC110

EBC110 - Check

6 . Zubehör
a) Gibertini SE85 in grau - Check
b) UV-Beständiges Kabel für LNB: 20m Koaxkabel Hirschmann KOKA 799 B mit vorkonfektioniertem+wasserdichtem F-Kompressionsstecker von PPC.
Ich habe gelesen, dass Sie mir das Kabel in 5 x 4 m teilen und jeweils mit dem Wasserdichten F-Stecker konfektionieren können (4 x Sat und 1 x DAB+).
Das wäre toll und damit auch - Check
c) Dazu ein paar F-Kompressionsstecker Schwaiger FVS710 201, (Zange habe ich noch vom letzten Mal)
d) Passende Anzahl SAT- Überspannungsschutz Dur-Line DLBS 3001/S
e) Erdungsblock mit passender Anzahl Steckplätze
f) Kabel für die Verbindung Jultec -> ins Haus:
SAT-Koaxialkabel ESD 90.128 A-S Vollkupfer (7,0mm/ >90db/ 2-fach geschirmt/ Meterware)
h) Sat-Finder ? Brauche ich den? Oder reicht die VUSolo2 - Anzeige?

7. Abschließende Verständnisfrage: Auf Ihren Bildern habe ich gesehen, dass die Stromversorgung nicht über den Erdungsblock geführt wird, richtig?

Viele Grüße
HDFan

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Re: Frage zum Umstieg von Analog-Kabel auf Sat

Ungelesener Beitragvon techno-com » 24. Mai 2017 13:18

HDFan hat geschrieben:Hallo Herr Uhde,

Hallo zurück :1117

HDFan hat geschrieben:ich habe das Gefühl, so langsam wird's

Ja, es wird :1147

HDFan hat geschrieben:Ja, das war offensichtlich ein Denkfehler. Ich hatte gehofft, dass ich die Stromversorgung im Keller in eine der beiden Unicable-Leitungen nach oben einspeisen kann. Also die Stromversorgung über das singnalführende Koaxkabel leiten. Jetzt habe ich aber verstanden, dass das so nicht geht. Wenn ich also draußen unterm Dach keine 220V-Leitung haben möchte, muss ich neben den beiden Unicable-Strängen noch ein drittes Koaxkabel verlegen für die Stromversorgung, richtig?

Richtig, wenn da oben keine Stromversorgung für das Netzteil (220V) vorhanden ist !

HDFan hat geschrieben:Wenn ja, kann ich dann wenigstens unterm Dach mit einem Y-Kabel oder T-Stück den Multischalter und den Verstärker versorgen?
Oder muß ich tatsächlich jedes Gerät mit einem eigenem Koaxkabel an das im Keller befindliche Netzteil anschließen?

Das würde gehen, auch hierfür den Kathrein EBC110 (ohne Diodenentkopplung) dann verwenden !
ABER ... das geht in ihrem Fall viel einfacher :1112
Folgend noch weiter beschrieben wird bei ihnen ein terrestrischer Verstärker fällig für DAB+, das wäre der Jultec JMA111-3A ... und der hat für die Spannungsversorgung einen Ein- und einen Ausgang welchen sie dann zum JPS-Multischalter weiter führen könnten. Es würde also ein Kabel hoch ausreichen.
Jultec-JMA111-3A_terrestrischer_Verstaerker-selektiv.png
Jultec JMA111-3A terrestrischer Verstaerker selektiv


HDFan hat geschrieben:Dann wäre ich bei 4 Leitungen, die ich von drinnen nach draußen führen muß. 2 für das Sat-Signal und 2 für die Stromversorgung. Sind zwar vorhanden, hatte ich mir aber irgendwie einfacher erhofft...

Wäre natürlich auch so möglich. Dann eben von den 2 Ausgängen des Netzteils jeweils ein Kabel an den JMA-Verstärker und eines an den JPS-Multischalter.

HDFan hat geschrieben:Ja, da habe ich tatsächlich hin- und her geschwankt.
Final bleibe ich jetzt aber bei der Zukunft, also nur DAB+ , kein UKW, kein DVBT.
Welches ist da der richtige Verstärker und welche passende Antenne empfehlen Sie denn dafür?

Dazu habe ich ja oben schon etwas geschrieben und auch schon im Beitrag zuvor ein Bild davon verlinkt als auch den Beitrag im Link gesetzt der das Thema behandelt.
Passende DAB+ Antenne (passive !!! Eine ohne Verstärker/Netzteil ... die sind eh nicht gut wenn man das über einen selektiven Verstärker und dann in einen Multischalter weiter einspeist) und F-Endwiderstände DC-entkoppelt auf alle Eingänge die nicht verwendet werden (der "TP -30db" ist ein Messausgang, auch den mit einem F-Endwiderstand abschließen).

HDFan hat geschrieben:b) UV-Beständiges Kabel für LNB: 20m Koaxkabel Hirschmann KOKA 799 B mit vorkonfektioniertem+wasserdichtem F-Kompressionsstecker von PPC.
Ich habe gelesen, dass Sie mir das Kabel in 5 x 4 m teilen und jeweils mit dem Wasserdichten F-Stecker konfektionieren können (4 x Sat und 1 x DAB+).
Das wäre toll und damit auch - Check

Richtig, wie das in der Bestellung geht haben sie dann sicher auch in den anderen Beiträgen dazu gelesen (Nutzung des "Mitteilungsfeldes" im Bestellablauf um dort rein zu schreiben wie die Kabel geteilt werden sollen). Und natürlich die PPC F-Aqua-Kompressionsstecker nicht vergessen die extra hinzu benötigt werden (4 Stück wären das bei ihnen dann da ja einer schon am Kabel dran ist).

HDFan hat geschrieben:d) Passende Anzahl SAT- Überspannungsschutz Dur-Line DLBS 3001/S

5 Stück

HDFan hat geschrieben:e) Erdungsblock mit passender Anzahl Steckplätze

5 Eingänge + max. 6 Ausgänge = 11er Erdungsblock

HDFan hat geschrieben:h) Sat-Finder ? Brauche ich den? Oder reicht die VUSolo2 - Anzeige?

Kurzanleitung Satantenne ausrichten + Gesamtinbetriebnahme

HDFan hat geschrieben:7. Abschließende Verständnisfrage: Auf Ihren Bildern habe ich gesehen, dass die Stromversorgung nicht über den Erdungsblock geführt wird, richtig?

Richtig :1147
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