Unicable im Neubau - Grundsatzfrage -

Haben sie Fragen zu Unicable (EN50494/SCR/SatCR/CSS) oder JESS (Jultec Enhanced Stacking System - EN50607/SCD2) Multischaltern, zu statischen SAT-Einkabelsystemen sowie auch zu speziellen Einkabelanlagen wie Polytron TSM-1000 HD, Schwaiger EKU825, Dur-Line UCP20/UCP30 oder auch zur Johansson Einkabellösung 9640/9645 (Multiband Converter/Stacker-Destacker) ?
Nicht für Einkabel-LNB Anfragen ! Nutzen sie hierfür das Forum unter "Unicable-/Einkabel LNB´s" weiter unten !!
Patty
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Unicable im Neubau - Grundsatzfrage -

Ungelesener Beitragvon Patty » 4. Januar 2018 16:55

Hallo zusammen,

ich wünsche Euch ein frohes neues Jahr.

Wir bauen zur Zeit ein Einfamilienhaus in welches wir die SAT-Anlage gerne selbst installieren möchten.
Wir möchten gerne eine komplette Unicable (II) - Anlage bauen und unsere Receiver (FBC-Tuner) voll versorgen.

Es sollen 7 Räume versorgt werden. Teilweise möchte ich in den Räumen mehrere Anschlüsse/Dosen haben.
Zusätzlich möchte ich auch noch eine Außenleitung (Gartenhaus für WM-Party etc.) legen, wenn ich noch was frei habe.

Mit 16 - 32 Versorgungsstellen würde ich voll auskommen.

1 Satellit (Astra 19,2) reicht mir, aber 2 Satelliten würde ich auch nehmen.

Ich bin seit etwa 3 Tagen (nicht Vollzeit :1112 ) an der theoretischen Vorbereitung dazu, aber es ergeben sich teilweise bei mir einige grundsätzliche Fragen, so dass meine detaillierte Planung noch wenig Sinn macht, aber die würde ich im Anschluß an diese Diskussion gerne starten. Ich stelle dann meine detaillierten Überlegungen gerne ein.

Frage: Lieber der Einsatz eines Unicable LNBs oder eines Quattro-LNBs plus MultiSwitch der Unicable kann?

Mein Problem, welche Variante ist der richtige Weg?:

[*]Zuerst hat mir dieser Inverto Unicable2/JESS-LNB SP-IDLU-32UL40-UNMOO-OPP-32 Teilnehmer sehr gut gefallen, da ich hiermit 32 Teilnehmer (was ausreichend wäre) versorgen könnte. Aber zur Zeit denke ich, dass das bei einem Neubau nicht wirklich Sinn macht, da dann die Leitungen zu lange werden (Wohnzimmer alleine ca. 20m entfernt von Dose + Rückweg+ alle andere Strecken) und somit eine zu hohe Signal-Dämpfung entsteht? Das müsste doch auch bedeuten, dass alle Dosen in Reihe zu schalten sind. Aber wenn ich es richtig verstehe müsste ich dann mit 31 Durchgangsdosen und 1 Enddose arbeiten. Da wäre doch bei der letzten Dose kaum Signal über, oder? Scheinbar habe ich einen Denkfehler?

[*]Der Alternative Weg scheint mir ein "Quattro"-LNB mit speziellem (Unicable (II) / Jess etc.) Multischalter zu sein.
Ich habe es so verstanden, dass es ein "normaler" Quattro-LNB wäre, da der (Unicable (II) / Jess etc.) Multischalter nur die aufgespalteten Signale (Highband Horizontal, Highband Vertikal, Lowband Horizontal, Lowband Vertikal) benötigt und dann den Rest für die spezielle Übertragung tut. Habe ich damit Recht? Welchen LNB könnte man empfehlen? Der Inverto Black Premium Quattro-LNB hat für mich auf den ersten Blick Sinn gemacht. Gibt es eine andere oder sogar bessere Empfehlung des Hauses?
Bei der Vorauswahl des Multischalters ist mir die Sache auch nicht leiter gefallen. Folgende Systeme haben mir einen guten Eindruck gemacht:
Jultec JPS0902-16MN 2x16 UBs
Jultec JPS0501-16MN 1x16 UBs
Jultec JPS0502-16MN 1x16, 1 Sat

Ich hoffe auf Unterstützung. :1140

Viele Grüße
Patty



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Re: Unicable im Neubau - Grundsatzfrage -

Ungelesener Beitragvon techno-com » 5. Januar 2018 14:02

Patty hat geschrieben:Hallo zusammen,

Hallo auch noch einmal hier nach ihrer Vorstellung unter Patty :freunde

Patty hat geschrieben:ich wünsche Euch ein frohes neues Jahr.

Dito :1137

Patty hat geschrieben:Wir bauen zur Zeit ein Einfamilienhaus in welches wir die SAT-Anlage gerne selbst installieren möchten.

Vorbildlich, sehr viel einfacher als viele denken wenn man vorher alles richtig plant ... Unterstützung hier, bei der Auswahl und beim Bau auch nach dem Kauf !
Oftmals auch viel besser als eine 0815-Anlage die man "Standard" planen und bauen lässt, aber auf jeden Fall zu 99% hier auch mit allem was dazu gehört und nicht einfach vergessen wird (i.d.R. der "Blitzschutz", "Mast-naher Potentialausgleich" uvm.).

Patty hat geschrieben:Wir möchten gerne eine komplette Unicable (II) - Anlage bauen und unsere Receiver (FBC-Tuner) voll versorgen.

Zu FBC-Tuner Beiträgen hier im Forum hatte ich ja schon in ihrem ersten Beitrag was geschrieben, das nochmal hier als "Grundlage" für alles weitere:
techno-com hat geschrieben:Schauen sie mal anfangs unter diesem Suchlink, da wird sicherlich etwas dabei sein was ihnen hilft.

Dabei wird auch alles sicherlich erklärt was die Erdung/den Blitzschutz ( Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich ) angeht, auch werden viele Möglichkeiten aufgezeigt in verschiedensten Wegen da es ja immer darauf ankommt wie viele Endgeräte/Tuner am Ende dann wirklich versorgt werden sollen.

Ein passendes Gerät dabei ist oft der Jultec JPS0502-8+4T.


Patty hat geschrieben:Es sollen 7 Räume versorgt werden. Teilweise möchte ich in den Räumen mehrere Anschlüsse/Dosen haben.

Um hier GENAU zu wissen was sie GENAU planen wäre ein Leitungsplan sehr hilfreich, darin auch eingezeichnet wo ein FBC-Tuner versorgt werden soll und wo ggf. eine Twin-Versorgung hin soll..... auch wo welches Gerät jetzt schon feststeht (welcher Receiver/Tuner/TV mit eingebautem DVB-S Tuner - Geräte mit Hersteller- + Typenbezeichnung -- Grund: ich muss immer wissen ob die Geräte ggf. Unicable EN50494 bzw. sogar JESS EN50607 tauglich sind).

Patty hat geschrieben:Zusätzlich möchte ich auch noch eine Außenleitung (Gartenhaus für WM-Party etc.) legen, wenn ich noch was frei habe.

ACHTUNG ! Egal wo die Antenne montiert wird (siehe Hinweise auf die Erdung/erdungspflichten) wird hier eine Leitung über einen Bereich dann geführt der NICHT im geschützten Bereich ist, und die Leitungsführung (Kabel) zählt hier mit ... die Antennenanlage wird auf jeden Fall erdungspflichtig !

Patty hat geschrieben:Mit 16 - 32 Versorgungsstellen würde ich voll auskommen.

Hier müssen wir unterscheiden zwischen Versorgungsstellen (Anschluss-Plätzen) und Anzahl der gewünschten Tuner-Versorgungen ! Sie meinen hier sicherlich nachdem was sie zuvor schon geschrieben hatten eher "Tuner-Versorgungen" (z.B. FBC-Tuner = 8 Tuner).

Patty hat geschrieben:1 Satellit (Astra 19,2) reicht mir, aber 2 Satelliten würde ich auch nehmen.

Das sollte man vorab klären, das ist grundsätzlich sehr wichtig !!!
Aber ... die neue Technik, hier geht heute sehr viel auf recht einfachem Weg = Stichwort: Breitband-LNBs / Jultec a²CSS-Technologie
Sie finden dazu sehr viele Beiträge solcher Umsetzungen hier im Forum zusammengefasst im Beitrag unter Inverto Breitband-LNB SP-IDLP-WDB01-OOPRO-OPP (Wideband / Whole Band - für z.B. Jultec a²'CSS Technologie)
Vor allem ans Herz legen würde ich diesen hier => Erweiterung SAT-Anlage für drei Haushalte
Der zeigt alles auf, von Vorteilen bis hin zu den Nachteilen (letzteres vor allem weil damit kein Legacy-Betrieb möglich ist, nur rein der Einkabel-Betrieb via Unicable EN50494 bzw. JESS EN50607).
Grundlegend auch gleich dazu => Was ist JESS (Jultec Enhanced Stacking System/DIN EN 50607)?

Patty hat geschrieben:Ich bin seit etwa 3 Tagen (nicht Vollzeit :1112 ) an der theoretischen Vorbereitung dazu, aber es ergeben sich teilweise bei mir einige grundsätzliche Fragen, so dass meine detaillierte Planung noch wenig Sinn macht, aber die würde ich im Anschluß an diese Diskussion gerne starten. Ich stelle dann meine detaillierten Überlegungen gerne ein.

Was hatten sie den genau bisher gelesen und was war an den Beiträgen hier unklar ? Das ist immer meine Frage, den nur so kann ich auch detailiert darauf eingehen !

Patty hat geschrieben:Frage: Lieber der Einsatz eines Unicable LNBs oder eines Quattro-LNBs plus MultiSwitch der Unicable kann?

Mein Problem, welche Variante ist der richtige Weg?:

Antwort wird ihnen automatisch und sehr schnell und eindeutig selbst klar wenn sie das gelesen haben was ich dazu bisher geschrieben hatte .... :1137
Was es dann für ein Schalter wird, das ist zu entscheiden wenn alles zu 100% klar ist (Leitungswege - wo man darauf achten sollte das man vom Multischalter weg jede Dose am besten einzeln anfährt und bei der Kabelverlegung schon nicht auf eine Reihenschaltung setzen sollte .... das sind ein paar Kabel mehr, aber dafür Sicherheit für alles was mal kommen sollte).

Patty hat geschrieben:[*]Zuerst hat mir dieser Inverto Unicable2/JESS-LNB SP-IDLU-32UL40-UNMOO-OPP-32 Teilnehmer sehr gut gefallen, da ich hiermit 32 Teilnehmer (was ausreichend wäre) versorgen könnte. A
.......
.......
Da wäre doch bei der letzten Dose kaum Signal über, oder? Scheinbar habe ich einen Denkfehler?

Kein Denkfehler :1147 Nicht auf das reingefallen was auf dem Papier irgendwo steht und "theoretisch" zwar mögilch "wäre", aber in der "PRAXIS" (und nur darum geht es bei einer 100%igen Umsetzung) nur Probleme macht ....
Leselektüre für dCSS-LNBs und ihre Werbeversprechen, dann aber die "Wahrheit" und die praxisnahe Erfahrung damit:
Kaufberatung Unicable kleine Satanlage
Umbau Altanlage auf Unicable / DiSEqC
In beiden Beiträgen finden sie Links zu Umsetzungen die nicht laufen, und die sind "einfacher" gestrickt als 32 Antennendosen hintereinander :1112

Patty hat geschrieben:[*]Der Alternative Weg scheint mir ein "Quattro"-LNB mit speziellem (Unicable (II) / Jess etc.) Multischalter zu sein.
Ich habe es so verstanden, dass es ein "normaler" Quattro-LNB wäre, da der (Unicable (II) / Jess etc.) Multischalter nur die aufgespalteten Signale (Highband Horizontal, Highband Vertikal, Lowband Horizontal, Lowband Vertikal) benötigt und dann den Rest für die spezielle Übertragung tut. Habe ich damit Recht? Welchen LNB könnte man empfehlen? Der Inverto Black Premium Quattro-LNB hat für mich auf den ersten Blick Sinn gemacht. Gibt es eine andere oder sogar bessere Empfehlung des Hauses?

:1147 in jedem Beitrag mit Multischalter-Umsetzung wird dieser LNB genau empfohlen.

Patty hat geschrieben:Bei der Vorauswahl des Multischalters ist mir die Sache auch nicht leiter gefallen. Folgende Systeme haben mir einen guten Eindruck gemacht:
Jultec JPS0902-16MN 2x16 UBs
Jultec JPS0501-16MN 1x16 UBs
Jultec JPS0502-16MN 1x16, 1 Sat

Achtung ! Der 3. Schalter hier, der JPS0502-16MN, hat 2x16 .... und selbst ein JPS0501-16MN und auch ein JPS0502-16MN wären für 2 Satelliten-Versorgung wenn man per Breitband-LNB versorgt .....
HIer noch ein passender Beitrag der vieles erklärt (angefangen bei dCSS-LNBs bis hin zur Umsetzung dann via Breitband-LNB ...) => Unicable 2 LNB im EFH (Einkabellösung)
ABER ... ich bin kein Freund von -16 Umsetzungen (also 16 Umsetzungen pro Ausgang) ! Ich "steh" da eher auf die Geräte mit dann mehr Ausgängen, aber dafür max. 8 Umsetzungen pro Ausgang (z.B. JPS0502-8, JPS0504-8 ...).... den nur so kann auch ein normales, "nur" unicable-taugliches Gerät, auf alle UB-IDs/-Frequenzen zugreifen und keines der Geräte müsste überhaupt JESS EN50607 tauglich sein (den nur die können ja die IDs über 8 auch nutzen/ansteuern). Weiterhin habe ich keinen hohen Frequenzbereich bei den Unicable-Trägerfrequenzen.

Patty hat geschrieben:Ich hoffe auf Unterstützung.

Das war jetzt mal der Anfang, bitte viel lesen .. nur so werden sie den absoluten Überblick über ALLES bekommen was möglich ist und auch schon viele Wege der Umsetzung ... anfangen von der Erdung, Dachmontage (incl. Abdichtung etc.) uvm.
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Re: Unicable im Neubau - Grundsatzfrage -

Ungelesener Beitragvon Patty » 8. Januar 2018 12:57

Hallo,

vielen Dank für die sehr ausführliche Rückmeldung. :thx

Ich habe "alles" durchgearbeitet und bin mit meinen Planungen schon sehr weit. Wenn ich fertig bin werde ich die ganze Sache mal einstellen und checken lassen. :1114

Aber zum Thema DVB-S2 FBC Dual Tuner an Unicable/Jess habe ich noch eine Verständnisfrage, das ist wichtig, damit ich weiß wie viele SCR/UBs und/oder Leitungen dort hin müssen.

Was ich (hoffentlich) verstanden habe:
Eine klassische SAT-Zuleitung am DVB-S2 FBC Dual Tuner
Bei einer klassischen SAT-Zuleitungen können acht Transponder (mit all seinen Sendern) auf einer SAT-Ebene (Frequenzband z.B. HL) gleichzeitig genutzt (schauen oder aufnehmen) werden. Ohne FBC ist nur ein Transponder möglich.

Zwei klassische SAT-Zuleitungen am DVB-S2 FBC Dual Tuner
Sind zwei klassische SAT-Zuleitungen vorhanden, können insgesamt acht Transponder (mit seinen Sendern) auf insgesamt zwei SAT-Ebenen (Frequenzband z.B. HL und HH) gleichzeitig genutzt (schauen oder aufnehmen) werden.

Eine Unicable/JESS SAT-Zuleitung am DVB-S2 FBC Dual Tuner
Mit Unicable bzw. JESS fällt diese Ebenenbeschränkung (HL,HH,VL, VH) weg.
Es kann ein Transponder (mit seinen Sendern) pro virtuellem Tuner (einer der acht Demodulatoren) genutzt werden, egal welche der insgesamt vier SAT-Ebenen benötigt werden. Dadurch erhält der Anwender insgesamt acht komplett unabhängige Tuner.

Was ich nun nicht verstanden habe, daher eine Frage die noch bleibt:
Wie viele UBs oder SCR müssen dann für den DVB-S2 FBC Dual Tuner bereitgestellt werden, dass das vollständige Potenzial ausgenutzt wird?
Müssen der Leitung dann wirklich acht UBs/SCR zugeordnet werden? -> Pro virtuellem Tuner eine.
ODER
Nur vier UBs/SCR? -> Pro Ebene eine?
ODER
Sogar nur eine UBs/SCR?

:1122

ERGÄNZUNG (durch EDIT):
Bei meiner Planung bin ich zur Zeit beim JPS0504-8 (4x8 UBs), welches meine Bedürfnisse voll erfüllen sollte. Natürlich je nachdem was bei meiner zuvor gestellten Frage rauskommt.
Was ich hier JULTEC nicht verstehe ist, dass bei keiner "Box" die Rede von 32 UBs ist. Ich dachte bei JESS ist das über eine Leitung möglich.

Ich hoffe da kann mir weitergeholfen werden. Ich würde das auch gerne wirklich inhaltlich verstehen! :cool:

Viele liebe Grüße
Patty
Zuletzt geändert von Patty am 8. Januar 2018 13:16, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Unicable im Neubau - Grundsatzfrage -

Ungelesener Beitragvon techno-com » 8. Januar 2018 13:10

Patty hat geschrieben:Hallo,

Hallo zurück :freunde

Patty hat geschrieben:vielen Dank für die sehr ausführliche Rückmeldung.

:1147

Patty hat geschrieben:Eine klassische SAT-Zuleitung am DVB-S2 FBC Dual Tuner
Bei einer klassischen SAT-Zuleitungen können acht Transponder (mit all seinen Sendern) auf einer SAT-Ebene (Frequenzband z.B. HL) gleichzeitig genutzt (schauen oder aufnehmen) werden. Ohne FBC ist nur ein Transponder möglich.

:1147

Patty hat geschrieben:Zwei klassische SAT-Zuleitungen am DVB-S2 FBC Dual Tuner
Sind zwei klassische SAT-Zuleitungen vorhanden, können insgesamt acht Transponder (mit seinen Sendern) auf insgesamt zwei SAT-Ebenen (Frequenzband z.B. HL und HH) gleichzeitig genutzt (schauen oder aufnehmen) werden.

:1147

Patty hat geschrieben:Eine Unicable/JESS SAT-Zuleitung am DVB-S2 FBC Dual Tuner
Mit Unicable bzw. JESS fällt diese Ebenenbeschränkung (HL,HH,VL, VH) weg.
Es kann ein Transponder (mit seinen Sendern) pro virtuellem Tuner (einer der acht Demodulatoren) genutzt werden, egal welche der insgesamt vier SAT-Ebenen benötigt werden. Dadurch erhält der Anwender insgesamt acht komplett unabhängige Tuner.

:1147

Bis hierher schauen sie auch mal die "Kurz-Erkärung" => FBC-Tuner Erklärung

Patty hat geschrieben:Was ich nun nicht verstanden habe, daher eine Frage die noch bleibt:
Wie viele UBs oder SCR müssen dann für den DVB-S2 FBC Dual Tuner bereitgestellt werden, dass das vollständige Potenzial ausgenutzt wird?
Müssen der Leitung dann wirklich acht UBs/SCR zugeordnet werden? -> Pro virtuellem Tuner eine.
ODER
Nur vier UBs/SCR? -> Pro Ebene eine?
ODER
Sogar nur eine UBs/SCR?

Jeder Tuner (auch die "virtuellen") benötigen eine ID/Frequenz, d.h. bei Wunsch der vollständigen Versorgung eines FBC-Tuners werden 8 benötigt.
Sollte im Forum alles erklärt sein, ich würde diesen Suchlink dafür verwenden.
Ich kann aber auch einem FBC-Tuner nur 4 UBs vergeben (also Tuner A-D konfigurieren mit jeweils einer eigenen ID/Frequenz), dann kann ich eben nur 4 Transponder parallel verwenden.
VU+ 4K Receiver mit FBC-Tuner/Frontend richtig und voll versorgen (Unicable EN50494 / JESS EN50607)

Und hier noch der Link ins VU+ Wiki für die Tuner-Einstellungen an einem Gerät mit FBC-Tuner bei einer Einkabel-Versorgung, das sollte das dann auch erklären => KLICK
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Re: Unicable im Neubau - Grundsatzfrage -

Ungelesener Beitragvon Patty » 8. Januar 2018 13:19

Hallo,
prima, vielen Dank.
Schauen Sie nochmal kurz in meinen Beitrag, ich hatte noch eine Ergänzung parallel zu Ihrem Post eingebaut.
Ich dachte nicht, dass Sie soooo schnell antworten.
Viele Grüße
Patty

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Re: Unicable im Neubau - Grundsatzfrage -

Ungelesener Beitragvon techno-com » 8. Januar 2018 13:53

Patty hat geschrieben:ERGÄNZUNG (durch EDIT):
Bei meiner Planung bin ich zur Zeit beim JPS0504-8 (4x8 UBs), welches meine Bedürfnisse voll erfüllen sollte. Natürlich je nachdem was bei meiner zuvor gestellten Frage rauskommt.
Was ich hier JULTEC nicht verstehe ist, dass bei keiner "Box" die Rede von 32 UBs ist. Ich dachte bei JESS ist das über eine Leitung möglich.

Jultec ist der "Erfinder" von JESS, das "J" darin steht ja auch für Jultec => Was ist JESS (Jultec Enhanced Stacking System/DIN EN 50607)?

Aber auch diese Frage kann ich noch beantworten: Jultec würde das nie machen so etwas zu bauen, den dort kann man rechnen und baut nur Sachen die dann auch theoretisch und auch praktisch arbeiteten.

Quelle: Unicable-ZF-Frequenzen + Unicable-ID Einstellungen Receiver
techno-com hat geschrieben:......
7. Problem: "Viel hilft viel"
Durch JESS, wo bis zu (!) 32 Userbänder möglich sind und die dCSS-Chipsätze kommen viele Anbieter auf die Idee, 32 UBs auf einer Leitung anzupreisen und entsprechende Anwendungsbeispiele zu zeigen. Das ergibt ein UB-Raster von 36 MHz, wobei jeder sofort versteht, dass ich da keine 36 MHz breiten Transponder übertragen kann. Selbst wenn ich idealste Filter im Einkabelumsetzer habe, muss auch der Receiver in der Lage sein, die Transponder sauber voneinander zu trennen. In der Praxis hat sich herausgestellt, dass ein UB-Raster von 50 MHz betriebssicher ist. Es gibt aber Umsetzer, die sind so konfiguriert, dass die Transponder abgeschnitten werden oder sich die Userbänder sogar überlappen. Wenn dann noch Verkäufer dazu kommen, die gar nicht wissen, was sie verkaufen, weil sie ohnehin nur umgelabelten OEM-Kram verkaufen und gar kein Grundlagfenwissen haben, dann braucht man dort auch keinen hilfreichen Support zu erwarten.

Schöner Beitrag der das genauer erklärt => HF Bandbreite eines SAT-Transponders auf Astra 19,2°

Eine kurze Erklärung auch mal hier direkt:
Wenn wir den bestehenden Frequenzbereich von 950 MHz bis 2150 MHz durch 32 Userbänder teilen, steht für ein Band eine Bandbreite von 36 MHz zur Verfügung. Spezifiziert wird aber eine defaultmäßige Userband-Bandbreite von 42 MHz. Das das nicht passen kann, sollte jeder Grundschüler errechnen können. Das eine Userbandüberlappung Probleme bedeutet, sollte auch klar sein.

......


Und genau aus diesem Grund hat Jultec eine Bandbreite bei den Unicable-Frequenzen von 50Mhz, also genug "Reserve". Würden wir ab 950MHz dann 32 UBs vergeben (+1550 MHz bis zur letzten) kämen wir auf 2500MHz. Abgesehen davon das dies außerhalb des Frequenzbereiches wäre ist das noch dazu dann eine Frequenz die viel zu viel Dämpfung erfahren würde.
Jultec setzte da nicht auf "Masse" (32 UBs auf einem Ausgang), sondern vielmehr auf Geräte die weniger UBs haben, dafür aber mehr Ausgänge um auf 32 zu kommen (JPS0502-16, JPS0504-8 ... etc. etc.).
Was also in der "kleinen Box" dort geschrieben steht ist "möglich", aber nicht "sinnvoll" bzw. sogar machbar importantnotice1
Abgesehen davon das solche 32UB-Geräte (akt. macht das nur ein Hersteller mit seinen dCSS-Geräten, das ist das Gegenstück zur Jultec a²CSS-Technologie) sehr viel Strom benötigen.
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Re: Unicable im Neubau - Grundsatzfrage -

Ungelesener Beitragvon Patty » 8. Januar 2018 14:31

Hallo,

vielen Dank für die Antwort.
Das ist mir dann auch sofort klar gewesen, als ich es las. Hätte ich auch selbst drauf kommen können. Vielen Dank.

Sorry, aber im Moment ist mir noch eine wichtige Frage gekommen:

Kann es sein, dass im Moment bei reinem ASTRA-Empfang das klassische SAT-Kabel am FBC-Tuner noch mehr Sinn macht oder zumindest nicht weniger als das Unicable/JESS?
Die meisten HD-Sender liegen auf HL, nur 4-5 Sender in Summe auf HH und VL. Keiner auf VH.

Bei einer klassischen SAT-Zuleitungen (Ich benötige eine Leitung) können acht Transponder (mit all seinen Sendern) auf einer SAT-Ebene (Frequenzband z.B. HL) gleichzeitig genutzt (schauen oder aufnehmen) werden.
Wenn ich das gleiche bei Unicable/Jess haben will muss ich zwar auch nur eine Leitung haben, aber ich muss 8 UBs zur Verfügung stellen.

Ich will das nicht schlecht reden und werde das auch aus perspektivischen Gründen (zukunftssicherheit) installieren wollen, aber nur rein zum Verständnis. Korrekt oder?

Grüße
Patty

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Re: Unicable im Neubau - Grundsatzfrage -

Ungelesener Beitragvon techno-com » 8. Januar 2018 14:41

Patty hat geschrieben:Hallo,

Hi :1117

Patty hat geschrieben:vielen Dank für die Antwort.

:1147

Patty hat geschrieben:Kann es sein, dass im Moment bei reinem ASTRA-Empfang das klassische SAT-Kabel am FBC-Tuner noch mehr Sinn macht oder zumindest nicht weniger als das Unicable/JESS?

Nein, "klassisch" (Legacy) geht eben immer nur die "eingeschränkte" Auswahl. Nie der Vollband-Empfang für alle Tuner.

Patty hat geschrieben:Die meisten HD-Sender liegen auf HL, nur 4-5 Sender in Summe auf HH und VL. Keiner auf VH.

Falsch, ich muss ja weiter denken (SD-Sender) !!!!
Die HDTV-Programme liegen meist auf HL (ARD / ZDF HD).
VL = 3Sat HD / KiKa HD (um die wichtigsten immer nur zu nennen)
VH = DMAX, Sport1, Tele5
Und dann kommen 95% der Sender die wichtig sind, RTL/Sat1/Pro7/Kabel1/N24/n-tv/Eurosport/etc. etc. etc. etc. (eben fast alles was SD ist oder auch Sender die es als HD über z.B. HD+ gar nicht gibt) ! Und die sind ALLE - mit sehr wenigen Ausnahmen - auf HH.
Nehmen wir also nur ARD/ZDF HD und die privaten Sender, haben wir schon 2 Frequenzbänder.
Für ich persönlich ist z.B. DMAX sehr wichtig, für mich also schon 3 wichtige Frequenzbänder ... und da habe ich noch kein PayTV mit eingerechnet (HD+ / Sky ...).
Und was die Zukunft bringt an Sender-Umbelegungen, neuen Sendern etc. kann heute keiner sagen.

Patty hat geschrieben:Bei einer klassischen SAT-Zuleitungen (Ich benötige eine Leitung) können acht Transponder (mit all seinen Sendern) auf einer SAT-Ebene (Frequenzband z.B. HL) gleichzeitig genutzt (schauen oder aufnehmen) werden.

Single-Versorgung ist eh "out" :1137

Patty hat geschrieben:Wenn ich das gleiche bei Unicable/Jess haben will muss ich zwar auch nur eine Leitung haben, aber ich muss 8 UBs zur Verfügung stellen.

Nein, sie können auch nur 4UBs zur Verfügung stellen .. oben erklärt und in einen Beitrag verlinkt ! So wäre dann ein JRS-Schalter (z.B. JRS0504-4T / 4x4 UBs) schon möglich, also ein voll receivergespeistes Gerät das kein Netzteil benötigt (was bei allen Geräten hinten mit -8 benötigt wird, das sind dann die JPS-Schalter).

Patty hat geschrieben:Ich will das nicht schlecht reden und werde das auch aus perspektivischen Gründen (zukunftssicherheit) installieren wollen, aber nur rein zum Verständnis. Korrekt oder?

Man spart jetzt ggf. am falschen Platz und ärgert sich in ein paar Jahren darüber.
Die JPS/JRS Schalter bieten übrigens auch die Legacy-/CSS-Kombifunktion, also wären daran auch Legacy-Geräte direkt zu versorgen.
Vielleicht sind wir nicht günstiger als ein Discounter oder reiner Online-Kartonschieber, aber sicherlich besser !
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Re: Unicable im Neubau - Grundsatzfrage -

Ungelesener Beitragvon Patty » 8. Januar 2018 18:03

Guten Tag nochmals,

vielen Dank für die weiteren Informationen. :thx

Ich bin nun leider durch Ihre folgenden Beiträge verwirrt. Entweder haben wir uns missverstanden oder wir "schreiben" etwas aneinander vorbei.

techno-com hat geschrieben:Jeder Tuner (auch die "virtuellen") benötigen eine ID/Frequenz, d.h. bei Wunsch der vollständigen Versorgung eines FBC-Tuners werden 8 benötigt.
Sollte im Forum alles erklärt sein, ich würde diesen Suchlink dafür verwenden.
Ich kann aber auch einem FBC-Tuner nur 4 UBs vergeben (also Tuner A-D konfigurieren mit jeweils einer eigenen ID/Frequenz), dann kann ich eben nur 4 Transponder parallel verwenden.


techno-com hat geschrieben:Nein, sie können auch nur 4UBs zur Verfügung stellen .. oben erklärt und in einen Beitrag verlinkt ! So wäre dann ein JRS-Schalter (z.B. JRS0504-4T / 4x4 UBs) schon möglich, also ein voll receivergespeistes Gerät das kein Netzteil benötigt (was bei allen Geräten hinten mit -8 benötigt wird, das sind dann die JPS-Schalter).


Ich habe die angegebenen Links gelesen (dachte eigentlich auch diese verstanden zu haben) und bin auch über Tante Google gegangen. Offensichtlich habe ich noch einen Denkfehler. Im Moment kann ich allerdings nicht sagen, wo er liegt.

Mir stört gerade, dass Sie geschrieben haben, dass ich nur 4 UBs zur Verfügung stellen kann. :1132

Meinen Sie, dass technisch nicht mehr möglich ist oder meinen Sie dass ich nur 4 UBs zur Verfügung stellen kann, wenn ich möchte und nicht mehr brauche?

Zusammenfassung:
- Meine Dreambox 920 hat einen DVB-S2 FBC Dual Tuner der 8 Demodulatoren hat.
- Ich möchte Vollversorgung, somit gehe ich mit Unicable/Jess in den Tuner
- Ich muss zur Vollversorgung 8 UBs/SCR vergeben, da ich alle 8 virtuellen Tuner parallel verwenden möchte
- Ich verwende den JPS0504-8 (4x8 UBs) und nehme davon einen der vier Ausgänge
- Auf einem Kabel liegen die 8 UBs und dieses führe ich dem Tuner auf einem Eingang zu

Fragen dazu:
->Ist das (Zusammenfassung) technisch möglich und eine gute Lösung?
-> Oder gibt es eine bessere Lösung?
-> Mein DVB-S2 FBC Dual Tuner hat zwei Eingänge (LNB1, LNB2). Ich kann doch mit den 8 UBs (an einem Kabel) auf einen Eingang (LNB1) geheben? Vermutlich muss ich softwaretechnisch verbinden.
-> Ist es von Nachteil, wenn die -8er Multischalter ein Netzteil haben? Hoher Verbrauch etc.?

Nochmals danke für die vielen Tipps!

Viele Grüße
Patty

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Ungelesener Beitragvon techno-com » 8. Januar 2018 18:44

Vom Pad; daher kurz gehalten ...

Bei allem hatte ich geschrieben „... KÖNNEN auch so versorgt werden mit 4UBs ....“, das ist also eine Möglichkeit (und schon doppelt so viel wie bei Twin-Legacy-Versorgung wo max 2 Tuner versorgt werden könnten) !
Gebe ich dem FBC-Frontend also nur 4 UBs ist er nur halb versorgt, aber das reicht vielen Leuten schon mehr als genug.

Beim Netzteil hatte ich geschrieben das der JPS eines benötigt, nur der JRS voll receivergespeist ist. Die Artikelbeschreibumg der einzelnen Geräte erklärt das auch. Ebenso der Jultec Typenschlüssel => Jultec - Fachbegriffe (Erklärung)
Mit dem Verbrauch hat das wenig/nichts zu tun, ist ja dann egal ob der Strom über das NT oder über den Receiver kommt. Auch über NT gibts die Standby Funktion. Das NT kostet eben nur extra.

Wie ihr Receiver bei einer Einkabel-Versorgung angeschlossen und eingestellt werden muss entnehmen Sie am besten der Bedienungsanleitung oder dem DMM-Forum, wie das bei einer VU+ geht hatte ich oben verlinkt. Ich habe keine praktischen Erfahrungen mit DMM, aus verschiedenen Gründen kommen diese Geräte hier nicht in den Verkauf und noch weniger in den Verkauf.


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Re: Unicable im Neubau - Grundsatzfrage -

Ungelesener Beitragvon Patty » 15. Januar 2018 11:58

Guten Tag,

hier nun mein Plan:

Bemerkungen:
Die im Haus verwendeten Receiver (Enigma²) unterstützen den neuen „Standard“.
Die in den Fernsehgeräten eingebauten Tuner können alle Unicable, so dass Sie an der Anlage (abwärtskompatibel) betrieben werden können.

Obwohl keine konventionelle Sat-Anlage installiert wird muss eine Sternverteilung der Sat-Kabel vom Multischalter aus erfolgen, da sonst zu große Kabellängen zustande kommen. Nachfolgend sind bei diesem Vorgehen in (x m) die geschätzten Kabellängen vom Multischalter eingetragen.

Bedarfsanalyse:
Es zeigt sich, dass 32 UBs benötigt werden.

Installationsvorbereitung:

Parabolantenne auf Dach bzw. Antennenmast installieren (im nicht blitzgeschützten Bereich)
z.B. Gibertini OP 85 SE (Signalgewinn ~38 dB)

Vom Antennenmast ein Blitzschutzkabel (16mm^2) zur HES (Haupterdungsschiene) legen
-> Trennungsabstand zu anderen Leitungen einhalten und direkter und kürzester Weg muss gewählt werden.
z.B. NYY-J 1x16mm² RE (massiver CU-Innenleiter)

Quattro-LNB an Parabolantenne
z.B. Inverto Black Premium Quattro-LNB oder Inverto Black Ultra Quattro-LNB

Alle vier Patchkabel von Quattro-LNB durch Dach legen
Kabel-/Schirmdämpfung >~100 dB; Kabel müssen UV beständig sein und den Witterungseinflüssen trotzen, es darf sich keine Feuchtigkeit in die Kabel ziehen können.
z.B. ???

Abschließbarer Schaltschrank mit sauberem Aufbau auf Lochblechplatte hängt unter Dach
z.B.Lochblechplatte (~30 €); abschließbarer Schaltschrank 40x40cm bzw. 40x60cm (~100€)

Vier Patch-Kabel an Überspannungsschütze/Varistoren (statischer Überspannungsschutz) anschließen
z.B. Dur-Line DLBS 3001/S

Alle Kabel anschließen an Erdungsblock (Kabel/Varistoren von LNB und Kabel nach Multischalter)
z.B. ? (Anzahl notwendiger Kabel bestimmt die Auswahl des Bauteils)

Vom Erdungsblock ein Potentialausgleichskabel (4mm^2)zum Antennenmast legen
Das Kabel exakt an die Schelle anschließen, an welche auch der Blitzschutz angeschlossen wurde
z.B. H07V-U 1x4mm² (massiver CU-Innenleiter)

Vier Kabel von den Varistoren am Erdungsblock kommend mit F-Patchkabel zum Multischalter führen
z.B. F-F Quick Patchkabel (0,3 m – 2,5 m)

Multischalter muss bei mir mindestens 4 Ausgänge für Kabel in jeweiligen Zimmern haben (teilweise noch über Verteiler geführt).
Muss JESS-tauglich sein; Einkabel-Multischalter Unicable-JESS
z.B. JPS0504-8

Multischalter JPS0504-8 mit Strom versogen, so dass LNB versorgt ist
z.B. JNT19-2000

4 Kabel vom Multischalter kommend mit F-Patchkabel wieder zum Erdungsblock führen
z.B. F-F Quick Patchkabel (0,3 m – 2,5 m)

Vom Erdungsblock werden zwei Leitungen auf 4-fach-Verteiler gezogen
z.B. Kathrein EBC114 OHNE Diodenentkopplung

Die 4 Ausgänge des einen 4-fach Verteilers werden in die Zimmer verlegt

Ein Ausgang des anderen 4-fach Verteilers wird auf einen 2-fach Verteiler gelegt
z.B. Kathrein EBC110 OHNE Diodenentkopplung

Die restlichen 3 Kabel werden in Zimmer verlegt.

Vom Erdungsblock werden zwei Leitungen direkt in Zimmer verlegt

Die jeweils erste Dose in den Zimmern wird mit JAD310TRS bestückt.
Die jeweils zweite Dose wird in den Zimmern mit JAD307TRS bestückt.

Ich hätte gerne ein PDF angehängt, das ging jedoch nicht. Evtl. können Sie es für mich anhängen?

Viele Grüße
Patty

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Re: Unicable im Neubau - Grundsatzfrage -

Ungelesener Beitragvon techno-com » 15. Januar 2018 12:06

Bitte senden sie mir dieses .pdf per Email mit Angabe vom Foren-Link !
Ich wandle die dann in ein Bild um und hänge sie hier an.
Eine Zeichnung mit allen Angaben zu den Bauteil-Bezeichnungen wäre aber wirklich wichtig.


Edit: Email kam parallel schon rein
Dateianhänge
JultecJPS0504-8T_Planung_Unicable_EN50494_Satanlage_Potentialausgleich_Verteilung_Erdung_Antennendosen.jpg
JultecJPS0504-8T_Planung_Unicable_EN50494_Satanlage_Potentialausgleich_Verteilung_Erdung_Antennendosen
JultecJPS0504-8T_Planung_Unicable_EN50494_Satanlage_Potentialausgleich_Verteilung_Erdung_Antennendosen.pdf
JultecJPS0504-8T_Planung_Unicable_EN50494_Satanlage_Potentialausgleich_Verteilung_Erdung_Antennendosen
(1.13 MiB) 65-mal heruntergeladen
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Re: Unicable im Neubau - Grundsatzfrage -

Ungelesener Beitragvon techno-com » 15. Januar 2018 13:23

Sooooo... weiter geht´s !

Patty hat geschrieben:Guten Tag,

Erst einmal .. Hallo zurück :freunde

Patty hat geschrieben:hier nun mein Plan:

Der sieht sehr gut aus, professionell :1147

Patty hat geschrieben:Parabolantenne auf Dach bzw. Antennenmast installieren (im nicht blitzgeschützten Bereich)
z.B. Gibertini OP 85 SE (Signalgewinn ~38 dB)

Der Antennengewinn hier steht nur für die Schlechtwetter-Reserve hier .... Beim Astra-Empfang (ein High-Power Satellit) haben sie damit auch bei schlechtestem Wetter Empfang, eine 100%ige Ausrichtung immer vorausgesetzt.
Der Multischalter hat eine AGC-Regelung (Auto-Gain-Control) und gibt an seinem Ausgang im Einkabel-Modus immer 93dBµV aus.

Patty hat geschrieben:Quattro-LNB an Parabolantenne
z.B. Inverto Black Premium Quattro-LNB oder Inverto Black Ultra Quattro-LNB

NIEMALS bei so einem Aufbau ein "Ultra-LNB" (High-Gain-LNB) !!!!!!

Patty hat geschrieben:Alle vier Patchkabel von Quattro-LNB durch Dach legen
Kabel-/Schirmdämpfung >~100 dB; Kabel müssen UV beständig sein und den Witterungseinflüssen trotzen, es darf sich keine Feuchtigkeit in die Kabel ziehen können.
z.B. ???

Da werden keine "Patchkabel" verlegt, da werden ganz einfache UV-beständige Koaxkabel verwendet.
Erklärt z.B. in diesen Beiträgen was man da nimmt und was man alles dazu bestellen muss um diese mit den passenden Steckern vormontiert direkt zu erhalten:
Satanlage Neubau EFH Unicable
Neue einfache Sat-Anlage mit Erweiterungsmöglichkeit

Patty hat geschrieben:Abschließbarer Schaltschrank mit sauberem Aufbau auf Lochblechplatte hängt unter Dach
z.B.Lochblechplatte (~30 €); abschließbarer Schaltschrank 40x40cm bzw. 40x60cm (~100€)

Für diesen Aufbau würde sicher die Größe 40x40cm ausreichen, aber auch abhängig davon wo diese 3 Verteiler montiert werden müssen ! Kommen die direkt aufs Dach mit auf diesen Aufbau (Lochblechplatte) mit drauf dann muss ich da erst mal genau schauen wie das möglich wäre vom Platz her, müsste ich einen Test-Aufbau machen den ich dann auch gerne im Bild hier einstellen könnte das man alle Bauteile darauf direkt erkennen kann.
Also bitte noch im Bild ggf. mit einem Kreis zeigen welche Bauteile da alle mit drauf sollen auf den Voraufbau, bzw. einfach in Text schreiben.

Patty hat geschrieben:Alle Kabel anschließen an Erdungsblock (Kabel/Varistoren von LNB und Kabel nach Multischalter)
z.B. ? (Anzahl notwendiger Kabel bestimmt die Auswahl des Bauteils)

4x Kabel vom LNB kommend + 4/13 Kabel gehend zu den Anschlüssen ... wie zuvor gesagt, das kommt darauf an wohin die Verteiler kommen ! Wenn die Verteiler oben mit auf das Lochblech montiert werden sollen dann müssen die Kabel HINTER den Verteilern alle über einen Erdungsblock dort auch direkt laufen. Wenn die Verteiler erst später in der Verkabelung irgendwo gesetzt werden muss auch dorthin ein PA-Kabel 4mm² mit verlegt werden um diese Verteiler auch an den PA mit anzuschließen.

Patty hat geschrieben:Vom Erdungsblock ein Potentialausgleichskabel (4mm^2)zum Antennenmast legen
Das Kabel exakt an die Schelle anschließen, an welche auch der Blitzschutz angeschlossen wurde
z.B. H07V-U 1x4mm² (massiver CU-Innenleiter)

:1147

Patty hat geschrieben:Vier Kabel von den Varistoren am Erdungsblock kommend mit F-Patchkabel zum Multischalter führen
z.B. F-F Quick Patchkabel (0,3 m – 2,5 m)
Patty hat geschrieben:4 Kabel vom Multischalter kommend mit F-Patchkabel wieder zum Erdungsblock führen
z.B. F-F Quick Patchkabel (0,3 m – 2,5 m)

Patchkabel 30-50cm sind die die passenden, die längeren sind "China-Ware" und keine handgefertigten welche hier zum Einsatz kommen sollten.

Patty hat geschrieben:Multischalter muss bei mir mindestens 4 Ausgänge für Kabel in jeweiligen Zimmern haben (teilweise noch über Verteiler geführt).
Muss JESS-tauglich sein; Einkabel-Multischalter Unicable-JESS
z.B. JPS0504-8

:1147

Patty hat geschrieben:Multischalter JPS0504-8 mit Strom versogen, so dass LNB versorgt ist
z.B. JNT19-2000

:1147

Patty hat geschrieben:Vom Erdungsblock werden zwei Leitungen auf 4-fach-Verteiler gezogen
z.B. Kathrein EBC114 OHNE Diodenentkopplung

Der EBC114 als 4-fach Verteiler bzw. der EBC110 als 2-fach Verteiler wäre hier die passenden, richtig :1147

Patty hat geschrieben:Die 4 Ausgänge des einen 4-fach Verteilers werden in die Zimmer verlegt

Ein Ausgang des anderen 4-fach Verteilers wird auf einen 2-fach Verteiler gelegt
z.B. Kathrein EBC110 OHNE Diodenentkopplung

Siehe oben, die Frage wo dieser EBC110 hin kommt .. direkt mit auf die Lochblechplatte und die Ausgänge gehen von dort aus direkt in die Zimmer weiter oder wird der schon weiter unten erst gesetzt ?

Patty hat geschrieben:Die jeweils erste Dose in den Zimmern wird mit JAD310TRS bestückt.
Die jeweils zweite Dose wird in den Zimmern mit JAD307TRS bestückt.

:1147


So .. und jetzt haben wir hier noch eine ganz wichtige Sache, ihr "Außenanschluss" !
Abgesehen davon das wir hier ein Erdkabel für die Außenverlegung benötigen sind das 65m nach ihrer Zeichnung, das ist eine Menge ! Hier benötigen wir ein ganz ganz spezielles Koaxkabel dafür => Ören HD 163 PE (1,6/7,2) Koaxkabel (Voll-Kupfer / UV-beständig schwarz für Außeneinsatz und Erdverlegung - Erdkabel)
Nur mit diesem Kabel wird das zu 100% richtig laufen und das Kabel auch halten ....
Habe gerade parallel auch Klaus Müller (Jultec) angeschrieben und gefragt was er davon hält, ob doch ggf. da ein Inline-Verstärker mit rein muss ... das hat er dazu geschrieben:
Da brauchst du keinen Inline-Verstärker, ein RG11 (Ören HD163PE) hat ja nur 20dB Dämpfung/100m bei 2 GHz.
93dBµV raus aus dem JPS-Schalter, Verteiler -10db macht 83dbµV. Dose (-10db) macht 73dBµV, kannst also noch 20dB verheizen. Das wären 100m RG11 bei 2 GHz.
Und falls es doch kritisch wird, könnte man die UBs ja noch immer auf niedrigere Frequenzen programmieren. Dort für diesen Anschluss dann die UB1+2 nehmen - 1350 + 1400MHz Träger-UB)

Wie sich das bei diesem Kabel mit den passenden Steckern (Cabelcon FM-RG11-CX3 QM 10.5 - Quick Mount F-Stecker RG11 Compression (F-Kompressionsstecker)) verhält ist eine andere Sache ... es wird ja nur ein Stecker am Erdungsblock innen benötigt ! Den Stecker kann ich hier mit dem dafür benötigten Spezialwerkzeug schon vormontieren vor Auslieferung ... das wäre dann aber eine manuelle Sache in der Bestellung die ich hier händisch hinzufügen muss im Auftrag. (Edit hier: habe Stecker jetzt im Shop aufgenommen das er direkt bestellt werden kann).
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Re: Unicable im Neubau - Grundsatzfrage -

Ungelesener Beitragvon Patty » 30. Januar 2018 18:20

Hallo,

vielen Dank nochmals für die schnelle und professionelle Rückmeldung. :thx

Meine Antennenmast wurde nun vom Dachdecker auf dem Dach installiert, so dass es für mich bald ernst wird. :1114

Ich habe noch ein paar Fragen vor meiner "Großbestellung":

F0: Position der Technik für die Satanlage.
Ich bin diesbezüglich ins Grübeln gekommen. Im Prinzip habe ich jetzt noch zwei Möglichkeiten.
Die erste Möglichkeit wäre die Komplette Installation unters Dach zu legen und von dort in die Zimmer zu verteilen.
Hielt ich für anfangs für klug, da die meisten Empfangsstellen im OG liegen und somit die Einzelwege der Kabel kürzer werden.
Die zweite Möglichkeit wäre die Technik in den Technikraum zu legen. D.h. aber auch die Kabel vom LNB werden signifikant länger und ich muss vom Technikraum wieder mit den meisten Kabeln zurück unters Dach um von dort die Empfänger im OG zu speisen. Das heißt auch, dass jedes einzelne Kabel länger wird.

Was ist aus Ihrer Sicht der richtige Weg?

F1: Schellen
Sie haben geschrieben, dass man am Mast zwei Erdungsschellen installieren sollte für die 16mm² und 4mm² Kabel, da sonst das 4mm² oft nicht richtig hält.
z.B. Mastschellen 48/60mm
D.h. ich setze die beiden Schellen dicht nebeneinander. Aber eigentlich sollte ich die Kabel doch am gleichen Punkt miteinander verbinden...
Ist das trotzdem ausreichen wenn sie nebeneinander liegen?

F2: Kabel und Stecker am LNB
Welche Kabel und Stecker sollte ich vom LNB zur Erdungsleiste/Posentialleiste legen?

z.B. Koaxkabel Hirschmann Koka 799 B

z.B. F-Kompressionsstecker PPC EX6-51WSNT Aqua-Tight (Nitin-beschichtet)
PPC-Aqua-Kompressionsstecker vormontieren lassen

F3: Kabel unter den Dach führen
Mir wurde vom Dachdecker gesagt, dass ich die Kabel vom LNB ohne Probleme an der Überlappungsstelle der Unterspannbahnen (liegen unverklebt übereinander) durchschieben kann.
Dann wäre ich natürlich direkt dort wo ich hin will. Ich habe mir das heute Nachmittag am Haus angeschaut. Das würde gehen.
Aus ihrer Praxis... ich das der richtige Weg oder gibt es einen besseren und/oder eleganteren Weg?
Mir gefällt nicht ganz, dass dann die Unterspannbahnen an dieser Stelle aufstehen, so dass dann Wind und auch Feuchtigkeit einfacher eindringen können. Ich könnte das mit Reparaturklebeband natürlich verkleben...
Was könnten Sie hier empfehlen?

F4: Alle restlichen Leitungen im Haus
Ich benötige wenn ich das richtig gelesen habe für die Self-Install F-Stecker Cabelcon CC F-56 5.1 kein Werkzeug. Sind das die richtigen Stecker für meine Installation?
Wäre der Cabelcon Cable Stripper RG6/59 (Abisolierwerkzeug für Self-Install Stecker) zu empfehlen?

F5: Bild einer Installation
Das im Anhang hochgeladene Bild habe ich hier im Forum gefunden. Die Sache hat mich etwas verwirrt...
Ich frage mich, weshalb dort die LNB-Kabel über eine Potential-/Erdungsschiene im Außenbereich (Nassbereich) geführt werden.
Weshalb führt man die LNB-Kabel nicht bis zum Multischalter oder zu der Gesamttechnik und erdet dort?

Viele Grüße
Patty
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Re: Unicable im Neubau - Grundsatzfrage -

Ungelesener Beitragvon techno-com » 31. Januar 2018 11:18

Patty hat geschrieben:Hallo,

Hallo zurück :freunde

Patty hat geschrieben:vielen Dank nochmals für die schnelle und professionelle Rückmeldung.

:1147

Patty hat geschrieben:Meine Antennenmast wurde nun vom Dachdecker auf dem Dach installiert, so dass es für mich bald ernst wird.

Was für ein "Antennenmast" ? Hoffentlich ein Dachsparrenhalter, und auch hoffentlich einer mit Möglichkeit der Mast-Kabeldurchführung !?

Patty hat geschrieben:F0: Position der Technik für die Satanlage.
Ich bin diesbezüglich ins Grübeln gekommen. Im Prinzip habe ich jetzt noch zwei Möglichkeiten.
Die erste Möglichkeit wäre die Komplette Installation unters Dach zu legen und von dort in die Zimmer zu verteilen.
Hielt ich für anfangs für klug, da die meisten Empfangsstellen im OG liegen und somit die Einzelwege der Kabel kürzer werden.
Die zweite Möglichkeit wäre die Technik in den Technikraum zu legen. D.h. aber auch die Kabel vom LNB werden signifikant länger und ich muss vom Technikraum wieder mit den meisten Kabeln zurück unters Dach um von dort die Empfänger im OG zu speisen. Das heißt auch, dass jedes einzelne Kabel länger wird.

Was ist aus Ihrer Sicht der richtige Weg?

Hier gibt es nur eine Antwort, immer ALLES was "Technik" angeht in EINEM Technik-Raum (Telefon, Netzwerk, Satanlage ....). Heute wird immer mehr "vermanscht", daher ist es immer sehr gut wenn von Anfang an alles in einem Raum zusammen verbaut ist.
Das die Kabel zuerst in den Keller gehen und dann wieder nach oben ist technisch absolut kein Problem und hat keinerlei Einfluss auf die Signalqualität (wenn das pro Kabelweg keine 50m jeweils sind, und selbst dann wäre es ohne Probleme mit gutem Koaxkabel sicherich möglich).

Patty hat geschrieben:F1: Schellen
Sie haben geschrieben, dass man am Mast zwei Erdungsschellen installieren sollte für die 16mm² und 4mm² Kabel, da sonst das 4mm² oft nicht richtig hält.
z.B. Mastschellen 48/60mm
D.h. ich setze die beiden Schellen dicht nebeneinander. Aber eigentlich sollte ich die Kabel doch am gleichen Punkt miteinander verbinden...
Ist das trotzdem ausreichen wenn sie nebeneinander liegen?

Da machen 2-5cm Abstand sicherlich nichts aus ... und da das eh am Mast unter den Dachziegeln ja erfolgt ist dort ja gar nicht mehr Platz am Rohr für die Befestigungen.

Patty hat geschrieben:F2: Kabel und Stecker am LNB
Welche Kabel und Stecker sollte ich vom LNB zur Erdungsleiste/Posentialleiste legen?

z.B. Koaxkabel Hirschmann Koka 799 B

z.B. F-Kompressionsstecker PPC EX6-51WSNT Aqua-Tight (Nitin-beschichtet)
PPC-Aqua-Kompressionsstecker vormontieren lassen

Hier war ich jetzt erst einmal wieder am Lesen von diesem Beitrag, musste den jetzt 4 mal lesen ... ich habe keine Ahnung wie ich oben auf über 60m UV-beständiges Koaxkabel komme und noch weniger wie ich auf die Notwendigkeit von "Erdkabel" gekommen bin ... vergessen sie alles was ich zu dem Ören-Erdkabel und zu den speziellen Steckern dafür oben geschrieben hatte ... ich habe KEINE Ahnung wie ich darauf hier gekommen bin, sicherlich da 2 Beiträge parallel bearbeitet und ggf. durcheinander gekommen.
Aber was sie hier schreiben passt :1147 Das ist alles auch in dem Beitrag beschrieben von dem sie unten das Bild mit dem Mast-nahen Potentialausgleich herangezogen haben => Umstieg Kabel -> SAT mit 2 Satelliten in Mehrfamilienhaus (das ist der direkte Link in diesen Beitrag mit dem Teil zu den Kabeln hierfür).

Patty hat geschrieben:F3: Kabel unter den Dach führen
Mir wurde vom Dachdecker gesagt, dass ich die Kabel vom LNB ohne Probleme an der Überlappungsstelle der Unterspannbahnen (liegen unverklebt übereinander) durchschieben kann.
Dann wäre ich natürlich direkt dort wo ich hin will. Ich habe mir das heute Nachmittag am Haus angeschaut. Das würde gehen.
Aus ihrer Praxis... ich das der richtige Weg oder gibt es einen besseren und/oder eleganteren Weg?
Mir gefällt nicht ganz, dass dann die Unterspannbahnen an dieser Stelle aufstehen, so dass dann Wind und auch Feuchtigkeit einfacher eindringen können. Ich könnte das mit Reparaturklebeband natürlich verkleben...
Was könnten Sie hier empfehlen?

Google-Suche => Klebeband Unterspannbahn
So etwas wird wohl ein Dachdecker doch haben ?
Quelle

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Patty hat geschrieben:F4: Alle restlichen Leitungen im Haus
Ich benötige wenn ich das richtig gelesen habe für die Self-Install F-Stecker Cabelcon CC F-56 5.1 kein Werkzeug. Sind das die richtigen Stecker für meine Installation?
Wäre der Cabelcon Cable Stripper RG6/59 (Abisolierwerkzeug für Self-Install Stecker) zu empfehlen?

Ob das die richtigen Stecker für ihre Installation sind kann ich ihnen nicht sagen da ich ihr Verlegekabel im Haus nicht kenne !
Für den Innenbereich am Hirschmann Koka Kabel sind das aber die passenden. Und der Stripper ist ein kostengünstiges Werkzeug das immer sehr hilfreich ist.

Patty hat geschrieben:F5: Bild einer Installation
Das im Anhang hochgeladene Bild habe ich hier im Forum gefunden. Die Sache hat mich etwas verwirrt...
Ich frage mich, weshalb dort die LNB-Kabel über eine Potential-/Erdungsschiene im Außenbereich (Nassbereich) geführt werden.
Weshalb führt man die LNB-Kabel nicht bis zum Multischalter oder zu der Gesamttechnik und erdet dort?

Wie oben schon geschrieben ist das der Beitrag unter Umstieg Kabel -> SAT mit 2 Satelliten in Mehrfamilienhaus
Dort wird ganz genau beschrieben warum das dort notwendig wird, das ist der "Mast-nahe Potentialausgleich" der direkt mit Eindringen der Kabel ins Haus installiert/angebracht werden muss zusätzlich zum Potentialausgleich rund um den Multischalter. Und der ist unter den Ziegeln installiert (wassergeschützter Bereich) weil dort einfach das DG ausgebaut ist und daher das alles innen im Haus nicht möglich war, auch im Beitrag erklärt sicherlich.
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Re: Unicable im Neubau - Grundsatzfrage -

Ungelesener Beitragvon Patty » 31. Januar 2018 13:53

Hallo.

techno-com hat geschrieben:Was für ein "Antennenmast" ? Hoffentlich ein Dachsparrenhalter, und auch hoffentlich einer mit Möglichkeit der Mast-Kabeldurchführung !?

Gut, dass Sie es nochmal ansprachen. :1147

Ich bin in der Mittagspause an die Baustelle gefahren, um es zu checken. Leider keine Kabeldurchführung. :1162
Nach Rücksprache wird der Dachdecker den Mast wieder entfernen und einen von mir draufsetzen.

Ich hätte nun folgenden bei Ihnen genommen (ich hoffe die Lieferung kann innerhalb von 2 Tagen erfolgen):
Dachsparrenhalterung HERKULES S48-90

Dazu eine
Mastkappe mit Durchführung Dur-Line MaKa 50
oder doch diese hier:
Mastkappe mit Kabeldurchführung Version 2

und zur Abdichtung
Klebemanschette/Gummi-Manschette

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung

Viele Grüße
Patty

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Re: Unicable im Neubau - Grundsatzfrage -

Ungelesener Beitragvon techno-com » 31. Januar 2018 14:14

Abgesehen das man heute die Dur-Line Maka 50 verwendet wie von ihnen genannt zuvor ist das alles erklärt unter Umstieg Kabel -> SAT mit 2 Satelliten in Mehrfamilienhaus mit einer Stückliste ! Bei ihnen fehlt z.B. in dieser Stadium der Vorarbeiten dafür die Mastmanschette + die UV-beständigen Koaxkabel die man jetzt gleich in den Mast mit einzieht.

Und ob einen Herkules S48/90 oder einen Herkules S48/130 (der hat dann einen 130cm Mast) hängt davon ab ob die Halterung auf ein Süd- oder Nord-Dach kommt .. ich würde, wenn das Haus in der Ausrichtung so gebaut wird das es ein Nord-/Süd-Dach gibt, immer auf die Nordseite bauen und die Antenne über das Dach hinweg schauen lassen, so hat man diese mehr geschützt vor Winden und auch immer auf der Süd-Seite mal Platz für eine PV-/Solar-Anlage.

P.S. das Quattro-LNB kann man jetzt auch gleich mit dran bauen, dann wäre sogar jetzt schon die Ausrichtung/Justierung der Antenne möglich und somit alle Außenarbeiten wären abgeschlossen.
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Re: Unicable im Neubau - Grundsatzfrage -

Ungelesener Beitragvon techno-com » 31. Januar 2018 14:27

Ich bauen ggf. heute sogar noch für meinen Cousin auch so einen Aufbau, so sieht meine Vorbereitung dafür aus bevor ich überhaupt raus aufs Dach gehe um den Dachsparrenhalter (hier der S48/130 da die Antenne auf die Nord-Seite vom Dach kommt) zu verbauen !
Sogar die UV-beständigen Koaxkabel (4x5 Meter Hirschmann Koka 799 B) sind schon in den Mast eingezogen und auch die Dur-Line Maka 50, die Gummi-Manschette und der Quattro-LNB sind schon fertig montiert.
Dateianhänge
Dur-Line_Dachsparrenhalter_HerkulesS48-130_Maka50_UV-bestaendige-Koaxkabel-GibertiniSE85OP_vorbereitet-fuer-Dachmontage.jpg
Dur-Line_Dachsparrenhalter_HerkulesS48-130_Maka50_UV-bestaendige-Koaxkabel-GibertiniSE85OP_vorbereitet-fuer-Dachmontage
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Re: Unicable im Neubau - Grundsatzfrage -

Ungelesener Beitragvon Patty » 31. Januar 2018 15:06

Hallo,

danke für die Rückmeldung.

Ich habe soeben eine Bestellung aufgegeben.

techno-com hat geschrieben:Bei ihnen fehlt z.B. in dieser Stadium der Vorarbeiten dafür die Mastmanschette

Die ist am Haus vorhanden, da bereits eine vollständige Installation vorhanden war. Die sollte ich doch weiter verwenden können.

techno-com hat geschrieben: Und ob einen Herkules S48/90 oder einen Herkules S48/130 (der hat dann einen 130cm Mast) hängt davon ab ob die Halterung auf ein Süd- oder Nord-Dach kommt .. ich würde, wenn das Haus in der Ausrichtung so gebaut wird das es ein Nord-/Süd-Dach gibt, immer auf die Nordseite bauen und die Antenne über das Dach hinweg schauen lassen, so hat man diese mehr geschützt vor Winden und auch immer auf der Süd-Seite mal Platz für eine PV-/Solar-Anlage.

Mein Dach hat auch eine Ostausrichtung. Dort soll der Mast installiert werden, da dort weder eine Solar- noch eine Photovoltaikanlage hinkommt. Beide Anlagen werden auf die Süd- und Westseite installiert. Und von der Ostseite habe ich einen schönen Blick in Richtung Astra. Daher sollten die 90cm ausreichen.

Die restlichen Bestellungen folgen, wenn ich vom Elektriker Klarheit habe. :1147

Meinen Sie die Lieferung haut bis Samstag hin? :1132

Viele Grüße
Patty

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Re: Unicable im Neubau - Grundsatzfrage -

Ungelesener Beitragvon techno-com » 31. Januar 2018 15:20

Patty hat geschrieben:Hallo,

Hallo noch einmal :1117

Patty hat geschrieben:danke für die Rückmeldung.

:1147

Patty hat geschrieben:Ich habe soeben eine Bestellung aufgegeben.

Vielen Dank für ihre Bestellung :thx
Für die Vollständigkeit vom Beitrag hier ein Screenshot davon:
Bestellung_User_Patty.JPG
Bestellung User Patty

In ihrer Bestellung fehlten die PPC-Aqua-Kompressionsstecker für die Montage auf die Kabel-Stücke ... habe das aber jetzt in 4x5 Meter geteilt und die Stecker schon vormontiert.

Patty hat geschrieben:Die restlichen Bestellungen folgen, wenn ich vom Elektriker Klarheit habe.

Dann bitte einfach die Stecker mitbestellen mit dieser Bestellung, Auflieferung aber jetzt schon mit dieser Bestellung da sie ja hier verpresst werden musste schon.

Patty hat geschrieben:Meinen Sie die Lieferung haut bis Samstag hin?

Bevor ihre Email parallel zum Beitrag da war hatte ich im Beitrag zuvor schon geantwortet.
Bis ihr neuer Beitrag hier einstellt wurde waren 2 von 3 Pakete von verpackt und für den Versand fertig gemacht, für alle Pakete hatten sie schon die DHL-Trackingnummer per Email vorliegen.
Jetzt sind alle 3 Pakete fertig, gehen also alle heute mit der DHL-Abholung raus. Wie lange DHL für die Lieferung benötigt kann ich nicht sagen, vor allem der Antennenreflektor (ein extra Paket) kann 1-3 Tage mal länger dauern als ein Standard-Versand da dies ein Sperrgut-Paket ist und in den DHL-Verteilzentren solche Pakete immer per Hand wohl bearbeitet werden müssen.... und darauf haben die nicht immer Lust. Aus Erfahrung kann ich aber sagen das es alles innerhalb von 1-3 Tagen da sein sollte, wo die Pakete immer gerade sind können sie mit den erhaltenen Trackingnummern ersehen.

Nachtrag:
Nach dem absenden dieses Beitrages von mir kam noch eine Email:
Hallo,

ich habe soeben eine Bestellung aufgegeben.
Bitte beachten Sie, dass das
20m Koaxkabel Hirschmann KOKA 799 B
in vier gleichgroße Teile mit jeweils einem wasserdichten Stecker aufgeteilt werden muss.
Ich hatte auch bei der Bestellung diese Bemerkung dazugeschrieben.

Vielen Dank und beste Grüße
xxx

Ist alles gemacht .....
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Re: Unicable im Neubau - Grundsatzfrage -

Ungelesener Beitragvon Patty » 31. Januar 2018 17:46

:thx

Ich denke in den nächsten Wochen "muss" ich mich dann nochmal melden!

Viele Grüße
Patty

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Unicable im Neubau - Grundsatzfrage -

Ungelesener Beitragvon Patty » 21. März 2018 19:44

Hallo,

für mich geht es mit der Installation weiter. Ich hoffe weiterhin auf eine so gute Beratung.

Zwischenstand: Die Schüssel sitzt und die LNB-Kabel liegen bis unter das Dach. Von der HES liegt ein 16mm^2-Kabel bis zum "Heil- und Orakelgott".

Nach unserer Diskussion habe ich mich entschieden die Sat-Technik runter in den Technikbereich zu verlegen.
D.h. mein Installationsplan hat sich auch geändert. Siehe Anhang.

-> Können Sie den Plan bitte nochmals checken, ob die Installation fehlerfrei ist?

Folgende Fragen sind mir noch gekommen:

    - Ist es ausreichend, wenn die Potentialblöcke jeweilsvon der HES über ein 4mm^2-Kabel kontaktiert werden oder muss/sollte noch eine direkte 4mm^2-Verbindung zwischen den Potentialblöcken gelegt werden?

    - Müssen/sollten die drei Verteiler trotz der Nähe zueinander und der Nähe zur "Matrix" dennoch über Potentialblöcke gezogen werden?
    Vermutlich ist durch das Anbringen über Schrauben im Verteiler bereits ein Potential vorhanden?

    - Ich habe Durchgangsdosen bzw. Enddosen in meiner Installation gewählt. Sollten/können Stichdosen in meiner Installation verwendet werden?

Vorab schonmal ein Dankeschön fürs Lesen und Bearbeiten.

Beste Grüße
Patty
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Re: Unicable im Neubau - Grundsatzfrage -

Ungelesener Beitragvon techno-com » 22. März 2018 15:21

Patty hat geschrieben:Hallo,

Hallo zurück :freunde

Patty hat geschrieben:für mich geht es mit der Installation weiter. Ich hoffe weiterhin auf eine so gute Beratung.

Let´s go :superman:

Patty hat geschrieben:Nach unserer Diskussion habe ich mich entschieden die Sat-Technik runter in den Technikbereich zu verlegen.

Gute Entscheidung :1147

Patty hat geschrieben:D.h. mein Installationsplan hat sich auch geändert. Siehe Anhang.

-> Können Sie den Plan bitte nochmals checken, ob die Installation fehlerfrei ist?

Ein paar Sachen sind falsch, tlw. auch anderes als in ihrem ersten Bild (das PA-Kabel z.B. jetzt), hier meine Korrektur mit ein paar Anmerkungen drin:
JultecJPS0504-8T-SatanlagenPlanung_Unicable-Einkabelversorgung_Edit.jpg
JultecJPS0504-8T-SatanlagenPlanung_Unicable-Einkabelversorgung_Edit

1. PA-Kabel kommt an den geerdeten Antennenmast, geht dann auf den Mast-nahen Potentialausgleich und dann parallel mit den 4 Koaxkabeln runter zum Multischalter-Aufbau
2. Erdungsblock am Ausgang vom Multischalter reicht nicht dasd nur die 4 Kabel vor den Verteilern darüber geführt werden, da müssen ALLE in die Zimmer abgehenden Kabel einzeln darüber geführt werden (dort also dann ein 17-fach Erdungsblock + entsprechend viele Patchkabel -- 4x für Kabel vom LNB kommend in den Multischalter-Eingang + 11x Kabel in die Zimmer abgehend = 15 Kabel dort)
3. fehlte ein F-Endwiderstand DC-entkoppelt auf dem offenen terrestrischen Eingang

Von den Pegeln her sollte das passen, machen wir mal eine kleine Pegelberechnung für den längsten Kabelweg und dann auch noch dort mit 2 Verteilern im Signalweg (Anschluss 1. Dose WZ + EG RE):
Ausgangspegel vom JPS0504-8T = 93 dBµV
- Erdungsblock + Patchkabel = 1db pauschal
- EBC114 = 7db
- EBC110 = 6db
- 35m Kabelweg (3db/100m angesetzt bei einer niedrigen UB-Frequenz für diese beiden Anschlüsse) = 10.5db
- Auskoppeldämpfung Jultec JAD307TRS Enddose = 7db
- gesamt eine Dämpfung von 31.5db
=========
93dbµV - 31.5db = 61,5dbµV hinter dieser Dose dort (Pegelbereich SOLL = 47-77dbµV oder besser/am besten 50-70dbµV)
Sind also absolut auch am längsten Kabelweg mit 2 Verteilern im Signalweg im grünen Bereich :1147

Patty hat geschrieben:- Ist es ausreichend, wenn die Potentialblöcke jeweilsvon der HES über ein 4mm^2-Kabel kontaktiert werden oder muss/sollte noch eine direkte 4mm^2-Verbindung zwischen den Potentialblöcken gelegt werden?

Da reicht ein Erdungsblock aus für Eingänge und Ausgänge auf der Lochblechplatte (17-facher) ... und auch wenn da 2 Erdungsblöcke wären sind diese auf der Lochblechplatte metallisch leitend verbunden und das sollte ausreichen. Nach 110%iger Auslegung müsste das verbunden werden, aber "lassen wir die Kirche im Dorf" :1116

Patty hat geschrieben:- Müssen/sollten die drei Verteiler trotz der Nähe zueinander und der Nähe zur "Matrix" dennoch über Potentialblöcke gezogen werden?
Vermutlich ist durch das Anbringen über Schrauben im Verteiler bereits ein Potential vorhanden?

Richtig, auch die sind auf dem Lochblech leitend montiert.

Patty hat geschrieben:- Ich habe Durchgangsdosen bzw. Enddosen in meiner Installation gewählt. Sollten/können Stichdosen in meiner Installation verwendet werden?

Nein, vor allem nicht dort wo 2 Dosen in einem Strang hintereinander sind (wegen der notwendigen "Entkopplung").
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Unicable im Neubau - Grundsatzfrage -

Ungelesener Beitragvon Patty » 22. März 2018 18:38

Hallo,

danke für die ausführliche Antwort.

D.h. die Ausgänge des Multischalters bzw. die Eingänge der Verteiler müssen nicht extra über einen Potentialblock gezogen werden? (siehe meine Abbildung und darin die blaue Markierung)

[Nebenbemerkung: Wobei ja 2 Ausgänge drüberlaufen, da sie direkt an die Satdosen gehen... aber 2 Ausgänge gehen in Verteiler]

Grüße
Patty
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Re: Unicable im Neubau - Grundsatzfrage -

Ungelesener Beitragvon techno-com » 23. März 2018 05:22

Nein, die nicht ... daher habe ich ihre rote Markierung dort auch heraus geschnitten.


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Ungelesener Beitragvon Patty » 26. März 2018 09:28

techno-com hat geschrieben:Ein paar Sachen sind falsch,...

Hallo,

danke für die Rückmeldung.

Mir ist die Sache mit dem Potentialausgleich zwischen dem Erdungsblock "antennennah" und dem Erdungsblock "techniknah" noch nicht ganz klar. Sie sagen, dass dort ein 4mm^2 Kabel gelegt werden muss.

Nun, bei uns im Haus ist die Situation so, dass beim Erdungsblock "techniknah" keine 4m weiter die HES sitzt und dass bereits ein 4mm^2 Kabel in dem Verteilerschrank der Technik liegt und von mir genutzt werden könnte.

Warum ist es besser oder sogar ein muss, dass zwischen dem Erdungsblock "antennennah" und dem Erdungsblock "techniknah" das Kabel gelegt wird und nicht am Erdungsblock "techniknah" der Potentialausgleich über die HES laufen kann? Für meine Begriffe ist das exakt das gleiche Potential...

Viele Grüße
Patty

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Re: Unicable im Neubau - Grundsatzfrage -

Ungelesener Beitragvon techno-com » 26. März 2018 10:22

Hallo :freunde

Siehe oben:
techno-com hat geschrieben:Aber was sie hier schreiben passt :1147 Das ist alles auch in dem Beitrag beschrieben von dem sie unten das Bild mit dem Mast-nahen Potentialausgleich herangezogen haben => Umstieg Kabel -> SAT mit 2 Satelliten in Mehrfamilienhaus
.......
Patty hat geschrieben:F5: Bild einer Installation
Das im Anhang hochgeladene Bild habe ich hier im Forum gefunden. Die Sache hat mich etwas verwirrt...
Ich frage mich, weshalb dort die LNB-Kabel über eine Potential-/Erdungsschiene im Außenbereich (Nassbereich) geführt werden.
Weshalb führt man die LNB-Kabel nicht bis zum Multischalter oder zu der Gesamttechnik und erdet dort?

Wie oben schon geschrieben ist das der Beitrag unter Umstieg Kabel -> SAT mit 2 Satelliten in Mehrfamilienhaus
Dort wird ganz genau beschrieben warum das dort notwendig wird, das ist der "Mast-nahe Potentialausgleich" der direkt mit Eindringen der Kabel ins Haus installiert/angebracht werden muss zusätzlich zum Potentialausgleich rund um den Multischalter. Und der ist unter den Ziegeln installiert (wassergeschützter Bereich) weil dort einfach das DG ausgebaut ist und daher das alles innen im Haus nicht möglich war, auch im Beitrag erklärt sicherlich.

Da wird das ganz genau im Beitrag erklärt, mit allen Bildern dazu die das noch genauer erklären und zeigen.

Im Beitrag unter Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich steht alles dazu:
techno-com hat geschrieben:Dieser Erdungsblock muss dann mit einem mind. 1x4mm² Potentialausgleichskabel (Potentialausgleichskabel NYY-J 1x6mm² bzw. H07V-U 4mm² mit dem Antennenmast verbunden werden, also genau am gleichen Punkt aufgelegt werden wo auch das Blitzschutzkabel aufgelegt ist (auch wenn der/die Erdungsblock/-blöcke direkt neben der Haupterdungsschiene - HES - im Keller montiert werden dürfen sie nicht dort direkt angeschlossen werden, sondern immer mit dem Punkt verbunden werden wo das 16mm² Blitzschutzkabel am Antennenmast befestigt wurde da sonst einen Schleifenbildung entstehen kann ! JA, das ist schwer und arbeitsaufwändig, ist aber genau so nach DIN festgelegt - Ausnahme das der Potentialausgleich auch direkt an die HES angeschlossen werden darf nur dann wenn kein Blitzschutz durchgeführt werden muss - z.B. wenn die Antenne nicht im dafür vorgeschriebenen Bereich installiert wurde bzw. die Antenne über extra Fangstangen bereits geschützt wurde).
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Re: Unicable im Neubau - Grundsatzfrage -

Ungelesener Beitragvon Patty » 3. September 2018 12:58

Hallo,
ich möchte bei Ihnen das restliche mir noch fehlende Material bestellen.
Können Sie den Warenkorb einsehen, bevor ich die Bestellung aufgebe? Nicht, dass ich noch etwas vergesse.
Gruß
Patty

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Re: Unicable im Neubau - Grundsatzfrage -

Ungelesener Beitragvon techno-com » 3. September 2018 17:15

Hallo...

Was für einen Warenkorb ?
Weder eine Auflistung noch ein Screenshot/Bild davon kann ich hier ersehen ...

Schauen sie doch mal im Beitrag auch parallel unter Planung EFH - Unicable + Klassisch , der listet alles auf mit einer genauen Beschreibung und Links dazu.
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Re: Unicable im Neubau - Grundsatzfrage -

Ungelesener Beitragvon Patty » 9. September 2018 19:51

Hallo.
Ich meinte den Warenkorb in Ihrem Shop.
Eber egal. Ich habe soeben eine größere Bestellung aufgegeben und bereits gezahlt.
Ich möchte Sie bitten diese Bestellung nochmals auf Korrektheit zu überprüfen und ggf. mich zu kontaktieren, wenn etwas falsch sein sollte.
Viele Grüße
Patty

PS: Mir ist noch nicht ganz klar, ob die End- und Durchgangsdosen von mir programmiert werden müssen oder ob das bereits eingestellt werden muss/kann.


 


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