Neue Anlage Sanierung EFH

Haben sie Fragen zu Unicable (EN50494/SCR/SatCR/CSS/dCSS) oder JESS (Jultec Enhanced Stacking System - EN50607/SCD2/dCSS2) Multischaltern, zu statischen SAT-Einkabelsystemen oder auch auch zu speziellen Einkabelanlagen wie Dur-Line DCS-/DWB-/DPC-/UKS-Multischalter oder auch zur Johansson Einkabellösung 9640/9645 (Multiband Converter/Stacker-Destacker) bzw. Mini-Routern wie dem Dur-Line UCP 21 ?
Nicht für Einkabel-LNB Anfragen ! Nutzen sie hierfür das Forum unter "Unicable-/Einkabel LNB´s" weiter unten !!
cacer
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Neue Anlage Sanierung EFH

Ungelesener Beitrag von cacer »

Hallo,
im Häuschen wird kernsaniert .
Auf 3 Ebenen wurden eine Menge Leerrohre eingebaut für Haufenweise Duplex Netzwerkkabel und TV-Anschlüsse .
Bisher gab es Kabelanschluss, der liegt im Keller an (alter Kohlenkeller mit stillgelegtem Kamin).

Auf dem neuen Dach habe ich eine 75er Durline mit Mast installiert.
Das Kabel was mir mitverkauft wurde ist leider nicht rein Kupfer, sodass ich nach Recherche hier das schwarze UV-beständige für Außen und ein Wertiges für Innen brauche.
Für mastnahen Potentialausgleich habe ich schon eine 4-Fach schiene und 4 Überspannungsstecker.
Da schon die Frage ob der mastnahe PA zwingend unter den Ziegeln oder auch im DG (kurz nach den luftdichten Kabeleinführungen)eingebaut werden kann?
Wenn der Multischalter auch mastnah montiert ist, muss dann trotzdem noch ein Potentialausgleich an die Ausgänge?
Ob Multischalter im Keller (den alten Kamin runter) oder im DG gesetzt werden soll ist auch noch unklar.

Bisher war Sternförmige Verkabelung angedacht, wobei OG und DG von oben zugeführt werden und EG vom Keller aus, was zu einigen langen Leitungen führt, egal ob der Multischalter im Keller oder im DG eingebaut wird.

Es soll nur für 1 Satellit aufgebaut werden und KabelTV (eventuell mit Internet) mit eingebunden werden.
Augenmerk auf energiesparend.
Wir nutzen auch einen HTPC mit DVBviewer und können damit auch im Netzwerk streamen.(dieser sollte auch zwei Tuner bekommen)

Bisher dachte ich an einen Juletec Multischalter ohne Netzteil mit 8 Ausgängen.
Das könnte knapp werden, ungenutzte Zimmeranschlüsse könnte ich aber tot liegen lassen und nur bei bedarf von Hand am Multischalter umstecken.

Wie gesagt , eigentlich wollten wir uns nur die Variante Sat-TV offen halten ; aber wie zukunftsweisend ausführen, ohne zu übertreiben? :1110

Ich habe mich seit Wochen hier umgesehen und sicher das ein oder andere gelesen, doch wird es für einen Laien, der das letzte mal Mitte der 90er eine sigle LNB Anlage installiert hat nicht direkt selbsterklärend ...

Sicher fehlen noch Informationen, doch vielleicht kann jemand schon Alternativen aufzeigen oder unseren Ansatz einschätzen.

vielen Dank
micha
Zuletzt geändert von techno-com am 21. September 2021 09:29, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Edit by techno-com: Beitrag verschoben in passende Rubrik (von "technische Fragen zu Satanlagen" in "Fragen zu digitalen SAT-Einkabelsysteme") + TAGs eingefügt



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Re: Neue Anlage Sanierung EFH

Ungelesener Beitrag von techno-com »

cacer hat geschrieben:Hallo,
Hallo noch einmal und Herzlich Willkommen im Forum :freunde
cacer hat geschrieben:Da schon die Frage ob der mastnahe PA zwingend unter den Ziegeln oder auch im DG (kurz nach den luftdichten Kabeleinführungen)eingebaut werden kann?
Das kann auch innen nach dem Eintritt der Kabel ins Haus erfolgend.
Suche für "Mast-naher Potentialausgleich" im Forum, dort auch Bildersuche dazu möglich => KLICK
Gefunden unter Kaufberatung Sat-Anlage Komponenten (Hersteller)
Bild
cacer hat geschrieben:Wenn der Multischalter auch mastnah montiert ist, muss dann trotzdem noch ein Potentialausgleich an die Ausgänge?
An die Ausgänge vom Multischalter muss IMMER ein Potentialausgleich, siehe Erklärung unter Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich + Vormontagen- Aufbau im Schaltschrank incl Potenzialausgleich sowie in allen anderen Beiträgen die dieses Thema durchsprechen hier im Forum (die meisten haben ja Zeichnungen vom Aufbau dabei und tlw. sogar Bilder vom fertigen Aufbau).
cacer hat geschrieben:Es soll nur für 1 Satellit aufgebaut werden und KabelTV (eventuell mit Internet) mit eingebunden werden.
Augenmerk auf energiesparend.
Wir nutzen auch einen HTPC mit DVBviewer und können damit auch im Netzwerk streamen.(dieser sollte auch zwei Tuner bekommen)

Bisher dachte ich an einen Juletec Multischalter ohne Netzteil mit 8 Ausgängen.
Das könnte knapp werden, ungenutzte Zimmeranschlüsse könnte ich aber tot liegen lassen und nur bei bedarf von Hand am Multischalter umstecken.

Wie gesagt , eigentlich wollten wir uns nur die Variante Sat-TV offen halten ; aber wie zukunftsweisend ausführen, ohne zu übertreiben?
Siehe unter:
Jultec JRM (Legacy) und JPS (Unicable) Schalter kaskadiert im Mischbetrieb
Umbau einer alten SAT Anlage
Oder einfach einen Kombi-Multischalter gleich nehmen:
Jultec JRS0502-4+4T
Jultec JPS0502-8+4T
(das hier sind Suchlinks direkt auf Beiträge zu diesem Schalter, auch hier kann die Bilder-Suche via Google verwendet werden das man gleich Planungen dazu findet)
cacer hat geschrieben:Ich habe mich seit Wochen hier umgesehen und sicher das ein oder andere gelesen, doch wird es für einen Laien, der das letzte mal Mitte der 90er eine sigle LNB Anlage installiert hat nicht direkt selbsterklärend ...
Sie haben ihre Anfrage unter "technische Fragen zu Satanlagen" eingestellt ! Wir haben für Sat-Einkabelsysteme eine eigene Rubrik hier im Forum (Fragen zu digitalen Sat-Einkabelsystemen), dorthin habe ich ihre Anfrage jetzt auch verschoben. In dieser Rubrik finden sie viel mehr Beiträge die sich nur mit solchen Anfragen beschäftigen.
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Re: Neue Anlage Sanierung EFH

Ungelesener Beitrag von cacer »

Erst mal vielen Dank für die grobe Richtung.
Die Variante mit dem Kombinierten Einkabelmultischalter gefällt mir.
So brauche ich eigentllich nur 2 Kabel vom Keller ins Dach führen (plus 16mm² Masterdung - das geht dann allein durch den stillgelegten Kamin).
Einmal der Einkabelstrang zum Erdgeschoss und einmal TV-Kabel vom Keller zum Eingang Multischalter im DG.
OG und DG kann ich dann wunderbar von Oben zuführen und überlegen wo der zweite Einkabelstrang am meisten Sinn macht.

Vorab habe ich von Ihnen schon das schwarze , UV-beständige Kabel mit 4 Steckern bestellt, damit ich die Luftdichte Kabeleinführung vor den Dämmmaßnahmen abschließen kann.
Bestellt ist untertrieben, denn es wurde in Blitzgeschwindigkeit konfektioniert und geliefert.
Vielen dank dafür - toller Service.

Da ich ohne Netzteil auskommen möchte, wird es wohl der -4+4T Schalter .
Da mehrere Dosen im EG vorgesehen sind, aber vermutlich nur an einer oder zwei Positionen nachher tatsächlich ein Gerät stehen wird, frage ich mich, ob man dann alle durchverdratet belegen kann und wo der Receiver dann steht (bzw angeschlossen wird) ist egal?
Wieviele Dosen, die nicht gleichzeitig benutz werden, kann man denn an einem Einkabelstrang installieren?

Kann ich dann auch den Router(modem) für Kabelinternet an jeder Dose anschließen, oder muss ich mir vorher überlegen wo der hin muss?

Der Kabelanschluss ist hier eh sehr seltsam verlegt:
Durch die Gärten wurde ein Koaxkabel von Haus zu Haus verlegt .
Im Keller kommen also zwei Kabel an , die mit einem Astro HFT 108 Abzweiger verbunden sind.
Von da ging früher nur ein Kabel zum Wohnzimmer und aktuell ist ein Aufsatz (mit rotem Klebeband markiert) drauf geschraubt und ein Abschlusswiederstand.
Brauche ich dafür noch einen Verstärker, um das Signal bis ins Dach (Kabelweg vielleicht 30m) zu bekommen?
Oder macht das Alles der Internetanbieter/Kabelbetreiber?

Hier ist noch sehr viel zu tun, sodaß noch zeit bleibt die Anlage endgültig zu planen.
Bei gelegenheit mache ich einen Plan , wo TV-Dosen wirklich hinkommen und wieviele benötigt werden.
Dazu muss ich mich dann nochmal in die Details einlesen, welche Dosen wo und warum verwendet werden...

Bis dahin also vielen Dank für die Unterstützung.
micha
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Re: Neue Anlage Sanierung EFH

Ungelesener Beitrag von techno-com »

Hallo zurück :freunde
cacer hat geschrieben:Erst mal vielen Dank für die grobe Richtung.
:1147
cacer hat geschrieben:Vielen dank dafür - toller Service.
:1147
cacer hat geschrieben:Die Variante mit dem Kombinierten Einkabelmultischalter gefällt mir.
So brauche ich eigentllich nur 2 Kabel vom Keller ins Dach führen
Nein, bitte lesen sie einfach mal den schon oben verlinkten Beitrag unter Umbau einer alten SAT Anlage - wird dort ganz genau erklärt !
Auch in der Beschreibung der Breitband-LNBs (z.B. unter Inverto Breitband-LNB SP-IDLP-WDB01-OOPRO-OPP (Wideband / Whole Band - für z.B. Jultec a²'CSS Technologie) ) steht drin:
techno-com hat geschrieben:Inverto Breitband-LNB SP-IDLP-WDB01-OOPRO-OPP (Wideband / Whole Band - für z.B. Jultec a²'CSS Technologie)
Shoplink
-----> LNB jetzt auch von Dur-Line lieferbar => Dur-Line Breitband-LNB +Ultra WB2 (Wideband / Whole Band - für z.B. Jultec a²'CSS Technologie)
....
....
WICHTIG/HINWEIS: Bei der Breitband-LNB Zuführung ist nur Einkabel-Betrieb / CSS (Geräte der Jultec JPS- und JRS-Serie) möglich, kein Legacy-Modus (bei Geräte der JPS-/JRS-Serie mit extra Legacy-Ausgängen - "+4T Varianten" - sind dann NUR die Einkabelausgänge nutzbar) ! Ebenso steht die Jultec Legacy-/CSS-Kombifunktion dann nicht zur Verfügung.
Bei einer Breitband-LNB-Versorgung ist also KEIN Legacy möglich, nur rein der Einkabel-Betrieb (Unicable EN50494 oder JESS EN50607).
cacer hat geschrieben:... (plus 16mm² Masterdung - das geht dann allein durch den stillgelegten Kamin).
Wenn der Trennungsabstand eingehalten werden kann dann darf man das auch in dem stillgelegten Kamin gemeinsam verlegen mit den Koaxkabeln.
cacer hat geschrieben:Da ich ohne Netzteil auskommen möchte, wird es wohl der -4+4T Schalter .
Sie meinen also den JRS0502-4+4T ... das "R" in der Artikelbezeichnung steht hier für "voll receivergespeist" :1147
cacer hat geschrieben:Da mehrere Dosen im EG vorgesehen sind, aber vermutlich nur an einer oder zwei Positionen nachher tatsächlich ein Gerät stehen wird, frage ich mich, ob man dann alle durchverdratet belegen kann und wo der Receiver dann steht (bzw angeschlossen wird) ist egal?
Wieviele Dosen, die nicht gleichzeitig benutz werden, kann man denn an einem Einkabelstrang installieren?
Alles eine Sache der Pegelberechnung die wiederrum abhängig ist von den Kabelwegen, Typ vom Koaxkabel und ob da ggf. noch Verteiler etc. zum Einsatz kommen.
cacer hat geschrieben:Kann ich dann auch den Router(modem) für Kabelinternet an jeder Dose anschließen, oder muss ich mir vorher überlegen wo der hin muss?
Sollte man vorher wissen wohin das genau soll, den dafür wird eine ganz spezielle Antennendose notwendig. Das wäre dann eine Jultec JAD410TRSM Modem-Dose.
cacer hat geschrieben:Brauche ich dafür noch einen Verstärker, um das Signal bis ins Dach (Kabelweg vielleicht 30m) zu bekommen?
Oder macht das Alles der Internetanbieter/Kabelbetreiber?
Sie reden hier vom DoCsis Signal für Interenet-/Telefon-Versorgung ? Das ist Sache vom Anbieter diese Einpegelung dann zu machen.
Kabel Umstellung auf Sat-Unicable. Konstellation korrekt?
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Re: Neue Anlage Sanierung EFH

Ungelesener Beitrag von cacer »

techno-com hat geschrieben:Nein, bitte lesen sie einfach mal den schon oben verlinkten Beitrag unter Umbau einer alten SAT Anlage - wird dort ganz genau erklärt !
Auch in der Beschreibung der Breitband-LNBs (z.B. unter Inverto Breitband-LNB SP-IDLP-WDB01-OOPRO-OPP (Wideband / Whole Band - für z.B. Jultec a²'CSS Technologie) ) steht drin:
techno-com hat geschrieben:Inverto Breitband-LNB SP-IDLP-WDB01-OOPRO-OPP (Wideband / Whole Band - für z.B. Jultec a²'CSS Technologie)
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....
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Bei einer Breitband-LNB-Versorgung ist also KEIN Legacy möglich, nur rein der Einkabel-Betrieb (Unicable EN50494 oder JESS EN50607).
Ich glaube da habe ich mich falsch ausgedrückt...
Mit den "zwei Kabeln in den Keller" war nur eine Zuleitung Einkabel ins EG und einmal Kabelinternet vom Keller zum Schalter im DG gemeint.
Der Schalter soll Mastnah im DG von einer QuattroLNB betrieben werden.
Also kein Wideband LNB , dafür 4x Legacy möglich, oder verstehe ich den Einwand wieder falsch?
techno-com hat geschrieben:Wenn der Trennungsabstand eingehalten werden kann dann darf man das auch in dem stillgelegten Kamin gemeinsam verlegen mit den Koaxkabeln.
Theoretisch ja, doch wie will man in einem engen Schacht mit baumelnden Kabeln oder Rohren einen Abstand einhalten?
Der Stillgelegte Kamin ist die einzige Möglichkeit die 16mm² mit Abstand allein nach unten zu bekommen.
Wobei genaugenommen schon an der Masthalterung kein Abstand möglich ist, da die Koaxkabel ja durch den Mast laufen und erst darunter (im Dachgeschoss ) getrennt verlaufen.
Also hat man (vermutlich bei allen Installationen) den Abstand mindestens an der möglichen Einschlagstelle(mast) IMMER unterschritten ;)

Für mich heißt es nun , dass ich mich mit den verschiedenen Dosen und dem Pegel auseinandersetzen muss...
Ich versuche mich bei gelegenheit mal an einer Skizze (shema) , damit der geplante Aufbau wirklich ersichtlich wird.
Gibts da ein bevorzugtes Programm zur Skizzenerstellung, oder reicht einfach per Hand mit Stift und abfotographieren?

schönen Tag
micha
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Re: Neue Anlage Sanierung EFH

Ungelesener Beitrag von techno-com »

Hallo zurück :freunde
cacer hat geschrieben:Ich glaube da habe ich mich falsch ausgedrückt...
Von daher ist es immer besser was sie folgend geschrieben haben gleich zu erstellen, dann weiß man immer gleich 100% Bescheid was genau gemeint ist. Ist auch immer von Vorteil und viel einfacher in der Verarbeitung/im Verständnis.
cacer hat geschrieben:Ich versuche mich bei gelegenheit mal an einer Skizze (shema) , damit der geplante Aufbau wirklich ersichtlich wird.
Gibts da ein bevorzugtes Programm zur Skizzenerstellung, oder reicht einfach per Hand mit Stift und abfotographieren?
Sie finden in jedem der verlinkten Beiträge sicherlich Beispiele wie so etwas gemacht werden kann und wie es richtig ist ....
cacer hat geschrieben:Mit den "zwei Kabeln in den Keller" war nur eine Zuleitung Einkabel ins EG und einmal Kabelinternet vom Keller zum Schalter im DG gemeint.
Der Schalter soll Mastnah im DG von einer QuattroLNB betrieben werden.
Also kein Wideband LNB , dafür 4x Legacy möglich, oder verstehe ich den Einwand wieder falsch?
Das geht dann natürlich auch mit Legacy bei einer Quattro-LNB Versorgung :1147
cacer hat geschrieben:Theoretisch ja, doch wie will man in einem engen Schacht mit baumelnden Kabeln oder Rohren einen Abstand einhalten?
Was nicht möglich ist ist dann eben verboten und nicht zulässig.
cacer hat geschrieben:Der Stillgelegte Kamin ist die einzige Möglichkeit die 16mm² mit Abstand allein nach unten zu bekommen.
Das hat nichts mit den Vorschriften zu tun importantnotice
Weiterhin ist das alles auch eine Sache die eine qualifizierte Blitzschutz-Fachkraft (siehe meine Fussnote die jedem Beitrag anhängt) beurteilen und durchführen sollte/muss.
cacer hat geschrieben:Wobei genaugenommen schon an der Masthalterung kein Abstand möglich ist, da die Koaxkabel ja durch den Mast laufen und erst darunter (im Dachgeschoss ) getrennt verlaufen.
Also hat man (vermutlich bei allen Installationen) den Abstand mindestens an der möglichen Einschlagstelle(mast) IMMER unterschritten
Das ist so in der Norm zum Trennungsabstand sicherlich zu 100% bekannt, aber direkt dort ist das auch nicht notwendig. Aber auch eine Frage an das qualifizierte Blitzschutz-Fachpersonal.
Ein Beitrag aus dem DF-Forum dazu (gefunden über eine Google-Suche) => Trennungsabstand bei Hauseinführung & Erdungsanlage
cacer hat geschrieben:Für mich heißt es nun , dass ich mich mit den verschiedenen Dosen und dem Pegel auseinandersetzen muss...
:1147 in vielen Beiträgen hier zu 100% erklärt. Für mich hier akt. unmöglich nur irgendwas dazu zu sagen da ich absolut keine Daten über Kabelwege, Kabelstruktur etc. habe.
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Re: Neue Anlage Sanierung EFH

Ungelesener Beitrag von cacer »

Hallo und entschuldigung,

es gibt wohl kaum Jemanden, der so lange saniert wie wir, doch die Fertigstellung rückt in greifbare Nähe.

Aktuell baue ich das Netzwerk und die Sat-Anlage auf.

Im Warenkorb liegen:
Jultec JRS0502-4+4T (Gen 2)
ein Erdungsblock für die Abgänge
Selfinstallstecker
ein paar Dosen und Kleinteile.

Auf dem Dach steht seit Neueindeckung in 2017 der geerdete Mast mit der Durline-select 75 und Inverto-Quattro-premium.

Ich hatte hier vorkonfektionierte Kabel geordert, welche an den den vorhandenen Erdungsblock mit Durline-Überspannungsschutz angeschlossen werden.

Die Hauptverkabelung wurde mit einem vollkupfer-Class-A-Kabel ausgeführt.

Aus dem Keller kommt ein vorbereitetes Kabel für Kabel-TV zum Multischalter (welches vermutlich nicht angeschlossen wird, aber vorsorglich verlegt wurde).
Eins (ca.13m) geht vom DG ins EG um als Unicable erst in eine voraussichtlich nicht belegte Durchgangsdose und dann (ca. 5m) weiter in die Enddose geht, woran dann vermutlich der HTPC mit einer noch nicht gewählten Sat-Karte den DVB-Viewer versorgen soll.
Da überall auch Netzwerk liegt, wird möglicher Weise später auch ein anderer Anschluss den DVB-Viewer Server speisen um ins Netzwerk zu verteilen.
Im Keller möchte ich mir die Möglichkeit offen halten, eine weitere Dose im Bedarfsfall durch vorbereitete Rohre ins EG oder auch im Keller zu installieren.

Im OG habe ich Rohre in alle Räume über das DG vorbereitet und bisher 3 Zimmer mit Legacy Ausgängen vorbereitet.

Jetzt kommt der Frevel: die Legacy-Anschlüsse habe ich einfach mit Keystone-Anschlüssen vorbereitet.
Muss ich die Offenen Keystone-Anschlüsse in den Räumen mit DC-entkoppelten Abschlusswiederständen ausstatten, so lange kein Gerät angeschlossen ist?
Was passiert, wenn ich das nicht mache?
Alternativ könnte ich die Kabel einfach nicht an den Juletec anschließen und erst bei bedarf anschrauben.

Ob ich den zweiten Unicable-Anschluss im DG verwende oder im OG, wird sich erst später entscheiden. (je nach Bedarf)
Dann müsste ich natürlich entsprechende Dosen nachrüsten.

Hier die alte Skizze, wobei der zweite Einkabelabgang halt noch unklar ist und vorerst im OG alles in Legacy ausgeführt wird.

Satanlagenplanung_JultecJRS0502-4+4T-Gen 2_Multischalter.jpg

Hier meine Vorbereitung mit Edelstahlplatte (mind. 50 Jahre alt ;) )
Wobei der PA hier in 10mm² ausgeführt ist, weil es da rum lag ;)

Metallplatte_Aufbau_Potentialausgleich_Satanlage.jpg


Meine Frage ist neben der Möglichkeit die Legacy-Ausgänge mit Keystones auszuführen halt noch, welche Dämpfung die Dosen Im EG haben sollten.
Habe eine Enddose mit 7DB und eine Durchgangsdose mit 14DB vorausgewählt, um bei bedarf noch eine mit 10DB dazwischen zu setzen, alternativ die 10er mit Endwiderstand später im OG oder DG für den zweiten Einkabelausgang zu verwenden.

viele Grüße und Danke

Micha
Zuletzt geändert von techno-com am 11. August 2021 10:18, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Edit by techno-com: externe Bilder direkt ins Forum einstellt
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Re: Neue Anlage Sanierung EFH

Ungelesener Beitrag von techno-com »

cacer hat geschrieben: 10. August 2021 22:10Hallo .....
Hallo zurück :1119
cacer hat geschrieben: 10. August 2021 22:10..... und entschuldigung,

es gibt wohl kaum Jemanden, der so lange saniert wie wir, doch die Fertigstellung rückt in greifbare Nähe.
Geht ja nix verloren hier :1111
cacer hat geschrieben: 10. August 2021 22:10Im Warenkorb liegen:
Jultec JRS0502-4+4T (Gen 2)
ein Erdungsblock für die Abgänge
Selfinstallstecker
ein paar Dosen und Kleinteile.
Warum nicht ein Erdungsblock einfach für Ein- und Ausgänge zusammen ? Dann wäre das so machbar das alle kommenden Kabel (vom Quattro-LNB) und alle abgehenden Kabel in die Zimmer in eine Richtung rein/raus gehen.
cacer hat geschrieben: 10. August 2021 22:10Ich hatte hier vorkonfektionierte Kabel geordert, welche an den den vorhandenen Erdungsblock mit Durline-Überspannungsschutz angeschlossen werden.
Von 2017 :1131
Bestellung User cacer
Bestellung User cacer

Jetzt ist nur die Frage wo der Multischalter-Aufbau hin kommt, direkt nach dem Eintritt der UV-beständigen Koaxkabel ins Haus oder weiter weg ?
Wenn nicht direkt dort wo die UV-beständigen Kabel rein kommen dann wird ein Mast-naher Potentialausgleich ( tag/Mast-naher-Potentialausgleich ) dort fällig, dafür könnten sie den 5er Erdungsblock verwenden den sie jetzt schon haben.
Übrigens ... die Überspannungsschütze kommen auf die andere Seite vom Erdungsblock ! Nicht in Richtung Quattro-LNB auf dem Erdungsblock, sondern "innen" in Richtung zum Multischalter (auf ihrem Bild ist das falsch herum montiert).
cacer hat geschrieben: 10. August 2021 22:10Die Hauptverkabelung wurde mit einem vollkupfer-Class-A-Kabel ausgeführt.
Das ist kein Qualitätsmerkmal (wobei wir schon bei "Class A++" tlw. sind ...). Hersteller + Typ wären wichtig um ein Kabel zu qualifizieren.
cacer hat geschrieben: 10. August 2021 22:10Aus dem Keller kommt ein vorbereitetes Kabel für Kabel-TV zum Multischalter (welches vermutlich nicht angeschlossen wird, aber vorsorglich verlegt wurde).
1. darf man das nur anschließen wenn man auch dafür die Gebühren bezahlt
2. wird beim Anschluss von einer Terrestrik (Kabel-TV z.B.) immer ein Verstärker ("BK-Verstärker") notwendig zwischen dem Übergabepunkt und der Einspeisung in den Multischalter, sonst geht da nichts durch und es kommt an den Antennendosen nicht genug Signalstärke/-qualität an.
cacer hat geschrieben: 10. August 2021 22:10Eins (ca.13m) geht vom DG ins EG um als Unicable erst in eine voraussichtlich nicht belegte Durchgangsdose und dann (ca. 5m) weiter in die Enddose geht, woran dann vermutlich der HTPC mit einer noch nicht gewählten Sat-Karte den DVB-Viewer versorgen soll.
Da überall auch Netzwerk liegt, wird möglicher Weise später auch ein anderer Anschluss den DVB-Viewer Server speisen um ins Netzwerk zu verteilen.
Im Keller möchte ich mir die Möglichkeit offen halten, eine weitere Dose im Bedarfsfall durch vorbereitete Rohre ins EG oder auch im Keller zu installieren.
cacer hat geschrieben: 10. August 2021 22:10Meine Frage ist neben der Möglichkeit die Legacy-Ausgänge mit Keystones auszuführen halt noch, welche Dämpfung die Dosen Im EG haben sollten.
Habe eine Enddose mit 7DB und eine Durchgangsdose mit 14DB vorausgewählt, um bei bedarf noch eine mit 10DB dazwischen zu setzen, alternativ die 10er mit Endwiderstand später im OG oder DG für den zweiten Einkabelausgang zu verwenden.
Warum das nicht alles gleich so fertig machen ? Da müssen ja dann auch die Kabelwege gleich richtig stimmen, sonst gibt das später ein "hin und zurück" mit den Kabeln.
3 Dosen = Jultec JAD314TRS (Durchgangsdose) => JAD310TRS (Durchgangsdose) => JAD307TRS (Enddose)
cacer hat geschrieben: 10. August 2021 22:10Da überall auch Netzwerk liegt, wird möglicher Weise später auch ein anderer Anschluss den DVB-Viewer Server speisen um ins Netzwerk zu verteilen.
D.h. sie wollen alles komplett ohne Satreceiver machen ?
Warum dann diese komplexe Verteilung via Koaxkabel in doch alle anderen Zimmer ?
Wie wollen sie das machen, welche Clienten werden zwischen dem Netzwerk-Anschluss und dem TV-Gerät verwendet ? Das ist alles recht umständlich, und eine Twin-Tuner Funktion (Aufnahme + parallel live etwas an einem TV durchführen) wird auch eine schwere Sache bei einer IP-Versorgung der TV-Geräte.
cacer hat geschrieben: 10. August 2021 22:10Im OG habe ich Rohre in alle Räume über das DG vorbereitet und bisher 3 Zimmer mit Legacy Ausgängen vorbereitet.

Jetzt kommt der Frevel: die Legacy-Anschlüsse habe ich einfach mit Keystone-Anschlüssen vorbereitet.
Muss ich die Offenen Keystone-Anschlüsse in den Räumen mit DC-entkoppelten Abschlusswiederständen ausstatten, so lange kein Gerät angeschlossen ist?
Was passiert, wenn ich das nicht mache?
Bei Legacy ist das kein Problem mit den Stichdosen .... abgeschlossen werden muss da nichts, die sind intern terminiert (hoffentlich auch diese Keystone Dinger).
cacer hat geschrieben: 10. August 2021 22:10Alternativ könnte ich die Kabel einfach nicht an den Juletec anschließen und erst bei bedarf anschrauben.
Unnötig ... gibt ja viele Häuser wo Antennendosen da sind, gleich angeschlossen sind auch .. ist ja Sinn das diese dann verwendet werden können wenn man sie benötigt.
cacer hat geschrieben: 10. August 2021 22:10Ob ich den zweiten Unicable-Anschluss im DG verwende oder im OG, wird sich erst später entscheiden. (je nach Bedarf)
Dann müsste ich natürlich entsprechende Dosen nachrüsten.
Und die Pegel müssen stimmen .....
tag/Pegelanpassung
tag/Pegelberechnung
tag/Daempfungsglied


Aber jetzt noch etwas ... nur einen JRS0502-4+4T mit 4 UBs pro Ausgang ? Warum kein JRS0502-8+4T (der hätte pro CSS-Ausgang 8 UBs für die Versorgung von 8 "Tunern") ?
Ich würde auch überlegen den 2. CSS-Ausgang einzeln in den Keller zu legen und dort nur diesen für die Versorgung der Netzwerk-Tuner zu verwenden, alles im Wohnzimmer mit den anderen Ausgang. MIt 4x Legacy wäre ja wie ich das verstehe genug da um außer diesen beiden Räumen alles andere zu versorgen.
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Re: Neue Anlage Sanierung EFH

Ungelesener Beitrag von guba »

techno-com hat geschrieben: 11. August 2021 13:54die sind intern terminiert (hoffentlich auch diese Keystone Dinger).
Nein, sind sie nicht. Reine F-Verbinder
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Re: Neue Anlage Sanierung EFH

Ungelesener Beitrag von techno-com »

Ach du dickes Ei :1162 :1138

Das wäre dann damit keine richtige Terminierung ... muss also ein entsprechender Widerstand dann drauf (am Multischalter-Ausgang so lange nichts angeschlossen ist oder an diese "Antennendose" -- sorry, hat den Namen nicht verdient :1124 ).

Aber, der Jultec per Legacy schafft das ….
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Re: Neue Anlage Sanierung EFH

Ungelesener Beitrag von cacer »

puh,
leider hat mich das system hier wohl beim schreiben der ewig langen antwort ausgeloggt und die antwort beim anzeigen der vorschau verworfen. :1113
dumm, wenn man den text nicht vorher kopiert... :1162
eine stunde verschwendet... ich geh erstmal auf die baustelle
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Re: Neue Anlage Sanierung EFH

Ungelesener Beitrag von techno-com »

Im Browser rückwärts gehen, wieder da …..
Im Forum allgemein ist aber ein solches Problem generell nicht bekannt …
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Re: Neue Anlage Sanierung EFH

Ungelesener Beitrag von cacer »

Ich probiers noch mal :1119

Der letzte Versuch war sehr ausführlich, vielleicht bekomm ich das komprimiert zügiger hin.

2x4 UBs reichen mir, da nur wenige Geräte geplant sind und die meisten Räume nur mit Legacy vorbereitet werden sollen, falls mal ein TV dort hin kommt.
Alle Dosen sind über kurze Rohre vom Keller oder vom DG dauerhaft zugänglich und im Umnutzungsfall schnell nachgezogen oder getauscht.

Die Kabel-TV variante wird nur angeschlossen, wenn wir wider erwarten doch Kabel-Internet verwenden würden.
Ich hatte nur erwähnt, daß ich für den Fall der Fälle schon ein Kabel gezogen habe.
Aber der Tipp mit dem Verstärker macht die Sache noch unattraktiver und wird vermutlich nie umgesetzt.

Eine echte sat-ip Lösung ist nicht geplant, nur den DVB-Viewer mit seinem Server zum streamen zu verwenden.
Das könnte dann halt getrennt im Netzwerkschrank geschehen, was aber nur eine Eventualität darstellt und offen bleiben soll. Dann würde der Anschluss im WZ nicht mehr benutzt werden.
Aktuell haben wir tatsächlich keinen TV mit Sat-tuner. Der alte Pana Plasma macht weiter einen guten Job am HtPc.

Die Lagacy-Anschlüsse bekommen besser Dosen als Keystone-Verbinder. Wird umgesetzt!
Alle Räume haben mehrfach Rohre bekommen und die Dosen wollen ja mit irgendwas gefüllt werden ;)
Noch mehr Netzwerk Kabel machen auch keinen Sinn :D


Der eine Erdungsblock ist noch ein Überbleibsel aus dem Vor-Ort-Kauf 2017 wärend der Dach Neueindeckung.
Erst danach stieß ich hier aufs Forum.

Der wird also verwendet.
Kabel vom LNB kommen von oben und die Leitungen zu den Räumen von unten, daher passt das ganz gut.

Die Überspannungsschütze finde ich hier auf vielen Bildern auf der "falschen Seite".
In einem anderen Faden wurde aber darauf auch schon hingewiesen.
Leider habe ich im Netz keine Anleitung von Durline dazu gefunden.
Wenn das aber Fakt ist, kommen die natürlich nach innen.

PA kommt vom Mast auch direkt dort an und ist ja auch auf meinem Blech schon vorbereitet.

Zum Kabel:
Da musste ich erst mal nachschauen.
Es handelt sich um Folgendes:
AES SA2-101CU - 100 dB

Für die Pegelberechnung brauchen wir, wenn ich das richtig verstanden habe, die Dämpfung aller Bauteile.

Da hätten wir dann:
-LNB->Erster Erdungsblock 5m UV-beständiges Kabel von der 2017er Bestellung
-JRS0502-4+4T
-zweiter Erdungsblock
-die Kabel auf dem Montageblech (vermutlich 30cm plus 50cm )

dann 4 Legacy Abgänge mit 6m; 6m; 8m; 22m

css1:
zur ersten Dose 13m
von dort zur Enddose 6m

css2:
bleibt erstmal leer, könnte später im DG angeschlossen werden, oder bequem für SZ und Kind angeklemmt werden, da die Dosen Rücken an Rücken an der gleichen Wand gesetzt sind.

Sorry, daß ich jetzt auf Zitate verzichtet habe.
Ich lese mich nochmal ein wenig in die Pegelberechnung ein.
herzlichen Dank
micha
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Re: Neue Anlage Sanierung EFH

Ungelesener Beitrag von techno-com »

Hallo zurück :1119
cacer hat geschrieben: 11. August 2021 21:19Die Kabel-TV variante wird nur angeschlossen, wenn wir wider erwarten doch Kabel-Internet verwenden würden.
Wenn es dann nur um Kabel-Internet geht hat das mit der Satanlage nichts zu tun .... dann geht der Kabelanschluss an das Modem und von dort aus auf das Netzwerk. Kann man direkt machen, viel besser als das über den Multischalter einzuspeisen.
cacer hat geschrieben: 11. August 2021 21:19Eine echte sat-ip Lösung ist nicht geplant, nur den DVB-Viewer mit seinem Server zum streamen zu verwenden.
Mit dem jetzt gewählten Multischalter wären das eben "nur" 4 UBs und somit nur die Versorgung von 4 Streams dann via IP-/Computer-Server.
cacer hat geschrieben: 11. August 2021 21:19Die Überspannungsschütze finde ich hier auf vielen Bildern auf der "falschen Seite".
In einem anderen Faden wurde aber darauf auch schon hingewiesen.
War mal früher so angedacht, wurde aber schon sehr lange geändert auf das wie ich es vorher erklärt hatte .... auch viele alte Beiträge wurden korrigiert später dann noch (die hatten sie ja gefunden wie ich das lese).
cacer hat geschrieben: 11. August 2021 21:19Leider habe ich im Netz keine Anleitung von Durline dazu gefunden.
Klar, das ist ja keine Sache der Überspannungsschütze, sondern eine Sache der Erdungsvorschriften !
Blitzschutz bei SAT-Anlagen DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1):2019-02
Änderungen bis zur Normausgabe 2019 berücksichtigt !!! Edit by @Dipol vom 03.07.2019
Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich
cacer hat geschrieben: 11. August 2021 21:19Wenn das aber Fakt ist, kommen die natürlich nach innen.
Entspricht der akt. Norm ... @Dipol der da sehr viel mitarbeitet hat das bestätigt, und der ist der Fachmann dafür.
cacer hat geschrieben: 11. August 2021 21:19Zum Kabel:
Da musste ich erst mal nachschauen.
Es handelt sich um Folgendes:
AES SA2-101CU - 100 dB
Viele würden dazu sagen "Voodooooo-Kabel" :cool:

Hier mal Auszüge aus der Artikelbeschreibung:
Das Kabel ist ClassA, CEdigital und BZT-Deutsche Post geprüft und ebenfalls hervorragend für HDTV geeignet. Dauerhafte UV-, wasser-, temperatur und alterungsbeständig durch niedrigen Kalkgehalt garantiert beste Funktion auch im Freien (keine Erdverlegung).
...
...
Innenbereich: Ja
Außenbereich: Ja
Erdverlegung: Nein
HDTV-tauglich: Ja
Digital-tauglich: Ja

Kabel-tauglich: Ja
UV-Beständig: Ja
Wasserbeständig: Ja
Temperaturbeständig: Ja
Alterungsbeständig: Ja
Metermarkierung: Ja
Zertifizierung: ClassA, CEdigital, BZT-Postzulassung
...
...
geeignete F-Stecker

F-Schraubstecker: Ja
F-Crimpstecker: Nein
F-Compressionsstecker: Nein

Das ist tlw. ganz ganz großer Unfug :1162

die "BZT-Postzulassung" bzw. noch besser die "BZT-Deutsche Post geprüft" (letztere versenden heute Briefpost lachen ) gibt es seit dem Jahr 2000 nicht mehr, wäre mal interessant zu wissen wo die heute noch eine "Zulassung" von denen her haben möchten :1122 oder sind diese Kabel wirklich aus dem Jahr 2000 ? Neeeeee ....

Quelle: https://www.wissen-digital.de/BZT-Zulassung
BZT-Zulassung

Abk. für: Bundesamt für Zulassungen in der Telekommunikation;

Bis zum 7. April 2000 mussten alle Telekommunikations-Endeinrichtungen (Modems, Telefone, Anrufbeantworter etc.), die an ein deutsches Leitungsnetz angeschlossen werden sollten, eine technische Prüfung durch das BZT durchlaufen und erhielten nach positiver Beurteilung eine BZT-Zulassungsnummer zugewiesen (kenntlich gemacht durch einen Aufkleber mit einer Nummer und dem Bundesadler).

Mit der ab dem 8. April 2000 in Deutschland anzuwendenden EU-Richtlinie 1999/5/EG liegt nun die Verantwortung für das Einhalten der technischen Standards bei den Geräteherstellern selbst. Durch das Anbringen des CE-Zeichens am Gerät, das Ausstellen einer Konformitätserklärung und das Bereitstellen ausführlicher Benutzerinformationen dokumentiert der Hersteller, dass er die Einhaltung technischer Vorgaben für den ordnungsgemäßen Betrieb seines Produkts gewährleistet. Insofern ist eine separate BZT-Zulassung bei modernen Telekommunikations-Endgeräten nicht mehr notwendig.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesamt ... munikation
Geschichte

Der Ursprung des BZTs lag im 1982 gegründeten Zentralamt für Zulassungen im Fernmeldewesen (ZZF), welches die Zulassungsaufgaben vom Fernmeldetechnischen Zentralamt in Darmstadt übernahm.[1] Im Zuge der Postreform wurde das ZZF 1989 aus der damaligen Deutschen Bundespost herausgelöst und als selbstständiges Bundesamt unmittelbar dem Bundesministerium für Post und Telekommunikation unterstellt.[2]

Am 10. März 1992 wurde das ZZF dann in BZT umbenannt. 1996 wurde es schließlich mit dem Bundesamt für Post und Telekommunikation in Mainz zusammengelegt.[3] Nach Überführung eines Großteiles der regulatorischen Aufgaben des BAPTs zur Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation wurden die Aufgaben für die Zulassung schließlich an private akkreditierte Firmen übergeben.[4] Die Labor-Einrichtungen des BZTs in Saarbrücken wurden mit Ablauf der behördlichen Zulassung Anfang 1998 an die Cetecom GmbH verkauft.[5] Mit dem 7. April 2000 endete die nationale Zulassungspflicht und es wurde fortan die Einhaltung der EU-Richtlinie 1999/5/EG von den Herstellern gefordert.[6]
Teile der Aufgaben wurden von der RegTP bzw. der Bundesnetzagentur übernommen, welche bis heute einen Dienstsitz in Saarbrücken unterhält.
Hinterfragen muss man weiterhin:
- für den Außenberich geeignet/ dauerhaft UV-beständig ? Naja, wie lange ? Es gibt ganz spezielle Kabel die wirklich zu 100% UV-beständig sind, diese sind aber zu 99% schon schwarz.
- F-Crimpstecker und F-Kompressionsstecker .. nicht geeignet ??? Wow .... :1162 Auf diesem Kabel gehen nur Steinzeit "aufdreh F-Stecker" ? Super Sache wäre das :shock: :Laughinglol:

Aber .. sie werden schon gehen .. vor allem bei ihren Kabelwegen die ja nicht so lang sind. Die Bewerbung vom Kabel ist aber einfach irreführend wenn man das mal genau hinterliest. Qualitäts-Kabel-Hersteller haben es nicht notwendig Prüfzertifikate von 2000 heranzuziehen die es gar nicht mehr gibt (wurde ggf. noch nicht nach China weitergegeben, viele Kabel haben diesen Aufdruck drauf ....). Richtige Koaxkabel haben eigene Prüfprotokolle + Messprotokolle.
Und heutzutage ist es auch eine Vorschrift die Brandschutzklasse mit anzugeben, vermisse ich bei diesem Kabel komplett.
z.B.
Brandverhaltensklasse: Eca (nach BauPVO EN 50575)
Für den Außenbereich (LNB => erster Erdungsblock) also mal über richtiges UV-beständiges Koaxkabel nachdenken ....besser als in 5,10,15 (oder auch ggf. mehr) Jahren dann Probleme mit porösen Kabeln zu haben deren Außenmantel weg brösselt und man das dann tauschen muss. Da geht es nicht um eine große Investition, aber es hilft sicher.
cacer hat geschrieben: 11. August 2021 21:19Für die Pegelberechnung brauchen wir, wenn ich das richtig verstanden habe, die Dämpfung aller Bauteile.

Da hätten wir dann:
-LNB->Erster Erdungsblock 5m UV-beständiges Kabel von der 2017er Bestellung
-JRS0502-4+4T
-zweiter Erdungsblock
-die Kabel auf dem Montageblech (vermutlich 30cm plus 50cm )

......

css1:
zur ersten Dose 13m
von dort zur Enddose 6m

.....
Ich lese mich nochmal ein wenig in die Pegelberechnung ein.
Das ist eine ganz einfachere Rechnung:

Antennendose 1 (JAD310TRS Durchgangsdose):
Ausgangspegel Jultec JRS0502-4+4T = 90dBµV
(vernachlässigen jetzt Patchkabel + Erdungsblock am Ausgang)
13m Kabelweg = ca. -4db
Auskoppeldämpfung Jultec JAD310TRS = -10db
---------------------------------
Hinter dieser Antennendose: 76dbµV

Antennendose 2 (JAD307TRS Enddose):
Ausgangspegel Jultec JRS0502-4+4T = 90dBµV
(vernachlässigen jetzt Patchkabel + Erdungsblock am Ausgang)
13m Kabelweg = ca. -4db
Durchgangsdämpfung der Jultec JAD310TRS Durchgangsdose = ca. -2 db
6m Kabelweg = ca. -2db
Auskoppeldämpfung Jultec JAD307TRS = -7db
---------------------------------
Hinter dieser Antennendose: 75dbµV

Allgemein gesehen müssen wir also ca. 10db runter das wir unter 70dbµV kommen ... wäre also ein Dämpfungsglied 10db => DUR-line DG 10dB - SAT/BK Dämpfungsglied
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Re: Neue Anlage Sanierung EFH

Ungelesener Beitrag von cacer »

techno-com hat geschrieben: 12. August 2021 11:44Entspricht der akt. Norm ... @Dipol der da sehr viel mitarbeitet hat das bestätigt, und der ist der Fachmann dafür.
Ihn findet man auch auf Mission in fast allen Foren - Sehr gute Aufklärungsarbeit.
techno-com hat geschrieben: 12. August 2021 11:44Für den Außenbereich (LNB => erster Erdungsblock) also mal über richtiges UV-beständiges Koaxkabel nachdenken ....besser als in 5,10,15 (oder auch ggf. mehr) Jahren dann Probleme mit porösen Kabeln zu haben deren Außenmantel weg brösselt und man das dann tauschen muss. Da geht es nicht um eine große Investition, aber es hilft sicher.
Das habe ich ja damals hier erworben und wartet nur darauf endlich in Betrieb zu gehen.
techno-com hat geschrieben: 12. August 2021 11:44Viele würden dazu sagen "Voodooooo-Kabel"
ok, damit habe ich nun nicht gerechnet.

Ich weiß auch gar nicht mehr wo das herkam (hat glaube ich der Elektriker mitgebracht).
Was ich da vorher beim Laden vor Ort erworben hatte, hielt ich für schlechter und habs entsorgt.
Dieses "tolle" 130dB-Kabel mit der "tollen" Schirmung entpuppte sich halt als Stahl-Kupfer.

Daher dachte ich, dieses ClassA mit vollkupfer-Innenleiter wäre eins der Besseren.
Da Sie meinen "sie werden schon gehen", bleiben die jetzt auch drin.
techno-com hat geschrieben: 12. August 2021 11:44Antennendose 2 (JAD307TRS Enddose):
Ausgangspegel Jultec JRS0502-4+4T = 90dBµV
(vernachlässigen jetzt Patchkabel + Erdungsblock am Ausgang)
13m Kabelweg = ca. -4db
Durchgangsdämpfung der Jultec JAD310TRS Durchgangsdose = ca. -2 db
6m Kabelweg = ca. -2db
Auskoppeldämpfung Jultec JAD307TRS = -7db
---------------------------------
Hinter dieser Antennendose: 75dbµV
AHA,

mir war bisher nicht klar, daß diese Auskoppeldämpfung bei der Durchgangsdose für die nachfolgenden Dosen nicht mitgerechnet wird, sondern einzig die Durchgangsdämpfung.
Ist ja auch völlig logisch und nun erklärt sich für mich auch die richtige Auswahl der Auskoppeldämpfung in absteigender stärke bei längerem Leitungsweg eindeutiger.

Danke für diese Beispielrechnung.

Dann mach ich später mal den Warenkorb fertig.
Zuletzt geändert von techno-com am 12. August 2021 13:12, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Edit by techno-com: Quotes angepasst
Dipol
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Re: Neue Anlage Sanierung EFH

Ungelesener Beitrag von Dipol »

Dann reiche ich mal meinen Senf dazu:
Das ClassA Koaxkabel AES SA2-100CU erreicht durch seine sehr gute doppelte Schirmung (105 dB typ.), dem speziellen AES-Dielektrikum sowie einem Innenleiter aus reinem Kupfer mühelos sehr gute technische Werte wie geringe Signaldämpfung, hohe Rückflussdämpfung und hohe Schirmwirkung und sichert so optimale Empfangsqualität. Detail-Informationen in den technischen Daten bzw. noch detailierter im eWerk-Test.
...
In der maßgeblichen Normenreihe EN 50117-x gibt es keine "typische" Schirmdämpfung und im Gegensatz zur Rückflussdämpfung führt ein einzelner oder gar mehrere Ausreißer zur Abstufung der Klasse. Wo typ. draufsteht, ist die Schirmdämpfung wie bei diversen hochwertigen Vollkupfer-Kabeln entweder nur leicht "geschönt" oder wie bei Billigkabeln oft rotzfrech "peakorientiert" angegeben.

Kabel, welche bei Schirmdämpfung und Kopplungswiderstand ehrlich gemessenes Class A einhalten, sind normkonform. Die Kabelnetzbetreiber erwarten wegen Rückkanalbetrieb Dreifachschirmung, Innenleiter UND Geflecht aus Kupfer, Schirmdämpfung und Kopplungswiderstand nach Class A+ und zur Montageerleichterung geklebte Folie(n). Das AES SA2-100CU darf man ungestraft als für BK-Betrieb geeignet bezeichen, aber kein KNB approbiert Kabel mit bruch- und intermodulationsanfälligem Alu-Geflecht.

ALLE Kabel altern, nur chemisch geschäumte deutlich schneller als physikalisch geschäumte und die wiederum mit selten gewordenen feuchtigkeitssperrenden PIB-Beschichtungen weniger als ohne. U. a. deswegen wird in DIN 18015 auswechselbare Koaxverlegung in zugfähigen Leerrohren gefordert und direktes Einputzen untersagt.
Prüfen Sie zu Ihrem Schutz! Leider erzählen viele Anbieter gerade bei Koaxkabel das blaue vom Himmel
Wie wahr, wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein!

Erst unlängst hatte ich mal wieder von einem Anbieter eines angeblichen Vollkupferkabels mit die Verlegung und Montage erschwerende Fünfach-Sinnlosschirmung und billigem Alu-Geflecht das Datenblatt und das CoMet-Messdiagramm erbeten und erwartungsgemäß auch auf die zweite Nachfrage keine Antwort erhalten.

Dass im Datenblatt die Schirmdämpfung mit 108,35 dB typ mit zwei Stellen nach dem Komma angegeben wird, lässt mich schmunzeln, für Class A reicht -ehrlich gemessen ohne "typ"- deutlich weniger. Für die Erfüllung von Class A muss aber auch der Kopplungswiderstand mit ≤ 5 mΩ/m eingehalten sein.

Wo in Datenblättern Kopplungswiderstand, Schleifenimpedanz und auch die Brandschutzklasse fehlen, werde ich misstrauisch. Die Aussage, dass es für ein Kabel mit 4,8 mm Dielektrikum und geklebter Folie keine Crimp- und Compressions-Stecker geben soll, ist für mich nicht nachvollziehbar.
cacer
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Re: Neue Anlage Sanierung EFH

Ungelesener Beitrag von cacer »

Hi Dipol,
schön mal direkten Kontakt zu haben :1147 (oder auch nicht) lachen .

Man sagt mir nach, einen an der Waffel zu haben, weil ich Alles und Jeden anzweifele.
Dieser Reinfall bestätigt mich nur noch ein weiteres Mal und lässt mich tatsächlich noch skeptischer werden.
Ob das so gut ist... :1122
Jedenfalls danke für deinen unermüdlichen Einsatz.

Wenn sich nachher ein Fehlerfreies System zum "einfach nur TV schauen" einstellt, ist es ja nochmal gut gegangen..., wenn nicht, kommen da halt Kabel rein, die mir der werte Herr Uhde hier dann hoffentlich noch zur Verfügung stellen würde. :1110

Ohne Dich hätte ich auch nie in Erwägung gezogen, die Erdung hier in Frage zu stellen und den Tiefenerder erneuern zu lassen, da hier (vermutlich bei Erneuerung der Wasserleitung und Haupt-Stromzuleitung) Anfang der 2000er nur ein Verzinkter Kreuzerder "mit reingelegt" wurde. :thx aber andere Geschichte... (wobei das bei Antennenerdung und PA ja doch wieder direkten Bezug hat)

Habe schon fast erwägt mich Richtung Blitzschutz umschulen zu lassen, wobei ich allerdings gen Kirchturmspitze dann doch etwas wackelig werde. :1128

BTT: Warenkorb ist vorbereitet. Muss nochmal drüber nachdenken. :1158
cacer
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Re: Neue Anlage Sanierung EFH

Ungelesener Beitrag von cacer »

So,
ich habe mich zu einer Variante entschieden, welche die mögliche, spätere Durchgangsdose am Netzwerkschrank recht einfach nachrüsten lässt.
Dazu habe ich die Anbindung zur 10dB-Durchgangsdose als Schleife im Kabelkanal zum Netzwerkschrank liegen und kann im Bedarfsfall mit diesem Kabel eine 14dB-Dose einbinden und muss dafür nur ein weiteres Kabel (ca.5m) zur 10dB-Dose anklemmen.
Wenn ich das richtig überschlagen habe, würde bei Nachrüstung das zusätzliche Dämpfungsglied eventuell entfallen können, wenn man Patchkabel und Erdungsblock mit bedenkt, oder ist es besser deutlich unter 70bµV zu bleiben?
Ist die Annahme "Ausgangspegel Jultec JRS0502-4+4T = 90dBµV" bedingt durch interne Pegelanpassung der JRS-Geräte?

Ihre Beispielrechnung angepasst:

1. Unicable-Ausgang:

Antennendose 1 (JAD310TRS Durchgangsdose):
Ausgangspegel Jultec JRS0502-4+4T = 90dBµV
(vernachlässigen jetzt Patchkabel + Erdungsblock am Ausgang)
17m Kabelweg = ca. -5db
Auskoppeldämpfung Jultec JAD310TRS = -10db
---------------------------------
Hinter dieser Antennendose: 75dbµV

Antennendose 2 (JAD307TRS Enddose):
Ausgangspegel Jultec JRS0502-4+4T = 90dBµV
(vernachlässigen jetzt Patchkabel + Erdungsblock am Ausgang)
17m Kabelweg = ca. -5db
Durchgangsdämpfung der Jultec JAD310TRS Durchgangsdose = ca. -2 db
6m Kabelweg = ca. -2db
Auskoppeldämpfung Jultec JAD307TRS = -7db
---------------------------------
Hinter dieser Antennendose: 74dbµV



Alternative bei Nachrüstung 14dB-Dose auf 1. Unicable-Ausgang :

Antennendose 1 (JAD314TRS Durchgangsdose):
Ausgangspegel Jultec JRS0502-4+4T = 90dBµV
(vernachlässigen jetzt Patchkabel + Erdungsblock am Ausgang)
17m Kabelweg = ca. -5db
Auskoppeldämpfung Jultec JAD310TRS = -14db
---------------------------------
Hinter dieser Antennendose: 71dbµV

Antennendose 2 (JAD310TRS Durchgangsdose):
Ausgangspegel Jultec JRS0502-4+4T = 90dBµV
(vernachlässigen jetzt Patchkabel + Erdungsblock am Ausgang)
17m Kabelweg = ca. -5db
Durchgangsdämpfung der Jultec JAD314TRS Durchgangsdose = ca. -2 db
5m Kabelweg = ca. -2dB
Auskoppeldämpfung Jultec JAD310TRS = -10db
---------------------------------
Hinter dieser Antennendose: 71dbµV

Antennendose 3 (JAD307TRS Enddose):
Ausgangspegel Jultec JRS0502-4+4T = 90dBµV
(vernachlässigen jetzt Patchkabel + Erdungsblock am Ausgang)
17m Kabelweg = ca. -5db
Durchgangsdämpfung der Jultec JAD314TRS Durchgangsdose = ca. -2 db
5m Kabelweg = ca. -2dB
Durchgangsdämpfung der Jultec JAD310TRS Durchgangsdose = ca. -2 db
6m Kabelweg = ca. -2db
Auskoppeldämpfung Jultec JAD307TRS = -7db
---------------------------------
Hinter dieser Antennendose: 70dbµV


2. Unicable-Ausgang:
Hier bin ich auch von der Ursprungsplanung abgewichen und habe Kind- und Schlafzimmer und DG mit einbezogen, da sich die Kabelwege so anbieten.
Auch könnte ich so im unwahrscheinlichen Erweiterungsfall leicht noch eine 18dB-Dose davor klemmen.

Antennendose 1 (JAD314TRS Durchgangsdose):
Ausgangspegel Jultec JRS0502-4+4T = 90dBµV
(vernachlässigen jetzt Patchkabel + Erdungsblock am Ausgang)
5m Kabelweg = ca. -2db
Auskoppeldämpfung Jultec JAD310TRS = -14db
---------------------------------
Hinter dieser Antennendose: 74dbµV

Antennendose 2 (JAD310TRS Durchgangsdose):
Ausgangspegel Jultec JRS0502-4+4T = 90dBµV
(vernachlässigen jetzt Patchkabel + Erdungsblock am Ausgang)
5m Kabelweg = ca. -2db
Durchgangsdämpfung der Jultec JAD314TRS Durchgangsdose = ca. -2 db
6m Kabelweg = ca. -2dB
Auskoppeldämpfung Jultec JAD310TRS = -10db
---------------------------------
Hinter dieser Antennendose: 74dbµV

Antennendose 3 (JAD307TRS Enddose):
Ausgangspegel Jultec JRS0502-4+4T = 90dBµV
(vernachlässigen jetzt Patchkabel + Erdungsblock am Ausgang)
5m Kabelweg = ca. -2db
Durchgangsdämpfung der Jultec JAD314TRS Durchgangsdose = ca. -2 db
6m Kabelweg = ca. -2dB
Durchgangsdämpfung der Jultec JAD310TRS Durchgangsdose = ca. -2 db
0,5m Kabelweg = zu vernachlässigen?
Auskoppeldämpfung Jultec JAD307TRS = -7db
---------------------------------
Hinter dieser Antennendose: 75dbµV

Ein Dämpfungsglied 6 oder 10 dB nötig?


Einzige Legacy Anbindung:


JAD300TRS (Stichdose)
Ausgangspegel Jultec JRS0502-4+4T = 90dBµV ?
ca. 22m Kabelweg = ca. -6,5dB
Liegt die Auskoppeldämpfung der Stichdose auch bei ca. -2dB?
---------------------------------
Hinter dieser Antennendose: 82dbµV ?

Vermutlich ist auch bei den Legacy-Ausgängen eine Pegelanpassung nötig?
Dann ein Dämpfungsglied mit 14dB?



Drei Legacy-Ausgänge und der CATV-Eingang bleiben so frei und müssen entkoppelt werden.

Mein Warenkorb beinhaltet nun also:
Bild

Hier der aktualisierte Plan:
Bild

Wenn Ihnen da keine Planungsfehler mehr auffallen, wäre das wohl bestellfähig ;)

Auch nochmals vielen Dank für die geduldige Hilfe. :1119
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Re: Neue Anlage Sanierung EFH

Ungelesener Beitrag von techno-com »

Hallo zurück :1119
cacer hat geschrieben: 15. August 2021 15:54Wenn ich das richtig überschlagen habe, würde bei Nachrüstung das zusätzliche Dämpfungsglied eventuell entfallen können, wenn man Patchkabel und Erdungsblock mit bedenkt, oder ist es besser deutlich unter 70bµV zu bleiben?
Dämpfung von Erdungsblock, Patchkabel sind vernachlässigbar .... man sollte in den Bereich von ca. 70dbµV max. kommen (Norm 47-77dbµV , aber das ist uralt und bezieht sich eigentlich auf eine 1-Träger Übertragung, was also Legacy wäre). Daher nimmt man hier Praxis-Werte bei Unicable von 50-70dbµV.
cacer hat geschrieben: 15. August 2021 15:54Ist die Annahme "Ausgangspegel Jultec JRS0502-4+4T = 90dBµV" bedingt durch interne Pegelanpassung der JRS-Geräte?
.....
Ein Dämpfungsglied 6 oder 10 dB nötig?
AUTSCH !!!! Alles zurück ..... Danke an den User @guba hier im Forum der mir heute Morgen eine Email gesendet hat dafür :respekt: :thx .....

Der Ausgangspegel vom JRS0502-4+4T (Gen 2) ist NICHT 90dbµV, sondern eingestellt im Default auf 78dbµV.

Jultec-JRS0502-4-4T-GEN2-Unicable-Multischalter-2x4-UBs-plus-4-Legacy-technische-Daten.jpg
Wir kommen also bei ihnen gänzlich ohne Dämpfungsglieder dann hier im Aufbau hin :1111

cacer hat geschrieben: 15. August 2021 15:54Einzige Legacy Anbindung:

JAD300TRS (Stichdose)
Ausgangspegel Jultec JRS0502-4+4T = 90dBµV ?
ca. 22m Kabelweg = ca. -6,5dB
Liegt die Auskoppeldämpfung der Stichdose auch bei ca. -2dB?
---------------------------------
Hinter dieser Antennendose: 82dbµV ?

Vermutlich ist auch bei den Legacy-Ausgängen eine Pegelanpassung nötig?
Dann ein Dämpfungsglied mit 14dB?
Der AGC-geregelte Ausgangspegel ist NUR für die CSS-Ausgänge im Einkabelbetrieb, nicht für Legacy. Hier wird kein Dämpfungsglied benötigt, das passt da direkt mit Stichdose dann dahinter.
cacer hat geschrieben: 15. August 2021 15:54Drei Legacy-Ausgänge und der CATV-Eingang bleiben so frei und müssen entkoppelt werden.
:1147
cacer hat geschrieben: 15. August 2021 15:54Wenn Ihnen da keine Planungsfehler mehr auffallen, wäre das wohl bestellfähig
Sollte so alles passen wie in ihrer Zeichnung :1147
cacer hat geschrieben: 15. August 2021 15:54Auch nochmals vielen Dank für die geduldige Hilfe.
:1111 schleimer
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Re: Neue Anlage Sanierung EFH

Ungelesener Beitrag von cacer »

Danke für die Aufklärung, jetzt ist es logisch.

Bestellung ist raus.

Was mich noch interessiert:
Wie konfiguriert man denn bei Bedarf den Ausgangspegel?
Geht das nur mit einem speziellen Gerät, oder lässt sich das auch mit speziellen Receivern oder am PC mit passender Sat-Karte durchführen?

schönes Wochenende
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Re: Neue Anlage Sanierung EFH

Ungelesener Beitrag von techno-com »

Hallo zurück :1119
cacer hat geschrieben: 21. August 2021 10:51Danke für die Aufklärung, jetzt ist es logisch.
:1111
cacer hat geschrieben: 21. August 2021 10:51Bestellung ist raus.
Vielen Dank dafür :thx

Für die Vollständigkeit vom Beitrag bis hierher davon ein Screenshot:
Bestellung User cacer
Bestellung User cacer

cacer hat geschrieben: 21. August 2021 10:51Was mich noch interessiert:
Wie konfiguriert man denn bei Bedarf den Ausgangspegel?
Geht das nur mit einem speziellen Gerät, oder lässt sich das auch mit speziellen Receivern oder am PC mit passender Sat-Karte durchführen?
Das geht mit dem Jultec JAP100 Programmieradapter. Siebe unter Jultec - Fachbegriffe (Erklärung) + Programmiertool Jultec AnDoKon (Antennen-Dosen-Konfigurator)
cacer hat geschrieben: 21. August 2021 10:51schönes Wochenende
Wünsche dann mal gutenempfang

Ein paar Bilder vom fertigen Aufbau wären sehr nett schleimer

Wenn sie zufrieden waren auch eine Bewertung bei Google-Places :thx
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Re: Neue Anlage Sanierung EFH

Ungelesener Beitrag von cacer »

kurzer zwischenstand:

gruß
Dateianhänge
JultecJRS0502-4+4T_Lochblech_Eigentmontage_Potentialausgleich_1.jpg
JultecJRS0502-4+4T_Lochblech_Eigentmontage_Potentialausgleich_2.jpg
JultecJRS0502-4+4T_Lochblech_Eigentmontage_Potentialausgleich_3.jpg
 


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