Planung JESS Anlage in DHH

Haben sie Fragen zu Unicable (EN50494/SCR/SatCR/CSS) oder JESS (Jultec Enhanced Stacking System - EN50607/SCD2) Multischaltern, zu statischen SAT-Einkabelsystemen sowie auch zu speziellen Einkabelanlagen wie Polytron TSM-1000 HD, Schwaiger EKU825, Dur-Line UCP20/UCP30 oder auch zur Johansson Einkabellösung 9640/9645 (Multiband Converter/Stacker-Destacker) ?
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PatGet
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Planung JESS Anlage in DHH

Ungelesener Beitragvon PatGet » 1. Mai 2019 19:44

Hallo,

ich habe eine Doppelhaushälfte und möchte in dieser nun die bestehende SAT Anlage aktualisieren bzw. sinnvoll ausbauen. Mir scheint JESS die beste Option zu sein.

Stand derzeitiger Ausbau:
Auf dem Dach ist derzeit eine Satschüssel mit TWIN LNB verbaut, Erdung etc. korrekt vorhanden.
Direkt unter dem Dach befindet sich ein asugebauter Dachboden mit Zugang zur Kabeleinführung. Ein Kabel ist dort direkt vom LNB in den Raum gelegt und war wohl direkt an einem Reciever angeschlossen.
Ein zweites Kabel ist unter den Dachpfannen bis in ein Zimmer (Kinderzimmer 1) im ersten Geschoss verlegt.

Wunsch für neuen Ausbau:
Im ausgebauten Dachboden soll weiterhin ein Reciever angeschlossen werden.

Im ersten Geschoss soll im Kinderzimmer 1 weiterhin ein Reciever angeschlossen werden. Bis in ein paar Jahren das Dach neu gedeckt wird würde ich gerne das bestehende Kabel weiternutzen. Frage: Sollte ich das Kabel irgendwie messen (lassen) ob es ausreichend ist?
Ausserdem sollen in diesem Geschoss 2 weitere Räume versorgt werden, abzweigend von Kinderzimmer 1, sowie die weiterführung in das Erdgeschoss. Frage: Wie findet die Verteilung von der Dose in Kinderzimmer 1 in die beiden anderen Räume sowie das Erdgeschoss statt?

Im Erdgeschoss soll eine Dose gelegt werden und dort ein VU Solo 4K als Hauptentertainment System stehen. Von dieser Dose aus soll es weiter in den Keller gehen.

Im Kellerraum 1 würde ich eine Enddose legen und von dieser Enddose mit einem 3 Fach Verteiler arbeiten. 2 Anschlüsse im Kellerraum 1,einer im Kellerraum 2.
Frage: Ist der Verteiler sinvoll oder lieber eine andere Verkabelung für den zweiten Raum?

Meine Überlegung:
Mir läuft immer wieder der Dur-Line DPC-32 K über den Weg. Ich hätte jetzt gedacht diesen mit einem passendem LNB zu verbauen, den ausgebauten Dachboden über den Legacy Ausgang zu versorgen und den Rest über den Unicable Ausgang.
Wie geschrieben würde ich vorerst das bestehende Kabel ins 1 OG weiternutzen um das verlegen zu vermeiden. Vermutlich fehlt mir aber das Messwerkzeug um das ordentlich durchzumessen. Durchgangsprüfung und Wiederstand reichen wohl eher nicht aus. Was wäre also nötig?

Ausserdem stellt sich mir die Frage wie ich die Unterverteilung in der ersten Etage und ggf im Keller realisiere. Kann ich von der Durchgangsdose mehrere Abgänge haben, und wenn ja wie/womit.

Hoffe ich konnte mein Anliegen verständlich darstellen...
Patrick



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Re: Planung JESS Anlage in DHH

Ungelesener Beitragvon techno-com » 2. Mai 2019 11:35

PatGet hat geschrieben:Hallo,

Hallo und herlich-willkommen

PatGet hat geschrieben:Mir scheint JESS die beste Option zu sein.

JESS EN50607, immer wieder gehört das man das plant ... aber erst einmal muss man überhaupt genau wissen was das genau ist => Was ist JESS (Jultec Enhanced Stacking System/DIN EN 50607)?
Den das wird in 99% der Fälle gar nicht benötigt da Unicable EN50494 vollkommen ausreicht.
Weitere Beiträge die dazu sehr viel erklären und das alles super genau erklären:
JESS-SAT-Verteilung, lieber 1x16 oder 2x8?
SAT-Anlage umbauen auf JESS
von Kabel auf SAT Unicabel/JESS

PatGet hat geschrieben:Hoffe ich konnte mein Anliegen verständlich darstellen...

Ganz verstanden habe ich es nicht, vor allem nicht wo z.B. der VU+ Receiver mit seinem FBC-Frontend steht und wie viele Tuner an diesem versorgt werden sollen :1122
Was für Receiver sind die anderen überhaupt ? Wie viele Tuner sollen an dem 2. Strang versorgt werden ?
Eine Zeichnung mit allem GENAU eingezeichnet ist daher immer wünschenswert, würde sehr viele Fragen sofort beantworten.

PatGet hat geschrieben:Wunsch für neuen Ausbau:

Im ausgebauten Dachboden soll weiterhin ein Reciever angeschlossen werden.
Welcher ? Wie viele Tuner sollen dort versorgt werden ?

PatGet hat geschrieben:Im ersten Geschoss soll im Kinderzimmer 1 weiterhin ein Reciever angeschlossen werden. Bis in ein paar Jahren das Dach neu gedeckt wird würde ich gerne das bestehende Kabel weiternutzen.
PatGet hat geschrieben:Ausserdem sollen in diesem Geschoss 2 weitere Räume versorgt werden, abzweigend von Kinderzimmer 1, sowie die weiterführung in das Erdgeschoss.

Was für Receiver ? Alle auch Einkabel-tauglich ? Einkabel-tauglich nach Unicable EN50494 oder sind da wirklich auch alle Geräte tauglich für JESS EN50607 ? Den die Receiver müssen ja auch passen.

PatGet hat geschrieben:Frage: Sollte ich das Kabel irgendwie messen (lassen) ob es ausreichend ist?

Einfach mal ablesen welcher Hersteller und welche Typenbezeichnung drauf steht, das sagt schon alles über das Kabel dann über die technischen Daten aus.
Irgendwo findet man immer ein Stück das lang genu ersichtlich ist das man das alles ablesen kann.

PatGet hat geschrieben:Frage: Wie findet die Verteilung von der Dose in Kinderzimmer 1 in die beiden anderen Räume sowie das Erdgeschoss statt?

Ein "Einkabel-System" wird dann über "ein" Kabel in Reihen hintereinander verkabelt, was hatten sie für Beiträge hier vorab gelesen ? Das sollte in jedem 2. Beitrag hier genau erklärt sein, incl. Zeichnungen dazu.
z.B. der Beitrag unter Umstellung von Kabel auf Sat-Anlage , recht neu hier in der Rubrik:
Bild

PatGet hat geschrieben:Im Erdgeschoss soll eine Dose gelegt werden und dort ein VU Solo 4K als Hauptentertainment System stehen. Von dieser Dose aus soll es weiter in den Keller gehen.

Also jetzt dann auch das andere Kabel als Einkabel-Versorgung verwendet werden ? Hier bin ich jetzt total durcheinander und verstehe die Planung die sie nur in Worten erklären gar nicht mehr :1145

PatGet hat geschrieben:Im Kellerraum 1 würde ich eine Enddose legen und von dieser Enddose mit einem 3 Fach Verteiler arbeiten. 2 Anschlüsse im Kellerraum 1,einer im Kellerraum 2.
Frage: Ist der Verteiler sinvoll oder lieber eine andere Verkabelung für den zweiten Raum?
PatGet hat geschrieben:Ausserdem stellt sich mir die Frage wie ich die Unterverteilung in der ersten Etage und ggf im Keller realisiere. Kann ich von der Durchgangsdose mehrere Abgänge haben, und wenn ja wie/womit.

Durchgangsdosen verwenden von Dose zu Dose und dam Ende dann eine Enddose. Erklärt der oben verlinkte Beitrag ...
Aber auch z.B. der Beitrag unter von Kabel auf SAT Unicabel/JESS
Bild

PatGet hat geschrieben:Meine Überlegung:
Mir läuft immer wieder der Dur-Line DPC-32 K über den Weg. Ich hätte jetzt gedacht diesen mit einem passendem LNB zu verbauen, den ausgebauten Dachboden über den Legacy Ausgang zu versorgen und den Rest über den Unicable Ausgang.
Wie geschrieben würde ich vorerst das bestehende Kabel ins 1 OG weiternutzen um das verlegen zu vermeiden. Vermutlich fehlt mir aber das Messwerkzeug um das ordentlich durchzumessen. Durchgangsprüfung und Wiederstand reichen wohl eher nicht aus. Was wäre also nötig?

DPC-32K - gibt es nicht mehr, da gibt es nur noch den DBW-32 K.
Hier im Forum läuft ihnen so ein Schalter auch oft über den Weg, aber kommt nie gut weg ... was hatten sie dazu hier den gelesen ?
DPC/DWB Systeme, dCSS-Technologie => dCSS-Probleme
Gerade der Beitrag unter Unicable Planung - Richtig? erklärt das alles super gut, incl. sehr schönen Bildern dazu.

Weiterhin versteh ich jetzt nicht wie der Dachboden per Legacy versorgt werden soll wenn doch dort mehr als nur ein Single-Tuner-Receiver versorgt werden soll ? Legacy = max. 1 Tuner an diesem Strang.
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Re: Planung JESS Anlage in DHH

Ungelesener Beitragvon PatGet » 2. Mai 2019 13:15

Bin leider grad nur per Handy im Netz, da macht das richtige Antworten keinen Spaß. Ich hatte gestern schon eine Skizze angefangen, konnte diese aber nicht verlinken, da ich anscheinend keine Galerie eröffnen kann, ich aber im Beitrag nur aus der Galerie oder externen Quelle verlinken konnte. Denke die beantwirtet einige Fragen.

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Re: Planung JESS Anlage in DHH

Ungelesener Beitragvon techno-com » 2. Mai 2019 13:22

Wie in jedem anderen Beitrag kann auch hier im Beitrag ein Anhang einfach hochgeladen werden.

Läuft gerade parallel und passt hier rein, erklärt sehr viel (bzw. sogar alles) was sie anfragen (vor allem das mit "Unicable" gegen "JESS" erklärt und warum das Unicable oft die bessere Wahl ist) => Erst Provisorium, Später richtig
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Re: Planung JESS Anlage in DHH

Ungelesener Beitragvon PatGet » 4. Mai 2019 09:42

Dann noch mal von vorne.
Folgendes Bild zeigt den aktuellen Ausbau:
Alt.png
Bestehendes System

Überhalb das Dachgeschosses ist eine Revisionsklappe in der aktuelle die beiden Kabel vom LNB ins Haus kommen.
Das Kabel im Dachgeschoss wurde ursprünglich direkt an den Reciever angeschlossen und kommt mit ein paar Metern Reserve direkt aus einem Loch in einem Schrank.

Das derzeit vorhandene zweite Kabel (Axing SKB 89) führt unter den Dachziegeln irgendwie in das Kinderzimmer 1. Auch dort war direkt ein Reciver angeschlossen.

Marken und Typ der Reciever sind mir unbekannt, hat aber beides Funktioniert, so die Aussage des Vorbesitzers.

Mein Umbauwunsch wäre folgender:
Neu.png
Ausbauwunsch

Zusätzlich zu den beiden aktuell vorhanden Kabeln(Vormals direkte Recieveranschlüsse) würde ich gerne auch in Kinderzimmer 2 sowie im Schlafzimmer per SAT fernsehen wollen.
Im Wohnzimmer soll eine VU+ Box stehen, meine Wunsch wäre da schon alle 8 UBs des FBC ansteuern zu können.
Im Keller gibt es zwei Räume in dem einmal 2 Tuner und 1 mal einen Tuner ansteuern möchte.
Im Dachgeschoss ist ein Gästezimmer, da wird also eher selten geschaut.

Zu den Fragen:
JESS deshalb weil ich meine Verstanden zu haben das nur damit die volle Ansteuerung der FBC Tuner möglich ist. Was spricht denn gegen JESS an dieser Stelle?

Reciever: Es gibt noch keine, ich komme aus einer SAT freien Wohnung, habe mir aber mehrfach die VU+ Boxen angeschaut und würde auf ein (streaming von Aufnahmen aus dem Wohnzimmer) kompatibles System gehen wollen. Grundsätzlich würde ich aber gerne an jeder Dose alle Möglichkeiten haben wollen.

Letzlich ist mir der verwendete Multischalter egal, wenn mein erwähnter nicht mehr vorhanden ist und auch nicht gut war sei es drum. Deswegen lasse ich mich ja hier von Ihnen beraten und werde auch bei Ihne bestellen. Ich habe diesen auch nurexplizit erwähnt weil dieser zu einem Das UNICABLE Out bietet (Kind 1 -> Wohnzimmer -> Keller) zum anderen aber LEGACY OUT (Dachboden). Das scheint in meienr Beschreibung ja nicht so durchgekommenzu sein.

Es liegt ja bereits ein Axing SKB 89 von der Schüssel bis zum Kind 1, dies würde ich gerne weiterverwenden (ggf. bis dasDach in ein paar Jahen gemacht wird).
Der Weg mit Durchgangsdosen bis zur Enddose im Keller ist mir klar. Meine Frage an der Stelle ist eher wie dann die Verteilung auf der Etage sinnvoll ist. Ich habe im Kind 1 bspw. die Möglichkeit einen 3-fach Verteiler hinter der Durchgangsdose einzubauen wie bspw. den KATHREIN-EBC13 (wenn ich Ihre Shopbeschreibung verstanden habe).
Das gleiche gilt im Keller.

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Re: Planung JESS Anlage in DHH

Ungelesener Beitragvon techno-com » 6. Mai 2019 13:40

PatGet hat geschrieben:Dann noch mal von vorne.
Folgendes Bild zeigt den aktuellen Ausbau:
Alt.png
...
...
Mein Umbauwunsch wäre folgender:
Neu.png

Das ist wirklich von ganz vorne, aber nicht wirklich hilfreich mit dem allem was oben schon steht in Erklärung :1122
Ich sehe da keine "Planung" mit der ich hier irgendwas zum jetzigen Zeitpunkt anfangen könnte, es gibt einfach sehr viel was oben schon steht und das sind viele Möglichkeiten die "möglich" wären.

PatGet hat geschrieben:Zu den Fragen:
JESS deshalb weil ich meine Verstanden zu haben das nur damit die volle Ansteuerung der FBC Tuner möglich ist. Was spricht denn gegen JESS an dieser Stelle?

Dazu hatte ich oben schon 2 Sachen geschrieben:
techno-com hat geschrieben:JESS EN50607, immer wieder gehört das man das plant ... aber erst einmal muss man überhaupt genau wissen was das genau ist => Was ist JESS (Jultec Enhanced Stacking System/DIN EN 50607)?
Den das wird in 99% der Fälle gar nicht benötigt da Unicable EN50494 vollkommen ausreicht.

+
techno-com hat geschrieben:Läuft gerade parallel und passt hier rein, erklärt sehr viel (bzw. sogar alles) was sie anfragen (vor allem das mit "Unicable" gegen "JESS" erklärt und warum das Unicable oft die bessere Wahl ist) => Erst Provisorium, Später richtig

Besser ist immer das auf Unicable EN50494 aufzubauen, den dafür gibt es viel mehr Geräte die überhaupt tauglich dafür wären (für JESS EN50607 gibt es ja kaum Geräte, vor allem ältere kommen damit gar nicht klar). Wenn man 2 Stränge hat wie sie dann nimmt man einfach z.B. einen JP'S0502-8T Schalter, der hätte 2 Ausgänge mit JE 8 Tuner-Versorgungen und ALLE laufen nur per Unicable anzusteuern.

PatGet hat geschrieben:Ich habe im Kind 1 bspw. die Möglichkeit einen 3-fach Verteiler hinter der Durchgangsdose einzubauen wie bspw. den KATHREIN-EBC13 (wenn ich Ihre Shopbeschreibung verstanden habe).
Das gleiche gilt im Keller.

Auch "hinter einer Dose" hatte ich oben schon genau erklärt und verlinkt in Beiträge, hier sogar mit den Bildern davon, wie das richtig geht.
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Diese Signatur wächst von Woche zu Woche und enthält immer mehr grundlegende Inhalte die bitte berücksichtigt werden sollten bei bzw. VOR Anfragen !
100% beantwortet werden können nur Anfragen die auch alle relevanten Teile beinhalten die man benötigt für eine Antwort (genaue Beschreibungen/ Angabe von Herstellern/Typen für vorhandenes Material etc.). Bitte vermeiden Sie Aussagen wie "habe viel gelesen, aber ..." ohne Nennung von dem was Sie gelesen haben - den nur dann kann man auch darauf eingehen was event. unklar ist/war.

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Re: Planung JESS Anlage in DHH

Ungelesener Beitragvon PatGet » 6. Mai 2019 20:12

Sorry, ich bin ein schwieriger Fall, das ist leider meine erste SAT Anlage, ich hatte ja tatsächlich gehofft dass das Thema heutzutage mit Digitalisierung "einfacher" wird.

techno-com hat geschrieben:Ich sehe da keine "Planung" mit der ich hier irgendwas zum jetzigen Zeitpunkt anfangen könnte, es gibt einfach sehr viel was oben schon steht und das sind viele Möglichkeiten die "möglich" wären.

Deswegen frage ich ja auch welche der vielen Möglichkeiten die bessere ist. Ich kann natürlich auch gerne meinen Plan erweitern und einfach "irgendwelche" Gerätschaften einzeichnen von denen ich meine das Sie sinnvoll wären, aber ich bezweifele ob das hilfreicher ist.

techno-com hat geschrieben:Läuft gerade parallel und passt hier rein, erklärt sehr viel (bzw. sogar alles) was sie anfragen (vor allem das mit "Unicable" gegen "JESS" erklärt und warum das Unicable oft die bessere Wahl ist) => Erst Provisorium, Später richtig
Besser ist immer das auf Unicable EN50494 aufzubauen, den dafür gibt es viel mehr Geräte die überhaupt tauglich dafür wären (für JESS EN50607 gibt es ja kaum Geräte, vor allem ältere kommen damit gar nicht klar).

In Ihren Verlinkungen kann ich ehrlich gesagt alles mögliche ablesen, aber nicht warum EN50494 besser wäre. Sogar im Gegenteil, es gibt Sätze wie "EN 50494 war also gestern, heute ist EN 50607.". Da ich auch keine "alten" Geräte habe stellt sich für mich die Problematik nicht. Warum also wirklich auf einen "alten" Standard setzen? Ist EN50494 so viel günstiger und ist die Nutzung der 8 Tuner an der VU+ unnötig/überproportional? Vermutlich fehlt mir einfach das Fachwissen um diese Antworten aus den anderen Threads abzuleiten, aber deswegen frage ich ja.

techno-com hat geschrieben:Wenn man 2 Stränge hat wie sie dann nimmt man einfach z.B. einen JP'S0502-8T Schalter, der hätte 2 Ausgänge mit JE 8 Tuner-Versorgungen und ALLE laufen nur per Unicable anzusteuern.

Der "erste" Strang müsste doch dann bei mir 7 Geräte ansteuern, unter anderem auch die VU+ Box. Das würde doch dann (theoretisch, wenn alle Geräte laufen) nicht passen, oder? Oder sollte ich so lieber nicht planen und davon ausgehen das schon nicht alle Tuner gleichzeitig laufen werden? Der "zweite" Strang würde dann nur den Receiver im Gästezimmer versorgen, woanders geht dieses Kabel ja nicht hin. Den habe ich ja quasi nur eingeplant weil das Kabel eh dort liegt und ich die Option haben möchte dort auch SAT zu nutzen. Eigentlich reicht mir dort also 1 Tuner weshalb ich ursprünglich den Legacy Ausgang angedacht hätte.
Wenn ich mit den 8 Tunern hinkomme weil ich einfach überdimensioniert geplant habe fein, dann würde ich das einplanen.

techno-com hat geschrieben:Auch "hinter einer Dose" hatte ich oben schon genau erklärt und verlinkt in Beiträge, hier sogar mit den Bildern davon, wie das richtig geht.

Viele Verlinkungen und ja, auch viele Bilder. Aber ob ich jetzt besser "irgendwie" auf der 1. Etage oder im Keller noch Dosen in die anderen Zimmer lege oder "einfach" einen Verteiler nach der Dose verwende ist halt nicht erklärt.
Eventuell denke ich hier zu kompliziert, aber ich müsste doch in der ersten Etage von Kind 1(ankommend vom LNB) -> Kind 2 -> Schlafen und wieder zurück zu Kind 1 weil ich von dort in das Erdgeschoss gehen muss, würde also quasi einen Ring legen. Da scheint mir ein Verteiler hinter der Dose einfacher, denn dann kann ich ja quasi ohne Rückleitung direkt in die Räume gehen. Tatsächlich möchte ich für diese Räume nur die Option haben einen Tuner anzuschließen, wenn es hilft können wir die Planung auch auf "Kind 1" reduzieren als Durchgang zum Erdgeschoss und wenn es dann irgendwann mal soweit ist kann ich immer noch schauen ob weitere Dosen oder lieber ein Verteiler nach der Dose.

Baulich relevant wäre für mich aktuell übrigens ob das Axing SKB 89 geeignet ist denn dieser Austausch wäre etwas umfangreicher.
Zuletzt geändert von techno-com am 7. Mai 2019 08:47, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Edit by techno-com: Quotes angepasst

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Re: Planung JESS Anlage in DHH

Ungelesener Beitragvon Wirus » 7. Mai 2019 07:48

In Ihren Verlinkungen kann ich ehrlich gesagt alles mögliche ablesen, aber nicht warum EN50494 besser wäre.

Hier gibt es wohl ein grundsätzliches Mißverständnis, da Du die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen EN50494 und EN50607 augenscheinlich noch nicht erkannt hast. Es geht nicht darum, Dir von JESS/EN50607-Geräten abzuraten, die Empfehlung ist lediglich, die Verkabelung so aufzubauen als wäre sie für Unicable/EN50494 gedacht.

Sogar im Gegenteil, es gibt Sätze wie "EN 50494 war also gestern, heute ist EN 50607."

JESS ist eine Weiterentwickung, die mehr Möglichkeiten schafft. Sie ist abwärtskompatibel, d.h. jedes Gerät, das JESS beherrscht, beherrscht auch Unicable (aber nicht umgekehrt). Wenn Du nicht mehr als acht Tuner an einem Kabel betreiben willst und dabei nicht mehr als zwei Satelliten empfangen willst, ist es nicht notwendig JESS einzusetzen.

Da ich auch keine "alten" Geräte habe stellt sich für mich die Problematik nicht.

Diese Annahme ist falsch. Da JESS leider noch wenig verbreitet ist, beschränkst Du Dich selbst in der Auswahl möglicher Geräte. Aktuell sind nur wenige Fernseher JESS-kompatibel (aktuell ist es IMHO nur ein Hersteller)

Warum also wirklich auf einen "alten" Standard setzen?

Weil es kein Nachteil ist. Ein Kabelaufbau z.B. mit 2x 8 Ableitungen erlaubt es, 16 Tuner von Geräten zu betreiben, die entweder nach EN50494 oder nach EN50607 betrieben werden können. Dagegen kann ein Kabelaufbau mit 1x 16 Ableitungen nur 8 Tuner von Geräten zu betreiben, die nur nach EN50494 arbeiten, der Rest muss zwingend EN50607 beherrschen.

Ist EN50494 so viel günstiger

Es geht nicht um den Preis sondern um die Verfügbarkeit in Endgeräten. Diese ist für Unicable aktuell signifikant besser

und ist die Nutzung der 8 Tuner an der VU+ unnötig/überproportional?

Das ist eine gute Frage und nicht pauschal zu beantworten. Für die meisten Fälle würde ich acht Ableitungen auf eine Box als unnötig betrachten, vier reichen i.d.R. aus.

Gruß
Werner

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Re: Planung JESS Anlage in DHH

Ungelesener Beitragvon techno-com » 7. Mai 2019 09:29

PatGet hat geschrieben:Deswegen frage ich ja auch welche der vielen Möglichkeiten die bessere ist. Ich kann natürlich auch gerne meinen Plan erweitern und einfach "irgendwelche" Gerätschaften einzeichnen von denen ich meine das Sie sinnvoll wären, aber ich bezweifele ob das hilfreicher ist.

Um die Gerätschaften bestimmen zu können muss doch aber erst einmal GENAU bestimmt werden was alles so mit wie viel Tunern versorgt werden soll und wie GENAU die Ansprüche sind. Es gibt duzende von Möglichkeiten, alles eine Sache der Ansprüche und damit auch was dafür ausgegeben werden soll. Weiterhin wie die Verkabelung am einfachsten zu machen wäre, wie viel dafür an Arbeit investiert werden soll/kann.
Als ersten Vorschlag hatte ich ich hier sogar schon den Jultec JPS0502-8T genannt der 2x 8 Versorgungen hätte, sogar verlinkt in viele Beiträge die Aufbauten mit diesem Gerät genau beschreiben.

PatGet hat geschrieben:In Ihren Verlinkungen kann ich ehrlich gesagt alles mögliche ablesen, aber nicht warum EN50494 besser wäre. Sogar im Gegenteil, es gibt Sätze wie "EN 50494 war also gestern, heute ist EN 50607.".

Wo steht das hier im Forum ? Wo ist das hier von mir geschrieben ?
Vielmehr steht hier im Beitrag und in einem der verlinkten drin:
techno-com hat geschrieben:Per Unicable wäre er dann Twin-Tuner versorgt (2 Tuner) wie auch zuvor schon mit der 2-Kabel-Legacy-Versorgung, das wäre also absolut kein Unterschied.
Warum muss auch mit Kanonen auf Spatzen geschossen werden und gleich immer auf JESS NE50607 umgerüstet werden ?
Mal lesen unter Was ist JESS (Jultec Enhanced Stacking System/DIN EN 50607)? , das erklärt schon was der Unterschied ist von Unicable EN50494 zu JESS EN50607. Der erste Beitrag direkt vor ihrem zum Zeitpunkt ihrer Beitrags-Erstellung ist dieser gewesen => Planung JESS Anlage in DHH
Schon dieser hätte dazu viel erklärt.
Weitere Beiträge die dazu sehr viel erklären und das alles super genau erklären:
JESS-SAT-Verteilung, lieber 1x16 oder 2x8?
SAT-Anlage umbauen auf JESS
von Kabel auf SAT Unicabel/JESS

Und da sehen sie das sogar dieser Beitrag schon als Referenz in einem Beitrag parallel hergehalten hat, einfach weil hier steht warum JESS nicht unbedingt immer notwendig ist und man mit Unicable "mehr" erreichen kann weil es einfach viel mehr praktikabel ist da damit ALLE Endgeräte versorgt werden könnten.

PatGet hat geschrieben:Da ich auch keine "alten" Geräte habe stellt sich für mich die Problematik nicht. Warum also wirklich auf einen "alten" Standard setzen?

Aber ist es nicht viel einfacher dann später Geräte zu nehmen die "einfach" nur mit Unicable klar kommen ? Nehmen wir nur einen TV mit eingebautem Sat-Receiver, da gibt es 1% (wenn überhaupt) die JESS unterstützen. Samsung, Panasonic um nur mal 2 der "Großen" zu nennen können alle kein JESS.

PatGet hat geschrieben:Ist EN50494 so viel günstiger und ist die Nutzung der 8 Tuner an der VU+ unnötig/überproportional?

Da geht es nicht um "günstiger" vom Preis her gesehen, da geht es um "günstiger" in der Anwendung. Wie zuvor erklärt mit der Verfügbarkeit von Geräten die JESS überhaupt können/unterstützen.

PatGet hat geschrieben:Vermutlich fehlt mir einfach das Fachwissen um diese Antworten aus den anderen Threads abzuleiten, aber deswegen frage ich ja.

Und daher gebe ich ja so viel Gedankenanstösse, viele Wege führen nach Rom. Aber den besten muss man finden ...

PatGet hat geschrieben:Der "erste" Strang müsste doch dann bei mir 7 Geräte ansteuern, ....

Ich sehe insg. nur 7 Endgeräte in ihrer Zeichnung - die aber aufgeteilt in 2 Stränge in dieser Zeichnung schon :1122
Planung_Satanlage-UnicableEN50494_Skizze_Stellplaetze_offen.png
Planung_Satanlage-UnicableEN50494_Skizze_Stellplaetze_offen


PatGet hat geschrieben:Der "zweite" Strang würde dann nur den Receiver im Gästezimmer versorgen, woanders geht dieses Kabel ja nicht hin. Den habe ich ja quasi nur eingeplant weil das Kabel eh dort liegt und ich die Option haben möchte dort auch SAT zu nutzen. Eigentlich reicht mir dort also 1 Tuner weshalb ich ursprünglich den Legacy Ausgang angedacht hätte.
Wenn ich mit den 8 Tunern hinkomme weil ich einfach überdimensioniert geplant habe fein, dann würde ich das einplanen.

An viele ihrer Dosen in der Zeichnung geht kein Kabel hin :1122
Von daher wäre z.B. das die Alternative die ich mit dem JPS0502-8T (2x 8 Tuner) schon vorschlagen würde.
Planung_Satanlage-UnicableEN50494_Skizze_Stellplaetze.png
Planung_Satanlage-UnicableEN50494_Skizze_Stellplaetze

Und dann hätten wir 2 Stränge wo die Aufteilung der UBs (abhängig wie viele Tuner dort pro Gerät versorgt werden sollen) frei bestimmt werden könnte.

PatGet hat geschrieben:... unter anderem auch die VU+ Box. Das würde doch dann (theoretisch, wenn alle Geräte laufen) nicht passen, oder? Oder sollte ich so lieber nicht planen und davon ausgehen das schon nicht alle Tuner gleichzeitig laufen werden?

Der Plan von oben würde der VU+ schon 6 Tuner in Versorgunge geben (wenn die beiden Geräte dahinter nur Single-Receiver wären). Man hätte aber sogar die Möglichkeit eines oder sogar 2 Geräte dahinter als Twin zu versorgen was dann der VU+ immer noch mind. 4 Tuner-Versorgungen geben würde.

PatGet hat geschrieben:Viele Verlinkungen und ja, auch viele Bilder. Aber ob ich jetzt besser "irgendwie" auf der 1. Etage oder im Keller noch Dosen in die anderen Zimmer lege oder "einfach" einen Verteiler nach der Dose verwende ist halt nicht erklärt.
Eventuell denke ich hier zu kompliziert, aber ich müsste doch in der ersten Etage von Kind 1(ankommend vom LNB) -> Kind 2 -> Schlafen und wieder zurück zu Kind 1 weil ich von dort in das Erdgeschoss gehen muss, würde also quasi einen Ring legen.

Ich sehe da kein Problem dieser Art. Die einfachste Kabelverlegung habe ich da mal eingezeichnet oben ... aber das kann man in jeder Art noch änder/erweitern, z.B. einen Jultec JPS0504-8T einsetzen (4 Ausgänge mit je 8 Tuner-Versorgungen).
Das würde dann so aussehen (wobei ich immer noch nicht weiß welche Kabel da schon liegen und was erweitert werden soll/kann - ist das "rote Kabel" das vorhandene ?)
Planung_Satanlage-UnicableEN50494_Skizze_Stellplaetze_JPS0504-8T.png
Planung_Satanlage-UnicableEN50494_Skizze_Stellplaetze_JPS0504-8T

Und bei diesem Beispiel wäre dann sogar noch ein Jultec JRS0504-4T möglich ... der hätte zwar "nur" 4x 4 Tuner-Versorgungen, aber ggf. reicht das ja schon für ihre Ansprüche (die ja nur sie wirklich kennen) ? Der JRS wäre eben ein voll receivergespeister Multischalter noch dazu ...

PatGet hat geschrieben:Da scheint mir ein Verteiler hinter der Dose einfacher, denn dann kann ich ja quasi ohne Rückleitung direkt in die Räume gehen. Tatsächlich möchte ich für diese Räume nur die Option haben einen Tuner anzuschließen, wenn es hilft können wir die Planung auch auf "Kind 1" reduzieren als Durchgang zum Erdgeschoss und wenn es dann irgendwann mal soweit ist kann ich immer noch schauen ob weitere Dosen oder lieber ein Verteiler nach der Dose.

Ein Verteiler hinter der Dose ist "einfacher" als eine Durchgangsdose ? Verstehe ich nicht, vor allem auch wenn ich mir vorstelle wie das dann in diesem Zimmer rund um diese Dose ausschaut. Weiterhin haben wir dann viel mehr Dämpfung im Aufbau was absolut unnötig ist.

PatGet hat geschrieben:Baulich relevant wäre für mich aktuell übrigens ob das Axing SKB 89 geeignet ist denn dieser Austausch wäre etwas umfangreicher.

Wo liegt das Kabel den aktuell, das ist mir immer noch unklar :1145
Ist auf jeden Fall kein "super" Kabel (Basic-Line lachen ). Das ist ein Stahl-Kupfer (CSS) Kabel mit "nur" 1,02mm Innenleiter Durchmesser noch dazu und nur einer 2-fach Abschirmung. Aber das wird schon gehen, es gibt ja viele Beiträge hier wo noch Kabel aus "Altbauten" verwendet wurden und dort auch alles wunderbar funktioniert..... da muss dann einfach mit sehr guten Steckern gearbeitet werden um das "Beste" aus der vorhandenen Abschirmung raus zu holen (Standard F-Stecker machen eine 4-fach Abschirmung vom Kabel oft schlechter als es da wäre wenn man gute Stecker auf einem 2-fach geschirmten Kabel verwendet). Und für den Pegel (Signalpegel/Signalqualität) wäre das kein riesen Problem wenn dieses Kabel nicht gerade auf 100m Strecke liegen würde.
Axing_SKB89_1.JPG
Axing_SKB89_1
Axing_SKB89_2.JPG
Axing_SKB89_2


Übrigens gäbe es auch Kombi-Schalter, die würden dann auch Legacy mit anbieten ....
Erklärt im verlinken Beitrag der auch aufzeigte warum Unicable oft besser ist und wie man das einsetzen kann mit mehreren Ausgängen.
Erst Provisorium, Später richtig
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Re: Planung JESS Anlage in DHH

Ungelesener Beitragvon PatGet » 7. Mai 2019 20:43

techno-com hat geschrieben:Um die Gerätschaften bestimmen zu können muss doch aber erst einmal GENAU bestimmt werden was alles so mit wie viel Tunern versorgt werden soll und wie GENAU die Ansprüche sind. Es gibt duzende von Möglichkeiten, alles eine Sache der Ansprüche und damit auch was dafür ausgegeben werden soll.

Die genauen Ansprüche sind halt leider nicht so einfach abzuleiten, da müsste schon fast eine Glaskugel her. Ich denke aber das ich dann tatsächlich "einfach" starte und ggf. in einigen Jahren upgraden würde wenn es dennn notwendig wird.

techno-com hat geschrieben:Weiterhin wie die Verkabelung am einfachsten zu machen wäre, wie viel dafür an Arbeit investiert werden soll/kann.
Als ersten Vorschlag hatte ich ich hier sogar schon den Jultec JPS0502-8T genannt der 2x 8 Versorgungen hätte, sogar verlinkt in viele Beiträge die Aufbauten mit diesem Gerät genau beschreiben.

Funktionieren würde es, ich hoffe der neue Plan zeigt besser was ich derzeit verkabeln kann, die Frage ist dann allerdings ob es nicht was passenderes gibt.

techno-com hat geschrieben:Wo steht das hier im Forum ? Wo ist das hier von mir geschrieben ?

Es steht hier: Was ist JESS (Jultec Enhanced Stacking System/DIN EN 50607)?

techno-com hat geschrieben:Aber ist es nicht viel einfacher dann später Geräte zu nehmen die "einfach" nur mit Unicable klar kommen ? Nehmen wir nur einen TV mit eingebautem Sat-Receiver, da gibt es 1% (wenn überhaupt) die JESS unterstützen. Samsung, Panasonic um nur mal 2 der "Großen" zu nennen können alle kein JESS.

Ja, vermutlich macht das vieles einfacher. Tatsächlich hätte ich da mehr Auswahl erwartet, hab bisher allerdings auch nur an Zusatzboxen gedacht, nicht direkt an TVs.

PatGet hat geschrieben:Der "erste" Strang müsste doch dann bei mir 7 Geräte ansteuern, ....
techno-com hat geschrieben:Ich sehe insg. nur 7 Endgeräte in ihrer Zeichnung - die aber aufgeteilt in 2 Stränge in dieser Zeichnung schon :1122
Planung_Satanlage-UnicableEN50494_Skizze_Stellplaetze_offen.png

Ih zähle 8. Ist aber auch blöd eingezeichnet.

techno-com hat geschrieben:An viele ihrer Dosen in der Zeichnung geht kein Kabel hin :1122
Von daher wäre z.B. das die Alternative die ich mit dem JPS0502-8T (2x 8 Tuner) schon vorschlagen würde.
Planung_Satanlage-UnicableEN50494_Skizze_Stellplaetze.png
Und dann hätten wir 2 Stränge wo die Aufteilung der UBs (abhängig wie viele Tuner dort pro Gerät versorgt werden sollen) frei bestimmt werden könnte.

Ja, hätte einen Verbindungsstrich ziehen können, aber mir war ja wie gesagt nicht klar wie das verkabelt werden sollte.

techno-com hat geschrieben:Ich sehe da kein Problem dieser Art. Die einfachste Kabelverlegung habe ich da mal eingezeichnet oben ... aber das kann man in jeder Art noch änder/erweitern, z.B. einen Jultec JPS0504-8T einsetzen (4 Ausgänge mit je 8 Tuner-Versorgungen).
Das würde dann so aussehen (wobei ich immer noch nicht weiß welche Kabel da schon liegen und was erweitert werden soll/kann - ist das "rote Kabel" das vorhandene ?)
Planung_Satanlage-UnicableEN50494_Skizze_Stellplaetze_JPS0504-8T.png
Und bei diesem Beispiel wäre dann sogar noch ein Jultec JRS0504-4T möglich ... der hätte zwar "nur" 4x 4 Tuner-Versorgungen, aber ggf. reicht das ja schon für ihre Ansprüche (die ja nur sie wirklich kennen) ? Der JRS wäre eben ein voll receivergespeister Multischalter noch dazu ...

Kabelwege:
details.png


techno-com hat geschrieben:Ein Verteiler hinter der Dose ist "einfacher" als eine Durchgangsdose ? Verstehe ich nicht, vor allem auch wenn ich mir vorstelle wie das dann in diesem Zimmer rund um diese Dose ausschaut. Weiterhin haben wir dann viel mehr Dämpfung im Aufbau was absolut unnötig ist.

Leider kommt das Kabel direkt an der eigezeichneten 2 an (unter den Dachziegeln verlegt, kommt an der Innenwand direkt unter dem Knick der Gaube ins Zimmer). Von dort muss ich runter in das Erdgeschoss zur 5 gehen. Zur 3 & 4 komme ich auch nur von dort, weitere Kabel von oben zu ziehen ist die nächsten Jahre keine Option. Daher die Idee über einen Verteiler eine einfache Abzweigung in die Räume zu schaffen. Oder gibt es sowas wie Durchgangsdosen mit mehreren Abgängen? Ich kann auf die 3 & 4 auch verzichten bis es die Option auf neu zu verlegendes Kabel gibt. Aber durch einen eh zu bauenend Weg für Ethernet wäre halt Platz für Sat Kabel, abzweigend von der 2. Der Verteiler ist also nicht die Dauerlöung, sondern würde in Zukunft durch das neue (oder die neuen) Kabel abgelöst werden. Falls es nicht funktiniert könnte ich den Verteiler einfach wieder abziehen und gut ist.

techno-com hat geschrieben:Wo liegt das Kabel den aktuell, das ist mir immer noch unklar :1145
Ist auf jeden Fall kein "super" Kabel (Basic-Line lachen ). Das ist ein Stahl-Kupfer (CSS) Kabel mit "nur" 1,02mm Innenleiter Durchmesser noch dazu und nur einer 2-fach Abschirmung. Aber das wird schon gehen, es gibt ja viele Beiträge hier wo noch Kabel aus "Altbauten" verwendet wurden und dort auch alles wunderbar funktioniert..... da muss dann einfach mit sehr guten Steckern gearbeitet werden um das "Beste" aus der vorhandenen Abschirmung raus zu holen (Standard F-Stecker machen eine 4-fach Abschirmung vom Kabel oft schlechter als es da wäre wenn man gute Stecker auf einem 2-fach geschirmten Kabel verwendet). Und für den Pegel (Signalpegel/Signalqualität) wäre das kein riesen Problem wenn dieses Kabel nicht gerade auf 100m Strecke liegen würde.

Wie gesagt läuft es unter den Dachziegeln lang und kommt dann an der Gaube aus der Wand. Es dürften so um die 20 Meter sein. Gute Stecker sind mir lieber als da was neues legen zu müssen, das würde (Bzw. muss!) ich verschieben auf den Zeitpunkt wenn in ein paar Jahren Dach und Gauben saniert werden.
Zuletzt geändert von techno-com am 8. Mai 2019 08:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Planung JESS Anlage in DHH

Ungelesener Beitragvon techno-com » 8. Mai 2019 10:07

Hallo zurück :1119

PatGet hat geschrieben:Die genauen Ansprüche sind halt leider nicht so einfach abzuleiten, da müsste schon fast eine Glaskugel her. Ich denke aber das ich dann tatsächlich "einfach" starte und ggf. in einigen Jahren upgraden würde wenn es dennn notwendig wird.

Sie haben doch jetzt das alles genau definiert in ihrer neuen Zeichnung, dort ist doch jetzt eingetragen wo ein Single-/Twin-/FBC-Gerät hin soll und wie die Versorgung aussehen soll.

PatGet hat geschrieben:Funktionieren würde es, ich hoffe der neue Plan zeigt besser was ich derzeit verkabeln kann, die Frage ist dann allerdings ob es nicht was passenderes gibt.
PatGet hat geschrieben:Kabelwege:
details.png
PatGet hat geschrieben:Ja, hätte einen Verbindungsstrich ziehen können, aber mir war ja wie gesagt nicht klar wie das verkabelt werden sollte.

Ihre Zeichnung scheint ja einfach zu sein, aber das wird schwer umzusetzen sein auf verschiedensten Gründen, die wichtigsten kurz gefasst:
1. von den 8 Dosen hängen dann 7 an einem Ausgang egal von was für einem Multischalter .... 6x Single-Versorgung benötigen schon 6 UBs (von den 8 wie von mir vorschlagen für den Multischalter in der Wahl - warum nur "8" wirde ja schon erklärt bzw. hier folgt auch noch was dazu) und es würde nur 2 UBs für das FBC-Frontend von der VU+ Box "übrig" bleiben.
2. mind. 2 Verteiler würden benötigt, und die fressen ganz einfach sehr viel Signalpegel das hier ggf. sogar an Dose 7+8 zu wenig ankommen würde (ggf. sogar schon an 6).

Von daher MUSS hier anders gearbeitet werden in der Verkabelung, ich sehe da keinen Weg wie sie sich das vorstellen wenn das wirklich 100%ig geplant (in der UB-Verteilung) und im Signalpegel richtig gemacht werden soll.
Weiterhin verstehe ich den Verteiler an Punkt 6 eh nicht, warum wird dort nicht "von 6" "zu 7/8" und dann weiter zu 8/7" ganz einfach mit Durchgangsdosen gearbeitet ? Eine Durchgangsdose hätte nur ca. 2db Verlust im Gegensatz zu dem Verteiler der 6-8db hätte (wobei man da auch nicht vergessen darf dann das ggf. 2 Durchgangsdosen bis zur letzten sein würden bzw. Auskoppeldämpfungen der Dosen größer sein würden ... aber da könnte man auch VOR der 6 einen Verteiler setzen (Kathrein EBC114 ohne Diodenentkopplung) und dann Dose 6-7-8 als Enddose mit 7db Auskoppeldämpfung wählen jeweils.

Aber alles ganz egal, ich würde das auf "meinem Weg" wie oben beschrieben machen ....
Ggf. auch so (Kabelverlegung aber auch wieder notwendig - dabei könnte aber auch das Kabel von oben zu Kind 1 , das ja dann parallel liegen würde, gleich mit ausgetauscht werden ! Das Kabel von 1 ganz runter das ich jetzt dann 2x hier bräuchte muss ja eh gelegt werden und dann wäre es ja egal ob 1 oder 2 Kabel dort verlegt werden in diesem Zug):
Planung_Satanlage-UnicableEN50494_Skizze_Stellplaetze_Edit.png
Planung_Satanlage-UnicableEN50494_Skizze_Stellplaetze_Edit

Vorteil wäre eine gute Aufteilung der UBs auf 2 Stränge (keiner wäre "überfordert") und auch das nur ein einziger Verteiler, sogar nur ein 2-fach Verteiler der dann sogar irgendwo installiert wäre wo er nicht stört im Aussehen, rein müsste und die Pegel so passen würden im ersten Überschlag.

Beiträge dazu, verschiedenste Umsetzungen mit vielen Erklärungen:
Einkabelsystem von ASCI DES411 auf unicable umbauen
Umstieg auf SAT mit Unicable und Sternverteilung
Umbau EFH von Kabel Unitymedia auf Sat Unicable/Jess
Installation SAT System in bestehendes 2 Familenhaus

PatGet hat geschrieben:Leider kommt das Kabel direkt an der eigezeichneten 2 an (unter den Dachziegeln verlegt, kommt an der Innenwand direkt unter dem Knick der Gaube ins Zimmer). Von dort muss ich runter in das Erdgeschoss zur 5 gehen. Zur 3 & 4 komme ich auch nur von dort, weitere Kabel von oben zu ziehen ist die nächsten Jahre keine Option. Daher die Idee über einen Verteiler eine einfache Abzweigung in die Räume zu schaffen. Oder gibt es sowas wie Durchgangsdosen mit mehreren Abgängen? Ich kann auf die 3 & 4 auch verzichten bis es die Option auf neu zu verlegendes Kabel gibt. Aber durch einen eh zu bauenend Weg für Ethernet wäre halt Platz für Sat Kabel, abzweigend von der 2. Der Verteiler ist also nicht die Dauerlöung, sondern würde in Zukunft durch das neue (oder die neuen) Kabel abgelöst werden. Falls es nicht funktiniert könnte ich den Verteiler einfach wieder abziehen und gut ist.

Mein Vorschlag wäre ein Endausbau, also alles gleich richtig ... natürlich kann man da "jetzt" was machen das dann später geändert wird wenn es einfacher möglich wäre. Es gibt viele Wege, alleine von mir ja jetzt schon 2-3 gezeichnet. Im Klaren sein muss man sich dann aber das eine Änderung anstehen wird in der Verkabelung später, ggf. sogar Umbau von Antennendosen (andere Auskoppeldämpfungen etc.) und das man anfangs ggf. auf ein paar Aufstellplätze in der Versorgung verzichten müsste.
Wie schon oft hier im Forum gesagt: viele Wege führen nach Rom !

PatGet hat geschrieben:Wie gesagt läuft es unter den Dachziegeln lang und kommt dann an der Gaube aus der Wand. Es dürften so um die 20 Meter sein. Gute Stecker sind mir lieber als da was neues legen zu müssen, das würde (Bzw. muss!) ich verschieben auf den Zeitpunkt wenn in ein paar Jahren Dach und Gauben saniert werden.

Bei 20m Kabel dieser Art + den vielen notwendigen Verteilern etc. etc. etc. sehe ich keine Möglichkeit in ihrer gezeichneten Planung. Die Signalstärke ist nicht unendlich da, aber unter den o.g. Verlinkungen sehen sie viele Pegelberechnungen auch drin eingezeichnet.

PatGet hat geschrieben:Ja, vermutlich macht das vieles einfacher. Tatsächlich hätte ich da mehr Auswahl erwartet, hab bisher allerdings auch nur an Zusatzboxen gedacht, nicht direkt an TVs.

Sie können auf "meine Art" (nur 8 UBs pro Strang und somit auch per Unicable-Geräten ansteuerbar) eben sicherer arbeiten. Jedes Gerät würde an jedem Strang funktioneren, eben auch die "alten" die noch kein JESS unterstützen.

PatGet hat geschrieben:Ih zähle 8. Ist aber auch blöd eingezeichnet.

Ob hier 7 oder 8 (hatte mich da wirklich verzählt :1118 ) ist ja eigentlich irrelevant, wichtig bleibt nur wie viele TUNER an einem Strang dann sind ... und da sehe ich das o.g. Problem bzw. hätte ich bessere Wege in der Umsetzung (wie erklärt).


Ich glaube da haben sie was falsch verstanden :1112
Sie meinen sicher diesen Teil:
techno-com hat geschrieben:Wer hat´s erfunden?

...
JESS ermöglicht es, über eine Leitung mit bis zu 32 Empfangsgeräten auf bis zu 64 Satellitensysteme zuzugreifen. Zusätzlich zur genaueren Frequenzabstimmung von JESS ergibt sich auch eine deutlich sicherere Konfiguration der Empfangsgeräte als mit dem alten Tonbakenverfahren nach EN 50494.

JEDER Schalter von Jultec kann per JESS-Schaltbefehl angesteuert werden importantnotice
Jultec-JESS_EN50607_Steuerung.jpg
Jultec-JESS_EN50607_Steuerung

Mehr dazu auch unter:
von Kabel auf SAT Unicabel/JESS
Erweiterung vorhandener Sat-Anlage im EFH auf JESS

Bedeutet mit einfachen Worten:
JESS ist nicht nur die "Möglichkeit" der Hardware mehr als 2 Satelliten oder 8 Tuner-Versorgungen raus zu geben (Unicable EN50494 kann ja nur max. 2 Satelliten und 8 UBs).
Vielmehr kann per JESS ("Steuersignal") auch die Steuerung/das Schaltsignal "besser/genauer" übertragen werden.
Hier kann aber bei Jultec auch ein Schalter der "nur Unicable" in der Hardware ist (max. 2 Satelliten, max. 8 UBs an den Ausgängen jeweils) angesteuert werden.
Andere Hersteller arbeiten da mit einer dCSS-Technologie, die ist aber aus Erfahrung und vielen User-Berichten mit solcher Hardware tlw. sehr störanfällig. Das ist sehr schön mit Oszi-Bildern mal erklärt hier im Forum unter Unicable Planung - Richtig?
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Wichtiger Hinweis: Zuständigkeiten verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) und Blitzschutzfachkräfte
Informieren Sie sich dort über Folgen und Auswirkungen von Eigenleistung und lassen Sie selbst durchgeführte Installationen von entsprechender Stelle prüfen und abnehmen. Dafür sind VOR ORT spezielle und qualifizierte Blitzschutz-Fachkräfte notwendig, Ferndiagnosen für Blitzschutz/Erdung können hier NICHT durchgeführt werden ("wie kann ICH das machen ..." oder ähnlich bringt da nichts).

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100% beantwortet werden können nur Anfragen die auch alle relevanten Teile beinhalten die man benötigt für eine Antwort (genaue Beschreibungen/ Angabe von Herstellern/Typen für vorhandenes Material etc.). Bitte vermeiden Sie Aussagen wie "habe viel gelesen, aber ..." ohne Nennung von dem was Sie gelesen haben - den nur dann kann man auch darauf eingehen was event. unklar ist/war.

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Re: Planung JESS Anlage in DHH

Ungelesener Beitragvon PatGet » 8. Mai 2019 18:22

Ich stimme voll zu, Sie listen weitaus bessere Verkablungen auf als ich. ABER: Neuverkabel von der Schüssel bin in das 1.OG ist auf diese Weise derzeit nicht machbar. Ich muss damit zurecht kommen was jetzt liegt. Ich zerbreche mir quais jetzt schon die ganze Zeit den Kopf,ggf. helfen ein paar weitere Klarstellungen und eine Kompromissvariante.

kompromiss.png


Die 5 wäre wie eingezeichnet Optional, sofern machbar.
Wie verhält es sich denn mit der UB Belegung? Geht es da einfach um aktive Geräte oder reicht es schon wenn die Tuner angeschlossen sind?

techno-com hat geschrieben:Ihre Zeichnung scheint ja einfach zu sein, aber das wird schwer umzusetzen sein auf verschiedensten Gründen, die wichtigsten kurz gefasst:
1. von den 8 Dosen hängen dann 7 an einem Ausgang egal von was für einem Multischalter .... 6x Single-Versorgung benötigen schon 6 UBs (von den 8 wie von mir vorschlagen für den Multischalter in der Wahl - warum nur "8" wirde ja schon erklärt bzw. hier folgt auch noch was dazu) und es würde nur 2 UBs für das FBC-Frontend von der VU+ Box "übrig" bleiben.
2. mind. 2 Verteiler würden benötigt, und die fressen ganz einfach sehr viel Signalpegel das hier ggf. sogar an Dose 7+8 zu wenig ankommen würde (ggf. sogar schon an 6).

1. Könnte doch grundsätzlich mit JESS gelöst werden, je nach Schalter kann ich doch damit auf bspw. 16 UBs auf den Strang bekommen. Einschränkunegn bei Hardware mal abgesehen.
2. Kann man bspw. dem Inline Verstärker Dur-Line V 3010 "Mini" 10dB arbeiten?

techno-com hat geschrieben:Weiterhin verstehe ich den Verteiler an Punkt 6 eh nicht, warum wird dort nicht "von 6" "zu 7/8" und dann weiter zu 8/7" ganz einfach mit Durchgangsdosen gearbeitet ? Eine Durchgangsdose hätte nur ca. 2db Verlust im Gegensatz zu dem Verteiler der 6-8db hätte (wobei man da auch nicht vergessen darf dann das ggf. 2 Durchgangsdosen bis zur letzten sein würden bzw. Auskoppeldämpfungen der Dosen größer sein würden ... aber da könnte man auch VOR der 6 einen Verteiler setzen (Kathrein EBC114 ohne Diodenentkopplung) und dann Dose 6-7-8 als Enddose mit 7db Auskoppeldämpfung wählen jeweils.

Der Verteiler macht mir das Kabel verteilen einfacher. Mit Dosen muss ich wesentlich mehr und qausi doppelt legen, um wieder an die Stelle zurück zu kommen an der ich in den anden Raum springen kann. Pegeletc. hab ich dabei natürlich nicht bedacht,

Wenn EBC114 + die 3 7db Dosen funktionieren wäre ich da vollkommen offen. Oder in der Kompromissvariante der EBC110 + 2 Dosen? Macht das an der Stelle einen Unterschied oder ist das wenn es geht vom Pegel überhaupt geht egal, wirkt sich nur aufdie Anzahl der UBs aus?

techno-com hat geschrieben:Aber alles ganz egal, ich würde das auf "meinem Weg" wie oben beschrieben machen ....
...
Mein Vorschlag wäre ein Endausbau, also alles gleich richtig ... natürlich kann man da "jetzt" was machen das dann später geändert wird wenn es einfacher möglich wäre.

Schön wärs, aber leider.... Auf letzters muss es hinauslaufen leider.

techno-com hat geschrieben:Bei 20m Kabel dieser Art + den vielen notwendigen Verteilern etc. etc. etc. sehe ich keine Möglichkeit in ihrer gezeichneten Planung. Die Signalstärke ist nicht unendlich da, aber unter den o.g. Verlinkungen sehen sie viele Pegelberechnungen auch drin eingezeichnet.

Wie oben bereits gefragt, sind nicht dafür Verstärker möglich?
Zuletzt geändert von techno-com am 8. Mai 2019 18:30, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Edit by techno-com: Quotes angepasst

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Re: Planung JESS Anlage in DHH

Ungelesener Beitragvon techno-com » 9. Mai 2019 13:06

Hallo zurück :1119

Eine Frage vorab .. lesen sie nur das was ich schreibe oder auch was ich auf ihre Fragen verlinke ? Das wäre nicht sinnvoll und zielbringend, vieles von dem was sie anfragen wäre erklärt (wirklich sehr genau) wenn sie das lesen würden was ich verlinke.

Weiterhin ist auch vieles von dem was ich angefragt bzw. erklärt/vorgeschlagen haben nicht weiter beantwortet, darauf sollten sie auch eingehen. Das wäre zielführend, auch in Anbetracht auf das was ggf. später mal erweitert werden soll. Den auch das sollte man ja heute schon mit "einplanen", sonst steht man später vor einer no-go Erweiterung und fängt von vorne an.

Aber kommen wir zurück auf diese Umrüstung.. :superman:

PatGet hat geschrieben:Ich stimme voll zu, Sie listen weitaus bessere Verkablungen auf als ich. ABER: Neuverkabel von der Schüssel bin in das 1.OG ist auf diese Weise derzeit nicht machbar. Ich muss damit zurecht kommen was jetzt liegt. Ich zerbreche mir quais jetzt schon die ganze Zeit den Kopf,ggf. helfen ein paar weitere Klarstellungen und eine Kompromissvariante.

kompromiss.png

Die 5 wäre wie eingezeichnet Optional, sofern machbar.
PatGet hat geschrieben:Schön wärs, aber leider.... Auf letzters muss es hinauslaufen leider.

Vorab auch gleich wieder das ich da kein "riesen" Freund davon werde (von "Kompromissen" wie sie ihre jetztige Planung imt dem Bildernamen benannt haben :1112 ). Ich bin der Freund von Anlagen die mit etwas ggf. mehr Aufwand dann gleich richtig aufgebaut sind (in Sachen Pegel + Nutzung von UBs pro Stang). Aber ich weiß auch das es oft nicht immer so super leicht ist.

Das wäre dann eine Anlage die auf einem Jultec JPS0501-16TN bwz. JPS0501-16MN aufbaut (M-Version hätte Kaskadenausgänge um später erweitern zu können oder auch mal Sat>IP zu versorgen - nur möglich bei Quattro-LNB Versorgung und NICHT bei Breitband-LNB Versorgung) ..... 1 Ausgang auf 16 UBs (16 Tuner-Versorgungen).
Bleibt aber das "Problem" die obere Dose mit einzubringen, das würde nur über einen Verteiler gehen (Kathrein EBC110 2-fach Verteiler ohne Diodenentkopplung). Aber der "frisst" schon wieder Pegel (ca. 6db).

PatGet hat geschrieben:Der Verteiler macht mir das Kabel verteilen einfacher. Mit Dosen muss ich wesentlich mehr und qausi doppelt legen, um wieder an die Stelle zurück zu kommen an der ich in den anden Raum springen kann. Pegeletc. hab ich dabei natürlich nicht bedacht,

Auf ihrer Zeichnung sieht das eben so einfach aus, der ist ja nur "eine Wand" entfernt. Was sie jetzt schreiben konnte ich vorher in keinem Satz raus lesen bzw. der Zeichnung nicht entnehmen.

PatGet hat geschrieben:Wenn EBC114 + die 3 7db Dosen funktionieren wäre ich da vollkommen offen. Oder in der Kompromissvariante der EBC110 + 2 Dosen? Macht das an der Stelle einen Unterschied oder ist das wenn es geht vom Pegel überhaupt geht egal, wirkt sich nur aufdie Anzahl der UBs aus?

Andere Idee .. Dose 6 als "Durchgangsdose" wählen und nach dem Ausgang dieser Dose dann einen 2-fach Verteiler (Kahtrein EBC110) setzen der dann zu den beiden Dosen (wären JAD307TRS Enddose) geht.
Aber, wenn ich mir dann wieder diese Durchgangsdose in der Auskoppeldämpfung vorstelle (JAD310 wäre das mit 10db) und dazu dann noch die Durchleitdämpfung auf den Verteiler (2db wären das) anschaue und dann noch den folgenden Verteiler dann doch wohl eher die Lösung per 4-fach Verteiler Kathrein EBC114 und darauf foldend 3x JAD307TRS Enddose (den 4., denn nicht benötigten Ausgang vom 4-fach Verteiler dann übrigens abschließen mit einem F-Endwiderstand DC-entkoppelt).

PatGet hat geschrieben:2. Kann man bspw. dem Inline Verstärker Dur-Line V 3010 "Mini" 10dB arbeiten?
PatGet hat geschrieben:Wie oben bereits gefragt, sind nicht dafür Verstärker möglich?

Ein Verstärker ist keine Allzweck-Waffe, auch wenn das einige immer denken (sogar Leute deren Antenne nur verstellt ist meinen oft das ein Verstärker das "heilen" würde).
Aber, da kommt es einfach auf viel mehr an ...
1. max. Ausgangspegel von einem Verstärker (der darf nicht unendlich hoch gehen in der Verstärkung, sonst kommt es zu einer "Übersteuerung" was noch schlimmer ist als zu wenig Pegel oft).
2. Stromversorgung für den Inline-Verstärker, es gibt einfach viele die sehr viel Strom benötigen (vor allem die billigen China-Teile)
3. Schräglagen-Kompensation ... ein Verstärker muss die hohen Frequenzen mehr verstärken als die niedrigen Frequenzen. Ganz einfach weil die hohen Frequenzen auf dem Koaxkabel auf dem Weg bis zum Verstärker schon viel mehr gedämpft wurden und somit dort diese schon "schwächer" ankommen
4. Signalqualität .. das ist das wichtigste was es gibt, viel mehr als die Signalstärke. Und Qualität holt man sich nur über eine guten Planung mit guten Komponenten. Übersteuert ein Bauteil bricht die Signalqualität ein, wird das Signal zu schwach ebenfalls. Nimmt man falsche Bauteile ist das auch nicht gut.

PatGet hat geschrieben:Wie verhält es sich denn mit der UB Belegung? Geht es da einfach um aktive Geräte oder reicht es schon wenn die Tuner angeschlossen sind?

Grundsätzlich erklärt unter Unicable-ZF-Frequenzen + Unicable-ID Einstellungen Receiver , aber auch in vielen der Beiträge die ich ihnen vorher schon verlinkt hatte :1126 Aber, bei ihnen muss man da wohl "anders" arbeiten, eben einen "Kompromiss" eingehen.
Weil wahrscheinlich bei ihnen die VU+ das einzige Gerät sein wird das überhaupt mit JESS EN50607 umgehen kann MUSS man dieser Box dann die ID9-ID16 vergeben (JESS), den das könnten die Geräte die nur Unicable EN50494 können nicht.
Bleiben also die IDs 1-8, und die verteilt man eben nach dem was der Link oben erklärt. Je näher am Multischalter, desto höher die Frequenz (oben ID1,2,3 / unten ID 6,7,8).

Und jetzt kommen wir mal ans Eingemachte, ich nehmen jetzt ein paar Sachen einfach an .. erst einmal eine Zeichnung:
Unicable-Pegelberechnung_JultecJPS0501-16TN.png
Unicable-Pegelberechnung_JultecJPS0501-16TN


Eine Pegelberechnung dazu bis zur weitest entfernten Antennendose (vorab: HINTER jeder Antennendose/VOR jedem Receiver sollte der Pegel bei ca. 50-70dbµV liegen):
Ausgangspegel Jultec JPS0501-16TN/MN = 93 dBµV
- Dämpfung Kabel bis zum Verteiler EBC110 mal pauschal 1db
92dbµV
----
Dämpfung Kathrein EBC110 ca. 6db
Ausgang EBC110 = 86dbµV
----
10m altes Koaxkabel bis Kind 1 ca. 4db Dämpfung
Vor dieser Antennendose = 82dbµV
=> Auskopplung zum Receiver - 18db = Pegel an diesem Receiver 66dbµV
=> Durchgangsdämpfung durch die Dose hindurch auf den Strang weiter -2dB
hinter der Dose = 80dbµV
---
10m neues Koaxkabel bis Wohnzimmer ca. 3db Dämpfung
Vor dieser Antennendose = 77dbµV
=> Auskopplung zum Receiver - 14db = Pegel an diesem Receiver 63dbµV
=> Durchgangsdämpfung durch die Dose hindurch auf den Strang weiter -2dB
hinter der Dose = 75dbµV
---
10m neues Koaxkabel bis Verteiler EBC114 ca. 3db Dämpfung
Vor diese Verteiler = 72dbµV
Dämpfung Kathrein EBC110 ca. 8db
Ausgang EBC110 = 64dbµV
-----
10m neues Koaxkabel bis Keller1/2 ca. 3db Dämpfung
Vor dieser Antennendose = 61dbµV
=> Auskopplung zum Receiver - 7db = Pegel an diesem Receiver 54dbµV

Also, alles im grünen Bereich (auch ohne Verstärker in der theoretischen Berechnung -- der Pegel "könnte" sogar runter bis auf 47dbµV !

Aber jetzt ein Fehler von mir in der Zeichnung .. ich habe dort eine JAD307TRS Enddose (rot) eingezeichnet ... das wird nicht gehen.

Pegelberechnung bis dorthin:
Ausgangspegel Jultec JPS0501-16TN/MN = 93 dBµV
- Dämpfung Kabel bis zum Verteiler EBC110 mal pauschal 1db
92dbµV
----
Dämpfung Kathrein EBC110 ca. 6db
Ausgang EBC110 = 86dbµV
----
10m altes Koaxkabel bis DG ca. 4db Dämpfung
Vor dieser Antennendose = 82dbµV
=> Auskopplung zum Receiver - 7db = Pegel an diesem Receiver 75dbµV

Wäre damit zu viel :1118
Von daher dort eine Jultec JAD314TRS Durchgangsdose rein, die hätte 14db Auskoppeldämpfung statt nur 7db wie die Enddose. Pegel wäre dann bei 68dbµV und so passend.
Aus der Durchgangsdose muss nur eine Enddose gemacht werden, dafür einfach einen BK-Endwiderstand DC-entkoppelt in den Ausgang der Dose rein schrauben.


Beiträge mit Pegelberechnungen, diese sogar jetzt auf einen JPS0501-16T direkt gemünzt/gesucht (über die Boardsuche)
Umbau EFH von Kabel Unitymedia auf Sat Unicable/Jess
Planung Unicable Anlage
Hier stehen auch Such-Tags zur Verfügung, z.B. der für Unicable-Pegelberechnung
Der beste, allgemeine dazu mit super Erklärung dazu finden sie wohl unter Umrüstung 3 Parteien Haus von Kabel auf SAT
-- ich kann nicht serhr viel da machen, ich habe keine Daten dafür (Leitungslängen etc. etc.).
Vielleicht sind wir nicht günstiger als ein Discounter oder reiner Online-Kartonschieber, aber sicherlich besser !
Normkonforme Beratung und Bau sind bei uns selbstverständlich.
Sat-Shop Heilbronn Kunden können sich auch nach dem Kauf auf unseren besten Service verlassen
Hier im Forum wird kein After-Sales-Support für Fremdkäufe geleistet !! Wenden Sie sich dazu an ihren Verkäufer ......

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