Bestehende Anlage optimieren

Haben sie Fragen zu Unicable (EN50494/SCR/SatCR/CSS) oder JESS (Jultec Enhanced Stacking System - EN50607/SCD2) Multischaltern, zu statischen SAT-Einkabelsystemen sowie auch zu speziellen Einkabelanlagen wie Polytron TSM-1000 HD, Schwaiger EKU825, Dur-Line UCP20/UCP30 oder auch zur Johansson Einkabellösung 9640/9645 (Multiband Converter/Stacker-Destacker) ?
Nicht für Einkabel-LNB Anfragen ! Nutzen sie hierfür das Forum unter "Unicable-/Einkabel LNB´s" weiter unten !!
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Ungelesener Beitragvon HUR » 9. Oktober 2015 19:16

Vorab - ich bin technisch versiert, jedoch kein Elektronik- und schon gar kein Antennenfachmann.

Daten zur aktuellen Sat-Anlage:
Octo LNB mit indiv. Kabel zu 7 Receivern in versch. Räumen. (Antennenanlage würde ein Fachmann sicher Chaotisch bezeichnen - ist halt in einem älteren Haus über die Jahre immer mal wieder erweitert worden. Letzte größere Umrüstung war die Umstellung auf Digital mir Einbau des Octo LNB). Wie auch immer - Anlage funktioniert störungsfrei.

2 Receiver sind sogen. Twin-Receiver - werden jedoch bisher mit nur 1 Kabel gespeist. Weiter Kabel ein zu ziehen ist nahezu unmöglich. Außerdem ist am LNB auch nur noch 1 Abgang frei - aber auch da wüsste ich nicht, wie ich problemlos ein weiteres Kabel verlegen sollte.
Ich beabsichtige nun diese beiden (Twin-)Tuner - evtl. über eine Unikabel-Lösung - besser zu nutzen.
Diese Tuner sind:
- Kathrein ufs922
- PC TV-Karte von Digital Devices "Cine S2"

1 Receiver ist ein HD-Receiver "Technisat TechniStrar S1+"
Die restl. Receiver sind einfache Standard-Receiver, wahrscheinlich nicht Unikabel tauglich.

Was wäre dafür eine machbare und bezahlbare Lösung? Danke für Ihre Unterstützung.

Hans-U.



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Re: Bestehende Anlage optimieren

Ungelesener Beitragvon techno-com » 10. Oktober 2015 07:57

Hallo und erst einmal ein "Herzlich Willkommen im Forum" :freunde

HUR hat geschrieben:Daten zur aktuellen Sat-Anlage:
Octo LNB mit indiv. Kabel zu 7 Receivern in versch. Räumen. ..... Wie auch immer - Anlage funktioniert störungsfrei.

Erst hier einmal der Hinweis auf "Octo-LNBs", diese sind leider sehr bekannt für eine große Störanfälligkeit.

HUR hat geschrieben:2 Receiver sind sogen. Twin-Receiver - werden jedoch bisher mit nur 1 Kabel gespeist. Weiter Kabel ein zu ziehen ist nahezu unmöglich. Außerdem ist am LNB auch nur noch 1 Abgang frei - aber auch da wüsste ich nicht, wie ich problemlos ein weiteres Kabel verlegen sollte.
Ich beabsichtige nun diese beiden (Twin-)Tuner - evtl. über eine Unikabel-Lösung - besser zu nutzen.
Diese Tuner sind:
- Kathrein ufs922
- PC TV-Karte von Digital Devices "Cine S2"

HUR hat geschrieben:Was wäre dafür eine machbare und bezahlbare Lösung? Danke für Ihre Unterstützung.

Die von ihnen genannten Twin-Geräte sind beide sehr gut unicable-tauglich, das wäre hier also nicht das Problem.
Meine beste Lösung die ich hier vorschlagen kann für den Anfang wäre die Verwendung eines Jultec JRS0502-2-4T (Erklärung vom Gerät hier im Forum => KLICK / weitere Beiträge zu diesem Gerät im Forum => KLICK) welcher über 2 CSS-Legacy-Ausgänge verfügt die über nur ein Kabel einen Twin-Receiver via "Unicable" mit 2 vollwertigen Signalversorgungen belegt. ABER ... Problem dabei wäre das er weiterhin nur 4 weitere Legacy-Ausgänge hat für 4 Receiver die dann weiterhin versorgt werden könnten und sie nach meiner Rechnung hier aber 5 weitere Geräte haben.... wenn da nicht ein Gerät/Anschluss dabei sein sollte auf den man verzichten kann dann würde das ausfallen. Erst einmal aber dieses Gerät als Vorschlag, ggf. passt das ja schon ?
Erklärung der Begriffe "Legacy", "CSS" etc. => KLICK
Dieses Gerät wäre übrigens ein voll-receivergespeister Multischalter, d.h. er benötigt keinen Stromanschluss mehr da er über die Receiver Versorgungs-/Schaltspannungen voll betrieben werden kann (Erklärung => KLICK + KLICK).

HUR hat geschrieben:1 Receiver ist ein HD-Receiver "Technisat TechniStrar S1+"
Die restl. Receiver sind einfache Standard-Receiver, wahrscheinlich nicht Unikabel tauglich.

Wie die beiden Twin-Receiver die sie oben genannt haben wäre auch dieser Technisat-Receiver unicable-tauglich, ob das die anderen sind kann ich nicht sagen da sie keine Typen dazu nennen. Eine Unicable-Komponente (Multischalter) kann aber eh nur max. 8 Tuner versorgen, bei ihren beiden Twin-Receivern + 5 anderen Geräten (auch wenn alle unicable-tauglich wären) haben wir aber 9 Tuner dann und eine Komponente/ein Multischalter reicht nicht. Es gibt auch kombinierte Aufbauten von Standard-Multischalter (Legacy) + Unicable-Multischalter, siehe z.B. im Beitrag unter bitte um Hilfe bei Planung Umrüstung .


Obligatorischer Hinweis auf die Erdungsvorschriften => Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich + Vormontagen- Aufbau im Schaltschrank incl Potenzialausgleich


Es gibt viel zu lesen, aber nur so verstehen sie wirklich 100%ig die verschiedenen Möglichkeiten, bitte nehmen sie sich Zeit für die Durcharbeitung. Weitere Fragen werden dann sicher kommen, einfach nochmal melden. Dabei ggf. auch noch angeben was für Kabel genau verwendet sind (Hersteller + Typ) und auch die Leitungslängen angeben da es bei voll-receivergespeisten Systemen natürlich Voraussetzungen gibt die erfüllt werden müssen (aber das alles nicht so schlimm ist wie es oft beschrieben wird in diversen anderen Foren, siehe dazu auch eine genaue Erklärung mit Messprotokollen unter Multischalter ohne Stromanschluss (voll receivergespeist) + JULTEC JRM0516T maximale Kabellänge ).
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Re: Bestehende Anlage optimieren

Ungelesener Beitragvon HUR » 10. Oktober 2015 10:31

Zunächst danke - da werde ich mich jetzt mal einlesen und einarbeiten.
Melde mich bestimmt wieder.

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techno-com (10. Oktober 2015 10:41)
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Re: Bestehende Anlage optimieren

Ungelesener Beitragvon techno-com » 10. Oktober 2015 10:41

:1147 :thx :1144
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Re: Bestehende Anlage optimieren

Ungelesener Beitragvon HUR » 14. Oktober 2015 19:14

Hallo Herr Uhde

So, inzw. habe ich da mal viel gelesen und sogar manches verstanden. Für meine weiteren Überlegungen jetzt noch ein paar zusätzliche Fragen:

Kann der bestehende und bisher problemlos funktionierende Octo LNB weiter verwendet werden? Was kostet eigentlich der "optimalere" (quattro) LNB? Aber das ist wohl nicht das größte Problem.

Ich habe mir die Sat-Schüssel und die aktuelle Kaberführung mal etwas näher angesehen. Bei der Kabelführung liegt wohl das größere Problem. Wie gesagt, die Anlage ist über 40 Jahre "gewachsen".
1. Am Octo-LNB sind derzeit (nur) 6 Kabel angeschlossen. Wenn es hilft, kann ich gerne ein Bild vom LNB schicken. wie geht das?
- offenbar hängen 2 Receiver an einer Linie. Welche muss ich noch klären.
- somit könnte ich ja meine beiden Twin-Receiver dort noch mit je einem 2. Kabel anschließen. Aber praktisch bekomme ich keine Kabel mehr durch die Kanäle.

2. Ich komme zwar unter dem Dach an die Kabel ran - die kommen aus einem Kanal vom LNB und verschwinden nach einiger Zeit in einem weiteren Kanal hin zu den verschiedenen Räumen - aber ich weiß nicht welches Kabel letztlich wohin führt.
Lediglich 1 Kabel ,welches aktuell zu meinem PC führt (dort ist das Kabel gleich beschriftet, trägt eine Beschriftung (EN 50117-2-4 14 MK 96 F Class A WISI 1022).
Das wäre sch schon mal ein Kabel für den Onecable Betrieb. Aber der Rest = schwierig.



Was kann ich jetzt tun?

Gruß
Hans-U. Röske

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Re: Bestehende Anlage optimieren

Ungelesener Beitragvon techno-com » 15. Oktober 2015 06:40

HUR hat geschrieben:Hallo Herr Uhde

Moin :1121

HUR hat geschrieben:Kann der bestehende und bisher problemlos funktionierende Octo LNB weiter verwendet werden?

Nein ....
1. aus Qualitätsgründen (siehe Beitrag von mir oben zu dieser Sache)
2. gute Multischalter mit Energie-Spar-Effizienz unterstützen keine Quad-/Octo-LNB Versorgung => Erklärung von Jultec zu "Quad-LNB Unterstützung / no Quad"

HUR hat geschrieben:Was kostet eigentlich der "optimalere" (quattro) LNB?

Das Quattro-LNB wurde in jedem o.g. Beitrag verlinkt ... hier noch einmal => Inverto Black Premium Quattro-LNB

HUR hat geschrieben:Ich habe mir die Sat-Schüssel und die aktuelle Kabelführung mal etwas näher angesehen. Bei der Kabelführung liegt wohl das größere Problem. Wie gesagt, die Anlage ist über 40 Jahre "gewachsen".

Wie alt die Anlage ist, wie alt die Koaxkabel sind ..... alles ganz egal ! Es kommt auf die Produkte an die verbaut sind und auch 40 Jahre alte Koaxkabel sind oft nicht schlechter als manche die heute verbaut werden. Ein altes Kabel macht kein schlechteres Bild als ein neues, ein Koaxkabel kann an der Bildqualität gar nichts ändern beim digitalen TV das nur auf 0ern und 1ern bestellt .... es geht rein um die Signalstärke und die Signalqualität bei der digitalen Übertragung (DVB => Digital Video Broadcast) und da hat ggf. ein altes Kabel mal mehr Dämpfung als ein neues Kabel .... aber selbst das ist ganz egal wenn die Abschirmung vom Kabel (das "Außenrum" am Koaxkabel das Fremdeinstrahlung von außen verhindert) mind. 2-fach abgeschirmt ist ..... mehr dazu im bereits vorab verlinkten Beitrag unter JULTEC JRM0516T maximale Kabellänge

Mehr zu "alten" Koaxkabeln:
Modernisierung in altem Fachwerkhaus
Unicable Umrüstung 40 Jahre alte Kabel

HUR hat geschrieben:1. Am Octo-LNB sind derzeit (nur) 6 Kabel angeschlossen.

Das wäre ja genau passend für den von mir vorgeschlagenen JRS0502-2+4T (2x Twin-Versorgung + 4x Legacy).

HUR hat geschrieben: - offenbar hängen 2 Receiver an einer Linie. Welche muss ich noch klären.

Das kann/darf bei einer Standard-Satanlage (Legacy-Versorgung) nicht sein, die würden sich immer direkt gegenseitig stören .......

HUR hat geschrieben:Wenn es hilft, kann ich gerne ein Bild vom LNB schicken. wie geht das?

Startseite => Bilder / Anhänge einstellen ins Forum - Wie geht das ?

HUR hat geschrieben: - somit könnte ich ja meine beiden Twin-Receiver dort noch mit je einem 2. Kabel anschließen. Aber praktisch bekomme ich keine Kabel mehr durch die Kanäle.

Von daher, das sie keine Kabel mehr durch bekommen, ist ja die Möglichkeit hier gesucht und erklärt wie das mit dem einen, vorhandenen Kabel geht.....

HUR hat geschrieben:2. Ich komme zwar unter dem Dach an die Kabel ran - die kommen aus einem Kanal vom LNB und verschwinden nach einiger Zeit in einem weiteren Kanal hin zu den verschiedenen Räumen - aber ich weiß nicht welches Kabel letztlich wohin führt.

Einfach ein Kabel nach dem anderen oben abschrauben und dann schauen wo dann kein Empfang mehr ist .... dann war das dieses Kabel das gerade abgeschraubt wurde das an das Gerät führt das jetzt nicht mehr funktioniert.

HUR hat geschrieben: Lediglich 1 Kabel ,welches aktuell zu meinem PC führt (dort ist das Kabel gleich beschriftet, trägt eine Beschriftung (EN 50117-2-4 14 MK 96 F Class A WISI 1022).
Das wäre sch schon mal ein Kabel für den Onecable Betrieb. Aber der Rest = schwierig.

Wisi MK 96 F (der Rest auf dem Kabel ist unnötig, tlw. sogar nur eine Meterangabe ...)
Ein super gutes Koaxkabel ....
Das Wisi MK 96 F 0100 Koaxial-Antennenkabel weist, dank 3-fach-Abschirmung, ein besonders hohes Schirmungsmaß auf. Durch die Verwendung von Kupferinnenleitern wird bei diesem 100 m langen Kabel eine besserer Gleichstromwiderstand generiert. Neben seiner geklebte Außenleiterfolie, die ein Verrutschen bei der Montage verhindert, ist es durch das geschäumte Dielektrikum besonders alterungsbeständig.

Zum "Rest" kann ich nichts sagen, wird aber nicht so wild sein wie sie oben in den verlinkten Beiträgen "Fachwerkhaus" und "40 Jahre alte Kabel" erlesen können. Es geht aber noch um die verlegten Kabelweg, der sollte man ca. zusammengefasst werden in einen kompletten Kabelplan/Verlegungsplan/Aufbauplan ...

HUR hat geschrieben:Was kann ich jetzt tun?

Alles nochmal genau durchlesen ! Sehr wichtig !
Dann Kabelplan (= Kabel nacheinander abziehen und schauen welches wohin geht ...) ..... Antennenerdung prüfen, dazu haben sie gar nichts geschrieben ......
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Re: Bestehende Anlage optimieren

Ungelesener Beitragvon HUR » 18. Oktober 2015 12:36

Hallo Herr Uhde,

wie so oft - im Detail steckt der Teufel. Ich habe mir den Kabelverlauf nochmal genau angesehen. Hierzu und zum weiteren Verlauf des Projektes ergeben sich jetzt noch einige Fragen.

Fangen wir beim LNB an.
- Schade dass es mit dem noch fast noch neuen (gut 1 Jahr alt) Octo-LNB nicht funktioniert. Aber OK an den paar Euro scheidert das auch nicht.
Zunächst ist die Schüssel mit LNB über das Dach von einem Hausanbau gut zugänglich. Die Schüssel sitzt dort an der Außenwand.
Die Verschraubungen am Octo-LNB weichen von denen am Receiver ab - ich tippe auf spezielle wetterfeste Außen-Verschraubungen!?
Wenn ich den LNB tausche - kann ich den neuen LNB einfach in der bestehenden Halterung einsetzen, oder muss da noch was eingemessen bzw. justiert werden?
Wollte hier ein Bild der aktuellen LNB ein- bzw. anfügen - habe leider noch immer nicht verstanden wie das funktioniert.

Thema Kabel:
Das ist und bleibt wohl das eigentliche Problem.
Die Kabel sind unterschiedlich alt und einige weichen auch im Durchmesser leicht voneinander ab. Sonst sehen die Kabel ordentlich aus.
Die Länge der Kabel ist unterschiedlich, aber keines ist wohl länger als 25-30 m.
Die Kabelführung ist das eigentliche Problem. Wie bereits erwähnt verschwinden die Kabel in einem Kanal in der Außenwand und verlassen den Kanal am/im Dachgebälk. Dort laufen sie nun einige Meter - halbwegs geordnet nebeneinander - bis sie im Fußboden verschwinden und dann in einem weiteren Kanal in einer Zwischenwand in die verschiedenen Räume der 2 darunter liegenden Stockwerke verteilt werden.
Da ich den Jultec JRS0502-2-4T sinnvollerweise wohl innerhalb der Dachraums einbauen müsste, komme ich da ohne große Schwierigkeiten an die Kabel ran, aber das Abschrauben der Kabel am LNB löst mir leider nicht das Problem der "Kabel Identifizierung"im Dachraum. 2x gibt es da den Verlauf in einem Kanal in den ich nicht hinein sehen kann.
Ggf. muss ich unter dem Dach die Kabel (Eines nach dem Anderen) durchtrennen, um zu sehen an welchen Receiver es dunkel wird und dann jedes Kabel klar beschriften. Letztendlich muss ich die Kabel ja ohnehin trennen um den Jultec ein zu bauen.
Aber dann ergibt sich ein weiteres Problem. Die Kabel sind auf kurzem Weg quasi ohne Kabelreserve verlegt. Wenn ich also den Jultec halbwegs ordentlich, mit sauberer Kabelführung, einbauen will, dann wird mir dafür jeweils 1-2 Meter Kabel fehlen. Kann ich die Kabel eigentlich verlängern, oder muss ich zu einer Seite - dann zum LNB - ggf. die Kabel austauschen, d.h. neue Kabel einziehen?

Antennen-Erdung?
Gute Frage - kann ich nicht beantworten. Es gibt jedoch unter dem Dach noch einen Rest der ehemaligen terrestrischen Antenne - wurde damals bündig am Außendach abgeschnitten - und daran befindet sich ein Erdkabel. Wenn ich das für die neue Antennenanlage - wo anschließen - verwenden kann, dann habe ich auf alle Fälle eine ordentliche Erdung. Was meinen Sie?

Sonderfall PC-TV-Karte.
Die im PC eingebaute Karte besitzt 2 Antennen-Eingänge (1 Kabelanschluss für jeden Tuner). Das bedeutet wohl, dass das per Unicable herangeführte Signal vor dem PC-Eingang aufgesplittet und in 2 Kabel aufgeteilt werden muss. Täusche ich mich da? Wie ist das realisierbar?

7. Receiver
Dieser Receiver steht derzeit im ehemaligen Kinderspielzimmer und wird nicht genutzt. Aus der Antennendose kommt kein Sat-Signal (tot). Möglicherweise/wahrscheinlich - warum auch immer - wurde dieses Kabel bei letzten Antennenumbau (Austausch des LNB vor ca. 1,5 Jahr) nicht angeschlossen. Das Kabel sehe ich auch nicht an der Schüssel -es liegt wohl im Kabelkanal.
Wie auch immer, wenn ich künftig auf 1 Anschluss verzichten müsste, dann wird es wohl dieser sein. Wir haben ja seit mehr als 1 Jahr nicht bemerkt, dass die Leitung tot ist. Falls die Leitung irgendwann benötigt wird wird Ihnen dazu ja sicher auch was einfallen.

Letzte Frage
Wie groß ist die Sicherheit, bzw. das Risiko, dass die Anlage nach derart großen Umbauarbeiten, noch bzw. wieder korrekt funktioniert. Ich bezeichne mich zwar als technisch versiert, aber ich haben das Fach Antennenbau sicher nicht gelernt. An Teile wie LNB habe ich mich bis heute nicht ran getraut.

So, das war es für heute.

Hans-U. Röske

P.S.: Hinweis, nachdem ich dieser, zugegeben sehr langen Text geschrieben hatte und absenden wollte, verlangte die Seite meine erneute Anmeldung. Als Ergebnis war der Text verloren!
Ich hoffe, dass es jetzt (2. Mal geschrieben) klappt.

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Re: Bestehende Anlage optimieren

Ungelesener Beitragvon techno-com » 18. Oktober 2015 13:43

HUR hat geschrieben:Hallo Herr Uhde,

Hallo zurück :freunde

HUR hat geschrieben:Die Verschraubungen am Octo-LNB weichen von denen am Receiver ab - ich tippe auf spezielle wetterfeste Außen-Verschraubungen!?

Ohne Bild / genaue Verlinkung zu dem Artikel den sie ansprechen kann ich dazu nichts sagen.

HUR hat geschrieben:Wenn ich den LNB tausche - kann ich den neuen LNB einfach in der bestehenden Halterung einsetzen, oder muss da noch was eingemessen bzw. justiert werden?

Etwas nachjustigen/genau einstellen ist immer ratsam => Kurzanleitung Satantenne ausrichten + Gesamtinbetriebnahme

HUR hat geschrieben:Wollte hier ein Bild der aktuellen LNB ein- bzw. anfügen - habe leider noch immer nicht verstanden wie das funktioniert.

Bilder / Anhänge einstellen ins Forum - Wie geht das ?

HUR hat geschrieben:Thema Kabel:
Das ist und bleibt wohl das eigentliche Problem.
Die Kabel sind unterschiedlich alt und einige weichen auch im Durchmesser leicht voneinander ab. Sonst sehen die Kabel ordentlich aus.

Ohne Daten zu den Kabel kann ich auch dazu absolut nichts sagen ..... haben sie die zuvor verlinkten Links mal genau durchgelesen wo "alte" Kabel erklärt werden ? Da kann man recht gut erkennen das alte Kabel nicht immer schlecht sind und das auch damit eigentlich recht selten überhaupt Probleme auftreten.

HUR hat geschrieben:Die Kabelführung ist das eigentliche Problem. Wie bereits erwähnt verschwinden die Kabel in einem Kanal in der Außenwand und verlassen den Kanal am/im Dachgebälk. Dort laufen sie nun einige Meter - halbwegs geordnet nebeneinander - bis sie im Fußboden verschwinden und dann in einem weiteren Kanal in einer Zwischenwand in die verschiedenen Räume der 2 darunter liegenden Stockwerke verteilt werden.

Einfach am Octo-LNB einen Anschluss nach dem anderen abmachen und immer parallel dazu schauen wo dann kein Signal mehr ankommt, schon hat man eine genaue Zuordnung welches Kabel wohin geht ......

HUR hat geschrieben:Da ich den Jultec JRS0502-2-4T sinnvollerweise wohl innerhalb der Dachraums einbauen müsste, komme ich da ohne große Schwierigkeiten an die Kabel ran, aber das Abschrauben der Kabel am LNB löst mir leider nicht das Problem der "Kabel Identifizierung" im Dachraum. 2x gibt es da den Verlauf in einem Kanal in den ich nicht hinein sehen kann.
Ggf. muss ich unter dem Dach die Kabel (Eines nach dem Anderen) durchtrennen, um zu sehen an welchen Receiver es dunkel wird und dann jedes Kabel klar beschriften. Letztendlich muss ich die Kabel ja ohnehin trennen um den Jultec ein zu bauen.

Kabel aussen abmachen und innen (am dann im Verlauf der Neu-Montage/des Umbaus bereits durchgeschnittenen Kabel im DG) auf das Kabel einfach einen Kurzschluss machen (in Richtung zu den Kabel nach außen zum LNB) ..... dann mit einem Durchgangsprüfer oder einfach einer Widerstands-Messung außen messen welches Kabel welches ist ! Das geht recht einfach ..... hatte sogar schon Leute die haben auf das Koaxkabel eine Batterie angeklemmt und dann außen über eine entsprechende Birne (oder irgendeinen eben zur Spannung passenden Verbraucher) getestet welches Kabel das ist das dann außen ankommt.
Hier aber eh irrelevant da man auf diesem Weg bei dem Umbau eh UV-beständige, neue Kabel verlegen sollte die man vorher mit 1-4 am Anfang + Ende beschriften kann.

---- würde auch so gehen => HL, HH, VH, VL Ebenen Erkennung vom Quattro-LNB

HUR hat geschrieben:Aber dann ergibt sich ein weiteres Problem. Die Kabel sind auf kurzem Weg quasi ohne Kabelreserve verlegt. Wenn ich also den Jultec halbwegs ordentlich, mit sauberer Kabelführung, einbauen will, dann wird mir dafür jeweils 1-2 Meter Kabel fehlen. Kann ich die Kabel eigentlich verlängern, oder muss ich zu einer Seite - dann zum LNB - ggf. die Kabel austauschen, d.h. neue Kabel einziehen?

Nein, das passt (auch wenn keine neuen Kabel von außen bis zum Multischalter verlegt werden und die alten nur "durchgetrennt" werden) ..... kommen alle ja am späteren Multischalter-Aufbau wieder fast genau "zusammen" an den Erdungsblock- siehe Bilder von solchen Aufbauten unter Vormontagen- Aufbau im Schaltschrank incl Potenzialausgleich

HUR hat geschrieben:Antennen-Erdung?
Gute Frage - kann ich nicht beantworten. Es gibt jedoch unter dem Dach noch einen Rest der ehemaligen terrestrischen Antenne - wurde damals bündig am Außendach abgeschnitten - und daran befindet sich ein Erdkabel. Wenn ich das für die neue Antennenanlage - wo anschließen - verwenden kann, dann habe ich auf alle Fälle eine ordentliche Erdung. Was meinen Sie?

Siehe unter Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich + in meiner Signatur die jedem Beitrag anhängt.
Das alte Erdungskabel der alten terrestrischen Antennen entspricht mit großer Sicherheit nicht mehr den heutigen Ansprüchen (vor allem im Querschitt/Durchmesser mit 16mm²).

HUR hat geschrieben:Sonderfall PC-TV-Karte.
Die im PC eingebaute Karte besitzt 2 Antennen-Eingänge (1 Kabelanschluss für jeden Tuner). Das bedeutet wohl, dass das per Unicable herangeführte Signal vor dem PC-Eingang aufgesplittet und in 2 Kabel aufgeteilt werden muss. Täusche ich mich da? Wie ist das realisierbar?

Das hängt von der PC-Karte ab, da verhält sich jede anders ...... bei einer Twin-PC-Karte von Digital-Devices braucht man bei einer Unicable-Versorgung z.B. einen diodenentkoppelten 2-fach Verteiler nach der Dose/vor der PC-Karte. Gezeigt wird das in einem der beiden Info-Videos die unter http://www.digital-devices.eu/shop/de/s ... t-unicabel unten zu finden sind.
Hier mal angehängt zum direkten Anschauen:

[Die Dateierweiterung wmv wurde deaktiviert und kann nicht länger angezeigt werden.]


[Die Dateierweiterung wmv wurde deaktiviert und kann nicht länger angezeigt werden.]



HUR hat geschrieben:Letzte Frage
Wie groß ist die Sicherheit, bzw. das Risiko, dass die Anlage nach derart großen Umbauarbeiten, noch bzw. wieder korrekt funktioniert. Ich bezeichne mich zwar als technisch versiert, aber ich haben das Fach Antennenbau sicher nicht gelernt. An Teile wie LNB habe ich mich bis heute nicht ran getraut.

Das kann ihnen auf diesem Weg über ein Forum keiner beantworten wie das bei ihnen klappt :1112
Sie können hier aber sehr sehr viele andere User-Beiträge über getätigte Umrüstungen finden die alles erklären wie es bei anderen ablief, tlw. mit und tlw. absolut ohne irgendwelche weitere Rückfragen zur Beratung vorab hier.

HUR hat geschrieben:P.S.: Hinweis, nachdem ich dieser, zugegeben sehr langen Text geschrieben hatte und absenden wollte, verlangte die Seite meine erneute Anmeldung. Als Ergebnis war der Text verloren!

Hier im Forum wird akt. eine Umstellung der Board-Software durchgeführt auf die neueste Version von phpBB ! Daher kann es wirklich sein das tlw. mal der Foren-Cache gelöscht wird und damit dann während dem Besuch auf der Seite eine neue Anmeldung fällig wird. Neu eingeben sollte man aber eine Nachricht auch dann nicht müssen, entweder sollte der Beitrag weiterhin erhalten sein bzw. über die Rückwärts-Funktion vom Browser wieder aufrufbar sein.
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Re: Bestehende Anlage optimieren

Ungelesener Beitragvon HUR » 18. Oktober 2015 16:54

techno-com hat geschrieben:Ohne Bild / genaue Verlinkung zu dem Artikel den sie ansprechen kann ich dazu nichts sagen.

Hier noch 2 Bilder von LNB
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Re: Bestehende Anlage optimieren

Ungelesener Beitragvon techno-com » 19. Oktober 2015 06:11

Bilder vom LNB bringen mir absolut nichts, es ging um etwas ganz anderes !
techno-com hat geschrieben:
HUR hat geschrieben:Die Verschraubungen am Octo-LNB weichen von denen am Receiver ab - ich tippe auf spezielle wetterfeste Außen-Verschraubungen!?

Ohne Bild / genaue Verlinkung zu dem Artikel den sie ansprechen kann ich dazu nichts sagen.

Auf den Bildern sehen ich jetzt ein Octo-LNB, aber von den "Verschraubungen" die sie angesprochen hatten ist nichts zu sehen ......
Aber auch nicht so wichtig, ihr Vorhaben hat wichtigere Teile die für den Umbau verantwortlich sein werden.

P.S. offene Ausgänge an einem LNB schließt man mit einem F-Endwiderstand ab, sonst kann Luftfeuchtigkeit in ein LNB eindringen und es zerstören ! Siehe HIER oder direkt z.B. unter Defektes LNB mit Wasserschaden- einige Programme gehen nicht
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Re: Bestehende Anlage optimieren

Ungelesener Beitragvon HUR » 19. Oktober 2015 12:17

OK, dann füge ich hier nochmal 2 Bilder bei.
1x Verschraubung am LNB
1x Position der Sat-Schüssel

Ich bin bei dieser Gelegenheit nochmal auf dem Bauch unter der Dachschräge herum gekrochen - Die Kabel liegen da alle recht locker, wahrscheinlich habe ich dadurch tatsächlich ausreichende Längenreserven. Wenn die Kabel nicht grundsätzlich ausgetauscht werden sollen/müssen werde ich es zunächst mal so versuchen. Die Kabel sehen insgesamt noch gut aus - auch dort wo sie im freien der Sonne ausgesetzt sind. Das würde mir auch viel Arbeit sparen.

Falls ich jedoch neue Kabel einziehen muss, benötige ich für 4 Leitungen ca. 50m Kabel. Entfernung - vom LNB aus gemessen - bis zur Stelle wo ich den Multiswitch positionieren möchte = rund 12 m + ein wenig Reserve ergibt die 50 m.

Die Verschraubungen am LNB (ich habe mal in Ihrem Shop gestöbert) sind wohl Kompressionsstecker.

Da ich bei der bestehenden Antennenanlage keinen Potenzialausgleich erkennen kann, werde ich das auf alle Fälle einbauen.
Um das Thema Blitzschutz hoffe ich herum zu kommen. Zwar ist der Abstand von Dachrinne zu Oberkante Schüssel nur 1,60 m (siehe Bild)- jedoch das Verlegen (=Kabelführung bis zur Klemmleiste im Keller) eines adäquaten Kabels würde mich vor eine neue große Herausforderung stellen. Das Haus wurde gerade vor 1 Jahr neu gestrichen und ich müsste das Kabel wohl weitestgehend über die Außenwand ziehen - furchtbar.

Dann noch eine Frage zum Multischalter. Da gibt es doch einen Eingang für eine terrestrische Antenne. Ich habe unter dem Dach eine ältere UKW-Antenne liegen - könnte ich diese ggf. dort anschließen?

Sofern es jetzt keine neuen Probleme mehr gibt - ich sehe diese derzeit nicht - dann könnten Sie mir eigentlich mal ein Angebot für die benötigten Teile unterbreiten.
Ohne Anspruch auf Vollständigkeit - ich habe wie erwähnt schon mal in Ihrem Shop gestöbert - benötige ich

1x Jultec JRS0502-2+4T
1x Quattro LNB
1x Erdungsblock - 11 Anschlüsse
div. Patchkabel (20/30 cm) - oder kann ich mir diese Kabel aus Koax-Antennekabel selbst bauen?
4x Sat-Überspannungsschutz
1,5 m Potenzial-Ausgleichkabel
1x Unicable 2-fach Verteiler

Falls ich Kabel neu verlegen muss, dann natürlich auch die 50m Kabel und entspr. Kompressionsstecker

Da fehlen sicher noch Kleinteile ???

Die Vormontage werde ich auf einer vorhanden Aluplatte = 40x40 cm vornehmen und diese dann an die Wand (Spanplatte) schrauben. Ist das OK?

Um die Antennenkabel zumindest im Nahbereich zum Multischalter ordentlich führen zu können, gibt es doch bestimmt irgendwelche Halterungen (habe ich im Shop nicht gesehen). Was empfehlen Sie? Unter der Dachschräge ist das dann sicher nicht mehr so wichtig.

So - sehen wir mal.

Gruß
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Re: Bestehende Anlage optimieren

Ungelesener Beitragvon techno-com » 19. Oktober 2015 14:22

HUR hat geschrieben:OK, dann füge ich hier nochmal 2 Bilder bei.
1x Verschraubung am LNB
HUR hat geschrieben:Die Verschraubungen am LNB (ich habe mal in Ihrem Shop gestöbert) sind wohl Kompressionsstecker.

Ja, das sind F-Kompressionsstecker und das was da ohne ein Kabel dran noch mit dran hängt sind normale Standard F-Stecker !
Dort wo diese jetzt dran sind sollte normal ein F-Endwiderstand ran um die Öffnung vom LNB zu schließen das keine Feuchtigkeit eindringt.

HUR hat geschrieben:1x Position der Sat-Schüssel
HUR hat geschrieben:Da ich bei der bestehenden Antennenanlage keinen Potenzialausgleich erkennen kann, werde ich das auf alle Fälle einbauen.
Um das Thema Blitzschutz hoffe ich herum zu kommen. Zwar ist der Abstand von Dachrinne zu Oberkante Schüssel nur 1,60 m (siehe Bild)- jedoch das Verlegen (=Kabelführung bis zur Klemmleiste im Keller) eines adäquaten Kabels würde mich vor eine neue große Herausforderung stellen. Das Haus wurde gerade vor 1 Jahr neu gestrichen und ich müsste das Kabel wohl weitestgehend über die Außenwand ziehen - furchtbar.

Da muss ich sie leider enttäuschen :1113
1. die Dachrinne ist weniger als 2m entfernt (eher sogar unter 1.5m wenn ich das Bild so sehe) ... unter 2 Meter ist unter 2 Meter, da gibt es keine Ausnahme
2. ist genau nebendran ein Metal-Rohr das nach oben in den nicht-Blitz-geschützten Bereich geht und somit der notwendige "Trennungsabstand" zu anderen metallischen Teilen "verletzt"
3. geht ihre Koax-Verkabelung wahrscheinlich auch in den nicht-Blitz-geschützten Bereich nach oben (der Kabelkanal ?) und ist somit dann im nicht-Blitz-geschützten Bereich was auch die komplette Anlage erdungspflichtig macht
Einzige Chance der Erdung zu "entkommen" wird also eine Umpositionierung der Antenne sein incl. einem Kabelverlauf der ebenfalls im geschützten Bereich erfolgt.

HUR hat geschrieben:Die Kabel sehen insgesamt noch gut aus - auch dort wo sie im freien der Sonne ausgesetzt sind. Das würde mir auch viel Arbeit sparen.

Falls ich jedoch neue Kabel einziehen muss, benötige ich für 4 Leitungen ca. 50m Kabel. Entfernung - vom LNB aus gemessen - bis zur Stelle wo ich den Multiswitch positionieren möchte = rund 12 m + ein wenig Reserve ergibt die 50 m.

Heute alles richtig gemacht wird ihnen später aber ggf. Probleme ersparen wenn die Kabel mal nicht mehr gut aussehen bzw. sogar ganz die Isolierung weg ist außenrum. Kein "must", aber ein "nice to have" jetzt also.

HUR hat geschrieben:Dann noch eine Frage zum Multischalter. Da gibt es doch einen Eingang für eine terrestrische Antenne. Ich habe unter dem Dach eine ältere UKW-Antenne liegen - könnte ich diese ggf. dort anschließen?

Ja, dafür müsste dann aber noch ein selektiven UKW-Verstärker zwischen Antenne und dem Multischalter-Eingang (CATV-Eingang am Jultec) gesetzt werden der auf jeden Fall Strom benötigt. Damit muss man das UKW-Signal verstärken um die Durchleit-Verluste ("Abzweig 5..862MHz") durch den Multischalter (CATV-Eingang auf die Teilnehmer-Ausgänge) zu kompensieren. Das sind beim JRS0502-2-4T immerhin 17db die da verloren gehen.

HUR hat geschrieben:Sofern es jetzt keine neuen Probleme mehr gibt - ich sehe diese derzeit nicht - dann könnten Sie mir eigentlich mal ein Angebot für die benötigten Teile unterbreiten.
Ohne Anspruch auf Vollständigkeit - ich habe wie erwähnt schon mal in Ihrem Shop gestöbert - benötige ich

1x Jultec JRS0502-2+4T
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1,5 m Potenzial-Ausgleichkabel
1x Unicable 2-fach Verteiler

Legen sie einfach alles in den Warenkorb, der rechnet ihnen das alles zusammen. Sie können den Warenkorb dann auch speichern und später jederzeit wieder rein laden.
Machen sie davon einen Screenshot und ich kann mir das vorab anschauen (oder auch ihren gespeicherten Warenkorb dann anschauen).
Was sie alles benötigen für die Vormontage auf einer Lochblechplatte (bzw. allgemein für den Potentialausgleich) finden sie unter Vormontagen- Aufbau im Schaltschrank incl Potenzialausgleich erklärt.
Warum eigentlich nur 1.5m Potentialausgleichskabel ? Wenn sie die Anlage dem PA unterziehen dann muss dieses Kabel (bei einer NICHT geerdeten Antenne außen !) vom Erdungsblock bis auf die Haupterdungsschiene (HES) im Keller laufen ! Wo wollten sie dieses Kabel verwenden mit 1.5 Meter ?

HUR hat geschrieben:Da fehlen sicher noch Kleinteile ???

Stecker + Co und ggf. natürlich das Material für die Antennen-Erdung.

HUR hat geschrieben:Die Vormontage werde ich auf einer vorhanden Aluplatte = 40x40 cm vornehmen und diese dann an die Wand (Spanplatte) schrauben. Ist das OK?

Ja, das ist nichts anderes dann als unsere Vormontagen auf der Lochblech-Platte (Link oben). Die elektrisch leitende Verbindung vom Erdungsblock (der mit dem PA-Kabel verbunden ist) zum Multischalter erfolgt dann über diese Platte.

HUR hat geschrieben:Um die Antennenkabel zumindest im Nahbereich zum Multischalter ordentlich führen zu können, gibt es doch bestimmt irgendwelche Halterungen (habe ich im Shop nicht gesehen). Was empfehlen Sie? Unter der Dachschräge ist das dann sicher nicht mehr so wichtig.

Was für eine "Halterung" meinen sie, versteh gerade nicht was sie damit meinen (steh ggf. aber auch gerade auf dem Schlauch :1145 ) ?
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Re: Bestehende Anlage optimieren

Ungelesener Beitragvon HUR » 19. Oktober 2015 17:25

Hallo Herr Uhde,
jetzt wird mir das Projekt fast zu groß - das habe ich mir nicht so aufwändig vorgestellt. Es tut mir auch leid, dass ich sie erneut belästigen muss - vielleicht war das mit der Unikabel-Anlage ja auch eine "Schnapsidee".

Noch gebe ich nicht auf.

Thema:
Da muss ich sie leider enttäuschen :1113
1. die Dachrinne ist weniger als 2m entfernt (eher sogar unter 1.5m wenn ich das Bild so sehe) ... unter 2 Meter ist unter 2 Meter, da gibt es keine Ausnahme
2. ist genau nebendran ein Metal-Rohr das nach oben in den nicht-Blitz-geschützten Bereich geht und somit der notwendige "Trennungsabstand" zu anderen metallischen Teilen "verletzt"
3. geht ihre Koax-Verkabelung wahrscheinlich auch in den nicht-Blitz-geschützten Bereich nach oben (der Kabelkanal ?) und ist somit dann im nicht-Blitz-geschützten Bereich was auch die komplette Anlage erdungspflichtig macht
Einzige Chance der Erdung zu "entkommen" wird also eine Umpositionierung der Antenne sein incl. einem Kabelverlauf der ebenfalls im geschützten Bereich erfolgt.

Ja ich stimme zu - exakt gemessene 1,56, cm sind keine 2 Meter - ich hatte gehofft, dass es da einen gewissen Spielraum gibt.
Das sichtbare Rohr ist aus Kunststoff -> Abluft aus dem im unteren Stockwerk liegenden Bad/Toilette. Aber ja, der Antennenkanal führt dahinter nach oben, ergo durch den nicht Blitz-geschützen Bereich. Ich sehe schon ein, dass die Erdung sein muss und ich werde diese Arbeit als erstes erledigen. Ich werde über Winter - vorher schaffe ich es nicht dieses Projekt zügig ab zu arbeiten - mal schauen wie ich ein Blitzschutzkabel von der Sat-Schüssel bis zu der Klemmleiste im Keller verlegen kann.
Gibt es eigentlich eine spezielle Verschraubung mit der ich das Blitzschutzkabel an dem Schüsselhalter befestigen kann?
Antennenkabel können dann aber weiter durch den vorhandenen Kanal geführt werden - korrekt?

Thema:
Warum eigentlich nur 1.5m Potentialausgleichskabel ? Wenn sie die Anlage dem PA unterziehen dann muss dieses Kabel (bei einer NICHT geerdeten Antenne außen !) vom Erdungsblock bis auf die Haupterdungsschiene (HES) im Keller laufen ! Wo wollten sie dieses Kabel verwenden mit 1.5 Meter ?

Wie zuvor erwähnt existiert im Dachraum noch ein Rest (Metallrohr über dem Dach abgeschnitten) auf dem ursprünglich mal in 2-3 m Höhe die terrestrische Dachantenne montiert war. An der Bodenbefestigung dieses Rohres ist ein relativ dicker Kupferdraht befestigt = Erdung der nicht mehr existenten Antenne. Dort wollte ich das Potenzial-Ausgleichkabel mit anklemmen. Geht das nicht?
Falls auch hier ein neues, separates Kabel erforderlich ist - Grrr
Könnte ich dann zumindes dieses Potenzialausgleichkabel parallel zu den Antennenkabeln bis zur Antennenschüssel führen und ab dort parallel zum Blitzschutzkabel bis zur Klemmleiste im Keller?

Mehr habe ich jetzt nicht mehr - ich muss das jetzt erst mal verdauen.

Gruß
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Re: Bestehende Anlage optimieren

Ungelesener Beitragvon techno-com » 19. Oktober 2015 17:44

HUR hat geschrieben:Hallo Herr Uhde,

Servus :1114

HUR hat geschrieben:jetzt wird mir das Projekt fast zu groß - das habe ich mir nicht so aufwändig vorgestellt. ......... vielleicht war das mit der Unikabel-Anlage ja auch eine "Schnapsidee".

Noch gebe ich nicht auf.

Das Projekt das hier vor ihnen steht hat nichts mit der Unicable-Umrüstung zu tun, das ganze Problem besteht ja aktuell eh auch mit der vorhandenen Anlage !
Hier wurde einfach vergessen nach geltender DIN-/VDE-Richtlinie zu installieren .... aber keine Angst, wir hatten mal "Vermutungen" das 90% der Anlagen im entsprechenden Bereich nicht geerdet sind und die 10% die geerdet sind zu weit über 50% falsch oder nicht vollständig geerdet sind --- und dazu zählen auch die Anlagen die vom "Fachpersonal" die so etwas machen montiert wurden (ich sehe fast auf jedem Bau der "vorbereitet" sein soll für die Dachmontage einer Antenne kein Erdungskabel bzw. eine vollkommen falsche Kabelverlegung dazu - und da werden dann noch mehr Leute vor den Kopf gestoßen wenn man ihnen erklärt was jetzt noch, ggf. sogar an der gerade ganz frisch verputzen Fasade, noch alles gemacht werden muss).

HUR hat geschrieben:Ja ich stimme zu - exakt gemessene 1,56, cm sind keine 2 Meter - ich hatte gehofft, dass es da einen gewissen Spielraum gibt.
Das sichtbare Rohr ist aus Kunststoff -> Abluft aus dem im unteren Stockwerk liegenden Bad/Toilette. Aber ja, der Antennenkanal führt dahinter nach oben, ergo durch den nicht Blitz-geschützen Bereich. Ich sehe schon ein, dass die Erdung sein muss und ich werde diese Arbeit als erstes erledigen. Ich werde über Winter - vorher schaffe ich es nicht dieses Projekt zügig ab zu arbeiten - mal schauen wie ich ein Blitzschutzkabel von der Sat-Schüssel bis zu der Klemmleiste im Keller verlegen kann.

Da gibt es keinen Spielraum ! Ist wie beim Auto-fahren, wenn da 50km/h steht darf man nicht 55 fahren :1128
Kunststoff-Rohr, OK .... aber egal da die Verkabelung zum Abstand dazu auch noch relevant ist und hier greift.
Ich rate noch einmal zur Blitzschutz-Fachkraft und eine Besichtiung vor Ort, oft gibt es Möglichkeiten das über einen Entlastungserder zu machen der dann mit dem Ringerder rund ums Haus verbunden wird (der dann eh Blitzschutz-Tragfähig mit der Haupterdungsschiene/HES verbunden ist ....).

HUR hat geschrieben:Gibt es eigentlich eine spezielle Verschraubung mit der ich das Blitzschutzkabel an dem Schüsselhalter befestigen kann?

Nennt sich "Banderdungsschelle".

HUR hat geschrieben:Antennenkabel können dann aber weiter durch den vorhandenen Kanal geführt werden - korrekt?

Jetzt nach dem äußeren Blitzschutz und dem Potentialausgleich dann ja !
Thema 2: Mast-naher Potentialausgleich

HUR hat geschrieben:Wie zuvor erwähnt existiert im Dachraum noch ein Rest (Metallrohr über dem Dach abgeschnitten) auf dem ursprünglich mal in 2-3 m Höhe die terrestrische Dachantenne montiert war. An der Bodenbefestigung dieses Rohres ist ein relativ dicker Kupferdraht befestigt = Erdung der nicht mehr existenten Antenne. Dort wollte ich das Potenzial-Ausgleichkabel mit anklemmen. Geht das nicht?
Falls auch hier ein neues, separates Kabel erforderlich ist - Grrr

Das war dann einmal ein Kabel für den äußeren Blitzschutz (16mm² Vorschrift heute !). Das muss sich ein Fachmann vor Ort anschauen und das durchmessen ob es überhaupt noch richtig angeschlossen ist...
Für den Potentialausgleich aber einfach nur dieses Kabel heranziehen geht nicht da der äußere Blitzschutz dann ja fehlen würde und der PA eh direkt am geerdeten Antennemast abgenommen wird. Siehe verlinkter und jetzt sogar tlw. gequoteter Beitrag zur Erdung.

HUR hat geschrieben:Könnte ich dann zumindes dieses Potenzialausgleichkabel parallel zu den Antennenkabeln bis zur Antennenschüssel führen und ab dort parallel zum Blitzschutzkabel bis zur Klemmleiste im Keller?

Man kann und darf das PA-Kabel parallel zu den Koaxkabeln legen, aber das PA-Kabel wird immer noch nicht an die HES angeschlossen wie schon zuvor erklärt.......

HUR hat geschrieben:Mehr habe ich jetzt nicht mehr - ich muss das jetzt erst mal verdauen.

Handlungsbedarf besteht eh, ihre jetzige Anlage ist ja schon nicht konform.
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Re: Bestehende Anlage optimieren

Ungelesener Beitragvon HUR » 19. Oktober 2015 18:58

Herr Uhde,
mir raucht der Kopf - mals sehen ob ich es jetzt verstanden habe:

1. Banderdungsschelle an die Wandhalterung der Sat-Schüssel
2. Blitzschutzkabel (16mm²) bis zum HES im Keller (Bild)
3. Erdungsblock für 11 Anschlüsse naha Multischalter (im Dachraum) montieren. Von dort Potenzialausgleichkabel (4-6 mm²) parallel zu dem Antennenkabeln bis zur Sat-Schüssel und dort bei der Banderdungsschelle mit anklemmen.
4. Auf dem Erdungsblock für die ankommenden 4 Antennenkabel vom LNB je 1 Sat-Überspannungsschutz einbauen.

That´s it!?? Hoffentlich.

Gruß
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Re: Bestehende Anlage optimieren

Ungelesener Beitragvon techno-com » 19. Oktober 2015 19:00

Absolut richtig , yes

Zu 2. alternativ nach Prüfung durch Fachkraft kann man auch außen am Haus ggf an den Ringender des Hauses ran der rund ums Haus liegen sollte.


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Re: Bestehende Anlage optimieren

Ungelesener Beitragvon HUR » 19. Oktober 2015 19:51

OK - Gott sei Dank.

Jetzt mache ich mir erst mal Gedanken wie ich das mit dem Blitzschutz realisiere. Wenn das steht, dann kommt der nächste Schritt.

Ich werde fairnesshalber alles bei Ihnen kaufen - benötige somit zunächst das Blitzschutzkabel (noch nicht gemessen = ganz grob geschätzt 20m) und die Banderdungsschelle. Alles Weitere kommt sobald der 1. Schritt abgeschlossen ist.
Können Sie mir bei den Versandkosten (6,50 Euro ist hier relativ teuer) entgegen kommen - es kommt auch nicht auf die Liefergeschwindigkeit an.

Zunächst nochmal meinen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und insbes. Ihre Geduld. :respekt:

Gruß
Hans-Ulrich

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Re: Bestehende Anlage optimieren

Ungelesener Beitragvon techno-com » 20. Oktober 2015 05:31

HUR hat geschrieben:Können Sie mir bei den Versandkosten (6,50 Euro ist hier relativ teuer) entgegen kommen

Hier muss ein PAKET versendet werden, in einen Briefumschlag passt dieses massive, schwere Kabel nicht rein .... von daher fallen Versandkosten an und die Verpackung muss bezahlt werden !
20 Meter Kabel und eine Banderdungsschelle sind auch beides Artikel die eine verandkostenfreie Lieferung nicht gerade rechtfertigen.....
Preisverhandlungen über Versandkosten haben auch im Forum wenig Sinn, hier gehören technische Fragen rein.
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Re: Bestehende Anlage optimieren

Ungelesener Beitragvon HUR » 21. Oktober 2015 22:08

Hallo Herr Uhde,
bevor ich beginne eine Bedarfsliste/Bestellung zu erstellen, bitte noch eine Information zur Verkabelung im Bereich "Multischalter/Erdungsblock".
Obwohl an beiden Teilen, wie auf diversen Bildern zu sehen, Gewinde zu sehen sind, werden dennoch Patchkabel zur Verbindung eingesetzt.
Gibt es dafür einen wichtigen Grund, oder wären ggf. nicht kurze Kabel mit F-Steckern die bessere Lösung?

Hans-U.

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Re: Bestehende Anlage optimieren

Ungelesener Beitragvon guba » 21. Oktober 2015 23:03

Der Ausdruck Patchkabel kommt aus der IT. Da werden die Anschlüsse z.B. auf einem Tableau (Gebäudeverkabelung, Ethernet) gepatcht, d.h. die fest installierten Verbindungen können einfach mit kurzen Kabeln verbunden, anders kombiniert oder umgeschaltet werden.

Die hier verwendeten Patchkabel haben auch F-Stecker, nur werden diese nicht geschraubt, sondern können einfach wie ein TV-Antennenkabel aufgesteckt werden.
Der Massekontakt wird statt der Aufschraubmutter mit einer Hülse passgenau verbunden und mit einem Federring angepresst

F-F Quick Patchkabel

Wie der Name Quick sagt, eben schnell coolthumb

Unten auf der gelinkten Seite zum Vergrössern auf die Fotos der Stecker klicken

Gruss
Guido

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Re: Bestehende Anlage optimieren

Ungelesener Beitragvon techno-com » 22. Oktober 2015 04:52

Diese "Patchkabel" heißen daher auch "F-Patchkabel" da sie für F-Buchsen sind !

Das wurde übrigens oben auch schon verlinkt .... dort in Text und sehr sehr sehr vielen Bildern die den Einsatz von Patchkabeln rund um einen Multischalter zeigen !
techno-com hat geschrieben:..... kommen alle ja am späteren Multischalter-Aufbau wieder fast genau "zusammen" an den Erdungsblock- siehe Bilder von solchen Aufbauten unter Vormontagen- Aufbau im Schaltschrank incl Potenzialausgleich
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Re: Bestehende Anlage optimieren

Ungelesener Beitragvon HUR » 22. Oktober 2015 09:26

Ich verstehe, dass das aus Geschwindigkeitsgründen möglicherweise Sinn macht. Aber man kann also auch - da es die wohl nicht zu kaufen gibt - auch selbstgefertigte kurze Kabel mit F-Stecker an beiden Seiten einsetzen - korrekt?

Warum sind eigentlich 20 cm Patchkabel 50% teurer als solche mit 30 oder 50 cm Länge?

Für meine Anlage bräucht ich wohl solche mit 20 und 30 cm - (ich möchte da keine großen Schleifen legen)?

Dann noch eine Frage zum Antennenkabel und zu den Steckern - welches Produkt und wieviel soll ich da in meiner Bestellung angeben? Kabel benötige ich rund 50 m, letztlich auf 4 Leitungen a ca. 12,5 m aufgeteilt.



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Re: Bestehende Anlage optimieren

Ungelesener Beitragvon techno-com » 22. Oktober 2015 10:03

HUR hat geschrieben:Ich verstehe, dass das aus Geschwindigkeitsgründen möglicherweise Sinn macht. Aber man kann also auch - da es die wohl nicht zu kaufen gibt - auch selbstgefertigte kurze Kabel mit F-Stecker an beiden Seiten einsetzen - korrekt?

Klar.....

HUR hat geschrieben:Warum sind eigentlich 20 cm Patchkabel 50% teurer als solche mit 30 oder 50 cm Länge?

Weil die viel schwerer in der Anfertigung sind und es da mehr "Verschnitt" gibt.....
Die 20cm Patchkabel kosten übrigens 7€ und die 30/50 kosten 6€, ich sehe da keinen Aufschlag von 50% !

HUR hat geschrieben:Für meine Anlage bräucht ich wohl solche mit 20 und 30 cm - (ich möchte da keine großen Schleifen legen)?

Die Längen die sie benötigen müssen sie selbst festlegen, das kann ich ihnen nicht sagen was sie für ihre Anlage da brauchen. 10cm, 20cm oder sogar 2 Meter mehr Kabel würden aber absolut nichts am "Empfang" ändern.

HUR hat geschrieben:Dann noch eine Frage zum Antennenkabel und zu den Steckern - welches Produkt und wieviel soll ich da in meiner Bestellung angeben? Kabel benötige ich rund 50 m, letztlich auf 4 Leitungen a ca. 12,5 m aufgeteilt.

Vom LNB bis zum "Mast-nahen Potentialausgleich" (Erklärung ist oben schon verlinkt) verlegt man UV-beständiges Koaxkabel, danach kann man ganz normales Koaxkabel verwenden.
Siehe auch unter Kathrein UAS 584 iVm Jultec JRM0512T, etc. , dort finden sie dann auch die Erklärung zu den Steckern (z.B. die Bestellung die dort als Screenshot hinterlegt ist mal anschauen).
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Re: Bestehende Anlage optimieren

Ungelesener Beitragvon HUR » 25. Oktober 2015 09:37

Hallo Herr Uhde,
nach einem heftigen Arbeitstag mit 1 Decken- und 2 Wanddurchbrüchen habe ich gestern das Erdungskabel Schüssel -> HES verlegt. Nach einigen Überlegungen habe ich den kurzen Weg durch Decken und Wände genommen und mir somit den langen Weg an der Außenwand erspart. Da ich hierbei auch das Anbau-Dach öffnen musste (war nicht einfach), und bald wieder schließen wollte, habe ich mir das Erdungskabel kurzfristig bei einem Fachhändler vor Ort beschafft.

Für allen weiteren Teile habe da mal eine "Bestell-Liste" zusammen gestellt.
Bevor ich das im Shop fest bestelle, bitte ich Sie da mal einen Blich drauf zu werfen (richtige Teile, vollständig?)
Ich sende Ihnen diese Liste mit separatem e-mail.

Da mir das gerade einfällt - ich bräuchte von Ihnen noch eine Information ob ich beim LBN - Wechsel etwas unbedingt beachten muss. Den Rest sollte ich hin bekommen. Falls nicht, weiß ich ja wo ich fragen kann.

Gruß
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Re: Bestehende Anlage optimieren

Ungelesener Beitragvon techno-com » 25. Oktober 2015 09:48

HUR hat geschrieben:Nach einigen Überlegungen habe ich den kurzen Weg durch Decken und Wände genommen und mir somit den langen Weg an der Außenwand erspart.

Durchs Haus durch hätte das keine Fachkraft verlegt ..... man möchte den Blitz ja draußen halten im Ernstfall und nicht durch die Wohnung nach innen rein holen .......

HUR hat geschrieben:Da ich hierbei auch das Anbau-Dach öffnen musste (war nicht einfach), und bald wieder schließen wollte, habe ich mir das Erdungskabel kurzfristig bei einem Fachhändler vor Ort beschafft.

Wenn es das passende NYY-J 1x16mm² ist kein Problem .... aber Einzellitzenkabel (nicht "massiv" also) werden aber normal eher verkauft als das genau passende !

HUR hat geschrieben:Für allen weiteren Teile habe da mal eine "Bestell-Liste" zusammen gestellt.
Bevor ich das im Shop fest bestelle, bitte ich Sie da mal einen Blich drauf zu werfen (richtige Teile, vollständig?)
Ich sende Ihnen diese Liste mit separatem e-mail.

Sie können einfach alles in den Warenkorb legen, diesen dann speichern und auch einen Wunschzettel bzw. ähnliches erstellen ..... dann einfach einen Screenshot davon machen und hier als Bild einstellen (gemacht z.B. so unter Mastnaher Potentialausgleich zum anschauen) .... soll ja im Forum für jeden ersichtlich bleiben wie sich das hier weiter entwickelt bis zum Ende (Installation + Betrieb der Anlage).

HUR hat geschrieben:Da mir das gerade einfällt - ich bräuchte von Ihnen noch eine Information ob ich beim LBN - Wechsel etwas unbedingt beachten muss. Den Rest sollte ich hin bekommen. Falls nicht, weiß ich ja wo ich fragen kann.

Versteht diese Frage nicht ! Was "beachten" ?
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Re: Bestehende Anlage optimieren

Ungelesener Beitragvon HUR » 25. Oktober 2015 13:36

Hier die angekündigte Bestellliste - habe ich so schon mal gespeichert/exportiert.
Bitte Info. ob alles passt - dann bestelle ich im Shop.

Gruß
Hans-Ulrich
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Bestellliste 1.JPG
Bestellliste 2.JPG

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Re: Bestehende Anlage optimieren

Ungelesener Beitragvon techno-com » 26. Oktober 2015 06:21

Das sollte soweit alles passen .... eines fehlt aber noch => 1x F-Endwiderstand DC-entkoppelt um den terrestrischen Eingang ("CATV" beschriftet) vom Multischalter abzuschließen.
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Re: Bestehende Anlage optimieren

Ungelesener Beitragvon HUR » 26. Oktober 2015 08:52

OK danke - dann werde ich die Teile heute im Shop bestellen.

Den Umbau der Anlage werde ich dann die nächsten Tage/Wochen - mal sehen wann ich das hin bekomme - durchführen. Sobald der Umbau abgeschlossen ist und (hoffentlich) alles bestens funktioniert, werde ich hier abschließend berichten.

An dieser Stelle nochmal meine Frage zum Umbau des LNB etwas konkreter:
Normalerweise sollte das kein Problem sein - Antennenkabel entfernen, Schrauben der LNB-Halterung aufdrehen, Octo-LNB heraus nehmen - neuen LNB einsetzen, fest schrauben, neue Antennenkabel an richtiger Position anbringen - fertig!? Ist das so?
Ich habe auch mal irgendwo gelesen, dass man beim LNB einen "Kippwinkel" oder so ähnlich beachten muss. Was ist das?
Ich will an diesem sicher mit entscheidenden Punkt nichts falsch machen - es wäre fatal, wenn ich nach dem Umbau eine schlechtere Empfangsqualität hätte.

Danke für Ihre umfassende Unterstützung bei diesem Projekt.

Gruß
Hans-Ulrich
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Re: Bestehende Anlage optimieren

Ungelesener Beitragvon techno-com » 26. Oktober 2015 09:05

Der "Kippwinkel" ist der sogenannte "Skew" der bei Astra 19 Grad nur bei 0.x Grad steht (kann man genau unter http://www.dishpointer.com errechnen lassen) und somit zu vernachlässigen ist da er bei der genauen Ausrichtung/Einpegelung der Anlage (siehe unter Kurzanleitung Satantenne ausrichten + Gesamtinbetriebnahme ) eh mit eingestellt wird. Das sollte auf jeden Fall immer bei einem LNB-Umbau gemacht werden.

Hier noch zur Vollständigkeit des Beitrages ihre Bestellung als Screenshot.
Dateianhänge
Bestellung_User_HUR.PNG
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Re: Bestehende Anlage optimieren

Ungelesener Beitragvon HUR » 2. November 2015 16:29

Hallo Herr Uhde,
nachdem ich die Erdung der Sat-Schüssel bereits vor gut einer Woche erledigt hatte, habe ich die kompletten Umbau der Sat-Anlage jetzt am Wochenende durchgeführt. Das Austauschen der Sat-Kabel (plus Potenzialausgleichkabel) vom neuen LBN bzw. Schüsselträger zum Erdungsblock war - weil auf dem Bauch unter der Dachschräge und durch einen engen Kabelkanal - zwar eine "Viecherei", aber letztlich hat alles perfekt funktioniert.
Ich bedanke mich an dieser Stelle für die vielen hilfreichen Tips und Ratschläge, sowie für die Unterstützung bei der Zusammenstellung der Materialliste. :thx
Alle Teile (Geräte, Kabel, Stecker) passen offensichtlich hervorragnd zusammen. Im Prinzip - ich hatte da im Vorfeld schon etwas Sorge - funktioniert alles "Plug & Play", man muss nur die vielen hilfreichen Hinweise beachten und möglichst präzise arbeiten, z.B. Kabel vor dem Abbau der alten Anlage identifizieren und beschriften.

Das Umstellen der beiden Receiver (Kathrein und PC-TV-Karte) war dann quasi nur noch eine Formsache - das ging unter Zuhilfenahme der Bedienungsanleitung unkompliziert und schnell.
Auch die 4 übrigen teilweise älteren Digital-Receiver funktionieren mit der neuen Anlage problemlos.

Gruß
Hans-U. Röske
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